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Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Aurich und der Polizei:
Knapp ein Jahr nach seiner Haftentlassung wurde ein 31-jähriger, gebürtiger Norder, erneut straffällig. In den frühen Morgenstunden am Mittwoch, 17.07.2019, konnte er bei einem Einbruch in ein Hotel in Norddeich durch die Polizei aus Norden gestellt und vorläufig festgenommen werden. Im Zuge weiterer Ermittlungen konnten dem Norder mindestens 10 weitere Einbruchstaten, vorwiegend in Gastronomiebetriebe aus dem Raum Norddeich, nachgewiesen werden. Dabei wurde vornehmlich Bargeld erbeutet. Bereits 2016 wurde er wegen diverser Einbruchstaten zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt und war erst im Juli vergangenen Jahres auf Bewährung entlassen worden. Gegen den 31-jährigen wurde am Donnerstag, 18.07.2019, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich beim AG Norden Haftbefehl gegen den 31-jährigen erlassen.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 22.07.2019

Gemeinsame Presseinformation der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover:

Bei einer großangelegten Durchsuchungsaktion in sechs Wohnobjekten im Stadtgebiet hat die Polizei Hannover am Mittwoch (17.07.2019) neun Männer festgenommen, gegen die seit geraumer Zeit wegen gewerbs- und bandenmäßigen Handels mit Kokain und Marihuana ermittelt wurde. Zudem beschlagnahmten die Beamten rund 50 Kilogramm Marihuana, diverse abgepackte Verkaufseinheiten Kokain, etwa 40.000 Euro Bargeld und weitere Beweismittel.

Bereits seit mehreren Monaten ermittelt die Zentrale Kriminalinspektion der Polizei Hannover gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Hannover gegen eine aus dem Westbalkan stammende Tätergruppierung, die überwiegend in den Bereichen Georgengarten, Leibniz-Universität (Nordstadt), des Steintors (Mitte) und Linden-Nord strukturiert und in einem Schichtsystem organisiert mit Betäubungsmitteln gehandelt hat. Über drei rund um die Uhr erreichbare Telefonnummern konnten die Kunden Drogen ordern und bekamen diese kurze Zeit später von den Verdächtigen ausgehändigt.
Durchschnittlich verkauften die Dealer auf diese Weise täglich 120 Einheiten Kokain zu jeweils 20 Euro.

Im Rahmen der verdeckten Ermittlungen konnten die Polizeibeamten umfassende Beweise gegen die Täter sammeln, sodass Haftrichter bereits gegen sechs der festgenommenen Beschuldigten Untersuchungshaftbefehle erließen. Drei weitere Beschuldigte sollen am heutigen Donnerstag vor den Haftrichter treten.

PM der PD Hannover vom 18.07.2019

Im Stadtgebiet von Wolfratshausen wurde in der Nacht auf Sonntag, 30.06.2019, ein unbesetztes Polizeifahrzeug vorsätzlich in Brand gesetzt. Drei tatverdächtige Männer wurden noch in der Nacht vorläufig festgenommen. Nun konnte die Kriminalpolizei Weilheim den Vorfall klären.

Wie bereits berichtet, überprüfte eine uniformierte Polizeistreife am Sonntag, 30. Juni 2019, gegen 03:15 Uhr im Rahmen einer aktuellen Vermisstenfahndung eine Gaststätte am Obermarkt 13 in Wolfratshausen. Bereits beim Betreten der Gaststätte fiel ein Mann aus einer Gruppe von drei Männern auf, der die Polizeibeamten verbal anging und am Betreten des Lokals hindern wollte. Während sich die Beamten zur Vermisstensuche alleine mit den Verantwortlichen der Gaststätte in dem Lokal befanden, wurden sie darauf aufmerksam gemacht, dass der Dienstwagen brannte. Ausgehend vom rechten Hinterreifen schlugen die Flammen bereits bis zum Dach hoch, konnten allerdings durch die Beamten mit Hilfe eines Auto-Feuerlöschers gelöscht werden.

