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Kurz nach 11:00 Uhr konnte vom Polizeigelände aus festgestellt werden, dass aus dem Dach eines nahegelegenen Mehrfamilienhauses in der Kornstraße massiv Rauch austritt. Die sofort entsendeten Streifenwagen stellten beim Eintreffen fest, dass der Dachstuhl brannte. Die Feuerwehr hatte bis 11:40 Uhr den Brand gelöscht und festgestellt, dass sich niemand mehr im Haus aufhält.

Der 51jährige Bewohner der Dachgeschoßwohnung und seine 44jährige Mitbewohnerin hatten sich auf das Dach gerettet und wurden mittels Drehleiter geborgen. Beide trugen eine Rauchgasintoxikation davon und wurden in das Krankenhaus eingeliefert. Dort wurde festgestellt, dass es sich bei der Frau um eine schwere Intoxikation handelt. Eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter trugen bei der Evakuierung des Hauses jeweils eine leichte Rauchgasintoxikation davon. In dem Haus sind in insgesamt 4 Geschossen 10 Personen gemeldet. Die Dachgeschoßwohnung ist unbewohnbar. Über die Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache übernommen.

PM der PD Pirmasens vom 13.07.2020

Für einiges Aufsehen bei Passanten und der Nachbarschaft sorgte ein Polizeieinsatz am Sonntagabend im Zentrum von Bad Breisig. Gegen 18.30 Uhr gingen bei der Polizei Remagen mehrere Anrufe ein, die eine tätliche Auseinandersetzung im Bereich des Puppenmuseums bzw. Grabenstraße zum Gegenstand hatten.

Die beiden zur Klärung entsandten Streifenbesatzungen trafen vor Ort auf mehrere Mitglieder einer syrischen Familie. Diese waren untereinander in heftigen Streit geraten und bezichtigten sich gegenseitig verschiedener Straftaten. Ein eigens aus Remagen angereistes Familienmitglied tat sich hierbei als besonders aggressiv hervor. Der 27-Jährige bedrohte insbesondere einen seiner Brüder massiv und versuchte immer wieder, an den eingesetzten Beamten vorbeizukommen und auf seinen Bruder einzuschlagen. Nachdem alle kommunikativen und körperlichen Bemühungen der Beamten nicht fruchteten, wurde der 27-Jährige unter Einsatz von Pfefferspray überwältigt und mit zur Wache genommen. Erst nachdem er auf richterliche Anordnung hin die Nacht in der Zelle verbracht hatte, konnte er am frühen Montagmorgen den Heimweg antreten.

Als Folge des Einsatzes trug ein Polizeibeamter Schürfwunden davon und auch der Pfeffersprayeinsatz blieb in seiner Wirkung nicht nur auf den Randalierer begrenzt. Den 27-jährigen erwartet nunmehr ein Strafverfahren wegen Widerstandes, daneben ergeben sich aus dem auslösenden Familienstreit drei weitere Anzeigen der beteiligten Syrer untereinander.

PM der PI Remagen vom 13.07.2020

Am gestrigen Abend (11.07.2020) wurde gegen 23:15 Uhr eine alkoholisierte 28-jährige Mainzerin in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg in die Gewahrsamszelle, gab sie einer 23-jährigen Polizeibeamtin unvermittelt einen Kopfstoß, so dass diese eine geschwollene Lippe erlitt. Die Polizeibeamtin setzte trotz Schmerzen ihren Dienst fort. Vor der Ingewahrsamnahme war unter anderem das Verhalten der 28-Jährigen der Grund für zwei aufeinanderfolgende Polizeieinsätze in der Nähe des Hauptbahnhofes. Bereits um 21:00 Uhr meldeten Zeugen eine Auseinandersetzung zwischen drei Personen im Bereich der Kaiserstraße. Warum die Drei in Streit geraten sind, konnten die eingesetzten Polizeibeamten nicht in Erfahrung bringen. Gegen 23:00 Uhr wurden erneut Spannungen am Hauptbahnhof gemeldet. Vor Ort befanden sich mehrere Personen in einer hitzigen Diskussion wegen der Betreuung eines Hundes. Da die Beteiligten sich gegen die Polizei solidarisierten, wurden Unterstützungskräfte angefordert.

