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Bielefeld-Heepen : Das Opfer eines Diebstahls verfolgte am Mittwoch, 26.02.2020, an dem Ortschmiedeweg den Täter. Polizisten nahmen den Gesuchten noch in Tatortnähe fest.

Ein 44-jähriger Bielefelder fuhr gegen 12:30 Uhr seinen Wagen in die Garage seines Hauses an dem Ortschmiedeweg. Er stieg aus, ging zum Haus und öffnete die Tür. Sein Hund lief aus dem Haus davon so dass der Bielefelder hinterherlief.
Diese kurze Abwesenheit nutzte ein Täter, betrat die Garage und stahl aus dem PKW ein Handy.

Als der 44-Jährige zurückkehrte, sah er den Täter weglaufen. Er schöpfte Verdacht und bemerkte schnell das Fehlen seines Handys. Er verfolgte den Flüchtigen und konnte ihn in der Erich-Kästner-Straße festhalten. Der Täter stritt erst den Diebstahl ab, zeigte dem Bestohlenen aber wenig später die Stelle, wo er das Handy weggeworfen hatte. Als der Zeuge ihn losließ, lief der Täter davon.

Anhand der vom Opfer durchgegebenen auffälligen Personenbeschreibung – 180 cm großer Mann mit schlechten Zähnen- stellten die hinzugerufenen Polizisten den Dieb im Rahmen der Fahndung und nahmen den 44-jährigen Wohnungslosen fest. Als Kriminalbeamte den Festgenommenen übernahmen, stellten sie schnell fest, dass es sich um einen von ihnen gesuchten Wiederholungstäter handelte.

Die Kriminalbeamten ermittelten gegen den polizeibekannte Mann wegen Diebstählen im Krankenhaus vom 17.12.2019, einem Diebstahl aus einem Umkleideraum einer Gaststätte an der Obernstraße vom 28.01.2020, dem Diebstahl von Leergut aus einem Lagerraum eines Supermarktes an der Engersche Straße vom 24.01.2020, einem Diebstahl vom 16.12.2019 in einem Markt im Heeperholz, einem Diebstahl vom
16.12.2019 aus einem Büchereiraum einer Schule an der Wedepohlstraße, einem Diebstahl vom 06.11.2019 aus einem Büroraum und einer Leistungserschleichung am 29.11.2019.

Der Täter bediente sich bei seinen Taten günstiger Gelegenheiten um zuzugreifen.
So nutzte er unverschlossene Fahrzeuge, Umkleideräume oder Lagerräume um Beute zu machen. Durch die Taten finanzierte sich der Wohnungslose seinen Drogenkonsum.

Kriminalbeamte führten den Festgenommenen am Donnerstag dem Richter vor, der einen Haftbefehl erließ.

PM des PP Bielefeld vom 27.02.2020

Zivilfahnder der Bundespolizei haben am Mittwochmorgen (26.02.2020) gegen 08:30 Uhr einen 37-jährigen Mann im Ulmer Hauptbahnhof festgenommen. Im Rahmen einer Identitätsfeststellung des deutschen Staatsangehörigen stellte die Streife fest, dass der Wohnsitzlose Mann mit einem Vollstreckungshaftbefehl von der Staatsanwaltschaft Ravensburg wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gesucht wurde. Die Beamten nahmen den Gesuchten daraufhin fest und verbrachten ihn zum Polizeirevier. Da der 37-Jährige die Geldstrafe in Höhe von insgesamt
2700,- Euro nicht begleichen konnte, verbrachten ihn die Bundespolizisten in eine Justizvollzugsanstalt, wo er eine 90-tägige Ersatzfreiheitsstrafe antreten musste.

PM der BPOLI Stuttgart vom 27.02.2020

Zum Ende der vergangenen Woche gingen Dillenburger Polizisten zwei Drogendealer ins Netz.

