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Am 25.04.2020, fand im Zeitraum von 15.30 bis 16.30 Uhr in Greifswald eine, unter den Vorgaben entsprechend der Anti- Corona- Verordnung des Landes MV, genehmigte Versammlung statt. Das Motto dieser Versammlung lautete: „Wir bestehen auf die ersten 20 Artikel unserer Verfassung.
Wir bestehen auf Verhinderung staatlicher Schikane.“ An dieser Versammlung nahmen 30 Teilnehmer teil, welche sich vorbildlich an die Auflagen hielten.
Mittels Mikrofon wurden Redebeiträge gehalten und Flyer verteilt. Als die Versammlung beendet wurde, bedankte sich der Versammlungsleiter bei den Einsatzkräften für ihr höfliches Verhalten. Ein Bürger nutzte die Gelegenheit und bedankte sich über Mikrofon ebenfalls bei den Polizeibeamten und fügte hinzu, dass sein 5- jähriger Sohn so begeistert von der Polizei war, dass er später auch einmal ein Polizist werden will.

PM des PP Neubrandenburg vom 25.04.2020

Am 16.04.20 um 20:10 Uhr wurde ein 76-jähriger Patient der UNK Rostock durch das Pflegepersonal bei der Polizei als vermisst gemeldet. Der Patient war orientierungslos und auf medizinische Hilfe angewiesen.

Aufgrund einer möglichen Lebens- oder Gesundheitsgefahr für den Patienten wurde ein umfangreicher Sucheinsatz der Polizei ausgelöst.
Hierbei kamen mehrere Funkstreifenwagen zum Einsatz. Zur Unterstützung wurde ebenfalls ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Um
21:10 Uhr erkannte der Polizeihubschrauber eine Person in einem schwer zugänglichen Gelände. Die dorthin gelotsten Polizeibeamten fanden den gesuchten 76-jährigen Mann vor. Er konnte anschließend wohlbehalten an das Pflegepersonal übergeben werden.

PM des PP Rostock vom 17.04.2020

Am 29.02.2020 gegen 22:45 Uhr wurden Polizeibeamte zu einem Einsatz in ein Dorf bei Neubrandenburg gerufen, da zu es zu einer Körperverletzung gekommen sein soll, welche sich aber nach Prüfung nicht bestätigt hat.

Im Zuge der Sachverhaltsklärung des oben beschriebenen Einsatzes wurde ein 62-jähriger deutscher Mann in seiner Wohnung aufgesucht. Dabei stellten die Beamten ein Sturmgewehr fest, für welches der 62-Jährige kein Zertifikat über die Unbrauchbarkeit vorlegen konnte. Es bestand der Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz, woraufhin die Beamten die gesamte Wohnung nach möglichen weiteren Waffen durchsucht haben. Im Ergebnis der Dursuchung haben die Beamten insgesamt 50 Gegenstände, wie z.B. eine Maschinenpistole, zwei Sturmgewehre, mehrere Magazine und mehrere Patronen aufgefunden und sichergestellt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann nicht gesagt werden, ob die Waffen schussbereit waren. Der Polizei liegen derzeit keine Zertifikate vor, dass es sich bei den sichergestellten Waffen um Anscheinswaffen bzw. Sammlerwaffen handelt.

Aus diesem Grund wurden Strafanzeigen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz erstattet. Im Rahmen der Ermittlungen wird nun geprüft, ob es sich bei den sichergestellten Waffen um Anscheinswaffen bzw. Sammlerwaffen handelt. Wenn das so ist, werden die Waffen dem 62-Jährigen wiedergegeben. Wenn es sich aber um funktionsfähige
(schussbereite) Waffen handelt, bleiben die Waffen sichergestellt und die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wird weitere Entscheidungen treffen.

PM der PI Neubrandenburg vom 02.03.2020

Heute Vormittag (02.03.2020) nahmen die Bundespolizisten einen gesuchten Mann auf dem Bahnhof Neubrandenburg fest. Der 29-jährige Neubrandenburger und sein 31-jähriger Begleiter wollten den Zug nach Berlin nehmen. Daraus wurde aber nichts.

