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Die Bundespolizei nahm in der Nacht zu Donnerstag vier Männer vorläufig fest, nachdem diese einen Regionalzug großflächig besprüht hatten. Ein Polizeihubschrauber unterstützte dabei.

Gegen 1 Uhr bemerkten Zivilfahnder der Bundespolizei verdächtige Personen im Bereich des Bahnhofs Wustermark. Ein angeforderter Polizeihubschrauber konnte drei Männer beobachten, die eine abgestellte Regionalbahn auf mehr als 200 Quadratmetern besprühten.
Nach der Tat verließ das Trio gemeinsam mit einem vierten Mann, der augenscheinlich als Warnposten fungierte, mit zwei Fahrzeugen den Tatort. Bundespolizisten stoppten beide Autos kurz darauf.

Bei der anschließenden Festnahme versuchte ein 31-Jähriger aus dem Auto zu flüchten, konnte jedoch überwältigt werden. Der Brandenburger zog sich dabei eine leichte Verletzung am Kinn zu und kam zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus. Der Zug wurde aufgrund der großflächigen Besprühung ausgesetzt.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Störung öffentlicher Betriebe und gemeinschädlicher Sachbeschädigung gegen die 29, 31, 35 und 41 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen ein und stellte diverse Sprühutensilien sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Männer aus Leipzig und Potsdam auf freien Fuß.

PM der BPOLD Berlin vom 19.09.2019

Nach mehrmonatigen und sehr intensiven Ermittlungs- und Observationsmaßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Leipzig auf richterliche Anordnung elf Durchsuchungsobjekte (Wohnungen, Restaurants, Shishabar) am 11. September 2019 durchsucht.
Die Ermittlungen, die bereits seit 2018 laufen, richteten sich gegen eine albanische Täter-Gruppierung aus Leipzig und Grimma, die bundesweit agierten. Verdachtsmomente ergaben sich aus Observationserkenntnissen, die in einem anderen Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gewonnen wurden. Nach Aufhellungen von Täterstrukturen und Feststellungen von relevanten Örtlichkeiten wurden die Durchsuchungsbeschlüsse umgesetzt. Dabei konnten unter anderem 29 kg Marihuana und ca. 20.000 Euro sichergestellt werden. Insgesamt wurden zwölf Personen vorläufig festgenommen. Am Mittwoch wurde bereits gegen eine Person (w, 25) durch das zuständige Amtsgericht Leipzig Haftbefehl wegen Drogenhandels erlassen. Am Donnerstag, den 12. September 2019, wurden weitere sieben Personen dem Haftrichter vorgeführt, in einem Fall wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (m, 31), in den anderen Fällen wegen illegalen Aufenthaltes beziehungsweise wegen Urkundenfälschung (3x w: 24, 29, 50; 2x m: 22, 23, 34). Allen Personen, bis auf den 34-Jährigen wurde durch den Richter die Untersuchungshaft ausgesprochen. Der 34-Jährige wurde wegen unerlaubter Wiedereinreise zu 100 Tagessätzen verurteilt und danach wieder auf freien Fuß gesetzt. Drei weitere Männer (19, 22, 25) wurden bereits am Mittwoch wegen geringfügiger Verstöße gegen das Ausländerrecht wieder aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM der PD Leipzig vom 13.09.2019

Im Rahmen der Ermittlungen der Kriminalpolizei zu einem Diebstahl eines E-Scooters wurde in einem Onlineverkaufsportal genau dieser gestohlene Scooter zum Verkauf angeboten. Die Kriminalisten nahmen Kontakt zu dem Verkäufer auf und vereinbarten für gestern Vormittag ein Treffen. Hier erschienen zwei Jugendliche aus der russischen Föderation im Alter von 15 und 17 Jahren, die den E-Scooter bei sich hatten. Das Fahrzeug stellten die Beamten sicher. Bei einer Inaugenscheinnahme der Wohnung auf freiwilliger Basis (im Beisein der Mutter) stellten die Beamten ein E-Bike fest und sicher. Auch hier besteht der Verdacht, dass dieses zuvor entwendet worden war. Die Jugendlichen wurden im Beisein ihrer Erziehungsberechtigten und eines Dolmetschers auf dem Revier vernommen.
Im Rahmen dessen erschien der 39-jährige Vater des einen Jungen mit einem in Fahndung stehenden E-Bike im Revier. Auch dieses wurde sichergestellt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