Am Donnerstagabend (20.02.2020) rückte ein 27-Jähriger durch Hinweise aus der Bevölkerung in den Fokus der Dillenburger Polizei. Daraufhin suchten Polizisten seinen Wohnort auf. Der Dillenburger öffnete die Tür und sofort schlug den Ermittlern ein starker Marihuana-Duft entgegen. Auf Anordnung eines Bereitschaftsstaatsanwaltes wurde anschließend die Wohnung durchsucht. Hier entdeckten die Ordnungshüter insgesamt knapp 400 Gramm Amphetamin, diverse Utensilien zum Wiegen und Verpacken von Verkaufseinheiten sowie einen Müllbeutel voll getrockneter Pilze. Zudem stellten sie zwei Smartphones sowie eine Schreckschusswaffe in der Wohnung sicher. Gegen den Dillenburger wurde in der Vergangenheit bereits wegen Drogendelikte ermittelt. Er musste sich auf der Wache einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen und wurde vernommen.
Wegen fehlender Haftgründe entließen die Polizisten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft den 27-Jährigen aus dem Polizeigewahrsam.

Einen Tag später klickten bei einem 22-Jährigen während einer Verkehrskontrolle die Handstellen. Dillenburger Polizisten hatten spät abends Verkehrsteilnehmer vor ihrer Dienststelle angehalten und kontrolliert. Der Dillenburger saß auf dem Beifahrersitz eines BMW und händigte einem der Polizisten seine Krankenversichertenkarte als Identitätsnachweis aus. Dumm nur, dass der Schutzmann weiße pulverförmige Anhaftungen an der Karte bemerkte. Bei seiner Durchsuchung entdeckten die Polizisten in seinem Geldbeutel etwa 1,1 Gramm Amphetamin und knapp 200 Euro in szenetypischer Stückelung von 5, 10 und 20 Euro Banknoten. Letztlich räumte er ein, dass er im Fahrzeug und in seinem Rucksack weitere Betäubungsmittel aufbewahrte. Die Ermittler stießen auf eine Tupperdose mit sechs Plastiktütchen, die mit jeweils knapp einem Gramm Marihuana gefüllt waren sowie 2,4 Gramm Amphetamin. Bei der sich anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden weitere neun Verpackungseinheiten Marihuana zu je etwa einem Gramm sichergestellt. Nach seiner erkennungsdienstlichen Behandlung und Vernehmung durfte der 22-Jährige die Polizeistation wieder verlassen.

Das Rauschgiftkommissariat ermittelt gegen beide Dillenburger wegen verschiedener Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM des PP Mittelhessen vom 26.02.2020

– Ende Oktober 2018 kam es zu fünf Komplettentwendungen von hochwertigen Fahrzeugen im Bereich Großenkneten. Mitte Mai 2019 kam es zu einem Einbruch in einen Baummarkt in Garrel, bei dem mehrere Paletten mit Baumarktartikeln entwendet wurden. Ferner ereigneten sich 2019 in den Bereichen Cloppenburg und Edewecht mehrere Diebstähle von Aufsitzrasenmähern. Im Zuge der anfänglichen Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass eine mehrköpfige Bande für diese Taten verantwortlich sein könnte. Aus diesem Grund wurde eine fünfköpfige Ermittlungsgruppe bestehend aus Polizeibeamtinnen und -beamten der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta und des Polizeikommissariats Wildeshausen am Standort Cloppenburg eingerichtet. Durch mehrwöchige und intensive Ermittlungen konnte durch die Ermittlungsgruppe der anfängliche Tatverdacht gegen die Bande erhärtet werden.

Die Tatverdächtigen stehen im Verdacht für eine breite Anzahl von Straftaten in unterschiedlichen Bereichen verantwortlich zu sein. Hierbei zogen sie durch den gesamten norddeutschen Raum. Es konnten unter anderem ein Einbruch in ein Autohaus in Großenkneten, Diebstähle von hochwertigen Felgen in Cloppenburg und Emstek, drei Fahrzeugbrände bei einem Autohaus in Bremen sowie eine Brandstiftung eines Wohnhauses im Bereich Ahlhorn mit der Tätergruppe in Verbindung gebracht werden. Alle genannten Taten ereigneten sich 2019. Zudem stehen die Tatverdächtigen im Verdacht, einen hochwertigen PKW im Wert von
90.000 Euro im Februar 2020 entwendet sowie mehrere Diebstähle von hochwertigen Felgensätzen im gesamten nordwestdeutschen Raum begangen zu haben. Zwei weitere Taten ereigneten sich Ende Januar 2020 in Bremen und Anfang Februar 2020 in Oldenburg. In Bremen wurde in eine Lagerhalle eingebrochen und diverse Bauartikel entwendet. Die Schadenshöhe lag bei ca. 50.000 Euro. In Oldenburg wurden mehrere hochwertige Felgen entwendet. Die Schadenshöhe betrug über
100.000 Euro. Bei den Felgendiebstählen kam insbesondere die auffällige Rücksichtslosigkeit der Täter zum Ausdruck. Die Täter verursachten durch ihre grobe Ausführung an jedem Fahrzeug einen Schaden, welcher den Wert des Diebesgutes und der Radsätze deutlich überstieg. Nach derzeitigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass sich der Gesamtschaden im Bereich der Hunderttausende bewegen wird.

