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In der Nacht von Sonntag auf Montag (27.01.), gegen Mitternacht, haben Polizeibeamte der Wache Burscheid im Rahmen der Streifenfahrt einen Täter auf frischer Tat ertappt.

Die Beamten entdeckten auf dem Gelände eines Supermarktes in der Thomas-Mann-Straße in Wermelskirchen einen weißen Lieferwagen, der rückwärts mit geöffneten Hecktüren an der Laderampe stand. Sie näherten sich dem Lieferwagen und überraschten einen dunkel gekleideten Mann, der gerade dabei war, Gegenstände einzuladen. Eine zweite Person flüchtete sofort, als er die Polizei erkannte. Der überraschte Mann hob sofort die Hände hoch und räumte spontan ein, erwischt worden zu sein. Wobei die Beamten ihn erwischt hatten, zeigte sich dann beim Blick in den Lieferwagen. Dort befanden sich 16 hochwertige Flachbildfernseher. Auf der Laderampe standen zudem weitere Flachbildfernseher und diverse andere Elektrogeräte für den Abtransport bereit. Der Täter wurde festgenommen und gab freiwillig den Hinweis, dass sich im Objekt ein gefesselter Wachmann eines Sicherheitsunternehmens befinden würde. Im Inneren des Geschäftes fanden die Beamten dann den Wachmann vor, der an den Händen und Füßen gefesselt war. Ansonsten war der 64-Jährige unverletzt.

Eine Fahndung nach dem zweiten Täter mit Unterstützungskräften, einem Diensthund und einem Polizeihubschrauber blieb ohne Erfolg.

Der Festgenommene, ein vorbestrafter 30-Jähriger ohne festen Wohnsitz, wird heute Mittag (28.01.) dem Haftrichter vorgeführt. Ihm wird nun ein schwerer Raub vorgeworfen.

Die Polizei RheinBerg sucht nun nach Zeugen, die den zweiten Täter gesehen haben, der zu Fuß vom Tatort geflüchtet ist. Er könnte sich auf der Flucht verletzt haben und eventuell auffallend gegangen sein. Bei Hinweise wenden Sie sich bitte an die Polizei RheinBerg unter 02202 205-0.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 28.01.2020

gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft Hagen und Polizei Hagen:

Am Dienstag, den 28.01.2020, führten Kriminalbeamte der Dienststelle für Organisierte Kriminalität des PP Hagen einen Großeinsatz gegen Rockerkriminalität durch. Um 06.00 Uhr durchsuchten die Ermittler zeitgleich acht Wohnungen in den Städten Wuppertal, Dortmund, Gelsenkirchen, Schwerte, Herne, Castrop-Rauxel und Schermbeck. In den Wohnungen sicherten die Beamten umfangreiche Beweismittel. Eine halbautomatische Schusswaffe wurde sichergestellt. Hintergrund der Maßnahme waren die Auseinandersetzungen zwischen zwei Rockergruppen in Hagen in den letzten Jahren. Die OK-Ermittler hatten nach Auseinandersetzungen rivalisierender Rockergruppen im Jahr 2018 bereits im Jahre
2019 und 2020 intensive Ermittlungen geführt und in diesem Rahmen Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Ins Zentrum der Ermittlungen rückte schnell ein Motoradclub, der sich im Hagener Süden auflöste, um sich kurz darauf in Hagen-Hohenlimburg neu zu gründen. Hier wurden Ermittlungen wegen des Erwerbs und des Handels mit Schusswaffen geführt. Aus der Gesamtschau ergibt sich der dringende Verdacht, dass der Tatbestand der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung erfüllt ist. Wegen der besonderen Gefährlichkeit der Festzunehmenden griffen die Ermittler bei den Festnahmen am heutigen Tag auf mehrere Teams der Spezialeinheiten zurück. Insgesamt waren an dem Einsatz ca. 240 Polizisten beteiligt, davon große Teile der Hagener Kriminalpolizei sowie Unterstützungskräfte aus anderen Behörden. An einem Objekt in Dortmund kam ein Spezialfahrzeug mit Räumschild zum Einsatz, um ein Tor zu öffnen. Bei dem Einsatz nahmen die Polizisten sechs Personen fest, gegen zwei von ihnen bestand bereits ein Haftbefehl. Die Beamten transportierten alle Festgenommenen in das Polizeigewahrsam Hagen. Hier werden die Männer, die zwischen 36 und 56 Jahre alt sind, jetzt vernommen.

