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Zivilbeamten der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte gelang in der Nacht von Dienstag (20.07.2021) auf Mittwoch (21.07.2021) die Festnahme von zwei 40- und 41-jährigen Männern. Sie stehen im Verdacht versucht zu haben, Seitenscheiben mehrerer Kraftfahrzeuge einzuschlagen.

Den Beamten waren gegen 01:00 Uhr nachts zwei Männer im Bereich der Schanzäckerstraße aufgefallen, wie sie scheinbar ziellos zwischen teils in Hinterhöfen geparkten Autos umherliefen. Bei der Überprüfung der Fahrzeuge stellten die Polizisten Beschädigungen an den Seitenscheiben mehrerer Pkw fest.

Als die beiden Männer kurz darauf zurückkamen, gingen sie erneut ein Fahrzeug an und schlugen diesmal eine Scheibe ein. Die Beamten nahmen die beiden 40- und 41-jährigen Männer daraufhin vorläufig fest. Hierbei setzte sich der 40-Jährige zur Wehr und spuckte in Richtung der Einsatzkräfte.

Gegen die Männer leiteten die Beamten unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls ein.

PM des PP Mittelfranken vom 22.07.2021

Ein uneinsichtiger Falschparker verletzte am Montagnachmittag (19.07.2021) einen Beamten der Fürther Verkehrspolizei. Der Führerschein des 80-jährigen Autofahrers wurde sichergestellt.

Kurz vor 15:00 Uhr wurde die Streife auf einen Jeep aufmerksam, der verbotswidrig für mehrere Minuten in der Fußgängerzone stand. Als die uniformierten Polizeibeamten den 80-jährigen Fahrer ansprachen und ihn kontrollieren wollten, weigerte sich der Fahrer mehrfach, seine Personalien zu nennen. Im weiteren Verlauf äußerte er mehrmals nun losfahren zu wollen, was ihm untersagt wurde.

Kurz darauf startete der 80-Jährige sein Fahrzeug und fuhr tatsächlich los. Ein Polizeibeamter griff ins Fahrzeug, um den Motor abzustellen. Der Fahrer fuhr an und hielt den Polizisten dabei am Arm fest. Der Polizeibeamte musste neben dem Fahrzeug mitlaufen um nicht zu stürzen. Da das zivile Dienstfahrzeug vor dem Jeep geparkt war, versuchte der Rentner daran vorbeizufahren und fuhr schließlich in ein geparktes Fahrzeug. Erst danach gelang es den Polizeibeamten, die Fahrt zu stoppen.

Der Polizeibeamte erlitt bei dem Vorfall leichte Verletzungen und begab sich anschließend in ärztliche Behandlung. Die Verkehrspolizei Nürnberg war mit der Sachbearbeitung betraut. Gegen den 80-Jährigen, der noch immer keinerlei Verständnis für die Kontrolle zeigte, wurden Ermittlungen u. a. wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der Führerschein des Mannes sichergestellt.

Der Schaden an dem geparkten Fahrzeug beträgt einige hundert Euro.

PM des PP Mittelfranken vom 20.07.2021

Am Sonntagnachmittag (18.07.2021) wurden Beamte der PI Nürnberg-Süd bei einem Unterstützungseinsatz für den Rettungsdienst in der Südstadt angegriffen und verletzt. Der Beschuldigte wurde in einer Fachklinik untergebracht.

Gegen 13:15 Uhr bat der Rettungsdienst um Unterstützung bei einem Einsatz in der Südstadt. Angehörige eines 29-jährigen Mannes hatten auf Grund dessen psychisch auffälligen Zustands den Rettungsdienst verständigt.

Noch vor Eintreffen der Streife der PI Nürnberg-Süd flüchtete der Mann. Die Beamten stellten ihn jedoch wenig später in der Landgrabenstraße fest und sprachen ihn an.

Bereits hier ging der 29-Jährige mit Faustschlägen auf die Beamten los. Da jegliche Versuche, ihn zu beruhigen, fehlschlugen, musste Pfefferspray gegen ihn eingesetzt werden. Jedoch hielt auch dies den Beschuldigten nicht davon ab, sich weiterhin massiv zur Wehr zu setzen. Nachdem ihn ein Beamter zu Boden gebracht hatte, schlug er weiterhin mit den Fäusten, unter anderem auf den Kopf des Polizisten, ein.

Ein Passant, der das Geschehen beobachtet hatte, kam den Beamten zu Hilfe. So war es möglich, den 29-Jährigen zumindest auf dem Boden zu fixieren.

Erst nach Eintreffen weiterer Unterstützungsstreifen konnte der Mann letztendlich gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden.

Durch den Einsatz verletzten sich drei Beamte. Einer der Polizisten musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden und ist derzeit nicht dienstfähig.