Schlussendlich gelang es der Ermittlungsgruppe umfangreiches und belastendes Beweismaterial zusammenzutragen, sodass auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg beim Amtsgericht Oldenburg insgesamt vier Untersuchungshaftbefehle wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Diebstahls sowie mehrere Durchsuchungsbeschlüsse ausgestellt wurden.

Am Mittwoch, 19. Februar 2020, folgte der vorläufige Höhepunkt der Ermittlungen:
Ab 06.00 Uhr wurden zeitgleich in den Bundesländern Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen insgesamt 15 Wohn- und Geschäftsobjekte durchsucht. Vereinzelt wurden die Objekte plötzlich und überraschend durch Polizeikräfte betreten. Die Ermittlungsgruppe wurde bei den Durchsuchungsmaßnahmen tatkräftig durch Polizeibeamte der Polizeiinspektionen Cloppenburg/Vechta, Harburg, Rotenburg, der Polizeikommissariate Wildeshausen und Buxtehude, der Kriminalpolizeistationen Oldenburg und Ratzeburg, der Bezirkskriminalinspektion Lübeck, der Polizeistation Heiligenhafen sowie zahlreichen Polizeibeamten der Polizei Hamburg unterstützt. Darüber hinaus wurden auch Spezialeinsatzkräfte der Polizei eingesetzt. Die polizeilichen Maßnahmen dauerten bis in den Nachmittag an. Es wurde diverses mutmaßliches Beweismaterial sowie Diebesgut beschlagnahmt. Damit die Menge an Gegenständen transportiert und gelagert werden konnte, mussten Transportfahrzeuge und Räumlichkeiten angemietet werden.

Alle vier gesuchten Tatverdächtigen, im Alter zwischen 27 und 50 Jahren, konnten festgenommen werden. Bis Donnerstag, 20. Februar 2020, wurden die Personen alle dem Amtsgericht Oldenburg vorgeführt. Für alle vier Tatverdächtigen wurde die Untersuchungshaft verkündet. Sie befinden sich derzeit in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten.

Nach Abschluss der vor Ort durchgeführten Durchsuchungsmaßnahmen müssen nun das mutmaßliche Beweismaterial sowie das Diebesgut ausgewertet und zugeordnet werden. Des Weiteren werden Ermittlungen gegen mutmaßliche Unterstützer und Abnehmer der Tatverdächtigen geführt.

Kriminaloberrat Markus Scharf, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, zog ein positives Fazit:

„Es freut mich, dass die langwierigen und umfangreichen Ermittlungen zu einem solchen Erfolg geführt haben. Der reibungslose Verlauf der länderübergreifenden Maßnahmen war insbesondere der ausgezeichneten Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte und Behörden zu verdanken. Nach allem sind wir zuversichtlich im Zuge der weiterführenden Ermittlungen weitere Straftaten aufklären zu können.“

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 25.02.2020

Bei einer Kontrolle der Fahnder der Bayrischen Grenzpolizei am Freitagvormittag, im Nachtzug von Rom nach München, wurde ein Rumäne festgenommen – in seinem Heimatland erwartet diesen eine fast sechsjährige Haftstrafe.

Am vergangenen Freitagvormittag war ein 41-jähriger rumänischer Staatsangehöriger mit dem Nachtzug auf dem Weg nach München, wo er Familienangehörige besuchen wollte. Im Rahmen einer fahndungsmäßigen Überprüfung durch die Schleierfahnder der GPI Piding/Schiene wurde festgestellt, dass gegen den in Italien lebenden Mann eine Festhalteanordnung aus Rumänien vorlag – der Rumäne hatte sich bislang der Strafverfolgung in seinem Heimatland entzogen und wurde deshalb von der Justiz aus Timişoara/RO per internationalem Haftbefehl ausgeschrieben.