Mit Unterstützung weiterer Polizeistreifen konnten die drei zuvor im Lokal anwesenden Männer im Alter von 28 und 29 Jahren, alles deutsche Staatsangehörige, vorläufig festgenommen werden. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Weilheim übernahm umgehend die Ermittlungen, die in weiterer Folge unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II vom Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizei geführt wurden. Im Zuge dieser Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 28-jährigen Einheimischen, der dem Trio der vorläufig Festgenommenen angehört hatte. Der Mann wird sich unter anderem wegen vorsätzlicher Brandstiftung verantworten müssen.

PM des PP Oberbayern Süd vom 17.07.2019

Am Freitagnachmittag (12. Juli) gelang dem zivilen Einsatztrupp aus Mülheim ein Schlag gegen vier mutmaßliche Bandendiebe, die vermutlich gewerbsmäßig in arbeitsteiliger Art und Weise bei älteren Menschen in Wohnungen gelangen und diese durch einen betrügerischen Vorwand bestehlen. Der zivile Einsatztrupp beobachtete ein verdächtiges und polizeibekanntes Fahrzeug, in denen vier Personen einstiegen. In Essen fuhren sie auffallend häufig durch mehrere Straßenzüge, stiegen aus und schauten sich genauer die Klingelschilder an Wohnhäusern an. Gegen 17 Uhr hielt das Auto an der Potsdamer Straße / Kölner Straße an. Drei Frauen stiegen aus, klingelten an einem Wohnhaus an der Potsdamer Straße und zwei Damen betraten das Wohnhaus, nachdem die Tür durch einen Bewohner von der Wohnung aus „aufgedrückt“ wurde. Die dritte Frau spazierte vor dem Haus hin und her und stand vermutlich „Schmiere“. Einige Zeit später eilten die Frauen aus dem Mehrfamilienhaus und alle drei stiegen hektisch in das vorgefahrene Auto. Nachdem das Fluchtfahrzeug sich entfernte, betraten die wartenden Beamten das zuvor begangene Wohnhaus. Ermittlungen ergaben, dass die beiden Frauen in einer Wohnung eines 86-Jährigen waren und dort nach Zettel und Stift sowie nach einer Toilettenbenutzung fragten. Dies sind durchaus bekannte Maschen von Trickbetrügern um Bewohner so abzulenken, dass Schmuck und Bargeld entwendet werden kann. Im Beisein der Polizisten bemerkte der 86-Jährige den Diebstahl mehrere Schmuckschatullen. Die anderen Beamten des Einsatztrupps folgten dem Fluchtfahrzeug. Als die Insassen bei einem „Goldankauf“
hielten, erfolgte der Zugriff und die Beamten nahmen die vier Tatverdächtigen (w18,w26,w47,m51) vorläufig fest. Die Beamten fanden die gestohlenen Schmuckschatullen des 86-Jährigen in dem Fluchtfahrzeug sowie Bargeld. Beides wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Essen vom 15.07.2019

Kurz nach Mitternacht informierte am Samstag (13.7.; 0:10 Uhr) ein Passant die Polizei über einen möglichen Einbruch in eine Tankstelle an der Loddenheide. Die Einbrecher hatten versucht, die Eingangstür aufzuhebeln. Dies misslang jedoch offensichtlich.

Kurz nach 2:00 Uhr bemerkte ein Polizist zwei Täter, die offensichtlich gerade einen Imbisswagen auf dem Gelände eines Einkaufsmarktes an der Loddenheide aufbrachen. Nachdem der Beamte seine Diensthündin aus dem Fahrzeug geholt hatte, ging er in Richtung des Tatorts. Dabei kamen ihm die beiden Einbrecher bereits entgegen.
Sie ließen einen mit Diebesgut gefüllten Einkaufswagen zurück und flüchteten.

Die nach Androhung eingesetzte Diensthündin stellte einen flüchtenden 20-jährige Münsteraner noch auf dem Gelände des Einkaufsmarktes. Rettungskräfte brachten den Einbrecher zur Versorgung einer Bisswunde in der Wade in ein Krankenhaus.

