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Am Donnerstagmorgen (07.45 Uhr) kam es im Kreuzungsbereich Westring (B 61) / Herzebrocker Straße zu einem Verkehrsunfall, an dem auch ein Streifenwagen der Polizeiwache Gütersloh beteiligt war.
Zur Unfallzeit waren die Polizeibeamten von der Wache an der Herzebrocker Straße kommend auf dem Weg zu einem anderen Unfall mit Verletzten. Sie befuhren dazu die Herzebrocker Straße in Fahrtrichtung Innenstadt und beabsichtigten, die Kreuzung mit dem Westring geradeaus zu überqueren.
Sie hatten bei ihrer Einsatzfahrt das Blaulicht und Martinshorn am Einsatzwagen eingeschaltet.
Auf der Herzebrocker Straße hatte sich aufgrund des Berufsverkehrs ein Stau gebildet, an dem der 35-jährige Fahrer des Streifenwagens vorbei- und dann in den Kreuzungsbereich einfuhr. Hier hatte die Mehrzahl der Autofahrer die Situation erkannt und angehalten, um dem Streifenwagen die Durchfahrt zu ermöglichen.
Dennoch kam es trotz großer Sorgfalt zu einem Zusammenstoß mit dem VW Golf einer 54-jährigen Frau aus Beckum, die den rechten Fahrstreifen der B 61 aus Wiedenbrück kommend in Fahrtrichtung Bielefeld befuhr. Zuvor stand der Verkehr hier auf dem linken Geradeausstreifen bereits vollständig. Nach Aussage mehrerer Zeugen zeigte die dortige Ampel Rotlicht.
Durch den Zusammenstoß wurde der Streifenwagen gegen den Ampelmast auf der Mittelinsel der Herzebrocker Straße (in Richtung Innenstadt) geschleudert. Infolgedessen knickte die Ampel um; die Ampelschaltung im kompletten Kreuzungsbereich fiel daraufhin aus.
Die 54-jährige Frau wurde bei diesem Zusammenstoß schwer verletzt.
Mit einem Rettungswagen wurde sie in das St. Elisabeth Hospital nach Gütersloh gebracht.
Der 35-jährige Fahrer des Streifenwagens sowie seine 30-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Beide wurden zur ambulanten Behandlung in das St. Vinzenz Hospital nach Rheda-Wiedenbrück gebracht.
Der Golf und der Streifenwagen waren nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von 50 000 Euro.
Während der Dauer der Unfallaufnahme war es zeitweise (etwa zwei Stunden) nicht möglich, von der B 61 in die Herzebrocker Straße und umgekehrt abzubiegen. Insgesamt lief der Verkehr auf der B 61 jedoch mit leichten Beeinträchtigungen an der Unfallstelle vorbei. Der Verkehrsdienst der Polizei Gütersloh regelte während des Ampelausfalls den Verkehr im Kreuzungsbereich. Gegen 11.45 Uhr war diese Störung behoben worden, so dass der Verkehr wieder reibungslos lief.

PM der POL Gütersloh vom 23.05.2019

Dank Videobeobachtung hat die Polizei Köln am Samstagmorgen (18. Mai) zwei brutale Räuber (21, 24) unmittelbar nach der Tat auf dem Hohenzollernring festgenommen. Polizisten der Leitstelle in Kalk sahen auf ihren Bildschirmen, wie um kurz vor 3 Uhr zwei Männer einen entgegenkommenden Nachtschwärmer (21) direkt mit Fäusten traktierten und ihm Handy und Geldbörse raubten. Während sich der junge Mann nach dem Angriff in einen Kiosk flüchtete, rannten die Täter mit ihrer Beute davon. Wegen der gestochen scharfen Bilder der Polizeikameras erhielten alle Streifenbeamte in Tatortnähe per Funk exakte Personenbeschreibungen und die genaue Fluchtrichtung der Täter. Wenige Augenblicke später kamen den Einsatzkräften die beiden Verdächtigen entgegengerannt – Festnahme!

Kurz bevor die Polizisten die Männer zum Gefangenentransporter und zur Wache brachten, warfen die Räuber noch ihre Beute auf den Gehweg und auf die Straße, um das belastende Beweismaterial loszuwerden. Die Beamten übergaben Handy und Portemonnaie noch vor Ort dem leichtverletzten 21-Jährigen. Das Räuber-Duo wird sich nun wegen Raub und Körperverletzung verantworten müssen.

