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Am Donnerstag, um 10:15 Uhr, kam es am Hölter Weg zu einem Zusammenprall eines Motorrades mit einem Mäusebussard. Der 59-jährige Motorradfahrer aus Büren hatte den Vogel frühzeitig bemerkt und bremste entsprechend ab. Der Vogel prallte gegen die Maschine. Dem Fahrer und seinem Zweirad war nichts passiert. Der Mäusebussard saß jedoch benommen am Straßenrand. Äußerlich waren keine Verletzungen zu erkennen Die eintreffenden Polizeibeamten wickelten das Tier vorsichtig in eine Decke. Nach Rücksprache brachten sie den sehr braven Raubvogel zu einer Station der ABU in Bad Sassendorf. Hier erhält er jetzt die Möglichkeit sich von dem Erlebten wieder zu erholen.

PM der KPB Soest vom 19.09.2019

Wie bereits berichtet, haben sich fünf Mönchengladbacher Polizisten vor genau zwei Wochen – in ihrer Freizeit und auf eigene Kosten – für ein ganz besonderes Projekt auf den Weg gemacht: Sie brachen morgens um 6 Uhr am westlichsten Zipfel Deutschlands
(Isenbruch) zu einer 700km langen Fahrradtour auf. Die sie nonstop fuhren. Nach knapp 37 Stunden auf dem Rad – ohne Schlaf und längere Pausen – erreichten sie den nördlichsten Zipfel Deutschlands auf Sylt.

Warum tut man so etwas eigentlich? Die Männer wollten damit zum einen ihres im vergangenen Jahr mit nur 48 Jahren verstorbenen Kollegen Pascal gedenken. Ebenso am Herzen lag und liegt ihnen aber auch der zweite Grund:

Sie fuhren die 700km nonstop als Benefiztour. Um Spenden zu sammeln für zwei Organisationen, die sich um schwerstkranke Kinder
kümmern: Die „Insel Tobi e.V.“ (palliativmedizinische Betreuung für Kinder, Mönchengladbach) und die Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. (Uni Düsseldorf).

Die letzten Tage der Spendenaktion laufen und die Radler laden zum Pressetermin ein. Dort wird die letztendliche Höhe der Spende bekanntgegeben und gleichzeitig an Vertreter der beiden Organisationen übergeben:

Dienstag, 24.09.2019, 13 Uhr

Polizeipräsidium Mönchengladbach, Krefelder Straße 555, 41066 Mönchengladbach.

Interessierte Pressevertreter/-innen sind herzlichst eingeladen, sich um 12.50 Uhr im Foyer des Präsidiums einzufinden. Von dort werden Sie dann zu dem Termin gebracht.

Das Team von Pascal & Friends bittet um eine Anmeldung bei der Pressestelle der Polizei Mönchengladbach, um die benötigten Räumlichkeiten besser planen zu können. Sie freuen sich auf Ihr Erscheinen

PM der POL Mönchengladbach vom 19.09.2019

In enger Zusammenarbeit mit der Kölner Justiz weht seit Ende August „ein neuer Wind“ am Ebertplatz. Das spüren zunehmend Kunden wie Dealer. Seit dem Tötungsdelikt am 25. August hat die Polizei mehr als 80 Mal gegen mutmaßliche Käufer und Verkäufer ermittelt und acht Drogenhändler festgenommen. Drei von ihnen gingen in Untersuchungshaft. Beamte in Zivil erkennen inzwischen ein neues Phänomen auf dem Platz, das eher die potentiellen „Kunden“, meist Kölner, betrifft: Sie laufen zunehmend irritiert und suchend umher und gehen dann unverrichteter Dinge wieder weg, weil sie keinen Dealer entdecken.

Und wenn doch ein Geschäft abgewickelt wird, ist die Gefahr groß, dass die Polizei eingreift – so auch am späten Samstagabend (14.
September) gegen 23 Uhr, als ein ziviler Ermittler beobachtete, wie ein 27-Jähriger aus Guinea ein Plastiktütchen in einem Blumenbeet am Platz versteckte. Anschließend sahen der Beamte und hinzugerufene Kollegen, wie der Mann Kontakt zu mutmaßlichen Käufern hatte und einem ein Tütchen übergab.

