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Polizeibeamte der Fahndungsgruppe Frankfurt (Oder) (Beamte der Landes- und der Bundespolizei) beabsichtigten am 14.02.2020, gegen 4:30 Uhr, einen LKW mit Anhänger in der Slubicer Straße zu stoppen. Der Fahrer missachtete die Anhaltesignale und setzte seine Fahrt zügig in Richtung Grenze fort. Die Beamten mussten zur Seite springen, um einen Zusammenprall mit dem LKW zu verhindern. Sie blieben unverletzt. Kurz hinter der Grenzüberquerung verunfallte das Fahrzeug. Dabei kam es zu Beschädigungen dreier parkender Personenkraftwagen. Durch das schnelle Eingreifen polnischer und deutscher Polizeibeamter gelang es, einen 46-jährigen Fahrzeuginsassen zu stellen. Bei der Überprüfung des Anhängers wurde klar, warum der Fahrer es so eilig hatte. Es stellte sich heraus, dass der Anhänger kurz vorher von einem Frankfurter Firmengelände gestohlen worden war. In diesem Fall hat die polnische Polizei die Ermittlungen übernommen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 14.02.2020

Mit einem Pkw Opel fuhr gestern gegen 08.10 Uhr ein 22-jähriger Barnimer zwischen den Anschlussstellen Neuruppin-Süd und Neuruppin auf einen Messwagen der Verkehrspolizei auf. Dabei wurde der Beamte darin leicht verletzt und war anschließend nicht mehr dienstfähig. Der 22-Jährige stand offenbar unter Einfluss von Betäubungsmitteln, ein Drogentest reagierte positiv auf Amphetamine. Nach der Blutprobenentnahme wurde der Führerschein des Mannes sichergestellt. Der Opel war nicht mehr fahrbereit. Insgesamt entstand ca. 15.000 Euro Sachschaden.

PM (2019/3249) der PD Brandenburg Nord vom 04.12.2019

Die Interne Revision des Polizeipräsidiums des Landes Brandenburg führt die Untersuchungen zu einem Foto fort, auf dem neun Polizeibeamte der 3. Einsatzhundertschaft aus Cottbus vor einem Graffito „STOPPT ENDE GELÄNDE!“ nebst abgebildetem Krebs an einer Mauer in Cottbus posieren. Dieses Foto wurde am Donnerstag, 28.11.2019 aufgenommen und anschließend kursierte es in sozialen Netzwerken.

Dieser Untersuchungsauftrag wurde zwischenzeitlich erweitert. Gegenstand ist nunmehr auch ein Foto, das benanntes Graffito nach einer teilweisen Entfernung zeigt. Der Polizeiführer hatte die neun Beamten noch in den Abendstunden des 28.11.2019 beauftragt, das gesamte Graffito zu entfernen. Nach der nur teilweisen Entfernung blieben der Krebs und die Buchstaben „DC“ nebst Ausrufezeichen an der Mauer sichtbar.

Durch die Interne Revision sind gestern in der Liegenschaft der Polizei in Cottbus Reste von Farbe festgestellt worden, die möglicherweise zum Überstreichen des Graffito genutzt wurde. Farbspuren an der Mauer wurden durch Kriminaltechniker gesichert.

Im Zuge der Untersuchungen der Internen Revision ist zudem ein unveröffentlichtes Foto von der Mauer festgestellt worden, das nach der teilweisen Entfernung des Graffito und noch in den späten Abendstunden am Donnerstag, 28.11.2019 durch einen Beamten dieser Einsatzgruppe gefertigt worden war.
Dieses Foto zeigt eindeutig das Symbol des Krebses sowie „DC!“. Damit ist klar, dass die neun Beamten bevor sie den Ereignisort nach der beauftragten Entfernung verließen, diesen Schriftzug zumindest kannten und ihn auch dokumentierten.