PM der POL Köln vom 20.05.2019

Das aktuelle Stück der Verkehrspuppenbühne der Polizei Gelsenkirchen heißt „Tim&Lisa und der Stoppstein“. Foto: Polizei Gelsenkirchen

Regelmäßig wiederkehrend das gleiche Spiel: Kindergartenkinder, laufen wie an einer Kette aufgezogen in Zweierreihen über den Hof des Polizeipräsidiums in Gelsenkirchen-Buer bis zu einer kleinen Halle auf dem Gelände. Hier befindet sich die Puppenbühne der Polizei. Hier bringen Polizeibeamte Kindern bereits seit 55 Jahren kindgerecht bei, wie sie sich im Straßenverkehr verhalten sollen. Seit Ende April spielen die Beamten das Stück „Tim & Lisa und der Stoppstein“. Es handelt davon, wie sich die beiden Kinder Tim und Lisa auf dem Weg zur Schule aus den Augen verlieren und es fast zum Unfall kommt, als Tim die Straße überquert, obwohl die Ampel rot ist. Die Kinder im Publikum sind in der geschickten Inszenierung, die ständig zwischen dem Geschehen der Puppen auf der kleinen Bühne und dem zwischenmenschlichen Agieren von „echten“ Polizisten und Publikum wechselt, Teil der Geschichte. Sie sind von Anfang an eifrig dabei, sogar mittendrin und helfen dem Puppen-Polizisten, Tim zu finden. So lernen sie, ganz nebenbei, wie man eine Straße sicher überquert.
Dabei fallen immer wieder eingängige Parolen wie „Am Stoppstein halt, damit es nicht knallt!“ oder „Beim Straße queren nicht rennen und nicht pennen.“ Am Ende sollen die Kinder verinnerlicht haben, wie man eine Straße richtig überquert, ohne sich selbst und andere in Gefahr zu bringen. Gestaltet und konzipiert haben das neue Stück die Polizeibeamten Katja Flanz, Christina Kleine und Carsten Jahns, die als Verkehrssicherheitsberater der Polizei Gelsenkirchen darüber hinaus in verschiedenen Einrichtungen präventiv tätig sind und Jung und Alt über die Gefahren im Straßenverkehr aufklären. Die Verkehrspuppenbühne der Polizei Gelsenkirchen gibt es seit 1964, sie feiert in diesem Jahr also ihren 55. Geburtstag. Die Puppenbühne an sich ist aber nur ein Teil des Verkehrserziehungskonzeptes der Polizei Gelsenkirchen. So machen alle Vorschulkinder in Gelsenkirchen einen so genannten „Fußgängerführerschein“, um die Kinder auf den nicht immer gefahrenfreien Weg zur Schule vorzubereiten. Die Verkehrssicherheitsberater führen darüber hinaus Informationsnachmittage für die Eltern durch, um auch sie für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und es gibt Kennlerntreffen mit Übungen für die Kinder in deren Einrichtung, bei dem sie unter anderem in einem Streifenwagen „Probe“ sitzen dürfen.
„Tim & Lisa und der Stoppstein“ wird noch bis Anfang Juni in etwa 60 Vorstellungen allen 122 Kindertagesstätten in Gelsenkirchen präsentiert. Einige hundert Vorschulkinder werden so spielerisch auf die Gefahren im Straßenverkehr vorbereitet. Nach Ende der Vorstellung laufen die kleinen Gäste wieder in Zweierreihe vom Hof. In ihrem Rucksack haben sie dann hoffentlich das Wissen, wie man eine Straße richtig überquert, ohne sich selbst und andere in Gefahr zu bringen.
Die drei Kollegen, die den Puppen ihre Stimme geben, können sich erholen und freuen sich auf die nächste Gruppe, die ihnen hilft, Tim & Lisa sicher über die Straße zu bringen.

PM der POL Gelsenkirchen vom 20.05.2019

Leicht verletzt wurde ein 52-jähriger Mann aus Viersen durch den Biss eines Diensthundes der Kreispolizeibehörde Viersen. Der Malinoisrüde war am Sonntag mit einem 49-jährigen Familienmitglied des Diensthundeführers am Ransberg spazieren. Die Diensthunde der Polizeibeamtinnen und – beamten leben in den Familien der Hundeführer. Der Hundeführer war bei dem „Gassigang“ selber nicht zugegen. Der Malinois lief frei auf einem Feld. Als die Frau aus der Ferne einen herannahenden Liegeradfahrer erblickte, rief sie den Hund zu sich. Dieser befolgte das Kommando. Der Viersener stoppte sein Fahrrad in einigem Abstand, um zu warten bis der Hund angeleint war.
Beim Versuch des Anleinens riss der Hund sich jedoch los und biss den Radfahrer. Gemeinsam gelang es den beiden Beteiligten, den Hund unter Kontrolle zu bringen. Der Radfahrer musste in ambulante Krankenhausbehandlung.