Kurz darauf griffen die Polizisten ein, nahmen den Beschuldigten vorläufig fest und räumten seinen „Bunker“ im Blumenbeet leer –
Ausbeute: Elf Tütchen mit Marihuana. Bei der Personenüberprüfung stellte sich heraus, dass der Asylbewerber wegen Handels mit Betäubungsmitteln am Ebertplatz gerade erst eine sechsmonatige Haftstrafe abgesessen hatte und vor einem Monat aus der Haft entlassen worden war. Seitdem war er bereits zweimal wieder wegen Drogenhandels polizeilich aufgefallen. Ein Haftrichter schickte ihn nun erneut in Untersuchungshaft.

PM der POL Köln vom 16.09.2019

Am vergangenen Samstagnachmittag (14.09.2019) sahen zwei elfjährige Jungen einen herrenlosen Rucksack auf dem Gehweg der Auerbachstraße in Eschweiler stehen. Als die beiden diesen öffnen wollten, um den möglichen Eigentümer heraus zu finden, schrie eine männliche Person, dass sie sich „verpissen“ sollen. Die beiden Jungen liefen davon, wurden aber bereits nach kurzer Flucht vom Täter gestellt. Dieser stieß zunächst gegen die Schulter des elfjährigen Jungen und forderte ihn anschließend auf, sein Handy auf den Boden zu legen. Da dieser sich in der Situation bedroht und eingeschüchtert fühlte, folgte er den Anweisungen des Täters und legte sein Handy auf den Boden. Als der Mann erneut schrie, dass sich die beiden „verpissen“ sollten, flüchteten beide. Sie konnten noch sehen, wie der männliche Täter das Handy an sich nahm und in Richtung Real-Markt lief. Die eingetroffenen Polizisten nahmen den Sachverhalt vor Ort auf, als sich zwei Zeugen meldeten. Diese konnten den Täter einer Obdachlosenunterkunft in Eschweiler zuordnen. Fahndungsmaßnahmen und Befragungen führten letztendlich zum Täter, der die Tat nicht gestand, jedoch das Versteck des Handys beschrieb. So konnte dem Jungen und dem zwischenzeitlich eingetroffenen Vater das Handy zurückgegeben werden. Der 46-jährige Täter wurde zunächst vorläufig festgenommen, jedoch nach Abschluss aller Maßnahmen durch den Richter wieder entlassen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen räuberischer Erpressung.

PM der POL Aachen vom 16.09.2019

Auf dem Weg zu einem Einsatz ist ein Streifenwagen der Polizei in der Nacht zu Sonntag (15. September) auf der Kreuzung Neuköllner Straße/Blaubach in Köln Altstadt-Süd mit einem Mercedes zusammengestoßen. Der Fahrer (72) des Daimlers erlitt dabei Verletzungen. Die Polizisten blieben unverletzt.

Gegen 2 Uhr war die Streifenwagenbesatzung auf dem Weg zum Waidmarkt. Nach Angaben eines Anrufers sollte dort eine Personengruppe auf eine am Boden liegende Frau einschlagen. Der Fahrer des Streifenwagens (26) bog von der Neuköllner Straße mit Blaulicht und eingeschaltetem Martinshorn nach links auf den Blaubach ab. Der aus Richtung Barbarossaplatz kommende Mercedes-Fahrer, der bei Grün in die Kreuzung eingefahren war, traf den Streifenwagen an der rechten Rückseite.

Um den Einsatz „Körperverletzung“ kümmerte sich ein anderes Streifenteam.

PM der POL Köln vom 15.09.2019

Zwei Taschendiebe trieben am Donnerstag (12. September 2019) in Düsseldorf ihr Unwesen. Pech für die Täter: In einer Buchhandlung beobachtete unter anderem ein Polizeibeamter – der privat unterwegs war – die Täter und stellte sie.