Der Beschuldigte wurde auf Grund seines psychischen Ausnahmezustandes in eine Fachklinik eingewiesen. Auf dem Weg dorthin leistete er erneut Widerstand.

PM des PP Mittelfranken vom 19.07.2021

In der Nacht von Freitag (16.07.2021) auf Samstag (17.07.2021) feierten mehrere hundert Personen am Fürther Flussdreieck. Nach diversen Beschwerden über Ruhestörungen wurde die Ansammlung weitgehend friedlich aufgelöst.

Kurz nach Mitternacht erhielt die Einsatzzentrale erste Mitteilungen über zahlreiche Feiernde im Bereich des Fürther Flussdreiecks (Friedhofweg).

Beamte des USK Mittelfranken bestreiften die Örtlichkeit – wie auch schon zuvor – regelmäßig und stellten zunächst bei den friedlich Feiernden keine Gründe zum Einschreiten fest.

Nachdem sich jedoch immer mehr Personen im Wiesengrund einfanden, die Stimmung aufgeheizter wurde und immer mehr Beschwerden über Ruhestörungen eingingen, wurde die Ansammlung aufgelöst.

Hierzu zog die Einsatzleitung der PI Fürth Unterstützungskräfte des USK sowie Diensthundeführer hinzu.

Der überwiegende Teil der ca. 300 Personen zeigte sich einsichtig und verließ nach Aufforderung durch die Polizei die Örtlichkeit.

Eine Person weigerte sich und beleidigte die Beamten massiv. Der Mann sollte daraufhin in Gewahrsam genommen werden. Der 19-Jährige wehrte sich gegen die Fesselung biss einen Beamten in den Unterarm, bespucke ihn und trat ihn in den Unterleib. Auch beim Verbringen in den Streifenwagen schlug und trat er weiterhin um sich.

Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an, die in der Dienststelle durchgeführt wurde.

Der Beamte begab sich zur Untersuchung in ein Krankenhaus.

Gegen 01:00 Uhr sammelten sich erneut ca. 50 Personen am Friedhofsteg. Die Beamten lösten auch diese Ansammlung friedlich auf.

PM des PP Mittelfranken vom 18.07.2021

Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Nürnberg und des Unterstützungskommandos der Bayerischen Bereitschaftspolizei (USK) durchsuchten am Donnerstag (15.07.2021) eine Wohnung im Stadtteil Gostenhof. Dabei beschlagnahmten die Einsatzkräfte unter anderem mehrere Kilogramm Marihuana und nahmen einen 44-jährigen Mann fest.

Die betroffene Wohnung in der Saldorferstraße war bereits vor etwa einer Woche ins Visier der Drogenfahnder geraten. Die Beamten hatten Hinweise darauf erhalten, dass dort mit Drogen gehandelt werden sollte. Als die Ermittler am Donnerstag (15.07.2021) eine Überprüfung vor Ort durchführten, bestätigten sich die Verdachtsmomente. Eine entsprechende Besucherfrequenz und ein deutlich wahrnehmbarer Marihuana-Geruch führten schließlich dazu, dass die betroffene Wohnung noch in den frühen Abendstunden mit Einsatzkräften des USK durchsucht wurde.

Im Zuge der Durchsuchung wurden die Fahnder fündig. Sie stießen auf etwas mehr als sieben Kilogramm Marihuana, rund 300 Tabletten Ecstasy und mehrere Gramm Kokain. Außerdem war der anwesende Mieter der durchsuchten Wohnung in Besitz zweier Schusswaffen. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten das Rauschgift, die Waffen sowie mehrere tausend Euro Bargeld und nahmen den 44-jährigen Tatverdächtigen fest.

Der Festgenommene muss sich nun wegen des Verdachts des Rauschgifthandels verantworten. Die Kriminalpolizei Nürnberg leitete ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein. Zudem stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einen Haftantrag gegen den 44-Jährigen – er wird noch im Laufe des heutigen Tages (16.07.2021) einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 16.07.2021

Mehrere Beamte der Kriminal- und Schutzpolizei waren notwendig, um einen 37-jährigen Mann am Freitagnachmittag (09.07.2021) festzunehmen. Gegen ihn lagen bereits mehrere Haftbefehle vor.

Gegen 15:30 Uhr suchten die Polizisten die Anlaufadresse des per Haftbefehl gesuchten Mannes in der Sperberstraße auf. Gegen ihn lagen mehrere Haftbefehle, u. a. wegen einer einjährigen Freiheitsstrafe vor. Weiterhin bestand ein Untersuchungshaftbefehl wegen eines anderen Kapitaldeliktes.