Dem zweiten Einbrecher gelang es, vom Gelände des Großmarktes zu flüchten und sich in einem unwegsamen Gebüsch am Bertha-von-Suttner-Weg zu verstecken. Diensthündin „Tessa“ spürte auch diesen Täter auf, einen 18-jährigen Münsteraner. Dessen weitere Flucht verhinderte der Diensthund durch einen Biss in die Wade, die ebenfalls im Krankenhaus versorgt wurde.

Beide Einbrecher nutzten zum Transport des umfangreichen Diebesguts, über 50 Getränkeflaschen und -dosen, jeweils einen Rucksack und zusätzlich den Einkaufswagen.

PM der POL Münster vom 14.07.2019

Das Landeskriminalamt hat im Februar 2018 die Ermittlungsgruppe „Recall“ eingerichtet, die im Zusammenhang mit dem Phänomen des Auftretens „Falscher Polizeibeamter“ gezielt gegen Call-Center-Kriminalität vorgeht.

Landespolizei und Landespräventionsrat hatten unter der Überschrift „Vorsicht, Abzocke“ im vergangenen Jahr eine große Aufklärungskampagne gestartet, um gerade ältere Bürger über Betrugsmaschen wie den „Enkeltrick“ oder „Falsche Polizeibeamte“ umfassend zu informieren und damit weitere Taten zu verhindern.

Trotz der kontinuierlichen Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit bewegen sich die Fallzahlen weiter auf hohem Niveau. In diesem Jahr kam es bisher zu 1.463 Versuchstaten, die der Polizei in Schleswig-Holstein zur Kenntnis gelangt sind. In 25 Fällen allerdings gelang es den Betrügern, Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, ihnen zum Teil erhebliche Summen Bargeld und Wertgegenstände auszuhändigen.

In einem Pressegespräch haben Vertreter der Ermittlungsgruppe „Recall“ und der Staatsanwaltschaft Kiel am 03.04.19 im Landeskriminalamt erste Ermittlungsergebnisse vorgestellt. Zwischenzeitlich trägt die intensive Ermittlungsarbeit spürbar Früchte. So kam es mittlerweile zu ersten Verurteilungen in von der „EG Recall“ geführten Verfahren.

Seit April 2018 wurden Ermittlungen gegen ein Callcenter in der Türkei geführt, welches sich darauf spezialisiert hatte, die Geschädigten dazu zu bringen, vermeintliches Falschgeld per Post an eine angebliche „Kriminaltechnik“ zu schicken. Bei der Empfängeranschrift handelte es sich allerdings um einen „toten Briefkasten“. Ein Geldabholer und ein im Hintergrund agierender so genannter Logistiker konnten als Täter ermittelt werden. Die beiden 41-jährigen wurden inzwischen zu Freiheitsstrafen von 1 Jahr ohne Bewährung und 3 Jahren verurteilt.

Bereits im Oktober 2017 übergab ein 88-jähriger Geschädigter aus Norderstedt EUR 185.000,- an angebliche Polizeibeamte. In diesem Fall konnten zwei 26- und 31-jährige Geldabholer aus Niedersachsen ermitteln werden. Sie wurden für diese Tat zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 3 Monaten und zu einer Geldstrafe verurteilt. Ein 33-jähriger Logistiker wurde für diese Tat zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 10 Monaten verurteilt.

Im März 2018 übergaben eine 84-jährige Geschädigte aus Kiel Goldschmuck im Wert von über EUR 100.000,- und ein Rentnerpaar aus Kiel Goldbarren und Goldmünzen im Wert von ebenfalls über EUR 100.000,- an angebliche Polizeibeamte. Zwei 23- und 26-jährige Geldabholer konnten ermittelt werden. Sie wurden zu Freiheitsstrafen von 2 Jahren und 8 Monaten bzw. 2 Jahren und 4 Monaten verurteilt.
Ein 26-jähriger Logistiker wurde zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 4 Monaten verurteilt.

