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Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Aurich und der Polizeiinspektionen Aurich/Wittmund und Wilhelmshaven/Friesland:

Gemeinsame Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektionen Aurich/Wittmund und Wilhelmshaven/Friesland beschlagnahmt Diebesgut und Betäubungsmittel – zwei Täter in Untersuchungshaft.
Die Polizeiinspektionen Aurich/Wittmund und Wilhelmshaven/Friesland haben in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Aurich eine Einbruchserie im Raum Wilhelmshaven, Friesland und Ostfriesland aufklären können. Die gemeinsame Ermittlungsgruppe führte im April 2019 im Landkreis Friesland in Zusammenarbeit mit Spezialkräften der Polizei Niedersachsen sowie in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aurich eine groß angelegte Durchsuchungsaktion durch. Aufgrund der Durchsuchungen und der intensiven Ermittlungsarbeit konnten verantwortliche Täter festgenommen sowie umfangreiches Diebesgut und Betäubungsmittel beschlagnahmt werden.
Die Ermittlungsgruppe war im Dezember 2018 gemeinsam durch die Polizeiinspektionen Aurich/Wittmund und Wilhelmshaven/Friesland gegründet worden, um gegen die für zahlreiche Wohnungseinbrüche verantwortliche Tätergruppe im Raum Wilhelmshaven, Friesland und Ostfriesland vorzugehen.
Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich auch Anhaltspunkte für Betäubungsmitteldelikte, so dass die Ermittlungen auch hierauf ausgeweitet wurden. Aufgrund intensiver Ermittlungsmaßnahmen konnten die Ermittler bei der Festnahme von zwei Tätern mehr als zwei Kilo Marihuana beschlagnahmen. Gegen die Täter erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich Haftbefehl. Die beiden Männer im Alter von
24 und 40 Jahren befinden sich seither in Untersuchungshaft.
Gegen weitere Personen dieser Tätergruppe wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Im Zuge der Durchsuchungen konnten unter anderem hochwertiger Schmuck, Bargeld, aufgebrochene Tresore und elektronische Geräte beschlagnahmt werden. Als besonderer Erfolg ist das Auffinden von insgesamt neun Langwaffen und mehr als 1.200 Schuss Munition zu werten. Die Waffen, die Munition und der Schmuck stammen aus zahlreichen Einbrüchen, die die Tätergruppe im vergangenen Oktober und November unter anderem in Friedeburg, Zetel, Sande und Bockhorn verübt hat.
Die Ermittler gehen nach bisherigem Erkenntnisstand davon aus, dass die Tätergruppe neben den Einbrüchen auch umfangreichen Handel mit Betäubungsmitteln getrieben hat.
Nicht alle beschlagnahmten Schmuckstücke konnten bislang möglichen Einbrüchen zugeordnet werden. Viele von ihnen weisen individuelle Merkmale auf. Die Ermittler hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung, um das Diebesgut den Besitzern zuordnen und weitere Straftaten aufklären zu können.
Die Ermittlungen gegen die Tätergruppe, die überörtlich agiert hat, dauern an.
Wer Hinweise zur Aufklärung weiterer Straftaten geben kann, wird gebeten sich bei der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund (Tel. 04941 /606-215) oder der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland (Tel. 04421 / 942-0) zu melden.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 20.05.2019

Einmal mehr hatten Unbekannte in der Nacht zum Samstag in der Moritzstraße nichts besseres zu tun, als liebevoll geplanzte Zierbepflanzungen aus ihren Kübeln zu rupfen und auf der Fahrbahn abzulegen. Eine 23-jährige Polizeibeamtin des Polizeikommissariats Bad Gandersheim, die sich gemeinsam mit ihrem Kollegen auf Streifenfahrt befand, nahm sich kurzerhand der Sache an und setzte die Blumen wieder fachgerecht in ihre Pflanzgefäße – in der Hoffnung, dass sie dort verbleiben…