PM der POL Hagen vom 28.01.2020

Am noch sehr frühen Montagmorgen (27. Januar 2020) hat die Polizei einen 35-jährigen Erkrather gestellt, der zuvor in einen Supermarkt an der Röntgenstraße in Hochdahl eingebrochen war. Der Mann war bereits mehrfach als Einbrecher in dem Discounter auffällig geworden – zuletzt am Sonntag (26. Januar 2020). Er war jedoch auch schon am Sonntag in der Vorwoche (19. Januar 2020) vor genau einer Woche ebenfalls auf frischer Tat in dem Discounter vorübergehend festgenommen worden.

Das war passiert:

Um kurz vor 5 Uhr wurde die Polizei über den Sicherheitsdienst des Discounters über einen Einbruch in den Supermarkt an der Röntgenstraße informiert. Als die Beamten kurz darauf an Ort und Stelle nachschauten, trafen sie im Supermarkt auf einen „alten Bekannten“, der gerade beim „Frühstücken“ war: Denn der 35-Jährige, der sich zu früher Stunde unberechtigt in dem Supermarkt aufgehalten hatte, hatte bereits am Vortag (Sonntag, 26. Januar 2020) für einen Polizeieinsatz gesorgt, als er gegen 9:40 Uhr in den gleichen Supermarkt eingebrochen war.

Auch hier konnten die Polizisten den Mann noch an Ort und Stelle dabei antreffen, wie er gerade Lebensmittel aus dem Discounter verzehrte. Schon bei dieser Kontrolle stellten die Beamten fest, dass es sich um denselben Mann handelte, der bereits genau eine Woche zuvor, am Sonntag (19. Januar 2020) in den gleichen Supermarkt eingebrochen war (wir berichteten darüber in unserer Pressemeldung OTS 2001105 – siehe Link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/4495981). Gegen den bereits schon häufiger mit dem Gesetz in Konflikt gekommenen Erkrather wurden bereits am Sonntag erneut gleich mehrere Strafverfahren eingeleitet. Er wurde auf richterliche Anordnung nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen jedoch vor Ort entlassen.

Anscheinend unbeeindruckt von den mehreren vorübergehenden Festnahmen stieg der Mann dann am heutigen Montag erneut in den Supermarkt ein. Er ließ sich erneut widerstandslos festnehmen. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen jedoch erneut aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der KPB Mettmann vom 27.01.2020

Zwei Jugendliche brachen am Sonntagabend, gegen 18:00 Uhr, in die Gesamtschule Haspe, Kirmesplatz 2, ein. Die Täter waren mit Kapuzen bekleidet und mit einer Brechstange ausgerüstet. Als sie eine Tür aufhebelten hatten und das Innere des Gebäudes durchsuchten, umstellten Polizisten die Schule. Einen 14-Jährigen konnten die Beamten sofort ergreifen, sein gleichalter Mittäter versuchte, trotz Androhung, den Diensthund einzusetzen, davon zu laufen. Der Hund stoppte den Flüchtigen, es kam zu einer leichten Quetschung des linken Oberarms. Die Polizisten brachten die Jugendlichen zur Polizeiwache, wo ihre Eltern sie abholten. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der POL Hagen vom 27.01.2020

Heute am Sonntag (26. Januar 2020) gegen 10:20 Uhr meldete ein Zeuge, dass 9 Pferde von einer Weide im Stadtteil Bockum entlaufen sind. Die Pferde liefen über die Werner-Voß-Straße in Richtung des Badezentrums im Stadtteil Bockum. Kurz davor bogen die Tiere dann in ein angrenzendes Gewerbegebiet. Dort konnten die Pferde dann durch die Polizeibeamten eingekreist und angehalten werden. Zusammen mit dem bereits informierten Eigentümer wurden die Tiere wieder zurück auf ihre Weide gebracht. Es entstand kein Sachschaden.

