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Am heutigen Sonntagmittag erreichten die Polizei Lindau mehrere Mitteilungen über ein verletztes Reh, welches neben der BAB 96, Höhe Sigmarszell in Fahrtrichtung Lindau, nur wenige Meter neben der Fahrbahn verwirrt umherlief. Das Reh war augenscheinlich verletzt und drohte auf die Fahrbahn zu laufen. Zunächst versuchten mehrere Streifenbesatzungen der Polizei Lindau und der Bundespolizei das Tier von der Autobahn weg, hinter den Wildschutzzaun zu treiben, welches über längere Zeit nicht gelang. Nach Rücksprache mit dem örtlichen Jagdpächter, welcher nicht rechtzeitig vor Ort sein konnte, und der Tatsache, dass allmählich die Dämmerung einsetzte, musste die Polizei das Reh erschießen, um eine Kollision mit herannahenden Fahrzeugen von der Autobahn zu vermeiden. Hierfür wurde die BAB 96 kurzfristig in beide Richtungen gesperrt um eine Gefahr für unbeteiligte auszuschließen. (PI Lindau)

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.04.2019

Am Samstag, den 13.04.2019, gegen 03.45 Uhr, führte ein 32-jähriger Polizeibeamter auf der Landsberger Straße eine Verkehrskontrolle durch. Hierfür stellte er den uniformierten Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht auf dem ersten von drei Fahrstreifen ab. Der zu kontrollierende Pkw Smart stand zu diesem Zeitpunkt schräg rechts vor dem Streifenwagen.
Als der Polizeibeamte an der Fahrertür des Smart stand, näherte sich von hinten ein 38-jähriger Münchner mit seinem Pkw Opel. Vermutlich aufgrund Alkoholisierung kollidierte der 38-Jährige frontal mit dem Heck des Dienst-Pkw, welches durch die Wucht des Aufpralls nach vorne gegen das Fahrzeugheck des Smart geschoben wurde. Der 32-jährige Polizeibeamte konnte eine Kollision nicht mehr verhindern und wurde auf die Motorhaube des Dienst-Pkw geschleudert. Hierbei wurde er leicht verletzt und mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Klinikum verbracht.
Der Fahrer des Smart sowie der Fahrer des Opel blieben unverletzt. Sowohl der Streifenwagen als auch der Opel waren nicht mehr fahrbereit. Der Smart wurde bei dem Zusammenstoß leicht beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 37.000 Euro geschätzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrsbehinderungen.

PM des PP München vom 14.04.2019

Am Sonntag (7. April) haben Bundespolizisten bei den Grenzkontrollen einen international gesuchten Mann festgenommen. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl aufgrund eines Sexualdeliktes vor. Er sitzt nun im Gefängnis.
Am Sonntagmorgen haben Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach auf der A8 einen Reisebus mit mazedonischer Zulassung angehalten. Bei der Überprüfung eines 48-jährigen Mazedoniers schlug der Polizeicomputer Alarm. Die Staatsanwaltschaft Berlin fahndete per Haftbefehl nach dem Mann. Das Amtsgericht Tiergarten erließ bereits im Jahr 1993 wegen eines Sexualdeliktes einen Untersuchungshaftbefehl gegen den mazedonischen Staatsangehörigen. Da der 48-Jährige seitdem untergetaucht war, suchte die Staatsanwaltschaft sogar europaweit nach dem mutmaßlichen Straftäter. Nach über 25 Jahren ging der Mazedonier nun der Freilassinger Bundespolizei ins Netz.
Die Beamten führten den Mann am Montag (8. April) dem zuständigen Ermittlungsrichter vor, welcher den Untersuchungshaftbefehl bestätigte. Im Anschluss lieferten ihn die Bundespolizisten in eine Justizvollzugsanstalt ein, wo er auf seine Hauptverhandlung vor Gericht warten muss.

PM der BPOLD München vom 09.04.2019

In den frühen Morgenstunden des Sonntags, 07.04.2019, wurde über die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ein Balkonbrand im Kalker Feld in Memmingen mitgeteilt. Eine Streifenbesatzung konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr Memmingen den auf dem Balkon befindlichen Unrat mittels eines Pulverlöschers ablöschen. Die Feuerwehr Memmingen löschte dann noch mehrere Glutnester ab. Ein Polizeibeamter zog sich leichte Verletzungen in Form einer Schnittwunde an der rechten Hand zu, als er auf den Balkon kletterte, um das Feuer abzulöschen. Der Sachschaden blieb relativ gering; die Balkonbrüstung wurde durch das Feuer leicht beschädigt, wobei die Schadenshöhe auf ca. 100 Euro beziffert wird. Wie das Feuer ausbrach, muss momentan noch ermittelt werden.

