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Vier Täter, die zahlreiche Einbrüche auf Baustellen insbesondere im Bereich Hochfranken begangen haben dürften, nahmen Einsatzkräfte am frühen Donnerstagmorgen auf frischer Tat fest. Nach umfassenden Ermittlungen der Kriminalpolizei Hof ergingen Antrag der Staatsanwaltschaft Hof Haftbefehle gegen alle Tatverdächtigen.

In den vergangenen Monaten kam es zu zirka 30 Diebstählen auf Baustellen sowie Einbrüchen in Baucontainern im Raum Hochfranken. Dabei hatten es die Täter auf hochwertige Baumaschinen und Werkzeuge abgesehen. Das Diebesgut hat einen Wert von insgesamt etwa 168.000 Euro.

Intensive Zusammenarbeit mehrerer Dienststellen
Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Hof waren mehrere Polizeibeamte sowie das Fachkommissariat der Kripo Hof in den betroffenen Bereichen verstärkt im Einsatz und führten in enger Zusammenarbeit umfangreiche Ermittlungen durch. Zudem fanden entsprechende operative Maßnahmen statt, aus welchen die Beamten in der Folgezeit ebenfalls neue Erkenntnisse gewinnen konnten.

Täter nach Fluchtversuch gestellt
Kurz nach 3 Uhr wurden Polizeibeamte auf einen Skoda im Bereich einer Baustelle in der Schaumbergstraße in Hof aufmerksam. Als mehrere Streifenbesatzungen das Auto mit vier Insassen kontrollieren wollten, gab der Fahrer Gas und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet. Den Einsatzkräften gelang es, den Wagen kurz darauf zu stoppten und alle Tatverdächtigen festzunehmen. Bei den Männern handelt es sich um tschechische und slowakische Staatsangehörige im Alter von 20 bis 27 Jahren.
Im Kofferraum des Autos fanden die Beamten neben Aufbruchswerkzeug auch hochwertiges Diebesgut, dass die Täter kurz zuvor aus einem Baustellencontainer in der Schaumbergstraße erbeutet hatten.

Alle vier Bandenmitglieder in Haft
Das Fachkommissariat der Hofer Kripo führte, unter Einbindung von Spurensicherungsspezialisten, weitere umfangreiche Ermittlungen durch. Aufgrund der so gewonnenen Erkenntnisse gehen die Beamten bereits jetzt davon aus, dass ein Großteil der etwa 30 Diebstähle und Einbrüche auf das Konto der Tatverdächtigen geht.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof ergingen am Donnerstag und Freitag Haftbefehle wegen schweren Bandendiebstahls gegen alle vier Beschuldigten. Anschließend brachten Beamte die Männer in verschiedene Justizvollzugsanstalten. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Hof dauern an.

PM des PP Oberfranken vom 11.10.2019

Kriminalbeamte des Polizeipräsidiums Stuttgarts und des Landeskriminalamts BW haben am späten Montagabend
(07.10.2019) gemeinsam mit Spezialkräften des Polizeipräsidiums Einsatz einen 22 Jahre alten Mann festgenommen, der versucht haben soll, als vermeintlicher Polizeibeamter mehrere Zehntausend Euro bei einer 67 Jahre alten Seniorin abzuholen. Bereits seit mehreren Tagen erhielt die 67-Jährige Anrufe eines vermeintlichen Polizisten, der in bereits bekannter Vorgehensweise eine Geschichte über angebliche Einbrecher in der Nachbarschaft vortäuschte. Die Seniorin glaubte dem Anrufer und hob zunächst mehrere Tausend Euro von ihrem Konto ab. Als sie im Laufe des Montages weiteres Geld, insgesamt mehrere Zehntausend Euro, abheben und das bis dahin abgehobene Geld für eine bevorstehende Übergabe bereit legen sollte, zog die Frau einen Bekannten zurate, dem die Angelegenheit verdächtig vorkam. Die 67-Jährige wandte sich daraufhin an ein Polizeirevier. Als am späten Abend gegen 22.50 Uhr ein mutmaßlicher Geldabholer an der Haustüre der Seniorin auftauchte und eine davor abgelegte Tüte mit dem Bargeld an sich nahm, griffen die Beamten ein und nahmen den 22-jährigen Tatverdächtigen fest. Der syrische Tatverdächtige wurde im Laufe des Dienstags (08.10.2019) mit Haftbefehlsantrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem zuständigen Richter vorgeführt.

