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In der Nacht von Donnerstag auf Freitag beobachtete ein Zeuge zwei Männer dabei, wie diese versuchten, einen Zigarettenautomaten aufzubrechen. Als die Polizeibeamten eintrafen, konnten sie noch einen der Täter dabei beobachten, wie er sich über einen Zaun in den Innenhof eines Gebäudekomplexes flüchtete, um sich dort zu verstecken.

Durch einen hinzugerufenen Polizeihund gelang es schließlich, den 27-jährigen Niedersachsen aus seinem Versteck zu treiben und festzunehmen. Im Rahmen der Spurensuche stellte die Polizei einen Rucksack mit Einbruchswerkzeug sicher. Der zweite Täter konnte nicht mehr angetroffen werden.

PM des PP Mainz vom 04.03.2022

Sieben Kellereinbrüche auf der Schwarzenberger Straße könnten auf das Konto von zwei Einbrechern gehen, die Polizisten in der Nacht zu Montag (28. Februar, 3:10 Uhr) geschnappt haben. Anwohner hatten die Polizei alarmiert, weil sie verdächtige Geräusche aus dem Keller hörten. Während eine Streifenwagenbesatzung das Kellergeschoss kontrollierte und die Anzeige aufnahm, sind zwei Verdächtige den Unterstützungskräften quasi in die Arme gelaufen. Der 43-Jährige und seine 52 Jahre alter Kumpanin hatten in ihren Rucksäcken typisches Einbruchswerkzeug (Kuhfuß, Rohrzange, Schraubendreher). In ihrem Auto lagen Inliner, Staubsauger und ein Karton mit Elektronikartikeln. Ob es sich um Diebesgut handelt, ermittelt jetzt die Kriminalpolizei. Da die Frau sich nicht ausweisen konnte, fuhren die Beamten mit ihr nach Hause. Dort zeigte sie ihnen einen offensichtlich gefälschten, polnischen Führerschein. Dafür bekommt sie noch eine Anzeige wegen Urkundenfälschung obendrauf.

PM der POL Duisburg vom 28.02.2022

Seit dem Frühjahr 2021 führen Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Ansbach intensive Ermittlungen gegen ein regionales Netzwerk von Rauschgifthändlern (siehe Meldung 1500 vom 03.11.2021). Die Bilanz der zwischenzeitlich eingerichteten Ermittlungskommission (EKO) ist eindrucksvoll: 36 Personen sitzen in Untersuchungshaft. Darüber hinaus haben die Ermittler bereits rund 100 weitere Tatverdächtige identifiziert.

Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz stellten Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei im November 2021 den vorläufigen Höhepunkt ihrer Zusammenarbeit vor. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten beim Amtsgericht Ansbach auf Grundlage der vorliegenden Beweise 20 Durchsuchungsbeschlüsse und 12 Haftbefehle erwirkt werden können. Damit deutete sich bereits an, dass dieses Verfahren zu einem der umfangreichsten werden würde, das bei der Ansbacher Kriminalpolizei im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität bis dato bearbeitet worden ist.

Spätestens mit der Festnahme eines Rauschgifthändlers aus dem Ostalbkreis (Baden-Württemberg) hatte die Ermittlungsarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft im September 2021 rasant an Fahrt gewonnen. Der 25-Jährige räumte damals ein, bis zu seiner Verhaftung mit einem Volumen von rund 250 Kilogramm Marihuana, 60 Kilogramm Amphetamin und 650 Gramm Kokain gehandelt zu haben. Im Zuge der weiteren Ermittlungen zu den Hintermännern des festgenommenen Tatverdächtigen zeichnete sich für die Ansbacher Rauschgiftfahnder das Bild eines ganzen Netzwerks von Betäubungsmittelhändlern, das sich sowohl über Westmittelfranken als auch das benachbarte Baden-Württemberg erstreckte. Dabei erkannten die Beamten schnell, dass dieses Netzwerk zwar nicht zentral organisiert war, die beteiligten Personen jedoch über gemeinsame Lieferanten und Absatzwege entsprechende Verbindungen zueinander aufwiesen. Noch im Oktober 2021 erließ das Amtsgericht Ansbach basierend auf den vorliegenden Erkenntnissen 20 Durchsuchungsbeschlüsse. Bei den anschließenden Durchsuchungseinsätzen konnten Polizeibeamte rund drei Kilogramm Marihuana, etwa die gleiche Menge Amphetamin sowie circa 3000 Ecstasy-Tabletten sicherstellen. Außerdem nahmen die Einsatzkräfte im Zusammenhang mit den Durchsuchungen neun Tatverdächtige fest, die sich seitdem in Untersuchungshaft befinden.

