Beiträge

Donnerstagnacht, 14. Mai 2020, stürzte ein Mann im Bereich Zanklstraße in den dort befindlichen Mühlgang. Polizisten zogen den Mann aus dem Wasser, er blieb unverletzt.

Gegen 23:45 Uhr hörte eine 35-jährige Anrainerin laute Hilfeschreie von draußen und konnte in weiterer Folge einen Mann im Mühlgang wahrnehmen. Während der 39-jährige Lebensgefährte der Frau nach draußen lief, um dem Mann zu helfen, wählte die Frau den Notruf. Mehrere Anrainer eilten dem Mann – es handelte sich um einen 56-jährigen Grazer – zu Hilfe. Da dieser bereits ein Stück abwärts getrieben worden war, hielten mehrere Personen den 56-Jährigen durch einen Zaun hindurch an den Händen fest, um ein weiteres Abtreiben des Mannes zu verhindern. Mehrere Polizeistreifen fuhren ebenfalls zur Örtlichkeit, wobei drei Beamte schließlich über den in etwa 1,85 Meter hohen Zaun kletterten, um dem Mann zu helfen. Ein Polizist der Fachinspektion Graz-Sonderdienste (Sektor) sprang in der Folge auch in den Mühlgang, um den Mann schlussendlich aus dem Wasser zu ziehen.

Der 56-Jährige, welcher stark alkoholisiert war und laut eigenen Angaben vermutlich beim Urinieren ausgerutscht und in den Mühlgang gestürzt war, blieb unverletzt.
Ein Polizeibeamter verletzte sich bei der Rettungsaktion leicht an der Hand, verblieb jedoch im Dienst.

PA der LPD Steiermark vom 15.05.2020

Beamte der Polizeiinspektion Krems an der Donau wurden am 15. April 2020, gegen 13.30 Uhr, von der Landesleitzentrale informiert, dass sich ein Reh in einer Wohnung in Krems befinde. Die Polizisten fanden im Vorraum der Wohnung das erschöpft liegende Tier vor. Das Reh war zuvor offensichtlich verschreckt durch das Stadtgebiet von Krems-Stein gelaufen und suchte offensichtlich durch die offenstehende Wohnungstür Zuflucht. Ein Beamter, der auch Jäger ist, konnte das Reh an den Läufen im Vorraum erfassen und legte sich dieses über seinen Nacken bzw. seine Schultern. Auf diese Art konnte der Beamte das unverletzte Reh abtransportieren und in der Folge zu Fuß wegtragen. Im Bereich vom Goldberg setzte der Polizist das Tier ab und das Reh lief in Richtung eines Waldstückes davon.

PA der LPD Niederösterreich vom 17.04.2020

Vorfallszeit: 21.03.2020, 03:10 Uhr, 18:10 Uhr bzw. 21:20 Uhr
Vorfallsort: Wien-Neubau, Wien-Meidling bzw. Wien-Alsergrung
Sachverhalt:
21.03.2020, 18:10 Uhr, Bahnhof Meidling:
Eine 40-jährige Rumänin bespuckte einen 17- und einen 18-Jährigen am Bahnhof Meidling und behauptete, am Corona-Virus erkrankt zu sein. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Festnahmeanordnung erteilt und die festgenommen. Nach erfolgter Testung in einem Krankenhaus wurde die 40-Jährige in eine Justizanstalt überstellt.
21.03.2020, 21:20 Uhr, U-Bahn-Station Währinger-Straße:
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in einer U-Bahn-Station Währinger Straße. Ein 48-jähriger Pole behauptete, am Corona-Virus erkrankt zu sein und spuckte einem 26-Jährigen ins Gesicht. Der 26-Jährige wehrte sich mit einem Schlag ins Gesicht des Tatverdächtigen. Die Angaben des mutmaßlichen Täters bezüglich einer Corona-Erkrankung erschienen unglaubwürdig. Nach erfolgter Testung wurde er auf freiem Fuß angezeigt.
21.03.2020, 03:10 Uhr, U-Bahn-Station Währinger-Straße:
Beamte der Polizeiinspektion Stiftgasse wurden wegen eines befürchteten Unfalls in einer Wohnung alarmiert, ein Mann dürfte beim Video-Chatten zusammengebrochen sein. Weil auch eine Covid-19-Erkrankung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde ein besonders ausgerüstetes Kompetenzteam der Bereitschaftseinheit hinzugezogen. Nach Wohnungsöffnung durch die Berufsfeuerwehr Wien fanden die Beamten einen stark alkoholisierten 28-Jährigen vor, der behauptete, am Corona-Virus erkrankt zu sein. Die Angaben schienen nicht glaubwürdig und bei den Einsatzkräften entstand der Eindruck, dass es sich um einen „Scherz“ handeln könnte. Die zuständige Gesundheitsbehörde (MA15) wurde zwecks möglicher weiterer Maßnahmen in Kenntnis gesetzt.
Appell an die Öffentlichkeit:
Die Wiener Polizei weist die Bevölkerung eindringlich darauf hin, dass jegliches Vortäuschen oder das wissentlich falsche Behaupten einer ansteckenden Krankheit strafbar ist und strafrechtliche Anzeigen nach sich zieht. Gerade in fordernden Zeiten ist es umso wichtiger, das eigene Handeln diesbezüglich zu überdenken und ein dem Ernst der Lage entsprechendes Verantwortungsbewusstsein an den Tag zu legen.

