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– Ende Oktober 2018 kam es zu fünf Komplettentwendungen von hochwertigen Fahrzeugen im Bereich Großenkneten. Mitte Mai 2019 kam es zu einem Einbruch in einen Baummarkt in Garrel, bei dem mehrere Paletten mit Baumarktartikeln entwendet wurden. Ferner ereigneten sich 2019 in den Bereichen Cloppenburg und Edewecht mehrere Diebstähle von Aufsitzrasenmähern. Im Zuge der anfänglichen Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass eine mehrköpfige Bande für diese Taten verantwortlich sein könnte. Aus diesem Grund wurde eine fünfköpfige Ermittlungsgruppe bestehend aus Polizeibeamtinnen und -beamten der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta und des Polizeikommissariats Wildeshausen am Standort Cloppenburg eingerichtet. Durch mehrwöchige und intensive Ermittlungen konnte durch die Ermittlungsgruppe der anfängliche Tatverdacht gegen die Bande erhärtet werden.

Die Tatverdächtigen stehen im Verdacht für eine breite Anzahl von Straftaten in unterschiedlichen Bereichen verantwortlich zu sein. Hierbei zogen sie durch den gesamten norddeutschen Raum. Es konnten unter anderem ein Einbruch in ein Autohaus in Großenkneten, Diebstähle von hochwertigen Felgen in Cloppenburg und Emstek, drei Fahrzeugbrände bei einem Autohaus in Bremen sowie eine Brandstiftung eines Wohnhauses im Bereich Ahlhorn mit der Tätergruppe in Verbindung gebracht werden. Alle genannten Taten ereigneten sich 2019. Zudem stehen die Tatverdächtigen im Verdacht, einen hochwertigen PKW im Wert von
90.000 Euro im Februar 2020 entwendet sowie mehrere Diebstähle von hochwertigen Felgensätzen im gesamten nordwestdeutschen Raum begangen zu haben. Zwei weitere Taten ereigneten sich Ende Januar 2020 in Bremen und Anfang Februar 2020 in Oldenburg. In Bremen wurde in eine Lagerhalle eingebrochen und diverse Bauartikel entwendet. Die Schadenshöhe lag bei ca. 50.000 Euro. In Oldenburg wurden mehrere hochwertige Felgen entwendet. Die Schadenshöhe betrug über
100.000 Euro. Bei den Felgendiebstählen kam insbesondere die auffällige Rücksichtslosigkeit der Täter zum Ausdruck. Die Täter verursachten durch ihre grobe Ausführung an jedem Fahrzeug einen Schaden, welcher den Wert des Diebesgutes und der Radsätze deutlich überstieg. Nach derzeitigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass sich der Gesamtschaden im Bereich der Hunderttausende bewegen wird.

Schlussendlich gelang es der Ermittlungsgruppe umfangreiches und belastendes Beweismaterial zusammenzutragen, sodass auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg beim Amtsgericht Oldenburg insgesamt vier Untersuchungshaftbefehle wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Diebstahls sowie mehrere Durchsuchungsbeschlüsse ausgestellt wurden.

Am Mittwoch, 19. Februar 2020, folgte der vorläufige Höhepunkt der Ermittlungen:
Ab 06.00 Uhr wurden zeitgleich in den Bundesländern Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen insgesamt 15 Wohn- und Geschäftsobjekte durchsucht. Vereinzelt wurden die Objekte plötzlich und überraschend durch Polizeikräfte betreten. Die Ermittlungsgruppe wurde bei den Durchsuchungsmaßnahmen tatkräftig durch Polizeibeamte der Polizeiinspektionen Cloppenburg/Vechta, Harburg, Rotenburg, der Polizeikommissariate Wildeshausen und Buxtehude, der Kriminalpolizeistationen Oldenburg und Ratzeburg, der Bezirkskriminalinspektion Lübeck, der Polizeistation Heiligenhafen sowie zahlreichen Polizeibeamten der Polizei Hamburg unterstützt. Darüber hinaus wurden auch Spezialeinsatzkräfte der Polizei eingesetzt. Die polizeilichen Maßnahmen dauerten bis in den Nachmittag an. Es wurde diverses mutmaßliches Beweismaterial sowie Diebesgut beschlagnahmt. Damit die Menge an Gegenständen transportiert und gelagert werden konnte, mussten Transportfahrzeuge und Räumlichkeiten angemietet werden.

