Beiträge

Bildquelle: Polizei Sachsen

Eine polizeiliche Erfolgsgeschichte zeichnet sich im folgenden Fall ab, die bereits im Dezember des vergangenen Jahres ihren Lauf genommen hatte. Begonnen hatte alles mit einem vergessenen Tablet in einem Fastfood-Restaurant und endete mit der Festnahme eines 27-jährigen Leipzigers.

 

Doch beginnen wir von vorn:

Am 11. Dezember 2016 hatte ein zu der Zeit unbekannter Mann einen Beutel in einem Fastfood-Restaurant am Waldplatz liegen gelassen. Beflissentlich hatten die Mitarbeiter den Beutel gesichert und warteten auf den Kunden, auf dass er sich sein Hab und Gut wieder abholen würde. Doch nichts dergleichen geschah. Vier Tage später nahm sich ein Kollege (39) des Beutels an und warf einen Blick hinein; drin lagen: ein Sweatshirt, eine Packung Kondome und ein Tablet. Nichts Böses ahnend, wollte der 39-Jährige einen Blick in das Tablet werfen, um zu prüfen ob er darin Hinweise auf den Eigentümer finden könnte, um es ihm zurückzugeben. Beseelt von diesem Gedanken war er schockiert, was er zu Gesicht bekam, als er das Tablet einschaltete. An dieser Stelle sei nur gesagt, dass die Bilder, die sich ihm öffneten, eindeutig der Kategorie „Kinderpornografie“ zuzuordnen waren. Hilflos und deutlich geschockt wandte sich der 39-Jährige an die Polizei und entschied, noch mitten in der Nacht – es war bereits nach Mitternacht – zur Polizei zu fahren, um dort das Tablet an die Beamten zu übergeben.

Der Fall, inklusive Tablet, gelangte sodann in die Hände eines Spezialermittlers der Kriminalpolizei. Gemeinsam mit den technischen Auswertern konnte er mehr als ein Gigabyte an belastenden Daten sichern, die den Verdacht des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie bestätigten. Darunter befand sich allerdings auch das „Selfie“ eines Mannes. Bei diesem selbstgeschossenen Portrait ging der Kriminalist davon aus, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den Nutzer des Tablets handeln müsste, da er hierbei offensichtlich ein Authentifizierungsbild vor sich liegen hatte. Mit der Hilfe dieses „Selfies“ und weiterer Ermittlungserkenntnisse konnte der unbekannte Nutzer des Tablets letztendlich identifiziert werden! Damit staunte ein 27-jähriger Leipziger nicht schlecht, als am Morgen des 17. Mai 2017 plötzlich die Kriminalpolizei mit einem Durchsuchungsbeschluss vor seiner Wohnungstür stand. Während der Wohnungsdurchsuchung sicherten die Beamten nicht nur digitales Material, nein sie fanden auch Betäubungsmittel und zwei Schreckschusswaffen, die ebenfalls sichergestellt wurden. Auf dieser Grundlage wurde sodann vom Ermittlungsrichter ein Haftbefehl gegen den 27-Jährigen erlassen, sodass er sich seitdem in Untersuchungshaft befindet.

Damit ermittelt die Polizei jetzt nicht nur wegen Verbreitung, Veröffentlichung, Erwerb und Besitz kinderpornografischer Schriften (gemäß § 184b StGB) gegen den Täter, sondern auch wegen dem Besitz von Betäubungsmitteln und dem Verstoß gegen das Waffengesetz.

Fazit der Polizei:

Sollte Ihnen in der Zukunft ein Smartphone, Tablet oder Notebook in die Hände fallen und Sie sind nicht sicher, wem es gehört, bringen Sie es gleich zur Polizei! Durch das unbefugte Einschalten können Daten verloren gehen oder gelöscht werden, die unter anderen Umständen zum Eigentümer führen könnten. Befinden sich dann noch fragwürdige Dateien auf dem Gerät ist es eindeutig die Aufgabe der Polizei, der Sache nachzugehen. Privates Ermitteln führt auf keinen Fall zum Erfolg!

