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Am frühen Freitagmorgen fahndeten mehrere Polizeiwagen nach einem weißen Audi.
Der Fahrer des PKW, an dem sich Frankfurter Kennzeichen (F-) befanden, kam einer Streife, die sich auf einer Einsatzfahrt befand, im Baustellenbereich im Bereich der Gießener Pforte / Max – Eyth – Weg entgegen. Dabei kam es zu einem leichten Zusammenstoß zwischen dem Streifenwagen und dem weißen Audi A 7. Danach fuhr der Audi mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Süden davon. Im Bereich Butzbach konnte der auffällige PKW wenige Minuten später nochmals festgestellt werden.
Dort verloren die Streifenwagen den Fahrer auch aus den Augen. Die Polizei sucht Zeugen, die den weißen Audi A 7 am frühen Freitagmorgen, gegen 03.30 Uhr, im Bereich Linden und Butzbach gesehen haben. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter 0641/7006-3555.

PM (auszugsweise) des PP Mittelhessen vom 29.11.2019

Mehrere maskierte Männer haben in der Nacht zum Donnerstag, gegen 0.30 Uhr, versucht, auf das Gelände einer Caravan-Firma in der Böckinger Lämmlinstraße einzudringen. Die Tatverdächtigen wurden hierbei entdeckt und traten die Flucht mit zwei Fahrzeugen an. Einer zwischenzeitlich alarmierten Polizeistreife kam bereits auf der Anfahrt ein schwarzer Renault Clio mit französischem Kennzeichen auf der einzigen Zufahrtsstraße zum Objekt entgegen. Der Pkw fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Stadtmitte. Anschließend weiter auf der Neckartalstraße in Richtung Autobahn. Die Männer aus dem Clio waren verschiedene Gegenstände aus dem Auto in Richtung des verfolgenden Streifenwagens. Unter anderem wurden ein Brecheisen, ein Radschlüssel, ein Bolzenschneider und zwei Benzinkanister später aufgefunden. Das unbeleuchtete Fluchtfahrzeug fuhr auf die Autobahn in Richtung Mannheim auf. Die verfolgende Streife musste wegen der durch die Gegenstände am Einsatzfahrzeug entstandenen Schäden die Verfolgung abbrechen. Wenige Minuten später konnte durch eine weitere Polizeistreife das zweite mutmaßlich flüchtende Fahrzeug, unbeleuchtet auf der Neckartalstraße fahrend, erkannt werden. Offensichtlich verpassten die Tatverdächtigen die Autobahnausfahrt, sodass sich die weitere Verfolgung über Neckarsulm bis nach Bad Friedrichshall hinzog. In Bad Friedrichshall, an der Einmündung zur Bergrat-Billfinger-Straße verunfallte der verfolgende Streifenwagen schwer. Nach dem Kontakt mit einer Verkehrsinsel wurde der Daimler von der Straße abgewiesen und krachte gegen einen Brückenpfeiler. Die Beamten wurden hierbei leicht verletzt, am Einsatzfahrzeug entstand Totalschaden. Die Tatverdächtigen rasten weiter und mangels Ortskenntnis durch das offene Hoftor einer nahegelegenen Firma. Von dort aus setzten die Tatverdächtigen ihre Flucht zu Fuß fort. Sie konnten trotz eingeleiteter Großfahndung bislang nicht festgenommen werden. Eine Beschreibung der mutmaßlichen Einbrecher ist nicht möglich. Beide Fluchtfahrzeuge waren mit französischen Kennzeichen versehen. Wer weitere Hinweise zu den flüchtenden Personen geben kann, wird darum gebeten, sich bei der Polizei in Heilbronn-Böckingen, Telefon 07131 204060, zu melden.

PM des PP Heilbronn vom 28.11.2019

Wachsame Nachbarn und schnell reagierende Polizisten in Oberhausen bedeuten für Kriminelle, die aus der Anonymität heraus ihre Machenschaften betreiben, meist nichts Gutes.

Gestern (13.11.) konnten die Ermittler der Polizei Oberhausen zwei tatverdächtige Männer aufgrund von Zeugenhinweisen festnehmen. Sie sollen sich seit einigen Tagen in einer für kurze Zeit angemieteten Wohnung auf der Westerwaldstraße einquartiert haben. Aufmerksamen Nachbarn war schnell aufgefallen, dass den Tatverdächtigen seitdem dutzende Pakete geliefert wurden, die diese auch angenommen haben sollen.