PM des PP Schwaben Süd/West / PI Memmingen vom 08.04.2019

Den richtigen Riecher bewies eine Streifenbesatzung der Wolfratshauser Polizeiinspektion am späten Mittwochabend.

Am 28.11.2018 gegen 23.30 Uhr sollte ein 23-jähriger Geretsrieder an der Bushaltestelle Waldram kontrolliert werden.

Bereits als die beiden Polizeibeamten aus dem Dienstauto stiegen, ergriff der Geretsrieder die Flucht und rannte auf ein angrenzendes Feld. Womit der Geretsrieder offensichtlich nicht gerechnet hatte, war die Spurtstärke der Streifenbesatzung. Bereits nach kurzer Zeit wurde der 23-Jährige eingeholt und festgenommen. Kurz vor der Festnahme hatte sich der 23-Jährige noch einer Zigarettenschachtel entledigt. Der Grund war schnell ermittelt.

Darin befand sich noch Marihuana, das der Geretsrieder in Alufolie eingepackt hatte.
Bei der weiteren Durchsuchung konnte in der Bekleidung des Geretsrieders noch eine Tabak-Marihuana-Mischung aufgefunden werden.

Gegen den Geretsrieder wird nun wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Für zukünftige Sprintduelle muss sich der 23-Jährige in Zukunft andere Gegner für eine erfolgreiche Flucht aussuchen. Die beiden Streifenbeamten, ein ambitionierter Fußballer und seine Kollegin, die sich derzeit auf einen Halbmarathon vorbereitet, spielen mindestens eine Liga über dem Geretsrieder.

PM der PI Wolfratshausen vom 29.11.2018

Bei der Durchsuchung von neun Wohnungen mutmaßlicher Drogenhändler und Betäubungsmittelkonsumenten im Stadtgebiet und im Landkreis Bamberg gelang am Dienstag den Rauschgiftfahndern der Bamberger Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bamberg ein erneuter Schlag gegen die örtliche Drogenszene. Eine 23-jährige Rauschgifthändlerin sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Die Kriminalbeamten erhielten Unterstützung von der Bereitschaftspolizei und stellten neben unterschiedlichen Drogen auch verschiedene Waffen sicher.

Umfangreiche Ermittlungen in der Rauschgiftszene brachten die Bamberger Drogenfahnder auf die Spur der Betäubungsmittelkonsumenten im Raum Bamberg. Als sich der Verdacht erhärtet hatte, erwirkte die Staatsanwaltschaft Bamberg richterliche Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnanwesen der insgesamt zehn tatverdächtigen Männer und Frauen im Alter von 21 bis 47 Jahren. Die Durchsuchungsmaßnahmen, die am frühen Dienstagmorgen begannen, wurden von Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. In den neun Wohnungen entdeckten die Beamten neben Rauschgiftutensilien und kleineren Mengen Marihuana auch Crystal im hohen zweistelligen Grammbereich sowie über 33 Ecstasy-Tabletten. Darüber hinaus hatten nahezu alle Tatverdächtigen zum Teil verbotene Waffen zu Hause deponiert, die die Polizeibeamten ebenfalls sicherstellten.

Gegen eine 23 Jahre alte Hauptverdächtige, die im Raum Bamberg mit Drogen handelte, erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg noch am Dienstag Untersuchungshaftbefehl. Sie sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt ein. Für die Dealerin dürfte sich zudem strafverschärfend auswirken, dass sie neben der großen Menge an Crystal auch im Besitz zahlreicher verbotener Waffen war. Die Ermittlungen der Kriminalbeamten zu weiteren Abnehmern und möglichen Hintermännern dauern an.

PM des PP Oberfranken vom 28.11.2018

Nachdem ein 42-Jähriger am Donnerstagvormittag auf einem Parkplatz einen Polizeibeamten angegriffen haben soll (wir berichteten hier), wurde gegen den Tatverdächtigen nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg Haftbefehl erlassen. Im Zusammenhang mit dem Angriff kam es zum Schusswaffengebrauch durch den Polizisten.

