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Ein uneinsichtiger Falschparker verletzte am Montagnachmittag (19.07.2021) einen Beamten der Fürther Verkehrspolizei. Der Führerschein des 80-jährigen Autofahrers wurde sichergestellt.

Kurz vor 15:00 Uhr wurde die Streife auf einen Jeep aufmerksam, der verbotswidrig für mehrere Minuten in der Fußgängerzone stand. Als die uniformierten Polizeibeamten den 80-jährigen Fahrer ansprachen und ihn kontrollieren wollten, weigerte sich der Fahrer mehrfach, seine Personalien zu nennen. Im weiteren Verlauf äußerte er mehrmals nun losfahren zu wollen, was ihm untersagt wurde.

Kurz darauf startete der 80-Jährige sein Fahrzeug und fuhr tatsächlich los. Ein Polizeibeamter griff ins Fahrzeug, um den Motor abzustellen. Der Fahrer fuhr an und hielt den Polizisten dabei am Arm fest. Der Polizeibeamte musste neben dem Fahrzeug mitlaufen um nicht zu stürzen. Da das zivile Dienstfahrzeug vor dem Jeep geparkt war, versuchte der Rentner daran vorbeizufahren und fuhr schließlich in ein geparktes Fahrzeug. Erst danach gelang es den Polizeibeamten, die Fahrt zu stoppen.

Der Polizeibeamte erlitt bei dem Vorfall leichte Verletzungen und begab sich anschließend in ärztliche Behandlung. Die Verkehrspolizei Nürnberg war mit der Sachbearbeitung betraut. Gegen den 80-Jährigen, der noch immer keinerlei Verständnis für die Kontrolle zeigte, wurden Ermittlungen u. a. wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der Führerschein des Mannes sichergestellt.

Der Schaden an dem geparkten Fahrzeug beträgt einige hundert Euro.

PM des PP Mittelfranken vom 20.07.2021

Am Sonntagnachmittag (18.07.2021) wurden Beamte der PI Nürnberg-Süd bei einem Unterstützungseinsatz für den Rettungsdienst in der Südstadt angegriffen und verletzt. Der Beschuldigte wurde in einer Fachklinik untergebracht.

Gegen 13:15 Uhr bat der Rettungsdienst um Unterstützung bei einem Einsatz in der Südstadt. Angehörige eines 29-jährigen Mannes hatten auf Grund dessen psychisch auffälligen Zustands den Rettungsdienst verständigt.

Noch vor Eintreffen der Streife der PI Nürnberg-Süd flüchtete der Mann. Die Beamten stellten ihn jedoch wenig später in der Landgrabenstraße fest und sprachen ihn an.

Bereits hier ging der 29-Jährige mit Faustschlägen auf die Beamten los. Da jegliche Versuche, ihn zu beruhigen, fehlschlugen, musste Pfefferspray gegen ihn eingesetzt werden. Jedoch hielt auch dies den Beschuldigten nicht davon ab, sich weiterhin massiv zur Wehr zu setzen. Nachdem ihn ein Beamter zu Boden gebracht hatte, schlug er weiterhin mit den Fäusten, unter anderem auf den Kopf des Polizisten, ein.

Ein Passant, der das Geschehen beobachtet hatte, kam den Beamten zu Hilfe. So war es möglich, den 29-Jährigen zumindest auf dem Boden zu fixieren.

Erst nach Eintreffen weiterer Unterstützungsstreifen konnte der Mann letztendlich gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden.

Durch den Einsatz verletzten sich drei Beamte. Einer der Polizisten musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden und ist derzeit nicht dienstfähig.

Der Beschuldigte wurde auf Grund seines psychischen Ausnahmezustandes in eine Fachklinik eingewiesen. Auf dem Weg dorthin leistete er erneut Widerstand.

PM des PP Mittelfranken vom 19.07.2021

Bei einer Streifenfahrt in Richtung Bingerbrück fiel der Streife kurz vor Ortseingang ein unsicher fahrender Citroen-Fahrer auf. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellte man bei dem 46-jährigen Fahrer deutlichen Atemalkohol fest. Ein Test ergab einen Wert von 1,42 Promille. Zudem ergaben sich Hinweise auf einen zeitnahen BTM-Konsum, was der Fahrer auch einräumte. Der fahrtüchtigen Beifahrerin wurde der Fahrzeugschlüssel übergeben. Der Beschuldigte, der auf die Dienststelle gebracht wurde, legte ein zunehmend auffälliges, aggressives Verhalten an den Tag. Nachdem er Gewalt androhte, legten die Beamten ihm Handfesseln an. Er beleidigte und bedrohte die Beamten fortwährend. Nach der Blutprobe weigerte er sich, die Dienststelle zu verlassen und musste unter Zwangsanwendung vor die Dienststelle verbracht werden. Hierbei trat er schlussendlich einen Beamten ins Gesicht, so dass dieser verletzt wurde.

