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Am Samstagnachmittag will ein 40-Jähriger verbotener Weise Marihuana bei zwei Drogendealern auf der Straße im Bereich der Mainzer Neustadt kaufen. Nachdem der 40-Jährige Geld bezahlt hat bekommt er ein Tütchen mit den angeblichen Drogen ausgehändigt. Bei der Überprüfung der „Ware“ stellt der Käufer dann fest, dass es sich bei dem Inhalt des Tütchens lediglich um Kaffeepulver handelt. Als er dies bei den beiden Dealern „reklamiert“ und sein Geld zurückfordert, wird er unvermittelt mit einem Schlagstock und einer Holzlatte zusammengeschlagen. Der 40-Jährige erleidet hierbei leichte Verletzungen. Von den Alarmierten Polizeibeamten können die beiden Dealer nicht mehr angetroffen werden. Laut Zeugenaussagen sollen diese von der Bonifaziusstraße in Richtung Boppstraße geflüchtet sein. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer
06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

PM des PP Mainz vom 15.06.2020

Am Donnerstag (13. Februar) ist eine Frau am Ortsrand von Kiefersfelden gegen 1.30 Uhr auf Beamte der Bundespolizei mit einem ungewöhnlichen Anliegen zugekommen. Sie fragte nach, ob ihr die Beamten nicht bei ihrer Reise nach Afrika helfen könnten, denn dort wolle sie sich einem Kannibalenstamm anschließen.

Mit einer solchen Bitte hatten die Bundespolizisten, die auf der Staatsstraße zwischen Kufstein und Kiefersfelden gerade Grenzkontrollen durchführten, nicht gerechnet. Die angesprochenen Beamten gingen sofort davon aus, dass sich die österreichische Staatsangehörige, die mitten in der Nacht ohne Winterbekleidung zu Fuß unterwegs war, in einem psychischen Ausnahmezustand befinden müsse. Eine Überprüfung ihrer Personalien bestätigte diese Annahme: Laut Auskunft der Polizeidienststelle in Kufstein war die orientierungslose 24-Jährige als vermisst gemeldet. Sie hatte sich selbstständig aus einer Klinik in Niederösterreich, in der sie in Behandlung war, entfernt. Offenbar war sie dann als Anhalterin unterwegs. Auch in Deutschland wurde die Frau gesucht. Laut Polizeicomputer war die Staatsanwaltschaft in Freiburg (Breisgau) wegen eines laufenden Betäubungsmittel-Verfahrens am Aufenthaltsort der Österreicherin interessiert. Da sie bei den Bundespolizisten einen äußerst verwirrten Eindruck erweckte, nahmen die Beamten die Hilfsbedürftige in Gewahrsam und veranlassten sogleich ihre Einlieferung in eine Klinik im Landkreis Rosenheim.

PM der BPOLI Rosenheim vom 13.02.2020

In der Nacht zum Freitag, den 29. November 2019, wurden Beamte der Polizei Kaltenkirchen alarmiert, weil an einem Firmengebäude in der Werner-von-Siemens-Straße der Einbruchalarm ausgelöst wurde.
Kurz darauf gab es Entwarnung: Ein Staubsauger-Roboter hatte sich um 1 Uhr in der Nacht selbstständig in Betrieb gesetzt und den Bewegungsmelder ausgelöst.
Für die Polizei war der Einsatz damit beendet.