PM der PD Leipzig vom 22.05.2017

Bildquelle: PP Bochum

Polizeikommissarin Lena-Kristin Binczyk (25) und Polizeioberkommissar Marcel Banning (35) (Bildquelle: PP Bochum)

In den Nachmittagsstunden des 15. Dezember wurde eine Streifenwagenbesatzung der Bochumer Polizei zu dem Supermarkt an der Freudenbergstraße 6 in Hamme gerufen. Der Einsatzgrund: Ein Taschendiebstahl, den es gerade in der Weihnachtszeit leider immer wieder gibt.

Was lesen wir anschließend in dem knappen Text der Strafanzeige? „An der Kasse stellte die Kundin (92) fest, dass ihr die Geldbörse und der Haustürschlüssel aus der Handtasche entwendet wurden.“ Was kommt einen da in den Sinn? Wie mies und skrupellos ist das denn, eine Seniorin in diesem betagten Alter zu bestehlen! Aber es gibt eine Geschichte hinter der Geschichte.

So ging einige Tage später im Bochumer Polizeipräsidium dieser eindrucksvolle Brief eines Bochumers (55) ein, der an diesem Dienstag dort ebenfalls seine Einkäufe erledigt hat:

„Es gibt sie tatsächlich, diese wertvollen Momente, die einem ein Lächeln in das Gesicht zaubern. Nach der Arbeit noch kurz in den Laden, um ein paar Sachen für das Abendessen besorgen. Vor dem Laden ein Streifenwagen. Naja, da wird wohl ein Ladendieb erwischt worden sein, war mein erster Gedanke. Im Geschäft nichts Auffälliges. An der Kasse dann der Aha-Effekt. Zwei, aus meiner Sicht jüngere Polizisten -eine Frau und ein Mann- kümmerten sich um eine ältere Dame. Abgesehen von ihrem hohen Alter -es stellte sich heraus, dass sie über 90 ist- sah die Dame ganz fit aus. Dem Anschein nach telefonierte der Polizist gerade mit einer Bank, um die Scheckkarten der Dame sperren zu lassen. Also wahrscheinlich Geldbörse gestohlen oder verloren. Die Sperrung der Karte zu veranlassen war ja wohl schon mehr als das, was zu den „normalen Aufgaben“ der Polizei gehört. Aber das war nicht alles! Es entwickelte sich ein kurzer Dialog, wie es denn jetzt weitergehen solle. Der Einkauf der Dame lag noch unbezahlt auf einem Kassenaufband. Und wirklich gut zu Fuß war die Frau offensichtlich auch nicht. Man könne es unmöglich zulassen, dass die Seniorin jetzt ohne ihre Einkäufe nach Hause ginge, um sie dann, wieder mit ihrem Rollator, später zu holen oder noch schlimmer, hungrig ins Bett zu gehen. Dann holte der Polizist seine Geldbörse aus dem Streifenwagen und bezahlte den Einkauf der Kundin. Gemeinsam räumte man alles zusammen und geleitete die Dame zum Streifenwagen, um sie zu ihrer Wohnung zu fahren.

Ich hatte ein wenig den Eindruck, dass da jemand überhaupt nicht fassen konnte, was da gerade passiert. Mit einer solchen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft hatte die alte Frau jedenfalls nicht gerechnet. An der Kasse standen mittlerweile ca. 20 Kunden und Verkäuferinnen und wirklich alle hatten diesen entspannten Gesichtsausdruck, der entsteht, wenn man etwas Gutes erlebt.

Ich verbeuge mich vor so viel Menschlichkeit und freue mich darüber, dabei gewesen sein zu dürfen!“

Und was ist weiter passiert? Polizeikommissarin Lena-Kristin Bincyk (25) aus Witten und Polizeioberkommissar Marcel Banning (32) haben die 92-Jährige zu ihrer Wohnung gefahren. Dort kümmerte sich die Nachbarschaft sofort um die Rentnerin. Während eine Frau mit einem Ersatzschlüssel die Tür öffnete, baute ein Mann sofort das Schloss aus, um sie vor Schlimmeren zu bewahren.

