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Zivilfahnder der Bundespolizei haben am Mittwochmorgen (26.02.2020) gegen 08:30 Uhr einen 37-jährigen Mann im Ulmer Hauptbahnhof festgenommen. Im Rahmen einer Identitätsfeststellung des deutschen Staatsangehörigen stellte die Streife fest, dass der Wohnsitzlose Mann mit einem Vollstreckungshaftbefehl von der Staatsanwaltschaft Ravensburg wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gesucht wurde. Die Beamten nahmen den Gesuchten daraufhin fest und verbrachten ihn zum Polizeirevier. Da der 37-Jährige die Geldstrafe in Höhe von insgesamt
2700,- Euro nicht begleichen konnte, verbrachten ihn die Bundespolizisten in eine Justizvollzugsanstalt, wo er eine 90-tägige Ersatzfreiheitsstrafe antreten musste.

PM der BPOLI Stuttgart vom 27.02.2020

Durch Stichverletzungen erheblich verletzt wurde ein 34-jähriger Dortmunder gestern Abend (24. Februar) in der Nähe des Dortmunder Hauptbahnhofs. Nach eigenen Angaben sollen fünf Personen versucht haben ihn auszurauben. Einsatzkräfte der Bundespolizei leisteten dank der dienstlichen Ausrüstung „Erste Hilfe“.

Gegen 22 Uhr brachte ein 34-Jährige Mann den Verletzten zur Wache der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof. Dieser blutete zu diesem Zeitpunkt stark am Oberschenkel und am Unterarm. Sofort leisteten Bundespolizisten „Ersten Hilfe“ und nutzten hierfür das dienstliche Tourniquet (Abbindesystem), um die Blutungen zu stoppen. Mit einem Rettungswagen wurde der 34-jährige deutsche Staatsangehörige in eine Dortmunder Klinik eingeliefert.

Nach Angaben des Verletzten hatten mehrere Personen versucht, ihn im Bereich des Harenberg Hochhauses auszurauben. Nachdem er sich geweigert hatte sein Eigentum herauszugeben, soll die Gruppe ihn angegriffen und durch Stiche verletzte haben.
Anschließend flüchteten die fünf Personen.

Einsatzkräfte fahndeten im Umfeld des Hauptbahnhofs nach den Tatverdächtigen. Es wurde ein Strafverfahren wegen schweren Raubes eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

PM der BPOLI Dortmund/BPOLD St. Augustin vom 25.02.2020

Auch eine 19-monatige Haftstrafe schreckte ihn offenbar nicht ab. Bundespolizisten haben einen jungen Mann am Freitag (14. Februar) bei seiner Ankunft aus Izmir kontrolliert und dabei einen offenen Haftbefehl entdeckt. Der Niederbayer hatte nach einer Verurteilung wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz die gegen ihn verhängte Haftstrafe nicht angetreten. Doch damit nicht genug. Bei der Durchsuchung auf der Wache haben die Grenzpolizisten bei dem Festgenommenen mehrere Dosen mit Hanfsamen gefunden. Um den Fund kümmern sich nun die Beamten des Zolls, um den jungen Mann die Beamten in der Münchner Justizvollzugsanstalt.

Der junge Dingolfinger war offenbar gut im illegalen Geschäft. Mehrmals haben Polizisten den 21-Jährigen zusammen mit Komplizen erwischt, als er illegale Substanzen an den Mann gebracht hat. Ganze fünf Fälle haben die Ermittler schließlich zur Anzeige bringen können. Ein Strafrichter am Amtsgericht in Landau an der Isar hatte den Angeklagten daraufhin im November letzten Jahres wegen gewerbsmäßigen, unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in fünf Fällen in Mittäterschaft zu einem Jahr und sieben Monaten Jugendhaft verurteilt.
Den Richterspruch hatte der Verurteilte augenscheinlich ebenso ignoriert wie eine spätere Ladung zum Haftantritt. Daher hat ein Landauer Haftrichter seit Ende Januar dieses Jahres mit Vollstreckungshaftbefehl nach dem Untergetauchten suchen lassen.