Alle vier gesuchten Tatverdächtigen, im Alter zwischen 27 und 50 Jahren, konnten festgenommen werden. Bis Donnerstag, 20. Februar 2020, wurden die Personen alle dem Amtsgericht Oldenburg vorgeführt. Für alle vier Tatverdächtigen wurde die Untersuchungshaft verkündet. Sie befinden sich derzeit in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten.

Nach Abschluss der vor Ort durchgeführten Durchsuchungsmaßnahmen müssen nun das mutmaßliche Beweismaterial sowie das Diebesgut ausgewertet und zugeordnet werden. Des Weiteren werden Ermittlungen gegen mutmaßliche Unterstützer und Abnehmer der Tatverdächtigen geführt.

Kriminaloberrat Markus Scharf, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, zog ein positives Fazit:

„Es freut mich, dass die langwierigen und umfangreichen Ermittlungen zu einem solchen Erfolg geführt haben. Der reibungslose Verlauf der länderübergreifenden Maßnahmen war insbesondere der ausgezeichneten Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte und Behörden zu verdanken. Nach allem sind wir zuversichtlich im Zuge der weiterführenden Ermittlungen weitere Straftaten aufklären zu können.“

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 25.02.2020

Osnabrück / Neuss – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Polizei im Rhein-Kreis Neuss:

Am Mittwoch (12.2.) nahm die Polizei insgesamt vier Männer fest, die im Verdacht stehen, eine Reihe von Betrugstaten mit der Masche des sogenannten „Falschen Polizeibeamten“ begangen zu haben. Zu diesen Festnahmen kam es in Zusammenarbeit mit der Polizei in Köln und Osnabrück. Seit Donnerstag (13.2.) befinden sich vier Verdächtige in Untersuchungshaft.

Die Kriminalpolizei in Neuss hat zu Beginn des Jahres 2020 die Ermittlungskommission „Sparbuch“ eingerichtet. Ausgangspunkt dieser Maßnahmen ist ein Fall vom 11. Dezember 2019 aus Neuss.

Link zur Pressemitteilung der Polizei im Rhein-Kreis Neuss vom 12.12.2019:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65851/4466583

Die Täter erbeuteten in diesem Fall neben einer hohen Summe Bargeld auch zwei Sparbücher. Nach derzeitigem Kenntnisstand kommt diese mutmaßliche Bande auch für einen versuchten Betrug der gleichen Art in Recklinghausen in Betracht. Zu diesem Delikt war es ebenfalls im Dezember 2019 gekommen. Eine vollendete Tat in Mettmann vom 12.02.2020 dürfte nach aktuellen Erkenntnissen ebenfalls auf das Konto der Verdächtigen gehen.

Ins Visier von Polizei und Staatsanwaltschaft gerieten schnell drei Männer im Alter von 20 bis 22 Jahren, die in Köln wohnhaft sind. Die Staatsanwaltschaften Düsseldorf und Köln beantragten Haftbefehle wegen banden- und gewerbsmäßigen Betruges gegen das verdächtige Trio. Im Rahmen der Ermittlungen konnten zwei der Verdächtigen aus Köln (20 und 22 Jahre alt) sowie ein 27-jähriger Mann aus Bremen bereits am Mittwochnachmittag (12.2.) festgenommen werden. Das Trio befand sich zu diesem Zeitpunkt in Osnabrück in einem Auto auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums an der Bohmter Straße. Die Festnahme erfolgte durch die Fahndung der Polizei in Osnabrück.

Im Wagen wurden drei Kilogramm Gold (siehe Foto) im Wert von circa 150.000 Euro aufgefunden und sichergestellt. Das Gold stammt nach ersten Erkenntnissen aus einer Tat von Mittwochmittag aus Mettmann.

