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In drei Fällen mussten Polizeibeamte in den vergangenen Tagen Anzeigen schreiben, weil Personen unter dem Einfluss von Alkohol Unfälle verursacht haben. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand. Am Freitag, 21.
Februar 2020, wurden die Beamten um 20.45 Uhr zur Cranger Straße in Erle alarmiert. Dort war es an der Kreuzung mit der Franzisstraße zur Kollision zwischen einem 42 Jahre alten Gelsenkirchener und einem 55 Jahre alten Mann gekommen, der ebenfalls in Gelsenkirchen wohnt und mit seiner Frau unterwegs war. Da der 42-Jährige bei der Unfallaufnahme einen desorientierten Eindruck auf die Polizeibeamten machte, führten sie einen freiwilligen Alkoholtest durch, der positiv war. Die Beamten stellten daher den Führerschein des Mannes sicher und brachten ihn zur Wache, wo ihm ein Arzt Blutproben entnahm. Zudem untersagten sie dem Mann die Weiterfahrt mit erlaubnispflichtigen Kraftfahrzeugen. Gleich behandelt wurde auch ein 32 Jahre alter Gladbecker, der den Beamten gegen 23.35 an der Schmalhorststraße in Horst auffiel. Dort fuhr er nämlich mit durchdrehenden Reifen auf die Beamten zu, die dort eigentlich wegen einem anderen Einsatz tätig waren. Als ein Polizist den Mann aufforderte, sein Fahrzeug anzuhalten, versuchte dieser, hinter dem Streifenwagen zu parken. Das misslang aber und der Wagen des Mannes rollte nach ersten Bremsversuchen weiter und fuhr auf den Streifenwagen auf. Das Dienstfahrzeug wurde dadurch leicht beschädigt. Nachdem die Beamten ihn daraufhin aufforderten auszusteigen, sagte der Mann sogleich, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Zudem konnte er sich auch sonst nicht ausweisen und zeigte Anzeichen von Alkohol- oder Drogenkonsum. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest war positiv. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und brachten ihn zur Identitätsfeststellung zur Wache. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte er diese wieder verlassen.
Schließlich mussten Polizeibeamte auch am Samstag, 22. Februar, an der Hohenzollernstraße in Bulmke tätig werden. Dort hatte eine 31 Jahre alte Gelsenkirchenerin gegen 22.35 Uhr beim Ausparken gleich zwei andere Autos leicht beschädigt. Auch sie zeige deutliche Anzeichen, Alkohol konsumiert zu haben, gab aber an, erst nach dem Unfall in ihrer Wohnung etwas getrunken zu haben. Auch sie musste die Beamten zur Blutprobenentnahme auf die Wache begleiten, nachdem ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest positiv war. Ihre Fahrerlaubnis wurde ebenfalls sichergestellt.

Die Polizei rät dringend: Lassen Sie das Auto stehen, wenn Sie Alkohol, Drogen oder sonstige die Wahrnehmung beeinträchtigende Substanzen eingenommen haben.
Sie gefährden sich und andere, häufig verlieren Sie Ihren Führerschein und eine Menge Geld.

PM der POL Gelsenkirchen vom 24.02.2020

„Nötigung, Drogenkäufe und Diebstähle: Es scheint, als hätte die Direktion in Ansbach ein Problem mit ihrem eigenen Personal.“

Online-Artikel, 24.09.2018
https://m.focus.de/regional/muenchen/muenchen-die-schwarzen-schafe-unter-ansbachs-polizisten_id_9643695.html

„Im Juli wurde ein israelischer Professor im Bonner Hofgarten irrtümlich von Polizisten niedergerissen und geschlagen. Er beschrieb die Attacke als äußerst brutal. Der Verteidiger eines Polizisten widerspricht diesen Darstellungen nun. Auch der Professor soll Verletzungen zugefügt haben.“

Online-Artikel, 10.09.2018
https://rp-online.de/nrw/panorama/bonn-polizisten-widersprechen-israelischem-professor-nach-attacke_aid-32853659

 

Ich war nicht dabei und deshalb werde ich den Teufel tun,
mich hier auf irgendeine Seite zu schlagen.

Was ich aber weiß, ist, dass es Polizisten im Regelfall deutlich schwerer haben, ihre Version des Tatgeschehens an die Öffentlichkeit zu bringen als jeder, der einen Polizeieinsatz zu kritisieren hat.

Deswegen geben wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. gerne auch mal der Version der Polizei Raum.

Was ich aber schon äußern möchte, ist, dass es für Außenstehende oft brutal aussieht, wenn Polizisten einen Widerständler ruhigstellen – sogar ich erschrecke mich manchmal noch, wenn ich das sehe. Mittlerweile habe ich allerdings genug Hintergrundwissen, um den Hintergrund mancher polizeilicher Vorgehensweise besser zu verstehen und kann versichern – nicht alles, was brutal aussieht ist es automatisch auch.

