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Privates Überwachungsvideo ausgewertet: Es handelte sich um einen missratenen Scherz unter Freunden

Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt:

Kriminalpolizisten der Kölner Ermittlungsgruppe haben heute Nachmittag (15. November) den Geschädigten (22) in Trier noch einmal zu dem Geschehen am Tag der Sessionseröffnung vernommen. Konfrontiert mit neuen Ermittlungsergebnissen bestätigte der 22-Jährige, dass es sich bei dem Täter um einen seiner besten Freunde handelt. Er erklärte, es könne sich nur um einen missratenen Scherz unter engen Freunden handeln. Die strafrechtliche Bewertung dieser lebensgefährlichen Juxerei wird die Staatsanwaltschaft Köln zeitnah vornehmen.

Ermittler hatten das private Überwachungsvideo einer am Heumarkt gelegenen Bar sichergestellt und ausgewertet. Auf der Aufnahme war zu erkennen, wie der Geschädigte zur Tatzeit aus dem Gastraum kam und dabei in freundschaftlichem Körperkontakt mit dem späteren Täter stand. Auch das Umlegen des Kabelbinders war auf den Bildern erkennbar.

Derzeit bestehen keine Hinweise, dass die Beteiligten dieses Verfahrens für die von Sicherheitskräften und Sanitätern vage geschilderten drei niederschwelligen Fälle verantwortlich sein könnten.

PM der POL Köln vom 15.11.2019

Seit Juli 2019 laufen gemeinsame, intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 5 und der Staatsanwaltschaft Berlin, die gestern zur Festnahme von sechs Tatverdächtigen führten, die im dringenden Verdacht stehen, einen arbeitsteilig organisierten Kokain-Lieferhandel betrieben zu haben. In diesem Zusammenhang wurden gestern Morgen ab 6 Uhr insgesamt 17 richterliche Durchsuchungsbeschlüsse in Berlin und Brandenburg vollstreckt. Bei den Durchsuchungen von Wohnungen, Autos, Gewerbeobjekten sowie einem Laubengrundstück, die in Neukölln, Hellersdorf, Marzahn, Wedding, Lichtenberg, Reinickendorf, Weißensee, Ahrensfelde und Blankenfelde-Mahlow stattfanden, kamen auch Rauschgift- und Sprengstoffspürhunde zum Einsatz. Zudem befanden sich Finanzermittler unter den knapp 170 Einsatzkräften. Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem Betäubungsmittel, eine scharfe, geladene Schusswaffe, eine Anscheinswaffe, Munition und eine fünfstellige Geldsumme gefunden und beschlagnahmt. Die sechs dabei angetroffenen Tatverdächtigen im Alter von 18, 19, 26, 26, 29 und 39 Jahren wurden festgenommen und sollen heute einem Haftrichter zwecks Erlasses von Haftbefehlen wegen gemeinschaftlichen bandenmäßigen Handelns mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM des PP Berlin vom 14.11.2019

Dortmund – Essen – Gelsenkirchen – Wuppertal – Bremen – Herford (ots) –

In nur vier Tagen konnten Einsatzkräfte zahlreiche Personen im Ruhrgebiet festnehmen.
Neben mehreren per Haftbefehl gesuchten Personen wurden auch eine Ungehorsamshaft bei einem 47-Jährigen durchgesetzt. Zudem wurden auch Personen festgenommen, die sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielten.

Ort: Dortmund Flughafen / Zeit: Montag, 11. November 2019, 09:30 Uhr
Bundespolizisten überprüften einen 47-jährigen Niederländer, der nach Belgrad
(Serbien) ausreisen wollte. Wie sich herausstellte, lag gegen den Mann ein Haftbefehl des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau vor. Dieses hatten ihn wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 2.040 Euro verurteilt. Weil der 47-Jährige die Geldstrafe zahlen konnte, blieb ihm so eine Ersatzfreiheitsstrafe von 34 Tagen erspart.