Zeitnah suchten die Polizisten die Verdächtigen (36/43) auf und sahen schon von der Wohnungstür aus eine Vielzahl von teils geöffneten Paketen eines Online-Warenhauses. Wegen des Tatverdachtes des gewerbsmäßigen Betruges als Mitglied einer Bande nahmen die Polizisten beide Männer, die aus dem osteuropäischen Raum stammten und in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben, vorläufig fest.

Aufgrund der bisher durchgeführten Ermittlungen besteht der Verdacht, dass die Wohnung kurzzeitig unter einem abweichenden Namen angemietet wurde. Dieser Name wurde auf der Klingeltafel des Mehrfamilienhauses gut sichtbar angebracht.
Anschließend sollen unter Verwendung dieses Namens die vielen Bestellungen aufgegeben worden sein.

Bei der Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten dutzende neuwertige Elektroartikel in einem Gesamtwert von weit mehr als zehntausend Euro sicher.

Die Ermittler vom Betrugskommissariat erhielten bei der Befragung von Anwohnern Hinweise darauf, dass die Waren über gehackte Kunden-Accounts bei Onlinehändlern bestellt worden sein könnten. Sie werden diesen Hinweisen jetzt gezielt nachgehen.

Die Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg dem Haftrichter in Oberhausen vorgeführt, der Haftbefehl gegen die beiden Beschuldigten erließ. Sie befinden sich nunmehr in Untersuchungshaft.

PM des PP Oberhausen vom 14.10.2019

Einsatzkräfte der Polizei Berlin haben gestern zur Bekämpfung der Clankriminalität zwei Schwerpunkteinsätze in Neukölln und Kreuzberg durchgeführt.
In der Zeit von 18.30 bis 1 Uhr überprüften Dienstkräfte mit Unterstützung von Mitarbeitenden der Steuerfahndung, des Finanzamtes Wedding, des Zolls sowie der Bezirksämter Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg Lokale und Bars in den beiden Stadtteilen und überwachten parallel den Straßenverkehr. Insgesamt acht Lokale und Bars kontrollierten die Dienstkräfte in der Hasenheide, der Donaustraße sowie in der Oranienstraße. Insgesamt 131 Personen wurden überprüft und 22 gewerberechtliche Verstöße festgestellt. Darüber hinaus wurden Strafermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz eingeleitet. In drei Lokalen, die sich in der Hasenheide, Donau- und Oranienstraße befinden, wurden insgesamt 22 kg unversteuerter Shisha-Tabak beschlagnahmt. Darüber hinaus wurden zwei Messer, ein Reizstoffsprühgerät sowie Drogen bei den Kontrollen sichergestellt. Rund um den Hermannplatz überprüften Einsatzkräfte 27 Kraftfahrzeuge und wurden von Mitarbeitenden des Ordnungsamtes unterstützt, die sich um die vielen „Falschparker“ in dem Bereich kümmerten. 151 Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen wurden geschrieben sowie vier Kraftfahrzeuge abgeschleppt, weil sie verkehrsbehindernd parkten. An dem Einsatz in den Abendstunden waren 85 Einsatzkräfte beteiligt.
Ein weiterer Einsatz wurde rund um die Hermannstraße in der Zeit von 6.30 Uhr bis 20 Uhr durchgeführt. Rund 30 Einsatzkräfte überprüften 108 Personen und kontrollierten auch hier den Straßenverkehr, um so genannte Profilierungsfahrten zu unterbinden. In der Emser Straße kontrollierten die Polizistinnen und Polizisten zwei Lokale. Bei einem 39-jährigen Gast fanden sie 35 Tütchen mit Cannabis und beschlagnahmten eine vierstellige Summe Geld, die der Tatverdächtige bei sich hatte. Auf dem U-Bahnhof Neukölln beobachteten die Einsatzkräfte einen illegalen Zigarettenhandel und nahmen einen 19-Jährigen vorübergehend fest. Beschlagnahmt wurden 740 unversteuerte Zigaretten. Eingeleitet wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen des Handels mit Betäubungsmitteln.

PM des PP Berlin vom 18.10.2019

– Im Rahmen der Binnengrenzfahndung an der Deutsch-Schweizer Grenze waren Beamte der Bundespolizeiinspektion Konstanz in den vergangenen Wochen lagebildabhängig unter anderem wieder in grenzüberschreitenden Zügen im Einsatz. Ferner wurden Reisende in international verkehrenden Fernreisebussen überprüft.

