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Am frühen Sonntagabend dann in Aachen ein Unfall, bei dem die Polizei einmal anders als üblich mitgewirkt hat. Dieses Mal war sie direkt von Anfang an beteiligt. Mit Blaulicht und Martinshorn war ein Streifenwagen zu einem Einsatz „Bedrohung“ unterwegs. Am Madrider Ring / von-Coels-Straße fuhr der Fahrer des Streifenwagens bei roter Ampel zunächst in die Kreuzung hinein. Als die Ampel just in dem Moment auf Grün sprang, fuhr ein Ferrarifahrer ebenfalls an. Und dies recht zügig.
Um nicht mit ihm zu kollidieren, wich der Polizist aus, geriet dabei jedoch in den Gegenverkehr und prallte dort mit zwei Autos zusammen. Die drei Polizisten, die im Streifenwagen waren, kamen zur Abklärung von Verletzungen ins Krankenhaus. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Außer am Ferrari.

PM (auszugsweise) der POL Aachen vom 22.07.2019

Am Samstag (20.7., 15:19 Uhr) kam es, nachdem ein Autofahrer geflüchtet war, an der Straße „Zum Hiltruper See“ zu einem Unfall zwischen einem Polizeiwagen und einem Mercedes. Der Beifahrer des Funkstreifenwagens und der Fahrer des Daimlers wurden leicht verletzt.
Die Polizisten beobachteten einen verdächtigen Pkw und folgten dem Wagen auf einen Parkplatz. Als der Autofahrer die Polizisten bemerkte, flüchtete er direkt mit hohem Tempo Richtung Osttor. Die Beamten schalteten ersten Erkenntnissen zufolge das Blaulicht und das Martinshorn ein und fuhren dem VW hinterher. Beim Abbiegen vom Parkplatz kollidierte der Polizeiwagen dann mit einem kreuzenden Mercedes, der Richtung Westfalenstraße unterwegs war. Die beiden Pkw wurden sichergestellt. Rettungskräfte versorgten die beiden Verletzen.
Ermittlungen ergaben, dass der flüchtige VW Fox als gestohlen gemeldet ist.
Ein Zeuge entdeckte den Pkw am Sonntagmorgen (21.7., 4:10 Uhr) an der Thierstraße. Der 39-Jährige sah den VW mit laufendem Motor und eingeschaltetem Licht in einem Graben liegen und alarmierte die Polizei. Die Beamten stoppten den gut beschriebenen Fahrer noch im Nahbereich. Der 24-jährige räumte ein, Drogen genommen zu haben, den Wagen in der Nacht gefahren zu sein und keinen Führerschein zu besitzen. Die Polizisten nahmen den Mann aus Korbach fest.

PM der POL Münster vom 21.07.2019

Eine Hündin ist am Freitagmorgen (19.7.) ihrer Besitzerin entlaufen und war auf der A 45 bei Schwerte unterwegs. Polizeibeamte konnten die Flüchtige stellen, bevor Schlimmeres passierte – auch mit Unterstützung hilfsbereiter Verkehrsteilnehmer.

Demnach war der Australian Shepherd unangeleint mit seiner Besitzerin auf einem Wanderweg unterwegs, als er unerwartet davonlief. Gegen 8.25 Uhr befand sich die Hündin dann, nahe der Anschlussstelle Schwerte-Ergste, auf der Fahrbahn der A 45. Die Polizei erhielt in der Folge mehrere Anrufe besorgter Verkehrsteilnehmer.

Die Beamtinnen und Beamten der Autobahnpolizei konnten die Hundedame schließlich mit der Hilfe mehrerer Verkehrsteilnehmer umstellen – sie war unter einen im Rückstau stehenden Lkw geflüchtet.
Den Verkehr hatten sie vorübergehend in beide Fahrtrichtungen gestoppt. Bevor sie das Tier jedoch einfangen konnten, biss es in der entstandenen Aufregung zwei Beamten in die Hand und verletzte sie leicht.

Beide blieben jedoch dienstfähig und konnten die Hündin schließlich der Besitzerin übergeben.

PM der POL Dortmund vom 19.07.2019

In der Nacht von Samstag (13.) auf Sonntag (14. Juli) haben Beamtinnen und Beamte der Polizei Dortmund erneut einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Clankriminalität durchgeführt.
Um die Null-Toleranz-Strategie der Dortmunder Polizei zu unterstreichen, wurden Gaststätten und Shisha-Bars sowie mehrere Personen kontrolliert.

