Beiträge

In Ludwigslust hat ein Polizist am frühen Mittwochabend einen Mann aus einem Teich gerettet. Der gehbehinderte Mann war vermutlich versehentlich im Schlosspark vom Weg abgekommen und mit seinem Rollstuhl in einen Teich geraten. Ein in seiner Freizeit zufällig vorbeikommender Polizeibeamter bemerkte das Gefährt des Mannes im Wasser und sprang sofort hinterher. Er löste den Sicherheitsgurt vom Rollstuhl und hob den Kopf des Verunglückten über Wasser. Zusammen mit einem weiteren Passanten rettete der Beamte den 66-jährigen Mann schließlich aus dem Teich. Der Verunglückte erlitt lediglich leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

PM der PI Ludwigslust vom 11.04.2019

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion See Warnemünde und der Polizeiinspektion Stralsund:

Seit den heutigen Morgenstunden, 02.04.2019, fand im Nationalpark Jasmund im Bereich der Kreidefelsenküste ein gemeinsamer Rettungseinsatz von Landes- und Bundespolizei sowie Feuerwehr und weiteren Rettungskräften statt.

Bereits am Montagabend ging im Polizeirevier Sassnitz gegen 21:15 Uhr der Hinweis zu einem aufgefundenen Rucksack auf einer Bank am Aussichtspunkt der „Victoriasicht“ ein. Sofort nach Eingang der Meldung kamen Polizeikräfte zum Einsatz, die den Bereich nach dem möglichen Eigentümer des Rucksacks absuchten. Bei den Suchmaßnahmen wurde das Polizeirevier durch die Freiwillige Feuerwehr Baabe mit einer Drohne unterstützt. Die Suchmaßnahmen liefen bis spät in die Nacht, bis gegen Mitternacht der Einsatz zunächst abgebrochen wurde, da keinerlei konkrete Hinweise zu einem möglichen Unglücks- oder Suizidfall einer Person generiert werden konnten. Der Rucksack wurde durch die Sassnitzer Polizeibeamten sichergestellt.

In den frühen Morgenstunden des 02.04.2019 wurde die Suche erneut aufgenommen. Dabei unterstützten sowohl Beamte der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz als auch Beamte der Bundespolizeiinspektion See Warnemünde das Polizeirevier Sassnitz.
Letztere unterstützten seeseitig mit dem Schiff BP26 Eschwege, welches mit einem multifunktionalen Kamerasystem ausgestattet ist und u.a. Wärmebilder aufnehmen kann. Durch diesen Einsatz der Kamera und ergänzend durch Heranziehung eines Hubschraubers sowie eines begleitenden Kontrollbootes der Bundespolizei konnte unterhalb der Victoriasicht eine leblose Person in 30 Metern Höhe festgestellt werden.

Der eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod bei der leblosen Frau feststellen. Für die Sicherung des Leichnams kam zunächst die Höhenrettung der Sassnitzer Feuerwehr zum Einsatz. Die anschließende Bergung konnte nur mit Unterstützung des Offshore Rettungshubschraubers der Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen erfolgen.

Die Kriminalpolizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet und überprüft gegenwärtig die Identität der Frau sowie die genauen Umstände zum Geschehen. Es ist zu vermuten, dass die Frau hinab gestürzt ist und sich dabei möglicherweise tödliche Verletzungen zugezogen hat. Derzeit liegen keine Hinweise für ein Fremdverschulden vor.

PM der PI Stralsund vom 02.04.2019

Für einen am 21. November 2018 aus Norwegen über Dänemark am Rostocker Überseehafen eingereisten polnischen Staatsbürger endete die Reise in der Justizvollzugsanstalt Bützow.
Aufgefallen war der Mann den Bundespolizisten im Seehafen bei einer Kontrolle kurz nach der Fähreinreise aus Dänemark. Bei der Überprüfung seiner Personalien konnte festgestellt werden, dass er zur Festnahme zum Zwecke der Auslieferung international ausgeschrieben war. Hintergrund dieses Auslieferungsersuchens ist ein polnischer Haftbefehl wegen Eigentumsdelikten mit dem der Gesuchte zur Verbüßung einer Freiheitsstrafe von über einem Jahr verurteilt wurde. Nach der Vorführung beim Amtsgericht Rostock wurde er dann in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt verbracht.
Die Person führte außerdem vier Mobiltelefone mit sich, für die keine Eigentumsnachweise vorgelegt werden konnten. Um die Eigentümer vor dem Verlust der Sachen zu schützen, wurden die Telefone durch die Beamten der Bundespolizei sichergestellt. Die Ermittlungen zur Herkunft der Geräte dauern an.

