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Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost nahmen am Mittwochnachmittag (20.10.2021) einen 29-jährigen Mann fest. Er war zuvor vor einer Kontrolle geflüchtet und hatte Widerstand geleistet.

Gegen 15:00 Uhr wollten die Beamten den 29-Jährigen in der Wilhelm-Spaeth-Straße einer Kontrolle unterziehen. Als der Mann die Polizeibeamten erblickte, flüchtete er zunächst. Wenig später fiel den Polizisten der Mann erneut auf. Ein erneuter Fluchtversuch konnte unterbunden werden.

Die Polizeibeamten nahmen den Mann trotz erheblicher Gegenwehr fest und fixierten ihn am Boden. Der 29-Jährige wehrte sich nach Kräften und biss einem der eingesetzten Polizisten in den Unterarm und trat nach den Beamten. Mittels enormen Kraftaufwands konnte der Angreifer schließlich fixiert und festgenommen werden.

Ein Polizeibeamter und der 29-Jährige erlitten leichte Verletzungen. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Polizeibeamten außerdem noch eine geringe Menge Amphetamin. Vorsorglich wurde der 29-Jährige durch den Rettungsdienst zunächst ins Krankenhaus gefahren. Nach medizinischer Versorgung brachten die Polizeibeamten den 29-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt, da gegen ihn noch zwei Vollstreckungshaftbefehle vorlagen.

Außerdem muss sich der Mann nun u. a. wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 21.10.2021

Ein 27-Jähriger zeigte sich am Dienstagnachmittag (19.10.2021) im Nürnberger Stadtteil Himpfelshof aggressiv und verletzte mit einem Fußtritt eine Polizeibeamtin. Der Mann wurde festgenommen.

Gegen 15:30 Uhr wurde ein Mann dabei beobachtet wie er im Bereich des U-Bahnhofs am Plärrer aggressiv bettelte. Mitarbeiter der Verkehrsaktien-Gesellschaft (VAG) sprachen den zunächst Unbekannten an. Anstatt den Bereich zu verlassen entblößte sich der Mann und zeigte sich in beleidigender Art und Weise. Die VAG Mitarbeiter alarmierten die Polizei.

Auch den Einsatzkräften gegenüber entblößte sich der 27-Jährige erneut. Und trat unvermittelt mit dem Fuß gegen den Oberschenkel einer Polizistin. Diese verletzte sich durch den Tritt leicht.

Der Mann wurde festgenommen und muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte strafrechtlich verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 20.10.2021

In den frühen Dienstagmorgenstunden (19.10.2021) wurde ein Polizeibeamter im Nürnberger Stadtteil Hummelstein leicht verletzt. Die Polizei hat Ermittlungen gegen den Schläger eingeleitet.

Im Rahmen eines Einsatzes waren Beamte gegen 01:00 Uhr in der Elsässer Straße.

Nachdem die Polizeibeamten einem 27-Jährigen des Platzes verwiesen, schlug dieser unvermittelt in das Gesicht eines Beamten. Der Polizist wurde hierdurch leicht verletzt und musste in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.

Der Mann muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte strafrechtlich verantworten.

Erstellt durch: Mirjam WernerIn den frühen Dienstagmorgenstunden (19.10.2021) wurde ein Polizeibeamter im Nürnberger Stadtteil Hummelstein leicht verletzt.

Die Polizei hat Ermittlungen gegen den Schläger eingeleitet. Im Rahmen eines Einsatzes waren Beamte gegen 01:00 Uhr in der Elsässer Straße. Nachdem die Polizeibeamten einem 27-Jährigen des Platzes verwiesen, schlug dieser unvermittelt in das Gesicht eines Beamten. Der Polizist wurde hierdurch leicht verletzt und musste in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.

Der Mann muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte strafrechtlich verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 19.10.2021

Am heutigen Samstagnachmittag (16.10.2021) fand im Stadtgebiet Nürnberg eine sich fortbewegende Versammlung unter dem Motto „Demonstration gegen Repression“ vom Veit-Stoß-Platz bis zum Willy-Brandt-Platz statt. Aufgrund des teils aggressiven Verhaltens einiger Versammlungsteilnehmer musste mit unmittelbaren Zwang gegen Personen vorgegangen werden.

Gegen 14:40 Uhr setzte sich die Versammlung vom Veit-Stoß-Platz aus in Bewegung.

Bereits zu Beginn bzw. teilweise bereits vor Losziehen des Aufzuges kam es zu teils massiven Störungen und Beschränkungsverstößen seitens der Versammlungsteilnehmer.

Personen zündeten Pyrotechnik, sog. Böller, welche gezielt in Richtung der Polizeibeamten geworfen wurden. In der Spitze des Aufzuges wurden Seitentransparente mitgeführt, die an den Enden zusammengeknotet worden waren, sodass für die begleitenden Polizeibeamten keine Beobachtung des Versammlungsgeschehens mehr möglich war. Zudem vermummten sich zahlreiche Teilnehmer und zündeten vereinzelt Pyrotechnik. Auf Grund dieser Beschränkungsverstöße gemäß dem Versammlungsgesetz stoppte die Einsatzleitung vorerst den Aufzug. Die Polizeibeamten bildeten eine Polizeikette, um die Teilnehmer vorübergehend am weitergehen zu hindern.

