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Koblenz, Kassel, Frankfurt, Kaiserlautern, Trier, Saarbrücken – Die Bundespolizeidirektion Koblenz erhält in diesem Jahr einen weiteren Zuwachs von rund 160 neuen Polizeibeamtinnen und -beamten. In einem ersten Schritt beginnen rund 80 Polizistinnen und Polizisten ihren Dienst nach Beendigung ihrer Laufbahnausbildung am 1. März 2021. Für die Standorte in Hessen sehen die Planungen rund 30 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor, in Rheinland-Pfalz rund 20 und im Saarland sollen 30 neue Polizistinnen und Polizisten zum Einsatz kommen. Am 1. September folgen weitere 80 Frauen und Männer des mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienstes der Bundespolizei.

„Wir freuen uns über die personelle Stärkung unserer Dienststellen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland.“ so Barbara Heuser, Präsidentin der Bundespolizeidirektion Koblenz.

Weitere Zuwächse erfolgen in den kommenden Jahren schrittweise. Die Ausbildungsoffensive soll bis 2024 fortgeführt werden.

PM der BPOLD Koblenz vom 26.02.2021

Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main und der Bundespolizeidirektion Koblenz:

Am Samstagabend, dem 20. Februar 2021, kam es zu einem Raub im Kaisersack bei dem Zivilfahnder der Bundespolizei zwei Täter stellten.

Während der Festnahme eines der Täter, solidarisierte sich eine Gruppe Unbeteiligter, die unter Einsatz von Pfefferspray und Drohung mit einem Messer, den Festgenommenen zu befreien versuchten. Ein Bundespolizist gab in der Folge einen Schuss in die Luft ab. Gegen 21.00 Uhr hatten die Zivilfahnder einen 35 Jahre alten Mann beobachtet, der sich verdächtig verhielt. Als ein stark alkoholisierter Passant an ihm vorbeilief, schritt der Räuber zu Tat. Er tanzte das Opfer aggressiv an, was der Geschädigte abzuwehren versuchte. Daraufhin ging der Räuber auf ihn los und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung bei der ein 19-jähriger und mutmaßliche Bekannter des Täters sich einmischte. In der Folge entriss der Haupttäter seinem Opfer die Geldbörse. Die Bundespolizisten schritten sofort ein und stellten die zwei Räuber. Während der Haupttäter sich der Festnahme widersetzte, jedoch vor Ort noch unter Kontrolle gebracht werden konnte, flüchtete der Zweite. Auf dem Bahnhofsvorplatz schließlich holten ihn zwei weitere Bundespolizisten ein und nahmen ihn unter Gegenwehr fest. Eine Gruppe von vier bis fünf unbeteiligten Männern bekamen die Situation mit und solidarisierten sich mit dem Festgenommenen. Sie bedrängten die Beamten und setzten sogar Pfefferspray gegen die Polizisten ein. Des Weiteren kam es auch zu einer Drohung mittels Messer gegen die Beamten. Darauffolgend gab ein Bundespolizist einen Warnschuss nach oben in die Luft ab. Die Gruppe flüchtete danach und konnten trotz schneller und intensiver Fahndungsmaßnahmen vorerst nicht gefasst werden. Die Bundespolizisten waren nach dem Angriff nicht mehr dienstfähig. Bezüglich des Raubes sowie der versuchten Gefangenenbefreiung hat die Frankfurter Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 22.02.2021

Eine 39-jährige Joggerin ist gestern Vormittag auf einem Feldweg im Bereich des Berstädter Weges in Mainz-Kastel von einem Kampfhund angegriffen und in den Arm gebissen worden. Die Frau erstattete Strafanzeige bei der Wiesbadener Polizei, die daraufhin Ermittlungen bezüglich des bisher unbekannten Hundehalters aufgenommen hat. Den Schilderungen der Geschädigten zufolge begegnete sie bei ihrem Lauf einem Mann und einer Frau, die gemeinsam unterwegs waren und jeweils einen Pitbull an der Leine bei sich führten. Einer der Hunde zeigte sich äußerst aggressiv und riss sich los, als die Frau die beiden Hundeführer passierte. Die 39-Jährige versuchte noch zu flüchten, stürzte dabei jedoch und wurde von dem angreifenden Hund in den Arm gebissen. Der Halter des Hundes griff in die Szene ein und brachte das Tier schließlich wieder unter Kontrolle. Jedoch habe sich weder er noch seine Begleiterin um die verletzte Frau gekümmert. Die Geschädigte lief daraufhin nach Hause und suchte anschließend einen Arzt auf. Der Mann wurde als ca.1,80 Meter groß, ca. 85 – 90 Kilogramm schwer, Ende 40, mit rundem Gesicht, einer schmalen Nase und glatten, braunen Haaren mit Seitenscheitel beschrieben. Bei seinem Hund handele es sich um einen dunkelgrauen Pitbull-Terrier. Seine Begleiterin sei etwa 30 Jahre alt und führte vermutlich ebenfalls einen gräulichen Pitbull bei sich. Das 2.
Polizeirevier hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und bittet Personen, die Hinweise zum Ablauf des Vorfalles oder zur Identität des gesuchten Hundehalters oder seiner Begleiterin geben können, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-2240 zu melden.