Der Geschädigte dieser Tat meldete sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (12./13.2.) bei der Polizei in Mettmann und gab an, offenbar einer Betrugsmasche zum Opfer gefallen zu sein. Er habe zunächst Anrufe von zwei vermeintlichen Polizeibeamten erhalten, die ihn vor einer Einbrecherbande bewahren wollten. Die Anrufer brachten den Mann aus Mettmann schließlich dazu, Goldbarren aus seinem Bankschließfach zu holen. Die Täter nahmen schließlich die Wertgegenstände des Opfers in Verwahrung, indem sie sie bei ihm zu Hause abholten. Erst als der Geschädigte später mit seinem Enkel über die Situation sprach, kamen ihm Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Anrufer und er schaltete die „echte“ Polizei ein.

Im Anschluss an die Festnahmen in Osnabrück erfolgten noch am selben Tag Wohnungsdurchsuchungen bei den mutmaßlichen Tätern in Bremen und Köln. Bei dieser Durchsuchung wurde ein weiterer Kölner im Alter von 22 Jahren festgenommen.

Die Polizisten stellten umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter Mobilfunkhandys und SIM-Karten, die von der Arbeitsweise der Verdächtigen zeugen. Insgesamt fand die Polizei am Mittwoch bei ihren Maßnahmen mehr als 30.000 Euro auf und stellte das Bargeld sicher.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen anhand ihrer Ermittlungen davon aus, dass innerhalb der Tätergruppierung strenge hierarchische Strukturen und Rollen bestehen.

Wie viele Taten auf das Konto der Verdächtigen gehen, werden die weiteren Ermittlungen zeigen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 17.02.2020

Die Polizei hat am vergangenen Freitagabend (14.02.20) gemeinsam mit Ämtern der Stadt Celle, dem Hauptzollamt Hannover sowie dem Finanzamt Celle zeitgleich zwei Shisha-Bars in der Innenstadt überprüft. Die gezielte Kontrollaktion fand in der Zeit vom 21.30 bis 24.00 Uhr statt. Bei der Durchführung der Maßnahmen waren neben den Experten der verschiedenen Ämter auch
15 Polizeibeamte im Einsatz. Zwei Diensthunde standen für etwaige Absuchen parat.

Im Fokus der Kontrollen standen die Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegalen Beschäftigung, tabakwarensteuerrechtliche Angelegenheiten, unerlaubtes Glücksspiel, der Jugend-, Nichtraucher-und Brandschutz, die Lohn-und Meldebestimmungen sowie die gezielte Überwachung der CO-Werte in der Raumluft.

Insgesamt stellten die Einsatzkräfte am Freitagabend rund 12 kg Kilogramm Wasserpfeifentabak sicher. Es wurde festgestellt, dass Tabakaufbewahrungsbehältnisse weder korrekt gekennzeichnet noch mit Steuerbanderolen gekennzeichnet waren. In diesem Zusammenhang hat der Zoll entsprechende Verfahren gegen die Betreiber eingeleitet. In beiden Shisha-Bars wurden überhöhte Kohlenmonoxid-Werte festgestellt. In einem Fall führte die besonders gravierende, gesundheitsgefährdende Überschreitung des Grenzwertes im Gastraum zu einer Räumung des Lokals. Ca. 50 Gäste mussten die Bar daraufhin verlassen.

Während der Kontrollmaßnahmen wurden diverse verbotene Gegenstände aufgefunden, deren Besitz ein Verstoß gegen das Waffengesetzt darstellt. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