Trotz dieses beeindruckenden Ermittlungserfolgs gingen sowohl Kriminalpolizei als auch Staatsanwaltschaft bereits im November 2021 davon aus, dass man lediglich auf die Spitze eines Eisbergs aufmerksam geworden war. Diese Annahme sollte sich im Laufe der nächsten Monate bestätigen, weshalb die anfänglich eingerichtete Arbeitsgruppe mit dem Namen „Westwind“ zwischenzeitlich von einer gleichnamigen Ermittlungskommission (EKO) abgelöst wurde. Zehn Beamtinnen und Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach gehen in der EKO Westwind aktuell den immer wieder neu hinzukommenden Hinweisen und Spuren dieses Fallkomplexes nach. Die Bilanz der bisherigen Ermittlungstätigkeit ist eindrucksvoll:

Insgesamt befinden sich derzeit 36 Personen in Untersuchungshaft. Zudem hat die EKO Westwind fast 100 weitere Tatverdächtige identifiziert und ins Visier ihrer Ermittlungen genommen.

Ein wesentlicher Baustein für die erfolgreiche Arbeit der EKO Westwind sind die Ermittlungsansätze, die von den Beamten mit jeder weiteren Festnahme durch die Auswertung sichergestellter Datenträger oder die Aussagen Beteiligter gewonnen werden können. Beispielsweise lieferte die Vernehmung eines 24-Jährigen aus dem Raum Rothenburg o. d. Tauber, der Ende Oktober 2021 festgenommen wurde, derart viele Erkenntnisse, dass die Ermittler knapp 30 weitere Verfahren einleiten konnten, die wiederum zum Erlass von 13 Haftbefehlen führten.

Parallel zur Identifizierung von Rauschgifthändlern und deren Absatzwegen richtet die EKO Westwind ihr Augenmerk auch auf den finanziellen Gewinn, den sich die Tatverdächtigen durch den Drogenhandel erwirtschaftet haben dürften.

Mit Unterstützung des zuständigen Fachkommissariats der Nürnberger Kriminalpolizei wird derzeit geprüft, inwieweit über die Staatsanwaltschaft Ansbach entsprechende Vermögensarreste gegen die Beschuldigten beantragt werden können.

Zuletzt gelang Beamten der Polizeiinspektion Ansbach die Festnahme eines Tatverdächtigen, der ebenfalls in direkter Verbindung mit dem Großverfahren der Ansbacher Ermittlungsbehörden stehen dürfte. Eine Streife hatte den 27-Jährigen in den Abendstunden des 07.02.2022 mit seinem Pkw in der Alexanderstraße kontrolliert. Als zwei Kartons im Kofferraum die Aufmerksamkeit der Beamten erregten, schlug der Mann die Heckklappe zu, verschloss den Wagen und warf den Fahrzeugschlüssel in die nahegelegene Rezat. Seine Festnahme und die Durchsuchung des Fahrzeugs konnte das allerdings nicht verhindern. Die Streife ließ den versperrten Pkw durch einen Fachmann öffnen und fand in den verdächtigen Kartons anschließend rund sieben Kilogramm Marihuana. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden Polizeibeamte weitere Beweise für den Handel mit Betäubungsmitteln und stellten außerdem rund 70.000 Euro Bargeld sicher. Das Amtsgericht Ansbach erließ anschließend auch gegen den 27-Jährigen einen Untersuchungshaftbefehl.

Angesichts der jüngsten Erfolge werden Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ihre intensive Zusammenarbeit fortführen. Ein baldiges Ende der umfangreichen Ermittlungen ist für die EKO Westwind derzeit nicht in Sicht. Mehrere Tatverdächtige haben bereits angekündigt, ebenfalls Aussagen vor der Polizei machen zu wollen.

PM des PP Mittelfranken vom 18.02.2022

Am 27.12.2021, gegen 13:10 Uhr, erhielt eine 81-jährige Ludwigshafenerin einen Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten. Der Anrufer erklärte, er sei von der „Polizeistation Ludwigshafen“. Er berichtete, dass eine osteuropäische Bande unterwegs sei, die die Bank der 81-Jährigen ausrauben wolle. Daher solle sie sofort alles Bargeld von der Bank abheben. Er werde sich dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder melden. Die 81-Jährige durchschaute die betrügerische Absicht und beendete vorbildlich das Telefonat.