PM der PI Bingen vom 19.07.2021

Der Abschluss der Fußballeuropameisterschaft und die anschließenden Feierlichkeiten begeisterter Fußballfans beschäftigten auch die mittelfränkische Polizei in der Nacht zum Montag (12.07.2021). Schwerpunkt der Feierlichkeiten war erwartungsgemäß der Plärrer in Nürnberg.

Nach Spielende versammelten sich rund 1.800 überwiegend italienische Fußballfans am Plärrer, die ausgelassen den Sieg ihrer Nationalmannschaft feierten. Da bereits kurz nach Mitternacht zahlreiche Personen den Bereich um den Plärrer säumten, musste die Verkehrspolizei Nürnberg entsprechende Verkehrssperren einrichten und den Fahrverkehr umleiten. Rund 30 Fahrzeuge nahmen an einem Autokorso teil.

Einige alkoholisierte Personen wurden festgestellt, die sich an den Feierlichkeiten beteiligten und vereinzelt u. a. durch Flaschenwürfe dafür sorgten, dass Polizeibeamte des Unterstützungskommandos einschreiten mussten. U. a. wurden vereinzelt bengalische Feuer gezündet. Ein Polizeibeamter wurde verletzt, als ein Böller unmittelbar neben ihm gezündet wurde. Ein Tatverdächtiger konnte identifiziert und festgenommen werden. Dabei beleidigte er die Polizisten.

Weiterhin begannen mehrere Personen in der Menschenmenge Fußball zu spielen. Als ein Beamter des USK dies unterband und den Ball sicherstellte, trat ihn ein 26-jähriger Mann mit den Füßen. Der alkoholisierte 26-Jährige wurde festgenommen und ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zwei italienische Frauen (19, 22) gerieten sich buchstäblich in die Haare. Auch hier wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Gegen 02:15 Uhr wurden die noch verbliebenen Fans aufgefordert, die Fahrbahn wieder freizugeben, was diese auch taten.

Auch in anderen mittelfränkischen Städten feierten Fußballfans ausgelassen den Erfolg der italienischen Nationalmannschaft. In der Erlanger Innenstadt nahmen bis zu 60 Personen an den Feierlichkeiten teil. Hierbei kam es zu keinerlei nennenswerten Sicherheitsstörungen.

PM des PP Mittelfranken vom 12.07.2021

Ein 58-Jähriger ist am Sonntag auf der Landstraße zwischen Otterberg und Schneckenhausen aufgefallen. Der Mann lief mitten auf der Fahrbahn. Verkehrsteilnehmer informierten die Polizei. Als eine Streife vor Ort eintraf, verhielt sich der 58-Jährige sofort aggressiv gegenüber den Beamten. Er attackierte sie körperlich. Eine Beamtin wurde leicht verletzt.

Während der Festnahme beleidigte und bedrohte er die Polizisten. Weil der Mann psychisch auffällig war, wurde er in einer Fachklinik untergebracht.

PM des PP Westpfalz vom 12.07.2021

Im Anschluss an eine Party in einem Hotel in der Nürnberger Innenstadt musste in der Nacht zum Samstag (10.07.2021) die Polizei anrücken.

Einen 18-jährigen Hotelgast, der sich unter falschem Namen in einem der Apartments eingemietet hatte, nahmen die Beamten schließlich in Gewahrsam.

Um kurz nach Mitternacht musste die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte in dem Aparthotel in der Ottostraße einschreiten. Dort hatte sich ein 18-jähriger Mann eingemietet und in seinem Apartment eine Party gefeiert, bei der die betroffenen Räumlichkeiten verunreinigt worden waren. Ein Verantwortlicher des Hotels stellte obendrein fest, dass der 18-Jährige offensichtlich unter falschem Namen in dem Apartment abgestiegen war und verständigte die Polizei.

Allerdings konnte auch die Polizeistreife die wahre Identität des jungen Mannes zunächst nicht problemlos feststellen. Da sich der 18-Jährige ihnen gegenüber sofort aggressiv verhielt, legten ihm die Beamten bereits im Apartment Handfesseln an. Als der Hotelgast die Polizisten anschließend nach draußen begleiten sollte, weigerte er sich und musste aus dem Hotel getragen werden.

Letztlich gipfelte der Polizeieinsatz in der Festnahme des 18-Jährigen, da dieser nach den Beamten spuckte und einen 25-jährigen Polizisten mit einem Fußtritt am Kinn traf.

In der Dienststelle gelang es den Beamten, die rechtmäßigen Personalien des 18-Jährigen zu ermitteln. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Körperverletzung ermittelt. In diesem Zusammenhang musste sich der Tatverdächtige auch einer Blutentnahme unterziehen lassen. Der von dem Fußtritt getroffene Beamte blieb dienstfähig. Der 18-jährige Tatverdächtige erlitt bei der Festnahme leichte Verletzungen und musste die Nacht vorübergehend in Polizeigewahrsam verbringen.

