Beiträge

Die Polizei erhielt in den Nachmittagsstunden des 11.04.2019 über Notruf den Hinweis auf eine Person mit Schussverletzung in einer Wohnung in Salzgitter-Lebenstedt, Hans-Böckler-Ring. Die daraufhin entsandten Einsatzkräfte wurden nach Eintreffen am Einsatzort in der betroffenen Wohnung unvermittelt von einer männlichen Person, die sich verbarrikadiert hatte, bedroht.
Hierbei ergaben sich konkrete Hinweise auf eine Bewaffnung des Täters. Hinzugezogene Spezialkräfte wurden beim Eindringen in die Wohnung von dem Täter ebenfalls konkret mit einer Waffe bedroht. In Folge dessen kam es zur Schussabgabe auf den Täter, der trotz umgehender medizinischer Versorgung kurze Zeit später verstarb.
Derzeit wird die Wohnung des Täters in der Einsteinstraße durch Einsatzkräfte gesichert und durchsucht. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Salzgitter vom 11.04.2019

Nachtrag vom 12.04.2019:

Die in Salzgitter am 11.04.2019 bei einem SEK-Einsatz angeschossene und später verstorbene männliche Person wurde am heutigen Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft obduziert und rechtsmedizinisch untersucht. Nach dem Obduktionsergebnis ist der 28-jährige Angeschossene an einem spinalen Schock infolge einer Rückenmarksdurchtrennung verstorben. Im Körper des Angeschossenen wurde ein Projektil einer 9mm-Kurzwaffe aufgefunden. Es ist davon auszugehen, dass das Projektil zur Durchtrennung des Rückenmarks geführt hat.
Bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde am heutigen Tag ein sog. Todesermittlungsvorgang angelegt. Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen sollen die Beamte des SEK damit beauftragt worden sein, Beamte der örtlichen Polizei aus einer Wohnung mit ungeklärter Situation herauszulösen. Die örtlichen Polizeibeamten seien aufgrund eines Notrufes zu einer Wohnung im Stadtteil Fredenberg gefahren. Vor der Wohnung hätte sich der Wohnungsinhaber, welcher den Notruf abgesetzt habe, aufgehalten und mitgeteilt, dass sich in der Wohnung ein Bekannter von ihm befinde, der ärztliche Hilfe benötige. Da die Beamten nach dem Betreten der Wohnung aufgrund des Verhaltens des Verwundeten befürchtet hätten, die Wohnung nicht ohne eine drohende Eigengefährdung wieder verlassen zu können, habe man Verstärkung durch das SEK angefordert.
Die Beamten des SEK und eine alarmierte Fahndungsgruppe der Polizeidirektion hätten daraufhin über einen längeren Zeitraum versucht, verbalen Kontakt zu dem später Angeschossenen aufzunehmen und ihn zur Kooperation zu überreden. Die Gespräche seien jedoch gescheitert und schließlich darin gegipfelt, dass die Beamten durch den später Angeschossenen in einem abgedunkelten Raum mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht worden seien. Trotz eines massiven verbalen Einwirkens und der Abgabe von Warnschüssen habe der später Angeschossene die Beamten weiterhin bedroht, weshalb letztlich ein Schuss durch einen Beamten abgegeben worden sei.
Die unmittelbar nach der Schussabgabe von einem dem SEK-Einsatzteam zugehörigen Rettungssanitäter eingeleiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen konnten den Tod des Angeschossenen nicht mehr verhindern.
Der Angeschossene steht im Verdacht, Tage zuvor in seiner eigenen Wohnung eine männliche Person getötet zu haben. In seiner Wohnung wurde ein männlicher Leichnam aufgefunden. Die Obduktion zur Klärung der Todesursache ist noch nicht abgeschlossen.
Bei der Polizeiinspektion Salzgitter wurde eine Mordkommission eingerichtet. Zu der Frage, in welchem persönlichen Verhältnis beide Personen zueinander standen und woher die Verletzungen des Angeschossenen stammen, die zum Ursprungseinsatz der örtlichen Polizei geführt haben, sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

Presseinformation der Staatsanwaltschaft Braunschweig vom 12.04.2019

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion See Warnemünde und der Polizeiinspektion Stralsund:

Seit den heutigen Morgenstunden, 02.04.2019, fand im Nationalpark Jasmund im Bereich der Kreidefelsenküste ein gemeinsamer Rettungseinsatz von Landes- und Bundespolizei sowie Feuerwehr und weiteren Rettungskräften statt.