Ort: Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Montag, 11. November 2019, 15:30 Uhr
Einsatzkräfte der Bundespolizei überprüften im Personentunnel des Dortmunder Hauptbahnhofs einen 27-Jährigen syrischen Staatsangehörigen. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den in Dortmunder gemeldeten Mann ein Haftbefehl des Dortmunder Amtsgerichts vorlag. Dieses hatte ihn im Juli 2018 wegen Schwarzfahrens in sieben Fällen, zu einer Geldstrafe von 400 Euro verurteilt.
Weil er den geforderten Geldbetrag nicht zahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen in die JVA eingeliefert.

Ort: Gelsenkirchen Hauptbahnhof / Zeit: Montag, 11. November 2019, 17:15 Uhr
Im Gelsenkirchener Hauptbahnhof überprüften Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 18-jährigen Algerier. Der Mann hatte einen Intercity ohne Fahrausweis genutzt. Seine Überprüfung ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl bestand. Die Bundespolizei im Saarland hatte gegen den Mann eine Zurückschiebungsverfügung erlassen. Der Mann hatte in Frankreich einen Asylantrag gestellt.
Zwischenzeitlich war er nach Deutschland eingereist und hielt sich dort ohne festen Wohnsitz auf. Bundespolizisten nahmen ihn fest und lieferten ihn in das Polizeigewahrsam ein.

Ort: Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Montag, 11. November 2019, 21:15 Uhr
Bundespolizisten überprüften im Hauptbahnhof einen 26-jährigen Mann. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den gebürtigen Wuppertaler ein Haftbefehl des Gelsenkirchener Amtsgerichts vorlag. Dieses hatte ihn im Januar 2019 wegen Schwarzfahrens zu einer Geldstrafe von 1.400 Euro verurteilt. Weil er die Strafe nicht zahlen konnte, wurde er für die nächsten 140 Tage in die Dortmunder JVA eingeliefert.

Ort: Flughafen Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Dienstag, 12. November 2019, 07:20 Uhr
Während der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Varna
(Bulgarien) überprüften Bundespolizisten einen 62-jährigen Bulgaren. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den in Duisburg gemeldeten Mann ein Haftbefehl des Amtsgerichts Duisburg-Ruhrort vorlag. Dieses hatte ihn im August 2017 wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 1.600 Euro verurteilt. Gezahlt hatte er die Strafe bislang nicht. Weil er dies bei der Bundespolizei tat, durfte er anschließend nach Bulgarien ausreisen.

Ort: Flughafen Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Dienstag, 12. November 2019, 18:10 Uhr
Einen 32-jährigen Staatsangehörigen aus Georgien überprüften Bundespolizisten am Dortmunder Flughafen. Der Mann wollte mit einem Flug nach Kutaissi (Georgien) ausreisen. Bei seiner fahndungsmäßigen Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl des Amtsgerichts in Bremen vorlag. Dieses hatten ihn wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 1.310 Euro verurteilt.
Weil die Ehefrau des 32-Jährigen den geforderten Geldbetrag bei der Bremer Polizei einzahlte, durfte der Georgier später die Wache verlassen. Seinen Flug verpasste er jedoch.

Ort: Essen Hauptbahnhof / Zeit: Dienstag, 13. November 2019, 02:15 Uhr
Einsatzkräfte überprüften im Personentunnel des Essener Hauptbahnhofs einen 21-jährigen Vietnamesen. Dabei stellte sich heraus, dass sich der Mann unerlaubt im Bundesgebiet aufhält. Zudem bestand eine Ausschreibung zur Einreiseverweigerung ins Schengengebiet. Daraufhin wurde der Vietnamese festgenommen und in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Die Bundespolizei leitete gegen den 21-Jährigen ein Strafverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts ein.

Ort: Flughafen Dortmund / Zeit: Dienstag, 13. November 2019, 15:25 Uhr
Während der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Timisoara
(Rumänien) wurde eine 20-jährige Deutsche aus Herford kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass gegen die Herforderin ein Haftbefehl des Amtsgerichts in Bielefeld vorlag. Dieses hatte die Frau wegen Schwarzfahrens zu einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt. Gezahlt hatte sie die Strafe bislang nicht.
Weil sie dies auch in der Bundespolizeiwache nicht konnte, wurde sie zur Verbüßung einer 20-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Gelsenkirchener JVA eingeliefert.