Der Abteilungsleiter der Polizei, LPD Manfred Krüchten, hat sich bereits telefonisch bei dem Radfahrer förmlich entschuldigt und ihm die Genesungswünsche der Belegschaft übermittelt. Auch der Hundeführer hat sich bei dem Viersener gemeldet und sein Bedauern ausgedrückt. „So etwas sollte nicht passieren, aber auch unsere Diensthunde sind nicht frei von Fehlverhalten. Wir werden diesen bedauerlichen Vorfall natürlich auch intern aufarbeiten und auch den Diensthund noch einmal auf Herz und Nieren prüfen lassen“, so LPD Krüchten. Gegen das Familienmitglied des Hundeführers wird wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.

PM der KPB Viersen vom 20.05.2019

Entenfamilie / Quelle: POL Dortmund

Polizeibeamte der Autobahnpolizei rückten gestern Morgen (18. Mai, 10:41 Uhr) zu einem tierischen Rettungseinsatz aus: Eine Entenmama mit ihren vier Küken hatte die A 45, Richtungsfahrbahn Frankfurt, in Höhe des Autobahnkreuzes Dortmund-West überquert und saß nun im Mittelstreifen fest.

Um die gefährliche Situation für Mensch und Tier zu entschärfen, es war bereits zu gefährlichen Bremsmanövern gekommen, eilten Polizeibeamte zum Einsatzort. Dort stoppten sie den Verkehr und retteten die vier Entenküken. Die Entenmama hatte sich dem polizeilichen Zugriff leider durch Flucht entzogen.

Die Küken bekamen sodann von den Polizeibeamten eine Fahrt im Streifenwagen spendiert. In einem Pappkarton brachten die Beamten die niedlichen Kleinen in eine Vogelaufzuchtstation. Zwar müssen sie nun hier ohne ihre Entenmutter aufwachsen, allerdings haben alle, auch die unbekannte Mama, den Ausflug auf die Autobahn unverletzt überlebt.

Nach der Rettung der Tiere vom Grünstreifen, konnte auch der Verkehr auf der Autobahn die Fahrt wieder aufnehmen. Auch hier ist dieser tierische Rettungseinsatz glücklicherweise ohne Unfall und Verletzte verlaufen.

PM der POL Dortmund vom 19.05.2019

PoliTour / Quelle: Polizei Düren

19 Polizei-Kradfahrer und über 80 Teilnehmer waren heute im Rahmen der ersten PoliTour Euregio in der Euregio Maas-Rhein unterwegs.

Bei der PoliTour, die von der Niederländisch-Belgisch-Deutschen Arbeitsgemeinschaft Polizei veranstaltet wurde, ging es neben einer schönen Ausfahrt vor allem um die Vermittlung von Informationen zur Verkehrssicherheit.

Begrüßt wurden die Motorradfahrer heute gegen 09:00 Uhr am Dreiländerpunkt in Vaals von Vertretern der deutschen, der niederländischen und der belgischen Polizei. Auch der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach wünschte allen Teilnehmen eine gute Tour. Eingeteilt in acht Gruppen von jeweils etwa zehn Personen fuhren die Kräder unter der Führung von Polizei-Motorradfahrern mit Abständen von jeweils 5 Minuten los. Die etwa 180 km lange Strecke führte zunächst durch die Niederlande ins belgische Eupen. Mit Blick auf die dortige Wesertalsperre machte die Gruppe eine Mittagspause.
Dr. med. Stefan Ivic, Facharzt für Notfallmedizin, hielt einen Vortrag über Maßnahmen der Ersten Hilfe, der mit praktischen Übungen abgeschlossen wurde. Seine wichtigste Botschaft: Nicht zögern, helfen! Schon grundlegende Maßnahmen der Ersten Hilfe können Leben retten.

Von Eupen ging es durch die Städteregion Aachen über die schönen Eifelstrecken in den Kreis Düren. In Heimbach waren mehrere Messtechniken der Polizei aufgebaut, die von Polizeibeamten erklärt wurden, und die die Teilnehmer teils selbst ausprobieren konnten.
Gezeigt wurden eine ESO-Anlage, ein Radargerät, Lasermessung und das ProVida-Krad. Neben der Lärmbelästigung ist die überhöhte Geschwindigkeit von Motorradfahrern eines der Hauptprobleme in der Eifel. Die belgische, niederländische und deutsche Polizei zieht ein positives Fazit der Veranstaltung und auch die Rückmeldungen der Teilnehmer fielen positiv aus. Die nächste PoliTour ist bereits in Planung.