PM der BPOLI Rostock vom 22.11.2018

Gemeinsame Pressemitteilung der Polizeidirektion West und der Staatsanwaltschaft Potsdam

Heute Vormittag gegen 09:25 Uhr wurde eine männliche, leblose Person auf einem Parkplatz in der Nähe von Sassnitz aufgefunden. Bei den sich anschließenden Ermittlungen zur Todesursache und Identität der Leiche wurde festgestellt, dass es sich hierbei um einen flüchtigen Tatverdächtigen handelt. Dieser soll am Abend des 06.11.2018 mit einer Schusswaffe auf Personen vor einem Schnellimbiss in Blankenfelde-Mahlow, Ortsteil Glasow geschossen und dabei einen 49-jährigen Mann schwer verletzt haben. Die hiesige Mordkommission hatte die Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt aufgenommen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass der 63-Jährige durch ein Fremdverschulden starb.

Ursprungsmeldung:

Landkreis Teltow-Fläming, Blankenfelde-Mahlow, OT Glasow, Alt Glasow, Außenbereich Imbiss
Mordkommission ermittelt zu versuchtem Tötungsdelikt
Tatzeit: Dienstag, 06.11.2018, 19:50 Uhr

Nach derzeitigem Kenntnisstand  kam es gestern Abend in Blankenfelde-Mahlow im Ortsteil Glasow  gegen 19:50 Uhr vor einem Imbiss zu einer Schussabgabe, bei der ein 49-jähriger Mann verletzt worden ist.

Inwieweit eine vorangegangene verbale Auseinandersetzung zwischen zwei Männern vor dem Imbiss hier im Zusammenhang steht, wird derzeit überprüft.

Der 49-jährige Geschädigte wurde zur Behandlung seiner Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Die Mordkommission und Spezialisten der Kriminaltechnik wurden bereits gestern Abend informiert und haben die Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt übernommen.

PM der PD West vom 08.11.2018

 

Am 31.10.2018 gegen 01:45 Uhr nahmen Bundespolizisten in der Ortschaft Langsdorf drei Männer (19,20,24 Jahre), die mit einem polnischen Transporter unterwegs waren, fest. Der mitgeführte Anhänger mit deutschen Kennzeichen und mit einem Minibagger im Wert von 20.000 Euro beladen wurde anschließend sichergestellt.

Die Überprüfung der drei polnischen Staatsangehörigen ergab, dass der 19-jährige Fahrer durch das Amtsgericht Neubrandenburg zur Festnahme aufgrund eines Haftbefehls wegen unentschuldigtem Nichterscheinens zur Hauptverhandlung wegen Besonders schweren Fall des Diebstahls ausgeschrieben und gesucht wurde. Darüber hinaus konnte er bei der Kontrolle keinen Führerschein vorweisen. Die Überprüfung beim Gemeinsamen Zentrum der Deutsch-Polnischen Polizei in Swiecko ergab, dass er keinen Führerschein besitzt.

Ein weiterer Insasse, 24 Jahre, händigte den Beamten eine polnische ID-Karte (Personalausweis) aus. Hier stellten die Beamten Unregelmäßigkeiten beim Identitätsabgleich fest. Die Überprüfung ergab, dass der Mann die ID-Karte eines anderen Inhabers nutzte, da er bereits polizeilich wegen schweren Bandendiebstahls polizeibekannt ist.

Weitere Ermittlungen zum mitgeführten Anhänger in den Morgenstunden ergaben, dass der Anhänger inklusive Minibagger der Marke Atlas in der Nacht von einem im Umkreis liegenden Firmengelände entwendet wurde. Der Eigentümer, der gegen 06:45 Uhr durch Beamte des Polizeireviers Sanitz befragt wurde, hatte den Diebstahl seines Eigentums noch nicht bemerkt und stellte nun Strafanzeige.

