Schlagwortarchiv für: Polizist verletzt

Am heutigen Nachmittag (30.03.2022) kam es im Rahmen einer Verkehrskontrolle zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch. Der Fahrer eines Pkw hatte im Vorfeld einen Polizisten angefahren und ist dann geflüchtet.

Gegen 17:00 Uhr wollten Beamte der Polizeiinspektion Altdorf in der Dorfstraße in Grub (Gemeindeteil von Burgthann, Lkrs. Nürnberger Land) einen BMW MINI kontrollieren, welcher mit zwei Personen besetzt war. Die Kontrolle fand mittels eines zivilen Dienstfahrzeugs statt.

Als der Beifahrer aus dem Pkw ausgestiegen war, fuhr der MINI direkt auf den Beamten zu und verletzte diesen am Bein. In diesem Zusammenhang kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Hierdurch wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand verletzt.

Der Pkw flüchtete in zunächst unbekannte Richtung. Zur Fahndung nach dem Flüchtigen wurden weitere Unterstützungskräfte benachbarter Dienststellen, der bayerischen Bereitschaftspolizei, des USK Mittelfranken und des Polizeipräsidiums Oberpfalz hinzugezogen.

Im Rahmen der Fahndung stellten Beamte den unbesetzten MINI am Bahnhof in Postbauer-Heng fest. Der Fahndungsradius wurde daher auf umliegende Bahnhöfe unter Hinzuziehung der Bundespolizei ausgeweitet.

Der Beamte der Polizeiinspektion Altdorf wurde zur Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Das genaue Verletzungsbild ist derzeit noch unklar.

Die Fahndung nach dem flüchtigen Pkw-Fahrer dauert derzeit (Stand: 20:45 Uhr) noch an.

Die weiteren Ermittlungen zur Klärung des Tathergangs hat das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth übernommen. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen. In diesem Zusammenhang wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts zum Nachteil des Polizeibeamten ermittelt. Die Ermittlungen zur Rechtmäßigkeit des polizeilichen Schusswaffengebrauchs werden durch die Staatsanwaltschaft geführt. Es wird nachberichtet.

PM des PP Mittelfranken vom 30.03.2022

Heute Morgen (29.03.2022) wurden zwei junge Männer nach einem Diebstahl aus einem Mehrfamilienhaus festgenommen. Kurz vor 04:00 Uhr wurden die beiden 15- und 24-Jährigen von einer Zivilstreife dabei beobachtet, wie sie zunächst in ein Haus in der Langseestraße eindringen wollten. Es gelang ihnen jedoch nicht und so betraten sie kurz darauf ein unversperrtes Mehrfamilienhaus in der Laufamholzstraße und entwendeten dort ein Skateboard und einen Tretroller.

Als die beiden kontrolliert werden sollten, flüchteten sie mit ihrer Beute. Die mutmaßlichen Diebe konnten jedoch kurz darauf gestellt und festgenommen werden, wobei der 24-Jährige erheblichen Widerstand leitstete. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt, blieb jedoch dienstfähig.

Beide Tatverdächtige erwartet nun eine Anzeige wegen Diebstahls, wobei gegen den 24-Jährigen eine weitere Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt wird.

PM des PP Mittelfranken vom 29.03.2022

Am Donnerstagmorgen, 07:30 Uhr, versuchte ein 31-jähriger Deutscher sich durch Flucht der Mitnahme zur Wache am Hauptbahnhof Koblenz zu entziehen.

Vorausgegangen war eine Personenkontrolle der Bundespolizei in der Bahnhofshalle, bei der der Mann zunächst falsche Personalien angab. Im weiteren Verlauf der Kontrolle stieß er einen Beamten zur Seite – dieser fiel zu Boden und verletzte sich am Knie – und lief Richtung Ausgang Bahnhofshalle, wo er jedoch von zwei Passanten festgehalten wurde.

Im Anschluss wurde der Mann gefesselt und zur Wache verbracht. Bei der dortigen Durchsuchung wurde ein Klappmesser aufgefunden. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 0,35 Promille. Nach Abschluss der Maßnahme erfolgte die Entlassung an seine Wohnanschrift. Mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der BPOLI Trier vom 25.03.2022

Am Freitagmorgen (18.03.2022) bespuckte und verletzte ein 46-Jähriger zwei Polizeibeamte im Nürnberger Stadtteil Werderau. Gegen den Mann wurden nun mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gegen 09:30 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd zu einer Streitigkeit mehrerer Männer in einem Wohnanwesen im Nürnberger Stadtteil Werderau gerufen. Die Beamten versuchten daraufhin beim Eintreffen die Gemüter zu beruhigen. Ein 46-jähriger Mann, welcher zuvor an der Streitigkeit beteiligt war, spuckte einer Polizeibeamtin unvermittelt in ein Auge und äußerte hierbei, dass er an einer ansteckenden Krankheit leide.