Wie die Tiere von der eingezäunten Weide entlaufen konnten, war nicht zu ermitteln.

PM des PP Krefeld vom 26.01.2020

Gleich fünf Haftbefehle bestanden gegen einen 42 Jahre alten Bocholter, den Polizeibeamte am Freitag in Suderwick festnahmen. In vier Fällen war der seit längerer Zeit gesuchte Mann zu Freiheitsstrafen verurteilt worden, in einem Fall bestand zudem ein Untersuchungshaftbefehl. Insgesamt muss der 42-Jährige mit mehreren Jahren Freiheitsstrafe rechnen.

PM der KPB Borken vom 26.01.2020

Durch die gute Zusammenarbeit verschiedener Behörden konnten gestern Vormittag (23.01.2020) zwei 37 und 40 Jahre alte Ladendiebe gestellt und vorläufig festgenommen werden. Die beiden Tatverdächtigen mit Wohnsitzen in Recklinghausen und Castrop-Rauxel waren von Kunden beim Ladendiebstahl in einem Discounter an der Emil-Langen-Straße in Hennef beobachtet worden. Die Zeugen informierten die Angestellten, dass die beiden Männer Zigarettenschachteln in ihrer Kleidung verschwinden ließen. Als die beiden Verdächtigen bemerkten, dass sie „aufgeflogen“ waren, flüchteten sie mit ihrer Beute aus dem Supermarkt auf den Parkplatz. Zwei Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes, die sich zufällig auf dem Parkplatz aufhielten, sahen die Flüchtigen und konnten den 40-jährigen Tatverdächtigen auf der Rückseite des Marktes stellten und festhalten. Dies wiederum erregte die Aufmerksamkeit zweier Zollbeamter des Hauptzollamts Köln, die ebenfalls zufällig vor Ort waren. Während einer der Beamten bei der Sicherung des festgehaltenen 40-Jährigen bis zum Eintreffen eines Streifenwagens unterstützte, lief sein Kollege dem flüchtenden 37-jährigen Tatverdächtigen hinterher. Die Flucht ging dann zu Fuß durch das Gleisbett „An der Brölbahn“. Hier kam dann die Bundespolizei ins Spiel, weil ein Beamter der Bundespolizeiinspektion Köln auf seiner Streife gesehen hatte, dass sich Personen im Gleisbett aufhalten. Er veranlasste sofort die Sperrung des Streckenabschnitts für den Zugverkehr und lief ebenfalls hinter dem Flüchtigen her. Im Garten eines Hauses an der „Alten Blankenberger Straße“, versteckt unter einem Busch, konnte der 37-Jährige von dem Zollbeamten und dem Bundespolizisten gefunden und bis zum Eintreffen der alarmierten Hennefer Polizei festgehalten werden.

Die beiden Festgenommenen stehen im Verdacht, gewerbsmäßig Ladendiebstähle zu begehen. Der 40-Jährige hatte im Futter seines Mantels rund 60 Schachteln Zigaretten versteckt. Die weiteren Ermittlungen der Kripo ergaben keine Anhaltspunkte für eine weitere Inhaftierung, so dass sie wieder auf freien Fuß gesetzt wurden.

Gegen den Festgenommen, der sich im Gleisbereich aufgehalten hatte, leitet die Bundespolizei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Es kam aufgrund des Einsatzes zu Verspätungen des Zugverkehrs.

Aufgrund Zeugenaussagen könnte ein dritter Mittäter beim Ladendiebstahl beteiligt gewesen sein. Ein circa 40 Jahre alter und gut gekleideter Mann mit südländischem Erscheinungsbild hatte während der Tat die Verkäuferin an der Kasse durch sein Verhalten abgelenkt und dadurch die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Hinweise zu dieser Person nimmt die Polizei in Hennef unter der Rufnummer 02241 541-3521 entgegen.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 24.01.2020

Polizeibeamte der Fahrradstaffel haben am Donnerstagabend (23. Januar) nach einem versuchten Raub in der Dortmunder Innenstadt drei Tatverdächtige festgenommen.