PM der PI Northeim vom 13.05.2019

Am frühen Samstagmorgen kam es im Landkreis Helmstedt auf der Bundesstraße 244 im Bereich der Ortschaft Querenhorst zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen zum Teil schwer verletzt wurden.
Aus noch ungeklärter Ursache waren um 03.45 Uhr ein als ziviler Streifenwagen beim Polizeikommissariat Helmstedt eingesetzter VW Golf Variant und ein VW Polo kollidiert.
Dabei wurden die beiden Fahrzeugführer, ein 40 Jahre alter Mann aus Helmstedt und ein 58-jähriger Polizeibeamter der oben genannten Dienststelle schwer und sein 22 Jahre alte Kollege im Streifenwagen leicht verletzt.
Da die beiden Fahrzeugführer in ihren PKW eingeklemmt waren, wurden sie von den Rettungskräften der Freiwilligen Feuerwehren mittels hydraulischem Rettungsgerät aus ihren Autos befreit. Alle verletzten Personen wurden im Anschluss mit mehreren Rettungswagen in die umliegenden Kliniken gebracht.
An den beschädigten Fahrzeugen entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden. Angaben zur Schadenshöhe können zurzeit noch nicht gemacht werden. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.
Die Bundestraße war während der Dauer der Rettungsmaßnahmen und für die Verkehrsunfallaufnahme komplett gesperrt.
Die Ermittlungen zur Unfallursache werden von Polizeibeamten des Verkehrsunfalldienstes aus Braunschweig geführt. Weiterhin wurde ein externer Sachverständiger eingesetzt.
Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Grasleben, Mariental und Querenhorst.

PM der POL Wolfsburg vom 04.05.2019

Die Bundespolizei aus Bad Bentheim hat am letzten Wochenende vier Haftbefehle an der deutsch-niederländischen Grenze vollstreckt. Zwei
20 und 23 Jahre alte Männer verbüßen jetzt ihre Haftstrafe. Ein mit zwei Haftbefehlen gesuchter 32-Jähriger ersparte sich durch die Bezahlung der verhängten Geldstrafen einen Gefängnisaufenthalt.

Am Freitagvormittag hatten die Beamten der Bundespolizei im Bahnhof Bad Bentheim einen mit Haftbefehl gesuchten 23-jährigen Algerier festgenommen. Der Mann war in einem international verkehrenden Reisezug aus den Niederlanden eingereist. Bei der Überprüfung wies sich der Mann als Asylsuchender in den Niederlanden aus. Eine eingehende Identitätsprüfung ergab, dass der Mann unter anderen Personalien in Deutschland mit Haftbefehl gesucht wird. Der 23-Jährige war im Dezember 2014 wegen versuchten schweren Raubes, gefährlicher Körperverletzung, mehrerer Diebstahlsdelikte sowie des Verstoßes gegen das Waffengesetz, Beleidigung und mehrfachen Erschleichen von Leistungen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Die Entscheidung, ob die Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden kann, wurde zunächst zurückgestellt. Weil der 23-Jährige die Auflagen und Weisungen, von dessen Erfüllung der Richter die Gewährung der Bewährung abhängig machen kann, ignorierte, wurde er jetzt per Sicherungshaftbefehl gesucht. Nach der Vorführung bei einem Haftrichter wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Am Freitagnachmittag wurde im Bahnhof Bad Bentheim ein 20-jähriger gambischer Staatsangehöriger festgenommen. Der Mann war nach der Einreise per Zug aus den Niederlanden gegen 13 Uhr von Bundespolizisten im Bahnhof Bad Bentheim kontrolliert worden. Der 20-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft Stuttgart mit Haftbefehl gesucht. Er war wegen besonders schweren Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von 78 Tagen verurteilt worden. Die Zahlung von 780,- Euro hätte ihn vor der Haft verschont. Da der Verurteilte den Betrag nicht aufbringen konnte, wurde er in die nächste JVA eingeliefert.

Am Samstagnachmittag kontrollierte eine Streife der Bundespolizei auf der Autobahn 30 einen PKW, dessen 32-jähriger Fahrer gleich mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Zum einen war der polnische Staatsangehörige seit März 2018 wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von 30 Tagen oder der Zahlung von 600,- Euro verurteilt. Zum anderen musste er aus einem Urteil von 2017 wegen Steuerhinterziehung noch eine Geldstrafe von 200,- Euro bezahlen oder eine Freiheitsstrafe von 10 Tagen verbüßen. Weil der Mann beide Geldstrafen sowie alle angefallenen Kosten begleichen konnte, durfte er schließlich weiterreisen.