Ort: Hauptbahnhof Dortmund / Zeit: Dienstag, 13. November 2019, 16:20 Uhr
Im Personentunnel des Hauptbahnhofs überprüften Einsatzkräfte einen 47-Jährigen.
Dabei stellte sich heraus, dass gegen den wohnungslosen Mann ein Haftbefehl des Dortmunder Amtsgericht vorlag. Dieses hatte gegen ihn die Ungehorsamshaft angeordnet, weil er der Hauptverhandlung fernblieb. Er wurde daraufhin festgenommen und in das Polizeigewahrsam eingeliefert.

PM der BPOLD St. Augustin vom 14.11.2019

Nicht lange konnten sich zwei Polizeibekannte (24, 25) in der Nacht auf Samstag (9. November) ihrer bei einem Wohnungseinbruch in Köln Neustadt-Nord gemachten Beute erfreuen. Beim vergeblichen Bemühen des 24-Jährigen, eine gestohlene Debit-Karte an einem Geldautomaten am Hansaring einzusetzen, klickten bereits die Handschellen.

Gegen 2.30 Uhr fiel Polizisten der vor einem Kreditinstitut stehende Verdächtige auf, neben dem sich sein offensichtlich „Schmiere stehender“ Kompagnon aufhielt.
Auffällig unauffällig sicherte der 25-Jährige sich nach allen Seiten ab. Eine umgehende Überprüfung ergab als Eigentümerin der bei dem Jüngeren sichergestellten EC- und Kreditkarten eine an der Riehler Straße wohnende Kölnerin (70). Ebenso fanden die durchsuchenden Beamten in der Bekleidung des Ertappten einen Schraubendreher sowie ein Einhandmesser.

Eine zum nur wenige hundert Meter entfernten Tatort entsandte Streifenwagenbesatzung stellte dort fest, dass die Einbrecher über ein Baugerüst zu der Obergeschosswohnung gelangt waren. Dort hatten sie ein Fenster aufgehebelt, um sich Zutritt in die Wohnung zu verschaffen. Die geschädigte Seniorin hatte geschlafen und die Einbrecher nicht bemerkt.

Die beiden bereits nach Körperverletzungs-, Eigentums- und Betäubungsmitteldelikten vorbestraften Männer wurden festgenommen. Sie müssen sich nun in einem weiteren Strafverfahren wegen Wohnungseinbruchs und versuchten EC-Kartenbetrugs verantworten. Ein Haftrichter schickte den 24-Jährigen, der keinen festen Wohnsitz vorweisen kann, bereits am Wochenende in Untersuchungshaft.

PM der POL Köln vom 11.11.2019

Am Freitag, 08.11.2019, gegen 18.00 Uhr, meldeten mehrere Zeugen über den
polizeilichen Notruf, dass soeben eine Person aus einem Fenster einer Wohnung in
Unterschleißheim, „Im Klosterfeld“, gesprungen und weggelaufen ist.
Die ersten eintreffenden Funkstreifenbesatzungen konnten in der Wohnung
Einbruchspuren feststellen, weiter war im Schlafzimmer ein Schmuckkästchen
durchwühlt. Auf dem Bett war bereits Schmuck zum Abtransport bereit gelegt. In der
Wohnung konnte sonst niemand angetroffen werden, die Bewohnerin war nach den
Angaben eines Mitteilers (Nachbar) verreist.
Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte durch den Diensthund
„Zana“ Einbruchswerkzeug und ein Handschuh auffinden. Schließlich konnte der 23-
jährige albanische Staatsangehörige mit Unterstützung einer Hubschrauberbesatzung,
der sich hinter einer Mauer in einem Gebüsch versteckte, festgenommen werden.
Der Tatverdächtige führte keinerlei Ausweispapiere mit sich. Nach seinen eigenen
Einlassungen war er illegal in das Bundesgebiet eingereist. Er wurde dem Haftrichter
vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