Die erfolgreiche Arbeit der „EG-Recall“ wird fortgesetzt. Der Auftrag der Ermittlungsgruppe im LKA mit Unterstützung der Polizeidirektionen in Schleswig-Holstein wurde zunächst um ein weiteres Jahr verlängert und sie wurde um ein zusätzliches Ermittlungsteam erweitert.

PM des LKA Schleswig-Holstein vom 12.07.2019

Bundespolizisten am Münchner Flughafen ziehen gesuchten Nigerianer aus dem Verkehr:

Flughafen München – Er war bereits im Jahr 2009 wegen Vergewaltigung verurteilt worden, hatte seine Strafe auch abgesessen. Anschließend hatten ihn die Richter aber unter Führungsaufsicht gestellt und ihm verschiedene Auflagen gemacht. Nachdem der Nigerianer den richterlichen Vorgaben offenbar irgendwann keine Bedeutung mehr zugemessen hatte und von der Bildfläche verschwunden war, hatte ein Münchner Ermittlungsrichter einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn erlassen. Diesen Haftbefehl haben Bundespolizisten im Terminal 1 am Mittwochnachmittag (10. Juli) bei der Ankunft des Gesuchten aus Istanbul vollstreckt.

Im Februar 2009 hatte das Landgericht in der bayerischen Landeshauptstadt den Westafrikaner wegen Vergewaltigung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Aber auch nach Verbüßung der Strafe wollten die Richter den heute 40-Jährigen nicht aus den Augen lassen. Daher haben sie ihn unter Führungsaufsicht gestellt und ihn mit verschiedensten Auflagen belegt. Unter anderem hatte er sich regelmäßig bei einem Bewährungshelfer melden müssen. Ein paar Jahre hatte der Mann aus einer Münchner Vorortgemeinde sich wohl auch an diese Auflagen gehalten. Im Herbst letzten Jahres allerdings sollten zumindest die Besuche beim Bewährungshelfer enden, der Nigerianer von der Bildfläche verschwinden. Nachdem die Behörden Wind davon bekommen hatten, dass der Afrikaner sich zumindest zwischenzeitlich offenbar immer wieder im Ausland aufgehalten hatte, ging die oberbayerische Justiz davon aus, dass der Untergetauchte sich vielleicht sogar ganz ins Ausland abgesetzt haben könnte. Also hat die Führungsaufsichtsstelle beim Münchner Landgericht einen Haftantrag gestellt und ein Münchner Ermittlungsrichter im Juni dieses Jahres gegen den Nigerianer einen Untersuchungshaftbefehl erlassen. Aber nicht nur die Bewährungshilfe hat ein Interesse am Gespräch mit dem Gesuchten. Auch die Staatsanwaltschaft München I sucht den Dialog mit ihm. Die Strafverfolger haben den 40-Jährigen im Dezember 2018 im Zusammenhang mit einer weiteren Ermittlung gegen ihn wegen Vergewaltigung zur Aufenthaltsermittlung und Beschuldigtenvernehmung ausgeschrieben.

Den Aufträgen der Münchner Justiz kamen Bundespolizisten am Münchner Flughafen jetzt nach und verhafteten den Straftäter bei seiner Ankunft aus Istanbul. Aufgrund der vorgerückten Stunde musste der Nigerianer eine Nacht bei der Bundespolizei verbringen, bevor ihn die Beamten im Laufe des heutigen Vormittags dem Haftrichter in Erding vorführen werden. Dieser wird dann über die künftige Unterkunftssituation des Westafrikaners entscheiden.

