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Am Sonntag, den 10. November 2019, gegen 19:00 Uhr übergaben Bundespolizisten einen kleinen Chihuahua wohlbehalten ihren Besitzern zurück. Was war geschehen? Das Pärchen war mit ihrem Hund und Reisegepäck in einer Regionalbahn nach Magdeburg unterwegs. Bei einem Zughalt in Dessau stiegen die Beiden kurz aus dem Zug. Dieser Moment reichte aus, die Bahn schloss die Türen und fuhr weiter. In dem Zug befanden sich neben dem Gepäck jedoch auch der kleine Hund der Beiden. Völlig aufgelöst nahmen sie Kontakt mit der Bahn auf, die wiederum die Bundespolizei informierte. Das Pärchen setzte sich in ein Taxi und fuhr nach Magdeburg. Hier hatten die Bundespolizisten den kleinen Hund und das Reisegepäck bereits aus der Regionalbahn geholt und in Obhut genommen.
Überglücklich mit Tränen in den Augen übernahm das Pärchen in Magdeburg ihren kleinen Liebling und das Gepäck.

PM der BPOLI Magdeburg vom 12.11.2019

Am gestrigen Abend, den 07. November 2019, gegen 19:40 Uhr wurde die Bundespolizei am Hauptbahnhof Dessau darüber informiert, dass sich ein schwarzer Schwan im Gleisbereich des Bahnsteigs 1 am Dessauer Hauptbahnhof befindet. Beherzt begab sich ein Bundespolizist in den Gefahrenbereich und es gelang ihm den schwarzen Schwan einzufangen. Die Feuerwehr Dessau wurde im Anschluss gebeten, dass Tier abzutransportieren. Wie sich herausstellte entwich der Ausreißer aus dem Tierpark Dessau, wo er wieder wohlbehalten abgegeben wurde.

PM der BPOLI Magdeburg vom 08.11.2019

Bundespolizei zeigt Minderjährigen an und stellt Polizeikosten in Rechnung.
Am Donnerstag (7. November) hat ein betrunkener 16-Jähriger die Bundespolizei in Rosenheim mehrere Stunden lang „beschäftigt“. Der jugendliche Deutsche wurde wegen Beleidigung sowie Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte angezeigt. Außerdem wird er voraussichtlich einige Kosten zu tragen haben.
Gegen 22:00 Uhr fanden die verständigten Bundespolizisten im Rosenheimer Bahnhof eine regungslose Person. Diese lag an einem der Treppenaufgänge zu den Gleisen auf dem Boden und war zunächst nicht ansprechbar. Der hinzugezogene Rettungsdienst konnte keine erheblichen Verletzungen feststellen. Offenkundig war der Jugendliche jedoch stark alkoholisiert. Als er wieder zu sich gekommen war, reagierte er sogleich aggressiv. Da er sich nicht auf den Beinen halten konnte, wurde er von der Bundespolizeistreife gestützt und vorerst zu einer Wartebank in der Bahnhofshalle gebracht. Dort beleidigte er einen der Beamten und ging lautstark unbeteiligte Bahnreisende an. Der Betrunkene wurde in Gewahrsam genommen und zur Inspektion der Rosenheimer Bundespolizei gefahren. Beim Einsteigen in das Dienstfahrzeug spuckte er einem der Polizeibeamten ins Gesicht. Auch im Wagen spuckte er mehrfach um sich.
Im Wartebereich der Inspektion, wo der minderjährige Rosenheimer der Obhut der inzwischen benachrichtigten Mutter anvertraut werden sollte, zeigte er sich nicht minder aggressiv: Er drohte den Beamten, beleidigte sie und versuchte vergeblich, einem der Bundespolizisten die Dienstwaffe zu entreißen. Nachdem er gefesselt worden war, wollte er auf die Beamten eintreten und spuckte in ihre Richtung. Schließlich musste er sich übergeben. Ein durchgeführter Atemalkoholtest lässt auf einen Wert von über zwei Promille schließen. Erst nach Mitternacht hatte sich der 16-Jährige soweit beruhigt, dass er von seiner Erziehungsberechtigten mit nach Hause genommen werden konnte. Er wird sich wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs verantworten müssen. Darüber hinaus kommen auf den Jugendlichen beziehungsweise seine Eltern für den Polizeieinsatz sowie die Reinigung des Warteraums und des Dienstfahrzeugs Kosten in Höhe von mehreren hundert Euro zu.

PM der BPOLI Rosenheim vom 08.11.2019

Am gestrigen Donnerstag gegen 12:00 Uhr wurde die Leitstelle der Bundespolizei von einem Mitarbeiter der deutschen Bahn darüber in Kenntnis gesetzt, dass im Gleisbereich des Husumer Bahnhofs ein verletzter Bussard liegen soll.