Eine Veränderung des Buchstaben „E“ zum Buchstaben „C“ erst nachdem die neun Polizeibeamten den Ereignisort verließen ist damit ausgeschlossen.
Die Beamten haben demnach den Ereignisort unter Zurücklassung des Kürzels „DC!“ samt Krebs verlassen.

Durch das Kommissariat Amtsdelikte des Landeskriminalamtes erfolgt im Ergebnis dessen nunmehr die Abstimmung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Prüfung eines möglichen Tatverdachtes wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten.

Zudem werden die neun Beamten noch in dieser Woche zeitlich befristet zunächst für die Dauer von drei Monaten umgesetzt. Ihre weitere Verwendung erfolgt vorerst auf verschiedenen Dienststellen in anderen Regionen des Landes.

Weitere Angaben zum Sachverhalt können angesichts des laufenden Disziplinarverfahrens aktuell nicht gemacht werden.

Die Polizei unternimmt weiterhin alles, um die Vorgänge rund um das Graffito restlos aufzuklären.

PM (Nr. 61 / 2019 ) des PP Land Brandenburg vom 03.12.2019

Am 28. November, gegen 14.50 Uhr, stürzte sich ein Mann von der Brücke (Brückenstraße) in die Oder. Er befand sich noch auf polnischer Seite. Zwei Polizisten, davon einer noch in der Ausbildung, befanden sich in der Nähe. Der Auszubildende rannte ans Ufer, konnte jedoch den im Wasser treibenden Mann nicht greifen. Er lief ins Wasser und schwamm, um den Mann fassen zu können.
Er brachte den 54-jährigen Polen lebend ans Ufer. Derzeit befindet er sich zur stationären Behandlung im Krankenhaus. Der junge, angehende Polizist wurde ambulant behandelt und ist momentan nicht dienstfähig.

PM (auszugsweise) der PD Ost vom 29.11.2019

Am Abend des 21.11.2019 waren Polizisten in einem Funkwagen VW Touran in Richtung Stadtzentrum unterwegs gewesen. Nach ersten Erkenntnissen wollten sie dann an der Kreuzung Angermünder Straße/Coppistraße bei grünem Ampelsignal geradeaus weiter. Das übersah wohl ein 34-jähriger Mann, der mit seinem VW Vento im Gegenverkehr angefahren kam und nach links in die Coppistraße abzubiegen gedachte. In der Folge kollidierten beide Fahrzeuge. Die beiden Polizisten im VW Touran wurden dabei verletzt und mussten von Rettern in ein Krankenhaus gebracht werden. Sie sind gegenwärtig nicht dienstfähig. Die Autos trugen bei dem Geschehen erheblich Beschädigungen davon und waren nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden beläuft sich auf geschätzte 25.000 Euro.

PM der PD Brandenburg Ost vom 22.11.2019

Seit Juli 2019 laufen gemeinsame, intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 5 und der Staatsanwaltschaft Berlin, die gestern zur Festnahme von sechs Tatverdächtigen führten, die im dringenden Verdacht stehen, einen arbeitsteilig organisierten Kokain-Lieferhandel betrieben zu haben. In diesem Zusammenhang wurden gestern Morgen ab 6 Uhr insgesamt 17 richterliche Durchsuchungsbeschlüsse in Berlin und Brandenburg vollstreckt. Bei den Durchsuchungen von Wohnungen, Autos, Gewerbeobjekten sowie einem Laubengrundstück, die in Neukölln, Hellersdorf, Marzahn, Wedding, Lichtenberg, Reinickendorf, Weißensee, Ahrensfelde und Blankenfelde-Mahlow stattfanden, kamen auch Rauschgift- und Sprengstoffspürhunde zum Einsatz. Zudem befanden sich Finanzermittler unter den knapp 170 Einsatzkräften. Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem Betäubungsmittel, eine scharfe, geladene Schusswaffe, eine Anscheinswaffe, Munition und eine fünfstellige Geldsumme gefunden und beschlagnahmt. Die sechs dabei angetroffenen Tatverdächtigen im Alter von 18, 19, 26, 26, 29 und 39 Jahren wurden festgenommen und sollen heute einem Haftrichter zwecks Erlasses von Haftbefehlen wegen gemeinschaftlichen bandenmäßigen Handelns mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM des PP Berlin vom 14.11.2019

