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Am Dienstagnachmittag (3. Dezember) haben Zivilfahnder der Polizei Köln einen falschen Polizisten (33) in Nippes auf frischer Tat festgenommen, als er bei einer Kölnerin (60) 30.000 Euro abholen wollte. Möglich gemacht hatte die Festnahme ein aufmerksamer Arbeitskollege der 60-Jährigen. Der Kölner reagierte geistesgegenwärtig, als seine Kollegin von einem angeblichen Polizeibeamten am Telefon aufgefordert wurde, ihr Erspartes abzuheben. Angeblich, so der anrufende Betrüger, solle das Geld vor einem bevorstehenden Bankbetrug in Sicherheit gebracht werden. Während die Angerufene sich auf den Heimweg machte, um ihr Sparbuch zu holen, rief der Zeuge bei der richtigen Polizei an und äußerte seinen Betrugsverdacht. Ein Streifenteam fuhr zu der 60-Jährigen nach Hause und klärte sie auf.

Unter Anleitung der Kölner Polizisten telefonierte die 60-Jährige noch mehrmals mit den falschen Ermittlern und vereinbarte, das Geld in einer blauen Plastiktüte aus dem Fenster ihrer Wohnung zu werfen. Als der 33-jährige Verdächtige gegen 16 Uhr in der Werkstattstraße auftauchte und die vermeintlich gut gefüllte Tüte einsammelte, griffen Zivilpolizisten zu. Ein Haftrichter schickte den Mann in Untersuchungshaft.

PM des PP Köln vom 04.12.2019

Bielefeld – Brackwede – Während einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn stieß ein Lkw am Mittwoch, 04.12.2019, mit einem Streifenwagen an der Artur-Ladebeck-Straße zusammen. Dabei verletzte sich ein Polizist leicht.

Gegen 11:10 Uhr war ein Streifenwagen auf der Artur-Ladebeck-Straße in Richtung Brackwede unterwegs. Die beiden Streifenbeamten näherten sich auf ihrer Einsatzfahrt mit ihrem BMW bei grünem Ampellicht der Kreuzung am Eggeweg.

Zeitgleich fuhr ein Lkw Gliederzug auf der Gegenfahrbahn der Artur-Ladebeck-Straße in Richtung Innenstadt. In Höhe der Kreuzung Eggeweg wollte der 57-jährige Fahrer bei grünem Ampelsignal mit seinem Iveco und Anhänger auf ein Werksgelände abbiegen. Nach den bisherigen Erkenntnissen könnte die Sicht des 57-Jährigen eingeschränkt gewesen sein. Ein Stadtbahnzug in Richtung stadtauswärts hatte angehalten, weil sich der Gliederzug bereits auf den Gleisen befand.

Beim Anfahren des Lkw stieß der Streifenwagen nahezu frontal in die rechte Seite des Lastwagens.

Der Fahrer des Streifenwagens wurde bei dem Unfall leicht verletzt und durch Rettungssanitäter in ein Bielefelder Krankenhaus gefahren. Bei der Unfallaufnahme schätzten Polizeibeamte den Sachschaden auf 6.500 Euro. Während der Lkw fahrbereit blieb, musste der Streifenwagen abgeschleppt werden.

PM des PP Bielefeld vom 04.12.2019

Am Montagnachmittag (02.12.2019) im Berufsverkehr gegen 16.20 Uhr kam es auf der Lagerhausstraße zu einer Kollision zwischen einer 39- jährigen Fußgängerin aus Raeren und einem Polizeimotorrad. Aufgrund des starken Verkehrsaufkommens zu dieser Zeit stoppten die Fahrzeuge auf der Lagerhausstraße in Richtung Marschiertor immer wieder. Auf Höhe einer Verkehrsinsel
(Querungshilfe) nutze die 39- Jährige diesen Umstand und überquerte zwischen den stehenden Pkw die Straße. Hierbei übersah sie jedoch das von links auf einer freien Fahrspur heranrollende Polizeimotorrad. Trotz einer sofortigen Vollbremsung des Motorradpolizisten stießen die Fußgängerin und das Zweirad zusammen; die 39- Jährige kam zu Fall und wurde verletzt. Ein Rettungswagen brachte sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Motorrad kippte um und wurde dabei leicht beschädigt; der Polizist blieb unverletzt.