PM des PP München vom 10.11.2019

Am 06.11.2019 war es in der Bahnikstraße zu einer Schussabgabe mittels einer Schreckschusswaffe durch einen unbekannten Mann gekommen. Nach intensiven kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnte der Täter am gestrigen Tag bekannt gemacht werden. Es handelte sich um einen 26-jährigen Mann aus Rumänien, welcher in Magdeburg wohnhaft ist. Des Weiteren wurde die Schreckschusswaffe sichergestellt und auch die entwendeten Kennzeichentafeln konnten aufgefunden und an den Eigentümer übergeben werden. Da der Mann zusätzlich einen offenen Haftbefehl hatte, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt verbrach.

PM des PRev Magdeburg vom 08.11.2019

Die Dortmunder Polizei hat am gestrigen Montag (04. November) sechs Jugendliche nach einem Körperverletzungsdelikt auf der Straße Freistuhl in der Dortmunder Innenstadt festgenommen.

Ein 17-jähriger Dortmunder befand sich um 13.30 Uhr mit einer 17-jährigen Dortmunderin in der Zwischenebene der Haltestelle Kampstraße, als er einen verbalen Streit zweier Personengruppen (drei und zehn Personen) bemerkte. Diesen wollte der Geschädigte schlichten und stellte sich zwischen die beiden Gruppen.

Unmittelbar nach seiner Ansprache drohte ihm die größere Gruppe Schläge an. Der Dortmunder ignorierte die Provokationen und verließ mit seiner Begleitung die Haltestelle. Die Gruppe folgte ihm aus der U-Bahnhaltestelle heraus bis an die Oberfläche. An der Straße Freistuhl schlugen und traten mehrere Jungs auf den 17-Jährigen ein. In dem Gerangel verlor er sein Handy aus der Tasche, welches einer der Tatverdächtigen einsteckte.

Eintreffende Polizeibeamte nahmen fünf der Tatverdächtigen noch vor Ort in Gewahrsam. Einen weiteren flüchtigen Jugendlichen stellten zwei in Freizeit befindliche Polizeibeamte auf dem Ostenhellweg, nachdem sie mitbekommen hatten, dass er von Beamten der Bereitschaftspolizei verfolgt wurde.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um in Dortmund lebende, polizeibekannte Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren, die immer wieder wegen gleichgelagerter Delikte (Beleidigungen, Körperverletzungs- und
Eigentumsdelikte) aufgefallen sind.

Das gestohlene Handy konnte bislang weder vor Ort, noch bei den festgenommenen Jugendlichen aufgefunden werden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten bzw. in eine Jugendhilfeeinrichtung übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen des Vorfalls melden sich bitte bei der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231 – 132 7441.

PM der POL Dortmund vom 05.11.2019

Kriminalpolizei Worms gelingt Schlag gegen Drogenhändler. Mehrere Wohnungen in Worms nach Betäubungsmitteln durchsucht.

Seit August 2019 führen die Staatsanwaltschaft Mainz und die Kriminalpolizei Worms mehrere Ermittlungsverfahren gegen eine Gruppierung aus Worms, welche einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln (insbesondere sog. neue psychoaktive Substanzen „NPS“) betrieb. Bislang konnten mehr als 50 Personen als mutmaßliche Betäubungsmittelabnehmer identifiziert werden. Die stark abhängig machenden Rauschmittel wurden durch die Gruppierung teilweise im Internet bestellt, aber auch bei verschiedenen Lieferanten im Wormser Umland beschafft.

Im Rahmen einer großangelegten Durchsuchungsaktion wurden mehrere Wohnungen und Gartengrundstücken in Worms nach Beweismitteln durchsucht. Der Hauptbeschuldigte wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Mainz dem Haftrichter in Mainz vorgeführt. Gegen den Hauptbeschuldigten wurde durch den Ermittlungsrichter in Mainz ein Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Neben ca. 700 Gramm „NPS“ sowie 50 Gramm Amphetamin wurden im Rahmen der Durchsuchungen mehrere Schreckschuss- und Luftdruckwaffen sowie Macheten und Messer sichergestellt.

