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Am späten Dienstagabend konnten eingesetzte Polizeibeamte ein Unglück auf der Bundesstraße 10 gerade noch verhindern.

Ein Geburtstagsgeschenk der etwas anderen Art machte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei einem 67-Jährigen gegen 23:00 Uhr. Das Geburtstagskind war gerade auf dem Nachhauseweg von seiner eigenen Feier. Dabei verlor der stark alkoholisierte Mann die Orientierung und lief auf dem linken Fahrstreifen der B10. Heraneilende Polizisten trafen den 67-Jährigen auf Höhe der Unterführung an der Kriegsstraße an. Sie brachten den alkoholisierten Mann fürsorglich nach Hause und übergaben ihn seiner Frau. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es nicht.

PM des PP Karlsruhe vom 22.01.2020

Zeit: 17.01.2020 gegen 06:45 Uhr / Ort: Gerhard-Weck Straße
Ein Polizeibeamter stellte am Freitagmorgen im Bereich der St. Florianstraße sechs
unbeaufsichtigte Ponys fest. Diese bewegten sich zielstrebig in Richtung des Werdauer
Polizeireviers. Als sie auf dem Revierhof angekommen waren, verschloss der Beamte
das Tor und die Pferde durften bis zur Abholung durch den Besitzer dort verweilen.
Ausgerissen waren sie von einer Koppel in der Nähe der Königswalder Straße. Aus
welchem Grund die Vierbeiner das Polizeirevier aufsuchten bleibt unklar.

PM (auszugsweise) der PD Zwickau vom 18.01.2020

Und dann war da noch diese schöne Geschichte … Es war ein Polizist der Polizeiwache Oggersheim, der gestern einer Familie in Oppenheim eine besondere Freude bereitete. Der Schutzmann war kurz nach 13 Uhr auf dem Weg von zuhause in den Dienst. Er fuhr in Uniform mit der Bahn. Als Polizist erkennbar, wurde er von einem Fahrgast auf einen „herrenlosen“ Schulrucksack aufmerksam gemacht. Ein Schüler war weit und breit nicht zu sehen. Damit der Rucksack wieder dem Verlierer zurückgegeben werden konnte, nahm er den Rucksack mit zu seiner Dienststelle. Bei der Durchschau des Inhalts fand er dort eine Notiz mit der Aufschrift „Mama“ und eine Telefonnummer. Tatsächlich konnte er die Mutter des Schülers, die sich sehr über den Fund des Schulrucksacks freute, telefonisch erreichen. Da die Familie in der Nähe des Heimatortes des Polizisten wohnt, verabredeten sich beide am Abend. Der Kollege nahm den Rucksack nach dem Dienst mit und übergab ihn der erfreuten Mama.

PM des PP Rheinpfalz vom 17.01.2020

Am Montagnachmitttag fiel Fahndern der Grenzpolizeiinspektion Selb eine weinende Frau am Straßenrand in Selb auf. Auf Nachfrage der Beamten schilderte diese, dass sie ihren Vater der schwer krank und schlecht zu Fuß sei, seit zwei Tagen nicht erreicht und sie keinen Zugang zu Haus und dessen Wohnung habe. Die Beamten reagierten umgehend, betraten das Haus, klopften und klingelten an der Wohnungstüre des 70-jährigen Mannes. Als schwache Hilferufe aus der Wohnung zu vernehmen waren, verschafften sie sich ohne zu Zögern Zutritt zur Wohnung. Dort fanden sie den Wohnungsinhaber, der sich aufgrund eines Sturzes in hilfloser Lage befand und stark dehydriert war, auf. Bis zum Eintreffen des BRK wurde der Mann durch die Beamten erstversorgt und im Anschluss zur weiteren Behandlung ins Klinikum Selb verbracht.

PM der Grenzpolizeiinspektion Selb vom 14.01.2020

Wenn an einem Dienstfahrzeug der Bundespolizei ein 10EUR-Schein klemmt, sich trotz aller Bemühungen kein Eigentümer ermitteln lässt und dieser Geldschein letztlich zur Verwertung freigegeben wird, ist dies für die Bundespolizei natürlich Grund genug, nach einem guten Zweck zu suchen, welchem dieser gestiftet werden kann. So geschehen Ende letzten Jahres:

Am 11. April 2019 fanden Bundespolizisten einen 10EUR-Schein unter dem Scheibenwischer eines Dienstfahrzeuges, welches am Hauptbahnhof in Leipzig abgestellt war. Trotz umfangreicher Ermittlungen und Auswertung der Videoaufzeichnungen konnte dieser Geldschein keinem Eigentümer zugeordnet werden und wurde somit zur Verwertung freigegeben.