Eine 31-jährige Zeugin beobachtete am Donnerstagnachmittag in einer Buchhandlung auf der Königsallee, wie zwei Algerier (27 und 28
Jahre) die Rolltreppen gemeinsam ins Obergeschoss fuhren und sich dort trennten. Mit Handzeichen blieben sie weiter in Kontakt und näherten sich einer 75-jährigen Frau, die ihre Handtasche auf dem Boden platziert hatte. Der 28-jährige Mann warf seine Jacke über die Tasche, um sie unauffällig zu entwenden. Während seines privaten Einkaufs in der Buchhandlung beobachtete auch ein 30-jähriger Polizeibeamter den Vorfall und stellte die Täter. Die benachrichtigten Kollegen des 30-Jährigen fanden bei der Durchsuchung der Diebe ein Taschenmesser sowie Betäubungsmittel und nahmen die Algerier fest. In der Polizeiwache entdeckten die Polizisten weiteres Diebesgut in den mitgeführten Rücksäcken: Es stellte sich heraus, dass die Täter zuvor bereits eine 26-jährige Koreanerin sowie einen elfjährigen Jungen bestohlen hatten. Die entwendeten Gegenstände konnten den Opfern wieder übergeben werden. Beide Täter wurden in Polizeigewahrsam genommen, wo sie erneut durch Randale auffielen. Die Täter werden dem Haftrichter vorgeführt.

PM der POL Düsseldorf vom 13.09.2019

Mit 54.000 Euro einer 82-jährigen Leverkusenerin „im Gepäck“ haben Streifenbeamte am Dienstagnachmittag (10. September) zwei junge Männer in Leverkusen-Hitdorf kurz nach einem Betrug festgenommen. Bei den in Essen geborenen Männern, Deutsch-Ägypter
(20) und türkischer Staatsbürger (21), soll es sich um sogenannte Abholer einer aus der Türkei agierenden Betrügerbande handeln, die als falsche Polizisten gezielt Seniorinnen und Senioren anrufen und es auf Geld und Schmuck abgesehen haben. Der Haftrichter ordnete Untersuchungshaft für die beiden Männer an. Die Polizei hat das Geld heute an die Seniorin zurückgegeben.

Der Festnahme vorausgegangen war der Hinweis aus verdeckt geführten Ermittlungen der Polizei eines anderen Bundeslandes. Als Polizisten um kurz nach 14 Uhr dem Hinweis „Geldübergabe an falsche Polizisten“ nachgingen, fiel ihnen auf der Ringstraße in Fahrtrichtung Heerweg ein schwarzer VW Golf Kombi auf, der unmittelbar vor ihrem Streifenwagen stark abbremste und auffällig schnell wendete. Die Polizisten blockierten den VW Golf während des Fahrmanövers und verhinderten die Weiterfahrt. Als sie an das Auto herantraten, warf der Beifahrer eine weiße Plastiktüte aus dem Fenster. Der Inhalt: 54.000 Euro!

Ermittlungen und die Vernehmung der beiden daraufhin Festgenommenen führten die Beamten des Kriminalkommissariates 25 zu der 82-jährigen Seniorin, die das Geld nach dem Anruf eines falschen Polizisten aus ihrem Schließfach ihrer Bank geholt und auf der Fußmatte vor ihrer Haustür nahe des späteren Festnahmeortes für die Abholer deponiert hatte. Der falsche Polizist hatte ihr vorgegaukelt, dass sie der Polizei helfen müsse, eine betrügerische Bankangestellte zu überführen.

Insgesamt erhielt die Polizei Köln am 10. September über 40 Meldungen über Anrufe falscher Polizisten – davon alleine über 30 Anrufe in Leverkusen.

PM der POL Köln vom 12.09.2019

Der Polizei Gütersloh wurde bekannt, dass Bürgerinnen und Bürger im Kreis Gütersloh wieder einmal „Einladungen“ erhalten hatten, in der den Teilnehmern Wertgeschenke, eine kostenlose Tombola mit Sofortgewinnen sowie weitere verlockende Vorteile versprochen wurden. Diesmal sollte es ein „Tagesausflug nach Münster mit Stadtrundfahrt und Schifffahrt“ werden.

Die Polizei Gütersloh warnte bereits in der Vergangenheit immer wieder vor einer Teilnahme an einer sogenannten „Kaffeefahrt“.

Am Montag, 09.09., fand daher eine gemeinsame Kontrolle von Kriminalbeamten des Bereiches Kriminalprävention sowie des Verkehrsdienstes der Polizei Gütersloh und Mitarbeitern des Ordnungsamtes Gütersloh am ZOB Gütersloh, einem der angegebenen Haltepunkte, statt.

Der Bus aus Cloppenburg traf gegen 08.20 Uhr ein und hatte bereits fünf Senioren aus Verl und Brackwede an Board. Zwei weitere Senioren aus Gütersloh sollten am ZOB zusteigen.