Das Trio muss nun sich nun wegen Bandendiebstahl, Ausweismissbrauch sowie Führen eines KFZ ohne erforderliche Erlaubnis verantworten. Der 19-jährige ist aufgrund eines bestehenden Haftbefehls auf direktem Weg in die Justizvollzugsanstalt Stralsund eingeliefert worden.

PM der BPOLI Stralsund vom 01.11.2018

Bildquelle: BPOLI Stralsund

Am Dienstabend gegen 20:00 Uhr kam es in der Rostocker Straße „An der Jägerbäk“ zum Einsatz von Rettungskräften und der Polizei. Eine Rostockerin hatte beim Schieben ihres Fahrrades das Gleichgewicht verloren und war gestürzt.

Allerdings lehnte die durch den Sturz unverletzte 74-Jährige jede Hilfe ab und schlug und trat pöbelnd um sich. Aufgrund ihrer Alkoholisierung, ein vorläufiger Wert ergab über 1,8 Promille, konnte sich die Dame nicht orientieren und war durch die Polizeikräfte zunächst in Gewahrsam genommen worden. Im Polizeihauptrevier Reutershagen versuchte die Frau dann, sich nun selbst Verletzungen beizubringen. Die schnelle Reaktion der Polizeibeamten verhinderte dieses. Die Rostockerin wurde zur medizinischen Betreuung in eine Klinik verbracht.

PM des PP Rostock vom 31.10.2018

Am 31.10.2018, gegen 11:00 Uhr kam es in der Maßmannstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen Fans des 1. FC Nürnberg und den Fans des FC Hansa Rostock. Die Polizei konnte die Gruppierung trennen. Bei den polizeilichen Maßnahmen kam es zur Abgabe eines Warnschusses. Es wurden keine Personen verletzt. Die konkreten Abläufe und Hintergründe werden nun zu ermitteln sein.

PM des PP Rostock vom 31.10.2018

____

Ergänzungsmeldung zur Pressemeldung – Ausschreitung vor dem Spiel F.C. Hansa Rostock gegen 1. FC Nürnberg

Nach ersten polizeilichen Ermittlungen kann zusätzlich zur Pressemeldungvom 31.10.2018 – 12:44 Uhr folgendes ergänzt werden: Am Mittwochvormittag gegen 11:00 Uhr kam es in der Maßmannstraße durch Fans des F. C. Hansa Rostock zu einem körperlichen Übergriff auf Fans des 1.FC Nürnberg. Zeitgleich trafen zivil eingesetzte Polizeibeamte am Tatort ein und unterbanden weitere körperliche Übergriffe. Dabei kam es zur Abgabe eines Warnschusses, bei dem niemand verletzt wurde. Während mehrere Tatverdächtige flüchten konnten, wurde ein Tatverdächtiger in Gewahrsam genommen. Gegen den polizeilich bekannten 20-jährigen Rostocker wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs eingeleitet. Die Ermittlungen zu diesem Fall dauern derzeit noch an.

PM des PP Rostock vom 31.10.2018

Am 26.10.2018 kam es gegen 14:30 Uhr in Bergen auf der Stralsunder Chaussee zu einem Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen. Ein Funkstreifenwagen des Polizeihauptrevieres Bergen fuhr mit Sondersignal ,zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden, auf der Stralsunder Chaussee in Richtung der B96. Die 57-jährige Fahrerin eines Ford Fiesta stand mit ihrem PKW an der Total-Tankstelle und wollte an der Kreuzung die Fahrbahn in Richtung Ruschwitzstraße befahren. Beim Befahren der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Funkstreifenwagen und dem Ford Fiesta. Durch den Aufprall drehte sich der Ford Fiesta auf der Fahrbahn und kam auf der gegenüberliegenden Straßenseite zum Stehen. Die 27-jährige Polizeivollzugsbeamtin und die 57-jährige Fahrerin des PKW Ford wurden leichtverletzt und mittels RTW ins Krankenhaus Bergen gebracht. Beide verletzten Personen wurden nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 6000,-EUR. Zur Unfallaufnahme und zur Bergung der beiden Fahrzeuge musste die Kreuzung zeitweise halbseitig gesperrt werden.

PM des PP Neubrandenburg vom 26.10.2018

Liebe Mitglieder, liebe Fans, Sponsoren und Unterstützer unserer Kogge,

bedauerlicherweise wurde unser heutiges Heimspiel von einer mehr als geschmacklosen Aktion überschattet.