Eine Ermittlerin der Bundespolizei nahm dies zum Anlass, einen Spendenaufruf für das Kinderhospiz Bärenherz in Leipzig zu starten. Unter dem Motto „Aus einem 10EUR-Schein kann etwas GROßES werden“ sammelten die Kolleginnen und Kollegen fleißig für den guten Zweck.

Im Ergebnis konnte heute ein Spendenscheck über 900EUR an Frau Stadler vom „Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e.V.“ übergeben werden.

Welche GROßartigen Leistungen „Bärenherz Leipzig e.V.“ u.a. mithilfe von Spendengeldern erbringt, erfahren Sie auf https://www.baerenherz-leipzig.de/aktuelles-fotos.html#/

PM der BPOLI Leipzig vomm09.01.2020

Am Sonntag, 05.01.2020, um 23:20 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale im Polizeipräsidium
München ein ungewöhnlicher Notruf ein.
Die diensthabende Ärztin im Transplantationszentrum in einem Münchner Krankenhaus
schilderte, dass einer ihrer Patienten seit geraumer Zeit auf eine geeignete Spenderniere
warte. Soeben hätte man nun ein geeignetes Organ gefunden. Leider konnte man den
Patienten auf keine Weise erreichen, um ihn für die anstehende Operation vorzubereiten.
Aufgrund der Dringlichkeit fuhr eine Streife der Polizeiinspektion 28 (Ottobrunn) zum
Wohnort des 65-jährigen Patienten. Die Beamten konnten den Organempfänger
glücklicherweise dort antreffen.
Ein erneutes Telefonat mit dem Transplantationszentrum erhöhte die Dringlichkeit dieses
Vorfalls. Der Patient musste sofort und auf schnellstem Wege in die Klinik gebracht
werden.
Die Ottobrunner Polizisten zögerten nicht und fuhren den 65-Jährigen sofort in das
Krankenhaus, wo die Operation noch rechtzeitig durchgeführt werden konnte. Der 65-
Jährige hat die Operation gut überstanden.

PM des PP München vom 07.01.2020

Schlimme Nachrichten, traurige Geschehnisse und niederschmetternde Ereignisse gibt es dieser Tage nur zu viele. Auch der Alltag der Polizistinnen und Polizisten ist regelmäßig von negativen Erlebnissen geprägt. Umso schöner ist es dann, wenn dieser Alltag von schönen Erlebnissen und Geschichten zum Schmunzeln unterbrochen wird. Dass das Leben die schönsten davon schreibt, bestätigte sich erst heute Mittag wieder in Bad Vilbel.

Es ist kurz vor 13 Uhr, als ein Vilbeler Kindergarten zwei kleine Jungs als vermisst meldet. Ihnen ist es gelungen aus dem Kindergarten auszubüxen. Sofort machen sich die Vilbeler Polizisten auf die Suche nach den Ausreißern. Der Beginn einer Vermisstensuche, die nach dem ersten Schreck glücklicherweise ganz schnell mit großer Erleichterung endet. Keine 10 Minuten nach dem Eingang der Vermisstenmeldung hat eine Streife die Jungs in der Homburger Straße entdeckt.

Vier und fünf Jahre alt sind die beiden Ausreißer, die nun erstmal mal der Polizei erklären, wie der Hase läuft. Mit der Polizei mitfahren wollen sie nämlich nicht, haben sie doch schließlich gelernt nicht in das Auto von Fremden einzusteigen. Und da die Polizisten logischerweise Fremde für sie sind, bleibt nur eins: Ein Fußmarsch zur Polizeistation. Doch trotz des gemeinsamen Weges, die Jungs bleiben skeptisch, ob sie den Polizisten trauen können. Nur bis in den Eingangsbereich der Polizeistation trauen sie sich vor und möchten dort auf ihre inzwischen verständigten Eltern warten.