Ich hoffe, dass die Seniorin weiter an das Gute im Leben glaubt. Auf jeden Fall gibt es in unserer Stadt viele Bürgerinnen und Bürger, die die Menschlichkeit leben! Die besorgten Nachbarn, obiger Briefschreiber und meine Kollegen gehören bestimmt dazu.

Danke und schöne Weihnachten!

PM des PP Bochum vom 22.12.2015

Am Sonntag kam es gegen 03:18 aus bisher ungeklärter Ursache in einem Mehrfamilienhaus auf der Karl-Marx-Straße zu einem Kellerbrand, der sich bis in das Erdgeschoss des Hauses ausbreitete. Im Rahmen der zuerst eingeleiteten Rettungsmaßnahmen durch Einsatzkräfte der Polizei wurde ein 45 jähriger Polizeibeamter der Polizeiwache Marl durch eine Rauchgasintoxikation leicht verletzt, als er eine Anwohnerin aus dem Erdgeschoss des Hauses rettete. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr retteten noch weitere 9 Bewohner des Hauses. Es wurden 6 Bewohner durch Rauchgasintoxikationen leicht verletzt und dem örtlichen Krankenhaus zugeführt. Die Karl-Marx-Straße wurde während der Lösch- und Rettungsarbeiten vollständig gesperrt. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

PM des PP Recklinghausen vom 20.12.2015

Am Donnerstag, dem 17.12.2015, geriet gegen 22:30 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in dem Tjackleger-Fährweg in Brand. Die 59-jährige Bewohnerin der Wohnung sowie die 39-jährige Tochter konnten sich zunächst eigenständig aus der Wohnung befreien, mussten anschließend jedoch durch einen Polizeibeamten an dem erneuten Betreten der in Flammen stehenden Wohnung gehindert werden.Die 59-Jährige, die 39-jährige Tochter und der 57-Jährige Polizeibeamter erlitten eine Rauchgasintoxikation und mussten in den umliegenden Krankenhäusern behandelt werden. Die übrigen Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten sich eigenständig aus ihren Wohnungen ins Freie retten und blieben unverletzt. Die Feuerwehr Leer war vor Ort und konnte ein Übergreifen des Brandes auf die übrigen Wohnungen verhindern. Die vom Brand betroffene Wohnung ist aufgrund des Brandes unbewohnbar.

PM der PI Leer/Emden vom 18.12.2015

„Anschläge auf Flüchtlingsheime werden fast nie aufgeklärt. Doch als es in Groß Lüsewitz brannte, stellten Ermittler die Täter.“

Online-Artikel, 10.12.2015
http://www.zeit.de/2015/50/brandanschlag-fluechtlingsheim-gross-luesewitz-ermittlung

IMG_1181_kleinEinsatzkräfte der Bundespolizei nahmen gestern Mittag (26. Oktober) einen 52-jährigen Flugreisenden fest, der mit einem internationalen Haftbefehl gesucht wurde.

Der bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige wurde im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Tuzla (Bosnien und Herzegowina) kommend überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass die italienische Justiz nach dem 52-Jährigen mit einem internationalen Haftbefehl fahndete.

Dem Mann wird im Wesentlichen vorgeworfen, im Jahre 1993, während des Bosnienkrieges Waren geraubt zu haben, welche als humanitäre Hilfsgüter für das bosnische Volk bestimmt waren. Dabei wurden damals drei italienische Staatsangehörige getötet. Wegen vorsätzlichen Mordes, versuchten Mordes, schweren Raubes und bewaffneten schweren Raubes wurde später der internationale Haftbefehl erlassen.

Bundespolizisten legten dem 52-Jährigen noch an der Kontrollstelle Handschellen an. Im Polizeigewahrsam wurde er dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, anschließend wurde er in die Dortmunder JVA verlegt. Das weitere Auslieferungsverfahren wird nun von der Generalstaatsanwaltschaft Hamm geprüft.