PM der POL Aachen vom 03.12.2019

Zwei Täter ergaben sich, als die Polizisten den Einsatz des Diensthundes „Sam“ androhten.

Eine aufmerksame Zeugin (41) bemerkte am Donnerstag (28. November) um 19:50 Uhr den Taschenlampenschein zweier Männer auf dem Grundstück ihrer Nachbarn im Fritz-Uhde-Weg. Die Zeugin wählte den Notruf 110 der Polizei und schilderte ihre Beobachtungen. Mehrere Streifenwagenbesatzungen umstellten das Gebäude. Einen Fluchtversuch unterbanden die Beamten und die Täter begaben sich zurück ins Wohnhaus. Ein Diensthundführer drohte den Einsatz seines Hundes an, worauf sich die Täter (24/26) ergaben und widerstandslos festnehmen ließen. Im Wohnhaus stellten weitere Beamte fest, dass sich die beiden Täter durch eine eingeschlagene Terrassentür Zutritt verschafft, sämtliche Räume betreten und Schränke durchwühlt hatten. Ein Familienangehöriger erschien vor Ort und übernahm die Sicherung des Gebäudes. Im Zuge der folgenden Sachbearbeitung, die sich bis zum späten Freitagnachmittag hinzog, wurden die beiden Beschuldigten, welche über keinerlei festen Wohnsitz in der Bundesrepublik verfügen, beim örtlichen Amtsgericht vorgeführt und gingen in Haft.

Ein besonderes Lob erhielt die Zeugin (41). Nur durch ihre sofortige und folgerichtige Handlung gelang es den Polizisten, die beiden Einbrecher festzunehmen.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 03.12.2019

In Brühl (Rhein-Erft-Kreis) ist am späten Sonntagabend (1. Dezember) ein Mann (31) aus noch unbekanntem Grund vom Dach eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses gesprungen und hat lebensgefährliche Verletzungen davongetragen. Zuvor war der Südosteuropäer während einer polizeilichen Verkehrskontrolle geflüchtet.

Auf der Gartenstraße hatten Polizisten den Mann am Steuer eines in Rumänien zugelassenen Autos gestoppt. Der 31-Jährige konnte sich nicht ausweisen und sprach nur sehr gebrochenes Deutsch. Während der Überprüfung seiner angegebenen Personalien ergriff er die Flucht. Sein gleichaltriger Arbeitskollege blieb im Fahrzeug sitzen und versuchte später, die Polizisten als Dolmetscher zu unterstützen. Beamte entdeckten den augenscheinlich sehr aufgebrachten 31-Jährigen später auf dem Gebäudedach.

Die Polizisten nahmen mit Unterstützung seiner Landsleute Kontakt zu dem Mann auf. Noch bevor alarmierte Rettungssanitäter und der Notarzt am Einsatzort eintrafen, sprang der 31-Jährige vom Dach. Nach Erstversorgung vor Ort flogen Rettungskräfte den lebensgefährlich Verletzten mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus. Die Polizei Köln hat eine Ermittlungskommission zur Klärung des Sachverhalts eingerichtet.

PM des PP Köln vom 02.12.2019

Am Sonntagmittag (1. Dezember) beobachtete eine Zivilstreife der Bundespolizei mehrere Personen am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs, wie sie mehrmals etwas in einem Gebüsch versteckten. Als sie sich den Männern näherten, bot ihnen einer der Personen Drogen an. Daraufhin nahmen sie zwei Männer fest, zwei weitere konnten flüchten.

Gegen 14 Uhr beobachtete eine Zivilstreife der Bundespolizei vier Personen am Nordausgang des Hauptbahnhofs, wie sie sich mehrmals zu einem Gebüsch begaben und dort mit einer Plastiktüte hantierten. Daraufhin begaben sich die Bundespolizisten zu den Männern.