Der Mann geriet derart in Rage, dass er unter erheblicher Gegenwehr zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Hierbei erlitten der 46-Jährige sowie ein weiterer Polizeibeamte mehrere Schürfwunden. Die verletzten Polizeibeamten mussten nach dem Einsatz ambulant in einem Krankenhaus versorgt werden, konnten den Dienst jedoch weiter fortsetzen.

Der 46-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der gefährlichen Körperverletzung strafrechtlich verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 21.03.2022

Zu einem Polizeieinsatz mit Schusswaffengebrauch kam es am Samstagnachmittag im rheinhessischen Flomborn (Kreis-Alzey-Worms) in der dortigen Grabenstraße. Gegen 17:24 Uhr meldete ein Zeuge über den Polizeinotruf, dass ein 28-Jähriger erheblich in einer Wohnung randalieren würde.

Polizeibeamte treffen den 28-Jährigen nur kurze Zeit später an der Anschrift an.

Dieser bedrohte die eingesetzten Polizeibeamten sofort mit einer Schusswaffe. Im weiteren Verlauf mussten die Polizisten von der Dienstwaffe Gebrauch machen. Der 28-Jährige wurde hierdurch am Bein verletzt und befindet sich derzeit in ärztlicher Behandlung. Die Kriminaldirektion Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Mainz vom 19.03.2022

Ein 44jähriger Mann aus Singen warf in der Landauerstraße in Speyer Steine gegen dort parkende Fahrzeuge. Beim Eintreffen der eingesetzten Beamten hielt er immer noch einen Stein in der Hand und bedrohte damit die Polizeibeamten. Trotz mehrfacher Aufforderung wurde der Stein nicht abgelegt weshalb er von den Beamten zu Boden gebracht und gefesselt werden musste.

Hierbei wurden sowohl der 44 jährige wie auch einer der eingesetzten Beamten leicht verletzt. Beide erlitten Schürfwunden. Der Mann wurde zwecks weiterer Maßnahmen zur Dienststelle verbracht, ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamten und weiterhin wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet, da an zwei parkenden Fahrzeugen durch das Steinewerfen Schaden in noch unbekannter Höhe entstand.

PM der PD Ludwigshafen vom 19.03.2022

Weil kein Zug mehr fuhr, rastete am Dienstagabend, den 22. Februar 2022 ein 22-Jähriger aus. Der Mann meldete sich zunächst gegen 22:15 Uhr im Bundespolizeirevier Halberstadt und beschwerte sich, dass sich bei einer Bahn, welche in Richtung Oschersleben fuhr, die Türen bei seiner Ankunft bereits geschlossen hatten und der Zug ohne ihn losgefahren sei. Er drohte an, falls er nicht mehr nach Hause käme, andere Züge mit Schottersteinen zu bewerfen. Eine halbe Stunde später stellte eine Streife den Mann erneut im Bahnhof Halberstadt fest. Er gestikulierte lautstark, schimpfte und hatte tatsächlich mehrere Schottersteine in der Hand. Da er der Aufforderung, die Steine wegzulegen, nicht nachkam, nahmen die Bundespolizisten ihm die Steine ab. Bei der sich anschließenden Identitätsfeststellung beleidigte er die Einsatzkräfte massiv und verweigerte mehrfach die Herausgabe eines Dokuments. Die Situation spitzte sich weiter zu: Der Mann nahm mit seinen Armen eine Schlaghaltung ein, woraufhin er fixiert und gefesselt werden sollte. Gegen diese polizeiliche Maßnahme wehrte er sich heftig und riss sich mehrfach los. Erst durch den zuvor angedrohten Einsatz des dienstlichen Pfeffersprays konnte der Widerstand gebrochen und der Mann gefesselt werden. Ein sofort hinzugezogener Notarzt leitete die ersten Hilfemaßnahmen ein. Auch im Rettungswagen verhielt sich der Mann weiter aggressiv und beleidigte alle Beteiligten. Zudem weigerte er sich den Rettungswagen wieder zu verlassen, obwohl kein ärztlicher Befund vorlag. Er musste nach Abschluss der Behandlung herausgetragen werden. Während der polizeilichen Maßnahmen verletzte sich auch ein Bundespolizist. Er brach seinen Dienst ab und ist derzeit nicht dienstfähig. Den Tatverdächtigen aus Kamerun erwarten Strafanzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 23.02.2022

Präsidialbereich Polizeipräsidium Rheinpfalz (ots) – Am heutigen Montagabend (21.02.2022) fand in Bad Dürkheim eine angemeldete Versammlung von Kritikern der Corona-Maßnahmen statt. An dieser Versammlung nahmen rund 200 Personen teil.

