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Am Dienstagmittag (05.05.), gegen 12 Uhr, fand eine Streifenwagenbesatzung mitten auf der Heinrich-Campendonk-Straße im Ortsteil Rosellen einen kleinen Stoffdackel. Da der Fundhund einen verlorenen Eindruck machte und nicht wusste, wie er alleine wieder nach Hause finden sollte, nahmen die Ordnungshüter ihn mit auf die Wache. Die Polizisten tauften den freundlichen Dackel kurzerhand „Fridolin“. Auf der Wache angekommen, schloss der Stofftierhund direkt neue Freundschaft mit einem Polizei-Teddy. Auch wenn die beiden seit gestern unzertrennlich sind und „Fridolin“ schon viel Aufregendes bei der Polizei erlebt hat, vermisst er sein zu Hause. Der kleine Stoffdackel wartet jetzt sehnsüchtig an der Jülicher Landstraße 178 in 41464 Neuss auf sein Frauchen oder Herrchen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 06.05.2020

Mehrere Notrufe aufmerksamer Verkehrsteilnehmer haben die Leitstelle der Polizei Köln am Freitagvormittag (24. April) von der Bundesautobahn 4 erreicht: Auf dem Standstreifen der sechsspurigen Richtungsfahrbahn Aachen in Höhe Rodenkirchen hielt sich gegen 10 Uhr eine Familie von Wildgänsen auf. Ein Lkw-Fahrer versuchte vergeblich, die „possierlichen Zeitgenossen“ durch Hupen zu vertreiben. Augenscheinlich verwirrt schickte sich die vierköpfige Schar jedoch an, auf die Fahrbahn zu watscheln.
Streifenwagenbesatzungen der Autobahnpolizei verzögerten und stoppten dann den auflaufenden Verkehr, um sich den gefährdeten Tieren umsichtig zu nähern.
Daraufhin flogen die Eltern drohend auf, kreisten über den beiden Küken und landeten dann auf einem Feld bei Rodenkirchen. Währenddessen griffen sich die Polizisten die wild herumlaufenden Gänsebabys, nahmen sie in „Schutzgewahrsam“
und gaben die Autobahn wieder frei. Kurz darauf konnte die Familienzusammenführung auf dem Acker gewährleistet werden – aufgeregt schnatternd, aber offensichtlich erleichtert, watschelten die Küken unter die Fittiche ihrer Erziehungsberechtigten.

PM des PP Köln vom 26.04.2020

Eine Streife des Reviers Weißwasser hat am Dienstagmorgen mit einem Widerstand der besonderen Art zu tun gehabt. Die Beamten erhielten einen Hinweis zu einer verletzten Katze auf der Forster Straße. Das Tier war vermutlich angefahren worden.
Die Polizisten nahmen sich der verstörten Samtpfote an und brachten sie zu einem Tierarzt. Dabei wehrte sich der Stubentiger erheblich gegen seinen Transport. Die daraus resultierenden Kratzer nahmen die Uniformierten in diesem Fall allerdings gern in Kauf.

PM der PD Görlitz vom 22.04.2020

Pünktlich zum Sonnenaufgang hoppelte er auch an der Polizeiwache Dinslaken vorbei. Und nicht nur vorbei!

Der Osterhase hatte auch an die Polizistinnen und Polizisten gedacht. Heimlich, still und leise hinterließ er eine Tüte mit Ostergrüßen und Süßigkeiten. Wir sagen Danke an Meister Lampe!

PM der KPB Wesel vom 14.04.2020

Überraschungsbesuch am Sonntag bei der Polizeiinspektion Landshut: Diesmal ging es nicht um die Erstattung einer Anzeige oder sonstigen Hilfeleistung. Zur Freude der Landshuter Polizei stattete eine Abordnung des Kindergartens „Brauneckweg“ den Ordnungshütern einen Besuch ab. Sie wollen gerade in Zeiten von Corona ein „süßes Zeichen“ setzen. Ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung an diejenigen Menschen in verschiedensten Berufen, die rund um die Uhr für die Bevölkerung da sind. Bei ihrer Überraschungstour durch das Stadtgebiet machten sie am Sonntag auch Halt bei der Polizei und übergaben dort Gebäck aus Eigenproduktion, sowie kleine Süßigkeitenpackerl. Die Aktion stand bei den Kindern unter dem Motto „Für die Helden des Alltags“. Diese zeigten sich begeistert vom spontanen „Überfall“ und kündigten als kleines Dankeschön einen Gegenbesuch, in ruhigeren Zeiten, an.