PM der BPOL Flughafen München vom 11.07.2019

Einem 14-Jährigen, der in Münchner S-Bahnen durch aggressives Betteln auffiel und der letztlich nach Auswertung von Videoaufzeichnungen am Montag (1. Juli) identifiziert und von der Bundespolizei festgenommen werden konnte, werden mehrere Straftaten wie räuberische Erpressung, Nötigung, Diebstahl und Körperverletzung vorgeworfen. Es wurde bereits am Dienstag (2. Juni) Untersuchungshaft erlassen.
Mit der Identifizierung eines 14-jährigen rumänischen Bettlers, dem zunächst ein Diebstahl in der S-Bahn vom 14. Juni 2019 vorgeworfen wurde, gelang es zwei weitere Straftaten vom 27. Juni, die zunächst gegen Unbekannt geführt worden waren, weitestgehend aufzuklären.
Am 14.06. bettelte ein Jugendlicher gegen 09:30 Uhr in einer S-Bahn (S4) zwischen Ostbahnhof und Ebersberg. Dabei legte er jeweils ein Päckchen Papiertaschentücher zusammen mit laminierten Bettelbriefen auf die Sitze neben Reisende. Bei der Einsammlung verlangte er von einem 14-Jährigen aus Ebersberg mehr als die ihm freiwillig angebotenen 2 Euro. Nachdem er auch mit weiteren, angebotenen 10 Euro nicht zufrieden war, fasste er unversehens in den offenen Rucksack des Ebersbergers und holte daraus weitere 70 Euro heraus und nahm auch diese an sich. Dann ging er mit den 82 Euro weg und verlies beim Halt in Haar, zunächst unerkannt, die S-Bahn.
Am 27. Juni 2019 nötigen zwei Bettler gegen 13 Uhr in einer S7 zwischen Pullach und Solln drei Jugendliche im Alter von 14 Jahren. Sie sollten ihnen Geld geben, obwohl sie die angebotenen Papiertaschentücher nicht kaufen wollten. Dabei machten sie den Jugendlichen aus Solln Angst: Sie drohten ihnen Schläge an, drückten sie auf den Sitz, damit sie nNicht aufstehen konnten und versperrten ihnen teilweise den Weg zum Ausgang. Einer der Schüler gab einem der Bettler ein 50 Cent-Geldstück, damit er die S-Bahn in Solln verlassen konnte. Aufgrund dieses Vorfalles und der massiven Einschüchterung benutzten die Schüler an den Folgetagen die S-Bahn nicht und wichen stattdessen auf Bus und Fahrrad aus.
In einem weiteren Vorfall vom 27. Juni schlug ein Jugendlicher gegen 13:40 Uhr, nach der Fahrt in der S-Bahn (S7) von Großhesselohe Isartalbahnhof nach Baierbrunn, einem Elfjährigen kurz hinter dem Bahnsteig mit der Faust ins Gesicht. Ein Unbeteiligter mischte sich ein, trennte die beiden und fotografierte den Täter, der zunächst unerkannt flüchtete. Das Foto zeigte der Elfjährige in der Hoffnung, dass jemand aus seiner Familie den Täter identifizieren könnte, herum. Am 1. Juli erkannte eine Cousine des Baierbrunners, die das Foto gesehen hatte, den Täter in der S-Bahn und verständigte anwesende Mitarbeiter des zivilen Prüfdienstes. Diese hielten den 14-Jährigen bis zum Eintreffen der Bundespolizei am S-Bahnhaltepunkt Trudering fest.
Der Festgenommene wollte sich bei der Bundespolizei zu den Vorwürfen auch mit Dolmetscher nicht äußern. Er spricht ausschließlich rumänisch und kann weder lesen noch schreiben. Die telefonisch kontaktierte Mutter des 14-Jährigen war nicht bereit zur Bundespolizei bzw. zu ihrem Sohn zu kommen. Gegen sie wird u.a. in zahlreichen Fällen des Erschleichens von Leistungen ermittelt.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein Betteln in der S-Bahn – z.B. in Form des Auflegens von Papiertaschentüchern – zunächst keinen Straftatbestand erfüllt; allerdings das Betteln an sich gegen Beförderungsrichtlinien der Deutschen Bahn verstößt.
Die Münchner Bundespolizei empfiehlt Bettlern in Zügen und S-Bahnen sowie an Bahnhöfen und Haltepunkten grundsätzlich kein Geld zu geben! Wer aggressiv angebettelt wird oder wenn sogar der Verdacht von Straftaten – wie in den vorgenannten Fällen im Raum stehen – sollten grundsächlich und schnellstmöglich Mitarbeiter der Deutsche Bahn oder Beamte der Bundes- oder Landespolizei verständigt werden.