Dabei wurde von einer Person die Identität festgestellt und gegen sie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da sie sich trotz mehrfacher Aufforderung nicht an die Maskenpflicht hielt. Bei dieser Identitätsfeststellung kam es zum Widerstand, bei dem ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde.

Bei angemeldeten Gegenversammlungen in Grünstadt, Bellheim und Landau versammelten sich insgesamt 100 Personen (40 in Grünstadt, 30 in Bellheim und 30 in Landau). Die angemeldeten Versammlungen verliefen ansonsten friedlich und störungsfrei.

Daneben wurde auf verschiedenen Plattformen erneut dazu aufgerufen, sich öffentlich zu treffen, um ein Zeichen gegen die Corona-Maßnahmen zu setzen.

Nach unseren vorbereiteten Einsatzkonzepten waren wir mit Polizeikräften an relevanten Orten präsent. Dabei stellten wir mehrere Personen fest, die dem Aufruf gefolgt waren. Dies aber nicht als Versammlungen angemeldet hatten.

Insgesamt konnten so rund 850 Personen als sogenannte „Spaziergänger“ festgestellt werden.

Die überwiegende Anzahl der Personen hielt sich an die Regelungen der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung und hielt erforderliche Mindestabstände ein und trug eine Mund-Nasen-Bedeckung. Von 28 Personen wurde die Identität festgestellt. Davon wurden gegen 8 Personen Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da diese sich trotz mehrfacher Aufforderungen nicht an die Maskenpflicht hielten.

PM des PP Rheinpfalz vom 22.02.2022

Am Montagmittag kam es in der Rheinallee zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem Polizeimotorrad. Der 27-jährige Polizeibeamte war mit seinem Dienstmotorrad auf der Rheinallee in Richtung Mainz Mombach unterwegs.

Gegen 12:25 Uhr musste der Kradfahrer an einer roten Ampel an der Einmündung zur Frauenlobstraße anhalten. Als die Ampel auf Grün schaltete und der Polizeibeamte gerade angefahren war, überquerte plötzlich ein 18-Jähriger Fahrradfahrer die für ihn vermutlich rot zeigende Fußgängerampel. Dem Polizeibeamten war es nicht mehr möglich auszuweichen und es kam zur Kollision mit dem Fahrradfahrer, wobei beide zu Fall kamen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der Fahrradfahrer leicht am Arm verletzt. Der Motorradpolizist zog sich Beinverletzungen zu. Beide wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht.

PM des PP Mainz vom 21.02.2022

Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte bemerkte am Sonntag (20.02.2022) in der Nürnberger Innenstadt eine Streitigkeit zwischen mehreren Personen. Als die Beamten eingriffen, versetzte einer der Beteiligten einem Polizisten einen Faustschlag ins Gesicht.

Die Streife war gegen 04:00 Uhr am Josephsplatz auf einen lautstarken Streit zwischen mehreren Personen aufmerksam geworden. Nachdem dabei ein Mann auf einem anderen kniete, griffen die Beamten ein. Wie sich herausstellte, war es im Vorfeld zwischen einem 23-jährigen Mann und seiner 22-jährigen Freundin zu einem Beziehungsstreit gekommen. Da sich der Freund der jungen Frau dabei sehr aggressiv verhalten hatte, war ein weiterer Mann eingeschritten und hatte den 23-Jährigen vorrübergehend am Boden fixiert.

Als die Beamten die Ursache des Streits sowie die Beteiligung der umstehenden Personen an der Auseinandersetzung klären wollten, mischte sich ein Begleiter des 23-Jährigen wiederholt in eine Zeugenbefragung ein und beleidigte einen 52-jährigen Polizeibeamten. Als die Streife den Begleiter daraufhin in Gewahrsam nehmen wollten, griff der ursprünglich beteiligte 23-Jährige erneut in das Geschehen ein, um die Gewahrsamnahme seines gleichaltrigen Begleiters zu verhindern. Unvermittelt versetzte er dem 52-jährigen Polizeibeamten dabei einen Faustschlag ins Gesicht.

Letztlich nahmen die Polizeibeamten die beiden alkoholisierten 23-jährigen Männer in Gewahrsam. Gegen sie wird wegen Beleidigung bzw. Körperverletzung und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Der 52-jährige Polizeibeamte begab sich nach dem Einsatz zur Behandlung in ein Krankenhaus, konnte seinen Dienst anschließend jedoch fortsetzen.

PM des PP Mittelfranken vom 20.02.2022