PM der PI Celle vom 17.02.2020

Am Freitagabend, 14.02.2020, gegen 18:00 Uhr, ist es vier mutmaßlichen Trickdieben gelungen, einer 77-jährigen Frau Schmuck und Bargeld zu stehlen. Ein Polizeibeamter ist in seiner Freizeit auf die Situation aufmerksam geworden und hat die Polizei alarmiert. Die eingesetzten Beamten konnten die vier Tatverdächtigen festnehmen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand klingelte die Bande an der Haustür des Mehrfamilienhauses an der Bödekerstraße (Oststadt) und lockte die spätere Geschädigte unter einem Vorwand vor das Haus. Dort verwickelte eine mutmaßliche Täterin die 77-Jährige in ein längeres Gespräch. Diese Zeit nutzen die anderen Bandenmitglieder, um in die offenstehende Wohnung zu gelangen und von hier diverse Wertgegenstände mitzunehmen. Ein zufällig vorbeikommender Polizeibeamter wurde auf die Situation aufmerksam und schaltete sich ein. Daraufhin brach die Frau das Gespräch ab und entfernte sich zügig. Der Polizeibeamte alarmierte daraufhin die Polizei und nahm die Verfolgung auf.

Alle vier Trickdiebe konnten in der Nähe vom Tatort durch die alarmierten Polizisten angetroffen werden. Bei ihnen wurden Schmuck und Bargeld aufgefunden.
Sie wurden zunächst zur Polizeistation Raschplatz verbracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM der PD Hannover vom 16.02.2020

Kripobeamte haben am Dienstagvormittag, 11.02.2020, einen Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Springe vollstreckt und einen jungen Mann in Barsinghausen festgenommen.

Die Beamten der Polizei Hannover hatten seit Anfang Februar intensive Fahndungsmaßnahmen nach dem mit Haftbefehl wegen räuberischer Erpressung gesuchten 21-Jährigen betrieben. Dabei stießen sie auf eine Kontaktanschrift an der Osterstraße in der Innenstadt von Barsinghausen. Als die Zielfahnder am Dienstagmorgen an der Wohnungstür im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses klingelten, kletterte der Gesuchte aus einem Fenster.
Anschließend lief er über angrenzende Dächer, konnte jedoch nicht entkommen, da der Gebäudekomplex von Polizisten umstellt worden war. Schließlich flüchtete der junge Mann in einen Innenhof und versteckte sich dort unter einer Plane. Die Polizisten konnten die Geschehnisse in dem Innenhof jederzeit aus den oberen Stockwerken beobachten und den 21-Jährigen, nachdem sie sich Zutritt zu dem Hof verschafft hatten, widerstandslos festnehmen.

PM der PD Hannover vom 14.02.2020

Am gestrigen Tag fanden in den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen länderübergreifend abgestimmte Kontrollmaßnahmen mit dem Ziel der Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls durch mobile Tätergruppierungen statt.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Lüneburg wurden in den Landkreisen Celle, Harburg, Heidekreis, Lüneburg, Rotenburg und Stade an insgesamt zehn eingerichteten Kontrollstellen sowie weiteren mobilen Kontrollen 1.141 Fahrzeuge und dabei 1.392 Personen überprüft. Dabei konnten weiter zu überprüfende Erkenntnisse mit Bezug zur Eigentumskriminalität gewonnen werden. Weiterhin stellten die eingesetzten Beamten zahlreiche Verkehrsordnungswidrigkeiten sowie mindestens 21 Straftaten fest.

Am Nachmittag wollten Polizisten in Stade einen Autofahrer anhalten und kontrollieren. Der Fahrer des VW versuchte zu flüchten, konnte aber kurz darauf gestoppt werden. Wie sich herausstellte war der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Zudem stand er unter dem Einfluss von Drogen. Bei der Überprüfung der Personalien von drei Männern ergaben sich offene Haftbefehle.
Die Vollstreckungshaft konnte in allen Fällen aufgrund der haftbefreienden Zahlung der Geldstrafe verhindert werden.

Anlass dieser länderübergreifenden Einsatzmaßnahmen ist die Vereinbarung der Innenminister und -senatoren der norddeutschen Küstenländer vom 8. März 2018 über das gemeinsame Vorgehen zur Bekämpfung der länderübergreifenden Eigentumskriminalität, insbesondere des Wohnungseinbruchdiebstahls durch organisierte Banden. Passend dazu haben die Polizeipräsidenten der Polizeidirektion Lüneburg, Thomas Ring, und der Polizei Hamburg, Ralf Martin Meyer, erst im September des letzten Jahres eine Kooperationsvereinbarung zur Vertiefung der strategischen und operativen Zusammenarbeit unterzeichnet. Ein Schwerpunkt bildet hier die Bewältigung des Phänomens Wohnungseinbruchsdiebstahl.

