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In den frühen Morgenstunden des Sonntags, 07.04.2019, wurde über die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ein Balkonbrand im Kalker Feld in Memmingen mitgeteilt. Eine Streifenbesatzung konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr Memmingen den auf dem Balkon befindlichen Unrat mittels eines Pulverlöschers ablöschen. Die Feuerwehr Memmingen löschte dann noch mehrere Glutnester ab. Ein Polizeibeamter zog sich leichte Verletzungen in Form einer Schnittwunde an der rechten Hand zu, als er auf den Balkon kletterte, um das Feuer abzulöschen. Der Sachschaden blieb relativ gering; die Balkonbrüstung wurde durch das Feuer leicht beschädigt, wobei die Schadenshöhe auf ca. 100 Euro beziffert wird. Wie das Feuer ausbrach, muss momentan noch ermittelt werden.

PM des PP Schwaben Süd/West / PI Memmingen vom 08.04.2019

Am 26.10.2018 kam es gegen 14:30 Uhr in Bergen auf der Stralsunder Chaussee zu einem Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen. Ein Funkstreifenwagen des Polizeihauptrevieres Bergen fuhr mit Sondersignal ,zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden, auf der Stralsunder Chaussee in Richtung der B96. Die 57-jährige Fahrerin eines Ford Fiesta stand mit ihrem PKW an der Total-Tankstelle und wollte an der Kreuzung die Fahrbahn in Richtung Ruschwitzstraße befahren. Beim Befahren der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Funkstreifenwagen und dem Ford Fiesta. Durch den Aufprall drehte sich der Ford Fiesta auf der Fahrbahn und kam auf der gegenüberliegenden Straßenseite zum Stehen. Die 27-jährige Polizeivollzugsbeamtin und die 57-jährige Fahrerin des PKW Ford wurden leichtverletzt und mittels RTW ins Krankenhaus Bergen gebracht. Beide verletzten Personen wurden nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 6000,-EUR. Zur Unfallaufnahme und zur Bergung der beiden Fahrzeuge musste die Kreuzung zeitweise halbseitig gesperrt werden.

PM des PP Neubrandenburg vom 26.10.2018

Am Dienstag, den 23.10.2018, gegen 19.30 Uhr, bog ein Streifenwagen der Polizei in Warstein im Rahmen einer Einsatzfahrt vom Domring kommend nach links auf die Hauptstraße ab. Die eingesetzten Einsatzkräfte waren mit eingeschalteten Blaulicht unterwegs. Im Einmündungsbereich kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 55 jährigen Mann, der mit seinem Range Rover die Hauptstraße in Richtung Meschede befuhr. Bei diesem Zusammenstoß wurde die Fahrerin des Streifenwagens, eine 25-jährige Polizeibeamtin und die 60-jährige Beifahrerin im Range Rover, leicht verletzt. Die Polizeibeamtin wurde durch den alarmierten Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Die 60-jährige Beifahrerin im Range Rover wollte sich selbstständig in ärztliche Behandlung begeben. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Unfallaufnahme erfolgte durch eine benachbarte Polizeidienststelle.

PM der KPB Soest vom 24.10.2018

Am 23.10.2018, gegen 20:30 Uhr, befanden sich eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter der PI St. Ingbert bei einem Einsatz an einem Wohnanwesen in der Pasteurstraße, als sie plötzlich von einem aus dem Anwesen herauslaufenden größeren Mischlingshund unverhofft angegriffen wurden. Die beiden Polizeibeamten wurden bei dem Vorfall jeweils leicht verletzt. Auch wurde ihre Dienstbekleidung hierbei beschädigt. Gegen den Hundehalter wurden die entsprechenden Ermittlungsverfahren eingeleitet.Des Weiteren wurden die für die Hundehaltung zuständigen Behörden eingeschaltet.

