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Beim Wenden auf der Frankfurter Straße hatte Dienstagmittag ein Funkwagen der Polizei ein geparktes Auto angestoßen und beschädigt. Während am Dienstfahrzeug die Schäden auf etwa 5.000 Euro geschätzt wurden, lag die Schadensbilanz am stehenden PKW bei rund 2.000 Euro. Verletzt wurde niemand und beide Autos blieben trotz der Beschädigungen fahrbereit.

PM der PD Brandenburg Süd vom 09.10.2019

Fr., 27.09.2019, 18:55 Uhr
Ein Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes sichtete einen in der Havel schwimmenden PKW. Bei Eintreffen der Polizeibeamten war das Fahrzeug bereits gesunken. Der augenscheinlich leblose Fahrer konnte durch Polizeibeamte und Rettungssanitäter aus dem PKW geborgen und anschließend reanimiert werden. Der 65-jährige Fahrzeugführer wurde schwerverletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert, sein PKW wurde durch die Feuerwehr geborgen. Bei den Rettungsmaßnahmen wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zu den Umständen des Unfalls.

PM der PD West vom 29.09.2019

Die Bundespolizei nahm in der Nacht zu Donnerstag vier Männer vorläufig fest, nachdem diese einen Regionalzug großflächig besprüht hatten. Ein Polizeihubschrauber unterstützte dabei.

Gegen 1 Uhr bemerkten Zivilfahnder der Bundespolizei verdächtige Personen im Bereich des Bahnhofs Wustermark. Ein angeforderter Polizeihubschrauber konnte drei Männer beobachten, die eine abgestellte Regionalbahn auf mehr als 200 Quadratmetern besprühten.
Nach der Tat verließ das Trio gemeinsam mit einem vierten Mann, der augenscheinlich als Warnposten fungierte, mit zwei Fahrzeugen den Tatort. Bundespolizisten stoppten beide Autos kurz darauf.

Bei der anschließenden Festnahme versuchte ein 31-Jähriger aus dem Auto zu flüchten, konnte jedoch überwältigt werden. Der Brandenburger zog sich dabei eine leichte Verletzung am Kinn zu und kam zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus. Der Zug wurde aufgrund der großflächigen Besprühung ausgesetzt.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Störung öffentlicher Betriebe und gemeinschädlicher Sachbeschädigung gegen die 29, 31, 35 und 41 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen ein und stellte diverse Sprühutensilien sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Männer aus Leipzig und Potsdam auf freien Fuß.

PM der BPOLD Berlin vom 19.09.2019

Im Rahmen der Ermittlungen der Kriminalpolizei zu einem Diebstahl eines E-Scooters wurde in einem Onlineverkaufsportal genau dieser gestohlene Scooter zum Verkauf angeboten. Die Kriminalisten nahmen Kontakt zu dem Verkäufer auf und vereinbarten für gestern Vormittag ein Treffen. Hier erschienen zwei Jugendliche aus der russischen Föderation im Alter von 15 und 17 Jahren, die den E-Scooter bei sich hatten. Das Fahrzeug stellten die Beamten sicher. Bei einer Inaugenscheinnahme der Wohnung auf freiwilliger Basis (im Beisein der Mutter) stellten die Beamten ein E-Bike fest und sicher. Auch hier besteht der Verdacht, dass dieses zuvor entwendet worden war. Die Jugendlichen wurden im Beisein ihrer Erziehungsberechtigten und eines Dolmetschers auf dem Revier vernommen.
Im Rahmen dessen erschien der 39-jährige Vater des einen Jungen mit einem in Fahndung stehenden E-Bike im Revier. Auch dieses wurde sichergestellt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

PM der PD Brandenburg Nord vom 13.09.2019

Aus einer misslichen Situation half die Polizei in der Nacht von Sonntag auf Montag einem 31-Jährigen. Der Mann war ursprünglich mit einer Reisegruppe unterwegs, die auf dem Parkplatz Hagen an der A9 einen kurzen Stopp einlegte. Als die Pause zu Ende war, fuhr die Gruppe weiter, vergaß aber den 31-Jährigen. Der Mann aus Polen, dessen Handyakku zu allem Überfluss auch noch leer war, wusste sich in der Not nicht anders zu helfen, als andere Reisende anzusprechen und um die Polizei zu bitten. Die Beamten trafen den Mann auf dem Parkplatz. Da eine Kontaktaufnahme mit der Reisegruppe nicht möglich war, nahmen die Polizeibeamten den Mann zunächst mit zum Autobahnpolizeirevier in Michendorf, wo er dann von einem Landsmann in Richtung Polen mitgenommen wurde.

