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Am Montag gegen 12:15 Uhr kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in der Von-Grünenstein-Straße in Obergünzburg.

Dort hatte ein 54-jähriger Mann aus seiner Wohnung heraus Rettungssanitäter mit einer Pistole bedroht. Die Sanitäter zogen sich zurück, der Mann befand sich mit Angehörigen weiterhin in seiner Wohnung. Es war nicht klar, ob es sich um eine scharfe Pistole handelte. Daraufhin kam es zu einem größer angelegten Polizeieinsatz.
Der Mann konnte schließlich durch Polizeikräfte in seiner Wohnung widerstandslos festgesetzt werden. Es wurde festgestellt, dass es sich um eine echtaussehende Faschingspistole handelte.

Wegen seines psychischen Ausnahmezustandes wurde er in ein Klinikum verbracht.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.03.2020

Eine Rollstuhlfahrerin wusste sich nicht mehr anders zu helfen als am Dienstagabend die Polizei zu verständigen. Sie war beim Einkaufen in einem Modemarkt in der Brückenstraße und wollte anschließend wieder in ihren behindertengerecht umgebauten Pkw einsteigen. Dabei brach allerdings der als Lift konstruierte Sitz zusammen. Sie saß praktisch in ihrem Pkw fest, ohne weiterfahren zu können. Die Polizeistreife konnte sie aus der misslichen Lage befreien, nach Hause bringen und dort auch den Pkw abstellen, so dass sie in aller Ruhe die Reparatur veranlassen konnte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.03.2020

Am Sonntag, 08.03.2020, gegen 13:20 Uhr, fuhren mehrere Streifen zu einem Polizeieinsatz (Vermissung einer Rentnerin in Bogenhausen). Mehrere Mannschaftsbusse einer Einsatzhundertschaft fuhren den Richard-Strauß-Tunnel von Ramersdorf kommend in Richtung Schwabing.
Im Richard-Strauß-Tunnel musste die Fahrerin des ersten Einsatzfahrzeugs verkehrsbedingt stark abbremsen. Der hinter ihr fahrende Beamte konnte sein Fahrzeug ebenfalls abbremsen. Der 22-jährige Polizeibeamte im dritten Dienstfahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte auf das vorausfahrende Streifenfahrzeug.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses auch noch auf das erste Fahrzeug in dem Polizeiverband aufgeschoben.
Durch den Zusammenstoß wurden insgesamt fünf Polizeibeamte leicht verletzt. Sie kamen mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in Münchner Krankenhäuser.
An den beiden hinteren Dienstfahrzeugen entstand jeweils schwerer Sachschaden. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Am vorausfahrenden Dienstfahrzeug entstand leichter Sachschaden. Der Gesamtschaden wurde auf über 50.000 Euro geschätzt.
Zur Unfallaufnahme und für die Maßnahmen der Feuerwehr mussten zwei der drei Fahrbahnen für die Dauer von circa 1,5 Stunden gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

PM (322) des PP München vom 09.03.2020

Nach der Sicherstellung von Amphetamin im Januar dieses Jahres führten weitere Ermittlungen der Polizei Bad Brückenau und der Kripo Schweinfurt zu Untersuchungshaftbefehlen, die insgesamt drei junge Männer ins Gefängnis brachten.

Bereits seit mehreren Monaten hatten die Polizisten der Inspektion Bad Brückenau ein Auge auf das geschäftige Treiben eines 19-Jährigen aus dem Altlandkreis Bad Brückenau geworfen. Bereits im Januar dieses Jahres unterzogen die Beamten den jungen Mann gemeinsam mit seiner minderjährigen Freundin und zwei weiteren Mitfahrern bei einer Fahrt in ihrem Auto von Fulda in Richtung Bad Brückenau einer Kontrolle.

Dem Stand der Ermittlungen nach hatte der Tatverdächtige kurz vor der Kontrolle seiner 15-jährigen Freundin ein Päckchen mit 50 Gramm Amphetamin gegeben, um es zu verstecken. Doch ihr Versteck in der Unterhose blieb der durchsuchenden Polizistin nicht verborgen und führte zur vorläufigen Festnahme der vier Fahrzeuginsassen.

Bei der richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung konnte weiteres Betäubungsmittel sichergestellt werden, sodass der 19-Jährige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt wurde. Dieser folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Die zwei Begleiter, wie auch die 15-Jährige, konnten wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

Die weiteren Ermittlungen erhärteten den Verdacht, dass der 19-Jährige auch im Umkreis des Wohnortes seiner 15-jährigen Freundin in Bad Brückenau wohl schwunghaften Handel mit Betäubungsmittel betrieben hatte. Aus diesem Grund suchte die Polizei Bad Brückenau Ende Januar mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und eines Diensthundes ein Waldgebiet im Bereich des Kalkgrundes ab. In diesem Zusammenhang suchte die Polizei auch ein zweites Mal die Umgebung der Wohnung des Tatverdächtigen ab und konnte in einem Erdversteck weiteres Rauschgift sicherstellen.