Wie aus dem angeforderten Haftbefehl hervorging, schmuggelte der Gesuchte im Jahr 2016 aus der Ukraine eine erhebliche Menge an Stangen unverzollter Zigaretten nach Rumänien – dies tat er zudem mit seinem Pkw, der zwar über keine Zulassung verfügte, dafür aber mit gefälschten Kennzeichen versehen war. Zu guter Letzt war er zu diesem Zeitpunkt auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Deshalb wurde er im Jahr 2019 von der Justiz in Timişoara/RO wegen dieser Straftaten zu einer Gefängnisstrafe von insgesamt 5 Jahren und 11 Monaten verurteilt. Um diesen längerfristigen Gefängnisaufenthalt zu entgehen, setzte sich der Mann deshalb kurzerhand nach Italien ab.

Nachdem durch die Bayrischen Grenzpolizisten die internationale Ausschreibung festgestellt wurde, wurde der Rumäne festgenommen und der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Laufen, zur Bestätigung der Festhalteanordnung, vorgeführt. Da er jedoch mit einer Auslieferung in sein Heimatland alles andere als einverstanden war, muss diese Auslieferung von der deutschen Justiz erneut überprüft werden. Die Zeit bis zur Entscheidung und der möglichen Überstellung in sein Heimatland, wird der 41-Jährige in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim verbringen.

PM der GPI Piding vom 24.02.2020

Gestern Abend nahmen Polizeikräfte des Abschnitts 51 zwei mutmaßliche Trickbetrüger in Friedrichshain fest. Ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge rief ein Unbekannter eine an der Karl-Marx-Allee wohnende 78-jährige Dame an und forderte sie in einem Telefonat auf, unter dem Vorwand Polizeibeamter zu sein, Wertgegenstände und Geld in einem Beutel im Hausflur abzustellen. Der Beutel würde anschließend von einem weiteren Polizisten abgeholt werden. Die 78-Jährige wurde skeptisch und ihr Mann alarmierte gegen 19.30 Uhr die richtige Polizei. Eintreffende Zivilbeamte beobachteten kurz darauf einen 30-jährigen Mann, der sich im Eingangsbereich des Wohnhauses nach dem Beutel umsah. Die Beamten gaben sich als Polizisten zu erkennen und nahmen den Mann fest. Ein im Nahbereich festgestellter 14-Jähriger, welcher zuvor zusammen mit dem Festgenommenen gesehen wurde, wurde ebenfalls festgenommen. Dieser gab an, damit beauftragt worden zu sein, den Beutel abzuholen. Die Polizisten brachten den 30-jährigen Tatverdächtigen zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Gewahrsam, wo er auch dem zuständigen Kommissariat des Landeskriminalamtes überstellt wurde. Der Jugendliche wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seiner Mutter übergeben.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei:
Echte Polizistinnen und Polizisten kommen nie zu Ihnen nach Hause, um Geld- oder Wertgegenstände in Sicherheit zu bringen oder nach den Verstecken zu fragen und sich diese zeigen zu lassen.

Die Fachdienststelle im Landeskriminalamt rät:
• Bewahren Sie keine Wertgegenstände oder größeren Geldbeträge zu Hause auf!
• Lassen Sie nie fremde Personen in Ihre Wohnung!
• Ziehen Sie bei Bedarf Personen Ihres Vertrauens (zum Beispiel Nachbarn, Hausmeister) hinzu!
• Lassen Sie sich von Polizistinnen und/oder Polizisten die Ausweise zeigen! Wie diese aussehen, sehen Sie hier und auch auf unserer Internetseite unter folgendem Link: https://www.berlin.de/polizei/verschiedenes/artikel.89925.php!
• Rufen Sie im Zweifel sofort den Polizeinotruf 110 an!

Die Ansprechpartner für Seniorensicherheit des Landeskriminalamtes sind für weitere Fragen telefonisch unter der Rufnummer (030) 4664-979222 erreichbar. Einmal monatlich werden am Columbiadamm 4 in Tempelhof (U-Bahnhof Platz der Luftbrücke) Informationsveranstaltungen durchgeführt, die mit vorheriger Anmeldung besucht werden können.

Hinweise, wie Sie sich vor falschen Polizeibeamten schützen können, finden Sie im Internet unter folgendem Link: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei/.