Insgesamt erteilten die Einsatzkräfte dabei 21 Platzverweise.
Unter anderem an einen 27-jährigen Mann, den sie gegen 21.40 Uhr an der Oestermärsch antrafen. Ein alter Bekannter, von dessen räumlicher Beschränkung auf einen Landkreis außerhalb von Dortmund die Beamten durch zurückliegende Einsätze bereits wissen. Er wurde aufgefordert unverzüglich in seinen Aufenthaltsbereich zurückzukehren. Ebenfalls mit einem Platzverweis belegt wurden drei Männer (17, 18 und 24), die gegen 22.30 Uhr im Keuningpark kontrolliert werden sollten. Beim Erblicken der Polizisten versuchten sie sich noch zu entfernen. Die Beamten konnten sie dennoch anhalten und kontrollieren. Und Diensthündin Dana in einem Gebüsch, neben dem das Trio zuvor gestanden hatte, mehrere Tütchen mit mutmaßlichem Marihuana auffinden. Diese stellten die Einsatzkräfte sicher.

Einen ähnlichen Fund machte Dana gegen 22.40 Uhr im Bereich der Münsterstraße nach der Kontrolle von fünf weiteren Männern (17, 21,
21,21 und 20). Diese hatten ebenfalls Anstalten gemacht, zu flüchten, als sie einen Streifenwagen erblickten. Im Gebüsch neben ihnen entdeckte die Diensthündin weitere Tütchen mit Marihuana, die sichergestellt wurden. Die fünf erhielten Platzverweise. An der Münsterstraße erteilten die Beamten zudem einem 22-Jährigen einen Platzverweis, der gegen 22.45 Uhr ebenfalls schlagartig weglief, als er die Einsatzkräfte herannahen sah. Bei seiner Kontrolle und Durchsuchung stellten sie Betäubungsmittel sicher.

In einer Shisha-Bar in Dortmund-Hörde stellten die Beamten schließlich noch mehrere Dosen unversteuerten Tabak sicher und schrieben entsprechende Strafanzeigen.

PM der POL Dortmund vom 15.07.2019

Am Freitagnachmittag (12. Juli) gelang dem zivilen Einsatztrupp aus Mülheim ein Schlag gegen vier mutmaßliche Bandendiebe, die vermutlich gewerbsmäßig in arbeitsteiliger Art und Weise bei älteren Menschen in Wohnungen gelangen und diese durch einen betrügerischen Vorwand bestehlen. Der zivile Einsatztrupp beobachtete ein verdächtiges und polizeibekanntes Fahrzeug, in denen vier Personen einstiegen. In Essen fuhren sie auffallend häufig durch mehrere Straßenzüge, stiegen aus und schauten sich genauer die Klingelschilder an Wohnhäusern an. Gegen 17 Uhr hielt das Auto an der Potsdamer Straße / Kölner Straße an. Drei Frauen stiegen aus, klingelten an einem Wohnhaus an der Potsdamer Straße und zwei Damen betraten das Wohnhaus, nachdem die Tür durch einen Bewohner von der Wohnung aus „aufgedrückt“ wurde. Die dritte Frau spazierte vor dem Haus hin und her und stand vermutlich „Schmiere“. Einige Zeit später eilten die Frauen aus dem Mehrfamilienhaus und alle drei stiegen hektisch in das vorgefahrene Auto. Nachdem das Fluchtfahrzeug sich entfernte, betraten die wartenden Beamten das zuvor begangene Wohnhaus. Ermittlungen ergaben, dass die beiden Frauen in einer Wohnung eines 86-Jährigen waren und dort nach Zettel und Stift sowie nach einer Toilettenbenutzung fragten. Dies sind durchaus bekannte Maschen von Trickbetrügern um Bewohner so abzulenken, dass Schmuck und Bargeld entwendet werden kann. Im Beisein der Polizisten bemerkte der 86-Jährige den Diebstahl mehrere Schmuckschatullen. Die anderen Beamten des Einsatztrupps folgten dem Fluchtfahrzeug. Als die Insassen bei einem „Goldankauf“
hielten, erfolgte der Zugriff und die Beamten nahmen die vier Tatverdächtigen (w18,w26,w47,m51) vorläufig fest. Die Beamten fanden die gestohlenen Schmuckschatullen des 86-Jährigen in dem Fluchtfahrzeug sowie Bargeld. Beides wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Essen vom 15.07.2019

Diese Schildkröte wurde an der Polizeiwache an der Universitätsstraße abgegeben.