PM der BPOLI München vom 04.07.2019

Quelle: LPD Tirol, PI Reutte

Nach vorangegangenen umfangreichen Ermittlungen durch Beamte der Polizeiinspektion Reutte konnte am 17. April 2019 ein 22 jähriger österreichischer Staatsbürger festgenommen werden.
Er wird beschuldigt Suchtmittel im Weiterverkaufswert eines mittleren fünfstelligen Eurobetrags im Bezirk Reutte gewinnbringend verkauft zu haben. Bei der am 17.04.2019 durchgeführten Hausdurchsuchung konnten 2,8 Kilogramm Cannabiskraut zum Großteil verkaufsfertig und vorportioniert, 6 Gramm Kokain vorportioniert zu je 1 Gramm, 24g Psilocybinhaltige Pilze „Magic Mushrooms“ und 285 Stück Esctasy Tabletten (MDMA) sichergestellt werden. Außerdem konnten vier verbotene Waffen und zwei nicht gemeldete Schusswaffen der Kat. C mit ca. 200 Schuss Munition sichergestellt werden.
Der 20-jährige österreichische Dealer, von welchem der 22-Jährige Österreicher die Suchtmittel erworben hat, konnte durch Beamte der PI Reutte nach umfangreichen Erhebungen ausgeforscht werden.

Weitere Straftaten durch den 22-jährigen Österericher:
• Urkundenunterdrückung in drei Fällen (Kennzeichentafeln)
• Besitz von vier verbotenen Waffen
• Versuchte absichtlich schwere Körperverletzung
• Schwere Körperverletzung unter Verwendung eines Baseballschlägers
• Betrug

In Verbindung mit dem 22-jährigen Österreicher konnten somit 29 strafrechtliche Delikte und 22 Verwaltungsübertretungen geklärt werden.

PA der LPD Tirol vom 03.07.2019

Erfolg der Ermittlungskommission Mahgreb:

Mindestens elf Taten hat eine serbische Diebesbande auf dem Gewissen, der die Ermittlungskommission „Maghreb“ der Dortmunder Polizei das Handwerk gelegt hat. Die Masche: Sie stahlen hilflosen Senioren die EC-Karte und hoben dann damit Geld am Bankautomaten ab.
Bedauerlicherweise führten die Opfer die PIN-Nummer mit sich oder die Nummer wurde beim Geld abheben ausgespäht.

Die Taten lagen in der Zeit von April 2018 bis heute. Die Tatorte der nachgewiesenen Fälle befinden sich in Dortmund (8), Essen (2) und Hilden (1). Der Schaden befindet sich im fünfstelligen Bereich.

Umfangreiche Ermittlungen führten die EK Mahgreb zu dem Kopf der Bande, einem 29-jährigen Serben. Die Polizeibeamten nahmen ihn fest.
Er befindet sich zurzeit in Untersuchungshaft. Gegen eine 32-jährige Serbin wurde ebenfalls Untersuchungshaftbefehl erlassen. Sie befindet sich aktuell auf der Flucht, vermutlich im europäischen Ausland.

Die Bande steht im Verdacht weitere Taten begangen zu haben. Die Ermittlungen hierzu sowie zu weiteren Mittätern dauern an.

Aus gegebenen Anlass warnt die Polizei:

Führen Sie Ihre PIN-Nummer nicht bei sich!

Achten sie beim Geldautomaten auf verdächtige Personen und schützen Sie ihre PIN-Eingabe vor ungewollten Blicken!

PM der POL Dortmund vom 02.07.2019