PM der PD Brandenburg Nord vom 13.09.2019

Mit 54.000 Euro einer 82-jährigen Leverkusenerin „im Gepäck“ haben Streifenbeamte am Dienstagnachmittag (10. September) zwei junge Männer in Leverkusen-Hitdorf kurz nach einem Betrug festgenommen. Bei den in Essen geborenen Männern, Deutsch-Ägypter
(20) und türkischer Staatsbürger (21), soll es sich um sogenannte Abholer einer aus der Türkei agierenden Betrügerbande handeln, die als falsche Polizisten gezielt Seniorinnen und Senioren anrufen und es auf Geld und Schmuck abgesehen haben. Der Haftrichter ordnete Untersuchungshaft für die beiden Männer an. Die Polizei hat das Geld heute an die Seniorin zurückgegeben.

Der Festnahme vorausgegangen war der Hinweis aus verdeckt geführten Ermittlungen der Polizei eines anderen Bundeslandes. Als Polizisten um kurz nach 14 Uhr dem Hinweis „Geldübergabe an falsche Polizisten“ nachgingen, fiel ihnen auf der Ringstraße in Fahrtrichtung Heerweg ein schwarzer VW Golf Kombi auf, der unmittelbar vor ihrem Streifenwagen stark abbremste und auffällig schnell wendete. Die Polizisten blockierten den VW Golf während des Fahrmanövers und verhinderten die Weiterfahrt. Als sie an das Auto herantraten, warf der Beifahrer eine weiße Plastiktüte aus dem Fenster. Der Inhalt: 54.000 Euro!

Ermittlungen und die Vernehmung der beiden daraufhin Festgenommenen führten die Beamten des Kriminalkommissariates 25 zu der 82-jährigen Seniorin, die das Geld nach dem Anruf eines falschen Polizisten aus ihrem Schließfach ihrer Bank geholt und auf der Fußmatte vor ihrer Haustür nahe des späteren Festnahmeortes für die Abholer deponiert hatte. Der falsche Polizist hatte ihr vorgegaukelt, dass sie der Polizei helfen müsse, eine betrügerische Bankangestellte zu überführen.

Insgesamt erhielt die Polizei Köln am 10. September über 40 Meldungen über Anrufe falscher Polizisten – davon alleine über 30 Anrufe in Leverkusen.

PM der POL Köln vom 12.09.2019

Das ging gerade nochmal gut.

Am Montag (09.09.2019) wurde eine 79 Jahre alte Frau beinahe Opfer dreister Betrüger. Zum Glück informierte die Seniorin am Ende doch noch die Polizei, sonst wäre ihr Geld weg gewesen.

Am Vormittag hatte ein Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab, die Hamelnerin angerufen und ihr mitgeteilt, dass die Polizei eine Person festgenommen habe, bei der ein Zettel mit dem Namen der 79-Jährigen gefunden worden sei. Die Polizei gehe davon aus, dass die festgenommene Person es auf die Ersparnisse der älteren Dame abgesehen habe. Der Anrufer wies die Hamelnerin daher an, ihr Geld von der Bank zu holen, damit ein Polizeibeamter dieses später abholen und sichern könne.

Die 79-Jährige wurde zudem angewiesen, den Hörer ihres Telefons nicht aufzulegen. (Damit soll verhindert werden, dass die angerufenen Personen die echte Polizei informieren). Nachdem jedoch die Seniorin im Laufe des Vormittags den Hörer mehrfach ans Ohr nahm und die Leitung tot klang, legte die Frau auf, um sich ein Taxi zu rufen.