Bereits am Montagabend ging im Polizeirevier Sassnitz gegen 21:15 Uhr der Hinweis zu einem aufgefundenen Rucksack auf einer Bank am Aussichtspunkt der „Victoriasicht“ ein. Sofort nach Eingang der Meldung kamen Polizeikräfte zum Einsatz, die den Bereich nach dem möglichen Eigentümer des Rucksacks absuchten. Bei den Suchmaßnahmen wurde das Polizeirevier durch die Freiwillige Feuerwehr Baabe mit einer Drohne unterstützt. Die Suchmaßnahmen liefen bis spät in die Nacht, bis gegen Mitternacht der Einsatz zunächst abgebrochen wurde, da keinerlei konkrete Hinweise zu einem möglichen Unglücks- oder Suizidfall einer Person generiert werden konnten. Der Rucksack wurde durch die Sassnitzer Polizeibeamten sichergestellt.

In den frühen Morgenstunden des 02.04.2019 wurde die Suche erneut aufgenommen. Dabei unterstützten sowohl Beamte der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz als auch Beamte der Bundespolizeiinspektion See Warnemünde das Polizeirevier Sassnitz.
Letztere unterstützten seeseitig mit dem Schiff BP26 Eschwege, welches mit einem multifunktionalen Kamerasystem ausgestattet ist und u.a. Wärmebilder aufnehmen kann. Durch diesen Einsatz der Kamera und ergänzend durch Heranziehung eines Hubschraubers sowie eines begleitenden Kontrollbootes der Bundespolizei konnte unterhalb der Victoriasicht eine leblose Person in 30 Metern Höhe festgestellt werden.

Der eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod bei der leblosen Frau feststellen. Für die Sicherung des Leichnams kam zunächst die Höhenrettung der Sassnitzer Feuerwehr zum Einsatz. Die anschließende Bergung konnte nur mit Unterstützung des Offshore Rettungshubschraubers der Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen erfolgen.

Die Kriminalpolizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet und überprüft gegenwärtig die Identität der Frau sowie die genauen Umstände zum Geschehen. Es ist zu vermuten, dass die Frau hinab gestürzt ist und sich dabei möglicherweise tödliche Verletzungen zugezogen hat. Derzeit liegen keine Hinweise für ein Fremdverschulden vor.

PM der PI Stralsund vom 02.04.2019

Am Freitagnachmittag (07.09.2018) kam es im Bereich der Bahngleise an der Hamelner Prinzenstraße zu einem tödlichen Unfall, nachdem ein 10-jähriger Junge beim Spielen an die Oberleitung gefasst hatte.

Gegen 16.40 Uhr rief eine Zeugin über Notruf die Rettungsleitstelle, nachdem zwei Kinder ihr zugerufen hatten, dass ihr Freund verunglückt sei. Die 48-Jährige hatte zuvor einen lauten Knall gehört und hatte sich daraufhin in ihrer Wohnung an ein Fenster begeben, von wo aus sie die Kesselwagen und die beiden Kinder auf den Gleisen hatte sehen können.

Der Rettungsdienst der Feuerwehr Hameln, welcher kurze Zeit später am Unglücksort eintraf, konnte nur noch den Tod des 10-jährigen Jungen feststellen.

Über den Notfallmanager der Deutschen Bahn wurde zeitgleich mit der Alarmierung des Rettungsdienstes die Notabschaltung der Oberleitungen veranlasst. Da zunächst nicht klar war, in welchem Bereich sich der Unfall zugetragen hatte, wurde der Strom für den gesamten Bahnhofsbereich abgeschaltet. In der Zeit von 16.44 Uhr bis 17.07 Uhr lag der Bahnverkehr daher lahm. Nachdem klar war, dass sich der tödliche Unfall auf einem Kesselwagenabstellgleis im Bereich der Prinzenstraße ereignet hatte, wurde der Bahnverkehr wieder freigegeben.