Noch bevor sie sich als Bundespolizisten zu erkennen geben konnten, bot ihnen ein 21-Jähriger mauretanischer Staatsangehöriger aus Ratingen mit den Worten:“
Ich mach Dir Partyangebot, du bekommst zwei für 15 Euro“, Drogen an.

Das Angebot lehnte die Beamten ab und gaben sich als Bundespolizisten zu erkennen. Daraufhin flüchteten zwei Personen aus der Gruppe, der 21-Jährige und ein 37-Jähriger guineischer Staatsangehöriger aus Grevenbroich konnten festgenommen werden.

Da sich die beiden Männer gegen ihre Festnahme erheblich wehrte, unterstützte eine Streifenwagenbesatzung der Dortmunder Polizei die Festnahme. Diese war über den Notruf alarmiert worden, da unbeteiligte Passanten von einer Schlägerei unter Privatpersonen ausgingen.

Insgesamt wurden fünf Konsumeinheiten Marihuana sichergestellt. Gegen die beiden bereits polizeibekannten Männer wurde ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Drogenhandels eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 02.12.2019

Zwei Polizeibeamtinnen kontrollierten gestern Morgen, 3.15 Uhr, ein Fahrzeug auf der Volmestraße in Brügge. Wie bei solchen Kontrollen aus dem „fließenden Verkehr“ üblich, sicherten sie die Stelle unter anderem mit eingeschalteter Warnblinkanlage und Blaulicht ab. Nach Beendigung der Kontrolle, gingen die Beamtinnen zurück zum Streifenwagen und nahmen Platz. Nur Sekunden darauf stieß von hinten ein Taxi in das Polizeifahrzeug. Der 76-jährige Taxifahrer aus Lüdenscheid war mit einem weiblichen Fahrgast auf dem Weg nach Kierspe. Warum es zum Zusammenstoß kam ist noch unklar. Die Strecke ist auf Höhe der Unfallstelle auf hunderte Meter gerade und gut einsehbar. Der Streifenwagen drehte sich durch die Kollision um 90 Grad. Die beiden Polizistinnen wurden – ebenso wie der Taxifahrer und sein Fahrgast – leicht verletzt mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 20.000 Euro. Beide PKW wurden abgeschleppt. Auslaufende Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr Lüdenscheid in Augenschein genommen und als ungefährlich eingestuft. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 02.12.2019

Am Mittwochabend (27.11., 22.15 Uhr) fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Fahrradfahrer auf, der sich ohne Beleuchtung im Straßenverkehr bewegte. Bei dem Versuch den Radfahrer auf dem Nordring in Wiedenbrück zu kontrollieren, flüchtete dieser.
Die Beamten fuhren dem Radfahrer nach, überholten ihn anschließend und beabsichtigten ihn anzusprechen. Als ein Beamter aus dem Auto aussteigen wollte, fuhr der 23-Jährige Wiedenbrücker in den Streifenwagen hinein.
Dabei verletzte sich der Fahrradfahrer leicht.
Eine anschließende Kontrolle ergab, dass der 23-Jährige deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Alkoholvortest bestätigte dies. In einem nahegelegenen Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