Mit dem Taxi fuhr die Hamelnerin zu ihrer Bank und hob einen vierstelligen Bargeldbetrag ab.

Wieder Zuhause rief der angebliche Polizeibeamte erneut an und fragte, ob die Frau das Geld bereits von der Bank geholt habe, was diese bejahte. Daraufhin wurde ihr zugesagt, dass das Geld in Kürze abgeholt werde.

Nach dem Telefonat bekam die Seniorin jedoch Zweifel, rief die Polizei in Hameln an und schilderte den Sachverhalt. Zivilbeamte postierten sich daraufhin vor dem Haus und warteten.

Gegen 17.30 Uhr klingelte eine männliche Person an der Haustür der 79-Jährigen. Als die alte Dame dem Mann einen Umschlag mit dem Bargeld reichte, schnappten die Zivilbeamten zu.

Der Täter wurde festgenommen. Es handelt sich dabei um einen 43-Jährigen Mann aus Wuppertal.

In seiner Vernehmung gab der 43-Jährige an, dass er von einem Bekannten beauftragt worden sei, Geld bei einer Freundin abzuholen.
Er sei mit dem Bekannten, dessen Namen er allerdings nicht kenne, nach Hameln gefahren und in der Nähe des Hauses der „Freundin“
abgesetzt worden. Der Fahrer habe ihm die genaue Adresse der „Freundin“ genannt und habe dann im Auto gewartet.

Das für Betrugsdelikte zuständige 3. Fachkommissariat vermutet, dass der Fahrer die Festnahme des sog. Läufers beobachtet hat und daraufhin geflüchtet ist. Bei dem Fluchtfahrzeug soll es sich nach Angaben des Festgenommenen, um einen grauen Golf handeln.

Die Polizei Hameln sucht daher mögliche Zeugen. Wer hat in der Tatzeit (09.09.2019; 17.00 Uhr bis 17.30 Uhr) einen grauen VW Golf mit Kennzeichen aus Nordrhein Westfalen (ev. W, wie Wuppertal) gesehen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hameln unter 05151/933-222 entgegen.

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat noch am Dienstag (10.09.2019) Haftbefehl gegen den 43-Jährigen Läufer beantragt. Dieser ist zwischenzeitlich erlassen worden.

Die Polizei warnt an dieser Stelle ausdrücklich vor falschen Polizisten am Telefon:

Am Telefon versuchen sie ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden, dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben, der sich ebenfalls als Polizist ausgibt. Dazu behaupten die Betrüger beispielsweise, dass Geld- und Wertgegenstände bei ihren Opfern zuhause oder auf der Bank nicht mehr sicher seien oder auf Spuren untersucht werden müssten. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt.

Tipps der Polizei: – Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung. – Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. – Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten. – Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten. – Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. – Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. – Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

PM der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden vom 11.09.2019

Kfz war gestohlen, Beifahrer hatte einiges „auf dem Kerbholz“.

Donnerstagabend, 05.09.2019, kurz vor Mitternacht, warteten Bundespolizisten im Fährhafen Puttgarden auf die einreisenden Fahrzeuge, die von der Fähre aus Dänemark kamen. Ein hochwertiger BMW wurde herausgewunken und kontrolliert. Der Fahrer, ein 26-jähriger Mann aus Serbien, wies sich zwar ordnungsgemäß aus, bei der Kontrolle der Fahrzeugpapiere stellte sich jedoch heraus, dass das Kfz am selben Tag in Dänemark als gestohlen gemeldet worden war. Demzufolge musste der Mann die Beamten in die Dienststelle begleiten, wo Anzeige wegen Diebstahl, Hehlerei und Betrug gegen ihn erstattet wurde. Der Beifahrer, ein 45 Jahre alter Mann, ebenfalls aus Serbien, wies sich mit serbischen Papieren und einem dänischen Aufenthaltstitel aus. Da er im Verdacht stand, an dem Diebstahl des Pkw beteiligt gewesen zu sein, wurde auch er mit in die Dienststelle genommen. Dort stellte sich dann im Verlaufe der weiteren Ermittlungen heraus, dass er ein weiteres Identitätspapier bei sich hatte, nämlich eine schwedische ID-Karte. In dieser Karte war der Mann allerdings unter anderem Namen, also einer Alias-Identität aufgeführt. Unter dieser schwedischen Identität war er mit einem europäischen Haftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben wegen Betrug, Hehlerei und Steuerhinterziehung in erheblicher Höhe.

