Beiträge

Freitag, gegen 15:30 Uhr, wurde dem Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Konstanz eine vermisste 93jährige Person gemeldet.
Der Mann fehlte seit geraumer Zeit aus dem Altenheim und war mit dem Rollator unterwegs. Es musste bei dem Mann von einer hilflosen Lage ausgegangen werden. Die Suche mit mehreren Streifenwagenbesatzungen konzentrierte sich im Stadtgebiet von Isny und den südlich angrenzenden Flächen in Richtung bayerisches Staatsgebiet. Eingesetzt waren zusätzlich ein Personenspürhund der Polizei und ein Hubschrauber der Polizeihubschrauberstaffel. Die Suche wurde durch den teilweise herrschenden Starkregen erschwert. Im Zuge der Suchmaßnahmen konnte der hilflose Mann im Waldgebiet des Gewanns Schanz zur Landesgrenze Bayern durch die Hubschrauberbesatzung ausgemacht werden. Der Mann war mit seinem Rollator im freien Waldgebiet festgefahren und konnte sich selbst nicht mehr helfen. Vom Polizeihubschrauber wurden die Polizeibeamten am Boden an den Auffindeort der Person gelotst. Nach der sofortigen Erstversorgung wurde durch den hinzugerufenen Rettungsdienst eine deutliche Unterkühlung des Mannes festgestellt. Er wurde zu weiteren medizinischen Maßnahmen in ein Klinikum verbracht.

PM des PP Konstanz vom 18.05.2019

Im bayerischen Hof rettete ein Polizist eine Frau samt ihrem Kind aus einem brennenden Haus. Danke für diesen heldenhaften Einsatz.

Es lohnt sich, dem Link zu folgen und das Foto anzusehen: Man beachte das nette Graffito am Nebenhaus – besser kann man gar nicht zeigen wie sehr jene, die diese Buchstabenkombination überall absondern, daneben liegen.

Dem verletzten Feuerwehrmann sowie der verletzten 84-Jährigen unsere herzlichsten Genesungswünsche.

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf infranken.de vom 05.03.2014
http://www.infranken.de/regional/bayreuth/Polizist-rettet-Frau-und-Kind-aus-brennendem-Haus;art213,648760

Am Heiligabend (24.12.2013) kam es in Nürnberg-Falkenheim zu einem Streit unter Eheleuten, der einen Polizeieinsatz auslöste. Der alkoholisierte Ehemann (51), der in Gewahrsam genommen werden musste, versuchte sich später in der Haftzelle zu strangulieren.

Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd musste den 51-Jährigen gegen 17.15 Uhr in Gewahrsam nehmen, nachdem er gegenüber seiner Familie sehr aggressiv gewesen war und sich auch nach dem Eintreffen der Beamten äußerst unkooperativ zeigte.

Im Anschluss folgte die Aufnahme des Mannes in einem Haftraum der Polizeiinspektion. Dort versuchte er allem Anschein nach sich mit einem Bekleidungsstück das Leben zu nehmen. Dieses konnte allerdings rechtzeitig durch einen Wachbeamten verhindert werden, der den Suizidversuch bei der regelmäßigen Zellenkontrolle bemerkte.

Der Betroffene blieb körperlich unversehrt, musste jedoch aufgrund seiner geistigen Verfassung in eine Fachklinik eingeliefert werden.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 27.12.2013

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in der vergangenen Nacht (17.12.2013), gegen 03:00 Uhr, zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Eiland in Solingen. Der Rauch, der sich im gesamten Gebäude verteilte, weckte vereinzelte Haustiere und Bewohner, die wiederum Angehörige warnten und Rettungskräfte alarmierten. Insgesamt befanden sich 12 Personen zum Zeitpunkt des Brandgeschehens im Haus. Eine 43-jährige Frau sowie ein 19-Jähriger sprangen vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus Fenstern im zweiten Obergeschoss auf ein Vordach, wobei sie sich schwere Verletzungen zuzogen. Sie wurden, neben drei weiteren Bewohnern (zwei Frauen: 83, 47 Jahre alt / ein Mann: 47 Jahre alt), die eine Rauchgasvergiftung erlitten, in eine Klinik gebracht. Im Rahmen des Einsatzes verletzten sich zudem ein 47-jähriger Feuerwehrmann und eine 23-jährige Polizistin, die derzeit noch in einem Krankenhaus behandelt wird. Die Straße Eiland war für die Dauer der Löscharbeiten bis 07:30 Uhr gesperrt. Die Brandsachbearbeiter beginnen im Laufe des heutigen Tages mit der Spurensuche in dem derzeit unbewohnbaren Haus. Die Ermittlungen zur Brandursache und Schadenshöhe dauern an. Die betroffenen Hausbewohner, die keine Unterkunft bei Angehörigen erhalten konnten, werden von der Stadt Solingen betreut.

