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Wenig dankbar über seine Rettung zeigte sich ein Mischlingshund am Sonntagnachmittag.
Der Hund war seiner Halterin vor längerer Zeit entwischt und in den letzten zwei Wochen immer wieder bei Thiersheim gesehen worden. Auch auf der Autobahn A 93 kam es deshalb zu mehreren Polizeieinsätzen.
Am Sonntag sichtete die Halterin ihren Hund erneut im Bereich des Autohofes Thiersheim und verständigte einen Tierarzt und die Polizei. Nach länger andauernder Verfolgung gelang es, den Hund in einem umzäunten Gelände einzusperren. Der Tierarzt setzte sein Betäubungsgewehr ein. Nachdem sich der Hund hingelegt hatte, versuchten ein Beamter der Verkehrspolizei Hof und der Tierarzt gemeinsam ihm eine Leine anzulegen.
Leider hatte die Dosis nicht die erwünschte Wirkung erzielt und der Hund biss beide Helfer in die Arme. Sie mussten zunächst ihre Rettungsaktion aufgeben und sich mit Desinfektionsmitteln und Verbandmaterial aus dem Fundus des Tierarztes selbst versorgen.
Danach gelang es, den mittlerweile wieder zu Kräften gekommenen Hund in eine Garage zu treiben und mit einem weiteren Schuss aus dem Betäubungsgewehr ruhig zu stellen. Der undankbare Hund konnte seiner Halterin übergeben werden. Die Retter mussten sich anschließend in ärztliche Behandlung begeben.

PM der VPI Hof vom 19.08.2019

Am frühen Samstagmorgen (6. Juli) hat die Polizei Köln eine Vermisste (3) im Stadtteil Porz gefunden und nach Hause gebracht. Im Zuge einer Nahbereichsfahndung in der Nähe eines Supermarkts in der Humboldtstraße hatte sich die Ausreißerin gegen 7.30 Uhr zunächst unter einen Streifenwagen geflüchtet, bevor die Beamten (23, 26) sie unter Zuhilfenahme eines handelsüblichen Mettbrötchens hervorgelockt haben. Die junge Dame leistete zunächst durch einen Biss in den linken Unterarm des 23-jährigen Polizisten Widerstand, beruhigte sich jedoch nach Streicheleinheiten im Streifenwagen.

Die 83-jährige Halterin schloss die Dackeldame Zora überglücklich in ihre Arme. Beim morgendlichen Spaziergang war die zügige Zora ohne Leine und Halsband in unbekannte Richtung geflüchtet. Der gebissene Beamte blieb dienstfähig.

PM der POL Köln vom 08.07.2019

Mittwochmittag (3. Juli gegen 12Uhr) rückten Polizisten und Polizistinnen vom Polizeipräsidium zu einer öffentlichen Veranstaltung an der Steeler Straße aus. Die dortige Sozialeinrichtung feierte mit hunderten Gästen ihr alljährliches Sommerfest, zu dem Groß und Klein eingeladen war. Neben vielen Attraktionen war auch die „POLIZEI“ mit ihren Streifenwagen, den Ausrüstungsgegenständen und den einsatzbereiten Beamten ein Magnet für Groß und Klein. „Sind Sie die Polizei?“ fragten viele zunächst schüchtern die uniformierten Polizisten, bevor sie wenig später mit Dienstmütze und Anhaltekelle bewaffnet, am Steuer der Streifenwagen saßen. Viele Stunden wurden die Beamten geherzt und gedrückt. Überraschend ertönte dann gegen 17:30 Uhr der Hilferuf „Haltet den Dieb!“, der auch den letzten unserer kindlichen und erwachsenen Besucher bewies, dass tatsächlich die richtige Polizei sie besuchte. Mit schnellen Schritten suchten die Polizisten auf dem weitläufigen Gelände nach dem Dieb und fanden ihn schließlich versteckt in der großen Gästeschar. Kurz darauf klickten zwar nicht die Handschellen – der dringend tatverdächtige Mann war aber gefasst.
„Mir war langweilig, da wollte ich was mit der Polizei machen!“ entgegnete der Ertappte den Polizisten. Beamte der Polizeiinspektion Mitte übernahmen kurz darauf die weitere Bearbeitung und nahmen den erwachsenen Mann mit zur Wache, wo sie seine Personalien überprüften.
Später brachten sie ihn zu seiner Wohnanschrift.

PM der POL Essen vom 04.07.2019

Kanadagänse auf der BAB

Ein Familienausflug auf der Autobahn 59 hat am Freitagmorgen (21. Juni) zu vielen besorgten Anrufen bei der Polizei geführt.
Uneinsichtige Kanadier spazierten mit ihren vier Kindern an der Anschlussstelle Rheindorf auf der Straße.