Bei „NPS“ steht für „neue psychoaktive Substanzen“. Hierbei handelt es sich um Trägerstoffen wie Pulver, Tabletten, Kapseln oder Kräutermischungen, welchen synthetische Wirkstoffe wie hochpotente Cannabinoide beigesetzt werden. Vor Inkrafttreten des NPS-Gesetzes Ende des Jahres 2016 waren „NPS“ überwiegend legal zu erwerben, weshalb sie auch verharmlosend als „Legal Highs“ bezeichnet wurden.

Bei „NPS“ gibt es keinerlei Kontrolle der zugesetzten Wirkstoffmengen, was die Rauschmittel zu unberechenbaren gesundheitsgefährlichen Stoffen macht. Zudem werden die Inhaltsstoffe eines Produkts im Laufe der Zeit immer wieder verändert, so dass bei wiederholtem Konsum einer bestimmten Mischung nicht mit der gleichen Wirkung gerechnet werden kann. Verpackt werden die Substanzen in bunten Tütchen als „Potpourri“ oder „Badesalze“, die Legalität und Ungefährlichkeit suggerieren und insbesondere jugendliche Kunden ansprechen sollen.

Die Substanzen werden überwiegend geraucht. Die Polizei warnt ausdrücklich vor dem Konsum dieser unberechenbaren und hoch gesundheitsgefährdenden Substanzen und appelliert insbesondere an Eltern von Jugendlichen. Bereits im Jahr 2018 kam es in Worms zu einem Todesfall, nachdem ein Konsument „NPS“ in Form einer „Kräutermischung“ geraucht hatte.

Mit der ständigen chemischen Veränderung der Wirkstoffe gelang es Herstellern bisher, die Verbote des Betäubungsmittelgesetzes zu umgehen. Das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz stellt daher nun ganze Wirkstoffgruppen unter Strafe. Wer mit „NPS“ handelt oder diese an andere Personen abgibt, kann mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden.

PM der PD Worms vom 04.11.2019

Nach 4 Raubüberfällen auf Verkaufseinrichtungen / Lottogeschäfte in Magdeburg und Schönebeck konnten drei Täter durch die Polizei ermittelt werden.

Die nach den Taten erfolgten Ermittlungen und die damit verbundene kriminalistische Spurenauswertung sowie zahlreiche Zeugenvernehmungen führten die Polizei zu einem 23-jährigen, einem 25-jährigen und einem 27-jährigen Deutschen, welche für die Raubstraftaten, bei denen jeweils Bargeld in unterschiedlicher Höhe erbeutet wurde verantwortlich sein sollen. Im Zeitraum vom 2. September bis 21. Oktober 2019 begangen diese in unterschiedlicher „personeller“ Zusammensetzung die Straftaten. Auf Antrag der Magdeburger Staatsanwaltschaft hatte das zuständige Amtsgericht Haftbefehl gegen die drei Tatverdächtigen erlassen. Sukzessive konnten die drei Tatverdächtigen festgenommen werden, der letzte am vergangenen Mittwoch. Sie befinden sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.

PM der PI Magdeburg vom 01.11.2019

Polizeibeamte der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta konnten nun nach intensiven Ermittlungen und dank der guten Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Leer/Emden insgesamt fünf Tageswohnungseinbrüche, die sich am 30. September 2019, am 4. Oktober 2019 und am 7. Oktober 2019 in Garrel ereignet haben, aufklären. Dringend tatverdächtig ist demnach ein 21-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz, der sich bereits seit dem 10. Oktober 2019 wegen anderer Taten in Untersuchungshaft befindet.

Der 21-jährige Mann war zuvor am Donnerstag, 10. Oktober 2019, auf frischer Tat durch Zeugen bei einem Einbruch in Ostrhauderfehn beobachtet worden. Als er dies bemerkte, versuchte er mit seinem Pkw zu flüchten, konnte aber durch die Zeugen daran gehindert werden. Sie hielten ihn bis zum Eintreffen der bereits alarmierten Polizei fest.

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 30.10.2019