Eine Schildkröte wanderte am Samstagabend (13. Juli) fast unbeobachtet in Bochum umher. An der Königsallee, nahe der Kemnader Straße, wurde eine Bochumerin (29) auf das Tier aufmerksam. Behutsam kümmerte sie sich, legte die Landschildkröte in ihren Einkaufskorb und brachte sie zur Polizeiwache an der Universitätsstraße.

Mit der unfreiwilligen Unterbrechung des abendlichen Spaziergangs war die Schildkröte wohl nicht ganz einverstanden. Aus einer Kiste fauchte sie einem Polizisten entgegen und wollte auf diese Weise wohl ihren Unmut kundtun.

Rührend wurde das unterarmgroße Tier von den Beamten versorgt.
Wassermelone gehörte aber nicht zu ihrer Lieblingsspeise. Der stille Zeitgenosse wurde am Abend noch von der Tierrettung abgeholt und in das Tierheim Bochum gebracht.

Ob die Schildkröte nun ausgebüxt oder ausgesetzt wurde, wissen wir noch nicht.

PM der POL Bochum vom 15.07.2019

Kurz nach Mitternacht informierte am Samstag (13.7.; 0:10 Uhr) ein Passant die Polizei über einen möglichen Einbruch in eine Tankstelle an der Loddenheide. Die Einbrecher hatten versucht, die Eingangstür aufzuhebeln. Dies misslang jedoch offensichtlich.

Kurz nach 2:00 Uhr bemerkte ein Polizist zwei Täter, die offensichtlich gerade einen Imbisswagen auf dem Gelände eines Einkaufsmarktes an der Loddenheide aufbrachen. Nachdem der Beamte seine Diensthündin aus dem Fahrzeug geholt hatte, ging er in Richtung des Tatorts. Dabei kamen ihm die beiden Einbrecher bereits entgegen.
Sie ließen einen mit Diebesgut gefüllten Einkaufswagen zurück und flüchteten.

Die nach Androhung eingesetzte Diensthündin stellte einen flüchtenden 20-jährige Münsteraner noch auf dem Gelände des Einkaufsmarktes. Rettungskräfte brachten den Einbrecher zur Versorgung einer Bisswunde in der Wade in ein Krankenhaus.

Dem zweiten Einbrecher gelang es, vom Gelände des Großmarktes zu flüchten und sich in einem unwegsamen Gebüsch am Bertha-von-Suttner-Weg zu verstecken. Diensthündin „Tessa“ spürte auch diesen Täter auf, einen 18-jährigen Münsteraner. Dessen weitere Flucht verhinderte der Diensthund durch einen Biss in die Wade, die ebenfalls im Krankenhaus versorgt wurde.

Beide Einbrecher nutzten zum Transport des umfangreichen Diebesguts, über 50 Getränkeflaschen und -dosen, jeweils einen Rucksack und zusätzlich den Einkaufswagen.

PM der POL Münster vom 14.07.2019

Am frühen Samstagmorgen (6. Juli) hat die Polizei Köln eine Vermisste (3) im Stadtteil Porz gefunden und nach Hause gebracht. Im Zuge einer Nahbereichsfahndung in der Nähe eines Supermarkts in der Humboldtstraße hatte sich die Ausreißerin gegen 7.30 Uhr zunächst unter einen Streifenwagen geflüchtet, bevor die Beamten (23, 26) sie unter Zuhilfenahme eines handelsüblichen Mettbrötchens hervorgelockt haben. Die junge Dame leistete zunächst durch einen Biss in den linken Unterarm des 23-jährigen Polizisten Widerstand, beruhigte sich jedoch nach Streicheleinheiten im Streifenwagen.

Die 83-jährige Halterin schloss die Dackeldame Zora überglücklich in ihre Arme. Beim morgendlichen Spaziergang war die zügige Zora ohne Leine und Halsband in unbekannte Richtung geflüchtet. Der gebissene Beamte blieb dienstfähig.