PM der BPOLI Bad Bentheim vom 29.04.2019

Es kommt nicht täglich vor, dass die Polizeipressestelle Anzeigen oder Meldungen der Kollegen erreichen, die für akute Atemnot aufgrund von starken Lach-Anfällen sorgen. Wenn dies jedoch der Fall ist, dann möchten wir der Öffentlichkeit ein solches literarisches Kunstwerk nicht vorenthalten. Aus diesem Grund zitieren wir heute wörtlich aus der Meldung, die ein Beamter der Polizeiwache Lünen am Dienstag nach einem ganz besonderen Einsatz verfasst hat:
„Am Dienstag (16. April) gegen 8.45 Uhr wurde den Beamten ein äußerst komplizierter Sachverhalt zugewiesen: Auf der Kanalbrücke der Dortmunder Straße soll ein vermutlich unter Drogen stehender Truthahn sein Unwesen treiben. Dutzende Verkehrsteilnehmer seien bereits gefährdet worden. Zusätzliche Brisanz erhielt der Fall, als durch die Einsatzleitstelle bekannt gemacht wurde, dass am gestrigen Abend bereits eine Pute als vermisst gemeldet worden sei.“
Ein Beamter und eine Beamtin der Wache Lünen begaben sich zu der genannten Örtlichkeit und wurden direkt tätig: „Das geflügelte Tier konnte von den Beamten auf der Straße ‚Am Kanal‘ parallel zur Kanalbrücke entdeckt und umstellt werden. Eine Beamtin identifizierte das verdächtige Geflügel sofort als die vermisste Pute. Ein Truthahn konnte ausgeschlossen werden.“
Die darauf folgenden durchaus nervenaufreibenden Maßnahmen stellt der Beamte wie folgt dar: „Trotz perfekter Umstellung gestaltete sich die Ingewahrsamnahme äußerst tückisch. Kurz vorm Zugriff entzog sich die Pute der Ingewahrsamnahme durch ein überraschendes und waghalsiges Flugmanöver. Gleichzeitig landeten mehrere gezielt von der Pute auf die Beamtin abgeworfene Stinkbomben gefährlich nah neben ihr auf dem Boden. Sie blieb unverletzt. Es entwickelte sich eine wilde und gefährliche Hetzjagd durchs Unterholz des angrenzenden Waldstücks, in dem das Federvieh Zuflucht suchte.“
Durch ein beherztes Manöver des Beamten hatte die Flucht der Pute schließlich kurze Zeit später ein Ende: „Die Beamten waren kurz davor Luftunterstützung anzufordern, da nutzte der Beamte eine leichte Unachtsamkeit in der Deckung der vermissten Pute und schmiss sich todesmutig mit einem ‚Becker-Hecht‘ auf das Geflügel. Es gelang ihm dabei sich so abzurollen, dass weder er noch die Vermisste Verletzungen bei dieser Ingewahrsamnahme davontrugen.“
Das Happy End eines Vermisstenfalls. Und es ging sogar noch weiter. Denn eine Passantin kam den Beamten vor Ort zur Hilfe: „Mittels einer mobilen Hundetransportbox, welche durch eine freundliche Passantin zur Verfügung gestellt wurde, konnte die Vermisste der Polizeiwache Lünen zugeführt werden. Dort wurde sie zunächst in die Gewahrsamszelle 2 gesperrt.“
Natürlich nur so lange, bis die Beamten den Besitzer des entlaufenen Federviehs erreicht hatten. Und dieser sein Tier wohlbehalten auf der Wache abholte. Auch die Transportbox fand wieder zu ihrer Besitzerin zurück – selbstverständlich gereinigt.
Hinweis für Medienvertreter: Der Pressemitteilung ist ein Foto der Pute beigefügt. Sie gilt seit gestern nun nicht mehr als vermisst. Nach Inkrafttreten der neuen „Putenschutz-Grundverordnung (PSGVO)“ dürfen wir das Gesicht der Pute daher nicht mehr unverfremdet zeigen.