Im Zuge der weiter unter Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft andauernden Ermittlungen gerieten zwei weitere Bad Brückenauer in den Fokus der Polizei. Bei richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchungen am 13. Februar stellte die Kripo mit Hilfe der Polizeiinspektion Bad Brückenau und dem Unterstützungskommando der Würzburger Bereitschaftspolizei weitere Betäubungsmittel sicher.

Einem 28-Jährigen und einem zehn Jahre jüngeren Tatverdächtigen erklärte die Polizei die vorläufige Festnahme und führte sie auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt am Folgetag dem Ermittlungsrichter vor, welcher wegen des dringenden Tatverdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge jeweils einen Haftbefehl erließ.

Ausgehend von den seit Herbst letzten Jahres geführten Ermittlungen der Polizei aus Bad Brückenau wurden bislang sieben Wohnungsdurchsuchungen durchgeführt und drei Tatverdächtige befinden sich in verschiedenen Justizvollzugsanstalten in Untersuchungshaft.

PM des PP Unterfranken vom 05.03.2020

Am Freitag, den 28.02., erlitt gegen 13:00 Uhr auf der B472 vor der Hauptausfahrt der Flintkaserne die Mitfahrerin eines Pkw eine plötzliche Atemnot und Herzprobleme. Der Fahrer des Pkw musste auf der Straße anhalten, da seine Mitfahrerin in Panik wild um sich schlug. Verkehrsteilnehmer stoppten ebenfalls und hielten ein zufällig vorbeifahrendes Streifenfahrzeug an. Während die Ersthelfer zu Gange waren, wurde das Polizeiauto, welches die Einsatzstelle ordnungsgemäß absicherte, von einem vorbeifahrenden Pkw seitlich touchiert. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 3000,- Euro.
Die Patientin kam anschließend zur Behandlung ins Klinikum Bad Tölz, befand sich jedoch nicht mehr in Lebensgefahr.

PM der PI Bad Tölz vom 29.02.2020

In den Nachtstunden des Montags, 24.02.2020, fiel ein 53-jähriger Mann im Bereich des Aufgangs zu den Bahngleisen am Bahnhof Memmingen vermutlich aufgrund seiner starken Alkoholisierung zu Boden. Eine alarmierte Rettungswagenbesatzung versorgte den Mann, da er sich bei dem Sturz eine klaffende Platzwunde am Hinterkopf zugezogen hatte. Plötzlich attackierte er beide Sanitäter mit Schlägen gegen den Körper. Zum Glück blieben diese unverletzt. Eine hinzugezogene Polizeistreife legte dem jungen Mann Fesseln an und nahm ihn nach der ersten ärztlichen Versorgung über Nacht in Polizeigewahrsam.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 25.02.2020

Am 24.02.2020 gegen 16:15 Uhr wurden Rettungssanitäter wegen eines annähernd bewusstlos wirkenden Mannes zum Hafenmarkt gerufen. Der 26-jährige Mann wollte sich jedoch nicht von den Sanitätern behandeln lassen und versuchte mit einem Kugelschreiber auf eine Rettungssanitäterin einzustechen. Diese konnte dem Stich glücklicherweise ausweichen und wurde nicht verletzt. Der Mann befand sich vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln oder Medikamenten. Beim Eintreffen der Polizeibeamten musste der aggressive Mann gefesselt werden. Er wurde anschließen ins BKH Kaufbeuren gebracht. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen tätlichem Angriff auf Rettungssanitäter sowie gefährlicher Körperverletzung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 25.02.2020

Bei einer Kontrolle der Fahnder der Bayrischen Grenzpolizei am Freitagvormittag, im Nachtzug von Rom nach München, wurde ein Rumäne festgenommen – in seinem Heimatland erwartet diesen eine fast sechsjährige Haftstrafe.

Am vergangenen Freitagvormittag war ein 41-jähriger rumänischer Staatsangehöriger mit dem Nachtzug auf dem Weg nach München, wo er Familienangehörige besuchen wollte. Im Rahmen einer fahndungsmäßigen Überprüfung durch die Schleierfahnder der GPI Piding/Schiene wurde festgestellt, dass gegen den in Italien lebenden Mann eine Festhalteanordnung aus Rumänien vorlag – der Rumäne hatte sich bislang der Strafverfolgung in seinem Heimatland entzogen und wurde deshalb von der Justiz aus Timişoara/RO per internationalem Haftbefehl ausgeschrieben.