PM der POL Köln vom 08.07.2019

Gemeinsame Pressemitteilung der StA Duisburg und der Polizei Essen:

Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat heute im Rahmen einer Ermittlungskommission gemeinsam mit Beamten des Polizeipräsidiums Essen sieben Objekte in Duisburg, Krefeld und Mülheim an der Ruhr durchsucht.

Das Ermittlungsverfahren richtet sich gegen insgesamt sechs Beschuldigte (17 bis 25 Jahre), denen unter anderem die illegale Einfuhr von bzw. unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, Betrug sowie die Verletzung von Dienstgeheimnissen bzw. Anstiftung hierzu vorgeworfen wird.

Ein Teil der Tatverdächtigen soll größere Mengen Betäubungsmittel von den Niederlanden aus nach Deutschland illegal eingeführt sowie unerlaubt Handel mit Betäubungsmitteln getrieben haben. Ferner soll einer der Beschuldigten im Zusammenhang mit Rohrreinigungsdiensten Kunden betrogen haben.

Aufgrund der Ermittlungen ergab sich auch ein Anfangsverdacht gegen eine Duisburger Polizeibeamtin. Daher durchsuchten die Beamten des Polizeipräsidiums Essen auch ihre Wohnung und den Spind an ihrem Arbeitsplatz. Es wird derzeit geprüft, ob die 23-Jährige an den Betäubungsmitteldelikten beteiligt gewesen ist. Außerdem wird ihr die Verletzung von Dienstgeheimnissen vorgeworfen. Sie soll im Rahmen ihrer dienstlichen Tätigkeit Kenntnis über Dienstgeheimnisse erlangt oder sich diese verschafft haben, um diese Erkenntnisse an Mitbeschuldigte, die jedenfalls teilweise Bezüge zur Clankriminalität haben, weiterzugeben. Dazu soll sie auch Datenabgleiche in polizeilichen Auskunftssystemen durchgeführt und diese Informationen Mitbeschuldigten zur Verfügung gestellt haben.

Das Polizeipräsidium Duisburg hat die Polizistin mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert. Sie befindet sich noch in der Probezeit und muss mit ihrer Entlassung rechnen. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen konnten die Beamten mehrere Mobiltelefone sowie Speichermedien beschlagnahmen. Zudem fanden die Ermittler in den Wohnungen von zwei männlichen Tatverdächtigen circa 10 Gramm Marihuana, mehrere PTB-Waffen, Macheten und einen Schlagring. Die Ermittlungen in dem Verfahren dauern an. Es wird daher um Verständnis gebeten, dass weitergehende Auskünfte derzeit nicht erteilt werden können.

PM der POL Essen vom 04.07.2019

Mittwochmittag (3. Juli gegen 12Uhr) rückten Polizisten und Polizistinnen vom Polizeipräsidium zu einer öffentlichen Veranstaltung an der Steeler Straße aus. Die dortige Sozialeinrichtung feierte mit hunderten Gästen ihr alljährliches Sommerfest, zu dem Groß und Klein eingeladen war. Neben vielen Attraktionen war auch die „POLIZEI“ mit ihren Streifenwagen, den Ausrüstungsgegenständen und den einsatzbereiten Beamten ein Magnet für Groß und Klein. „Sind Sie die Polizei?“ fragten viele zunächst schüchtern die uniformierten Polizisten, bevor sie wenig später mit Dienstmütze und Anhaltekelle bewaffnet, am Steuer der Streifenwagen saßen. Viele Stunden wurden die Beamten geherzt und gedrückt. Überraschend ertönte dann gegen 17:30 Uhr der Hilferuf „Haltet den Dieb!“, der auch den letzten unserer kindlichen und erwachsenen Besucher bewies, dass tatsächlich die richtige Polizei sie besuchte. Mit schnellen Schritten suchten die Polizisten auf dem weitläufigen Gelände nach dem Dieb und fanden ihn schließlich versteckt in der großen Gästeschar. Kurz darauf klickten zwar nicht die Handschellen – der dringend tatverdächtige Mann war aber gefasst.
„Mir war langweilig, da wollte ich was mit der Polizei machen!“ entgegnete der Ertappte den Polizisten. Beamte der Polizeiinspektion Mitte übernahmen kurz darauf die weitere Bearbeitung und nahmen den erwachsenen Mann mit zur Wache, wo sie seine Personalien überprüften.
Später brachten sie ihn zu seiner Wohnanschrift.

PM der POL Essen vom 04.07.2019