Die beiden Kinder, zwei Jungs, welche augenscheinlich zuvor mit dem verunfallten Jungen gespielt hatten, konnten nicht zum Unfallhergang befragt werden.

Die 48-jährige Mitteilerin gab jedoch gegenüber den Polizeibeamten an, dass eines der Kinder ihr gesagt habe, dass der 10-jährige Hamelner auf einem Kesselwagen gespielt habe. Er sei gestolpert und habe sich an der Oberleitung festgehalten. Dabei habe er einen Stromschlag bekommen und sei vom Kesselwagen gestürzt.

Anhand der Verletzungen des verstorbenen Kindes wird davon ausgegangen, dass sich der Unfall so zugetragen hat, wie von der Frau berichtet wurde.

Während der Unfallaufnahme erschienen die Eltern des verunglückten Jungen, sowie weitere Familienangehörige am Unfallort. Auf Wunsch des Vaters wurde dieser zum Leichnam seines Sohnes gelassen. Eine Angehörige brach am Unglücksort zusammen, nachdem sie vom Tod des Jungen erfuhr. Sie musste vor Ort medizinisch versorgt werden.

PM der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden vom 08.09.2018

 

Ein 26-jähriger polnischer Staatsbürger verunfallte am Montagmorgen (06.08.),gegen 05:10 Uhr, auf der Bundesautobahn A4 bei Hainichen in Sachsen, mit einem 320 GT BMW. Der Firmenwagen war in der Nacht zum Montag im Bad Hersfelder Stadtteil Heenes gestohlen worden.

Polizeibeamten fiel der Wagen dann am frühen Morgen auf der BAB 4 auf und sollte kontrolliert werden. Dabei versuchte sich der Fahrer der Verfolgung zu entziehen und gab Vollgas. Schließlich verunfallte der Tatverdächtige mit dem gestohlenen Pkw im Bereich der Autobahnabfahrt Hainichen (auf die nachfolgende PM der Polizeidirektion Chemnitz wird verwiesen.

Ergänzend kann mitgeteilt werden, dass der Tatverdächtige am gestrigen Mittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Fulda beim Haftrichter in Chemnitz vorgeführt wurde. Nach Prüfung wurde ein Haftbefehl allerdings nicht erlassen.

Nachfolgend Pressemitteilung der Polizeidirektion Chemnitz (Sachsen) vom Montag, 06.08.18:

Landkreis Mittelsachsen Revierbereich Mittweida Hainichen (Bundesautobahn 4) – Auf Flucht nach Pkw-Diebstahl verunglückt (3179) Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe von Bundespolizei und Landespolizei (GFG) verfolgten in der Nacht zum Montag einen Pkw BMW, der die A 4 in Richtung Dresden befuhr. Das Auto sollte an der Anschlussstelle Frankenberg kontrolliert werden, was dem Fahrer mittels Zeichen zu verstehen gegeben wurde. Dieser setzte seine Fahrt jedoch in Richtung Dresden fort und die Beamten fuhren hinterher. Kurz vor der Anschlussstelle Hainichen überholte der BMW ein im rechten Fahrstreifen fahrendes Fahrzeug rechts auf dem Seitenstreifen. Offenbar wollte der BMW-Fahrer die Autobahn an der Anschlussstelle Hainichen verlassen, wobei der BMW in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam und mit zwei Leitpfosten sowie dem Mast eines Verkehrszeichens kollidierte. Danach fuhr der BMW frontal gegen einen Erdwall, überschlug sich und blieb in Höhe der Zufahrt zu einem Regenrückhaltebecken auf dem Dach liegen. Der BMW-Fahrer (26) wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 27.000 Euro. Andere Fahrzeuge waren nicht an dem Unfall beteiligt. Der BMW fing im Seite 3 von 3 Motorraum Feuer, was die hinzugerufene Feuerwehr löschte. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der BMW in Hessen gestohlen war und die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Der Besitzer des BMW hatte die Diebstahlsanzeige fast zeitgleich mit der Feststellung bei der Unfallaufnahme erstattet. Der 26-jährige Fahrer stand zum Unfallzeitpunkt unter Drogeneinfluss. Ein durchgeführter Drogentest reagierte auf Amphetamine positiv. Dem 26-Jährigen wurde die vorläufige Festnahme ausgesprochen. Er befindet sich noch in medizinischer Behandlung in einem Krankenhaus. Den BMW stellten die Beamten sicher. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Soko „Kfz“ der Polizeidirektion Chemnitz.