Rückfragen zum Auslieferungsverfahren erteilt das Pressedezernat der Generalstaatsanwaltschaft Hamm

PM der BPOLD Sankt Augustin vom 27.10.2015

Fussball_Gewalt_ferdschRund 160 Unbelehrbare suchten Auseinandersetzung mit Lautern-Fans – Polizei rechtzeitig zur Stelle

Noch vor Beginn der als High-Risk-Spiel eingestuften und auf Samstagmittag anberaumten Zweitligabegegnung zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern suchten Angehörige der Karlsruher Problemfanszene die Auseinandersetzung mit Anhängern des Gastvereins.

Gegen 10.45 Uhr hatten rund 160 schwarz gekleidete Karlsruher am Adenauerring im Bereich der Lärchenallee offensichtlich auf das Eintreffen eines Lauterer Buskonvois gewartet. Ihre Absicht, mit den Pfälzer Fans zusammenzutreffen, wurde von der Polizei aber mit starken Kräften verhindert. Sämtliche jungen Männer wurden anschließend zur Feststellung ihrer Personalien festgehalten. Von den verhinderten Angreifern in großer Zahl ins angrenzende Waldgelände geworfene Vermummungsgegenstände, aber auch Pyrotechnik und passive Bewaffnung wie Handschuhe und Mundschutz wurden sichergestellt. Zwar konnten die Festgehaltenen nach den erforderlichen Feststellungen nach und nach ihrer Wege gehen, keiner von ihnen sah allerdings die vollständige Fußballbegegnung.

Kurz nach deren Anpfiff entzündeten Fans im Gästefanblocks bengalische Feuer und schossen obendrein Feuerwerkskörper ab, die teilweise unter dem Dach der Gegentribüne, aber auch auf dem Spielfeld einschlugen.

Mit dem Halbzeitpfiff kam es am Trenntor zwischen der Gegengeraden und den Gästefans zu gegenseitigen Provokationen, woraufhin sich Polizeibeamte zwischen beide Lager stellten. Dennoch wurden zwei Kaiserlauterer Fans derart unglücklich von geworfenen Gegenständen getroffen, dass sie ärztlich versorgt werden mussten.

Einsatzleiter Fritz Rüffel zeigte sich angesichts des Geschehens vom Konzept der Polizei überzeugt. „Die absolute Mehrheit der Fans auf beiden Seiten war friedlich und sah obendrein noch ein gutes Zweitligaspiel. Um ein Aufeinandertreffen von gewaltgeneigten Problemfans zu verhindern, mussten wir aber auch diesmal wieder mehrere hundert Polizeibeamte aufbieten“, so der Polizeioberrat.

PM des PP Karlsruhe vom 24.10.2015

Fussball_Gewalt_ferdschNach Auswertung von Videoaufzeichnungen und Zeugenaussagen konkretisiert sich der Tatverdacht der gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz gegen den 24 jährigen Capo der „FGK“ und den 28 jährigen Capo der „Deviants“. Der umfangreiche Einsatz von Böllern, Bengalos und Rauchtöpfen in den Blöcken M und N erfolgte offensichtlich unter ihrer Anweisung.

Zu Spielbeginn, am Beginn der 2. Halbzeit und in der 78. Spielminute wurden in den Blöcken M und N zahlreiche Bengalos und Rauchtöpfe gezündet und zum Teil in den Stadioninnenraum geworfen. Bei der letzten Aktion brannten im Block N 23 Bengalos und mindestens 4 Rauchtöpfe. Im Block M entzündeten Mitglieder der Gruppierung Deviants parallel 14 Bengalos und 2 Rauchtöpfe.