PM der PI Leer / Emden vom 17.04.2019

Die Polizei erhielt in den Nachmittagsstunden des 11.04.2019 über Notruf den Hinweis auf eine Person mit Schussverletzung in einer Wohnung in Salzgitter-Lebenstedt, Hans-Böckler-Ring. Die daraufhin entsandten Einsatzkräfte wurden nach Eintreffen am Einsatzort in der betroffenen Wohnung unvermittelt von einer männlichen Person, die sich verbarrikadiert hatte, bedroht.
Hierbei ergaben sich konkrete Hinweise auf eine Bewaffnung des Täters. Hinzugezogene Spezialkräfte wurden beim Eindringen in die Wohnung von dem Täter ebenfalls konkret mit einer Waffe bedroht. In Folge dessen kam es zur Schussabgabe auf den Täter, der trotz umgehender medizinischer Versorgung kurze Zeit später verstarb.
Derzeit wird die Wohnung des Täters in der Einsteinstraße durch Einsatzkräfte gesichert und durchsucht. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Salzgitter vom 11.04.2019

Nachtrag vom 12.04.2019:

Die in Salzgitter am 11.04.2019 bei einem SEK-Einsatz angeschossene und später verstorbene männliche Person wurde am heutigen Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft obduziert und rechtsmedizinisch untersucht. Nach dem Obduktionsergebnis ist der 28-jährige Angeschossene an einem spinalen Schock infolge einer Rückenmarksdurchtrennung verstorben. Im Körper des Angeschossenen wurde ein Projektil einer 9mm-Kurzwaffe aufgefunden. Es ist davon auszugehen, dass das Projektil zur Durchtrennung des Rückenmarks geführt hat.
Bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde am heutigen Tag ein sog. Todesermittlungsvorgang angelegt. Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen sollen die Beamte des SEK damit beauftragt worden sein, Beamte der örtlichen Polizei aus einer Wohnung mit ungeklärter Situation herauszulösen. Die örtlichen Polizeibeamten seien aufgrund eines Notrufes zu einer Wohnung im Stadtteil Fredenberg gefahren. Vor der Wohnung hätte sich der Wohnungsinhaber, welcher den Notruf abgesetzt habe, aufgehalten und mitgeteilt, dass sich in der Wohnung ein Bekannter von ihm befinde, der ärztliche Hilfe benötige. Da die Beamten nach dem Betreten der Wohnung aufgrund des Verhaltens des Verwundeten befürchtet hätten, die Wohnung nicht ohne eine drohende Eigengefährdung wieder verlassen zu können, habe man Verstärkung durch das SEK angefordert.
Die Beamten des SEK und eine alarmierte Fahndungsgruppe der Polizeidirektion hätten daraufhin über einen längeren Zeitraum versucht, verbalen Kontakt zu dem später Angeschossenen aufzunehmen und ihn zur Kooperation zu überreden. Die Gespräche seien jedoch gescheitert und schließlich darin gegipfelt, dass die Beamten durch den später Angeschossenen in einem abgedunkelten Raum mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht worden seien. Trotz eines massiven verbalen Einwirkens und der Abgabe von Warnschüssen habe der später Angeschossene die Beamten weiterhin bedroht, weshalb letztlich ein Schuss durch einen Beamten abgegeben worden sei.
Die unmittelbar nach der Schussabgabe von einem dem SEK-Einsatzteam zugehörigen Rettungssanitäter eingeleiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen konnten den Tod des Angeschossenen nicht mehr verhindern.
Der Angeschossene steht im Verdacht, Tage zuvor in seiner eigenen Wohnung eine männliche Person getötet zu haben. In seiner Wohnung wurde ein männlicher Leichnam aufgefunden. Die Obduktion zur Klärung der Todesursache ist noch nicht abgeschlossen.
Bei der Polizeiinspektion Salzgitter wurde eine Mordkommission eingerichtet. Zu der Frage, in welchem persönlichen Verhältnis beide Personen zueinander standen und woher die Verletzungen des Angeschossenen stammen, die zum Ursprungseinsatz der örtlichen Polizei geführt haben, sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