Die Ermittlungen gegen den 45-jährigen dauern an, der 26-jährige konnte die Dienststelle der Bundespolizei nach Anzeigenerstattung im Verlaufe des Freitag wieder verlassen. Das Fahrzeug wurde nach Absprache mit den zuständigen Behörden Freitagmittag abgeholt und zurück nach Dänemark gebracht.

PM der BPOLI Kiel vom 06.09.2019

Ende August hat eine Seniorin einen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen Geldabholer übergeben. Die anschließenden, intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg waren nun erfolgreich. Der 38-Jährige sitzt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg seit Mittwoch in Untersuchungshaft.

Bereits Ende August erhielt eine Seniorin aus dem Würzburger Stadtteil Frauenland den Anruf einer vermeintlichen Polizeibeamtin. Durch geschickte Gesprächsführung brachte sie die Frau dazu, einen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen Geldabholer auszuhändigen. Als die Geschädigte in der Folge einen weiteren, höheren Geldbetrag von ihrem Konto abheben wollte, wurde eine Bankmitarbeiterin stutzig und kontaktierte einen Angehörigen.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat umgehend – in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg – die Ermittlungen übernommen. Diese führten bereits nach kurzer Zeit zum Erfolg. Am Dienstag konnte ein 38-Jähriger aus dem Raum Tübingen bei einem erneuten Geldabholversuch vorläufig festgenommen werden.

Der 38-Jährige verbrachte die Nacht in der Haftzelle der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt. Am Mittwochvormittag wurde er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt. Dieser ordnete auf Grund des dringenden Tatverdachts des Betrugs die Untersuchungshaft gegen den Mann an. Er sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt.

PM des PP Unterfranken vom 06.09.2019

Die Gelsenkirchener Polizei hat am vergangenen Wochenende wieder mehrere Haftbefehle vollstreckt. Am Freitagabend, 30. August, überprüften Polizisten gegen 23.30 Uhr einen 28-jährigen Randalierer auf der Grothusstraße. Gegen den Gelsenkirchener lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Düsseldorf wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vor. Am frühen Samstagmorgen, 31. August, nahm die Polizei einen 29-Jährigen an der Gottfriedstraße fest. Der Mann aus Gelsenkirchen wurde dort gegen 3 Uhr bei einem Einsatz wegen Ruhestörung überprüft. Dabei stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen Sachbeschädigung bestand. Die Beamten nahmen den Gesuchten mit zur Wache. Nachdem der 29-Jährige die ersatzweise geforderte Geldstrafe von mehr als 1500 Euro bezahlt hatte, wurde er wieder entlassen. Am frühen Sonntagmorgen, 1. September, gegen 5.50 Uhr, wurde eine Streifenwagenbesatzung erneut zur Grothusstraße gerufen. Drei Männer hatten eine Taxifahrt von Essen nach Gelsenkirchen nicht bezahlt und dann noch das Tablet des Taxifahrers gestohlen. Die Polizisten stellten die flüchtigen Täter kurze Zeit später. Einer der Männer, ein 23-Jähriger ohne festen Wohnsitz, wurde mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Aachen wegen Erschleichens von Leistungen gesucht.
Die Beamten nahmen ihn und seine Begleiter mit zur Wache. Hier leistete der 23-Jährige Widerstand. Er musste eine Blutprobe abgeben.