PM der PD Brandenburg West vom 09.09.2019

Der 59-jährige Fahrer eines Kleintransporters VW befuhr die Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin. Kurz hinter der Anschlussstelle Klein Marzehns musste wegen eines Unfalles die rechte Fahrspur durch die Autobahnpolizei gesperrt werden. Als der VW Fahrer die Sperrung der rechten Fahrspur bemerkte, wechselte er abrupt die Fahrspur nach links.
Dort kollidierte er mit einem PKW Audi. In der weiteren Folge geriet der VW ins Schleudern und stieß mit einem weiteren Beteiligten, einem PKW VW Sharan, zusammen.

Nach dieser Kollision wiederum schleuderte der Verursacher mit seinem Kleintransporter weiter in Richtung Standstreifen, wo er mit einem Funkstreifenwagen Mercedes Benz der Autobahnpolizei zusammenprallte.
Der 54-jährige Fahrer des geschädigten PKW Audi wurde leicht verletzt und nach ambulanter Behandlung vor Ort entlassen.
Der 55-jährige Fahrer des Funkstreifenwagens wurde ebenfalls leicht verletzt. Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.
An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Schaden von mehreren zehntausend Euro.

PM der PD Brandenburg West vom 14.07.2019

Die Polizeidirektion West führte auch in der vergangenen Nacht die Suche nach dem vermissten Mädchen aus Potsdam weiter. Rund 70 Polizisten waren dafür im Einsatz und wurden durch eine Polizeidrohne sowie Suchhunde unterstützt. Bereitschaftspolizisten wurden aus ihrem eigentlich freien Wochenende nach Potsdam beordert und durchsuchten seit den Vormittagsstunden mehrere Straßenzüge im Stadtteil Drewitz. Sie gingen in Hauseingänge sowie Keller und befragten die Anwohner. Bei diesen Suchmaßnahmen fiel einem Suchteam der Bereitschaftspolizei ein Mädchen auf, welches auf dem Gehweg im Stadtteil Drewitz, nahe der Konrad-Wolf-Allee saß und weinte. Die Polizisten erkannten, dass es sich um die Vermisste handelte und nahmen sich ihrer an.
Besonders geschulte Kriminalistinnen befragten sie sofort kind- und altersgerecht. Eine ärztliche Untersuchung vor Ort und in einem Krankenhaus schlossen sich an. Zum genauen Gesundheitszustand werden aktuell jedoch keine Informationen veröffentlicht. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion West führt jetzt die weiteren Ermittlungen zu den näheren Umständen des Verschwindens und wo sich das Mädchen seit gestern Nachmittag aufgehalten hat.
Da auch eine Straftat nicht ausgeschlossen werden kann, hat die Staatsanwaltschaft Potsdam vorerst Ermittlungen zum Verdacht der Freiheitsberaubung gemäß 239 StGB eingeleitet.
In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wird ab Montag die Pressehoheit von dort übernommen. Bis dahin laufen die Ermittlungen und Befragungen intensiv weiter. Weitere Informationen dazu werden am heutigen Tag jedoch nicht mehr veröffentlicht.

Wir bitten die Bilder der Vermissten, die zum Zwecke der Suche veröffentlicht wurden, aus allen Medien zu entfernen. Gleichzeitig bedankt sich die Polizei bei den Medien für ihre schnelle Unterstützung bei der Öffentlichkeitsfahndung.

PM der PD Brandenburg West vom 26.05.2019

Nach derzeitigen Informationen kam es gestern Abend in Blankenfelde-Mahlow, im Ortsteil Glasow, gegen 19:50 Uhr vor einem Imbiss zu einer Schussabgabe, die in die Richtung von drei Personen erfolgte. Eine Person aus dieser Gruppe, die sich vor dem Imbiss aufhielten, wurde getroffen und verletzt. Der 49-jährige Mann wurde von Rettungssanitätern erstversorgt und zur weiteren Behandlung mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Nach derzeitigem Stand befindet sich der Mann jedoch nicht in Lebensgefahr.

Inwieweit eine vorangegangene verbale Auseinandersetzung zwischen zwei Männern vor dem Imbiss mit der anschließenden Tat im Zusammenhang steht, wird derzeit von der Mordkommission überprüft, die gestern Abend bereits die Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt aufgenommen hat.

Die genauen Hintergründe der Tat, ebenso wie die Motivlage, werden derzeit ebenfalls durch die Kriminalpolizei in der Polizeidirektion West ermittelt.

Weiterhin kamen bereits gestern Abend Spezialisten der Kriminaltechnik zum Einsatz, um den Tatort nach vorliegendem Beweismaterial zu untersuchen. Die Tatortarbeit ebenso wie die Ermittlungen zu einem Tatverdächtigen dauern derzeit noch an.

PM der PD West vom 07.11.2018

Die Bundespolizei hat am 1. November 2018 ihren aktuellen Jahresbericht veröffentlicht. Damit stellt sie nicht nur Schwerpunkte und aktuelle Zahlen aus ihren gesetzlichen Aufgabenbereichen vor, sondern gibt auch einen Einblick in die Organisations-, Personal- und Haushaltsstruktur der Behörde.