Presseinformation der Staatsanwaltschaft Braunschweig vom 12.04.2019

Dass die Polizei als Freund und Helfer ihrem Namen alle Ehre machte erlebte ein 78 Jahre alter Rentner aus Gardelegen, der zusammen mit seiner Ehefrau am Donnerstag die Frühlings Landpartie am Schloss in Wolfsburg besuchte. Als das Ehepaar die Rückfahrt antreten wollte, fanden sie ihren Mercedes nicht mehr wieder. Nachdem er und seine Frau einige Zeit gesucht haben, riefen sie ein Taxi, um auch die entfernteren Parkplätze im Allerpark abzusuchen. Doch auch hier hatten sie keinen Erfolg und der freundliche Taxifahrer empfahl dem Ehepaar den Wagen bei der Polizei als gestohlen zu melden. Auf der Dienststelle traf das Ehepaar auf verständnisvollen Polizeibeamten, dem sie ihr Missgeschick erzählten. Der Beamte fackelte nicht lange und fuhr mit dem älteren Ehepaar abermals alle Parkplätze um das Veranstaltungsgelände ab. Nachdem auch das keinen Erfolg hatte, kam dem Polizeikommissar eine Idee: Er erfragte die genaue Strecke, mit denen das Ehepaar nach Wolfsburg gekommen sei und rekonstruierte nun noch einmal fahrtechnisch die letzten hundert Meter. Es dauerte nicht lange, da erkannte das Ehepaar den Parkplatz wieder und dort stand auch ihr vermisster Mercedes. Ende gut – alles gut!

PM der POL Wolfsburg vom 05.04.2019

Braunschweig, Leonhardplatz 27.11.2018, 13.07 Uhr

Als die Polizei den Fahrer eines E-Bikes kontrollieren will, versucht dieser der Kontrolle zu entkommen und stürzt.

Am Dienstagmittag beobachten die Polizisten einen 35 Jahre alten Mann, der mit einem E-Mountainbike auf der Leonhardstraße in Richtung Altewiekring fuhr. Sie entschlossen sich, den Fahrer zu kontrollieren und gaben ihm ein Haltezeichen. Der Fahrer versuchte sich, der Kontrolle zu entziehen, machte mit seinem Fahrrad kehrt und fuhr zurück in Richtung Magniviertel. Der Streifenwagen folgte dem Radfahrer.

Der Fahrradfahrer wusste jedoch nicht, dass er nun zwei weiteren Polizeibeamten in die Arme fuhr, die zu Fuß unterwegs waren. Beim Erblicken dieser Streife drehte er erneut und wollte sich am Leonhardplatz vom Fußweg in den fließenden Verkehr einfädeln. Hierbei übersah der E-Bike-Fahrer den hohen Bordstein und kam zu Fall, überschlug sich und stieß mit dem Streifenwagen der Polizei zusammen.

Der Radfahrer erlitt bei dem Sturz eine Kopfverletzung, die im Krankenhaus behandelte wurde.

Am E-Bike sowie am Streifenwagen entstand Sachschaden.

Da der Polizei konkrete Hinweise für die Beeinflussung von Drogen vorlagen, wurde dem verunfallten Radfahrer eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in Folge von Drogen eingeleitet.

PM der PI Braunschweig vom 28.11.2018

Bildquelle: PD Osnabrück

Die Polizeidirektion Osnabrück testet seit Anfang November – vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln – mehrere neue Uniformteile. Darunter auch eine innovative Jacke, die über eine integrierte Beleuchtungseinrichtung verfügt. Im Rahmen der bis Ende Februar 2019 geplanten landesweiten Erprobungsphase, setzen die Polizeiinspektionen Aurich/Wittmund, Leer/Emden, Emsland/Grafschaft Bentheim und Osnabrück insgesamt zehn dieser sehr auffälligen Softshelljacken ein. Sie werden in den Städten bzw. Landkreisen Osnabrück, Nordhorn, Leer und Aurich eingesetzt – sowohl in städtischen- als auch in ländlichen Bereichen. „Weil die neuen Einsatzjacken gerade bei Dunkelheit deutlich erkennbar sind, versprechen wir uns auch einen verbesserten Schutz für die Kolleginnen und Kollegen im Streifendienst“, so Marco Ellermann, Pressesprecher der Polizeidirektion Osnabrück.