PM der PI Landshut vom 06.04.2020

Eine besondere Verfolgungsfahrt hat eine Augsburger Bundespolizistin am Sonntag (5. April) absolviert. Am späten Nachmittag waren zwei Schwarzfahrer am Augsburger Hauptbahnhof vor einer Streife der Bundespolizei geflohen. Einer der beiden benutzte dabei einen Elektrotretroller. Ein Passant stellte der verfolgenden Beamtin sein E-Bike zur Verfügung, sodass der motorisierte Fliehende gestellt werden konnte.

Am Sonntagnachmittag stellte der Zugbegleiter des ICE 592 während der Fahrt von München nach Augsburg im Zug zwei junge Männer ohne Fahrkarten fest. Da sich die beiden nicht ausweisen wollten, forderte der Zugbegleiter bei der Augsburger Bundespolizei eine Streife zur Personalienfeststellung an. Beim Zughalt in Augsburg flohen die beiden Schwarzfahrer sofort aus dem Zug ins Augsburger Stadtgebiet. Ein 19-jähriger benutzte dabei einen Elektrotretroller, der andere lief unerkannt davon. Am Bahnhofsvorplatz wurde ein 35-jähriger Radfahrer auf die Situation aufmerksam. Er bot der 20-jährigen, verfolgenden Polizeibeamtin der Bundespolizei sein E-Bike an. Die nun ebenfalls motorisierte Beamtin konnte den überraschten Fliehenden in der Halderstraße schließlich stellen. Dieser gab jedoch noch nicht auf und wehrte sich nach Leibeskräften gegen seine Festnahme. Nur unter größtem Kraftaufwand gelang es der Polizeibeamtin, den Festgenommenen zu fesseln. Eine hinzugekommene Streife der Polizeiinspektion Augsburg unterstützte sie hierbei und verbrachte den Heranwachsenden anschließend zum Bundespolizeirevier Augsburg. Währenddessen bedankte sich die Beamtin beim Fahrradbesitzer, der ihr sein E-Bike zur Verfügung gestellt hatte.

Das Bundespolizeirevier Augsburg hat gegen den renitenten Schwarzfahrer ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der 19-jährige Deutschen wird sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Erschleichens von Leistungen verantworten müssen.

Im Nachgang rief der Besitzer des E-Bikes bei der Augsburger Bundespolizei an und bat, den Sachverhalt seiner Mutter zu bestätigen. Er war aufgrund des Vorfalles zu spät nach Hause gekommen und seine Mutter hatte der Geschichte keinen Glauben geschenkt. Nach kurzer Rücksprache waren die Zweifel ausgeräumt und die Mutter war stolz auf ihren Sohn.

PM der BPOLI Nürnberg vom 06.04.2020

„Liebe forscher und Zöllner, Ich bin Benjamin, 8 Jahre alt. ihr könnt, ein Metalldetektor erfinden, der Coronaviren findet. Damit ihr sehen könnt ob die Leute Coronavirus haben oder nicht damit die Leute über die Grenze können. Dann kann ich wieder zu meiner Oma. Viele grüsse Benjamin“

„Lieber Benjamin, damit wir alle gesund bleiben, muss auch die Polizei gerade noch mehr arbeiten als sonst. Und auch wir können unsere Omas und Opas zurzeit nicht besuchen. Das liegt aber nicht nur daran, dass wir gerade so viel arbeiten müssen – außerdem wollen wir unsere Omas und Opas ja schützen, damit sie nicht krank werden. Deswegen halten auch wir Abstand zu ihnen. Das ist ganz schön doof für alle. Aber wir sind gar nicht so doll traurig. Denn wichtig ist, dass unsere Omas und Opas gesund bleiben. Wir können mit ihnen ja Briefe schreiben und telefonieren. Manche Menschen können sich auch mit dem Handy unterhalten und dabei sogar ein Video machen. So kann man sich wenigstens aus der Entfernung sehen. Aber wir alle hoffen natürlich, dass wir bald wieder so leben können wie früher. Und uns in die Arme nehmen können. Und als Polizist verspreche ich Dir, dass das auch wieder so kommen wird. Wir müssen nur etwas Geduld haben. Die vielen tollen Ärzte und auch alle anderen Menschen, die jetzt so viel arbeiten müssen, haben alles unter Kontrolle. Auch die Polizei in der Schweiz und in Deutschland macht alles, damit du dich sicher fühlen kannst. Du musst dir also keine Sorgen machen.