Autobahnpolizisten standen den frech auftretenden und unkooperativen Eltern der sechsköpfigen Familie um 10.15 Uhr auf dem Asphalt gegenüber. Dem Platzverweis kamen die „Langhälse“ nicht nach und wichen dem Zugriff der Beamten geschickt aus. Erst mit vereinten Kräften und mit Unterstützung der Feuerwehr ließ sich die Familie aus Kanada widerwillig „festnehmen“.

Aufgrund fehlender Haftgründe endete der Einsatz für die naturliebende Familie auf einer anliegenden Wiese. Von dort aus können die Kanadagänse beruhigt ins Wochenende watscheln.

PM der POL Köln vom 21.06.2019

Eine Zivilstreife der Bundespolizei war gestern Nachmittag auf dem Gelände der DB Netz in der Erfurter Rathenaustraße im Einsatz, weil es dort in der vergangenen Zeit zu Diebstählen gekommen war. Dabei wurden sie von einer 35-jährigen Deutschen angesprochen, die von den Beamten wissen wollte, was sie auf dem Gelände machen. Nachdem sich diese als Bundespolizisten ausgewiesen hatten, wollten sie von der Frau dasselbe wissen. Da sie aber selbst keinen plausiblen Grund für ihren Aufenthalt auf dem Firmengelände nennen konnte, überprüften die Beamten die Identität der Frau und durchsuchten den von ihr mitgeführten Rucksack. In diesem befanden sich ein Bolzenschneider und weiteres Werkzeug, weshalb der Verdacht aufkam, dass es sich bei der 35-Jährigen selbst um eine Diebin handelt. Aus dem Grund durchsuchten Bundespolizisten in der Folge die Wohnung der Frau in Erfurt. Hier fand die Beamten mehrere Kupferkabel, bei denen der Verdacht besteht, dass diese vom Gelände der DB Netz entwendet worden waren. Die 35-Jährige wollte sich zum Tatvorwurf zunächst nicht äußern. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet.

PM der BPOLI Erfurt vom 17.06.2019

Am Sonntagmorgen meldete sich ein besorgter Mann bei der Polizei. Er stünde vor der Wohnung seiner Freundin im Erfurter Norden und sie würde ihm nicht öffnen. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Sachverhalt vor Ort auflösen. Die Frau hatte lediglich geschlafen. Der polizeiliche Einsatz wäre somit beendet gewesen, wenn gegen die Frau kein Haftbefehl vorgelegen hätte. Sie wurde festgenommen und nach Vorführung beim Haftrichter ins Gefängnis gebracht.

PM der LPI Erfurt vom 09.06.2019

Schildkröte

Autofahrer gingen am Montagnachmittag (3. Juni) in Rodenkirchen abrupt in die Eisen. Es kam zu mehreren Beinahe-Unfällen. Der Grund war ein rüstiger Senior, der gegen 14.30 Uhr mit seinem Panzer auf der Kreuzung Industriestraße/Zum Forstbotanischen Garten unterwegs war. Unter konsequenter Missachtung jeglicher Verkehrsregeln, ignorierte er andere Verkehrsteilnehmer, blockierte die Straße und ließ sich nicht unnötig hetzen. Erst hinzugerufene Polizisten setzten dem Treiben ein Ende. Die Beamten nahmen die „Maurische Landschildkröte“ vorläufig in Gewahrsam und brachten sie in ein Tierheim.

Laut den Tierpflegern handelt es sich um ein Männchen, das bereits 70 Jahre alt sein könnte. Vermutlich wurde das Tier ausgesetzt oder ist nach Ende seiner Winterstarre aus einem Gehege ausgebüxt. Gut möglich, dass sich der gepanzerte Verkehrssünder in die Freiheit gegraben hat, da Maurische Landschildkröten als hervorragende „Buddler“ gelten.

Bis auf den stark angegriffenen Panzer und die viel zu langen Krallen erfreut sich das Tier bester Gesundheit.

PM der POL Köln vom 04.06.2019

Am Sonntagmorgen, gegen 00.40 Uhr, wurde der Polizei ein herrenloses Plastikpferd mitten auf der Dudenstraße gemeldet. Eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Neckarstadt nahm sich dem Plastiktier in Lebensgröße (ca. 2m X 2m) an und verbrachte es wieder auf seine „Koppel“, der Grünfläche der dortigen Bildungsakademie. Da es sich wohl um einen äußerst abenteuerlustigen Vertreter seiner Spezies handelt, wurde die Polizei gegen 01.10 Uhr erneut alarmiert. Das Pferd stand wieder auf der Dudenstraße. Eine weitere Streifenbesatzung fuhr vor Ort und beseitigte die Gefahrenstelle. Da bekanntermaßen aller guten Dinge drei sind, musste die Polizei gegen 01.55 Uhr, noch ein weiteres Mal anfahren, da sich das Plastikpferd abermals auf der Dudenstraße niedergelassen hatte. Die Polizeibeamten gaben sich alle Mühe dem Plastiktier ins Gewissen zu reden und verbrachten es wieder auf die Grünfläche. Zu einem weiteren „Ausbüxen“ sowie zu einer Gefährdung von Verkehrsteilnehmern kam es glücklicherweise nicht. Der oder die Verursacher konnten bislang nicht ermittelt werden.