Als Teilnehmer in der Spitze des Aufzuges versuchten, diese Polizeikette mit Gewalt zu durchbrechen, setzten die Beamten, nach Androhung von unmittelbarem Zwang, den Einsatzstock sowie Pfefferspray ein.

Nachdem sich die Stimmung beruhigt hatte, wurde den Teilnehmern das Weiteziehen gestattet. Im Laufe des Aufzuges musste dieser noch mehrfach durch die Einsatzleitung gestoppt werden, da sich weiterhin nicht an die Beschränkungen aus dem Versammlungsbescheid gehalten wurde.

Nach Erreichen des Willy-Brandt-Platzes erkärte der Versammlungsleiter gegen 18:00 Uhr die Versammlung für beendet.

Im Nachgang an die Versammlung führte die Polizei am Hauptbahnhof Identitätsfeststellungen bei den abreisenden Teilnehmern durch.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Störungen von ca.150 Versammlungsteilnehmern, die sich vorwiegend in den vorderen Reihen des Aufzuges aufhielten, ausgingen. Die restlichen der, in der Spitze ca. 600 Teilnehmer, verhielt sich weitestgehend friedlich.

Zu Verletzten kam es nach derzeitigem Kenntnisstand im Rahmen der Versammlung nicht.

Durch die Polizeiinspektion Nürnberg West wurden Ermittlungsverfahren – derzeit noch gegen unbekannte Täter – wegen Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, sowie Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgrund von Beschränkungsverstößen gem. dem Versammlungsgesetz eingeleitet.

Am Rande der Versammlung leiteten die Beamten ein weiteres Ermittlungsverfahren ein. Ein Unbeteiligter zeigte in der Färberstraße den „Hitlergruß“ in Richtung der Versammlungsteilnehmer und muss sich nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen verantworten.

Unter der Leitung der PI Nürnberg-West waren neben Einsatzkräften der mittelfränkischen Polizei auch Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei eingesetzt.

PM des PP Mittelfranken vom 16.10.2021

Die Personenkontrolle eines 22-Jährigen am Nürnberger Hauptbahnhof endete in der Nacht zum Samstag (09.10.2021) mit einem Widerstand gegen Polizeibeamte. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag.

Gegen 01:00 Uhr kontrollierte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte einen jungen Mann in der Königstorpassage. Die Beamten bemerkten, dass er in seiner Hand eine kleine Menge Marihuana festhielt, die er im Begriff war, zu schlucken.

Als die Polizisten ihn daran hinderten und den 22-Jährigen festnehmen wollten, wehrte sich dieser vehement gegen die Einsatzkräfte. Er zog eine Beamtin an den Haaren und versuchte, sie zu umklammern. Mit Unterstützung weiterer Polizeibeamter konnte der Mann schließlich festgenommen und zur Dienststelle verbracht werden. Das Rauschgift wurde sichergestellt.

Die Polizeibeamtin wurde bei dem Vorfall nicht schwerer verletzt und blieb dienstfähig.

Der 22-Jährige muss sich nun unter anderem wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den jungen Mann.

PM des PP Mittelfranken vom 11.10.2021

Am heutigen Samstagnachmittag (09.10.2021) fand im Stadtgebiet Nürnberg eine sich fortbewegende Versammlung von der Wöhrder Wiese bis in den Westpark statt. Die Polizei war unter der Leitung der Polizeiinspektion Nürnberg-West im Einsatz und zieht Bilanz.

Die für 14:00 Uhr angemeldete Versammlung setzte sich kurz vor 15:00 Uhr im Bereich des Wöhrder Talübergangs mit rund 1.500 Teilnehmern in Bewegung. Der Aufzug dehnte sich hierbei zwischenzeitlich auf eine Länge von über einem Kilometer aus, was teils zu massiven Verkehrsbehinderungen führte. In der Spitze zählten die Einsatzkräfte circa 1.700 Versammlungsteilnehmer. Bis auf vereinzelte Zwischenfälle verlief die Versammlung weitgehend störungsfrei und die Teilnehmer hielten sich an die Auflagen.

Gegen 16:00 Uhr kam es zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung einer Teilnehmerin und einem Versammlungsbeobachter. Beim Einschreiten der Einsatzkräfte ging ein unbeteiligter Dritter die Beamten an. Nachdem er diese zunächst beleidigte, griff er einen Polizisten an und leistete Widerstand. Er wurde vorläufig festgenommen und zur weiteren Sachbearbeitung zur Polizeiinspektion Nürnberg-West verbracht.

Bei einem Mann abseits der Versammlung stellten die Einsatzkräfte ein Plakat fest, welches Schriftzeichen enthielt, die Siegrunen ähnelten. Die Beamten stellten das Plakat sicher und leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein.