PM des PP Mittelfranken vom 12.07.2021

Wegen eines Durchsuchungsbeschlusses zur Sicherung von Beweismittel in einem Ermittlungsverfahren hat die Polizei am Dienstagmittag einem Mann im Stadtgebiet einen „Besuch“ abgestattet. Bei der Gelegenheit handelte sich der 40-Jährige mehrere Anzeigen ein. Als die Polizeibeamten kurz nach 14 Uhr an dem Haus des Mannes auftauchten, weigerte er sich die Beamten auf sein Grundstück zu lassen. Im Vorgarten kam er auf die Beamten zu und bedrängte sie. Es kam zum tätlichen Angriff. Auch die Androhung das Distanz-Elektro-Impulsgerät (DEIG) zum Einsatz zu bringen, beeindruckte den Mann wenig. Erst nach mehrmaligen Einsatz des DEIG gelang es den Polizisten den Mann unter Kontrolle zu bringen. In dem Gerangel zog sich einer der Einsatzkräfte eine Verletzung an der Hand zu; er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Letztlich konnten die Einsatzkräfte gemäß dem richterlichen Beschluss das Haus durchsuchen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen verblieb der 40-Jährige in seinem Haus. Auf ihn kommen Anzeigen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung zu.

PM des PP Westpfalz vom 07.07.2021

Ein 36-Jährige leistete am Montag (05.07.2021) Widerstand gegen seine Festnahme und verletzte hierbei vier Polizeibeamte leicht. Die Polizei wurde gegen 15.17 Uhr darüber informiert, dass ein 36-jähriger Mann in einer Wohnung im Ludwigshafen Oggersheim randalieren würde. Als die Polizei an der Wohnung erschien, ging der Mann direkt auf die Polizeibeamten zu. Bei dem Versuch den Mann zu fesseln, schlug er auf die Polizeibeamten ein, beleidigte die eingesetzten Kräfte und versuchte sich der Polizeimaßnahme zu entziehen. Am Körper trug der Manne eine Schreckschusswaffe. Darüber hinaus wurden in Wohnung ein Springmesser, ein Schlagstock und ein Schlagring aufgefunden. Der 36-Jährige wurde anschließend zu einer Polizeidienststelle gebracht.

PM des PP Rheinpfalz vom 06.07.2021

Für Aufsehen sorgte gestern ein 28-jähriger Mann am Busbahnhof in Germersheim. Dieser pöbelte dort Passanten an und zeigte ein aggressives und psychisch auffälliges Verhalten, weshalb die Polizei verständigt wurde. Auch gegenüber den Beamten änderte sich sein Verhalten nicht. Der alkoholisierte Mann sollte in Gewahrsam genommen werden, wogegen er sich mit Leibeskräften wehrte. Erst als weitere Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnte er festgenommen werden. Dabei leistete er weiter Widerstand und spuckte gezielt nach den Beamten. Die Nacht verbrachte er zur Ausnüchterung auf der Dienststelle. Ihn erwarten nun gleich mehrere Strafanzeigen. Bei dem Einsatz wurde eine Polizeikommissarin verletzt und musste mit Verdacht auf eine Armfraktur medizinisch behandelt werden.

PM der PD Landau vom 02.07.2021

Ein Mann, der nackt durch St. Leonhard lief, rief am Montagabend (21.06.2021) die Polizei auf den Plan. Als eine Streife den 48-Jährigen ansprach, griff dieser die Polizisten unvermittelt an und verletzte eine Beamtin.

Der augenscheinlich stark alkoholisierte Mann war gegen 19:15 Uhr ohne Kleidung im Bereich der Geisseestraße unterwegs, weshalb mehrere Personen die Polizei verständigten. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West konnte den 48-Jährigen kurz darauf in der Kunigundenstraße antreffen. Auf Ansprache reagierte der Mann sofort aggressiv und schlug unvermittelt nach der Streifenbesatzung. Dabei traf er eine 33-jährige Polizistin im Gesicht und verletzte sie. Gemeinsam mit ihrem Kollegen gelang es dennoch, den Angreifer zu überwältigen und ihm Handfesseln anzulegen. Dies hielt den renitenten Mann allerdings auch in der Folge nicht davon ab, unentwegt nach den Beamten zu treten. Letztlich gelang der Abtransport des Festgenommenen nur mit Unterstützung weiterer Polizisten.

Da der Körper des 48-Jährigen stellenweise mit Kot verschmiert war, wurden bei dem Einsatz sowohl die Uniformen der Polizisten als auch deren Einsatzmittel samt Streifenwagen verschmutzt. Die angegriffene 33-jährige Beamtin blieb trotz ihrer Verletzung dienstfähig.

Gegen den Festgenommenen leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Körperverletzung ein. In diesem Zusammenhang musste er sich einer Blutentnahme unterziehen lassen. Aufgrund seiner psychischen Auffälligkeit wiesen ihn die Beamten im Anschluss in eine Fachklinik ein.

PM des PP Mittelfranken vom 22.06.2021