Bitte beachten Sie, dass die Polizei niemals Bürgerinnen und Bürger dazu auffordern wird, Geld oder Wertsachen herauszugeben.

PM des PP Rheinpfalz vom 28.12.2021

Von Donnerstag (09.12.2021) bis Freitag (10.12.2021) verzeichnete die Polizei erneut eine Vielzahl von betrügerischen Callcenter-Anrufen. Zwei tatverdächtige jugendliche Geldabholer konnten in Nürnberg auf frischer Tat festgenommen werden.

Insgesamt verzeichnete die mittelfränkische Polizei gut 45 betrügerische Callcenter-Anrufe in ganz Mittelfranken. Überwiegend gaben sich die Anrufer als angebliche Polizeibeamte aus oder gaben an, dass Angehörige der Angerufenen einen schweren Unfall hatten und nun dringend Geld benötigt werde.

In einem Fall übergab ein Senior aus Erlangen gut 20.000 Euro an angebliche Polizeibeamte. Zuvor gelang es den Unbekannten durch äußerst geschickte Gesprächsführung das Vertrauen des Mannes zu erlangen, sodass dieser die geforderte Summe von einem Geldinstitut abhob.

Im Verlauf eines weiteren Anrufs in Nürnberg wurden Beamte des zuständigen Fachkommissariats der Nürnberger Kriminalpolizei durch kriminaltaktische Maßnahmen auf ein Pärchen aufmerksam, welches vermutlich als Geldabholer fungierte. Im Rahmen der Fahndung konnte ein 15-jähriges Mädchen und ihr 17-jähriger Begleiter in der Nürnberger Innenstadt festgenommen werden. Die Beamten fanden im Verlauf der Festnahme eine fünfstellige Bargeldsumme auf, welche zuvor von dem Opfer an das Duo übergeben wurde.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth werden die beiden Tatverdächtigen dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

Das Polizeipräsidium Mittelfranken warnt eindringlich vor diesen Betrugsmaschen und bittet alle Bürgerinnen und Bürger darum, betagte Angehörige oder Nachbarn aufzuklären. Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

– Sprechen Sie mit Angehörigen über Gefahren durch betrügerische Telefonanrufe.

– Wenn Ihre Telefonnummer nicht in öffentlichen Verzeichnissen stehen soll (z.B. dem Telefonbuch), dann lassen Sie die Nummer dort löschen.

– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

– Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder nach Ihren Vermögensverhältnissen ausfragen.

– Übergeben Sie niemals Geld oder Schmuck an unbekannte Personen. Die Polizei wird niemals telefonisch die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen fordern.

– Melden Sie verdächtige Anrufe umgehend der Polizei. Scheuen Sie sich nicht davor, den Polizeinotruf unter der 110 zu wählen, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.

– Wenn Sie der Anrufer auffordert, die 110 zu wählen, um die Richtigkeit des Anrufers zu verifizieren, dann beenden Sie das Gespräch, legen den Hörer auf und rufen dann eigenständig bei der Polizei an.

PM des PP Mittelfranken vom 10.12.2021

Aufmerksame Zeugen haben am späten Mittwochabend (8. Dezember, 23:15 Uhr) drei Jugendliche bei einem Einbruch in eine Parfümerie auf der Jägerstraße beobachtet. Die alarmierten Polizisten konnten die Verdächtigen dank einer guten Personenbeschreibung in Tatortnähe schnappen. Bei den 14- bis 15-Jährigen fanden die Beamten die gestohlenen Parfümflaschen und stellten sie sicher. Mit Streifenwagen ging es für das Trio zunächst zur Polizeiwache.

Anschließend wurden sie den Erziehungsberechtigten übergeben. Die Polizisten erstatteten eine Anzeige wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls.

PM der POL Duisburg vom 09.12.2021

Gestern Nachmittag (07.12.2021) gelang dem Ansbacher Fachkommissariat für Eigentumsdelikte ein beachtlicher Ermittlungserfolg. In einer Lagerhalle im Gemeindegebiet von Ergersheim (Lkrs. Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) konnten Polizeibeamte nach aufwändigen Ermittlungen Diebesgut im Wert von mindestens 350.000 Euro sicherstellen.

Ausgangspunkt für die Ermittlungsarbeit der Ansbacher Kripo war der Diebstahl aus einem Lkw auf dem Autohof Herrieden (Lkrs. Ansbach) an der A6. In den frühen Morgenstunden des 16.11.2021 hatten Unbekannte aus einem geparkten Lastwagen 420 Kaffeevollautomaten im Wert von etwa 200.000 Euro entwendet.