PM der POL Gütersloh vom 28.11.2019

Ohne Widerstand und glücklicherweise auch ohne ernsthaft Verletzte endete eine spektakuläre Festnahme am heutigen Dienstag in Viersen.
Die Polizei erhielt gegen 10:00 Uhr einen Hinweis, wonach sich ein mit Haftbefehl gesuchter 27-jähriger Mann im Wohnhaus seiner Eltern aufhalten solle.
Nach Schellen erblickten die Einsatzkräfte durch die Glasscheibe der Haustür einen Mann, der seinerseits wohl die Einsatzkräfte erkannt und sich wieder ins Haus zurückgezogen hatte, ohne die Tür zu öffnen. Die Einsatzkräfte, die derweil das Haus umstellt hatten, sahen, wie dieser Mann durch ein Fenster im Erdgeschoss die Flucht durch den Garten antreten wollte. Diese Idee begrub er, als er die Polizisten erblickte. Mittlerweile war die Mutter des Gesuchten wohl erwacht und öffnete den Einsatzkräften die Tür. Sie gab an, alleine im Haus zu sein, ihr Sohn sei nicht da. Letztendlich war der Gesuchte durch ein Dachfenster im zweiten Obergeschoss auf das Dach geflüchtet. Als er auf demselben Weg wieder zurück ins Haus wollte und an seinem Ausstiegsfenster Einsatzkräfte erblickte, flüchtete er erneut über das Schrägdach auf ein Vordach. Der Aufforderung, stehen zu bleiben, kam der junge Mann nicht nach. Vielmehr kletterte er waghalsig an einer Dachrinne auf ein etwa drei Meter darunter befindliches, nur etwa 20 cm breites Mäuerchen in einer Höhe von etwa 3 Metern über dem Boden. Da ein Verfolgen sowohl für sie Einsatzkräfte als auch für den Flüchtenden zu gefährlich gewesen wäre, begaben sich die Einsatzkräfte zurück ins Haus, um auf „normalem“ Weg die Verfolgung des Mannes fortzusetzen. Beim Sprung durch das Fenster zurück ins Haus riss ein Polizist versehentlich einen Heizkörper ab. Das Wasser ergoss sich ins Haus. Die Absperrkräfte nahmen derweil die Verfolgung des Mannes in Richtung Freiheitsstraße auf. Ein zu Fuß nacheilender Polizist lieh sich für die Verfolgung das Fahrrad eines zufällig vorbeikommenden Passanten.
Leider verfing sich bei der strammen Fahrt der Fellüberzug des Sattels in der Kette und beschädigte das Schaltwerk des Mountainbikes so sehr, dass die weitere Verfolgung zu Fuß erfolgen musste. Natürlich wird dem Mann der Schaden ersetzt werden. Die mit Einsatzfahrzeugen nacheilenden Einsatzkräfte wurden dann auch noch auf der Freiheitsstraße geblitzt, konnten den Gesuchten aber letztendlich dort im Grünstreifen widerstandslos festnehmen. Der 27-jährige, der ohne Schuhe unterwegs und mit zahlreichen Kratzern und viel Erde versehen war, nahm es mit Humor. Er hätte nicht mehr damit gerechnet, dass die Polizisten ihn noch bekommen würden.

PM der KPB Viersen vom 25.11.2019

Am Montag, 25.11.2019, beteiligen sich Polizistinnen und Polizisten der Polizei Bielefeld mit einen Fahndungs- und Kontrolltag am landesweiten Aktionstag im Kontext der „Aachener Erklärung“.

Größere Kontrollen zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Eigentumskriminalität, insbesondere des Wohnungseinbruchdiebstahls, fanden im Bereich der Bielefelder Innenstadt statt. Die Bekämpfung der Einbruchskriminalität, gerade durch organisierte mobile Banden, ist ein wichtiger Teil der polizeilichen Arbeit im Polizeipräsidium Bielefeld. Ziel der Kontrollen war es, den Fahndungs- und Kontrolldruck auf die Täter zu erhöhen sowie strategisch bedeutsame Informationen zu erlangen. Sie dienen der Erkenntnisgewinnung über Tätergruppierungen. Der grenzüberschreitende Informationsaustausch unterstützt zudem die Ermittlungen von Tätern, die Auffindung von Beute sowie die Aufhellung von Bandenstrukturen. Die Polizisten überprüften in Bielefeld, vorwiegend im Bereich des Kesselbrinks und der Herbert-Hinnendahl-Straße, 65 Personen und 15 Fahrzeuge. Bei den Kontrollen erwischten die Beamten zwei Männer gegen die Haftbefehle vorlagen und nahmen sie fest. Gegen zehn Personen fertigten die Polizisten Strafanzeigen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Dabei stellten sie eine nennenswerte Anzahl von Tütchen sicher, die vermutlich mit Marihuana gefüllt waren. Drei Männer nahmen die Polizisten vorläufig fest, nachdem sie beim Handel mit Drogen erwischt worden waren. Bei einem 46-jährigen Bielefelder fanden die Beamten ein verbotenes Einhandmesser Messer und stellten es ebenfalls sicher. Ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.

PM des PP Bielefeld vom 26.11.2019