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Am Samstag, 09.11.2019, gegen 10:00 Uhr, befand sich ein 31-jähriger Münchner am Gleisbereich der U-Bahn am Karlplatz und stürzte vermutlich aufgrund Alkoholisierung in das Gleisbett.

Ein privat vor Ort anwesender 36-jähriger Polizeibeamter aus München konnte den Sturz beobachten und betätigte sofort den Nothalt der U-Bahn. Anschließend half er dem 31- Jährigen aus dem Gleisbereich. Zur Abklärung wurde der 31-Jährige mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus
gebracht. Es kam zu keinen nennenswerten Behinderungen des Zugverkehrs.

PM des PP München vom 11.11.2019

Am Freitag, 08.11.2019, gegen 18.00 Uhr, meldeten mehrere Zeugen über den
polizeilichen Notruf, dass soeben eine Person aus einem Fenster einer Wohnung in
Unterschleißheim, „Im Klosterfeld“, gesprungen und weggelaufen ist.
Die ersten eintreffenden Funkstreifenbesatzungen konnten in der Wohnung
Einbruchspuren feststellen, weiter war im Schlafzimmer ein Schmuckkästchen
durchwühlt. Auf dem Bett war bereits Schmuck zum Abtransport bereit gelegt. In der
Wohnung konnte sonst niemand angetroffen werden, die Bewohnerin war nach den
Angaben eines Mitteilers (Nachbar) verreist.
Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte durch den Diensthund
„Zana“ Einbruchswerkzeug und ein Handschuh auffinden. Schließlich konnte der 23-
jährige albanische Staatsangehörige mit Unterstützung einer Hubschrauberbesatzung,
der sich hinter einer Mauer in einem Gebüsch versteckte, festgenommen werden.
Der Tatverdächtige führte keinerlei Ausweispapiere mit sich. Nach seinen eigenen
Einlassungen war er illegal in das Bundesgebiet eingereist. Er wurde dem Haftrichter
vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

PM des PP München vom 10.11.2019

Bundespolizei zeigt Minderjährigen an und stellt Polizeikosten in Rechnung.
Am Donnerstag (7. November) hat ein betrunkener 16-Jähriger die Bundespolizei in Rosenheim mehrere Stunden lang „beschäftigt“. Der jugendliche Deutsche wurde wegen Beleidigung sowie Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte angezeigt. Außerdem wird er voraussichtlich einige Kosten zu tragen haben.
Gegen 22:00 Uhr fanden die verständigten Bundespolizisten im Rosenheimer Bahnhof eine regungslose Person. Diese lag an einem der Treppenaufgänge zu den Gleisen auf dem Boden und war zunächst nicht ansprechbar. Der hinzugezogene Rettungsdienst konnte keine erheblichen Verletzungen feststellen. Offenkundig war der Jugendliche jedoch stark alkoholisiert. Als er wieder zu sich gekommen war, reagierte er sogleich aggressiv. Da er sich nicht auf den Beinen halten konnte, wurde er von der Bundespolizeistreife gestützt und vorerst zu einer Wartebank in der Bahnhofshalle gebracht. Dort beleidigte er einen der Beamten und ging lautstark unbeteiligte Bahnreisende an. Der Betrunkene wurde in Gewahrsam genommen und zur Inspektion der Rosenheimer Bundespolizei gefahren. Beim Einsteigen in das Dienstfahrzeug spuckte er einem der Polizeibeamten ins Gesicht. Auch im Wagen spuckte er mehrfach um sich.
Im Wartebereich der Inspektion, wo der minderjährige Rosenheimer der Obhut der inzwischen benachrichtigten Mutter anvertraut werden sollte, zeigte er sich nicht minder aggressiv: Er drohte den Beamten, beleidigte sie und versuchte vergeblich, einem der Bundespolizisten die Dienstwaffe zu entreißen. Nachdem er gefesselt worden war, wollte er auf die Beamten eintreten und spuckte in ihre Richtung. Schließlich musste er sich übergeben. Ein durchgeführter Atemalkoholtest lässt auf einen Wert von über zwei Promille schließen. Erst nach Mitternacht hatte sich der 16-Jährige soweit beruhigt, dass er von seiner Erziehungsberechtigten mit nach Hause genommen werden konnte. Er wird sich wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs verantworten müssen. Darüber hinaus kommen auf den Jugendlichen beziehungsweise seine Eltern für den Polizeieinsatz sowie die Reinigung des Warteraums und des Dienstfahrzeugs Kosten in Höhe von mehreren hundert Euro zu.

PM der BPOLI Rosenheim vom 08.11.2019

Am späten Mittwochabend kam es zu einem Brand in einem Einfamilienhaus. Dabei entstand hoher Sachschaden. Die Kripo Landshut ermittelt zur Brandursache.