PM der PD Bad Segeberg vom 29.11.2019

Ohne Widerstand und glücklicherweise auch ohne ernsthaft Verletzte endete eine spektakuläre Festnahme am heutigen Dienstag in Viersen.
Die Polizei erhielt gegen 10:00 Uhr einen Hinweis, wonach sich ein mit Haftbefehl gesuchter 27-jähriger Mann im Wohnhaus seiner Eltern aufhalten solle.
Nach Schellen erblickten die Einsatzkräfte durch die Glasscheibe der Haustür einen Mann, der seinerseits wohl die Einsatzkräfte erkannt und sich wieder ins Haus zurückgezogen hatte, ohne die Tür zu öffnen. Die Einsatzkräfte, die derweil das Haus umstellt hatten, sahen, wie dieser Mann durch ein Fenster im Erdgeschoss die Flucht durch den Garten antreten wollte. Diese Idee begrub er, als er die Polizisten erblickte. Mittlerweile war die Mutter des Gesuchten wohl erwacht und öffnete den Einsatzkräften die Tür. Sie gab an, alleine im Haus zu sein, ihr Sohn sei nicht da. Letztendlich war der Gesuchte durch ein Dachfenster im zweiten Obergeschoss auf das Dach geflüchtet. Als er auf demselben Weg wieder zurück ins Haus wollte und an seinem Ausstiegsfenster Einsatzkräfte erblickte, flüchtete er erneut über das Schrägdach auf ein Vordach. Der Aufforderung, stehen zu bleiben, kam der junge Mann nicht nach. Vielmehr kletterte er waghalsig an einer Dachrinne auf ein etwa drei Meter darunter befindliches, nur etwa 20 cm breites Mäuerchen in einer Höhe von etwa 3 Metern über dem Boden. Da ein Verfolgen sowohl für sie Einsatzkräfte als auch für den Flüchtenden zu gefährlich gewesen wäre, begaben sich die Einsatzkräfte zurück ins Haus, um auf „normalem“ Weg die Verfolgung des Mannes fortzusetzen. Beim Sprung durch das Fenster zurück ins Haus riss ein Polizist versehentlich einen Heizkörper ab. Das Wasser ergoss sich ins Haus. Die Absperrkräfte nahmen derweil die Verfolgung des Mannes in Richtung Freiheitsstraße auf. Ein zu Fuß nacheilender Polizist lieh sich für die Verfolgung das Fahrrad eines zufällig vorbeikommenden Passanten.
Leider verfing sich bei der strammen Fahrt der Fellüberzug des Sattels in der Kette und beschädigte das Schaltwerk des Mountainbikes so sehr, dass die weitere Verfolgung zu Fuß erfolgen musste. Natürlich wird dem Mann der Schaden ersetzt werden. Die mit Einsatzfahrzeugen nacheilenden Einsatzkräfte wurden dann auch noch auf der Freiheitsstraße geblitzt, konnten den Gesuchten aber letztendlich dort im Grünstreifen widerstandslos festnehmen. Der 27-jährige, der ohne Schuhe unterwegs und mit zahlreichen Kratzern und viel Erde versehen war, nahm es mit Humor. Er hätte nicht mehr damit gerechnet, dass die Polizisten ihn noch bekommen würden.

PM der KPB Viersen vom 25.11.2019

Wenig dankbar über seine Rettung zeigte sich ein Mischlingshund am Sonntagnachmittag.
Der Hund war seiner Halterin vor längerer Zeit entwischt und in den letzten zwei Wochen immer wieder bei Thiersheim gesehen worden. Auch auf der Autobahn A 93 kam es deshalb zu mehreren Polizeieinsätzen.
Am Sonntag sichtete die Halterin ihren Hund erneut im Bereich des Autohofes Thiersheim und verständigte einen Tierarzt und die Polizei. Nach länger andauernder Verfolgung gelang es, den Hund in einem umzäunten Gelände einzusperren. Der Tierarzt setzte sein Betäubungsgewehr ein. Nachdem sich der Hund hingelegt hatte, versuchten ein Beamter der Verkehrspolizei Hof und der Tierarzt gemeinsam ihm eine Leine anzulegen.
Leider hatte die Dosis nicht die erwünschte Wirkung erzielt und der Hund biss beide Helfer in die Arme. Sie mussten zunächst ihre Rettungsaktion aufgeben und sich mit Desinfektionsmitteln und Verbandmaterial aus dem Fundus des Tierarztes selbst versorgen.
Danach gelang es, den mittlerweile wieder zu Kräften gekommenen Hund in eine Garage zu treiben und mit einem weiteren Schuss aus dem Betäubungsgewehr ruhig zu stellen. Der undankbare Hund konnte seiner Halterin übergeben werden. Die Retter mussten sich anschließend in ärztliche Behandlung begeben.

PM der VPI Hof vom 19.08.2019

Am frühen Samstagmorgen (6. Juli) hat die Polizei Köln eine Vermisste (3) im Stadtteil Porz gefunden und nach Hause gebracht. Im Zuge einer Nahbereichsfahndung in der Nähe eines Supermarkts in der Humboldtstraße hatte sich die Ausreißerin gegen 7.30 Uhr zunächst unter einen Streifenwagen geflüchtet, bevor die Beamten (23, 26) sie unter Zuhilfenahme eines handelsüblichen Mettbrötchens hervorgelockt haben. Die junge Dame leistete zunächst durch einen Biss in den linken Unterarm des 23-jährigen Polizisten Widerstand, beruhigte sich jedoch nach Streicheleinheiten im Streifenwagen.

Die 83-jährige Halterin schloss die Dackeldame Zora überglücklich in ihre Arme. Beim morgendlichen Spaziergang war die zügige Zora ohne Leine und Halsband in unbekannte Richtung geflüchtet. Der gebissene Beamte blieb dienstfähig.