PA der LPD Wien vom 22.03.2020

Fünf Männer im Alter von 26 bis 37 Jahren stehen im Verdacht, in der Zeit von Jänner bis Juni 2019 insgesamt 45 Einbruchsdiebstähle in Bildungseinrichtungen, Vereinslokale und Firmen begangen und einen Gesamtschaden von mehr als 310.000 Euro verursacht zu haben. Ermittler aus Niklasdorf forschten die Tatverdächtigen, in enger Zusammenarbeit mit steirischen Polizeidienststellen und dem LKA Niederösterreich, aus. Zwei der Tatverdächtigen wurden nun nach monatelanger Fahndung im Ausland festgenommen.

Bereits seit Anfang Mai 2019 ermittelten Kriminalisten des LKA Steiermark, Außenstelle Niklasdorf (LKAAst), nach einer Häufung von Einbrüchen in Schulen, Kindergärten, Vereinsgebäude und Firmenobjekte in der Steiermark sowie Niederösterreich gegen eine vorerst unbekannte Tätergruppe. Dabei brachen die vorerst Unbekannten mit äußerst brutaler Vorgehensweise gewaltsam in diverse Objekte ein (Sachschaden rund 215.000 Euro) und stahlen Bargeld, Kassen, Tresore, Laptops, Mobiltelefone, Kameras, Musikinstrumente und Zubehör im Wert von mehr als 95.000 Euro.

In der Folge nahmen Ermittler im Juni 2019 in Spital am Semmering (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) zwei Tatverdächtige im Alter von 26 und 36 Jahren auf der S6 (Semmering Schnellstraße) im Straßenverkehr fest. Im Pkw der Rumänen stellten die Beamten Diebesgut im Wert von rund 30.000 Euro sicher. Dabei handelte es sich um Musikinstrumente vom Einbruch in eine Musikschule in Bruck an der Mur (siehe Bild 01). Bei Hausdurchsuchungen nahmen Polizisten noch am selben Tag einen 37-jährigen Rumänen fest, welcher – wie sich später herausstellte – lediglich an wenigen Einbrüchen beteiligt gewesen sein dürfte und mittlerweile bereits aus der U-Haft entlassen wurde. Die Männer zeigten sich überwiegend geständig. Zudem konnten Polizisten die mittels Winkelschleifer aufgebrochenen und in der Mürz bei Kapfenberg versenkten Tresore sicherstellen, nachdem Taucher der Feuerwehr Kapfenberg diese aus dem Wasser holten.

Weitere Ermittlungen führten die Kriminalisten letztlich zu zwei weiteren Haupttätern im Alter von 28 und 32 Jahren. Die beiden bislang flüchtenden Rumänen, gegen sie gab es einen europäischen Haftbefehl, konnten nun in Rumänien festgenommen und nach Österreich ausgeliefert werden. Sie stehen im Verdacht, den Großteil der Einbrüche gemeinsam mit dem 26-Jährigen verübt zu haben, machen zum Tatvorwurf bisher jedoch keine Angaben. Beide wurden in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert, wo sich die zuerst angeführten Männer zum Teil noch in Untersuchungshaft befinden.