Der Brand in dem Einfamilienhaus, in dem sich im Erdgeschoss auch eine Zahnarztpraxis befindet, dürfte in einem Zimmer im Obergeschoss entstanden sein. Im weiteren Verlauf breitete sich das Feuer aus und erfasste auch den Dachstuhl.

Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Eine Feuerwehrfrau verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der enorme Sachschaden, der auch die Zahnarztpraxis betrifft, beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen hohen sechsstelligen Betrag und könnte sogar über einer 1 Million Euro liegen.

Die Kripo Landshut übernimmt die Ermittlungen zur Brandursache. Erste Feststellungen deuten auf einen möglichen technischen Defekt in der Hauselektrik hin.

PM des PP Niederbayern vom 07.11.2019

Bei einem Verkehrsunfall sind heute in den frühen Morgenstunden zwei Polizeibeamte verletzt worden. Ein LKW war auf das im Baustellenbereich stehende Fahrzeug aufgefahren.
Nachdem gegen 01:20 Uhr ein Pannenfahrzeug im Baustellenbereich der BAB A9 zwischen den Anschlussstellen Langenbruck und dem Autobahndreieck Holledau in Fahrtrichtung München mitgeteilt worden war, sicherten die Polizeibeamten die Gefahrenstelle mit ihrem Streifenfahrzeug ab.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr gegen 02.15 Uhr ein Lkw mit erheblicher Geschwindigkeit auf das Dienstfahrzeug auf, das dabei total beschädigt wurde. Die beiden Beamten wurden dabei verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Die Insassen des Pannenfahrzeuges blieben unverletzt.
Die Autobahn wurde während der Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt, zwischenzeitlich wird der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Mit erheblichen Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr ist zu rechnen.

PM des PP Oberbayern Nord vom 31.10.2019

Am Dienstag, 29.10.2019, gegen 9:00 Uhr, fuhr ein 47-jähriger Münchner mit seinem Pkw Maserati auf der Hansastraße stadtauswärts. Die Kreuzung zur Albert-Roßhaupter-Straße wollte er geradeaus überqueren, um dann seine Fahrt auf der Passauer Straße fortzusetzen. Da die Ampel für seine Richtung Rot zeigte, hielt der 47-Jährige als erstes Fahrzeug ordnungsgemäß an. Zur selben Zeit fuhr ein 25-jähriger Polizeibeamter mit einem Dienst-Pkw BMW auf der Albert-Roßhaupter-Straße in Richtung Harras. Die Kreuzung zur Hansastraße/Passauer Straße wollte er geradeaus passieren. In seinem Fahrzeug befanden sich eine 28-jährige Polizeibeamtin als Beifahrerin und ein 47-jähriger Polizeibeamter auf dem Rücksitz. Wie unbeteiligte Zeugen berichteten, fuhr der 47-jährige Maserati-Fahrer trotz roter Ampel unvermittelt an, um die Kreuzung zu überqueren. Hierbei kreuzte er die Fahrtrichtung des Polizeifahrzeuges des 25-Jährigen, welcher nicht mehr rechtzeitig anhalten konnte und nahezu ungebremst mit seiner Front gegen die Beifahrerseite des Maserati stieß. Durch den Verkehrsunfall wurden alle vier Personen leicht verletzt, wobei der 47-Jährige mit einem Rettungsfahrzeug zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht wurde. Die Insassen im Dienstfahrzeug konnten nach erfolgter Unfallaufnahme selbständig einen Arzt aufsuchen. Sie waren nicht mehr dienstfähig. Die Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 50.000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Albert-Roßhaupter-Straße in östlicher Richtung im Kreuzungsbereich für die Dauer einer halben Stunde gesperrt werden. Der Verkehr wurde abgeleitet. Es kam zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.

PM (1644) des PP München vom 30.10.2019

Die Rosenheimer Bundespolizei hat einen Deutschen, bei dem etwa vier Gramm Marihuana gefunden wurden, für drei Jahre ins Gefängnis gebracht. Der Grund für diese Haftdauer sind aber nicht die mitgeführten Drogen gewesen, sondern die „Altlasten“ des Mannes.

Bei Grenzkontrollen auf der A93 ist am Donnerstag (24. Oktober) ein Pkw mit deutschen Kennzeichen gestoppt worden. Beifahrer war ein deutscher Staatsangehöriger. Bei der Durchsuchung des 31-Jährigen fanden die Beamten zunächst einen kleinen Beutel mit etwas mehr als einem Gramm Marihuana. Im seinem Gepäck befanden sich ferner knapp drei Gramm derselben Substanz. Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes, der aus Sachsen-Anhalt stammt, stellte sich mithilfe des Polizeicomputers heraus, dass er von der Justiz gesucht wird. Laut Haftbefehl war der Mann im Dezember 2018 vom Amtsgericht Dessau-Roßlau wegen gewerbsmäßiger Hehlerei in 63 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt worden.

Wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr von Betäubungsmitteln wurde das zuständige Hauptzollamt Rosenheim eingeschaltet. Den verhafteten Deutschen brachten die Bundespolizisten zur Verbüßung der mehrjährigen Haftstrafe in die Justizvollzugsanstalt Bernau.

PM der BPOLI Rosenheim vom 25.10.2019

Die Bundespolizei hat am Montag (21. Oktober) bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn einen verurteilten Mörder gefasst. Seine Rückkehr nach Deutschland endete hinter Gittern.

In den Nachmittagsstunden stoppten Bundespolizisten in der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden einen Reisebus mit italienischen Kennzeichen. Bei der Überprüfung der Insassen stellte sich heraus, dass gegen einen italienischen Staatsangehörigen ein Haftbefehl vorliegt. Der 41-Jährige war am Landgericht Erfurt wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Davon hatte er einen Teil verbüßt, bevor er in sein Heimatland zurückkehren musste. Aufgrund seiner Wiedereinreise nach Deutschland wurde er von Bundespolizisten nun erneut festgenommen und in die Haftanstalt nach Bernau gebracht.

PM der BPOLD München vom 22.10.2019

Am Mittwoch, den 16.10.2019 wurde im Rahmen der Schulwegaktion „Schokolade oder Zitrone“ der Polizeiinspektion Grassau gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der 3. Klasse der Grundschule Übersee Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Unmittelbar vor der Grundschule wurde durch die Beamten der Polizei Grassau eine Kontrollstelle errichtet.
Nach einer kurzen Einführung im Klassenzimmer wurde pünktlich um sieben Uhr das Laserhandmessgerät durch die Kinder übernommen und so ermittelten die Schülerinnen und Schüler die Geschwindigkeit der aus Grassau kommenden Fahrzeuge.
Überschritt ein Fahrzeug die zugelassenen 50 km/h oder wurde ein anderer Verkehrsverstoß festgestellt, so wurde durch die Kinder als „Strafe“ ein saures Gummibärchen verteilt.
Zur Belohnung für die regelkonforme Geschwindigkeit oder wenn keine Mängel am Fahrzeug festgestellt werden konnten, gab es für die Autofahrer Schokolade.
Alle angehaltenen Fahrer zeigten sich bei den Kontrollen äußerst verständnisvoll und befürworteten die Kontrollaktion und gaben eine durchaus positive Resonanz.
Auch die Kinder selbst hatten viel Spaß und zeigten großes Interesse. Da jedes Kind selbst einmal die Laserpistole benutzten und ein Fahrzeug anhalten durfte, gab es für die Kinder nach der Kontrollaktion natürlich noch einen Berufswunsch: Polizist oder Polizistin.
Erfreulicherweise konnten keine erheblichen Verkehrsverstöße festgestellt werden und es fand somit eine höhere Ausgabe von Schokolade als von sauren Gummibärchen statt.

PM der PI Grassau vom 21.10.2019

Am Samstag, dem 19.10.2019, gegen 16.30 Uhr, befuhr ein 33-jähriger Polizeibeamter mit einem uniformierten Streifenwagen die Kapuzinerstraße Richtung Theresienwiese. Der Polizeibeamte war auf dem Weg zu einem dringenden Einsatz und hatte hierfür Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet. Er beabsichtigte, die Kreuzung zur Lindwurmstraße bei für ihn geltendem Rotlicht geradeaus zu überqueren und tastete sich hierfür mit Schrittgeschwindigkeit in den Kreuzungsbereich ein. Nachdem der Verkehr auf zumindest einem Fahrstreifen für jede kreuzende Fahrtrichtung angehalten hatte, fuhr der 33-Jährige weiter.
Zur gleichen Zeit befuhr ein 32-Jähriger aus dem südlichen Münchner Landkreis mit seinem Pkw Seat die Lindwurmstraße stadteinwärts. Er fuhr bei für ihn geltendem Grünlicht in die Kreuzung zur Kapuzinerstraße ein und kollidierte dort mit dem Streifenwagen.
Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrer leicht verletzt und begeben sich selbstständig in ärztliche Behandlung. An beiden Pkw entstand schwerer Sachschaden, sodass sie nicht mehr fahrbereit waren.
Während der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen, da einzelne Fahrstreifen für ca. eine Stunde gesperrt werden mussten.

PM (1595) des PP München vom 20.10.2019