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Am frühem Dienstagmorgen, den 13. April 2021 informierte eine Passantin Bundespolizisten am Magdeburger Hauptbahnhof gegen 01:30 Uhr über eine körperliche Auseinandersetzung von mehreren Personen am Zentralen Omnibusplatz.

Ein 17-jähriger Deutscher wurde daraufhin als Tatverdächtiger in der Haupthalle des Bahnhofes angetroffen und von den Beamten kontrolliert. Er trug keinen erforderlichen Mund-Nasen-Schutz. Bei der sich anschließenden Feststellung seiner Identität leistete der stark alkoholisierte Jugendliche erheblichen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten mit ehrverletzenden Worten wie „Bullenschweine“ und „Fuck Cops“. Während der laufenden polizeilichen Kontrolle des Jugendlichen wurden die eingesetzten Beamten zusätzlich von zwei weiteren Männern im Alter von 25 und 26 Jahren verbal attackiert und mit ehrverletzenden Worten beleidigt. Die Deutschen hielten hierbei weder den Mindestabstand ein, noch trugen sie den nach dem Infektionsschutzgesetz vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz. Der 25-Jährige warf zudem mit einer Glasflasche gezielt in Richtung der Bundespolizisten und verfehlte diese nur knapp. Gegen den Flaschenwerfer wurden Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung gefertigt, sein pöbelnder Mitstreiter wird sich ebenfalls wegen Beleidigung verantworten müssen. Da eine Identitätsfeststellung des 17-Jährigen vor Ort nicht möglich war, wurde er zur Dienststelle der Bundespolizei auf Bahnsteig 1 mitgenommen. Dort konnte seine Identität zweifelsfrei festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,89 Promille. Ihn erwarten nun auch gleich mehrere Verfahren, unter anderem wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Des Weiteren erhalten alle drei Tatverdächtigen Ordnungswidrigkeitsanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz. Nach Abschluss aller erforderlicher Maßnahmen wurde der alkoholisierte Jugendliche nach Hause gebracht und um 03:05 Uhr an seine Erziehungsberechtigten übergeben

PM der BPOLI Magdeburg vom 13.04.2021

Am 12. April 2021 gegen 13.15 Uhr setzte sich ein 23-jähriger Mann im Mainzer Hauptbahnhof weinend auf einen Schienenkopf und reagierte nicht mehr auf die Rufe, der auf dem Bahnsteig stehenden Reisenden. Zum Glück waren zu dieser Zeit keine Zugankünfte auf diesem Gleis vorgesehen. Die sofort hinzugezogenen Bundespolizisten des Bundespolizeireviers Mainz konnten den Mann aus dem Gleisbereich entfernen und zur Wache bringen. Dort äußerte er Suizidgedanken und gab an unter Depressionen zu leiden. Seine verordneten Medikamente nehme er nicht mehr. Der Mann wurde auf eigenes Betreiben in die Uniklinik Mainz eingewiesen, um sich einer medizinischen Behandlung zu unterziehen.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 13.04.2021

Am Samstagvormittag, den 10. April 2021 informierten Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Halle über eine Frau, die sich trotz mehrmaliger Aufforderung nicht an die Hausordnung hielt, indem sie das Tragen des vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutzes verweigerte. Die Bahnmitarbeiter benötigten die Personalien der Frau für die Ausstellung eines Hausverbotes für den Hauptbahnhof. Dieser Identitätsfeststellung durch die eingesetzten Beamten widersetzte sich die 41-Jährige, indem sie weder ihren Personalausweis aushändigte, noch Angaben zu ihrer Person machte und die Bundespolizisten schlichtweg ignorierte. Die darauffolgende notwendige Mitnahme zur Dienststelle für die Personalienfeststellung der Frau musste mit Zwang durchgesetzt werden. Dabei wehrte sich die Deutsche und versuchte sich aus dem Griff der Beamten zu lösen.

Aufgrund ihres renitenten, unkooperativen Verhaltens im weiteren Verlauf mussten ihr sogar die Handfesseln angelegt werden. Nachdem bei der Durchsuchung der Sachen die Personalien der Frau auf der Dienststelle zweifelsfrei festgestellt werden konnten, ergab die fahndungsmäßige Überprüfung, dass sie bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war. Nach Abschluss aller erforderlicher Maßnahmen konnte sie die Dienststelle wieder verlassen. Sie muss sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten und erhält außerdem eine Ordnungswidrigkeitsanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz. Des Weiteren wurde ihr durch die Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn AG das Hausverbot für den Hauptbahnhof Halle ausgesprochen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 12.04.2021