PM des PP Osthessen vom 08.08.2018

Gestern Nachmittag erfasste eine Straßenbahn eine 13-jährige Radfahrerin in Rummelsburg, die ihren schweren Verletzungen erlag. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr das Mädchen gegen 16.30 Uhr mit ihrem Fahrrad auf dem Blockdammweg in Richtung Köpenicker Chaussee. Beim Überqueren des Gleisbettes geriet sie, trotz sofort eingeleiteter Gefahrenbremsung durch den 60-jährigen Fahrer, unter den Triebwagen einer Straßenbahn der Linie 21, die in gleicher Richtung fuhr. Alarmierte Rettungskräfte hoben mit technischem Gerät den Triebwagen an, um das Mädchen zu bergen. Bei dem Versuch geriet der Triebwagen schräg ins Gleisbett. Zwei Mitarbeiter der Feuerwehr wurden dabei verletzt. Zwei Notärzte versuchten am Unfallort erfolglos, die 13-Jährige zu reanimieren. Alarmierte Notfallseelsorger der Feuerwehr, BVG und Polizei versorgten Zeugen, Angehörige und Beamte. Während der Arbeiten am Unfallort blieb der Blockdammweg zwischen Ehrlichstraße und Köpenicker Chaussee bis etwa 21.45 Uhr gesperrt.

PM der Polizei Berlin vom 13.06.2018

 

Am Samstag, 26.05.2018, gegen 18:30 Uhr, gingen beim Polizeinotruf mehrere Anrufe von besorgten Passanten ein, da ein Rottweiler in einem Hinterhof in der Bayerstraße Passanten angegriffen und auch verletzt habe.

Bei Eintreffen der Polizeibeamten lief der 1,5-jährige Rottweiler hinter einem Passanten her und versuchte diesen anzugreifen. Ein 37-jähriger Polizeibeamter der Polizeiinspektion 16 (Hauptbahnhof) stellte sich daraufhin schützend vor den Passanten. Allerdings umrundete der Hund den Polizisten lediglich und setzte dem Passanten weiter nach.
Auch die 26-jährige Hundehalterin versuchte verzweifelt den Hund zu stoppen, was ihr allerdings nicht gelang.

Schlussendlich konnte der Hund durch den Polizisten, die Hundehalterin und weitere Passanten an der Gebäudemauer fixiert werden. Wieder versuchte die 26-Jährige ihren Hund anzuleinen. Der äußerst kräftige Hund riss sich aber auch diesmal wieder los und griff nun einen 28-jährigen Polizeibeamten der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) sowie einen 20-jährigen Bundespolizisten an. Beide erlitten dadurch Bissverletzungen und mussten im Anschluss in Krankenhäusern behandelt werden.

Da sich der Hund nicht mehr beruhigen ließ und eine Gefährdung aller weiteren umstehenden Personen durch den aggressiven Rottweiler nicht auszuschließen war, schoss der 37-jährige Polizist und eine Bundespolizistin auf das Tier, welches sofort verstarb. Eine Gefährdung umstehender Personen durch den Schusswaffengebrauch konnte zu diesem Zeitpunkt ausgeschlossen werden.

Im Zuge der ersten Vernehmungen stellte sich heraus, dass die 26-Jährige ihren Hund frei und unangeleint in einem Innenhof hatte laufen lassen. Ein dabei zufällig vorbeikommender Passant entfachte offensichtlich den Jagdtrieb des Tieres. Der Rottweiler griff den Passanten an und biss diesen. Die 26-Jährige konnte ihren Hund gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten dann wieder zurück in ihr Auto verbringen und wollte wegfahren. Dies verhinderte eine 63-jährige Zeugin, indem sie die Hundehalterin aufforderte, stehen zu bleiben und ihre Personalien zu hinterlassen. Daraufhin habe die Hundehalterin den Hund nochmals unangeleint aus dem Auto herausgelassen.