Diesbezüglich warnt die Polizei vor dieser perfiden Betrugsmasche.
Alleine im Laufe des Dienstags (08.10.2019) kam es im Stuttgarter Stadtgebiet in mindesten 60 Fällen zu derartigen Anrufen. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass sich die Anrufe auch im Laufe des Mittwochs (09.10.2019) fortsetzen werden.

PM des PP Stuttgart vom 09.10.2019

„Dies ist eine der schönsten Veranstaltungen des Jahres und ein ganz besonderer Tag in ihrem Berufsleben.“ Mit diesen Worten begrüßte Polizeipräsident Reiner Hamm, zusammen mit weiteren Führungskräften, insgesamt 50 neue Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im Polizeipräsidium Mainz. In diesem feierlichen Rahmen wurden zudem sieben Polizeibeamte für ihre herausragenden Leistungen geehrt. In seiner Begrüßungsrede betonte Polizeipräsident Hamm die hervorragende Ausbildung, die bereits in den letzten Jahren gezeigt hat, dass die neuen Kolleginnen und Kollegen gut auf ihren Dienst vorbereitet sind und nun nicht mehr als Praktikant im Streifenwagen „hinten einsteigen“, sondern ab jetzt eigenverantwortlich tätig werden. Herr Hamm hob die „riesige Bandbreite“ an Tätigkeiten innerhalb des Polizeipräsidiums Mainz hervor, was dadurch unterstrichen werden konnte, dass erstmals in Rheinland-Pfalz drei der neuen Kolleginnen und Kollegen nach erfolgreichem Abschluss des Bachelor Studiums an der Hochschule der Polizei, direkt zur Kriminaldirektion Mainz versetzt wurden. Zu diesem Novum kam es auf Grund des Generationenwechsels und der Vielzahl der Ruhestandsversetzungen im Bereich der Kriminalpolizei. „Verrichten sie ihren Dienst so, dass der Bürger sie als Freund wahrnimmt“ zitierte Polizeipräsident Hamm in seiner Rede den ersten Polizeipräsidenten des Mainzer Präsidiums nach dem zweiten Weltkrieg, Jakob Stefan und hob die wichtige Aufgabe hervor, das Vertrauensverhältnis zwischen den Bürgern und der Polizei weiterhin positiv zu beeinflussen. Zahlreiche weitere Führungskräfte der verschiedenen Organisationseinheiten und Dienststellen des Polizeipräsidiums Mainz, unter anderem der Leiter der Abteilung Polizeieinsatz, Polizeidirektor Thomas Brühl sowie der Leiter des Führungsstabes, Polizeidirektor Heiko Arnd, waren bei der Feierlichkeit anwesend.

Den feierlichen Rahmen nutzte Reiner Hamm, um sieben Polizeibeamten für ihr besonderes Engagement zu ehren.

So hat Florian Becker, ein 32-jähriger Polizeibeamte der Polizeiinspektion Kirchheimbolanden, innerhalb von zwei Monaten gleich zwei Personen durch Erste-Hilfe-Maßnahmen vor dem sicheren Tod oder schwerwiegenden körperlichen Folgen bewahrt. Im ersten Fall war der junge Beamte mit seiner Kollegin zu einer Messerstecherei gerufen worden, wo er durch Erstversorgung des Opfers ein Verbluten verhindern konnte. Im zweiten Falle war Florian Becker außerhalb des Dienstes unterwegs und fand auf einem Feldweg einen 69-jährigen Wanderer am Boden liegend vor. Der Wanderer war nicht mehr ansprechbar, zeigte kaum noch Vitalfunktionen und musste letztlich reanimiert werden. Florian Becker konnte dem 69-jährigen Wanderer durch seine zwanzigminütigen Reanimationsmaßnahmen das Leben retten.

Peter Resch, 34-jähriger Polizeioberkommissar des Altstadtreviers in Mainz konnte eine Person davon überzeugen sich letztlich nicht von Alicebrücke zu stürzen und damit den sicheren Tod der Person verhindern. Am Mittag des 26.06.2019 überstieg ein Mann das Geländer der Alicebrücke und wollte sich in die Tiefe stürzen. Während weitere Hilfsdienste verständigt und umfangreiche Absperrmaßnahmen getroffen wurden, suchte Oberkommissar Resch das Gespräch mit dem Mann, der allerdings nur englisch sprach und konnte ihn letztlich daran hindern von der Brücke zu springen.