Beim Wenden auf der Frankfurter Straße hatte Dienstagmittag ein Funkwagen der Polizei ein geparktes Auto angestoßen und beschädigt. Während am Dienstfahrzeug die Schäden auf etwa 5.000 Euro geschätzt wurden, lag die Schadensbilanz am stehenden PKW bei rund 2.000 Euro. Verletzt wurde niemand und beide Autos blieben trotz der Beschädigungen fahrbereit.

PM der PD Brandenburg Süd vom 09.10.2019

Fr., 27.09.2019, 18:55 Uhr
Ein Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes sichtete einen in der Havel schwimmenden PKW. Bei Eintreffen der Polizeibeamten war das Fahrzeug bereits gesunken. Der augenscheinlich leblose Fahrer konnte durch Polizeibeamte und Rettungssanitäter aus dem PKW geborgen und anschließend reanimiert werden. Der 65-jährige Fahrzeugführer wurde schwerverletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert, sein PKW wurde durch die Feuerwehr geborgen. Bei den Rettungsmaßnahmen wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zu den Umständen des Unfalls.

PM der PD West vom 29.09.2019

Die Bundespolizei nahm in der Nacht zu Donnerstag vier Männer vorläufig fest, nachdem diese einen Regionalzug großflächig besprüht hatten. Ein Polizeihubschrauber unterstützte dabei.

Gegen 1 Uhr bemerkten Zivilfahnder der Bundespolizei verdächtige Personen im Bereich des Bahnhofs Wustermark. Ein angeforderter Polizeihubschrauber konnte drei Männer beobachten, die eine abgestellte Regionalbahn auf mehr als 200 Quadratmetern besprühten.
Nach der Tat verließ das Trio gemeinsam mit einem vierten Mann, der augenscheinlich als Warnposten fungierte, mit zwei Fahrzeugen den Tatort. Bundespolizisten stoppten beide Autos kurz darauf.

Bei der anschließenden Festnahme versuchte ein 31-Jähriger aus dem Auto zu flüchten, konnte jedoch überwältigt werden. Der Brandenburger zog sich dabei eine leichte Verletzung am Kinn zu und kam zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus. Der Zug wurde aufgrund der großflächigen Besprühung ausgesetzt.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Störung öffentlicher Betriebe und gemeinschädlicher Sachbeschädigung gegen die 29, 31, 35 und 41 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen ein und stellte diverse Sprühutensilien sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Männer aus Leipzig und Potsdam auf freien Fuß.

PM der BPOLD Berlin vom 19.09.2019

Im Rahmen der Ermittlungen der Kriminalpolizei zu einem Diebstahl eines E-Scooters wurde in einem Onlineverkaufsportal genau dieser gestohlene Scooter zum Verkauf angeboten. Die Kriminalisten nahmen Kontakt zu dem Verkäufer auf und vereinbarten für gestern Vormittag ein Treffen. Hier erschienen zwei Jugendliche aus der russischen Föderation im Alter von 15 und 17 Jahren, die den E-Scooter bei sich hatten. Das Fahrzeug stellten die Beamten sicher. Bei einer Inaugenscheinnahme der Wohnung auf freiwilliger Basis (im Beisein der Mutter) stellten die Beamten ein E-Bike fest und sicher. Auch hier besteht der Verdacht, dass dieses zuvor entwendet worden war. Die Jugendlichen wurden im Beisein ihrer Erziehungsberechtigten und eines Dolmetschers auf dem Revier vernommen.
Im Rahmen dessen erschien der 39-jährige Vater des einen Jungen mit einem in Fahndung stehenden E-Bike im Revier. Auch dieses wurde sichergestellt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

PM der PD Brandenburg Nord vom 13.09.2019