Bei der Kontrolle bestätigte sich der Verdacht einer höchst unseriösen Verkaufsfahrt: Der selbstständige Busfahrer und -unternehmer gab gegenüber der Polizei zunächst an, den Auftrag mündlich angenommen und einen Pauschalpreis vereinbart zu haben. Er kenne zwar den Auftraggeber; ein schweizer Unternehmen. Es gebe aber weder einen schriftlichen Vertrag, noch konnte ein Ansprechpartner oder eine Telefonnummer benannt werden.

Wie sich weiterhin herausstellte war der tatsächliche Zielort der „Kaffeefahrt“ ein ganz anderer und sollte die Teilnehmer in die Gemeinde Nottuln, in den Kreis Coesfeld führen. Hier sollte es zu einer nicht ordnungsgemäß angemeldeten Verkaufsveranstaltung kommen.

Daraufhin nahm die Polizei noch vor Ort die Ermittlungen, zunächst gegen den Busunternehmer, wegen des Anfangsverdachtes der Steuerverkürzung auf.

Auch bei der Verkehrskontrolle des Busses wurden die Polizisten fündig. Ergebnis: Neben der Strafanzeige wegen Steuerverkürzung wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen mehrerer Verstöße aufgenommen. Hier war der Busfahrer nicht einmal im Besitz eines gültigen Personenbeförderungsscheines und hätte daher auf keinen Fall Fahrgäste transportieren dürfen. Für den Tag bedeutete dies, dass die weitere Personenbeförderung untersagt werden musste. Die bereits transportierten Teilnehmer traten die Heimreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln an.

Das für die Veranstaltung zuständige Ordnungsamt in der Gemeinde Nottuln wurde ebenfalls informiert und wird voraussichtlich eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Gewerbeordnung gegen den Veranstalter einleiten.

Marco Hein vom Kommissariat für Kriminalprävention warnt: „Die Teilnahme an einer Kaffeefahrt stellt häufig ein Risiko da. Der Zielort ist vorher nicht bekannt. Im schlimmsten Fall führt die Fahrt Sie ins Ausland. Außerdem zeigt die polizeiliche Erfahrung immer wieder, dass der oftmals schlechte technische Zustand der Busse sowie übermüdete Busfahrer ein Unfallrisiko darstellen! Grund dafür ist, dass die meisten seriösen Busunternehmer keine Kaffeefahrtenaufträge annehmen.“

Das Ordnungsamt Gütersloh und die Polizei Gütersloh werden auch in Zukunft konsequent gegen unseriöse Anbieter von Kaffeefahrten vorgehen um die Bürger im Kreis Gütersloh zu schützen.

PM der POL Gütersloh vom 10.09.2019

Mit einem gestohlenen Auto lieferte sich ein berauschter 15-Jähriger am Sonntag, 8. September, eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Jetzt erwartet den Jugendlichen ein Strafverfahren wegen mehrerer Delikte, unter anderem Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Drogeneinfluss und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Gegen 13.50 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung auf der De-la-Chevallerie-Straße ein schwarzer VW Fox auf. Die Beamten wollten das Auto auf der Kurt-Schumacher-Straße anhalten und kontrollieren. Der VW-Fahrer missachtete jedoch die Anhalte-Zeichen der Polizei und gab Gas. Er fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit stadteinwärts, missachtete mehrere Verkehrsregeln und gefährdete dabei andere Verkehrsteilnehmer. Kurze Zeit später verließ der Verkehrssünder die Kurt-Schumacher-Straße, bog zunächst nach rechts in die Theodor-Otte-Straße, dann auf die Rabenstraße ab und setzte dann seine Flucht über einen Acker in Richtung Flurstraße fort. Nach der Querfeldein-Fahrt lenkte der VW-Fahrer seinen Kleinwagen wieder auf die Kurt-Schumacher-Straße in Richtung Buer und bog dann in die Eschfeldstraße ab. Diese mündet in einer Sackgasse. Um sich den Zugriff der Polizei zu entziehen, versuchte der Kleinwagen-Fahrer noch zu wenden und fuhr dabei über einen Gehweg. Hierbei kollidierte er mit einem Straßenschild und einem geparkten Pkw. Der VW war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Zwei Jugendliche, darunter der 15-jährige Fahrer aus Gelsenkirchen, verließen das Auto und wollten zu Fuß davonlaufen. Die nacheilenden Polizisten nahmen die beiden Flüchtigen fest. Im Auto saßen noch zwei weitere Personen. Der VW-Fahrer und seine drei Begleiter (14,15,18) mussten die Beamten mit zur Wache begleiten. Da der 15-jährige Verkehrssünder unter Drogeneinfluss stand, war eine Blutprobe fällig. Bei der Überprüfung des Autos stellten die Polizeibeamten fest, dass der VW am 3. September im Kreis Borken gestohlen wurden. Die angeschraubten, unterschiedlichen Kennzeichen stammen aus Diebstählen im Kreis Recklinghausen. Der Pkw und die Kennzeichen wurden sichergestellt.
Personen kamen nicht zu Schaden. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Gelsenkirchen vom 08.09.2019