Eine in der Nähe befindliche Streife der Bundespolizei machte sich sofort auf die Suche und fand den am Flügel verletzten Greifvogel auch tatsächlich noch lebend im Gleisbereich (siehe Foto) vor.

Da die Beamten für für derartige Einsätze nicht über die richtige Ausrüstung verfügen, wurden die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Husum um Unterstützung gebeten. Diese legten den Vogel behutsam in eine Katzentransportbox und die Bundespolizisten brachten ihn dann im Anschluss zur Wildtierhilfe Nordfriesland.

Ein Anruf am heutigen Freitagvormittag bei der Wildtierhilfe ergab, dass es dem Bussard erfreulicherweise schon wieder besser gehen soll.

In diesem Zusammenhang ein wichtiger Hinweis der Wildtierhilfe Nordfriesland:
Sie haben ein verletztes oder hilfloses Wildtier gefunden? Sind Sie sich nicht sicher, ob es Hilfe benötigt? Gerne stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, soweit es unsere Möglichkeiten erlauben! Sie erreichen uns telefonisch unter: 0176-43871690

PM der BPOLI Flensburg vom 01.11.2019

Zwei 16-Jährige haben am frühen Donnerstagmorgen (31.10.2019) gegen 00:30 Uhr einen Polizeieinsatz am Hauptbahnhof Ulm ausgelöst. Die beiden Jugendlichen mit afghanischer und irakischer Staatsangehörigkeit waren zunächst durch ihr aggressives Verhalten aufgefallen, als ein Zugbegleiter die jungen Männer in einem Regionalexpress von Stuttgart nach Ulm ohne Fahrschein feststellte. Bei Eintreffen am Ulmer Hauptbahnhof wurden sie durch eine alarmierte Streife der Bundespolizei auf das Polizeirevier verbracht. Da die Eltern der beiden Minderjährigen zunächst nicht erreicht werden konnten, sollten diese an eine Jugendeinrichtung überstellt werden. Der irakische Staatsangehörige beleidigte daraufhin die Beamten, fertigte Bild- und Tonaufzeichnungen der Bundespolizisten an und sendete diese wohl nach derzeitigen Ermittlungsstand an einen Bekannten. Unvermittelt versuchte sein afghanischer Begleiter sich selbst zu verletzen und musste in der Folge fixiert werden. Hierbei leistete er Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, indem er sich mit Schlägen und Tritten gegen die Fixierung wehrte. Eine Gruppe von etwa fünf bis acht Personen hatte sich zwischenzeitlich vor dem Polizeirevier versammelt und versuchte mit Gewalt in dieses einzudringen. Erst nach Eintreffen von unterstützenden Streifen der Landespolizei flüchtete die Personengruppe in Richtung Innenstadt und konnte trotz Nahbereichsfahndung zunächst nicht mehr angetroffen werden. Im Rahmen der Widerstandshandlung verletzte sich einer der eingesetzten Bundespolizisten am Knie. Der polizeibekannte afghanische Staatsangehörige zog sich eine Schürfwunde an der Unterlippe zu und wurde durch Rettungskräfte behandelt. Aufgrund seiner Selbstverletzungshandlungen wurde er anschließend in einer Fachklinik vorgestellt. Sein irakischer Begleiter konnte nach Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten wieder entlassen werden. Die Bundespolizei hat nun u.a. die Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie der versuchten Gefangenenbefreiung aufgenommen. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer +49711870350 entgegengenommen.

PM der BPOLI Stuttgart vom 31.10.2019

Heute Morgen erhielt die Bundespolizei Leipzig von einem Geschäft im Hauptbahnhof einen Hinweis über ein kleines Mädchen, welches nicht mehr weiterwusste. Die 7-jährige war zuvor mit der Straßenbahn zum Hort unterwegs. Doch am Hauptbahnhof musste sie aufgrund von Umleitungen aussteigen.
Aufgrund der vielen Menschen fand sie die Straßenbahn in Richtung ihrer Schule nicht. Geistesgegenwärtig lief sie in ein Geschäft im Hauptbahnhof und bat eine Verkäuferin um Hilfe. Diese informierte sofort die Bundespolizei. Die Beamten nahmen das Mädchen mit zur Diensstelle und riefen umgehend die Mutter und die Schule an. Dabei stellte sich heraus, dass die kleine Leipzigerin an einer Sicherheitsschulung teilgenommen hatte und auf derartige Situationen vorbereitet war. Die Bundespolizisten fuhren die Erstklässlerin anschließend mit einem Streifenwagen noch pünktlich zur Schule. Alles in allem bleibt zu sagen, dass das Mädchen alles richtig gemacht und überlegt gehandelt hat. Die Sicherheitsschulung hat ihr sicherlich dabei geholfen. Für die Leistung der 7-Jährigen sagt die Bundespolizei: „Respekt und Daumen hoch!“

PM der BPOLI Leipzig vom 29.10.2019

Die Rosenheimer Bundespolizei hat einen Deutschen, bei dem etwa vier Gramm Marihuana gefunden wurden, für drei Jahre ins Gefängnis gebracht. Der Grund für diese Haftdauer sind aber nicht die mitgeführten Drogen gewesen, sondern die „Altlasten“ des Mannes.