PM des PP berlin vom 24.02.2020

Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es der Polizei am Donnerstagnachmittag, zwei Männer festzunehmen, die als FALSCHE POLIZEIBEAMTE unterwegs waren. Die beiden 22 und 25 Jahre jährigen Tatverdächtige waren extra aus Norddeutschland nach Radolfzell angereist, um dort Goldmünzen im Wert von über 125.000.- Euro bei einem älteren Ehepaar entgegen zu nehmen – angeblich sollten die Münzen auf ihre Echtheit überprüft werden.

Die echten Polizeibeamten waren rechtzeitig zur Stelle, griffen zu und nahmen die beiden Tatverdächtigen vorläufig fest.

Tage zuvor waren das Rentnerehepaar mit der bekannten Betrugsmasche „falscher Polizeibeamter“ von Unbekannten angerufen worden. In langen Telefonaten und durch geschickte Gesprächsführung, wurden die beiden getäuscht und schließlich dazu überredet, die Goldmünzen zur Prüfung auf Echtheit an die Polizei zu übergeben. Hierzu sollte man die Münzen in eine Tasche stecken und sie den zwei Polizisten übergeben, die gleich vorbeikommen werden.

Durch die Ermittlungsarbeit der Polizei flog der beabsichtigte Betrug auf und das Ehepaar konnte vor einem großen finanziellen Schaden bewahrt werden.

Bei den festgenommenen Männern handelt es sich um einen 26-jährigen Mann mit türkischer sowie einen 22-jährigen Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit. Beide Tatverdächtige werden am heutigen Freitag dem Haftrichter vorgeführt.

PM des PP Konstanz vom 21.02.2020

Ein Schlag gegen die organisierte Kriminalität gelang den Ermittlungsbehörden nach einem Betrug am Wochenende in Walldürn. Bereits am Sonntagabend wurde eine Seniorin aus Walldürn von Personen angerufen, die sich als Polizeibeamter und Staatsanwalt ausgaben und während des Gesprächs von Straftätern in der Nähe berichteten. Der Frau wurde vermittelt, dass auch sie im Visier von Gesetzesbrechern sei. Im weiteren Verlauf des Anrufs, welcher insgesamt fast vier Stunden dauerte, wurde die Frau derart unter psychischen Druck gesetzt und eingeschüchtert, dass sie letztendlich kurz vor Mitternacht bei ihr zuhause einem unbekannten Besucher mehrere zehntausend Euro aushändigte. Dieser Mann gab sich ebenfalls als Polizeibeamter aus und die Frau wähnte ihr Erspartes bei ihm in Sicherheit. Die angeblichen Polizeibeamten hatten bei ihrem Vorgehen nicht auf dem Plan, dass sie bereits im Visier der echten Ermittler waren. Beamte des Polizeipostens Walldürn suchten die Seniorin deshalb am Montagvormittag auf. Als diese darüber informiert wurde, Straftätern auf den Leim gegangen zu sein, war der Schrecken bei der Dame und die Angst das Ersparte verloren zu haben zunächst groß. Da die Ermittler jedoch zwischenzeitlich die Unbekannten nicht aus den Augen gelassen haben, war die Angst der Frau unbegründet. Bereits weniger als 24 Stunden nach der Tat konnten fünf an der Tat beteiligte Personen an verschiedenen Ort in Baden-Württemberg von Polizeikräften festgenommen werden.
Unter den vier männlichen Personen und der Frau im Alter von 18 bis 28 Jahren befanden sich auch der 28-jährige Tatverdächtige, der mit der Geschädigten am Sonntagabend telefoniert hat sowie der Mann, der als angeblicher Polizeibeamter das Bargeld abgeholt hat. Die Geldscheine waren bereits an einen nun ebenfalls Festgenommenen weitergegeben worden. Nach den Festnahmen erfolgten auch Durchsuchungsmaßnahmen, bei denen neben Mobiltelefonen, die möglicherweise bei der Tatausführung genutzt wurden, auch Rauschgift sichergestellt werden konnte.
Aufgrund der laufenden Ermittlungen und der neuen Erkenntnisse hat die Staatsanwaltschaft Mosbach Haftbefehle gegen die fünf Personen beantragt. Diese wurden am Dienstag vom Amtsgericht Mosbach erlassen und anschließend in Vollzug gesetzt. Alle Tatverdächtigen wurden in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter den Telefonnummern 06261/87-0 (Staatsanwaltschaft Mosbach) und 07131/104-1011 (Pressestelle Polizeipräsidium) gerne zur Verfügung.