PA der LPD Steiermark vom 19.01.2020

Am 30.12.2019 gegen 18:00 Uhr kam es auf der Autobahn A10, Einhausung Trebesing, Fahrtrichtung Salzburg, bei einem Reisebus aus ungeklärter Ursache im Bereich des Motorraums zu einem Brand, wobei der Buslenker unmittelbar nach Feststellung das Fahrzeug vor der Einhausung Trebesing zum Stillstand brachte. Die beiden vor Ort befindlichen Fahrzeuglenker versuchten noch, unter der Unterstützung von Mitreisenden, mit Handfeuerlöschern den Brand zu löschen, was jedoch nicht gelang.
Nach Eintreffen der Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf den gesamten Bus verhindert werden. Von den 36 Fahrgästen wurde ein kroatischer Staatsbürger mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus Spittal/Drau gebracht.
Auch die beiden kroatischen Fahrzeuglenker wurden unbestimmten Grades verletzt und ins Krankenhaus Spittal/Drau gebracht. Ebenso wurde ein Beamter der Autobahnpolizeiinspektion Spittal/Drau im Zuge der Vorfallserhebungen verletzt und mit Atembeschwerden im Krankenhaus Spittal/Drau behandelt.
Die restlichen 35 Fahrgäste wurden bis zum Eintreffen eines Ersatzbusses in einem nahegelegenen Gasthof untergebracht.
Die A10 war aufgrund des Vorfalls bis 20:05 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.

PA (auszugsweise) der LPD Kärnten vom 31.12.2019

RevInsp Andreas Röhrbacher und Insp Benjamin Gerstl der Polizeiinspektion Tulln verhinderten am 7. Dezember 2019, um 05.40 Uhr infolge ihres raschen und zielgerichteten Einschreitens einen Suizidversuch eines 30-Jährigen aus dem Bezirk Tulln durch einen beabsichtigten Sprung von der Rosenbrücke (Donaubrücke) in die Donau.

Der 30-Jährige war vor dem Eintreffen der Polizisten über die beiden Geländer der Rosenbrücke (Donaubrücke) in Tulln geklettert und wollte in die Donau springen. Er saß dabei bereits an der Kante der Brücke.

Die beiden Polizisten verwickelten den 30-Jährigen in ein Gespräch und konnten ihn so vorerst vom Springen abhalten. Während dieses Gesprächs kletterten die Beamten über das Geländer und zogen ihn in einem kurzen Augenblick der Unachtsamkeit zurück in Richtung Geländer. Ab diesem Zeitpunkt bestand auch für die beiden Beamten Lebensgefahr, weil sie mit voller Adjustierung (Einsatzgurt, ballistisches Gilet usw) am Rand der Brücke unter Anwendung von Körperkraft verhinderten, dass sich der 30-Jährige losreißt. Er leistete dabei massiven Widerstand und es gelang den Beamten nur mit Mühe, den 30-Jährigen am Geländer festzuhalten und zu fixieren. Erst nach Eintreffen einer zweiten Polizeistreife gelang es den vier Polizisten den 30-Jährigen zurück auf die Brücke hinter die beiden Geländer zu ziehen.

Die Landespolizeidirektion Niederösterreich spricht den beiden Beamten für die lebensrettenden Maßnahmen und für das mutige und entschlossene Einschreiten unter Einsatz des eigenen Lebens Dank und Anerkennung aus.

PA der LPD Niederösterreich vom 23.12.2019

Am 12. Dezember 2019, gegen 15.00 Uhr besuchte KontrInsp Andreas Zach, 2. Stellvertreter des Inspektionskommandanten auf der Polizeiinspektion Horn, in seiner Freizeit einen Lebensmittelmarkt in Horn, um Einkäufe zu tätigen.
Im hinteren Bereich des Marktes bemerkte er, wie plötzlich eine Frau zusammenbrach und von ihrem Gatten gehalten und betreut wurde. KontrInsp Zach kam dem Mann sofort zu Hilfe, der seine Frau mit letzter Kraft festhielt und legte sie zu Boden.
Er verständigte den Notarzt und begann sofort mit Mund- zu Mundbeatmung, da die Frau Atemstillstand hatte und sich stark verkrampfte. Nach mehrmaligen Beatmungen begann die Frau wieder teilweise selbst zu atmen, die Atmung setzte aber immer wieder aus. Nach einiger Zeit kam der Notarzt und übernahm die weitere Behandlung.
Bei einem Besuch des Polizisten am 13. Dezember 2019 im Landesklinikums Horn stellte sich heraus, dass die 72-jährige Frau aufgrund der Einnahme von Antibiotika einen epileptischen Anfall erlitten hatte.
Aufgrund der medizinischen Versorgung im Landesklinikum Horn ist die 72-jährige Frau wieder wohlauf und kann das Krankenhaus bald wieder verlassen.