Darüber hinaus widmet sich der Jahresbericht im Besonderen den Themen „Fahndung“, „illegale Migration“ und „Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamte“.

Im Berichtszeitraum 2017 sind die Fahndungserfolge der Bundespolizei erneut erheblich gestiegen. So kam es bei den Personenfahndungserfolgen mit 135.947 Feststellungen im Vergleich zum Vorjahr zu einem Plus von 19,5 Prozent. Die Sachfahndungserfolge sind mit 22.583 Treffern im Vergleich zum Vorjahr um 13,8 Prozent gestiegen. Auch die Zahl der vollstreckten nationalen und internationalen Haftbefehle ist von 13.751 auf 16.397 – erneut – gestiegen. Das ist ein Plus von 19,2 Prozent.

Der Bereich der illegalen Migration hat mit Blick auf die durch die Bundespolizei festgestellten unerlaubten Einreisen weiterhin eine hohe Bedeutung. Mit 50.154 Feststellungen befand sich die unerlaubte Einreise immer noch ungefähr auf dem Niveau des Jahres 2014. Hinzu kommen die durch die Bundespolizei im Berichtszeitraum getroffenen
31.210 Feststellungen des unerlaubten Aufenthaltes.

Die Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamte bewegte sich mit 2.621 angegriffenen Bundespolizistinnen und -polizisten auf einem sehr hohen Wert. Hierbei waren 565 Beamte verletzt worden. Selbst ohne Berücksichtigung des G-20-Einsatzes mit 365 angegriffenen und 87 dabei verletzten Beamten der Bundespolizei sind es immer noch deutlich mehr entsprechende Vorfälle gewesen als im Jahr 2016 (mit damals 2.186 angegriffenen und 470 verletzten Polizeivollzugsbeamten).

Der Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer, dazu im Grußwort des vorliegenden Berichts: „Nicht nur die terroristischen Anschläge der vergangenen Jahre haben uns gezeigt, dass wir Sicherheit und Freiheit in unserem Land nicht als Selbstverständlichkeit betrachten dürfen. Auch der G20-Gipfel in Hamburg hat uns vor Augen geführt, dass die entfesselte Gewalt von kriminellen Chaoten unseren Staat an seine Grenzen führen kann. So hemmungslos die Gewalt der Vermummten und Chaoten war, so grenzenlos war die Welle der Solidarität der Bevölkerung mit der Polizei während und nach dem Einsatz. Unzählige Menschen haben sich bei den Polizistinnen und Polizisten, die sich in Hamburg der blinden Zerstörungswut entgegengestellt haben, bedankt. Das zeigt, dass im Bewusstsein der Gesellschaft die Bedeutung der Polizei als Garant für die Sicherheit fest verankert ist und ihre grenzenlose Einsatzbereitschaft wahrgenommen und gewürdigt wird“.

Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, griff dies bei der Vorstellung des Berichtes auf und kam dabei auch auf den aktuellen Stellenaufwuchs der Bundespolizei zu sprechen: „Die Bundespolizei befindet sich derzeit in einer extrem herausfordernden Phase. Die terroristische Bedrohungslage, die Migrations- und Flüchtlingssituation sowie verschiedene besondere, sich regelmäßig wiederholende, Großlagen fordern die Bundespolizei über die ihr ohnehin obliegenden Aufgaben hinaus. Der Deutsche Bundestag, die Bundesregierung und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sehen diese Belastung und helfen der Bundespolizei mit insgesamt 12.500 neuen Planstellen und Stellen bis zum Ende dieser Legislaturperiode. Hinzu kommen weitere 5.000 Neueinstellungen, um die ruhestandsbedingten Abgänge zu kompensieren. Bis zum Jahre 2021 stellen wir damit 17.500 junge Frauen und Männer ein. Für diese besondere positive Entwicklung bin ich als Behördenleiter auch persönlich ausgesprochen dankbar.“

PM des BPOLP Potsdam vom 01.11.2018

Auf seiner Fahrt durch eine Rettungsgasse auf der Autobahn 12 ist ein Polizeifahrzeug bei Wind und Regen auf einen Lkw aufgefahren.

Nach dem Unfall am Dienstag bei Storkow in Brandenburg sei ein Beamter verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit.

Zudem wurde ein weiterer Mensch leicht verletzt. Die Besatzung des Streifenwagens wollte laut Polizeiangaben mit Blaulicht und Martinshorn durch eine Rettungsgasse fahren.

Wer die Schuld an dem Unfall trug, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Weitere Angaben zum Unfallhergang wurden nicht gemacht.

Die A12 war Richtung Berlin für rund zwei Stunden gesperrt.

Online Artikel u.a. der Hamburger Morgenpost vom 24.10.2018