Am Freitag hatte die Suche ein Ende, als der Gesuchte bei seiner Ankunft aus der türkischen Hafenstadt Izmir die grenzpolizeiliche Kontrolle durchlaufen musste. Bundespolizisten entdeckten die Fahndungsnotiz, nahmen den Reisenden fest, brachten ihn zur Wache und später in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim. Allerdings hatte der Ankommende nicht nur den offenen Haftbefehl im Gepäck. Auf der Wache, wie in Haftangelegenheiten üblich, durchsuchten die Beamten den Festgenommenen. Dabei sollten sie mehrere Dosen mit unbekannten Samen entdecken. Der 21-Jährige zeigte sich jedoch gleich hilfreich und erklärte den Polizisten, dass es sich um Haftsamen handele. Zuständigkeitshalber hinzugebetene Beamte des Zolls konnten dies bestätigen. Die Zöllner nahmen sich der Haftsamen an und prüfen nun weitere rechtliche Schritte gegen den Besitzer.

PM der BPOLI Flughafen München vom 17.02.2020

Zwei hinreichend polizeibekannte Personen aus der Trinkerszene haben erneut die Bundespolizei am Wochenende beschäftigt.

Am Freitagnachmittag schlug ein Mann (64) eine Frau (37) grundlos mit seiner Krücke in den Nacken und anschließend ins Gesicht. Unbeteiligte verhinderten weitere Schläge und riefen die Bundespolizei. Die Frau aus Bemerode setzte sich nicht zur Wehr und erlitt eine Platzwunde an der Lippe.

Am Samstagnachmittag, erneut im Bereich der Gastronomie am Nord/Ost-Ausgang, revanchierte sich die gebürtige Kenianerin bei dem Senior aus Hildesheim. Von hinten schubste sie den 64-Jährigen, der auf Gehilfen angewiesen ist. Der stürzte und blieb am Boden liegen.

Erneut mussten Bundespolizisten eine Anzeige wegen Körperverletzung aufnehmen – nicht das erste Mal. Die Frau ist in 46 Fällen polizeibekannt und der Mann in 15 Fällen.

PM der BPOLI Hannover vom 09.02.2020

Die Bundespolizei hat gestern Vormittag einen mit Haftbefehl gesuchten 57-Jährigen festgenommen. Der Mann muss für vier Monate ins Gefängnis.

Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung hatten die Bundespolizisten einen aus den Niederlanden eingereisten PKW gegen 10.30 Uhr auf einem Parkplatz an der Autobahn 30 angehalten und kontrolliert.

Die Überprüfung der Personalien des 57-jährigen Beifahrers ergab, dass die Justiz per Haftbefehl nach dem Mann fahnden lies. Der türkische Staatsangehörige war wegen Betruges verurteilt worden. Aus diesem Schuldspruch musste er noch eine Ersatzfreiheitsstrafe von 120 Tagen verbüßen oder eine Geldstrafe von
1080,- Euro begleichen. Außerdem bestanden fünf Aufenthaltsermittlungen verschiedener Staatsanwaltschaften.

Weil der 57-Jährige die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, wurde er von den Beamten verhaftet und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

PM der BPOLI Bad Bentheim vom 07.02.2020

Im Düsseldorfer Hauptbahnhof fanden Bundespolizisten am Donnerstagmorgen (30. Januar) bei einer Kontrolle eines Guineers (22) 500 Gramm Cannabis. Das Betäubungsmittel wurde eingezogen und der Mann ging in Untersuchungshaft.

Während einer Personalienüberprüfung nahmen die eingesetzten Bundespolizisten einen süßlichen Geruch wahr. Der 22-Jährige wirkte sichtlich nervös, woraufhin die Beamten seinen mitgeführten Rucksack durchsuchten. Darin entdeckten sie ein Paket Cannabis in Aluminiumfolie eingewickelt. Wegen einer möglichen Fluchtgefahr wurde der Mann gefesselt und zur Dienststelle gebracht.

Bei der Durchsuchung des jungen Mannes wurden zusätzlich 390 Euro Bargeld in einer szenetypischen Stückelung sowie zwei Pakete Verschlusstütchen aufgefunden.
Über eine gültige Aufenthaltsgestattung verfügte der 22-Jährige nicht mehr. Ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln und des unerlaubten Aufenthaltes wurde eingeleitet.

Das zuständige Kriminalkommissariat des Polizeipräsidiums Düsseldorf übernahm den Tatverdächtigen und brachte ihn mittels Antrag in Untersuchungshaft.