Die Überprüfung der Personalien ergab, dass gegen den 29-Jährigen vier aktuelle Ausschreibungen zur Festnahme der Strafvollstreckung wegen Erschleichen von Leistungen und Betruges durch die Amtsgerichte Neubrandenburg und Berlin vorlagen. Knapp 5.000,00 Euro Geldstrafe oder ersatzweise 330 Tage Freiheitsstrafe waren seit 2019 noch nicht beglichen oder angetreten. Da der Mann den Aufforderungen der Gerichte nicht nachkam, wurden Haftbefehle erlassen.
Auch heute Vormittag konnte der Mann das Geld nicht aufbringen, sodass es für ihn direkt in die Justizvollzugsanstalt Neustrelitz ging.

Sein 31-jähriger Begleiter musste die Beamten auch zur Wache begleiten, denn er hatte gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen und muss sich nun verantworten.
In seinem Rucksack fanden die Beamten knapp 150 Gramm Betäubungsmittel in Form von Cannabis, Haschisch und Speed.

PM der BPOLI Stralsund vom 02.03.2020

Fast 30 Stunden irrte ein 48-jähriger Mann in der Region Below herum, bevor ihn die Polizei am frühen Montagabend schließlich fand. Der Mann war am Sonntag mit seinem Fahrrad aufgebrochen, um einen Verwandten zu besuchen.
Dort kam er jedoch nicht an, sodass die Polizei über sein Verschwinden informiert wurde. Die Polizei suchte nach dem Vermissten und brachte hierzu auch einen Fährtenhund sowie den Polizeihubschrauber zum Einsatz. Schließlich entdeckten die Polizisten den 48-Jährigen am Montag gegen 17:30 Uhr nahe der Ortschaft Zidderich. Seinen Angaben zufolge habe er sich in einem Waldstück verirrt und auch die Nacht zum Montag im Freien verbracht. Der Mann, der den Vorfall augenscheinlich unverletzt überstand, wurde anschließend seinen Angehörigen übergeben.

PM der PI Ludwigslust vom 11.02.2020

Die Rettungskräfte befanden sich in einer Wohnung in der Gadebuscher Str. um einen Besucher des Wohnungsinhabers medizinisch zu behandeln, da dieser über Schmerzen im Brustbereich klagte. Während der Behandlung wurden die Rettungskräfte vom Wohnungsinhaber derart bedrängt und aggressiv angegangen, dass sie sich aus der Wohnung zurückziehen mussten. Da die Versorgung des Patienten noch nicht abgeschlossen war und die Retter ihr medizinisches Equipment in der Wohnung zurück lassen mussten, kam die Polizei in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch zum Einsatz. Im Beisein der Polizei konnte die medizinische Behandlung beendet werden. Gegen den polizeibekannten deutschen 34-jährigen Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Schwerin vom 05.02.2020

Die Polizei hat am späten Montagabend auf der BAB 24 bei Parchim einen 15-Jährigen im Auto seiner Mutter festgestellt. Der minderjährige Fahrer und sein 14-jähriger Beifahrer waren mit dem Auto auf der Autobahn liegengeblieben, da sich kein Kraftstoff mehr im Tank befand.
Polizisten entdeckten den unbeleuchteten Wagen am Straßenrand und kontrollierten die Insassen. Dabei wurde bekannt, dass der 15-Jährige bereits gesucht wurde.
Seine Eltern hatten ihn am Montag als vermisst gemeldet. Wie sich herausstellte, hatte der junge Fahrer, der natürlich keine Fahrerlaubnis besitzt, eine Spritztour mit dem Auto seiner Mutter unternommen. Das Fahrzeug wurde daraufhin durch eine Abschleppfirma sichergestellt. Während der 15-Jährige später durch seinen Vater abgeholt wurde, ist der 14-jährige Beifahrer an einen Mitarbeiter des Jugendamtes übergeben worden. Gegen den aus Schleswig- Holstein stammenden 15-Jährigen wurde Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet

PM der PI Ludwigslust vom 04.02.2020

Am 01.02.2020 gegen 16:15 Uhr kam es in der Neubrandenburger Innenstadt am Eingang eines Einkaufszentrums zu einem Polizeieinsatz aufgrund einer Körperverletzung zum Nachteil eines 3-jährigen deutsche Jungen.