Wie aus dem angeforderten Haftbefehl hervorging, schmuggelte der Gesuchte im Jahr 2016 aus der Ukraine eine erhebliche Menge an Stangen unverzollter Zigaretten nach Rumänien – dies tat er zudem mit seinem Pkw, der zwar über keine Zulassung verfügte, dafür aber mit gefälschten Kennzeichen versehen war. Zu guter Letzt war er zu diesem Zeitpunkt auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Deshalb wurde er im Jahr 2019 von der Justiz in Timişoara/RO wegen dieser Straftaten zu einer Gefängnisstrafe von insgesamt 5 Jahren und 11 Monaten verurteilt. Um diesen längerfristigen Gefängnisaufenthalt zu entgehen, setzte sich der Mann deshalb kurzerhand nach Italien ab.

Nachdem durch die Bayrischen Grenzpolizisten die internationale Ausschreibung festgestellt wurde, wurde der Rumäne festgenommen und der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Laufen, zur Bestätigung der Festhalteanordnung, vorgeführt. Da er jedoch mit einer Auslieferung in sein Heimatland alles andere als einverstanden war, muss diese Auslieferung von der deutschen Justiz erneut überprüft werden. Die Zeit bis zur Entscheidung und der möglichen Überstellung in sein Heimatland, wird der 41-Jährige in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim verbringen.

PM der GPI Piding vom 24.02.2020

Am Samstagabend (22.02.2020) kontrollierten Polizeibeamte der Bundespolizei am Hauptbahnhof Nürnberg eine sechsköpfige Personengruppe. Die Beamten stellten in den Taschen der Personen eine Vielzahl an Parfums, elektronischen Geräten, sowie Bekleidungsartikeln fest, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aus vorangegangenen Ladendiebstählen stammen dürften. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag.

Bei der Kontrolle der sechs Personen im Alter von 17 bis 58 Jahren fanden die Beamten Diebesgut im Gesamtwert von mehreren tausend Euro. Es befand sich in Taschen, die zuvor offenbar so präpariert wurden, dass die Diebstahlssicherung der Kaufhäuser umgangen wird.

Als besonders dreist stellten sich zwei der Tatverdächtigen heraus. Diese waren am gleichen Tag bereits gegen 13:45 Uhr vom Ladendetektiv eines Elektronikmarktes in der vorderen Ledergasse beim Diebstahl von vier Smartphones erwischt worden. Der Detektiv verständigte die Polizei. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte fand bei der Kontrolle zunächst zwei der gestohlenen Smartphones auf. Nachdem die Beamten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hatten, wurden die Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Unter dem Diebesgut am Hauptbahnhof fanden die Beamten schließlich auch die zwei zunächst fehlenden Smartphones aus dem Elektronikmarkt auf. Die weiteren Ermittlungen deuteten auf eine bandenmäßige Begehungsweise hin. Da alle sechs Tatverdächtigen derzeit keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik haben, stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftantrag wegen Fluchtgefahr. Sie wurden am Folgetag dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.
Dieser erließ Haftbefehl.

PM des PP Mittelfranken vom 24.02.2020

Am Sonntag, gegen 19.00 Uhr, wurde die Polizeiinspektion Waldkraiburg zu einem dringenden Einsatz nach Mühldorf a. Inn alarmiert. Zwei Polizeibeamte fuhren mit einem uniformierten Polizeifahrzeug auf der Staatstraße 2352 in Richtung Mühldorf a. Inn. Im Waldstück in der Nähe des Kieswerkes stürzte aufgrund des starken Windes plötzlich eine Fichte quer über die Staatsstraße. Trotz Vollbremsung gelang es nicht, den Dienst-PKW rechtzeitig anzuhalten. Das Polizeiauto wurde im Frontbereich erheblich beschädigt. Die beiden Polizeibeamten wurden glücklicherweise bei dem Unfall nur leicht verletzt. Zur Beseitigung der Fichte und zur Absicherung der Straße war die Feuerwehr Waldkraiburg vor Ort. Aufgrund des vorherrschenden Sturmes, sowie der Gefahr des Umstürzens weiterer Bäume, wurde eine Komplettsperrung der Staatsstraße veranlasst. Die Sperrung wurde erst am Montagmorgen gegen 8.00 Uhr durch die zuständige Straßenmeisterei wieder aufgehoben.

PM der PI Waldkraiburg vom 24.02.2020