Im Monat September beanzeigte die Konstanzer Bundespolizeiinspektion dabei 55 Personen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise. Darunter war am 24. September eine Reisende in einem Fernreisebus aus der Schweiz. Die Frau, die auf dem Parkplatz Döbele in Konstanz von der Bundespolizei überprüft worden war, wies sich mit einer estnischen Identitätskarte aus. Die Überprüfung ergab, dass die vorgelegte Identitätskarte im Schengener Informationssystem als gestohlen gemeldet war. Weiterhin stellten die Beamten fest, dass es sich bei der Frau augenscheinlich nicht um die Person auf dem Lichtbild der estnischen Identitätskarte handelt. Aufgrund des Anfangsverdachts des Missbrauchs von Ausweispapieren und der nicht feststehenden Identität der Frau wurde sie vorläufig festgenommen. In der Dienststelle der Bundespolizei in Konstanz fanden die Beamten bei der Durchsuchung ihrer Sachen syrische Identitätspapiere. Nachdem die 33-jährige syrische Staatsangehörige im Rahmen ihrer polizeilichen Vernehmung ein Schutzersuchen stellte, wurde sie an die Landeserstaufnahmestelle in Karlsruhe weitergeleitet.

Insgesamt führte die Bundespolizeiinspektion Konstanz im vergangenen Monat 28 aufenthaltsbeendende Maßnahmen durch.

25 Personen wurden im vergangenen Monat wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts aktenkundig. Diese im Vergleich zu den Vormonaten leicht erhöhte Zahl resultiert aus dem im September vermehrten Fluggastaufkommen am Bodensee-Airport Friedrichshafen (FDH-Airport).

In 22 Fällen sind im Monat August durch die Konstanzer Bundespolizei ferner Ausschreibungen zur Festnahme festgestellt worden. So überprüften am Nachmittag des 19. September – wiederum auf dem Parkplatz Döbele in Konstanz – Bundespolizisten einen Reisenden, der, wie sich bei der Kontrolle herausstellte, von der Justiz gesucht worden war. Seitens der Staatsanwaltschaft Freiburg im Breisgau bestanden gegen den Mann mehrere Vollstreckungshaftbefehle.
Hintergrund waren rechtskräftige Verurteilungen wegen Beförderungserschleichung. Der nordmazedonische Staatsangehörige hatte die daraus resultierenden Geldstrafen in Höhe von insgesamt
680.- EUR noch nicht bezahlt. Durch Zahlung der geforderten Summe konnte der Verurteilte die Vollstreckung einer Ersatzfreiheitsstrafe abwenden und seinen Weg schließlich fortsetzen.

Darüber hinaus verzeichnete die Bundespolizei Konstanz – neben sieben Urkundenfälschungen – auch neun Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Allgemeine Hinweise: Die Bundespolizeiinspektion Konstanz ist zuständig in den Landkreisen Konstanz, Bodenseekreis, Ravensburg, Sigmaringen, Tuttlingen und dem Zollernalbkreis. Der Einsatz gegen Schleuser und die irreguläre Migration sind Schwerpunkte der Arbeit der Bundespolizei im hiesigen Inspektionsgebiet. In vielen Aufgabenbereichen arbeitet die Konstanzer Bundespolizei eng mit benachbarten und ausländischen Sicherheitspartnern zusammen.

PM der BPOLI Konstanz vom 01.10.2019

In der Nacht von Freitag auf Samstag (17. August) gab es gegen 1.00 Uhr einen spektakulären Einsatz an der Wattenscheider Hammerstraße 68. Eine „Hummel“, Höhenretter und Einsatzkräfte der Polizei wurden eingesetzt.

Ein Mann (21) war dort durch ein Wohnungsfenster auf das Hausdach geflüchtet, nachdem er Polizisten, die nach ihm fahndeten, nicht in die Wohnung gelassen hatte. Durch Verhandlungen mit dem 21-Jährigen stellte er sich noch vor Eintreffen der angeforderten Spezialeinheiten und wurde über eine Drehleiter der Feuerwehr sicher geborgen.