Die 26-jährige Frau aus Berlin erwartet nun eine Anzeige u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung. Insgesamt wurden durch den Rottweiler fünf Personen durch
Bisswunden verletzt und wurden in Krankenhäusern versorgt.

PM des PP München, Ludwigsvorstadt, vom 27.05.2018

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist ein vier Wochen alter Säugling in einer Wohnung in der Rendsburger Landstraße zu Tode gekommen. Als dringend tatverdächtig gilt der 19 Jahre alte Vater des Mädchens. Er befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam und soll auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach jetzigem Ermittlungsstand der Kieler Mordkommission kam es gegen 03:45 Uhr zu der Tat durch den alkoholisierten Tatverdächtigen. Die Polizei wurde zunächst alarmiert, da der 19 Jahre alte Deutsche in der Wohnung randalieren sollte. Bei Eintreffen der Beamten des 3. Reviers fanden diese das vier Wochen alte Kind derart schwer verletzt vor, dass eine sofortige Reanimation zunächst durch die eingesetzten Beamten und anschließend durch einen Notarzt erfolglos blieb. Eine Obduktion des Säuglings soll Klarheit über die Todesursache bringen.

Der Vater des Kindes konnte in dem Mehrfamilienhaus angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Er war deutlich alkoholisiert und stand offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Mutter und weitere Angehörige des Säuglings werden durch ein Kriseninterventionsteam (KIT) betreut. Die eingesetzten Polizeibeamten und die Angehörigen des Rettungsdienstes der Kieler Berufsfeuerwehr werden ebenfalls betreut.

Weitere Angaben werden zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht.

PM der PD Kiel vom 27.04.2018

 

Unfallzeit: 24.04.2018, 14:30 Uhr Unfallort: Hamburg-Poppenbüttel, Harksheider Straße

Bei einem Verkehrsunfall in Hamburg-Poppenbüttel sind gestern am frühen Nachmittag vier Personen schwer verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst Ost (VD 3) übernahm die Ermittlungen.

Nach aktuellem Ermittlungsstand fuhr eine 78-Jährige mit ihrem in einem Parkstreifen abgestellten Pkw (VW Golf) mit hoher Beschleunigung an und kollidierte mit einem vor ihrem Fahrzeug abgestellten Pkw (VW Touran), dessen 38-jährige Fahrerin sich zu diesem Zeitpunkt am Kofferraum aufhielt. Die 38-Jährige wurde kurzzeitig zwischen den beiden Pkw eingequetscht und erlitt schwere Verletzungen an den Beinen, die in einem Krankenhaus stationär behandelt werden. Lebensgefahr besteht nicht. Drei Kinder (1,3,5), die sich im VW Touran befanden, blieben unverletzt.

Die 78-Jährige setzte die Fahrt auf der Harksheider Straße in Richtung Norderstedt fort, stieß nach einigen Metern jedoch mit einem vor ihr fahrendem Pkw (BMW) zusammen und fuhr im Anschluss auf den Gehweg. Am BMW entstand Sachschaden, der Fahrer (66) blieb nach aktuellen Erkenntnissen unverletzt.

Auf dem Gehweg erfasste der VW Golf eine 35-Jährige, die einen Kinderwagen mit einem Säugling (5 Monate) schob, und kollidierte dann mit einem Baum. Sowohl die 35-Jährige als auch der Kinderwagen wurden durch den Aufprall durch die Luft geschleudert. Die Frau und ihre Tochter wurden dabei schwer verletzt und werden intensivmedizinisch betreut. Die 35-Jährige befindet sich nicht in Lebensgefahr. Zum derzeitigen Gesundheitszustand des Säuglings liegen keine näheren Angaben vor.

Durch den Aufprall am Baum wurde die 78-jährige Unfallverursacherin ebenfalls schwer verletzt, Lebensgefahr besteht nicht. Der Grund ihres Fahrverhaltens konnte bisher nicht ermittelt werden. Ihr Pkw wurde für weitere Untersuchungen sichergestellt.