Als der Gesuchte die Wohnungstür öffnete, eröffneten ihm die Kriminalbeamten den Haftbefehl und wollten ihn festnehmen. Dagegen leistete der 37-Jährige aktiven Widerstand, wehrte sich nach Kräften und führte einen Kopfstoß gegen einen eingesetzten Polizisten durch. Dieser konnte jedoch ausweichen und blieb unverletzt.

Vier Polizeibeamte waren notwendig, um den renitenten Mann unter großer Kraftanstrengung zu überwältigen und festzunehmen. Hierbei erlitt ein Polizist derart schwere Verletzungen an der Hand, dass er anschließend nicht mehr dienstfähig war. Auch der 37-Jährige wurde bei der Festnahme verletzt.

Gegen ihn wurden Ermittlungen u. a. wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Nachdem er sich beruhigt hatte, brachten ihn die Polizeibeamten in eine Justizvollzugsanstalt.

PM des PP Mittelfranken vom 14.07.2021

Der Abschluss der Fußballeuropameisterschaft und die anschließenden Feierlichkeiten begeisterter Fußballfans beschäftigten auch die mittelfränkische Polizei in der Nacht zum Montag (12.07.2021). Schwerpunkt der Feierlichkeiten war erwartungsgemäß der Plärrer in Nürnberg.

Nach Spielende versammelten sich rund 1.800 überwiegend italienische Fußballfans am Plärrer, die ausgelassen den Sieg ihrer Nationalmannschaft feierten. Da bereits kurz nach Mitternacht zahlreiche Personen den Bereich um den Plärrer säumten, musste die Verkehrspolizei Nürnberg entsprechende Verkehrssperren einrichten und den Fahrverkehr umleiten. Rund 30 Fahrzeuge nahmen an einem Autokorso teil.

Einige alkoholisierte Personen wurden festgestellt, die sich an den Feierlichkeiten beteiligten und vereinzelt u. a. durch Flaschenwürfe dafür sorgten, dass Polizeibeamte des Unterstützungskommandos einschreiten mussten. U. a. wurden vereinzelt bengalische Feuer gezündet. Ein Polizeibeamter wurde verletzt, als ein Böller unmittelbar neben ihm gezündet wurde. Ein Tatverdächtiger konnte identifiziert und festgenommen werden. Dabei beleidigte er die Polizisten.

Weiterhin begannen mehrere Personen in der Menschenmenge Fußball zu spielen. Als ein Beamter des USK dies unterband und den Ball sicherstellte, trat ihn ein 26-jähriger Mann mit den Füßen. Der alkoholisierte 26-Jährige wurde festgenommen und ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zwei italienische Frauen (19, 22) gerieten sich buchstäblich in die Haare. Auch hier wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Gegen 02:15 Uhr wurden die noch verbliebenen Fans aufgefordert, die Fahrbahn wieder freizugeben, was diese auch taten.

Auch in anderen mittelfränkischen Städten feierten Fußballfans ausgelassen den Erfolg der italienischen Nationalmannschaft. In der Erlanger Innenstadt nahmen bis zu 60 Personen an den Feierlichkeiten teil. Hierbei kam es zu keinerlei nennenswerten Sicherheitsstörungen.

PM des PP Mittelfranken vom 12.07.2021

Im Anschluss an eine Party in einem Hotel in der Nürnberger Innenstadt musste in der Nacht zum Samstag (10.07.2021) die Polizei anrücken.

Einen 18-jährigen Hotelgast, der sich unter falschem Namen in einem der Apartments eingemietet hatte, nahmen die Beamten schließlich in Gewahrsam.

Um kurz nach Mitternacht musste die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte in dem Aparthotel in der Ottostraße einschreiten. Dort hatte sich ein 18-jähriger Mann eingemietet und in seinem Apartment eine Party gefeiert, bei der die betroffenen Räumlichkeiten verunreinigt worden waren. Ein Verantwortlicher des Hotels stellte obendrein fest, dass der 18-Jährige offensichtlich unter falschem Namen in dem Apartment abgestiegen war und verständigte die Polizei.

Allerdings konnte auch die Polizeistreife die wahre Identität des jungen Mannes zunächst nicht problemlos feststellen. Da sich der 18-Jährige ihnen gegenüber sofort aggressiv verhielt, legten ihm die Beamten bereits im Apartment Handfesseln an. Als der Hotelgast die Polizisten anschließend nach draußen begleiten sollte, weigerte er sich und musste aus dem Hotel getragen werden.

Letztlich gipfelte der Polizeieinsatz in der Festnahme des 18-Jährigen, da dieser nach den Beamten spuckte und einen 25-jährigen Polizisten mit einem Fußtritt am Kinn traf.

In der Dienststelle gelang es den Beamten, die rechtmäßigen Personalien des 18-Jährigen zu ermitteln. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Körperverletzung ermittelt. In diesem Zusammenhang musste sich der Tatverdächtige auch einer Blutentnahme unterziehen lassen. Der von dem Fußtritt getroffene Beamte blieb dienstfähig. Der 18-jährige Tatverdächtige erlitt bei der Festnahme leichte Verletzungen und musste die Nacht vorübergehend in Polizeigewahrsam verbringen.