PM der POL Düren vom 18.05.2019

Die Kreispolizeibehörde Gütersloh ist stolz auf ein landesweit neuartiges Projekt, das das Ziel hat, Menschen vor Betrügereien zu schützen und für das Thema politischer Extremismus zu sensibilisieren.

Das Projekt Storytelling – Literarische Kriminalprävention – Gütersloher Model“ soll polizeiliche Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor Kriminalität und Radikalisierung in unterhaltsamen und berührenden Kurzgeschichten und Hörspielen vermitteln.

Für das Schreiben der Kurzgeschichten konnte das Literaturinstitut der Universität Hildesheim gewonnen werden.

Unter der Leitung des dortigen Dozenten, Thomas Klupp, wurden die Geschichten von den Studierenden des Studiengangs „Kreatives Schreiben“ geschrieben.

Um den Studierenden genügend Fachwissen für ihre Geschichten zu vermitteln, hielt der Ideengeber und Mitarbeiter des KK KP/O, Kriminaloberkommissar Marco Hein sowie Kriminalhauptkommissar Torsten Lindahl an der Universität Hildesheim Fachvorträge zu den Themen „Enkeltrick“, „Romance Scamming“, „falsche Polizisten“, „falsche Gewinnversprechen“ und „politischer Extremismus“.

Darüber hinaus unterstützten die beiden Kriminalbeamten die Studierenden auch während der Schreibphase mit ihrem Fachwissen.

Nachdem die Geschichten in Schriftform vorlagen, konnte der Schauspieler Dirk Heinrichs als Sprecher für die daraus entwickelten Hörbücher gewonnen werden. Dirk Heinrichs, der sich selber stark in der Gewaltprävention engagiert, übernahm diese Aufgabe ehrenamtlich.

Durch die Methode des so genannten „Storytelling“ werden die polizeilichen Empfehlungen leichter aufgenommen und wirken im Unterbewusstsein weiter. Das erhöht die Chance einer Sensibilisierung und Verhaltensänderung.

Dieses neue Konzept der Kriminalprävention wird auch auf dem 24. Deutschen Präventionstag, der am 20.und 21. Mai in Berlin stattfindet, vorgestellt.

Die Hörbücher und Texte zu den Themen „Enkeltrick“, „falsche Gewinnversprechen“, „Salafismus“, „Rechtsextremismus“ und „Romance Scamming“ können auf unserer Homepage https://guetersloh.polizei.nrw/ heruntergeladen werden.

Die Vervielfältigung und Verbreitung der Geschichten als Text oder Hörbuch ist ausdrücklich erwünscht und bedarf keiner weiteren Zustimmung der Rechteinhaber.

PM der POL Gütersloh vom 17.05.2019

Bei einer Einsatzfahrt kam es am Dienstagabend zu einer Kollision zwischen einem Streifenwagen und einem Pkw. Drei Personen wurden leicht dabei verletzt.
Gegen 21:45 Uhr näherte sich ein Streifenwagen der Polizeiwache Düren mit Blaulicht und Martinshorn der Kreuzung Veldener Straße / Fritz-Erler-Straße. Der Dienstwagen befand sich unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten auf dem Weg zu einem Einsatz in Richtung Birkesdorf. Der Fahrer, ein 26 Jahre alter Polizeibeamter, beabsichtigte, die Fahrt auf der Veldener Straße fortzusetzen und den Kreuzungsbereich entsprechend geradeaus zu überqueren. Auf der Kreuzung kam es dann zum Zusammenstoß mit dem Wagen eines 48 Jahre alten Mannes aus Neuss. Dieser hatte die Fritz-Erler-Straße aus Richtung Paradiesstraße kommend in Fahrtrichtung Eisenbahnstraße befahren.
Den ersten Ermittlungen sowie Zeugenaussagen zufolge hatte der Streifenwagen vor dem Passieren der Kreuzung seine Geschwindigkeit erkennbar verlangsamt, um den Kreuzungsbereich bei der für seine Fahrtrichtung Rotlicht anzeigenden Ampel zu überqueren. Der Neusser hingegen soll mit unverminderter Geschwindigkeit und bei für ihn geltendes Grünlicht gefahren sein. Seinen eigenen Angaben zufolge hatte er zwar Blaulicht und Martinshorn wahrgenommen, das herannahende Einsatzfahrzeug jedoch nicht lokalisieren können.
Die Fahrer der Unfallwagen sowie der 54 Jahre alte Polizeibeamte, der als Beifahrer im Streifenwagen saß, wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Nach ambulanten Behandlungen wurden die leicht verletzten Männer wieder entlassen. Beide total beschädigten Fahrzeuge wurden sichergestellt und abgeschleppt. Die Ermittlungen des Verkehrskommissariats dauern an.