Die Fahrradpolizisten wurden gegen 18.50 Uhr auf den Vorfall aufmerksam, als sie an einer Fußgängerüberführung an den Bahnschienen entlang der Sonnenstraße Hilferufe hörten. Kurz darauf liefen ihnen auf der Hollestraße drei Tatverdächtige entgegen, die sie festhielten. An der Überführung im Bereich Hollestraße/Alexanderstraße trafen sie auch auf den Mann, der um Hilfe gerufen hatte. Seinen ersten eigenen Angaben zufolge hatte der 59-jährige Dortmunder zuvor den Übergang von der Hollestraße aus in Richtung Sonnenstraße mit seinem Fahrrad überquert. An der Treppe am Ende kamen ihm demnach drei Heranwachsende entgegen, von denen einer ihn mit einer Art Reizgas besprühte. Der Täter forderte einen weiteren Unbekannten aus dem Trio auf, das Geld des 59-Jährigen zu erlangen. Daraufhin versuchte ein Heranwachsender den Dortmunder zu treten, was ihm jedoch nicht gelang.

Weil sich der Radfahrer nicht einschüchtern ließ, flüchtete das Trio schließlich in Richtung der Hollestraße – wo sie den Polizisten in die Arme liefen.
Unterstützungskräfte brachten die 16-, 17- und 18-jährigen Dortmunder spanischer Nationalität ins Polizeigewahrsam. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden erstgenannten von dort aus ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Der 18-Jährige wurde entlassen.

Alle drei erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubs auf Straßen, Wegen oder Plätzen.

PM der POL Dortmund vom 24.01.2020

Am 11.10 2020 zog Polizeioberkommissar Ingo Stangenberg bei einem privaten Spaziergang in den Lippborger Lippewiesen eine Flaschenpost aus einem Ufergebüsch. Der heute 7-jährige Paul Ziether aus Lippstadt hatte die Flasche mit Inhalt am 26.10.2018 in Lipperode in die Lippe geworfen und wartete seitdem auf Antwort. Als sich nun in seinem „alten Kindergarten“ (Paul geht mittlerweile zur Schule) die Polizei meldete und die Flaschenpost zurückbringen wollte, war die Begeisterung nicht nur bei Paul recht hoch. So kam es, dass gestern ein „echter Polizist“ im Familienzentrum Phantasien an der Goerdeler Straße erschien. Die Kinder hatten jede Menge Fragen an den Uniformierten, die auch in aller Ruhe beantwortet wurden. Auch der Streifenwagen war für die Kinder von hohem Interesse. Vor allem aber freute sich Paul über dieses Treffen. Er hatte sich so gewünscht, dass seine Flaschenpost von jemanden gefunden würde.
Dass dieser Jemand jetzt auch noch ein Polizist war, ließ sein Kindergesicht erstrahlen. Den Brief aus der Flaschenpost versprach Paul aufzubewahren. Das von ihm gemalte Bild schenkte er dem Polizeioberkommissar. Polizeiarbeit hat manchmal auch seine schönen Seiten.

PM der KPB Soest vom 23.01.2020

An der Kreuzung Konrad-Adenauer-Ring / Holzheimer Weg stießen am Mittwoch (22.01.), gegen 10:30 Uhr, ein Streifenwagen und das Auto eines 76-jährigen Neusser zusammen, als die Polizisten auf dem Weg zu einem Einsatz
(„Randalierer“) den Kreuzungsbereich mit Sonder- und Wegerechten (Blaulicht und
Signal) passieren wollten. Nach derzeitigen Erkenntnissen erlitten der 76-jährige Autofahrer schwere sowie ein 32-jähriger Polizeibeamter im Streifenwagen leichte Verletzungen durch den Zusammenstoß. Es entstand zudem erheblicher Sachschaden. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen. Den ursprünglichen Einsatz nahmen andere Polizeikräfte wahr.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 22.01.2020