Die Geschehnisse der Reihe nach:

Der 21-Jährige verursachte am bereits Mittwoch, den 14. August mit seinem Auto einen Verkehrsunfall in Bochum-Harpen, als er gegen 17.15 Uhr auf der Flucht vor einem Streifenwagen war. Unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und nicht mehr im Besitz des Führerscheins fuhr der 21-Jährige bei seiner Flucht von hinten auf den Wagen einer 50-jährigen Bochumerin auf (Harpener Hellweg 22 in östliche Richtung). Es entstand Sachschaden.

…   Drei Tage später:

Einer der den Unfall aufnehmenden Polizisten war am 17. August wieder im Dienst. Gemeinsam mit einem weiteren Streifenwagen fahndeten Beamte nach einem Opel Corsa mit Bochumer Zulassung. Dieses Auto war an der Wittener Arndstraße an einem Unfall beteiligt und flüchtig. Dort hatten sich ein junger Wittener (17) und besagter 21-Jähriger, alkoholisiert und vermutlich auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, gestritten. Als der 17-Jährige den Autoschlüssel abziehen und die Weiterfahrt verhindern wollte, zog der 21-jährige Fahrer die Tür zu und klemmte dadurch dessen Arm ein. Der junge Wittener kam jedoch frei, strauchelte, geriet mit dem Arm unter den Autoreifen und wurde dabei leicht verletzt.

Der Beamte erinnerte sich an den Unfall vom 14. August – auch an dessen Wittener Wohnanschrift bei Angehörigen. Dort konnte ermittelt werden, dass der Gesuchte zwischenzeitlich nach Wattenscheid in den Bereich Hammer Straße umgezogen sei.

Nun wurde die Suche von der Wittener Kirchstraße nach Wattenscheid verlegt. Im Bereich der Hansastraße / Hammerstraße stießen die Polizisten auf den gesuchten Opel und fanden an einem nahen Haus das „gesuchte Klingelschild“ mit dem Namen des Flüchtigen. Geräusche aus dessen Wohnung ließen den Schluss zu, dass der Gesuchte über das Fenster seiner Wohnung auf das Dach geklettert war. Er wollte die Tür nicht öffnen. Deswegen drangen die Polizeibeamten gewaltsam in die Wohnung ein. Nach dem gewaltsamen Öffnen eines Schlosses an einer Dachluke, mittels eines Bolzenschneiders eines Schlüsseldienstes, versuchten die Polizisten mit dem Mann abermals Kontakt aufzunehmen – vorerst ergebnislos.

Mittels eines eingesetzten Hubschraubers konnte der Flüchtige auf dem Dach gefunden werden. Noch vor dem Eintreffen ebenfalls angeforderter Spezialeinheiten von Polizei und Feuerwehr gelang es den eingesetzten Polizeibeamten über Lautsprecher, den 21-Jährigen zur Aufgabe zu bewegen. Er stieg vom Giebel aus in den sicheren Korb der Drehleiter der Feuerwehr.

Der 21-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Ihm wurden Blutproben entnommen. In der Wohnung gefundene Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Das Auto, ein Firmenwagen den er ohne Wissen seines Arbeitgebers benutzt hatte, wurde sichergestellt.

Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Bochum vom 18.08.2019

Mit der Veröffentlichung von Bildern von der „Revolutionären 1. Mai Demo“ suchen die Ermittler nach mehreren Unbekannten. Die Demo wurde ab 18 Uhr unangemeldet im Umfeld des Oranienplatzes durchgeführt.
Die bislang unbekannten Gewalttäter befanden sich inmitten einer dunkel gekleideten Personengruppe, die die Aufzugsspitze bildete.
Von Beginn an wurden aus dieser heraus Pyrotechnik und Nebeltöpfe entzündet sowie Vermummungen angelegt. Im weiteren Verlauf wurde die Stimmung aggressiver und die eingesetzten Beamten wurden mit Pflastersteinen, Flaschen und Pyrotechnik beworfen.
Als es zu den ersten Festnahmen kam, heizte die Stimmung innerhalb der Versammlung weiter auf. Teilnehmende des Aufzugs versuchten Festgenommene zu befreien, leisteten Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und griffen die Polizisten körperlich an.

Zur Bildergalerie der Polizei Berlin.

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin fragt:

  • Wer kennt die abgebildeten Personen und/oder kann Hinweise zur Identität bzw. Wohn- oder Aufenthaltsort geben?
  • Wer hat Beobachtungen gemacht, die mit den unbekannten Gewalttätern und deren strafbaren Handlungen vom 1. Mai 2018 im Zusammenhang stehen?