Quelle: PM des PP Wuppertal vom 17.12.2013

Schon kurz nach der Eröffnung des Weihnachtsmarktes musste sich die Polizei um einen ersten Zwischenfall kümmern, bei dem Alkohol im Spiel war.

Ein im Einsatz befindlicher Rettungssanitäter hatte gegen 21.00 Uhr die Beamten um Hilfe gebeten, da er bei der Suche nach einer verletzten Person von einem Mann an einem Glühweinstand festgehalten und mehrfach beleidigt worden war.

Als die Polizisten den Störer nach seinem Ausweis fragten, rannte dieser Richtung Marstall weg. Dabei lief der 20-Jährige mehrere Passanten um und schmiss zwei Tische um. Schließlich stürzte er über einen Poller und zerriss dabei seine Hose.

Die Beamten führten ihn zur Personalienfeststellung dem Polizeikommissariat Mitte zu. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille.

Quelle: PM der PD Braunschweig vom 28.11.2013

Heute Morgen gegen 07:15 Uhr wurde die Feuerwehr und Polizei zur Andreasstraße in Giesenkirchen gerufen. Dort brannte es im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses.

Den Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es noch, den 74jährigen Wohnungsinhaber unter Atemschutz aus dem brennenden Wohnzimmer zu retten. Notarzt und Rettungssanitäter übernahmen die Erstversorgung und überstellten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Nach ersten Einschätzungen der behandelnden Ärzte besteht für den Senior Lebensgefahr.

Die Berufsfeuerwehr konnte den Brand schnell löschen.

Bei einem Rettungsversuch erlitt ein 39jähriger Polizeibeamter eine leichte Rauchgasvergiftung. Er konnte noch am Mittag aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist von einer fahrlässigen Inbrandsetzung auszugehen.

Quelle: PM des PP Mönchengladbach vom 29.10.2013

A 9, Sankt Michael in der Obersteiermark, Bezirk Leoben:  Nach einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle Sonntagfrüh, 20. Oktober 2013, wurde ein PKW-Lenker, nachdem er kollabiert war,  von einem Polizeibeamten und weiteren Personen erfolgreich reanimiert. Der Mann schwebt aber nach wie vor in Lebensgefahr.

Beamte der Autobahnpolizeiinspektion Gleinalm führten auf der A 9 unmittelbar nach der Mautstelle Gleinalm eine Schwerpunktkontrolle durch. Gegen 08:00 Uhr beobachteten die Beamten einen 60-jährigen PKW-Lenker aus Deutschland, der zuerst in die Mautspur einfuhr, danach reversierte, das Fahrzeug wendete und etwa 50 Meter entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fuhr.

Danach wendete er sein Fahrzeug erneut und fuhr wieder vorschriftsmäßig auf der Fahrspur. Dann stieg er aus dem Fahrzeug und gestikulierte mit den Händen. Daraufhin reversierte der 60-Jährige erneut sein Fahrzeug und fuhr quer über zwei Fahrstreifen zur nächsten Mautspur. Dort bezahlte er den Durchfahrtspreis und fuhr aus der Mautspur.

Bei der Anhaltung durch die Polizei war der 60-Jährige kreidebleich, verwirrt und außer Atem. Plötzlich kollabierte der 60-Jährige und fiel zu Boden.

Ein Polizeibeamter und ein zufällig vorbeikommender Rettungssanitäter begannen sofort mit der Reanimation. Unterstützt wurden sie von einer zufällig vorbeikommenden Ärztin und drei weiteren Personen.