Thomas Jayme, Polizeioberkommissar bei der Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums Mainz, konnte ebenfalls einer Frau das Leben retten die sich in die Tiefe stürzen wollte. Der 49-jährige Diensthundeführer war mit seinem Hund auf dem Rückweg von einem Ausbildungstag, als ihn auf der A 63 Mitarbeiter der Autobahnmeisterei anhielten, da sich eine junge Frau das Leben nehmen wollte und bereits das Geländer einer Autobahnbrücke überwunden hatte. In letzter Sekunde konnte Thomas Jayme die junge Frau festhalten, die sich bereits fallen gelassen hatte.

Vier Kriminalbeamte der Kriminalinspektion Worms wurden für ihre unermüdlichen Ermittlungen geehrt, die letztlich zur Festnahme eines international gesuchten Straftäters geführt haben. Seit Mitte des Jahres wurde mit insgesamt vier europäischen Haftbefehlen in fünf europäischen Ländern nach dem Straftäter gesucht, der wegen Gewalt-,
Eigentums- und Betäubungsmitteldelikten aufgefallen war. Der Gesuchte hatte sich zuvor durch Flucht der Vollstreckung eines Haftbefehls entzogen. Da sich der Gesuchte in verschiedenen Ländern aufhielt, musste eng mit den Polizeidienststellen im europäischen Ausland zusammengearbeitet werden. Die vier Kriminalbeamten ermittelten unermüdlich und übernahmen die Länderübergreifende Koordination, sodass eine schnelle Festnahme ermöglicht werden konnte.

PM des PP Mainz vom 07.10.2019

Ein 63-jähriger Autofahrer erlitt am Montagnachmittag während der Fahrt auf der Bundesautobahn 27 in Fahrtrichtung Cuxhaven einen Herzinfarkt. Mehreren Zeugen sowie den ersteintreffenden Einsatzkräften ist es zu verdanken, dass der 63-Jährige erfolgreich reanimiert werden konnte.

Gegen 16.25 Uhr verlor der Mann aufgrund des Herzinfarktes das Bewusstsein und dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug. Im Bereich der Anschlussstelle Industriehafen touchierte der Skoda-Fahrer zunächst die linke Schutzplanke, geriet ins Schleudern und kam schließlich im mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Die dahinter fahrenden Zeugen reagierten umgehend. Zwei 25 und 41 Jahre alte Frauen und ein 24 Jahre alter Mann sicherten die Unfallstelle durch ihre eigenen Fahrzeuge, holten den Bewusstlosen aus seinem Auto und begannen sofort mit der Reanimation. Die eintreffenden Polizisten führten diese mittels Automatischem Externen Defibrillator bis zum Eintreffen der Rettungskräfte fort. Auch ein zufällig vorbeikommender Notarzt unterstützte bei den Erste-Hilfe-Maßnahmen. Der 63-Jährige kam zur weiteren Behandlung in ein Bremer Krankenhaus.

Die Polizei Bremen lobt das beherzte Eingreifen der Zeugen, die dadurch womöglich zu echten Lebensrettern wurden.

Die Polizei Bremen führt standardmäßig auf allen Streifenwagen einen Defibrillator mit.

PM der POL Bremen vom 04.10.2019

Am Dienstagvormittag versuchte sich der Fahrer eines Motorrollers einer Polizeikontrolle durch Flucht zu entziehen, hatte aber nicht mit der Hartnäckigkeit der Beamten gerechnet. Eine Funkstreife bemerkte den 24-jährigen Mann auf seinem Kleinkraftrad, als dieser gegen 10.25 Uhr mit hohem Tempo die Schützenstraße in Richtung Dinklager Straße befuhr. Bereits in der Vergangenheit war die Person mehfach mit einem Roller vor der Polizei geflüchtet. Und auch in diesem Fall reagierte der Quakenbrücker nicht auf die Anhaltesignale Blaulicht und Martinshorn und beschleunigte seinen Roller auf der Dinklager Straße bis auf 80km/h. Als der 24-Jährige dann von der Straße über einen erhöhten Radweg fahren und abhauen wollte, stürzte er und flüchtete zu Fuß weiter. In der Hoffnung, die Beamten würden ihm nicht folgen, übersprang und durchwatete der junge Mann zwei breite wasserführende Gräben, wurde von den sportlichen Polizisten aber eines Besseren belehrt. Nachdem die Streifenbeamten ebenfalls bis auf die Unterhose nass waren, konnte der Mann schließlich nach etwa einem Kilometer eingeholt und gestellt werden.
Als er wieder bei Puste war erklärte der Mann, dass er bislang immer schneller gewesen sei als die Polizei und beglückwünschte die Beamten zu ihrer sportlichen Leistung. Letztendlich wurde festgestellt, dass der Quakenbrücker keine Fahrerlaubnis hatte und unter dem Einfluss von Drogen stand. Auf ihn kommen jetzt diverse Straf-und Ordnungswidrigkeitenverfahren zu.