Wie bereits durch das Polizeipräsidium Unterfranken berichtet, kam es am Donnerstagvormittag auf dem Parkplatz des Kulturspeichers zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Beamter von seiner Schusswaffe Gebrauch gemacht hat. Der Einsatz der Schusswaffe galt einem 42-jährigen Tatverdächtigen, der im Vorfeld den Beamten mit einem Messer angegriffen haben soll. Der mutmaßliche Angreifer wurde mit schweren aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu dem Schusswaffeneinsatz führt das Bayerische Landeskriminalamt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Der Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Land, der ebenfalls bei dem Einsatz verletzt wurde, konnte das Krankenhaus bereits am Donnerstagnachmittag wieder verlassen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg erließ der Ermittlungsrichter am Freitagnachmittag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den Tatverdächtigen, der zurzeit in einer Klinik während seines stationären Aufenthalts von der Polizei bewacht wird.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 26.11.2018

Für Aufregung sorgte ein 20-jähriger am Samstagabend in einer Kneipe in Hof. Kurz vor 23.00 Uhr teilten Gäste bei der Polizei mit, dass sich in der Gaststätte ein Mann aufhalten würde, der eine Waffe dabei habe. Genaueres konnten die Zeugen anfangs nicht mitteilen, so dass die Polizei davon ausgehen musste, dass es sich tatsächlich um eine scharfe Waffe handelte. Mehrere Streifenbesatzungen der Hofer Polizei begaben sich daraufhin zur Gaststätte. Der Mann befand sich noch in der Kneipe und hatte bei der Kontrolle durch die Polizeibeamten tatsächlich in seinem Hosenbund einen Revolver stecken. Die Überprüfung ergab aber recht schnell, dass es sich um eine Spielzeugwaffe handelte, von der keine wirkliche Gefahr ausging. Auf die Frage, warum er denn die Waffe dabei habe, gab der 20-jährige an, er sei angehender Schauspieler und habe mit dem Revolver ausgerechnet in der gut besuchten Gaststätte eine Passage eines Theaterstückes zum Besten gegeben. Vielleicht hätte er das vorher auch den anderen Gästen mitteilen sollen. Die Polizei stellte die Waffe erst einmal sicher und wird nun prüfen, ob der Mann angezeigt wird. Denn laut Waffengesetz ist es verboten, Nachbildungen von Schusswaffen,  sogenannte „Anscheinswaffen“, mitzuführen. Eine Vorschirft, die vermutlich deswegen geschaffen wurde, um genau solche Missverständnisse zu vermeiden.

PM der PI Hof vom 25.11.2018

 

Anm. der Bloggerin:

Wie heute (15.11.2018) bereits mit Meldung 1694 berichtet, ereignete sich am heutigen Nachmittag (15.11.2018) ein schwerer Verkehrsunfall in der Nähe von Ammerndorf (Lkrs. Fürth). Die Polizei gibt den aktuellen Ermittlungsstand bekannt.

Gegen 13:30 Uhr kollidierten aus bisher ungeklärter Ursache zwei Linienbusse im Begegnungsverkehr auf der Verbindungsstraße ST2245 zwischen Wintersdorf und Ammerndorf. Zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass in Folge des Unfallgeschehens zusätzlich ein Pkw BMW involviert war, dessen Fahrerin schwer verletzt ist.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befanden sich zur Unfallzeit insgesamt ca. 40 Fahrgäste in den beiden Bussen. Davon wurden rund ein Dutzend schwer verletzt und 14 Personen leicht verletzt.

Nach wie vor werden die Fahrgäste, die sich unmittelbar nach dem Unfall entfernt haben, gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Fürth unter der Telefonnummer 0911 973997-171 in Verbindung zu setzen.

Persönliche Gegenstände, die von Fahrgästen mitgeführt und im Rahmen des Unfalls verlorengegangen sind, werden bei der Verkehrspolizeiinspektion Fürth aufbewahrt und können nach Rücksprache dort abgeholt werden.

Die Verbindungsstraße zwischen Wintersdorf und Ammerndorf ist für die nächsten Stunden – bis zur Beendigung der Unfallaufnahme – komplett gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren. Der Verkehr wird in Fahrtrichtung Ammerndorf auf Höhe Weinzierlein Richtung Roßtal umgeleitet. In die Gegenrichtung wird in Ammerndorf ebenfalls Richtung Roßtal umgeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 15.11.2018

Hauptstraße durch die Freiwillige Feuerwehr Königsdorf abgesperrt worden ist. Ein 39-jähriger Königsdorfer wollte diese Einschränkung jedoch nicht akzeptieren und beleidigte einen Kameraden der Feuerwehr, der die Straße sperrte. Der Königsdorfer fuhr mit seinem Pkw auch kurz auf den Feuerwehrmann zu, wohl um diesen zum Beiseitegehen zu nötigen. Daher wurde ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.
Da der Königsdorfer beim Führen eines Pkws auffällig geworden ist, wird auch die Fahrerlaubnisbehörde zur Überprüfung der allgemeinen Fahreignung in Kenntnis gesetzt.

PM der PI Geretsried vom 12.11.2018