PM der POL Gelsenkirchen vom 02.09.2019

Am Mittwochabend, kurz nach 21 Uhr, wurde ein mehrfach mit Haftbefehl gesuchter Georgier im Hauptbahnhof Leipzig von der Bundespolizei Leipzig festgenommen. Er hatte kurz zuvor in einem Geschäft gestohlen und wurde dabei beobachtet. Bei der Prüfung der Identität des Mannes stellten die Beamten fest, dass er mehrfach gesucht wird. Allein in fünf Verfahren der Staatsanwaltschaft Leipzig war der 41-jährige Georgier nicht erreichbar und unbekannten Aufenthaltes. Deshalb hatte die Leipziger Staatsanwaltschaft ihn zur Fahndung ausgeschrieben. Auch das Amtsgericht Leipzig suchte den Mann mit einem Vollstreckungshaftbefehl wegen Diebstahls. Er wurde zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt. Weiterhin wurde er vom Leipziger Amtsgericht mit einem Untersuchungshaftbefehl wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz gesucht. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Bundespolizisten noch Betäubungsmittel. Bei der Prüfung seines Aufenthaltsstatus stellten sie fest, dass er sich unerlaubt in Deutschland aufhält. Die Bundespolizei Leipzig hat Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls, unerlaubten Aufenthalts in Deutschland und Verstoß gegen das Betäu-bungsmittelgesetz eingeleitet. Der Georgier wurde in die Justizvollzugsanstalt Leipzig eingeliefert.

PM der BPOLI Leipzig vom 29.08.2019

Gemeinsame Presseinformation von Polizei und Staatsan-waltschaft Düsseldorf:

Unmittelbar nach dem brutalen Angriff auf seine getrennt lebende Ehefrau flüchtete ein 29-Jähriger vom Tatort in Düsseldorf-Friedrichstadt. Der rumänische Staatsangehörige wirkte unter anderem mit einem Schraubendreher auf sein Opfer ein und ließ erst von der Frau ab, als Passanten auf das Geschehen aufmerksam wurden. Jetzt konnte der Tatverdächtige in einer Wohnung in Rath widerstandslos festgenommen werden.

Den aktuellen Ermittlungen des Fachkommissariats KK 11 zufolge befanden sich am Freitag, 23. August, um kurz vor 12 Uhr die 25-jährige Düsseldorferin mit dem von ihr getrennt lebenden Ehemann, einem 29-jährigen Rumänen (ebenfalls wohnhaft in Düsseldorf), zusammen in seinem Fahrzeug. Plötzlich bog der Mann in ein Parkhaus an der Weberstraße ab. Im weiteren Verlauf wirkte er mit einem Schraubendreher auf den Oberkörper der Frau ein. Die Geschädigte rettete sich aus dem Fahrzeug ins Freie und wurde dort erneut angegangen. Der Täter traktierte sie mit Tritten und schlug ihren Kopf auf den Betonboden. Durch die Schreie der 25-Jährigen wurden Unbeteiligte auf das Geschehen aufmerksam und eilten zur Hilfe, so dass der Ehemann die Tathandlung nicht fortführen konnte. Er flüchtete in seinen Wagen und raste davon. Die Geschädigte wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr bestand nicht. Seit der Pkw des Beschuldigten in Tatortnähe verlassen aufgefunden worden war, fahndete eine Mordkommission mit Hochdruck nach dem 29-Jährigen. Umfangreiche Ermittlungen führten heute Morgen zu seiner Lokalisierung. Gegen 11 Uhr schlugen die Ermittler zu und nahmen ihn in einer Wohnung in Düsseldorf-Rath fest. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf bewertet sein Vorgehen als versuchtes Tötungsdelikt.

PM der POL Düsseldorf vom 26.08.2019