Der 60-Jährige wurde in die Intensivstation des LKH Leoben überstellt. Er schwebt in Lebensgefahr.

Quelle: PM der LPD Steiermark vom 21.10.2013

Nur dem schnellen und beherzten Handeln zweier Bundespolizisten hat es ein 30-jähriger Deutscher zu verdanken, dass er noch am Leben ist. Der im Landkreis Cham gebürtige junge Mann hatte sich am Donnerstag (10. Oktober) gegen Mittag in der Herrentoilette eines Fastfood Restaurants am Hauptbahnhof Regensburg eine Heroinspritze gesetzt und war anschließend bewusstlos geworden. Ein Mitarbeiter des Restaurants war darauf aufmerksam geworden und verständigte unverzüglich das am Hauptbahnhof befindliche Bundespolizeirevier. Die alarmierte Streife fand die Person schließlich bewusstlos und ohne Atmung am Boden liegend vor. Bis zum Eintreffen des Notarztes gelang es den Bundespolizisten durch lebensrettende Sofortmaßnahmen die Atemfunktion wieder herzustellen und bis zum Eintreffen des Notarztes aufrecht zu erhalten. Nach Intubation durch den Notarzt verbrachte der Rettungsdienst den Mann in die Uni-Klinik Regensburg zur weiteren ärztlichen Versorgung. Wie sich später herausstellte gehört der Gerettete zum bekannten Kreis der Regensburger Drogenkonsumenten.

Quelle: PM der BPOLI München vom 11.10.2013

Am Wiesndonnerstag der zweiten Woche gerieten um kurz vor 23.00 Uhr ein 25-Jähriger aus dem Landkreis Erding und ein 34-jähriger Münchner auf dem Festwiesngelände aneinander. Im Verlauf der Auseinandersetzung verletzte der 34-Jährige dem 25-Jährigen mit einem Glas im Halsbereich, wobei die Halsschlagader verletzt wurde. Eine Einsatzgruppe der Polizei war in unmittelbarer Nähe des Geschehens und konnte zum Glück sofort rettend eingreifen. Dem Verletzten wurde durch die Polizeibeamten die notwendige Erste Hilfe geleistet, was ihm letztendlich das Leben rettete. Der Täter wurde ebenfalls von Beamten der Einsatzgruppe noch in unmittelbaren Tatortnähe festgenommen und befindet sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.

„Dem engagierten und reaktionsschnellen Handeln der Einsatzkräfte vor Ort gebührt unser aller Lob und Anerkennung“ stellt Polizeivizepräsident Robert Kopp diesen Einsatz noch einmal besonders heraus. Gleichzeitig belegt dieser Sachverhalt, wie wichtig die ständige polizeiliche Präsenz auf dem Festwiesngelände ist.

Quelle: Auszug auf der PM des PP München vom 06.10.2013 (Vorläufige Abschlussbilanz)

Am Donnerstag, 03.10.2013, um 01.05 Uhr stand in der Königsteiner Straße eine Wohnung lichterloh in Flammen. Die eintreffenden Polizeibeamten erkannten die drohende Gefahr für die Hausbewohner und handelten sofort. Sie nahmen schnellstmöglich Kontakt zu den Bewohnern des Hauses auf, brachten sie dazu, das Gebäude unverzüglich zu verlassen und retteten ihnen somit das Leben.

Durch das Betreten des verqualmten Mehrfamilienhauses und die Evakuierung der Bewohner erlitten drei Polizeibeamte des 17. Polizeireviers zum Teil erhebliche Rauchgasvergiftungen. Ein Polizist musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden, zwei weitere Beamte konnten ambulant behandelt werden.

Ersten Ermittlungen zufolge, brach der Brand im Wohnzimmer des 33-jährigen Bewohners aus. Während der Sicherung der Wohnung, konnten von der Polizei diverse pyrotechnische Gegenstände (Knallkörper) aufgefunden werden. Die genaue Brandursache wird derzeit ermittelt.

Die Königsteiner Straße musste für die Dauer des Einsatzes zwischen der Adelonstraße und dem Dalbergkreisel voll gesperrt werden.

Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 130.000 Euro.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 04.10.2013