Anhand von Aufnahmen einer Überwachungskamera konnten die Ermittler das Kennzeichen eines verdächtigen Lkw ausmachen. Da dieser bereits tags darauf am Autohof Aurach festgestellt werden konnte, übernahmen zivile Polizeibeamte die Beobachtung des Lastwagens. Als der Lkw sich in Fahrtrichtung Nürnberg auf den Weg machte, entschlossen sich die Fahnder, diesen zu kontrollieren. Im Rahmen der Anhaltung auf der A6 bei Nürnberg-Langwasser nahmen die Polizisten zwei Männer fest. Zwei weitere Insassen des Lkw waren zuvor jedoch aus dem noch fahrenden Lkw gesprungen und unerkannt in den angrenzenden Wald geflüchtet.

Obendrein mussten die Polizisten bei der Überprüfung des Lasters feststellen, dass dieser leer war.

Über die Ermittlungen zu einem Pkw, der den verdächtigen Lkw zum Zeitpunkt der Kontrolle ganz offensichtlich begleitet hatte, führte eine andere Spur zu einer Lagerhalle im Gemeindegebiet von Burgbernheim (Lkrs. Neustadt/Aisch-Bad Windsheim). Mit einem erwirkten Durchsuchungsbeschluss überprüften die Beamten noch am selben Tag (17.11.2021) die Halle und nahmen vier anwesende Männer fest.

Diebesgut konnten die Ermittler allerdings auch in dieser Lagerhalle nicht vorfinden. Nach der Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung mussten die insgesamt sechs Tatverdächtigen somit mangels konkreter Beweise wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

Im Zuge der akribisch fortgeführten Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Ansbach geriet jedoch schon bald eine weitere Lagerhalle in den Fokus der Beamten. Ausgestattet mit einem neuen richterlichen Durchsuchungsbeschluss öffneten die Kriminalbeamten die Halle im Gemeindegebiet von Ergersheim am gestrigen Dienstag (07.12.2021) und staunten nicht schlecht. In den Räumlichkeiten lagerten sowohl die 420 Kaffeevollautomaten aus dem Diebstahl vom 16.11.2021 sowie weitere Kaffeevollautomaten, Werkzeuge, hochwertige Zigarren und Bekleidung im Gesamtwert von mindestens 350.000 Euro.

Die sichergestellte Diebesware führte die Kriminalpolizei Ansbach einer Spurensicherung zu. Der Aufenthalt der sechs ursprünglich festgenommenen Männer ist indes unbekannt. Ziel der weiteren Ermittlungen ist es nun, den Tatverdacht gegen diese Personen zu erhärten.

PM des PP Mittelfranken vom 08.12.2021

Die Polizei Duisburg hat gemeinsam mit der Polizei Oberhausen einen mutmaßlichen Impfpassfälscher gefasst. Ein Apotheker (34) auf der Weseler Straße in Marxloh alarmierte die Duisburger Ordnungshüter, weil er stutzig wurde, als eine 17-Jährige ihren vermeintlich originalen Impfpass digitalisieren lassen wollte. Der 34-Jährige sprach das Mädchen auf die Arztunterschriften und die Stempel an, die ihm verdächtig erschienen. Daraufhin flüchtete die Tatverdächtige. Die Polizei suchte anschließend die Wohnanschrift der 17-Jährigen auf der Gertrudenstraße auf. Dort stellten sie ihren Impfpass und den ihres Ehemannes (20) sicher. Beide waren mit falschen Chargenaufklebern versehen.

Der 20-jährige Mann berichtete den Beamten, dass sie die Ausweise bei einem 39-jährigen Oberhausener gekauft hätten. Wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels beantragte die Staatsanwaltschaft Duisburg bei dem zuständigen Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss, der auch erlassen und vollstreckt wurde. In der Wohnung des Mannes fanden die Polizisten Kundenlisten, negative Testbescheinigungen und einen weiteren falschen Impfpass. Sowohl das Ehepaar als auch der 39-Jährige sind jetzt Beschuldigte in einem Strafverfahren.

Die Duisburger Kriminalpolizei warnt vor gefälschten Impfausweisen, die derzeit vermehrt im Internet und in den sozialen Medien angeboten werden. Oft wird damit geworben, dass in Apotheken trotz der Fälschung ein digitaler Impfnachweis erstellt werden kann. Durch die Übertragung sei die Fälschung dann angeblich nicht mehr nachvollziehbar. Diese Behauptung ist falsch!