PM des PP Westhessen vom 14.05.2020

Friedrichsdorf, Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße, 09.05.2020, gg. 23.20 Uhr
Am Samstagabend wurde ein Polizeibeamter bei einem Verkehrsunfall in Friedrichsdorf leicht verletzt. Ein mit zwei Beamten besetzter Streifenwagen war gegen 23.20 Uhr im Rahmen einer Einsatzfahrt aus Richtung Homburger Landstraße kommend in der Friedrichsdorfer Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße unterwegs. Beim Abbiegen in die Dr.-Friedrich-Neiß-Straße kam der Fahrer nach links von der Fahrbahn ab. Der Opel Zafira kollidierte in der Folge mit einer Hauswand und prallte gegen zwei davor geparkte Pkw. Der Beifahrer zog sich bei der Kollision leichte Verletzungen zu, zu deren Behandlung er in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der entstandene Sachschaden an den drei Pkw sowie der Hauswand wird auf insgesamt rund 35.000 Euro geschätzt.

PM des PP Westhessen vom 11.05.2020

Am Sonntag (10.5.) hat eine aufmerksame Anwohnerin „Bei den Stockwiesen“, drei Katzen, ausgesetzt in einer rosa-schwarzen Transportbox, gefunden. Bei zwei der Tiere handelt es sich um circa 6 bis 8 Wochen alte, rotweiß getigerte, Katzenbabys. Nach einem kurzen Zwischenstopp auf der Polizeiwache haben die Ordnungshüter die Tiere in die Obhut des Tierheims übergeben. Zudem haben die Beamten ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. In diesem Zusammenhang fragen die Polizisten: Wer kann Hinweise zur Herkunft, den Besitzern der Katzen oder der Transportbox geben? Unter der Rufnummer 06071/96560 nimmt die Polizei in Dieburg alles Sachdienliche entgegen.

PM des PP Südhessen vom 11.05.2020

Glück im Unglück hatte ein 46-jähriger Motorradfahrer aus Immenhausen, der am heutigen Donnerstagmorgen seine Geldbörse auf der Autobahn verloren hatte. Er war gegen 7 Uhr auf der A 7 in Richtung Kassel unterwegs, als er kurz vor der Anschlussstelle Guxhagen bemerke, dass sein Portemonnaie während der Fahrt aus der Tasche gefallen war. Der Motorradfahrer handelte genau richtig, indem er in Guxhagen von der Autobahn abfuhr und den Verlust telefonisch bei der Polizeiautobahnstation Baunatal meldete. Bei einer anschließenden Absuche einer entsandten Streife entdeckten die Polizisten seine Geldbörse auf dem Seitenstreifen und konnten sie kurz darauf dem überglücklichen 46-Jährigen zurückgeben.

PM des PP Nordhessen vom 23.04.2020

Am Sonntag, den 12. April 2020, gegen 21.50 Uhr, war die Besatzung eines Funkstreifenwagens der Frankfurter Polizei (Mercedes Sprinter) wegen verschiedener gemeldeter Mülltonnenbrände in Griesheim mit Sondersignal auf dem Weg nach dort, um die bereits eingesetzten Kräfte zu unterstützen. Dazu befuhren sie mit Sondersignalen den Reuterweg aus Richtung Bremer Straße in Richtung Bockenheimer Anlage. Zum gleichen Zeitpunkt befuhr eine 73-jährige Frankfurterin mit ihrem Porsche Macan den Grüneburgweg aus Richtung Oberlindau kommend in Richtung der Eschersheimer Landstraße. An der Kreuzung Reuterweg/Grüneburgweg zeigte die Ampel für den Streifenwagen Rotlicht und für den Macan Grünlicht. In der Kreuzungsmitte kollidierten die beiden Fahrzeuge und der Sprinter fiel auf die linke Fahrzeugseite. Er rutsche noch einige Meter weiter und kollidierte mit zwei weiteren Fahrzeugen. Dabei handelte es sich um einen 1er BMW und einen VW Passat. Beide Fahrzeuge waren auf dem Reuterweg unterwegs in Richtung der Bremer Straße.
Bei dem Unfall wurden die drei im Sprinter befindlichen Polizeibeamten leicht verletzt. Sie konnten nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus wieder entlassen werden. Auch die Fahrerin des Macan trug leichte Verletzungen davon.
Auch der Fahrer des BMW, ein 23-jähriger Frankfurter, wurde leicht verletzt. Ein im Wagen befindlicher Beifahrer blieb unverletzt. Der 70-jährige Fahrer des Passat sowie seine beiden Mitfahrer blieben ebenfalls ohne Verletzungen.
Der insgesamt bei diesem Unfall entstandene Sachschaden beziffert sich auf etwa 85.000 EUR.