Am Freitag, den 9. April 2021 wurde eine Streife der Bundespolizei an der Landeserstaufnahmeeinrichtung Magdeburg gegen 19:00 Uhr auf zwei PKW aufmerksam. Die beiden Fahrer setzen jeweils mehrere Personen in der unmittelbaren Nähe zur Landeserstaufnahmeeinrichtung ab und entfernten sich zügig. Die eingesetzten Bundespolizisten stellten die Fahrzeuge kurz darauf im Stadtgebiet und nahmen die beiden Fahrer wegen des Verdachtes der Schleusung fest. In den Autos der beiden 41- und 55-jährigen Iraker befanden sich insgesamt sechs syrische Staatsangehörige, davon zwei Kleinkinder. In den sich anschließenden Vernehmungen gestand der 55-jährige Tatverdächtige, dass er an mindestens 30 Schleusungen aus Amsterdam, Brüssel und Luxemburg beteiligt war und hierbei insgesamt 186 Geschleuste zu verschieden Zielen nach Deutschland gebracht hatte. Dies konnte auch durch verschiedene Daten auf seinem Handy beweisbar gemacht werden. Für diese Schleusungen erhielt er insgesamt circa

14.000 Euro. Seinen Kompagnon konnten die Bundespolizisten aufgrund seiner Aussagen und den vorhandenen Handydaten vier Schleusungen mit 17 eingeschleusten Personen nachweisen. Die aktuell geschleusten Syrer gaben an, von Athen in Griechenland nach Luxemburg geflogen, nach der Ankunft durch die beiden Iraker abgeholt und nach Magdeburg gebracht worden zu sein. Hierfür zahlten sie pro Fahrzeug 600 Euro. Sie wurden strafprozessual bearbeitet und nach Rücksprache mit der zuständigen Ausländerbehörde an die Landeserstaufnahmeeinrichtung übergeben. Die beiden mutmaßlichen Schleuser wurden am Samstag, den 10. April

2021 einem Haftrichter am Amtsgericht Magdeburg vorgeführt. Dieser erließ aufgrund der nachgewiesenen Schleusungen zwei Untersuchungshaftbefehle gegen die beiden Männer. Sie wurden daraufhin an die Justizvollzugsanstalt Burg übergeben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 11.04.2021

Am Dienstag, den 6. April 2021 bemerkte eine Streife der Bundespolizei gegen 18:15 Uhr einen Mann auf dem Parkplatz des Zentralen Omnibusplatzes, am Hauptbahnhof Magdeburg. Dieser belästigte Reisende, gestikulierte wild um sich und versuchte eine Frau am Wegfahren mit ihrem Pkw zu hindern. Die Bundespolizisten kontrollierten den 36-Jährigen. Dabei nahmen sie einen sehr starken Alkoholgeruch wahr. Der Mann reagierte sofort extrem aggressiv, beleidigte die Bundespolizisten und wollte sie schlagen. Dies unterbanden die Einsatzkräfte. Da eine Identitätsfeststellung vor Ort nicht möglich war, nahmen sie den polnischen Staatsbürger mit zur Dienststelle. Auch auf dem Weg dorthin leistete er erheblichen Widerstand, spuckte um sich und beleidigte die Bundespolizisten weiter mit ehrverletzenden Worten. In der Dienststelle konnte die Identität zweifelsfrei festgestellt werden. Bei der sich anschließenden Überprüfung seiner Personaldaten im polizeilichen Informationssystem wurde bekannt, dass gleich drei Staatsanwaltschaften nach dem Mann und seinen derzeitigen Wohnort ersuchten. Die Staatsanwaltschaften Neuruppin, Hannover und Kassel wurden schriftlich darüber in Kenntnis gesetzt.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,36 Promille. Den Mann erwarten nun gleich mehrere Verfahren, unter anderem wegen Nötigung, Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Magdeburg vom 07.04.2021

Am Dienstag, den 6. April 2021 kontrollierten Bundespolizisten gegen 09:30 Uhr einen Reisenden auf dem Hauptbahnhof Dessau. Die sich anschließende Überprüfung seiner Personaldaten im polizeilichen Informationssystem ergab, dass der Mann durch die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau per Haftbefehl gesucht wurde: Per Beschluss des Amtsgerichtes Dessau-Roßlau vom 3. Januar 2020 wurde der 34-Jährige demnach zu drei Tagen Erzwingungshaft verurteilt. Da er sich dieser trotz Ladung nicht stellte, erging im März dieses Jahres der Haftbefehl. Der Mann wurde darüber in Kenntnis gesetzt und festgenommen. Im Haftbefehl stand auch, dass dieser bei der sofortigen Zahlung von 55 Euro außer Kraft gesetzt wird. Diese Chance nutzte der Deutsche.

Er zahlte nicht nur die geforderten 55 Euro, sondern auch weitere Kosten in Höhe von 91 Euro. Somit entging er der Haft und konnte seinen Weg anschließend wieder als freier Mann fortsetzen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 07.04.2021

Am Samstag, den 3. April 2021 wurde die Bundespolizei in Halle am späten Nachmittag durch die Landespolizei über einen randalierenden Mann auf dem Haltepunkt Zöberitz informiert: Der 37-Jährige warf mit Steinen auf Züge und schmiss einen Müllbehälter aus Beton in den Gleisbereich. Ein herannahender Intercityexpress erfasste den Gegenstand und überrollte ihn.

Hierbei kam es zu einer automatischen Notbremsung des Zuges. Glücklicherweise wurden hierbei weder Reisende verletzt, noch kam es zu Beschädigungen an dem Zug. Der Intercityexpress konnte seine Fahrt nach wenigen Minuten fortsetzen.