In rund 41 Fällen erstatteten Apotheken im Stadtgebiet in den letzten 14 Tagen Anzeigen, weil vermeintlich Geimpfte ihre gefälschten Dokumente digitalisieren lassen wollten. Dort flog der Betrug jedoch auf: Mitarbeiter verständigten die Polizei, die die Falsifikate sicherstellten und Ermittlungsverfahren einleiteten. Doppelt bitter für die Täter: Neben dem finanziellen Verlust des Kaufpreises sind sie darüber hinaus Beschuldigte in einem Strafverfahren und müssen mit hohen Geldstrafen rechnen. Abgesehen davon hätten sie beim Einsatz der gefälschten Nachweise die Gesundheit aller gefährdet, die sich haben impfen lassen und die rechtmäßig Veranstaltungen unter 2G-Bedinungen besuchen!

Die Polizei stellt klar: Jeder, der auf solche verlockenden Angebote eingeht, macht einen Betrüger reich und läuft selbst Gefahr, wegen Betruges strafrechtlich verfolgt zu werden.

PM der POL Duisburg vom 01.12.2021

Nach einem Einbruch im Stadtteil Wöhrd haben Polizeibeamte am Samstag (27.11.2021) zwei Männer und einen Jugendlichen festgenommen. Das Trio steht in Verdacht, kurz zuvor in mehrere Geschäfte eingestiegen zu sein.

Die Polizei hatte gegen 01:40 Uhr auf den Einbruchsalarm eines Computergeschäfts in der Wöhrder Hauptstraße reagiert. Ein 16-Jähriger konnte noch im betroffenen Geschäft widerstandslos festgenommen werden. Er hatte Bargeld bei sich, das er offensichtlich unmittelbar zuvor entwendet hatte.

Den beiden Komplizen des Jugendlichen war zwar zunächst die Flucht gelungen, allerdings konnten diese im Rahmen der Fahndung im Umfeld des Tatorts von einer Zivilstreife ausgemacht werden und anschließend von einer Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost festgenommen werden. Die beiden Männer (20 und 21 Jahre alt) führten bei ihrer Festnahme eine Tasche mit Bargeld mit sich. Auch in diesem Fall dürfte das aufgefundene Geld zuvor entwendet worden sein.

Gegen die drei Tatverdächtigen wird wegen schweren Diebstahls ermittelt. Im Zuge der ersten Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass der 16-jährige Tatbeteiligte aus einer Jugendbetreuungsstelle vermisst wurde. Die Polizei brachte ihn im Anschluss dorthin zurück.

Bei entsprechenden Überprüfungen konnten in der Wöhrder Hauptstraße ein weiteres Geschäft sowie ein Imbiss festgestellt werden, in die offensichtlich ebenfalls eingebrochen worden war. Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken übernahmen die Spurensicherung an den Tatorten und leiteten die ersten Ermittlungen gegen das mutmaßliche Einbrecher-Trio ein.

PM des PP Mittelfranken vom 28.11.2021

Ein gutes Ende nahm der abendliche Besuch eines 29-Jährigen in der Altstadt, der mit dem Konsum von reichlich Alkohol und einem Verlust verbunden war. Der Mann war nach seiner Zechtour zunächst nach Hause gegangen. Dort stellte er fest, dass sich sein Mobiltelefon nicht mehr in seiner Hosentasche befand.

Als er am Sonntagmittag in der Altstadt nach seinem Handy suchte, traf er auf eine Fußstreife der Polizei. Er sprach die Beamten an und schilderte sein Malheur. Er wollte wissen, ob möglicherweise ein ehrlicher Finder das iPhone bei der Polizei abgegeben hatte. Die Polizisten fragten auf der Wache nach. Aber auf der Dienststelle war keine entsprechende Fundanzeige eingegangen.

Anrufversuche auf dem verlorenen Smartphone ergaben dann aber, dass das Gerät noch immer eingeschaltet war. Mit Hilfe des Tablets des Zeugen und einer speziellen Software des Herstellers konnten die Einsatzkräfte das Handy in der Spittelstraße lokalisieren. Es war in einen Abwasserschacht gefallen. Die Polizisten übergaben dem sichtlich erleichterten 29-Jährigen das unbeschädigte Handy, der sich für die Hilfe mehrfach bedankte.

PM des PP Westpfalz vom 22.11.2021