PM des PP Mannheim vom 12.05.2019

Dramatisch, aber erfolgreich verlaufen ist der Einsatz „Gefahrenstelle“ einer Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizeiwache Frechen auf der A 61 nahe dem Kreuz Bliesheim: Am Montagnachmittag (29. April) hatten Zeugen eine Gruppe offensichtlich minderjähriger Fußgänger auf dem Überholstreifen (!) bemerkt – und geistesgegenwärtig den Notruf 110 gewählt. Vorweg: Die hilflosen Winzlinge – sie wurden gerettet! Alle. Nach deren Erziehungsberechtigten jedoch fahndeten die Einsatzkräfte bislang erfolglos.
Gegen 14.20 Uhr lief der erste Anruf einer Autobahnnutzerin von der Richtungsfahrbahn Koblenz bei der Polizei auf: An der ehemaligen Anschlussstelle Weilerswist, Streckenkilometer 150, drückten sich demzufolge die in Daunenkleider Gehüllten verzweifelt an die mittlere Betonschrammwand. Unablässig rauschten aberhunderte Kraftfahrzeuge, darunter doppelbereifte 30- und 40-Tonner, auf vier Fahrstreifen nur wenige Zentimeter beiderseits der orientierungslosen Kleingruppe vorbei. Keine Geschwindigkeitsbeschränkung. Anwesende Betreuer, Erziehungsberechtigte, Eltern? Fehlanzeige.
Selbstlos und entschlossen jedoch das verwegene Vorgehen der eingesetzten Beamten: Schnellstmöglich zum Ort des Geschehens gelangt, bremsten sie dort mit aufgeschaltetem Blaulicht den nachfolgenden Verkehr bis zum Stillstand ab. Dann, auf der linken Spur ausgestiegen, näherten sich die Uniformierten der kleinen, verschüchterten und paralysierten Schar. Mit tatkräftiger Unterstützung durch weitere Zeugen nahmen die Polizisten die nunmehr Geretteten ersatzweise unter ihre Fittiche. Und setzten alle acht Findelkinder in einer großen Papiertüte auf den Rücksitz ihres 5er BMW. Eine Absuche des gesamten Umfelds führte keine weiteren Angehörigen oder Verantwortlichen zutage. Wohlbehütet wurde das possierliche Oktett anschließend zur weiteren Betreuung an eine Unterkunft in Bergheim-Niederaussem übergeben.

Und nach Einschätzung der Tierheim-Verantwortlichen sind die erst vor wenigen Tagen geschlüpften Entenküken – den denkbar widrigen Umständen ihres Antreffens entsprechend – wohlauf und überlebensfähig.
Ziel erreicht – vorbei der Stress. Zu erwähnen bleibt indes: Die Entchen-Schar von Weilerswist in Bergheim wohlgeborgen ist. Ihr Verstoß wird nicht geahndet, nach den Eltern wird gefahndet. Tierpfleger hüten sie nun gut. Ihr Küken der Welt – seid auf der Hut!

PM des PP Köln vom 01.05.2019

Vor den Augen der Polizei Joint geraucht

Vor den Augen der Polizei steckten sich am Samstagabend zwei 19 und 22 Jahre alte Bremer in der Altstadt einen Joint an.

Wäre es Absicht gewesen, müsste man von dickfälliger Dreistigkeit sprechen. Die jungen Männer hatten aber offensichtlich nicht bemerkt, dass sie ihren Joint ausgerechnet in der videoüberwachten Garageneinfahrt des Innenstadtreviers rauchten. Als Polizeibeamte aus der Wache zur Garage eilten, stieg ihnen sofort der intensive Marihuana-Geruch in die Nase. Nachdem die Beamten die überrumpelten Übeltäter über den „Tatort“ aufklärten, räumte das Duo sofort ein, dass dies „wohl nicht die klügste Aktion“ war. Die Männer gaben an, sich extra eine dunkle Ecke für ihre Gelüste ausgesucht zu haben. Dass es sich dabei um die Rückseite einer Polizeiwache handelte, war ihnen nicht klar.

Die Marihuana-Zigarette wurde als Beweismittel sichergestellt, die beiden Tatverdächtigen mit ans Polizeirevier genommen. Gegen sie wurden Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM der Polizei Bremen vom 15.01.2018