Während der Partie gegen den SC Fortuna Köln wurde auf der Südtribüne des Ostseestadions ein Spruchband mit der Aufschrift „Kennzeichnungspflicht für Silvio Bamberg“ gezeigt.

Wie der F.C. Hansa Rostock am Abend erfahren hat, ist Silvio Bamberg vor einigen Wochen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Der F.C. Hansa Rostock möchte sich in aller Form bei den Angehörigen des Verstorbenen und der gesamten Polizei für diese Pietätlosigkeit entschuldigen. Es ist nicht in Worte zu fassen, wie zutiefst beschämend und unangenehm diese Aktion ist.

Wir sind fassungslos und schockiert über dieses Transparent, das an Niveaulosigkeit kaum noch zu überbieten ist. Wie takt- und skrupellos muss man sein, einen Verstorbenen zu verunglimpfen und seiner trauernden Familie zusätzlichen Schmerz zuzufügen? Das ist nicht der F.C. Hansa Rostock! Der FCH steht für eine lebendige Fankultur und ist auf diese auch sehr stolz. Konstruktiv kritische Spruchbänder auf den Tribünen sind ohne Frage ein Teil der Fankultur, allerdings hat niemand das Recht unseren Verein und unser geliebtes Wohnzimmer für Anstandslosigkeiten wie das heute gezeigte Banner zu missbrauchen.

Heute ist ein Tag, an dem sich einige, die Hansa ihren Herzensverein nennen, ein wahres Armutszeugnis ausgestellt haben und die Werte, für die unser F.C. Hansa steht, massiv untergraben und mit Füßen getreten haben.

Keine Niederlage auf dem Feld, keine Geldstrafe vom Verband, keine negative Schlagzeile ist ein so harter Schuss gegen unsere Kogge wie dieses Transparent! Es ist einfach nicht nachzuvollziehen und macht unglaublich wütend! Wie kann man den Hinterbliebenen, wie kann man unserem Verein nur so etwas antun?!

Der trauernden Familie, der Polizei und allen, die unseren Verein leben und lieben und mit der heutigen Aktion genauso beschämt wurden, sei versichert, dass der F.C. Hansa es nicht bei diesem Statement belassen und nun einfach zur Tagesordnung übergehen wird. Dieser Vorfall muss und wird aufgearbeitet und auch auf der anstehenden Mitgliederversammlung – dem höchsten Gremium unseres Vereins – thematisiert.

Voller Beschämung!
Robert Marien
Vorstandsvorsitzender F.C. Hansa Rostock e.V.

Pressemitteilung des FC Hansa Rostock vom 27.10.2018

Der Leiter der Polizeiinspektion Rostock, Michael Ebert, bedankt sich nach dem geschmacklosen und verunglimpfenden Verhalten einiger sogenannter Fans auf der Südtribüne im Rahmen des letzten Spiels gegen den SC Fortuna Köln beim Clubchef des F.C. Hansa Rostock Robert Marien und beim Aufsichtsrat Dr. Chris Müller von Wrycz Rekowski für das klare Bekenntnis zu den Werten des Fußballs und die eindeutige Positionierung zur Polizei.

„Wir lassen uns unsere Trauer um unseren Kollegen nicht nehmen und sind in Gedanken bei seiner Frau und den beiden kleinen Mädchen. Das Verhalten dieser Straftäter fordert uns umso mehr, unsere Menschen, unseren Rechtsstaat und den Verein F.C. Hansa Rostock wirkungsvoll zu schützen, ganz wie es unser bei einem tragischen Unglück verstorbener Kollege, Freund und Mitarbeiter in der Vergangenheit getan hat. Das öffentliche Präsentieren und das anschließende öffentliche Zerreißen eines Spruchbandes mit seinem Namen, in Kenntnis des kürzlich Todes unseres Kollegen, ist ein Akt, der Erziehung und Anstand deutlich vermissen lässt.“ sagte Michael Ebert.

Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener gem. §189 StGB eingeleitet.

„Wir werden am Montag gemeinsam mit dem F.C. Hansa Rostock beraten, wie wir die Familie des verunglückten Mitarbeiters unterstützen können.“

PM des PP Rostock vom 28.10.2018