Dadurch konnten vor Ort die Gemüter weitestgehend beruhigt werden. Noch während der Sachverhaltsaufnahme und der medizinischen Versorgung eines durch ein Sturzgeschehen verletzten 27-jährigen Mannes, ging die 28-Jährige plötzlich auf einen 51-jährigen Mann aus Mainz los und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

Durch den Schlag wurde der Mann leicht verletzt. Es erfolgte die Ingewahrsamnahme der 28-Jährigen. Da die Frau äußerst aggressiv war, sich kaum beruhigen ließ und mehrfach versuchte ihren Kopf gegen das Dienstfahrzeug zu schlagen, wurden ihr auf dem Weg zur Dienststelle Handfesseln angelegt. Im Laufe der Nacht fand die Frau wieder zu sich und sie konnte gegen 6 Uhr aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen werden.

PM des PP Mainz vom 12.07.2020

Am Sonntag, den 28. Juni 2020 bemerkte eine eingesetzte Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Halle gegen 12.45 Uhr lautes Geschrei. Kurz zuvor entnahm eine Frau in einem Lebensmittelgeschäft, welches sich in der Bahnhofshalle befindet, diverse Waren aus den Regalen, steckte diese in eine mitgeführte Tasche sowie einen Rucksack und wollte den Laden verlassen, ohne die Waren zu bezahlen. Eine couragierte Verkäuferin versuchte die mutmaßliche Diebin davon abzuhalten. Diese stieß die 58-jährige Verkäuferin jedoch mehrfach gewaltsam von sich und flüchtete. Die Bundespolizisten eilten zum Ereignisort und stellten die Frau. Auch hier versuchte die 31-Jährige, die Einsatzkräfte mit allerlei Ellenbogenstößen zur Seite zu stoßen. Zudem beleidigte sie die Bundespolizisten mit ehrverletzenden Worten und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen so massiv, dass sie letztendlich gefesselt werden musste. Dabei verletzte sie einen der Bundespolizisten mit ihren Fingernägeln leicht am Unterarm. Für die sich anschließende Personalienfeststellung wurde die Frau mit zur Dienststelle genommen. Bei der Durchsuchung ihrer Sachen wurde Diebesgut in Höhe von circa 65 Euro in den beiden Gepäckstücken aufgefunden und nach der Beweisaufnahme an das betroffene Geschäft übergeben. Die bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretene deutsche Staatsangehörige erwarten nun gleich mehrere neue Strafanzeigen wegen eines räuberischen Diebstahls, Körperverletzung, Beleidigung sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.
Zuständigkeitshalber wurde der Sachverhalt an die Landespolizei übergeben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 29.06.2020

Nachdem eine 37-jährige Frau, die in Begleitung ihres 10-jährigen Sohnes und dessen gleichaltrigen Freundes, am Sonntag, gegen 18:00 Uhr, von einem Mann angeschrien und bedroht wurde, konnte der 43-jährige Beschuldigte im Dudenhofener Ortskern durch die Polizeibeamten angetroffen werden. Der Mann war sofort verbal aggressiv, drohte den Polizisten mit Schlägen, befand sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Nach Ankündigung der Gewahrsamnahme wurde er zu Boden gebracht und gefesselt, wogegen er Widerstand leistete, so dass der Taser durch die Beamten eingesetzt wurde. Der Mann wurde dabei nicht verletzt. Ein eingesetzter Beamter wurde leicht verletzt. Im Anschluss wurde der 43-jährge in ein psychiatrisches Krankenhaus verbracht.

PM der PD Ludwigshafen vom 29.06.2020

Am Samstag, dem 27.06.2020, gegen 16:30 Uhr, fiel Beamten der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 ein 26-jähriger Mann auf, welcher augenscheinlich alkoholisiert andere Passanten im Bereich der Rohrlachstraße anpöbelte. Die Person, welche im späteren Verlauf einen Promillewert von 2,94 aufwies, erhielt nach ihrer Ansprache und Kontrolle einen Platzverweis für die Örtlichkeit. Trotz des ausgesprochenen Platzverweises erschien der Mann kurze Zeit später erneut vor Ort und legte ein unverändertes Verhalten an den Tag. Auf Grund dessen wurde ihm die Ingewahrsamnahme erklärt. Im Rahmen der Fixierung leistete der Mann Widerstand gegen die Beamten und beleidigte diese. Während des Transportes auf die Dienststelle beschädigte er des Weiteren den genutzten Transporter der Polizei. Auch auf der Dienststelle leistete der Mann weiter Widerstand und sperrte sich gegen seine Verbringung in die Zelle. Hierbei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Im Nachgang wurde dem Mann auf Weisung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen und er wurde bis zu seiner Ausnüchterung und Beruhigung dem Gewahrsam zugeführt. Den Mann erwarten nun Strafanzeigen auf Grund Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung.

