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Polizist Christoph C. (32) wurde bei 1.-Mai-Krawallen am Kopf schwer verletzt

Ein Mann kämpft sich zurück ins Leben. Der Zürcher Stadtpolizist Christoph C. war am 1. Mai im Einsatz und wurde das Opfer von Chaoten.

Für den Zürcher Anwalt Valentin Landmann, der den Polizisten vertritt, ist diese 1.-Mai-Tat hochkriminell: «Dies hat ganz und gar nichts mit der Ausübung eines Freiheitsrechtes zu tun.»

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe von Blick.ch vom 23.11.2012
http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/ich-fuehle-mich-wie-auf-eis-gelegt-id2114861.html

Ein Artikel aus der Schweiz, der all jene nachdenklich machen sollte, die propagieren, dass so ein bisschen „Polizisten bewerfen“ ja gar nicht so schlimm sei…
Ich wünsche dem Mann, dass er seinen Kampf zurück ins Leben gewinnt. Einfach ist das nicht.

Spezialisten der Kriminaltechnik haben eine der Sprengvorrichtungen, die während der Begleitung der „Revolutionären 1. Mai-Demonstration“ im Kreuzungsbereich Oranien- Ecke Lobeckstraße von Polizeibeamten aufgefunden wurden, kontrolliert gezündet. Nach einer Fernzündung heute Nachmittag auf dem Sprengplatz Grunewald verbrannte das im Rohr enthaltene Material langsam und gleichmäßig. Es entstand weder eine Explosion noch nennenswerter Rauch oder sichtbare Flammen. Die beiden anderen baugleichen Aluminiumrohre werden weiterhin spurentechnisch untersucht.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 10.05.2012

Hmm… kuriose Sache. Waren wohl doch nicht so gefährlich, die Dinger. Aber die Frage bleibt: Was soll der Schwachsinn?

Offenbar hätte es um ein Haar dieses Jahr am 1. Mai mehr als „nur“ 124 verletzte Polizeibeamte in Berlin gegeben, denn es wurden an entsprechender Stelle Rohrbomben gefunden.

Artikel in der Online-Ausgabe der Welt vom 07.05.2012

Ein sehr erschreckender Bericht einer jungen Polizistin, die am 1. Mai hinterhältig und brutal attackiert wurde. Ich persönlich finde besonders erschreckend das Ausnutzen der einen Sekunde, in der sie es wagt zu trinken und hinterher die Freude, dass da eine „Bullensau“ zu Boden gegangen ist. Diese Frau ist ein MENSCH, IhrVollpfosten!

Artikel in der Berliner Morgenpost vom 07.05.2012
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article106266007/Vom-Gefuehl-als-Polizistin-attackiert-zu-werden.html

Bis jetzt scheint es, zumindest in Hamburg und Berlin, halbwegs ruhig geblieben zu sein. Der verletzten Polizistin gute Besserung. Und allen, die heute im Einsatz sind, die besten Wünsche, dass sie unverletzt nach Hause kommen – egal, ob bei einer „revolutionären“ Demo oder beim Bändigen von Betrunkenen…

Artikel vom 01.05.2012

http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/brennpunkte/Ruhige-Walpurgisnacht-in-Berlin-und-Hamburg-article750597.html

Ein Interview mit dem Berliner Innensenator zu heute und morgen:

Artikel vom 30.04.2012
http://www.welt.de/politik/deutschland/article106238878/7000-Polizisten-sollen-Berlin-am-1-Mai-schuetzen.html

In Zürich plant die Polizei für diesen 1. Mai das gleiche Vorgehen wie im Vorjahr.

Artikel vom 28.04.2012:
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Polizei-will-am-1-Mai-erneut-hart-vorgehen/story/24080270

Na, prima! Da wird die Polizei in Berlin ja bestens beschäftigt sein…

Artikel der Berliner Morgenpost vom 27.04.2012:

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article106233473/NPD-darf-am-1-Mai-an-drei-Orten-in-Berlin-demonstrieren.html

Der 1. Mai wirft mal wieder lange Schatten voraus:

Der Artikel des Bonner Generalanzeiger vom 18.04.2012 dazu:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/ticker/Berliner-Polizei-setzt-zum-1-Mai-auf-Gespraeche-article740134.html

Mit der Veröffentlichung von Lichtbildern eines Mannes bittet die Polizei Berlin die Bevölkerung um Mithilfe. Am 1 Mai 2011 gegen 19 Uhr 50 kam es in der Werbellinstraße in Neukölln zu Auseinandersetzungen, in deren Verlauf der Verdächtige und andere Personen einen Polizeibeamten mit Fußtritten und Faustschlägen attackierten und so versuchten, die Festnahme einer Frau zu unterbinden. Der Unbekannte ist der versuchten Gefangenenbefreiung und der gefährlichen Körperverletzung dringend verdächtig.

Die Polizei fragt:

  • Wer kann Angaben zur Identität der abgebildeten Person und/oder deren Aufenthalt machen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 3 in der Kruppstraße 14 a in Moabit unter der Telefonnummer (030) 4664 373 518 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle und zu den Bildern:
PM der Polizei Berlin vom 23.09.2011