PM der BPOLD St. Augustin vom 31.01.2020

Bundespolizisten kontrollierten am Dienstag (28.01.2020) in Höhe Nadrensee auf der BAB 11 einen in Richtung Polen fahrenden VW Polo mit deutschen Kennzeichen. Die aufmerksamen Beamten der Bundespolizeiinspektion Pasewalk stellten dabei Unstimmigkeiten bei den Zulassungsplaketten fest. Am vorderen Kennzeichen befand sich eine Plakette von einer Zulassungsstelle in Niedersachsen, an der hinteren Kennzeichentafel eine aus Sachsen-Anhalt.
Daraufhin entschlossen sich die Bundespolizisten das Fahrzeug genauer zu überprüfen. Das Ergebnis gab ihnen Recht. Das Fahrzeug ist schon seit Februar 2019 nicht mehr zugelassen. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und stellten die Kennzeichentafeln sicher.

Bei einer weiteren Kontrolle eines polnischen Fahrzeuggespanns an der Anschlussstelle Schmölln auf der BAB 11 legte dessen Fahrer den Beamten der Deutsch-Polnischen Dienststelle polnische Fahrzeugscheine vor. Die am Anhänger angebrachten Kennzeichen stimmten zwar mit den Eintragungen im zugehörigen Fahrzeugschein überein. Eine nähere Prüfung ergab jedoch, dass der Fahrzeuganhänger bereits im Dezember 2019 in Deutschland außer Betrieb gesetzt wurde.

Die beiden Fahrer, ein 21-jähriger und ein 53-jähriger polnischer Staatsbürger, müssen sich nun wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs und der Urkundenfälschung verantworten.

PM der BPOLD Bad Bramstedt vom 29.01.2020

Am Donnerstag, den 23. Januar 2020 erweckte eine 33-Jährige gegen 11:45 Uhr die Aufmerksamkeit eine Streife der Bundespolizeiinspektion
Magdeburg: Sie nutzte den Parkplatz eines Hotels nahe des Hauptbahnhofes zum Umziehen und breitete den Inhalt ihres Koffers großflächig auf dem Parkplatzgelände aus. Die Bundespolizisten machten die 33-Jährige auf ihr Fehlverhalten aufmerksam und erteilten ihr einen Platzverweis. Keine Stunde später verschüttete sie Müll in der Feuerwehrzufahrt des Magdeburger Hauptbahnhofs. Als sie die Bundespolizisten bemerkte, versuchte sie einen Plastikbeutel im Gebüsch zu verstecken. Ein mitgeführtes Fahrrad lehnte sie an die Fassade des Hauptbahnhofes. Die Beamten sprachen die 33-Jährige erneut an und nahmen sie mit auf die Dienststelle am Magdeburger Hauptbahnhof. Bei der Durchsuchung ihrer mitgeführten Gepäckstücke stellten die Beamten zwei Decken und eine Weste fest, an denen die Diebstahlssicherungen noch vorhanden waren.
Zudem wurden zahlreiche Hygieneartikel und Inventar zweier in der Nähe befindlichen Hotelketten aufgefunden. Für die Bundespolizisten erhärtete sich nun der Verdacht des Diebstahls. Parallel dazu wurde ein Mitarbeiter eines Hotels auf selbiger Dienststelle vorstellig und wollte einen Diebstahl von Handtüchern, Kleiderbügeln und weiteren Hygieneartikeln zur Anzeige bringen. Der Hotelmitarbeiter konnte eine Vielzahl der zuvor entwendeten Gegenstände bei dem aufgefundenen Diebesgut der 33-Jährigen wiedererkennen. Ob das mitgeführte Fahrrad aus einer weiteren Diebstahlshandlung stammt, ist Teil der laufenden Ermittlungen. Die aufgefundenen Gegenstände und das Fahrrad wurden sichergestellt und der Sachverhalt der zuständigen Landespolizei übergeben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 24.01.2020