Im restlichen Verlauf kam es – stand jetzt – zu keinen weiteren nennenswerten Sicherheitsstörungen. Die Versammlung wurde gegen 18:00 Uhr von der Versammlungsleitung für beendet erklärt. An dem Einsatz waren neben Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-West, Einsatzkräfte des USK Mittelfranken sowie der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.

PM des PP Mittelfranken vom 09.10.2021

Bei einer Routinekontrolle auf der BAB 3 bei Höchstadt stellten Beamte der Erlanger Verkehrspolizei am Mittwochmorgen (06.10.2021) mehrere Kilogramm Betäubungsmittel sicher. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen.

Gegen 09:15 Uhr führten die Beamten auf der Rastanlage Aurach-Nord eine Verkehrskontrolle eines Pkw durch. Im Zuge der Kontrolle stellten die Polizeibeamten in einem Versteck im Kofferraum mehrere Pakete mit zunächst unbekanntem Inhalt fest. Die Beamten hegten den Verdacht, dass es sich dabei möglicherweise um Betäubungsmittel handeln könnte. Bei einer Stoffprobenbestimmung durch Mitarbeiter des Zolls stellte sich heraus, dass es sich bei dem Inhalt der Pakete mit hoher Wahrscheinlichkeit um mehrere Kilogramm Opium handelte.

Die beiden Fahrzeuginsassen, ein 45-jähriger Fahrer und sein 37-jähriger Beifahrer, wurden vorläufig festgenommen und wegen des Verdachts des unerlaubten Drogenhandels angezeigt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den Fahrer. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ zwischenzeitlich Haftbefehl. Der 45-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Erlangen geführt.

PM des PP Mittelfranken vom 08.10.2021

Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahmen am Mittwochnachmittag (06.10.2021) mehrere Tatverdächtige nach Ladendiebstählen fest. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag.

Der erste Fall wurde den Beamten gegen 13:45 Uhr gemeldet. Zwei Männer (41, 50 Jahre) waren zuvor beim Diebstahl von Parfüm durch Ladendetektive eines Drogeriemarktes in der Königstraße beobachtet und angesprochen worden. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizeibeamten das mutmaßliche Diebesgut. Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass die Personen möglicherweise zuvor noch weitere Diebstähle begangen hatten. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs der beiden Männer stellten die Polizisten weiteres mutmaßliches Diebesgut sicher. Der Gesamtwert der entwendeten Gegenstände betrug mehrere hundert Euro.

Gegen die beiden osteuropäischen Tatverdächtigen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag.

Gegen 16:00 Uhr fiel den Mitarbeitern desselben Drogeriemarktes ein junger Mann auf, der sich mehrere hochwertige Kosmetikartikel aus der Warenauslage nahm und anschließend einsteckte. Als er das Geschäft verlassen wollte, hielten ihn die Mitarbeiter bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Im Rahmen der Durchsuchung des Mannes stellten die Polizeibeamten neben drei Parfüms im Wert von mehreren hundert Euro außerdem noch eine geringe Menge Marihuana sicher. Der in Deutschland wohnsitzlose Mann wurde festgenommen und wegen des Verdachts des Ladendiebstahls sowie eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Auch in diesem Fall stellte die Staatsanwaltschaft Haftantrag.

PM des PP Mittelfranken vom 07.10.2021

Am Mittwochabend (06.10.2021) musste im Nürnberger Stadtteil Röthenbach eine erheblich alkoholisierte Frau in Gewahrsam genommen werden. Ihr Kind wurde in die Obhut der Großeltern übergeben.

Gegen 20:00 Uhr teilten Passanten der Polizei mit, dass ein Kleinkind mehrfach auf die Fahrbahn der Dombühler Straße laufen solle. Die anwesende Mutter sei zudem offensichtlich alkoholisiert.

Eine alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-West traf vor Ort die mit über zwei Promille alkoholisierte 37-jährige Mutter mit ihrem Kind an. Die Mutter zeigte sich beim Eintreffen der Streife sofort aggressiv und griff die Beamten an. Letztendlich musste die Frau gefesselt und in Gewahrsam genommen werden.

Die Polizeibeamten übergaben das Kleinkind bis auf Weiteres in die Obhut der Großeltern.

PM des PP Mittelfranken vom 07.10.2021

Bei einer Personenkontrolle eines 50-Jährigen am gestrigen Vormittag (04.10.2021) am Bahnhofsplatz fand eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte eine größere Menge Heroin. Der Mann wurde festgenommen, das Rauschgift sichergestellt.

Gegen 10:15 Uhr unterzogen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte einen 50-Jährigen einer Personenkontrolle am Bahnhofsplatz.

Da sich der Mann bereits im Vorfeld und auch bei der Kontrolle auffällig verhielt, durchsuchten ihn die Polizisten und wurden fündig. Der 50-Jährige hatte mehrere kleine Portionen Heroin, die mutmaßlich zum Weiterverkauf verpackt waren sowie mehrere Hundert Euro Bargeld dabei.

Eine anschließende Wohnungsdurchsuchung brachte noch weitere Beweismittel ans Tageslicht. Unter anderem wurden mehrere Tausend Euro Bargeld sowie Rauschgiftutensilien sichergestellt.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Der 50-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Illegalen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 05.10.2021