PM der POL Düren vom 15.05.2019

„Ich spreche dem Ehepaar meine Hochachtung aus und verbinde dies mit einem großen Dankeschön“, so lobt der Abteilungsleiter Polizei, LPD Manfred Krüchten, das Verhalten einer Seniorin, die von falschen Polizeibeamten als Opfer ausgesucht worden war. Das Tönisberger Ehepaar ging mit kriminalistischem Fachverstand zu Werke und ermöglichte der Polizei so am Montag die Festnahme einer 27-jährigen Frau ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Um 10:30 Uhr meldeten sich falsche Polizeibeamte telefonisch bei einer 67-jährigen Rentnerin aus Tönisberg. Mit der bekannten Legende eines drohenden Einbruchs setzten die Anrufer in wechselnder Tatbeteiligung die Seniorin unter Druck, Auskünfte zu ihren Vermögensverhältnissen zu geben. Die Wertsachen sollten dann „zur Sicherheit“ an eine Polizeibeamtin zur Aufbewahrung übergeben werden. Die Seniorin durchschaute sofort den versuchten Betrug und „spielte“ mit. Sie schaffte es, ihren Ehemann mit Hilfe kurzer Notizen mit ins Boot zu holen. Dieser blieb im Hintergrund unerkannt, nahm aber die sich anschließende Szenerie mit seinem Handy auf. Während der geforderten Nachschau im Haus gelang es der Rentnerin, aus einem anderen Raum über Handy die Polizei über Notruf zu informieren. Während des über etwa 90 Minuten andauernden Telefonats mit verschiedenen „Bandenmitgliedern“ trafen auch die Einsatzkräfte der Polizei beim Seniorenpaar ein und unterstützten die Dame bei den Vorbereitungen zur Übergabe. Um 11:55 Uhr erschien dann die angebliche Polizeibeamtin und nahm wie vereinbart die Tüte mit den Wertsachen in Empfang. Bevor sie feststellen konnte, dass die „Wertsachen“ aus Steinen und Altpapier bestanden, wurde die Trickbetrügerin festgenommen. Sie macht keine Angaben zur Sache und wird im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.

„Die beiden Opfer haben wirklich vorbildlich gehandelt. Es sollte sich bei derartigen Anrufen aber niemand überschätzen, es ist wirklich sehr nervenaufreibend, sich auf die Täter zum Schein einzulassen. Dies müssen die älteren Menschen selber einschätzen, inwieweit sie sich so etwas zutrauen. Für unsere Arbeit ist das natürlich sehr gut, aber wir sind auch zufrieden und erleichtert, wenn die Menschen bei betrügerischen Anrufen einfach auflegen und uns informieren, damit sie kein Opfer werden“, so appelliert LPD Krüchten an die älteren Menschen, die bevorzugt bei diesen Straftaten ausgesucht werden. Ein guter Schutz ist es auch, Telefonbucheinträge nicht mit „altmodisch“ klingenden Vornamen zu veröffentlichen. Der Anfangsbuchstaben reicht vollkommen und niemand kann ablesen, was für ein Geschlecht oder vermutliches Alter der Rufnummerninhaber hat./

PM der KPB Viersen vom 14.05.2019

Eine 23-jährige Pkw-Fahrerin wurde heute gegen 07:30 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Limitenstraße in Höhe der Reitbahnstraße leicht verletzt.

Die 23-Jährige stand auf der Limitenstraße im Stau und hatte die Absicht, nach links in die Reitbahnstraße abzubiegen.

Ein Streifenwagen, der auf dem Weg zu einem Einsatz war und Sonder- und Wegerechte in Anspruch nahm, fuhr mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn über die Gegenfahrspur links an den stauenden Fahrzeugen vorbei. Dies hatte die 23-Jährige offensichtlich nicht bemerkt, denn sie bog ab und stieß mit dem in diesem Moment vorbeifahrenden Streifenwagen zusammen.

Während der den Streifenwagen fahrende Polizist unverletzt blieb, wurde die 23-Jährige mit einem Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt. Dort wurde sie ambulant behandelt und konnte das Krankenhaus anschließend wieder verlassen.

Der an den beiden beteiligten Fahrzeugen entstandene Sachschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt. Unfallzeugen, die bisher namentlich noch nicht festgehalten wurden, werden gebeten, sich mit der Unfallbearbeitung der Polizei unter Telefon 02161-290 in Verbindung zu setzen.

PM der POL Mönchengladbach vom 06.05.2019