PM des PP Mittelfranken vom 12.07.2021

Am Donnerstagmorgen (08.07.2021) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen auf der BAB 6 bei Altdorf (Lkrs. Nürnberger Land). Drei Personen wurden hierbei schwer verletzt.

Gegen 08:20 Uhr teilte der Fahrer eines Skoda mit, dass er auf der BAB 6 nach der Anschlussstelle Altdorf/Leinburg in Fahrtrichtung Amberg einen Verkehrsunfall hatte. Der Fahrer habe aus noch nicht geklärter Ursache die Mittelleitplanke touchiert, sei aber unverletzt. Er befände sich nun auf einem Standstreifen auf Höhe eines Parkplatzes.

Eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Feucht fuhr daraufhin zur Unfallstelle und parkte den Streifenwagen zur Unfallaufnahme auf dem dortigen Parkplatz. Kurz darauf fuhr ein 34-jähriger Fahrer eines BMW X5 auf die Unfallstelle zu. Aus noch nicht geklärter Ursache verlor der Fahrer des BMW die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und schleuderte über den Stand- und einen Grünstreifen auf den Parkplatz.

Dort kollidierte er mit dem geparkten Streifenwagen, in welchem sich noch die beiden Polizeibeamten im Alter von 32 und 42 Jahren befanden. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Streifenwagen in eine Böschung an der Parkplatzausfahrt. Der BMW X5 kam daneben auf dem Dach zu liegen.

Der BMW-Fahrer, als auch der 32-jährige Fahrer des Streifenwagens konnten sich selbst aus den Fahrzeugen befreien. Der 42-jährige Beifahrer des Streifenwagens war in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät geborgen werden.

Alle drei Personen wurden schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser verlegt.

Hierbei war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Nach bisherigem Erkenntnisstand befinden sich alle Verletzten außer Lebensgefahr.

Die Verkehrspolizeiinspektion Amberg führt die weiteren Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zudem ein Gutachter hinzugezogen.

Die BAB 6 war an der Unfallstelle für mehrere Stunden in Fahrtrichtung Amberg komplett gesperrt. Neben den Verkehrspolizeiinspektionen Feucht und Amberg waren zahlreiche Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes, der Feuerwehren Altdorf und Alfeld sowie ein Rettungs- und ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

PM des PP Mittelfranken vom 08.07.2021

Am späten Samstagabend (03.07.2021) musste die Polizei eine Familienfeier in einem Fürther Restaurant beenden. Zuvor sollen auch Schüsse gefallen sein.

Gegen 22:40 Uhr teilten Passanten der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken eine lautstarke Auseinandersetzung vor einem Restaurant in der Theresienstraße mit. Hierbei sollen circa 50 Personen beteiligt gewesen sein.

Zudem soll ein Unbekannter mehrere Schüsse abgegeben haben.

Beim Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzungen konnten circa 50 Personen im Bereich der Theresienstraße, welche sich bereits in mehrere Gruppen aufgeteilt haben, angetroffen werden. Einzelne Personen verhielten sich gegenüber den Beamten derart aggressiv, dass gegen eine männliche Person Pfefferspray eingesetzt werden musste. Der Mann wurde hierdurch leicht verletzt und in einem Krankenhaus medizinisch versorgt.

Daraufhin entspannte sich die aggressive Stimmung zunächst. Im Verlauf der Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass es im Verlauf eines Familienfestes in einer Gaststätte in der Theresienstraße aus noch nicht geklärter Ursache zu einer Streitigkeit kam. Diese verlagerte sich auf die Straße vor dem Restaurant.

Hierbei habe ein zunächst Unbekannter mit einer Pistole mehrmals in die Luft geschossen.

Die Beamten fanden im Bereich vor der Gaststätte mehrere offensichtlich frisch abgeschossene Hülsen einer Schreckschusswaffe auf. Im weiteren Verlauf verdichteten sich die Hinweise auf einen 59-jährigen Mann, welcher mutmaßlich die Schüsse abgab. Die Tatwaffe konnte jedoch nicht aufgefunden werden.

Die Polizei beendete aufgrund der sich erneut aufgeheizten Stimmung die Familienfeier und veranlasste hierzu die vorübergehende Schließung der Gaststätte.

Die Theresienstraße war für die Dauer des Polizeieinsatzes für circa zwei Stunden gesperrt. Im Einsatz waren gut drei Dutzend Polizeibeamte aus verschiedenen Polizeidienststellen. Der 59-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Weitere Straftaten sind bislang nicht bekannt.

PM des PP Mittelfranken vom 04.07.2021