PM der PI St. Ingbert vom 24.10.2018

reitag, 19. Oktober 2018, 19.30 Uhr und 19.35 Uhr

Bei einem Verkehrsunfall kurz hinter dem Rheinalleetunnel in Fahrtrichtung Innenstadt wurde am Freitagabend in Unterbilk eine Pkw-Fahrerin so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden musste, wo sie stationär aufgenommen wurde. Als ein Motorradpolizist unter Einsatz von Blaulicht- und Martinshorn zu diesem Unfall fuhr, kam es kam zur Kollision mit einem Pkw auf der Brüsseler Straße, woraufhin der Polizeibeamte zu Boden schleuderte. Er konnte nach der Versorgung seiner Verletzungen aus der Klinik entlassen werden, ist aber nicht dienstfähig.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei fuhr gegen 19.30 Uhr ein 35 Jahre alter Mann aus den Niederlanden mit seinem Kleintransporter (Peugeot) durch den Rheinalleetunnel in Richtung Innenstadt. Kurz nach Verlassen des Tunnels fuhr er augenscheinlich ungebremst mit seinem Transporter gegen das Heck eines VW. Die 44-jährige Fahrerin war wenige Augenblicke zuvor wegen eines technischen Defekts mit dem Wagen auf dem rechten Fahrstreifen „liegen“ geblieben. Ein Rettungswagen brachte die Verletzte in eine Klinik, wo sie stationär aufgenommen wurde. Der Niederländer gab an, dass er kurz vor dem Unfall auf sein Handy geschaut habe, welches auf dem Beifahrersitz lag. Er wurde bei dem Geschehen leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf über 19.000 Euro geschätzt.

Ein 35 Jahre alter Motorradpolizist war gegen 19.35 Uhr auf der Brüsseler Straße mit Blaulicht- und Martinshorn unterwegs, um zu dem Unfall im Rheinalleetunnel zu fahren. Dabei folgte er einem Rettungswagen, der ebenfalls dorthin entsandt worden war. In Höhe der Anschlussstelle Büderich, wo zurzeit aufgrund einer Baustelle der linke und mittlere Fahrstreifen gesperrt sind, kam es zur Kollision mit einem Opel. Der 31 Jahre alte Fahrer war zunächst nach links ausgewichen, hatte den Rettungswagen passieren lassen und wechselte dann wieder auf seine Fahrspur. Dabei kam es zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. Der Polizist schleuderte in der Folge auf die Fahrbahn. Er wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert. Diese konnte er nach seiner Behandlung wieder verlassen, dienstfähig ist er aufgrund seiner Verletzungen jedoch nicht mehr. Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt.

Das VU-Team wurde zu beiden Verkehrsunfällen angefordert.

PM des PP Düsseldorf vom 21.10.2018

Ein 29jähriger Polizeibeamter wurde in der Nacht zu Samstag gegen 01:50 Uhr schwer verletzt, als er von einem 23jährigen Rollerfahrer in der Oberhausener Innenstadt angefahren wurde. Der Rollerfahrer sollte zunächst angehalten und kontrolliert werden. Dieser Kontrolle versuchte er sich durch Flucht zu entziehen. Nachdem zunächst die Sicht auf den Rollerfahrer verloren ging, wurde er im Rahmen der Fahndung auf der Styrumer Straße durch die eingesetzten Beamten wiederentdeckt. Nachdem der Fahrer einem Polzeibeamten ausgewichen war, kollidierte er frontal mit dessen Kollegen. Der 29jährige Polizist erlitt schwere Verletzungen und wurde vor Ort notärztlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus verbracht. Der Rollerfahrer blieb unverletzt und wurde vor Ort vorläufig festgenommen. Die Eigentumsverhältnisse des Rollers sowie die Gründe für die Flucht werden derzeit ermittelt.

PM des PP Oberhausen vom 13.10.2018

Ein 59-jähriger Polizeibeamter aus der Polizeiinspektion Prignitz hatte heute Vormittag gegen 09.20 Uhr auf der Fahrt mit einem Streifenwagen zwischen Mechow und Demerthin offenbar gesundheitliche Probleme. Er kam mit dem Pkw von der Fahrbahn ab und der Wagen kollidierte mit einem Straßenbaum. Der Mann musste von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. An dem Streifenwagen entstand Totalschaden.