In allen Fällen koordinierten die beiden Capos durch Handzeichen und Kommandos mit dem Megafon die strafbaren Handlungen. Auch das Zeigen des Banners mit dem Schriftzug „Fickt Euch alle“ erfolgte offensichtlich auf Anweisung des Kopfes der „FGK“. Insgesamt ermittelt die Polizei gegen 21 Tatverdächtige aus den Blöcken M und N, von denen neben den beiden Capos 3 weitere Täter im Alter von 22 und 23 Jahren bereits eindeutig identifiziert sind.

Die Kriminaltechnische Untersuchungsstelle (KTU) im Polizeipräsidium Münster analysiert und bewertet die in den Blöcken M und N gefundenen Reste der gezündeten Pyrotechnik. Es soll unter anderem geklärt werden, ob es sich um illegale oder von der Bundesanstalt für Materialprüfung bewertete Rauchtöpfe und bengalische Fackeln handelt und welche Gesundheitsgefährdung durch das Abbrennen entsteht.

Der durch das Einatmen giftiger Rauchgase verletzte Polizeibeamte wurde mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen. Der Polizei Münster liegen in diesem Zusammenhang Hinweise von weiteren Personen vor, die ebenfalls nach dem Einatmen der giftigen Gase über Übelkeit und Atembeschwerden klagten und sich in ärztliche Behandlung begeben mussten.

PM der POL Münster vom 23.10.2015

BayernEinsatzkräfte der Polizei konnten am vergangenen Freitag einen 42-jährigen Mann festnehmen welcher dringend verdächtigt wird, in mehreren Fällen Spinde in der Umkleide eines Wiesbadener Schwimmbades aufgebrochen zu haben. Um die Festnahme überhaupt erfolgreich durchführen zu können, mussten die eingesetzten Kräfte jedoch kurzfristig einen Rollentausch vornehmen: vom Polizeibeamten zum Badegast. Nachdem es in der Vergangenheit mehrfach zu Spindaufbrüchen gekommen war, meldete eine aufmerksame Bedienstete eine verdächtige Person im Schwimmbad. Zivilbeamte des 4. Polizeireviers und weitere Beamte der Polizeidirektion Wiesbaden suchten daraufhin sofort die Örtlichkeit auf. Hier stellte sich den Beamten jedoch die alles entscheidende Frage: Wie kann man den Täter observieren, ohne sofort aufzufallen? Hier wussten die Mitarbeiter des Schwimmbades sofort Rat. Schnell stellten diese den Beamten Badehose und Handtuch zur Verfügung und nach einem kurzen Kleidertausch konnte der Einsatz starten. Im weiteren Verlauf zeigte sich, dass es sich bei der verdächtigen Person tatsächlich um den gesuchten Spindaufbrecher handeln könnte. Immer wieder schlich er durch den Umkleidebereich und beobachtete andere Gäste beim Verschließen ihrer persönlichen Gegenstände. Nachdem der Schwimmbadbesuch beendet war, wurde der Mann kontrolliert. Hierbei stellte sich heraus, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wurde. Weiterhin gab er unumwunden zu, dass er am heutigen Tage schon einen Spind aufgebrochen hatte. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass dieser Spind zufällig einem Polizeibeamten gehörte, welcher in seiner Freizeit im Schwimmbad zu Gast war. Die Freude des Kollegen, seine persönlichen Gegenstände wieder ausgehändigt zu bekommen, war natürlich groß. In seiner Vernehmung auf dem 4. Polizeirevier räumte der mutmaßliche Beschuldigte weitere Spindaufbrüche in den Wochen zuvor ein, bevor er dann zu seinem Haftantritt in eine Justizvollzugsanstalt verbracht wurde. Natürlich hatten die Beamten zuvor wieder die Badehose mit der Uniform getauscht.

PM des PP Westhessen vom 04.04.2014

„Auch Streifenpolizisten müssen bei Amokläufen eingreifen – so wie Sebastian Wolf. Der Beamte aus Winnenden hatte am 11. März 2009 Dienst. Und bei diesem Einsatz verlor er fast sein Leben.“

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf N24.de vom 07.03.2014
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/4393746/-ich-hab-s-pfeifen-hoeren-.html