Wir haben jetzt ganz lange darüber nachgedacht, ob das mit deiner Idee so klappt. Wir finden das total klasse, dass du uns so einen guten Tipp gegeben hast. Wir wollen mal einen Arzt fragen. Weil die ja alles ganz genau wissen mit dem Virus. Aber auch dann, wenn der Arzt sagt, dass das mit dem Detektor am Ende doch nicht so ganz funktioniert: Wir sind sehr glücklich über jede Idee von dir!

Bitte bleib‘ gesund – und Grüße bitte auch die Oma von der Bundespolizei.“

PM der BPOLI Konstanz vom 31.03.2020

Gegen Mittag des Montag, 09.03.20, wurde der Polizei Linz/Rh. ein „falscher Polizeibeamter“ gemeldet, der die Verkehrsregelung auf dem Parkplatz eines großen Einkaufszentrum in Linz übernommen hatte. Es stellte sich heraus, dass ein 8-jähriger Junge sich kurzerhand sein Karnevalskostüm „Polizist“ übergezogen hatte und über einen nun schon längeren Zeitraum mittig auf der Fahrbahn des Platzes stand und ankommende Fahrzeuge in verfügbare Parkplätze einwies. Dies amüsierte nicht nur den Mitteiler sondern auf weitere Anwesende, die dem Jungen eine durchaus „professionelle“ Handlungsweise bescheinigten. Leider musste sein Engagement dann doch unterbunden werden, da durch den fließenden Verkehr Gefahrenmomente nicht auszuschließen waren. Der „Freund und Helfer“ konnte in die Obhut der älteren Schwester übergeben werden.

PM der PI Linz/Rh vom 17.03.2020

Freitagabend, 21.02.2020, stieg ein Bielefelder in einen Bürokomplex an der Ummelner Straße, nahe der Bokelstraße, ein. Der Einbrecher ließ neben seinem Fahrrad und seiner Jacke seinen Ausweis am Tatort liegen.

Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes näherte sich gegen 22:35 Uhr einem Bürogebäude an der Ummelner Straße. Dabei bemerkte er in der Nähe des Eingangs herrenlose Gegenstände wie ein Fahrrad, eine Jacke und eine Spirituosenflasche.
An der Eingangstür stellte der Sicherheitsmitarbeiter eine eingeschlagene Scheibe an der Tür fest und benachrichtigte die Polizei.

Die eingetroffenen Polizeibeamten durchsuchten die Räume und trafen dabei auf mehrere von dem Einbrecher aufgebrochene Büromöbel. Sie fanden Diebesgut, dass der Täter offensichtlich zum Abtransport bereit gelegt hatte sowie eine geleerte Sektflasche.

Zwar konnten die Beamten den Täter nicht mehr am Tatort antreffen, jedoch machte dieser es den Polizisten leicht. Er ließ in einem Büroraum seinen Personalausweis zurück.

Gegen den polizeibekannten 30-jährigen Bielefelder ist ein Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Bielefeld vom 25.02.2020

Am 11.10 2020 zog Polizeioberkommissar Ingo Stangenberg bei einem privaten Spaziergang in den Lippborger Lippewiesen eine Flaschenpost aus einem Ufergebüsch. Der heute 7-jährige Paul Ziether aus Lippstadt hatte die Flasche mit Inhalt am 26.10.2018 in Lipperode in die Lippe geworfen und wartete seitdem auf Antwort. Als sich nun in seinem „alten Kindergarten“ (Paul geht mittlerweile zur Schule) die Polizei meldete und die Flaschenpost zurückbringen wollte, war die Begeisterung nicht nur bei Paul recht hoch. So kam es, dass gestern ein „echter Polizist“ im Familienzentrum Phantasien an der Goerdeler Straße erschien. Die Kinder hatten jede Menge Fragen an den Uniformierten, die auch in aller Ruhe beantwortet wurden. Auch der Streifenwagen war für die Kinder von hohem Interesse. Vor allem aber freute sich Paul über dieses Treffen. Er hatte sich so gewünscht, dass seine Flaschenpost von jemanden gefunden würde.
Dass dieser Jemand jetzt auch noch ein Polizist war, ließ sein Kindergesicht erstrahlen. Den Brief aus der Flaschenpost versprach Paul aufzubewahren. Das von ihm gemalte Bild schenkte er dem Polizeioberkommissar. Polizeiarbeit hat manchmal auch seine schönen Seiten.

PM der KPB Soest vom 23.01.2020