PM des PP Karlsruhe vom 13.04.2020

Kassel-Harleshausen: Ein Erfolg bei den Ermittlungen gegen falsche Polizeibeamte ist der Kasseler Kriminalpolizei am gestrigen Mittwochabend in Kassel-Harleshausen gelungen. Im Zuge laufender Ermittlungen erhielten die Kriminalbeamten der EG SÄM, die für Straftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständig sind, Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende Geldübergabe. Falsche Polizeibeamte hatten mit der miesen Masche zuvor eine hochbetagte Seniorin am Telefon derart verunsichert, dass die Frau Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von über 10.000 Euro bereitstellte. Tatsächlich übergab die Seniorin am späten Nachmittag gegen 18 Uhr die Wertsachen an zwei bei ihr erschienene Geldabholer. Zu deren Überraschung klickten für sie jedoch nach wenigen Metern bereits die Handschellen. Die Ermittler nahmen in der Ahnatalstraße einen 32 Jahre alten Mann aus dem Saarland und eine 41 Jahre alte Frau aus dem Schwalm-Eder-Kreis fest und stellten bei beiden die ergaunerten Wertsachen sicher.

Die weiteren umfangreichen Ermittlungen gegen die Tatverdächtigen, bei denen auch geprüft wird, ob sie an weiteren vollendeten Betrugsdelikten dieser Art beteiligt waren, dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 09.04.2020

Gestern Nacht um kurz nach 23 Uhr geht ein Anruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein. Eine 26jährige Frau aus der Gemeinde Vöhl meldete sich und bat um einen Krankenwagen, da die Geburt ihres zweiten Kindes unmittelbar bevorstand. Der Krankenwagen und Notarzt fuhren nach dort, um sich der Sache anzunehmen. Bis dahin lief alles normal. Doch vor Ort ergab sich das Problem, dass der zweijährige Sohn der Gebärenden nicht alleine in der Wohnung bleiben konnte, denn seine alleinerziehende Mutter sollte für die Geburt nach Kassel ins Krankenhaus gefahren werden. Somit wurde die Polizei um Hilfe gebeten. Eine Freundin, die eigentlich auf den Zweijährigen aufpassen sollte, konnte nicht erreicht werden. Und ein Onkel, den die 26-Jährige noch selbst telefonisch verständigt hatte, musste erst aus Niedersachsen anreisen. Also haben sich die eingesetzten Polizisten aus Korbach der Sache angenommen und den Zweijährigen in den Schlaf gewogen. Noch vor Eintreffen des Onkels aus Niedersachsen, um kurz vor 1 Uhr, traf die Freundin der 26-Jährigen in der Wohnung ein und die Polizisten übergaben die Betreuung des Kindes in ihre Hände.
Die Polizei hatte aber auch schon Verbindung zum Notdienst des Jugendamtes aufgenommen, für den Fall, dass eine zeitnahe Betreuung nicht möglich gewesen wäre.

PM der POL Korbach vom 04.04.2020

Nach einem Streit, der am späten Dienstagabend (31.3.) in einem Supermarkt in der Rüdesheimer Straße eskalierte, hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

Kurz nach 21 Uhr hatten Zeugen die Polizei alarmiert, nachdem zwei 29 und 24 Jahre alte Männer, im Kassenbereich des Geschäfts, mit einem weiteren Kunden aneinandergeraten waren. Die zunächst verbale Auseinandersetzung hatte sich rasch in den Eingangsbereich verlagert, wo der 48-jährige Darmstädter von seinen Kontrahenten ins Gesicht geschlagen und mit Pfefferspray besprüht wurde. Auch eine 22-jährige Angestellte des Geschäfts wurde von dem Spray getroffen, als sie dem 48-Jährigen zu Hilfe eilte. Die junge Frau aus Darmstadt- Eberstadt und der attackierte Kunde erlitten leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen konnte noch vor Ort die ärztliche Versorgung gewährleisten.

Beide Beschuldigte traten sofort die Flucht an, konnten jedoch zügig von den hinzueilenden Polizeibeamten gestellt und festgenommen werden. Bei der Festnahme zeigte sich rasch, dass das Duo unter dem Einfluss von Alkohol stand. Beide mussten mit zur Wache. Dort wurden Anzeigen erstattet, Blutproben entnommen und, zur Verhinderung weiterer Straftaten, beide Beschuldigte für die Nacht ins Gewahrsam gebracht. Die Ursache des Konflikts ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Im Rahmen dieser wird auch zu klären sein, inwieweit das Verhalten der Beschuldigten in dem Markt, insbesondere in Bezug auf Verstöße gegen aktuell geltende Verhaltensregeln, eine Rolle für diese Eskalation gespielt haben könnten. Die Ermittlungsgruppe-City ist mit dem Fall betraut

PM des PP Südhessen vom 01.04.2020