„Täglich um Punkt 14 Uhr kommen die Meldungen der Polizei aus Schweinfurt, zumindest wenn POK Lutz A. Braun von der Öffentlichkeitsarbeit diese auf seine sehr lesenswerte Art und Weise verfasst. Wir Medien übernehmen seine Berichte dann gerne, sie werden viel gelesen, sind sehr informativ und oft unterhaltsam geschrieben.“

Online-Artikel, 04.09.2018
https://in-und-um-schweinfurt.de/alternative-fakten/pannendienst-bei-den-freunden-und-helfern/

Auch wenn der Teaser nicht so klingt, geht es hier um Kritik an der Polizei. (Also wieder einen Post, den jene, die uns vorwerfen, Polizeigroupies zu sein, ignorieren müssen.)

 

„Ein Bielefelder hat einen Polizeibeamten an der Wertherstraße beim Falschparken erwischt. Der Polizist parkte auf einem Schwerbehindertenparkplatz – und holte sich in einem Imbiss etwas zu Essen.“

Online-Artikel, 28.08.2018
https://www.lz.de/ueberregional/owl/22228678_Erwischt-Polizist-blockiert-in-Bielefeld-Behinderten-Parkplatz.html

 

Anm. der Bloggerin:

Na, wenn das mal nicht ein Skandal ist, der die Repubik in ihren Grundfesten erschüttert. Da kann der Fotograf ja so richtig stolz auf sich sein, dass er diese massive und furchtbare Verfehlung aufgedeckt hat. Auch noch mit Fotos.

Und weil er dabei so vollkommen uneigennützig ist und es ihm natürlich ausschließlich um das Wohl der Allgemeinheit geht, reichte es ihm nicht aus, diese Bilder zum Polizeipräsidium zu schicken, nein, die mussten an die Presse durchgestochen werden, auf dass sich jeder Bürger, der noch eine Rechnung mit der Polizei offen hat, sich daran hochziehen möge …

Um nicht missverstanden zu werden: Ich weiß, dass das nicht in Ordnung ist. Ich finde es auch nicht toll. Aber ich sehe ehrlich gesagt die Pressewürdigkeit nicht so ganz.

„Nach dem Tötungsdelikt an einem 35-jährigen Mann in Chemnitz und den darauffolgenden Ausschreitungen in der Stadt, hat der Verfassungsschutz die sächsische Polizei nach „Bild“-Informationen am Montag klar vor einem organisierten Nazi-Aufmarsch gewarnt.“

Online-Artikel, 29.08.2018
https://www.pfalz-express.de/chemnitz-saechsische-polizei-wurde-von-verfassungsschutz-gewarnt/

„Rechte stellten das Dokument ins Netz. Sachsen Ministerpräsident sieht darin eine Straftat und lobt trotz massiver Kritik die Polizei“

Online-Artikel,
https://derstandard.at/2000086257704/Sachsens-Ministerpraesident-lobt-trotz-Kritik-Polizeieinsatz-in-Chemnitz?ref=rss

„Ein Polizist erschießt in der sächsischen Kleinstadt Geringswalde einen freilaufenden Hund: Der Beamte hatte das Tier in drohender Pose gegenüber einer Mutter mit Kleinkind angetroffen. Tierschützer halten die Tötung für überzogen. Wegen des Schusswaffengebrauchs wird ermittelt.“

Online-Artikel, 24.08.2018
http://www.lvz.de/Region/Doebeln/Polizist-erschiesst-fliehenden-freilaufenden-Hund

Anm. der Bloggerin: Es wird übrigens IMMER nach Schusswaffengebräuchen ermittelt, das steht auch weiter unten im Artikel. Die Ermittlungen haben nichts mit den Beurteilungen der Tierschützer zu tun.

Es ist übrigens immer einfacher, andere für ihre Arbeit zu kritisieren, als die Verantwortung für seine eigenen Entscheidungen zu übernehmen. Fakt ist, dass kein Polizist gerne auf Lebewesen schießt. Ich kenne zumindest keinen und ich kenne verdammt viele Polizisten.

„Ein Team von „Frontal 21“ filmte bei einer Anti-Merkel-Demo. Einer der Demonstranten warf dem Kameramann eine Straftat vor – daraufhin wurde das TV-Team von der Polizei festgehalten. Jetzt eskaliert der Streit auch politisch.“

Online-Artikel, 21.08.2018
https://www.welt.de/politik/deutschland/article181230292/Dresden-Polizei-haelt-TV-Journalisten-bei-Pegida-Demonstration-fest.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton

„TV-Reporter werfen der Polizei Behinderung ihrer Arbeit am Rande einer Pegida-Demo zum Besuch der Kanzlerin in Dresden vor. Ministerpräsident Michael Kretschmer verteidigt jetzt die Beamten.“

Online-Artikel, 19.08.2018
https://www.mdr.de/sachsen/dresden/dresden-radebeul/kretschmer-zu-zdf-vorfall-bei-merkel-besuch-in-dresden100.html