Hinweise bitte an das Landeskriminalamt Berlin, Bayernring 44, 12101 Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664-952317 oder per E-Mail an lka523@polizei.berlin.de sowie jede andere Polizeidienststelle.

PM Nr. 2239 der Polizei Berlin vom 23.10.2018

Am 31.05.2017 kam es am Berliner Platz zu Auseinandersetzungen zwischen mehreren Personen und der Polizei. Hintergrund war die damals bevorstehende Abschiebung eines Asylbewerbers.

Im Rahmen der Ermittlungen gegen mehrere unbekannte Täter führte die Auswertung vorhandenen Videomaterials auf eine Frau, die nach bisher vorliegenden Erkenntnissen dringend tatverdächtig ist, bei der Auseinandersetzung eine Wasserflasche an den Kopf eines Polizeibeamten geworfen zu haben. Der Beamte wurde verletzt, blieb aber dienstfähig. Mit Beschluss des Amtsgerichtes Nürnberg wurde nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth die Öffentlichkeitsfahndung angeordnet. Das Bild der Frau können Sie hier einsehen.

Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer +49 911 2112-3333.

PM des PP Mittelfranken vom 11.01.2018

Die Öffentlichkeitsfahndung nach einem bislang unbekannten Mann, der am 3. April 2016 im Darmstädter Hauptbahnhof aus einer Gruppe von Fußballanhängern heraus eine Glasflasche auf die dort eingesetzten Polizeibeamten geworfen hatte (wir haben berichtet), ist abgeschlossen. Bei dem gesuchten Mann, dem Landfriedensbruch und versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen werden, handelt es sich nach Auskunft seines Rechtsanwalts um einen 37-jährigen Mann aus dem Wetteraukreis. Zum Tatvorwurf will er sich über seinen Rechtsanwalt äußern.

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Darmstadt / des Polizeipräsidiums Südhessen vom 10.11.2016

 

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und die Polizeidirektion Darmstadt Dieburg hoffen mit einer Öffentlichkeitsfahndung die Identität eines bislang unbekannten Mannes aufklären zu können, dem Landfriedensbruch und versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen werden. Der Unbekannte war zusammen mit etwa 300 Ultra-Fans der Frankfurter Eintracht am 3. April 2016 gegen 00.20 Uhr aus einem Sonderzug ausgestiegen, der sich auf der Rückfahrt von einem Bundesligaspiel aus München befand und im Darmstädter Hauptbahnhof Halt machte. Aus dem Schutz der Fangruppe heraus warf der Mann eine Bierglasflasche auf die dort eingesetzten Polizeibeamten. Nur durch großes Glück wurde kein Polizist verletzt. Bisherige Ermittlungen haben nicht zur Ermittlung des Täters geführt. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hatte daher beim Amtsgericht Darmstadt einen Beschluss zur Veröffentlichung der Abbildungen des unbekannten Beschuldigten beantragt, dem das Gericht stattgegeben hat. Wer den abgebildeten Mann kennt oder Hinweise zu dessen Identität geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 06151/969 0 mit der Polizeidirektion Darmstadt-Dieburg in Verbindung zu setzen. Die Abbildungen des Beschuldigten sind auf der Homepage des Polizeipräsidiums Südhessen unter www.polizei.hessen.de oder hier zu finden.

PM des PP Südhessen vom 09.11.2016

polizeistern_sachsen-anhaltNach dem brutalen Übergriff eines bislang unbekannten Radfahrers auf einen Polizeibeamten im Rahmen einer Verkehrskontrolle am 09. Februar (wir berichteten hier) intensiviert die Polizei ihre Fahndungsmaßnahmen. Das Polizeirevier Magdeburg hat hierzu eine 5–köpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet.

Durch den Polizeipräsidenten der PD Sachsen-Anhalt Nord, Andreas Schomaker, wurde für Hinweise, die zur Ermittlung des Tatverdächtigen führen, eine Belohnung in Höhe von 2.000,- Euro ausgelobt.

Um die bereits zahlreich eingegangenen Hinweise zu verdichten, werden am heutigen Tag Polizeibeamte im Stadtgebiet von Magdeburg Fahndungsplakate mit dem Phantombild des mutmaßlichen Tatverdächtigen verteilen.

Fahndung_Radfahrer

Quelle: PM der PD Sachsen-Anhalt Nord vom 21.02.2014