Die in die Softshelljacke verbauten LED-Streifen lassen sich mittels Knopfdruck ein- und ausschalten. Des Weiteren kann hierrüber der Leuchtmodus innerhalb drei verfügbarer Leuchtstufen verändert werden. Die LED-Streifen verlaufen im vorderen Bereich der Jacke rechts- und linksseitig unterhalb des Jackenkragens. Auf der Rückseite sind zwei weitere LED-Streifen angebracht, die senkrecht verlaufen. Die Leuchteinrichtung soll die Sichtbarkeit der im Außendienst befindlichen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, insbesondere bei Dunkelheit verbessern und einen zusätzlichen Beitrag zur Eigensicherung der Beamten leisten.

Nicht nur die Softshelljacken werden das Aussehen der Beamtinnen und Beamten verändern. Ein funktionales und wetterfestes Basecap wird als Alternative zur eckigen Schirmmütze ebenfalls in der polizeilichen Praxis erprobt. Die neue Überziehschutzwesten ermöglicht es, viele Einsatzmittel wie Handschellen, Digitalfunkgeräte oder Smartphones, praktisch zu verstauen. Sie lässt sich außerdem, zum Beispiel für Schreibarbeiten, schnell aus- und wieder anziehen und trägt sich über der Kleidung angenehmer als darunter. Dabei ist der ballistische Schutz, der bisher immer unter der Uniform getragen wurde, bereits in der Weste integriert und ermöglicht ein hohes Maß an Sicherheit bei gleichzeitiger Beweglichkeit. Ein besonderes Augenmerk wurde bei der landesweiten Entwicklung von neuen Uniformteilen auf eine nach wie vor offene, zugängliche und bürgernahe Wirkung gelegt.

PM der PD Osnabrück vom 09.11.2018

Nach einer Verfolgungsfahrt durch mehrere Landkreise konnten Beamte der Polizei Oldenburg am Dienstag, 06. November 2018, einen mutmaßlichen Autodieb stoppen und vorläufig festnehmen.

Zeugen hatten die Polizei gegen 0.30 Uhr auf ein verdächtiges Fahrzeug im Landkreis Cuxhaven aufmerksam gemacht. Der VW Touran stand mit dänischem Kennzeichen auf einem Feldweg in der Gemeinde Hagen im Bremischen. Eine Person saß auf dem Fahrersitz und schlief offenbar. Als die Beamten wenig später das Fahrzeug und den Fahrer kontrollieren wollten, startete der Unbekannte den Motor und flüchtete.

Die Streifenbesatzung nahm die Verfolgung auf und forderte Unterstützung an. Der Flüchtige fuhr an der Anschlussstelle Uthlede auf die Autobahn A27 in Richtung Bremen auf. Mehrere Versuche, das Fahrzeug zu stoppen, schlugen fehl. Nachdem der Unbekannte am Bremer Kreuz auf die A1 wechselte, fuhr er mit einem Tempo von etwa 170 km/h in Richtung Osnabrück weiter. Mehrere Streifenwagen beteiligten sich inzwischen an der Verfolgung des Mannes. Um eine Gefährdung des Flüchtenden auszuschließend, unternahm die Polizei keine weiteren Versuche, das Fahrzeug zu stoppen. Der Unbekannte fuhr am Ahlhorner Dreieck auf die A29 in Fahrtrichtung Oldenburg und auf dem Kreuz Oldenburg-Ost weiter auf der A28 in Richtung Leer.

Beamten der Autobahnpolizei Oldenburg gelang es gegen 1.45 Uhr schließlich, das Fahrzeug in Höhe des Dreiecks Oldenburg-West mittels „Stopp-Stick“ kontrolliert zum Stillstand zu bringen. Da der Fahrzeugführer die Türen verriegelte, schlugen die Beamten die Seitenscheiben ein und nahmen den 26-Jährigen aus Köln vorläufig fest.

Die Überprüfung des Mannes ergab, dass er deutlich unter Alkoholeinfluss stand und keine Fahrerlaubnis besaß. Der VW Touran war Ende Oktober in Dänemark entwendet worden. Bei dem 26-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen; das Fahrzeug stellten die Beamten sicher.

Der Mann wurde am Mittwoch, 07. November 2018, einem Haftrichter vorgeführt und im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gefahren.

PM der PI Oldenburg – Stadt / Ammerland vom 08.11.2018