PA der LPD Niederösterreich vom 19.12.2019

Am 13.12.2019 um ca. 19.50 Uhr blieben auf der Göltschacher Landesstraße (L 101) im Bereich Radsberg bei der Abzweigung nach Tutzach, Gemeinde Ebenthal, Bezirk Klagenfurt, auf Grund der winterlichen Fahrbahnverhältnisse auf der stark abschüssigen Straße mehrere Fahrzeuge hängen. Im Zuge der Erhebungen kam auf der schneeglatten und abschüssigen Fahrbahn ein Einsatzfahrzeug der Polizei rückwärts ins Rutschen. In weiterer Folge touchierte der Streifenwagen einen am rechten Fahrbahnrand stehenden PKW, anschließend einen weiteren PKW und kollidierte danach mit einem am linken Fahrbahnrand stehenden PKW. In Folge des Zusammenstoßes kollidierte dieser PKW mit einem hinter ihm stehenden PKW.
Eine 61-jährige Frau aus der Gemeinde Keutschach stürzte, als sie dem rutschenden Einsatzfahrzeug auswich und erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Beide Polizisten erlitten ebenfalls Verletzungen.
Alle verletzen Personen wurden von der Rettung in das UKH Klagenfurt gebracht.
An allen beteiligten PKW entstand Sachschaden.

PA (auszugsweise) der LPD Kärnten vom 14.12.2019

Zu einem Verkehrsunfall mit einem Polizeifahrzeug während einer Einsatzfahrt ist es am 23. November 2019 gegen 17:15 Uhr in Ried gekommen. Ein 52-jähriger Polizist lenkte einen zivilen Streifenwagen im Zuge einer Einsatzfahrt mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Rieder Straße – Abzweigung Walchshausen, B141a, aus Richtung Walchshausen kommend in Fahrtrichtung Ried/Innkreis. Am Beifahrersitz befand sich ein 48-jähriger Polizeibeamter.
Gleichzeitig lenkte eine 18-Jährige aus Ried ihren Pkw auf der B141a in entgegengesetzter Fahrtrichtung. Auf Höhe der Abzweigung zur Autobahnauffahrt A8 bog der Polizist nach links in Richtung Innkreisautobahn ab, wobei es zum rechtwinkeligen Zusammenstoß mit der Lenkerin kam.
Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuglenker und der Beifahrer im Polizeifahrzeug unbestimmten Grades verletzt und mit der Rettung ins Krankenhaus Ried/I. gebracht.

PA der LPD Oberösterreich vom 24.11.2019

Am Freitag den 22. November 2019 lud die Landespolizeidirektion Kärnten ins Kulturhaus der
Gemeinde Frauenstein in Kraig zu einem Benefizkonzert. Der Spendenerlös des Abends kommt
einem schwer erkrankten Polizisten im Bezirk St. Veit an der Glan zu Gute.
Neben Personen des öffentlichen Lebens waren auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen sowie
Musikbegeisterte der Einladung von Landespolizeidirektorin Mag. Dr. Michaela Kohlweiß zu dieser
Veranstaltung gefolgt.
Gestaltet wurde das Konzert von der Polizeimusik sowie dem Polizeichor Kärnten. Die Polizeimusik
spielte neben klassischen Stücken, wie Johann Strauss, auch Zeitgenössisches von Rainhard Fendrich.
Mit dem Potpourri „TV-Kultabend“ brachte die Polizeimusik Titelmelodien bekannter Fernsehserien
der 1980er- und 1990er-Jahre in Erinnerung. Der Polizeichor präsentierte sich international und
spannte den gesanglichen Bogen von „Tebe Poem“, einem altrussischem Kirchengesang von Dimitri
Stepanowitsch Bortnjanski bis nach Süditalien. Mit „Funiculì, Funiculà“ wurde recht schwungvoll eine
heute nicht mehr existente Standseilbahn auf den Vesuv besungen.
Im Anschluss an das Konzert konnten sich die vielen Besucherinnen und Besucher bei einer kleinen
Agape über das Konzerterlebnis austauschen.

PA der LPD Kärnten vom 23.11.2019