Dazu der Lüneburger Polizeipräsident Thomas Ring: „Wohnungseinbruchdiebstahl kann das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger aus mindestens zwei Gründen nachhaltig beeinträchtigen. Neben dem materiellen Schaden, der möglicherweise noch zu ersetzen ist, kann das Eindringen in die Privatsphäre auch zu einer psychischen Belastung führen, die sich noch Jahre später negativ auswirkt. Bei diesem Kriminalitätsphänomen treten häufig organisierte und mobile Tätergruppen auf. Da sich diese Einbrecher nicht um territoriale Ländergrenzen kümmern, ist hier eine enge und abgestimmte Zusammenarbeit der Länderpolizeien besonders entscheidend. Wir können mit den Ergebnissen des gestrigen Tages zufrieden sein. Die Aktion zeigt, wie wichtig es ist, den Tätergruppen nachhaltig und entschlossen entgegenzutreten.“

PM mder PD Lüneburg vom 13.02.2020

Am gestrigen Abend, 08.02.2020, stieß ein Funkstreifenwagen gegen 17:30 Uhr auf der Bundesautobahn 7 in Fahrtrichtung Kassel gegen einen Baum, der aufgrund der Witterung auf die A7 gestürzt war. Bei dem Zusammenstoß wurden zwei Polizeibeamte verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen fielen mehrere Bäume und Geäst aufgrund starker Sturmböen auf das Teilstück der A7 zwischen der Hildesheimer Börde und der Baustelle Wöhlertalbrücke. Aus diesem Grund wurde eine Vollsperrung eingerichtet und der Bereich überprüft. Dabei wurden weitere Bäume festgestellt, die drohten auf die Fahrbahn zu kippen. Aufgrund dieser Erkenntnisse wurde eine Vollsperrung von der Autobahnmeisterei Hildesheim bis auf Weiteres angeordnet.
Ein eingesetzter Funkstreifenwagen wurde von diesem Einsatzort abgezogen und zu einer weiteren Gefahrenstelle entsandt. Bei der Anfahrt prallte der Streifenwagen gegen einen auf der Fahrbahn quer liegenden Baum.
Bei dem Zusammenstoß wurden beide Polizeibeamte, 22 und 25 Jahre, verletzt und in ein Hildesheimer Krankenhaus eingeliefert. An dem Funkstreifenwagen entstand erheblicher Sachschaden.

PM der PI Hildesheim vom 10.02.2020

Zwei hinreichend polizeibekannte Personen aus der Trinkerszene haben erneut die Bundespolizei am Wochenende beschäftigt.

Am Freitagnachmittag schlug ein Mann (64) eine Frau (37) grundlos mit seiner Krücke in den Nacken und anschließend ins Gesicht. Unbeteiligte verhinderten weitere Schläge und riefen die Bundespolizei. Die Frau aus Bemerode setzte sich nicht zur Wehr und erlitt eine Platzwunde an der Lippe.

Am Samstagnachmittag, erneut im Bereich der Gastronomie am Nord/Ost-Ausgang, revanchierte sich die gebürtige Kenianerin bei dem Senior aus Hildesheim. Von hinten schubste sie den 64-Jährigen, der auf Gehilfen angewiesen ist. Der stürzte und blieb am Boden liegen.

Erneut mussten Bundespolizisten eine Anzeige wegen Körperverletzung aufnehmen – nicht das erste Mal. Die Frau ist in 46 Fällen polizeibekannt und der Mann in 15 Fällen.

PM der BPOLI Hannover vom 09.02.2020

Die Bundespolizei hat gestern Vormittag einen mit Haftbefehl gesuchten 57-Jährigen festgenommen. Der Mann muss für vier Monate ins Gefängnis.

Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung hatten die Bundespolizisten einen aus den Niederlanden eingereisten PKW gegen 10.30 Uhr auf einem Parkplatz an der Autobahn 30 angehalten und kontrolliert.

Die Überprüfung der Personalien des 57-jährigen Beifahrers ergab, dass die Justiz per Haftbefehl nach dem Mann fahnden lies. Der türkische Staatsangehörige war wegen Betruges verurteilt worden. Aus diesem Schuldspruch musste er noch eine Ersatzfreiheitsstrafe von 120 Tagen verbüßen oder eine Geldstrafe von
1080,- Euro begleichen. Außerdem bestanden fünf Aufenthaltsermittlungen verschiedener Staatsanwaltschaften.

Weil der 57-Jährige die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, wurde er von den Beamten verhaftet und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

PM der BPOLI Bad Bentheim vom 07.02.2020

Der Polizei in Wolfsburg ist ein Schlag gegen falsche Polizeibeamte gelungen.
Die Beamten konnten am Dienstagabend nach gut siebenstündiger Observation und Ermittlungsarbeit zwei Männer aus dem Landkreis Gifhorn festnehmen. Dabei ist das couragierte Handeln eines 50 Jahre alten Wolfsburgers und seiner Ehefrau hervorzuheben, der rechtzeitig die Polizei alarmierte und den Kontakt zu den Tätern aufrechterhielt.

Begonnen hatte es am Dienstagnachmittag, als sich gegen 14.10 Uhr eine unbekannte Person telefonisch bei dem 50-Jährigen meldete und sich als Polizeibeamter ausgab.

Der angebliche Polizeibeamte warnte in dem Telefonat vor Tätern, die es auf das Vermögen des Ehepaares abgesehen haben. Angeblich seien die Täter in der Wohngegend des Paares aktiv. Deren Vermögen sei in Gefahr auch auf dem Konto nicht sicher.

Der Angerufene erkannte die Situation sofort, spielte seine Rolle des Opfers weiter und alarmierte umgehend die Polizei. In dem Telefonat ging das Opfer auf die Forderungen des angeblichen Kriminalbeamten ein und gab vor, das Geld zu besorgen zu wollen. Mehrere Telefonate folgten über den Tag, in denen auf das Opfer Druck aufgebaut wurde.

Was die Täter zu diesem Zeitpunkt nicht wussten, dass echte Polizeibeamte schon längst involviert waren. Ein Beamter legte gegen 21.15 Uhr den geforderten und präparierten Umschlag an einem abgesprochenen Ort ab. Wenige Minuten später erschien der erste Täter, der den Umschlag abholen wollte. Ehe er sich versah klickten die Handschellen.

Ein zweiter Täter wurde in unmittelbarer Tatortnähe in einem Fahrzeug sitzend festgenommen. Bei beiden Männern wurde umfangreiches Beweismaterial, wie Prepaid Handys und gefälschte Ausweise gefunden. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung kam heraus, dass es sich um einen 26 Jahre und einen 36 Jahre alten Mann, beide aus dem Landkreis Gifhorn stammend handelte. In der Folge wurde durch die Polizei in Gifhorn die Wohnungen der beiden Festgenommenen Beschuldigten durchsucht. Ob und was hierbei gefunden wurde steht derzeit noch aus.

Die Täter wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig, wegen fehlender Haftgründe wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Ermittlungen dauern an.

Seit Monaten treiben sogenannte falsche Polizeibeamte in und um Wolfsburg und dem gesamten Bundesgebiet ihr falsches Spiel. Hierbei haben sie bereits einen Schaden in Millionenhöhe verursacht. Immer wieder warnen Polizei und Medien vor dieser Betrugsmasche bei der die Täter, als Bande und oftmals auch aus dem Ausland agieren. Dabei wird den Opfern vorgegaukelt, ihr Vermögen sei nicht sicher und sie sollen ihr Bargeld in Briefumschlägen oder Taschen an vorher angegebenen Orten ablegen, wo es dann von angeblichen Polizeibeamten abgeholt wird.

PM der POL Wolfsburg vom 06.02.2020