Nach dem jetzigen Ermittlungsstand waren ein 41-jähriger türkischer Vater mit seinem 3-jährigen Sohn im Begriff das Einkaufszentrum durch eine Drehtür in Richtung Treptower Straße zu verlassen. Zugleich betrat auch der 90-jährige Beschuldigte mit seinem Gehstock die Drehtür, um das Gebäude zu verlassen. Ohne Vorwarnung schlug der 90-jährige Deutsche plötzlich mit seinem Gehstock auf das Kind ein, weil ihm dieses wohl zu langsam war. Um weitere Angriffe gegen seinen Sohn abzuwehren, schubste der Vater den Beschuldigten beiseite. Der Beschuldigte fiel daraufhin zu Boden und verletzte sich leicht am Kopf. Zeugen beobachteten den Sachverhalt und verständigten die Polizei sowie einen Rettungswagen.

Der Beschuldigte verhielt sich den eintreffenden Beamten gegenüber aggressiv und desorientiert. Er wurde nach einer ambulanten Behandlung im Klinikum in seine Betreuungseinrichtung gebracht. Das Kind wurde durch die Schläge am Kopf und an der Schulter ebenfalls leicht verletzt. Im Anschluss an die Anzeigenaufnahme begab sich der Vater eigenständig mit seinem Sohn in ärztliche Behandlung.

Die Beamten haben vor Ort eine Anzeige gegen den Beschuldigten wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Zugleich wird auch gegen den Vater aufgrund des Verdachtes der Körperverletzung ermittelt.

PM der PI Neubrandenburg vom 03.02.2020

– In den Abendstunden des 30. Januar 2020 bemerkten mehrere Polizeibeamte der Polizeiinspektion Rostock, dass direkt über dem Polizeigelände in der Ulmenstraße eine Drohne flog, die ebenfalls einige Beamten auf Schritt und Tritt verfolgte. Nachdem sich eine Funkstreifenbesatzung vom Gelände auf den Weg machte, um den Lenker der Drohne ausfindig zu machen, entfernte sie sich umgehend. Die aufmerksamen Beamten behielten die Drohne im Blick, die innerhalb der Kröpeliner-Tor-Vorstadt zu Boden gebracht wurde. Zügig konnten die Beamten eine Gruppe junger Männer feststellen, die die Drohne an sich nahmen und in ein Wohnhaus flüchteten. Im Zuge der weiteren Fahndung wurden drei Männer im Alter von 20, 24 und 29 Jahren in einer Wohnung angetroffen.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der 20-Jährige Eigentümer dieser Drohne ist und sie über das Polizeigebäude lenkte. Alle drei Personen verfolgten die Aufnahmen live auf dem Fernseher. Die Drohne wurde in der Wohnung aufgefunden und sichergestellt. Sie verfügt über ein Gewicht von mehr als 250 Gramm und war nicht gekennzeichnet.

Die aufgezeichneten Aufnahmen der Drohne zeigen neben dem Polizeizentrum und weiteren Wohngebäuden auch Videos von Graffitisprühereien. Die Männer standen augenscheinlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln. In der Wohnung wurden Betäubungsmittel und ein entsprechender Gegenstand zum Konsumieren von illegalen Drogen aufgefunden. Alle Drei sind bereits polizeilich in Erscheinung getreten.

Es wurden Strafanzeigen wegen des Verstoßes gemäß Betäubungsmittelgesetz und gegen die Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten aufgenommen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM der PI Rostock vom 31.01.2020

Am Donnerstag den 30.01.20 kam es gegen 18:30 Uhr auf der B104 am Ortseingang Teterow zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Polizeibeamter schwer verletzt wurde.
Der Beamte regelte zu diesem Zeitpunkt den Verkehr an einer Verkehrsunfallstelle, an der zuvor drei Fahrzeuge verunfallten.
Ein 28-jähriger deutscher Fahrzeugführer nahm den Polizeibeamten trotz Warnweste augenscheinlich nicht oder zu spät wahr und erfasste ihn frontal. Der Polizeibeamte erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde in den Schockraum ins Klinikum eingeliefert.

PM des Polizeihauptreviers Güstrow vom 30.01.2020