Durch die gute Zusammenarbeit verschiedener Behörden konnten gestern Vormittag (23.01.2020) zwei 37 und 40 Jahre alte Ladendiebe gestellt und vorläufig festgenommen werden. Die beiden Tatverdächtigen mit Wohnsitzen in Recklinghausen und Castrop-Rauxel waren von Kunden beim Ladendiebstahl in einem Discounter an der Emil-Langen-Straße in Hennef beobachtet worden. Die Zeugen informierten die Angestellten, dass die beiden Männer Zigarettenschachteln in ihrer Kleidung verschwinden ließen. Als die beiden Verdächtigen bemerkten, dass sie „aufgeflogen“ waren, flüchteten sie mit ihrer Beute aus dem Supermarkt auf den Parkplatz. Zwei Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes, die sich zufällig auf dem Parkplatz aufhielten, sahen die Flüchtigen und konnten den 40-jährigen Tatverdächtigen auf der Rückseite des Marktes stellten und festhalten. Dies wiederum erregte die Aufmerksamkeit zweier Zollbeamter des Hauptzollamts Köln, die ebenfalls zufällig vor Ort waren. Während einer der Beamten bei der Sicherung des festgehaltenen 40-Jährigen bis zum Eintreffen eines Streifenwagens unterstützte, lief sein Kollege dem flüchtenden 37-jährigen Tatverdächtigen hinterher. Die Flucht ging dann zu Fuß durch das Gleisbett „An der Brölbahn“. Hier kam dann die Bundespolizei ins Spiel, weil ein Beamter der Bundespolizeiinspektion Köln auf seiner Streife gesehen hatte, dass sich Personen im Gleisbett aufhalten. Er veranlasste sofort die Sperrung des Streckenabschnitts für den Zugverkehr und lief ebenfalls hinter dem Flüchtigen her. Im Garten eines Hauses an der „Alten Blankenberger Straße“, versteckt unter einem Busch, konnte der 37-Jährige von dem Zollbeamten und dem Bundespolizisten gefunden und bis zum Eintreffen der alarmierten Hennefer Polizei festgehalten werden.

Die beiden Festgenommenen stehen im Verdacht, gewerbsmäßig Ladendiebstähle zu begehen. Der 40-Jährige hatte im Futter seines Mantels rund 60 Schachteln Zigaretten versteckt. Die weiteren Ermittlungen der Kripo ergaben keine Anhaltspunkte für eine weitere Inhaftierung, so dass sie wieder auf freien Fuß gesetzt wurden.

Gegen den Festgenommen, der sich im Gleisbereich aufgehalten hatte, leitet die Bundespolizei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Es kam aufgrund des Einsatzes zu Verspätungen des Zugverkehrs.

Aufgrund Zeugenaussagen könnte ein dritter Mittäter beim Ladendiebstahl beteiligt gewesen sein. Ein circa 40 Jahre alter und gut gekleideter Mann mit südländischem Erscheinungsbild hatte während der Tat die Verkäuferin an der Kasse durch sein Verhalten abgelenkt und dadurch die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Hinweise zu dieser Person nimmt die Polizei in Hennef unter der Rufnummer 02241 541-3521 entgegen.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 24.01.2020

Ins Gesicht gespuckt und mit Flasche beworfen: Bahnsicherheitsmitarbeiter sind in zwei Fällen im Bremer Hauptbahnhof angegriffen worden. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzungen und Bedrohung.

Ein 32-jähriger Bremer hatte bereits ein Hausverbot, als er am frühen Donnerstagabend schlafend in einem Schnellrestaurant angetroffen wurde. Als zwei DB-Mitarbeiter (27, 47) den polizeibekannten Deutschen weckten, spuckte er dem 47-Jährigen ins Gesicht. So wurde er zu Boden gebracht und mit Unterstützung eines Polizeibeamten vorläufig festgenommen. Weil ansteckende Krankheiten nicht auszuschließen sind, wird der Sicherheitsmitarbeiter ärztlich untersucht. Das endgültige Ergebnis ist erst nach einer weiteren Untersuchung in zirka sechs Wochen zu erwarten.

Nach Mitternacht gegen 01:15 Uhr wurden drei junge Männer von Sicherheitsmitarbeitern wegen aufdringlichen Benehmens und abwertender Kommentare aus dem Hauptbahnhof verwiesen. Ein 20-jähriger Mann aus Zeven folgte der Aufforderung nicht und soll damit gedroht haben, sie „abzustechen“. Der Somalier wurde an die Bundespolizei übergeben und erhielt eine Strafanzeige wegen Bedrohung.

Während des Festhaltens des 20-Jährigen zerschlug ein Mann dieser Gruppe eine Bierflasche auf dem Boden und warf den Flaschenhals auf die DB-Mitarbeiter, ohne sie zu treffen. Dann flüchtete der noch Unbekannte aus dem Hauptbahnhof in Richtung ZOB. Nach ihm wird wegen des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung gefahndet. Die Bundespolizeiinspektion Bremen bittet um Zeugenhinweise: Telefon
0421/162995

PM der BPOLI Bremen vom 14.01.2020