Passanten und ein Großaufgebot der Feuerwehr leisteten den Verletzten medizinische Hilfe. Zur Betreuung einiger Unfallzeugen wurde das Kriseninterventionsteam des DRK angefordert. Auch zwei eingesetzte Polizeibeamte wurden von Seelsorgern betreut.

Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurden u.a. ein Sachverständiger und der Polizeihubschrauber „Libelle 2“ eingesetzt.

Die Sachschäden belaufen sich insgesamt auf ca. 16.000 Euro.

Die Harksheider Straße war für die Ermittlungs- und Räummaßnahmen zwischen Ulzburger Straße und Poppenbüttler Hauptstraße in beide Richtungen von 14:40 bis 18:02 Uhr gesperrt. Es kam zeitweise zu örtlichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

PM der Polizei Hamburg vom 25.04.2018

Am Freitagnachmittag (20. April) ist in Leverkusen-Steinbüchel eine Mercedes B-Klasse von der Straße abgekommen und eine Böschung hinunter gefahren. Der Autofahrer (76) verstarb noch an der Unfallstelle. Seine Ehefrau (76) wurde im Auto eingeklemmt und schwer verletzt. Ein internistischer Notfall kann derzeit als Unfallursache nicht ausgeschlossen werden.

Gegen 15.40 Uhr war der Senior in seinem Mercedes-Benz mit seiner Ehefrau auf der Steinbücheler Straße in Richtung Oulustraße unterwegs. Zwischen den beiden Einmündungen des Theodor-Heuss-Rings kam die B-Klasse aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Ein Polizeibeamter befreite den 76-Jährigen aus dem Fahrzeug und begann mit der Reanimation. Ein eingesetzter Notarzt konnte nur noch den Tod des Seniors feststellen. Rettungskräfte befreiten die Beifahrerin aus dem Auto und fuhren sie anschließend in eine Klinik.

Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln ist aktuell im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme ist die Steinbücheler Straße im Bereich der Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

PM des PP Köln vom 20.04.2018

Der Einsatz am vergangenen Freitagmorgen, bei dem ein 19 Jahre alter gewalttätiger Mann afghanischer Herkunft erschossen wurde, beschäftigt mich sehr. Was wegen eines gemeldeten Randalierers wie ein Routineauftrag begann, endete mit einem schwerverletzten Bäckereiangestellten, mehreren verletzten Kolleginnen und Kollegen sowie dem Tod des Angreifers. Dies bedauere ich sehr.

Wir Polizistinnen und Polizisten haben im beruflichen Alltag mehr und mehr mit eskalierenden Konflikten zu tun. Respektlosigkeit und Gewalt nehmen zu. Trotz verbesserter Ausstattung, gezieltem Einsatztraining und psychologischer Ausbildungsinhalte sind wir immer öfter gezwungen, körperliche Gewalt bis hin zum Einsatz von Waffen zur Bewältigung solcher Situationen einzusetzen.

Nach einem Einsatz wie am Freitagmorgen befassen sich die Justizbehörden und das Hessische Landeskriminalamt als neutrale Ermittlungsbehörde in einem rechtstaatlichen Verfahren mit der Aufarbeitung der Geschehnisse. Dabei gelten auch für Polizeibedienstete – wie für alle Bürgerinnen und Bürger – die Unschuldsvermutung und das Vertrauen in die Rechtmäßigkeit ihrer Handlungen. Als Polizeipräsident und Behördenleiter stehe ich zu meinen Kolleginnen und Kollegen. Ich habe bisher keinen Zweifel an dem rechtmäßigen Handeln der eingesetzten Kräfte.

In der öffentlichen Diskussion und in den sozialen Netzwerken verschaffen sich auch Stimmen Gehör, die der Polizei schwerwiegende Vorwürfe machen. Ich sehe dies nicht so und verurteile die Art und Weise von vorschnellen und undifferenzierten Urteilen über das Handeln der eingesetzten Kolleginnen und Kollegen. Dagegen bin ich dankbar für die Aussagen vieler Vertreterinnen und Vertreter unserer Region, verbunden mit dem Vertrauen zur Polizei in Osthessen.

Günther Voß Polizeipräsident

PM des PP Osthessen vom 17.04.2018