PM der PD Brandenburg Nord vom 24.09.2018

Auf der Bergstraße sind am Donnerstag, gegen 16 Uhr, zwei Autos zusammengestoßen. Ein Streifenwagen war auf dem Weg zu einem Einsatz – mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn. Weil sich der Verkehr in Richtung Hüls staute, nutzte der 35-jährige Fahrer des Streifenwagens die Gegenfahrbahn. Eine 63-jährige Autofahrerin aus Dorsten wollte von der Parallelfahrbahn nach links auf die Bergstraße abbiegen – und übersah dabei offensichtlich den Polizeiwagen. Es kam zum Zusammenstoß, wobei der 35-jährige Polizeibeamte aus Marl leicht verletzt wurde. Sein 36-jähriger Beifahrer und die 63-jährige Fahrerin aus Dorsten blieben unverletzt. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden liegt bei über 20.000 Euro. Die Bergstraße musste vorübergehend voll gesperrt werden.

PM des PP Recklinghausen vom 21.09.208

Der Mann, der im März in Gescher einen 55-jährigen Polizeibeamten mit einem Messer angriff und dabei schwer verletzte, wurde vom Landgericht Münster zu sechs Jahren Haft verurteilt sowie zur Zahlung von 12.000 Euro Schmerzensgeld.

Der Polizist leidet doch heute unter den psychischen und physischen Folgen der Attacke. Das Messer drang unmittelbar neben seinem Herzen in seinen Körper ein.

Online-Artikel, 19.09.2018
https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/prozess-versuchter-totschlag-gescher-104.html

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. wünschen dem Beamten eine gute Verarbeitung des Angriffs und weiterhin gute Genesung.

Hier der Link zum Text der originalen Pressemitteilung von damals:
https://www.keine-gewalt-gegen-polizisten.de/galerie/2018/03/07/gescher-estern-nordrhein-westfalen-polizeibeamter-durch-messerstich-verletzt-tatverdaechtiger-festgenommen/

Und hier ein Link zu einem weiteren Artikel zu der Thematik:
https://m.wn.de/Muensterland/3482199-12.000-Euro-Schmerzensgeld-fuer-das-Opfer-Landgericht-verurteilt-20-jaehrigen-Gescheraner

Wir berichteten hier über einen 20 Jahre alten Mann aus der Nähe von Rostock, der am Vortag in Witten mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war, ohne ein gültiges Ticket dabei zu haben.

Der Mann leistete bei der anschließenden Personalienfeststellung erheblichen Widerstand. Er schlug und trat die eingesetzten Polizeibeamten. Dabei beleidigte er sie fortwährend. Zu guter Letzt bespuckte er eine Beamtin noch. Ein Polizist wurde bei den Widerstandshandlungen so schwer verletzt, dass er sich immer noch im Krankenhaus befindet.

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bochum initiierte die Polizei unmittelbar nach der Tat ein so genanntes beschleunigtes Verfahren. Zur Durchführung dieses Verfahrens ordnete das Amtsgericht Witten die sofortige Hauptverhandlungshaft für den Tatverdächtigen an. Die Hauptverhandlung fand bereits am Montag, 17. September, statt. Das Amtsgericht Witten verurteilte den Angeklagten zu fünf Monaten Freiheitsstrafe, ausgesetzt zu einer zweijährigen Bewährung.

Wir wünschen den verletzten Kollegen auf diesem Wege gute Besserung. Der Verurteilte wunderte sich nicht wenig, wie schnell seine Straftaten in Witten von Polizei und Justiz geahndet wurden. Und die Nächte im Gewahrsam bis zur Hauptverhandlung dürften ihr Übriges beitragen.

PM des PP Bochum vom 18.09.2018