Sowohl Landes- als auch Bundespolizisten eilten mit Blaulicht und Martinshorn zum Ereignisort und konnten den Tatverdächtigen stellen. Da eine Personalienfeststellung vor Ort nicht möglich war und der Mann sich gegenüber den Einsatzkräften sehr aggressiv verhielt, mussten ihm die Handfesseln angelegt werden und er wurde mit zum Bundespolizeirevier auf dem Hallenser Hauptbahnhof genommen. Während der notwendigen Einsatzmaßnahmen leistete der Deutsche Widerstand, beleidigte die Bundespolizisten mit ehrverletzenden Worten und äußerte zudem mehrfach rechtsradikale Parolen. Seine Gesinnung zeigte der Mann weiterhin mit einem Ohrring, den er trug und an dem sich ein Hakenkreuz befand.

Der Ohrring wurde sichergestellt. Den Mann erwartet nun gleich eine ganze Litanei an Strafanzeigen: Sachbeschädigung, Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr, Widerstand gegen Vollzugsbeamte, Beleidigung sowie Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 05.04.2021

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag konnten am 2. April 2021, gegen 00:15 Uhr zwei Graffitisprayer auf frischer Tat gestellt werden:

Sicherheitsmitarbeiter der Bahn bemerkten die Personen im Bereich der Abstellgruppe des Hauptbahnhofes Halle. Die Männer führten Rucksäcke und Taschen bei sich, schauten sich mehrfach auffällig um und begannen damit, einen abgestellten Zug zu besprühen. Die Sicherheitsmitarbeiter der Bahn informierten die Bundespolizei und im Zusammenwirken konnten die beiden Tatverdächtigen kurz darauf festgenommen werden. Die Bundespolizisten durchsuchten die beiden 38- und 42-jährigen Deutschen und stellten zwei paar Arbeitshandschuhe mit Farbanhaftungen, zwölf Farbdosen sowie mehrere Sprühköpfe sicher. In einem aufgefundenen Stoffbeutel, welcher sich unweit des Tatortes befand und in dem Auto des einen Tatverdächtigen wurden weitere Spraydosen fest- und sichergestellt. Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen konnten die beiden Männer die Dienststelle wieder verlassen. Sie werden sich jeweils wegen Sachbeschädigung sowie des unerlaubten Aufenthaltes in den Gleisen verantworten müssen. Dazu können zivilrechtliche Forderungen der Deutschen Bahn wegen der Reinigung der besprühten Fläche an dem betroffenen Zug kommen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 02.04.2021

Am 23. März 2021, gegen 15:20 Uhr wurden Beamte des Bundespolizeireviers Stendal durch den Zugbegleiter des Regionalexpress auf der Strecke Magdeburg-Stendal über einen stark alkoholisierten 63-Jährigen informiert, der durch sein renitentes und ungebührliches Verhalten auffiel. Er drohte einem Mitreisenden mit den Worten: „Ich kann Dich auch totschlagen“. Bei Ankunft am Hauptbahnhof Stendal und dem Versuch eine Anzeige gegen den Mann aufzunehmen, verhielt er sich unkooperativ und widersetzte sich den Aufforderungen der Beamten lautstark. Er musste zur weiteren Klärung des Sachverhaltes zur Dienststelle mitgenommen werden. Hierbei beleidigte der 63-Jährige die eingesetzten Bundespolizisten mehrfach mit ehrverletzenden Worten, bedrohte diese und rief „Heil Hitler“ in Verbindung mit dem Zeigen des „Hitlergrußes“. Eine Atemalkoholprobe verweigerte er. Der 63-Jährige wird sich nun wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Nötigung, sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 24.03.2021

Stendal, Rathenow, Magdeburg – Bereits am 22. März 2021 kontrollierten Bundespolizisten gegen 19:15 Uhr in einer Regionalbahn von Rathenow nach Stendal einen 50-Jährigen. Bei der Überprüfung seiner Personalien im polizeilichen Informationssystem stellte sich heraus, dass gegen den Mann eine internationale Fahndungsnotierung vorlag. Diese besagte, dass das Heimatlandland des Gesuchten, hier Bosnien und Herzegowina, um Haft zum Zwecke der Auslieferung ersuchte. Dem 50-Jährigen werden in den Jahren 2015/2016 mehrere Gewaltdelikte in Bosnien und Herzegowina, wie unter anderem Körperverletzung und Bedrohung, zur Last gelegt.

Die Beamten nahmen den Gesuchten fest und brachten ihn zur Bundespolizei Magdeburg in das Gewahrsam. In Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt wurde die Generalstaatsanwaltschaft um Bestätigung dieses internationalen Auslieferungshaftbefehls gebeten. Mit Erfolg; am 23. März 2021 wurde der Haftbefehl bestätigt und der 50-Jährige gegen 16:00 Uhr in die Justizvollzugsanstalt Burg gebracht.

PM der BPOLI Magdeburg vom 24.03.2021