PM der POL Köln vom 08.07.2019

Mittwochmittag (3. Juli gegen 12Uhr) rückten Polizisten und Polizistinnen vom Polizeipräsidium zu einer öffentlichen Veranstaltung an der Steeler Straße aus. Die dortige Sozialeinrichtung feierte mit hunderten Gästen ihr alljährliches Sommerfest, zu dem Groß und Klein eingeladen war. Neben vielen Attraktionen war auch die „POLIZEI“ mit ihren Streifenwagen, den Ausrüstungsgegenständen und den einsatzbereiten Beamten ein Magnet für Groß und Klein. „Sind Sie die Polizei?“ fragten viele zunächst schüchtern die uniformierten Polizisten, bevor sie wenig später mit Dienstmütze und Anhaltekelle bewaffnet, am Steuer der Streifenwagen saßen. Viele Stunden wurden die Beamten geherzt und gedrückt. Überraschend ertönte dann gegen 17:30 Uhr der Hilferuf „Haltet den Dieb!“, der auch den letzten unserer kindlichen und erwachsenen Besucher bewies, dass tatsächlich die richtige Polizei sie besuchte. Mit schnellen Schritten suchten die Polizisten auf dem weitläufigen Gelände nach dem Dieb und fanden ihn schließlich versteckt in der großen Gästeschar. Kurz darauf klickten zwar nicht die Handschellen – der dringend tatverdächtige Mann war aber gefasst.
„Mir war langweilig, da wollte ich was mit der Polizei machen!“ entgegnete der Ertappte den Polizisten. Beamte der Polizeiinspektion Mitte übernahmen kurz darauf die weitere Bearbeitung und nahmen den erwachsenen Mann mit zur Wache, wo sie seine Personalien überprüften.
Später brachten sie ihn zu seiner Wohnanschrift.

PM der POL Essen vom 04.07.2019

Kanadagänse auf der BAB

Ein Familienausflug auf der Autobahn 59 hat am Freitagmorgen (21. Juni) zu vielen besorgten Anrufen bei der Polizei geführt.
Uneinsichtige Kanadier spazierten mit ihren vier Kindern an der Anschlussstelle Rheindorf auf der Straße.

Autobahnpolizisten standen den frech auftretenden und unkooperativen Eltern der sechsköpfigen Familie um 10.15 Uhr auf dem Asphalt gegenüber. Dem Platzverweis kamen die „Langhälse“ nicht nach und wichen dem Zugriff der Beamten geschickt aus. Erst mit vereinten Kräften und mit Unterstützung der Feuerwehr ließ sich die Familie aus Kanada widerwillig „festnehmen“.

Aufgrund fehlender Haftgründe endete der Einsatz für die naturliebende Familie auf einer anliegenden Wiese. Von dort aus können die Kanadagänse beruhigt ins Wochenende watscheln.

PM der POL Köln vom 21.06.2019

Eine Zivilstreife der Bundespolizei war gestern Nachmittag auf dem Gelände der DB Netz in der Erfurter Rathenaustraße im Einsatz, weil es dort in der vergangenen Zeit zu Diebstählen gekommen war. Dabei wurden sie von einer 35-jährigen Deutschen angesprochen, die von den Beamten wissen wollte, was sie auf dem Gelände machen. Nachdem sich diese als Bundespolizisten ausgewiesen hatten, wollten sie von der Frau dasselbe wissen. Da sie aber selbst keinen plausiblen Grund für ihren Aufenthalt auf dem Firmengelände nennen konnte, überprüften die Beamten die Identität der Frau und durchsuchten den von ihr mitgeführten Rucksack. In diesem befanden sich ein Bolzenschneider und weiteres Werkzeug, weshalb der Verdacht aufkam, dass es sich bei der 35-Jährigen selbst um eine Diebin handelt. Aus dem Grund durchsuchten Bundespolizisten in der Folge die Wohnung der Frau in Erfurt. Hier fand die Beamten mehrere Kupferkabel, bei denen der Verdacht besteht, dass diese vom Gelände der DB Netz entwendet worden waren. Die 35-Jährige wollte sich zum Tatvorwurf zunächst nicht äußern. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet.

PM der BPOLI Erfurt vom 17.06.2019

Am Sonntagmorgen meldete sich ein besorgter Mann bei der Polizei. Er stünde vor der Wohnung seiner Freundin im Erfurter Norden und sie würde ihm nicht öffnen. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Sachverhalt vor Ort auflösen. Die Frau hatte lediglich geschlafen. Der polizeiliche Einsatz wäre somit beendet gewesen, wenn gegen die Frau kein Haftbefehl vorgelegen hätte. Sie wurde festgenommen und nach Vorführung beim Haftrichter ins Gefängnis gebracht.

PM der LPI Erfurt vom 09.06.2019