PM des PP Heilbronn vom 20.02.2020

Polizisten nahmen vergangene Nacht einen Mann in Mitte fest. Gegen 0.15 Uhr fiel Polizisten einer Einsatzhundertschaft ein Renault auf, der die Mühlenstraße mit erhöhter Geschwindigkeit befuhr. An der Kreuzung Holzmarktstraße/Lichtenberger Straße hielten sie den Wagen an und überprüften den Fahrer, der den Einsatzkräften falsche Personalien angab. Daraufhin durchsuchten die Polizeibeamten den später als 21-Jährigen identifizierten Kraftfahrer und fanden bei ihm ungefähr 1.200 Euro sowie ein Mikroreagenzgefäß mit Kokain. Eine im Anschluss stattgefundene Durchsuchung des Autos führte zum Auffinden weiterer Gefäße mit Kokain und eines Pfeffersprays. Des Weiteren stellten die Einsatzkräfte fest, dass der 21-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Mit einem staatsanwaltschaftlichen Durchsuchungsbeschluss durchsuchten weitere Polizisten noch die Wohnung des Tatverdächtigen und fanden dort ebenfalls Beweismittel. Die festnehmenden Einsatzkräfte brachten den 21-jährigen Tatverdächtigen in ein Gewahrsam, wo er erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen wurde. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des Kokainhandels in nicht geringer Menge mit Waffen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und aufgrund der falschen Namensangabe, wegen Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz ermittelt.

PM des PP Berlin vom 19.02.2020

Bielefeld- Schildesche- Heepen- Herford

Nach mehreren Raubüberfällen nahm die EK „Apfel“ bereits am Montag, 27.01.2020, ein Täterpaar fest. Sie sitzen seit Mittwoch, 29.01.2020, in Haft. Nun überführten die Beamten der Ermittlungskommission eine weitere Tätergruppe. Das jugendliche Trio überfiel drei Tankstellen. Seit Donnerstag, 06.02.2020, befindet sich einer der Drei in Haft.

Wie bereits berichtet überfiel ein Räuber-Trio mehrere Tankstellen im Bereich Schildesche. Am Freitag, 20.12.2020, agierte das Trio an einer Tankstelle an der Voltmannstraße, am Sonntag, 22.12.2020, und am Samstag, 04.01.2020 an einer Tankstelle an der Apfelstraße.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4477218
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4484499

Nach einem ersten Zeugenhinweis auf einen 15-jährigen Bielefelder als möglichen Täter brachten intensive Umfeldermittlungen der „EK Apfel“ die Bestätigung. Der Jugendliche wurde festgenommen und ging nach Vorführung beim Haftrichter am
06.02.2020 in Untersuchungshaft.

Seine beiden Mittäter, zwei ebenfalls 15-jährige Bielefelder, konnten aufgrund fehlender Haftgründe nach der Vorführung das Gericht verlassen. Die Ermittlungen hinsichtlich der genauen Täterkonstellationen und Tatbeteiligungen dauern an.

Wie bereits berichtet bemerkte eine aufmerksame 65-jährige Zeugin am Montagabend, 27.01.2020, den Überfall auf eine Apotheke an der Amtmann-Bullrich-Straße. Sie beobachtete die zwei Räuber bei der Flucht und nannte der Polizei anschließend das Kennzeichen des Fluchtwagens.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4505850

Polizeibeamte nahmen die Täter, einen polizeibekannten 33-jährigen Bielefelder und einen 18-jährigen Bielefelder fest. Schnell stand für die EK „Apfel“ fest, dass dieses Duo neben dem Apothekenüberfall, einen Tankstellenüberfall am
10.01.2020 an der Potsdamer Straße und am 13.01.2020 einen Überfall auf eine Tankstelle an der Bismarckstraße in Herford verübten.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4490721,
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65846/4491186,

Die weiteren Ermittlungen zeigten nun, dass der Überfall auf einen Drogeriemarkt am Freitag, 17.01.2020 an der Westerfeldstraße ebenfalls auf das Konto des in Haft befindlichen Duos geht.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4497219

Bezüglich der weiteren schweren noch ungeklärten Raubüberfälle, auf die Tankstelle an der Artur-Ladebeck-Straße (15.01.2020), https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4493621, und der Voltmannstraße (09.02.2020), https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4516045, dauern die Ermittlungen ebenfalls an.

PM des PP Bielefeld vom 18.02.2020