PM der PI Osnabrück vom 01.10.2019

Vollstreckung von Durchsuchungsbeschlüssen bei mehreren Tatverdächtigen wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung.
In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Dresden durchsuchten mehr als 30 Beamte der Soko REX* des Landeskriminalamtes sowie der Polizeidirektion Dresden am heutigen Tage die Wohnungen von sieben Tatverdächtigen. Diese und weitere Personen stehen im Verdacht, eine kriminelle Vereinigung gegründet und in den Jahren 2015 und 2016 mehrere Straftaten zum Nachteil von Asylbewerbern, politisch Andersdenkenden und Polizeibeamten begangen zu haben. Auch Verbindungen zu Mitgliedern der ehemaligen Freien Kameradschaft Dresden (FKD) sind Gegenstand der Ermittlungen.
Bei den heute erfolgten Durchsuchungen der insgesamt sieben Wohnungen in Dresden wurden Mobiltelefone, ein Tablet-Computer, diverse Speichermedien, ein Totschläger, Quarzhandschuhe und ein Elektroschocker sichergestellt. Neben weiteren potentiellen Beweismitteln, wie z.B. diversen Kleidungsstücken, konnten darüber hinaus auch illegale Pyrotechnik und Anabolika sichergestellt werden.
Die Ermittlungen der Staatsschutzabteilung der Staatsanwaltschaft Dresden und der Soko REX* des Landeskriminalamtes dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Neben diesem Verfahren werden von der Staatsanwaltschaft Dresden und der Soko REX* des Landeskriminalamtes noch weitere Ermittlungsverfahren gegen diese und weitere Beschuldigte wegen des Verdachts Besonders schwerer Landfriedensbrüche im Zusammenhang mit den fremdenfeindlichen Ausschreitungen im Sommer 2015 vor einem Zeltlager für Flüchtlinge in Dresden und vor einer Erstaufnahmeeinrichtung in Heidenau, bei denen auch mehrere Polizeibeamte verletzt wurden, geführt. In diesem Zusammenhang wird gegen zwei weitere Beschuldigte bereits vor dem Landgericht Dresden verhandelt.

PM des Landeskriminalamtes Sachsen vom 24.09.2019

Nach einer am Freitagabend begangenen „Schwarzfahrt“ im IC 2213 auf der Strecke Düsseldorf nach Koblenz wurde ein 27-jähriger Somalier von einer Streife der Bundespolizei im Hbf Koblenz kontrolliert.

Gegen ihn lagen zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und Essen wegen Diebstahls und Erschleichen von Leistungen mit einer Gesamtfreiheitsstrafe von 60 Tagen vor.

Weiterhin fünf anhängige Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Diebstahl, Erschleichen von Leistungen, Beleidigung und unerlaubtem Aufenthalt sowie zu guter Letzt zwei Schengen-Fahndungen von der Schweiz und den Niederlanden.

Im Rahmen der Mitnahme zur Dienststelle verhielt sich der Mann unkooperativ, aggressiv und wehrte sich gegen die Maßnahme, so dass er gefesselt wurde. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,25 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er zur JVA Koblenz verbracht.

PM der BPOLI Trier vom 23.09.2019

Minister Lewentz bei der Pressekonferenz mit Gerke Minrath vom Verein „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ und Friedel Durben, Direktor der Hochschule der Polizei