Da kommt den Polizisten eine Idee. Kleine Spielzeugautos, Werbemittel der polizeilichen Präventionsaktion BOB, werden kurzerhand aus dem Fundus gezaubert.
Und siehe da, im Nu ist das Eis zwischen den kleinen und den großen „Jungs“ gebrochen. Gemeinsam bauen sie die Autos zusammen und drehen Proberunden in der Polizeistation bis die erleichterten Eltern die kleinen Ausreißer in Empfang nehmen.

Dass sie Polizisten vertrauen können, haben die beiden Jungs nun gelernt. Und wer weiß, vielleicht erzählen sie, wenn sie ihr Abenteuer verdaut haben, ihren Eltern bald, dass sie auch einmal Polizist werden wollen.

PM des PP Mittelhessen vom 06.01.2020

Gablenzer Weg, 03.01.2020, 16:50 Uhr
Einen Einsatz der eher ungewöhnlichen Art erlebte eine Streife des Polizeirevieres Weißwasser. Nach einem Bürgerhinweis wurden sie in Weißwasser in die Gablenzer Straße gerufen. Hier befand sich ein Schwan auf einem Grundstück, welches vollkommen zugewuchert war. Auf Grund dieser Tatsache gelang es ihm nicht, aus eigener Kraft den Ort zu verlassen. Mehrere Startversuche waren gescheitert. Die Polizisten machten kurzen Prozess, fingen das Tier ein und nahmen es in „Gewahrsam“. Dann brachten sie den Schwan zum nahegelegenen Halbendorfer See. Dort kann er nun seine Freiheit wieder genießen und seine Runden drehen.

PM (auszugsweise) der PD Görlitz vom 04.01.2020

Auch in diesem Jahr haben Bedienstete der Polizei Braunschweig den Kindern und Jugendlichen der Kinder- und Jugendhilfe St. Nikolaus Weihnachtsgeschenke gemacht.

Zwei Polizeibeamtinnen organisierten wir im vergangenen Jahr einen Wunschzettelbaum, der im Eingangsbereich der Polizeiinspektion seinen Platz hatte. Nach kurzer Zeit waren die Wunschzettel des Baumes von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizei Braunschweig abgepflückt.

Am Dienstagnachmittag wurden dann die Geschenke im Rahmen eines Adventkaffees den Kindern und Jugendlichen übergeben. Bei Kaffee, Kakao und Keksen wurde durch die Organisatorinnen ein Nachmittag gestaltet, bei dem die Beschenkten mal auf eine ungezwungene Art und Weise mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch kommen konnten. Die Gruppen der Einrichtung hatten für diesen Tag selbstgebackene Kekse mitgebracht.

Die Kinder durften die Geschenke an dem Tag bereits in den Verpackungen bestaunen, am Heiligabend finden sie diese dann unter dem jeweiligen Weihnachtsbaum wieder.

PM der POL Braunschweig vom 22.12.2019

Am Abend des 15.12.2019, gegen 21.00 Uhr wurde eine Streife der Polizei zu einem Familienstreit in der Aisingerwies in Rosenheim bestellt. Dort würde ein Kind seit Längerem laut schreien und Gepolter aus der Wohnung zu hören sein. Auf Klingeln würde niemand öffnen.
Wie sich herausstellte, war es alles andere als ein Familienstreit: Gerade als die Beamten das Mehrfamilienhaus betreten wollten, kam schon eine Mutter mit ihrer 8-Jährigen Tochter auf dem Arm aus der Tür. Das Mädchen wies eine größere Brandverletzung an der Brust auf, was auch die schmerzerfüllten Schreie erklärt. Wie beide angaben, hatte sich die Tochter versehentlich mit frischem Teewasser übergossen und verbrüht. Sie würden sich nun auf den Weg ins Krankenhaus machen.
Um dem kleinen Mädchen die nötige ärztliche Behandlung schnellstmöglich zukommen zu lassen, wurde ihnen kurzerhand angeboten, im Dienstwagen der Polizei mitzufahren. So konnte mittels Sondersignalen das Krankenhaus in wenigen Minuten erreicht werden und die junge Patientin der ärztlichen Fürsorge übergeben werden.

PM der PI Rosenheim vom 16.12.2019