Die Dortmunder Polizei setzt ab dem 1. September 2019 ein neu entwickeltes Maßnahmenkonzept zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie der Herstellung und die Verbreitung von Kinderpornographie um. Damit setzt sie die Linie des nordrheinwestfälischen Innenministers Herbert Reul, der dieses Thema zum Wohle unserer Kinder zu einem kriminalstrategischen und kriminalpolitischen Schwerpunkt gemacht hat, unmittelbar um. Bereits zum 1. August hatte das PP Dortmund das neue Konzept dem Innenministerium vorgelegt und Zustimmung für den Start zum 1.September erhalten. „Strafverfahren, bei denen es gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Kindern geht, dulden keinen Aufschub.
Auch in der Vergangenheit hat das Fachkommissariat für Sexualstraftaten hier eine klare und deutliche Priorität in diesem Bereich gesetzt.“, so der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange.

Bereits in der Vergangenheit arbeiteten die motivierten und speziell fortgebildeten Ermittler auf Hochtouren daran, Durchsuchungsbeschlüsse zügig zu vollstrecken und die umfangreichen Datenmengen aus dem Bereich Kinderpornographie zeitnah auszuwerten.
Teilweise konnte dies nur durch Personalverlagerungen und unter Einsatz vieler Überstunden gewährleistet werden. Um die Ermittlungsverfahren im Bereich der Sachbearbeitung von Kinder-/Jugendpornografie noch effizienter und schneller bearbeiten zu können, setzt die Dortmunder Polizei ab dem 1. September weitere Polizeibeamte und Regierungsbeschäftigte fest in dem zuständigen Kommissariat ein. Das Kommissariat ist mit einer erheblichen personellen Verstärkung ausgestattet worden. „Die Sachbearbeiter, die in diesem Bereich dauerhaft eingesetzt werden, müssen mit besonderen Belastungen umgehen können und gleichzeitig hohes Engagement mitbringen“, so Polizeipräsident Gregor Lange. Der Leiter der Direktion Kriminalität, LKD Walter Kemper, ergänzt: „Die neu zu besetzenden Stellen wurden behördenweit ausgeschrieben, die Interessenten nach einem hohen Maßstab ausgewählt. Schließlich gilt es, potentiellen Opfern ein Höchstmaß an kriminalistischer Kompetenz gepaart mit sozialem und menschlichem Einfühlungsvermögen entgegenzubringen.“ Sichergestellte Datenmengen befinden sich nicht selten im Terrabyte-Bereich. Dabei gilt es, diese Datenmengen hinsichtlich ihrer Strafbarkeit zu sichten und zu bewerten sowie fragliche Inhalte für das Strafverfahren zu sichern. Für diese Sicherung hat das PP Dortmund ebenfalls weitere Regierungsbeschäftigte eingestellt – die Ausschreibung richtete sich gezielt an IT-Fachkräfte. Zum anderen können Datenmengen zur Auswertung auch an eine externe Firma gegeben werden.

Der Dortmunder Polizeipräsident macht deutlich: „Zum Schutz der betroffenen Kinder wollen wir noch schneller und effizienter gegen die Urheber und Verteiler von kinderpornografischem Material vorgehen. Mit unserem Maßnahmenkonzept sind wir dabei auf einem sehr guten Weg!“

PM der POL Dortmund vom 03.09.2019