Am heutigen Tag fand die Auftaktveranstaltung des Danke-Polizei-Tages 2019 an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz statt. Der Verein „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der Öffentlichkeit für einen wertschätzenden Umgang mit polizeilicher Arbeit zu werben und über Gewalt gegen Polizeibeamte aufzuklären. Im Beisein und unter der Schirmherrschaft von Innenminister Roger Lewentz begrüßte Gerke Minrath, die Vorsitzende des Vereins „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“, Personen und Organisationen, die der Polizei danken möchten. Nicht nur für den geleisteten regulären Dienst, sondern auch für besonderes Engagement einzelner Polizeibediensteter außerhalb der Dienstzeit wurde Dank ausgesprochen. Vor Pressevertretern sprachen neben Vertretern aus Politik und Gesellschaft die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) und die Stefan-Morsch-Stiftung der Hochschule der Polizei ihren Dank aus. Beide Organisationen tragen seit Jahren durch Typisierungsaktionen zur Krebsbekämpfung bei und nutzen jährlich die Hochschule als eine Örtlichkeit für die Gewinnung neuer potenzieller Stammzellenspender. Polizeikommissar Maik Molitor, der bis Mai 2019 an der Hochschule sein Bachelorstudium absolvierte, wurde nach einer solchen Typisierungsaktion 2018 zum Stammzellenspender und damit zum Lebensretter. Er steht stellvertretend für alle Polizeibediensteten, denen heute und morgen gedankt wird. Friedel Durben, der Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz, würdigte hingegen Frau Minraths Vereinsarbeit: „Ein Engagement, das wir Polizeibeamte sehr wohl wahrnehmen, schätzen und für das wir uns bedanken.“ Nach der Auftaktveranstaltung wird Frau Minrath weitere Polizeidienststellen besuchen, um dort stellvertretend Wertschätzung und Anerkennung an die dort arbeitenden Polizeibeamten auszusprechen.

PM der Hochschule der Polizei RLP vom 20.09.2019

Die Bundespolizei nahm in der Nacht zu Donnerstag vier Männer vorläufig fest, nachdem diese einen Regionalzug großflächig besprüht hatten. Ein Polizeihubschrauber unterstützte dabei.

Gegen 1 Uhr bemerkten Zivilfahnder der Bundespolizei verdächtige Personen im Bereich des Bahnhofs Wustermark. Ein angeforderter Polizeihubschrauber konnte drei Männer beobachten, die eine abgestellte Regionalbahn auf mehr als 200 Quadratmetern besprühten.
Nach der Tat verließ das Trio gemeinsam mit einem vierten Mann, der augenscheinlich als Warnposten fungierte, mit zwei Fahrzeugen den Tatort. Bundespolizisten stoppten beide Autos kurz darauf.

Bei der anschließenden Festnahme versuchte ein 31-Jähriger aus dem Auto zu flüchten, konnte jedoch überwältigt werden. Der Brandenburger zog sich dabei eine leichte Verletzung am Kinn zu und kam zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus. Der Zug wurde aufgrund der großflächigen Besprühung ausgesetzt.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Störung öffentlicher Betriebe und gemeinschädlicher Sachbeschädigung gegen die 29, 31, 35 und 41 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen ein und stellte diverse Sprühutensilien sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Männer aus Leipzig und Potsdam auf freien Fuß.

PM der BPOLD Berlin vom 19.09.2019

Wie bereits berichtet, haben sich fünf Mönchengladbacher Polizisten vor genau zwei Wochen – in ihrer Freizeit und auf eigene Kosten – für ein ganz besonderes Projekt auf den Weg gemacht: Sie brachen morgens um 6 Uhr am westlichsten Zipfel Deutschlands
(Isenbruch) zu einer 700km langen Fahrradtour auf. Die sie nonstop fuhren. Nach knapp 37 Stunden auf dem Rad – ohne Schlaf und längere Pausen – erreichten sie den nördlichsten Zipfel Deutschlands auf Sylt.

Warum tut man so etwas eigentlich? Die Männer wollten damit zum einen ihres im vergangenen Jahr mit nur 48 Jahren verstorbenen Kollegen Pascal gedenken. Ebenso am Herzen lag und liegt ihnen aber auch der zweite Grund:

Sie fuhren die 700km nonstop als Benefiztour. Um Spenden zu sammeln für zwei Organisationen, die sich um schwerstkranke Kinder
kümmern: Die „Insel Tobi e.V.“ (palliativmedizinische Betreuung für Kinder, Mönchengladbach) und die Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. (Uni Düsseldorf).

Die letzten Tage der Spendenaktion laufen und die Radler laden zum Pressetermin ein. Dort wird die letztendliche Höhe der Spende bekanntgegeben und gleichzeitig an Vertreter der beiden Organisationen übergeben:

Dienstag, 24.09.2019, 13 Uhr

Polizeipräsidium Mönchengladbach, Krefelder Straße 555, 41066 Mönchengladbach.

Interessierte Pressevertreter/-innen sind herzlichst eingeladen, sich um 12.50 Uhr im Foyer des Präsidiums einzufinden. Von dort werden Sie dann zu dem Termin gebracht.

Das Team von Pascal & Friends bittet um eine Anmeldung bei der Pressestelle der Polizei Mönchengladbach, um die benötigten Räumlichkeiten besser planen zu können. Sie freuen sich auf Ihr Erscheinen

PM der POL Mönchengladbach vom 19.09.2019