Bei Grenzkontrollen auf der A93 ist am Donnerstag (24. Oktober) ein Pkw mit deutschen Kennzeichen gestoppt worden. Beifahrer war ein deutscher Staatsangehöriger. Bei der Durchsuchung des 31-Jährigen fanden die Beamten zunächst einen kleinen Beutel mit etwas mehr als einem Gramm Marihuana. Im seinem Gepäck befanden sich ferner knapp drei Gramm derselben Substanz. Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes, der aus Sachsen-Anhalt stammt, stellte sich mithilfe des Polizeicomputers heraus, dass er von der Justiz gesucht wird. Laut Haftbefehl war der Mann im Dezember 2018 vom Amtsgericht Dessau-Roßlau wegen gewerbsmäßiger Hehlerei in 63 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt worden.

Wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr von Betäubungsmitteln wurde das zuständige Hauptzollamt Rosenheim eingeschaltet. Den verhafteten Deutschen brachten die Bundespolizisten zur Verbüßung der mehrjährigen Haftstrafe in die Justizvollzugsanstalt Bernau.

PM der BPOLI Rosenheim vom 25.10.2019

Die Bundespolizei hat am Montag (21. Oktober) bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn einen verurteilten Mörder gefasst. Seine Rückkehr nach Deutschland endete hinter Gittern.

In den Nachmittagsstunden stoppten Bundespolizisten in der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden einen Reisebus mit italienischen Kennzeichen. Bei der Überprüfung der Insassen stellte sich heraus, dass gegen einen italienischen Staatsangehörigen ein Haftbefehl vorliegt. Der 41-Jährige war am Landgericht Erfurt wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Davon hatte er einen Teil verbüßt, bevor er in sein Heimatland zurückkehren musste. Aufgrund seiner Wiedereinreise nach Deutschland wurde er von Bundespolizisten nun erneut festgenommen und in die Haftanstalt nach Bernau gebracht.

PM der BPOLD München vom 22.10.2019

Nach bereits mehreren Festnahmen im Oktober, konnten Bundespolizisten gestern (15. Oktober) erneut zwei junge Männer stellen, die zuvor eine S-Bahn mit Farbe besprüht hatten.

In den gestrigen frühen Morgenstunden beobachteten Bundespolizisten am Bahnhof in Haltern am See Personen, die offensichtlich eine dort abgestellte S-Bahn mit Farbe besprühten. Die Einsatzkräfte näherten sich der dortigen Örtlichkeit und forderten zwei Männer auf, sich zu stellen. Allerdings versuchten die deutschen Staatsangehörigen im Alter von 22 Jahren zu flüchten. Nach kurzer Verfolgung durch Bundespolizisten und auch einen Diensthund, der einen Täter verbellte, wurden die zwei jungen Männer aus Dülmen jedoch gestellt. Sie wurden vorläufig festgenommen. Bei einer späteren Durchsuchung wurden diverse Beweismittel wie Sprühdosen und Sprühknöpfe sichergestellt. Eine Aufnahme des Schadens an der S-Bahn ergab, dass zuvor eine Fläche von etwa 20qm mit Farbe besprüht worden ist.

Gegen die zwei Männer sind Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet worden. Die Dülmener wurden später nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM der BPOLD St. Augustin vom 16.10.2019

Am heutigen Dienstag, den 15. Oktober 2019 gegen 06:45 Uhr trafen Bundespolizisten vor dem Bundespolizeirevier in Halberstadt auf einen 42 Jahre alten Mann. Die fahndungsmäßige Überprüfung seiner Personalien im Datenbestand der Polizei ergab, dass er durch das Amtsgericht Osnabrück mit einem sogenannten Ungehorsamshaftbefehl gesucht wurde. Demnach soll er im April dieses Jahres mehrmals Leistungen der Deutschen Bahn erschlichen haben. Der Hauptverhandlung blieb er unentschuldigt fern, daraufhin erstellte das Amtsgericht den Haftbefehl. Der Mann wurde durch die Bundespolizisten einem Haftrichter am Amtsgericht Halberstadt vorgeführt. Dieser bestätigte die Ungehorsamshaft. Durch die Bundespolizisten wurde der 42-jährige Deutsche an die Justizvollzugsanstalt Halle übergeben. Hier wird er bis zu seiner Verhandlung verbleiben müssen. Zudem wurde bekannt, dass die Staatsanwalt Göttingen die aktuelle Wohnadresse des Mannes, aufgrund einer anderen Straftat (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte), benötigt. Sie wurde über dessen vorerst neuen Aufenthaltsort in Kenntnis gesetzt.

PM der BPOLI Magdeburg vom 15.10.2019