PM des PP Rheinpfalz vom 28.06.2020

Gestern Abend (25.06.2020) kam es in einer Parkanlage im Stadtteil Gostenhof zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen. Als die Polizei einschritt, verletzte ein 41-jähriger Mann zwei Beamte.

Gegen 20:00 Uhr war es im Jamnitzerpark im Verlauf einer Streitigkeit zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Nachdem zunächst zwei Männer (41 und 45 Jahre alt) aufeinander losgegangen waren, wurde ein 32-Jähriger, der schlichtend eingreifen wollte, wiederum von einem 22-Jährigen attackiert.

Als eine Streife des Unterstützungskommandos Mittelfranken eintraf, griff der an der Schlägerei beteiligte 41-Jährige die Beamten tätlich an. Zunächst trat er einem 33-jährigen Polizisten gegen das Schienbein. Als ein anderer Polizeibeamter einen der Schläger festnehmen wollte, griff der 41-Jährige auch ihn an. Er nahm den 24-jährigen Beamten von hinten in den Würgegriff und versetzte ihm einen Faustschlag gegen den Kopf. Der 41-jährige Tatverdächtige musste daraufhin ebenfalls überwältigt und festgenommen werden. Hierbei beleidigte er die eingesetzten Beamten mit diversen Ausdrücken. Insgesamt nahmen die Polizeibeamten drei Personen vorläufig fest.

Der angegriffene 24-jährige Polizeibeamte erlitt durch den Faustschlag eine Kieferverletzung. Der Rettungsdienst brachte ihn zur Versorgung in ein Krankenhaus. Dort befindet er sich derzeit in Behandlung.

Neben den Ermittlungen wegen Körperverletzung, die aufgrund der vorausgegangenen Schlägerei gegen die drei Festgenommenen eingeleitet wurden, muss sich insbesondere der 41-jährige Tatverdächtige nun wegen weiterer Delikte verantworten. Ihm werden neben Körperverletzung auch der tätliche Angriff auf einen Vollstreckungsbeamten, versuchte Gefangenenbefreiung und Beleidigung vorgeworfen. Die diesbezüglichen Ermittlungen werden durch die Polizeiinspektion Nürnberg-West geführt.

PM des PP Mittelfranken vom 26.06.2020

Am 22.06.2020 gegen 19:30 Uhr wurde der Polizei in Baumholder ein Verkehrsunfall auf der K 61 kurz vor Rohrbach gemeldet. Dort kam ein Pkw von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Bei der Unfallaufnahme wurde die alleinbeteiligte Unfallverursacherin immer aggressiver und beleidigte die Beamten. Da die Verursacherin verletzt war und sich Hinweise auf Alkoholkonsum ergaben sollte sie ins Krankenhaus gebracht werden. Hiergegen leistete sie Widerstand, unter anderem spuckte und trat sie nach den Beamten. Durch die Widerstandshandlung wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Am Unfallfahrzeug entstand Totalschaden. Die Fahrerin darf kein führerscheinpflichtiges Fahrzeug mehr führen und wird sich wegen einer Vielzahl von Straftaten verantworten müssen.

PM des PP Trier vom 23.06.2020

Beamte der Nürnberger Verkehrspolizei stellten am frühen Sonntagmorgen (21.06.2020) mehrere Verkehrsverstöße am Bahnhofsplatz fest. Bei der Verkehrskontrolle des Fahrzeugs wurden die Beamten massiv bedrängt und ein Polizist verletzt.

Gegen 01:15 Uhr fiel der Zivilstreife der Verkehrspolizei Nürnberg am Bahnhofsplatz ein Pkw auf, der zunächst zwischen den Begrenzungspfosten hindurch und anschließend auf dem Gehweg weiter fuhr. Die Polizisten wollten das Fahrzeug einer Kontrolle unterziehen. Bei der Nachfahrt fiel das Fahrzeug weiterhin durch unsichere Fahrweise u. a. in Form von Schlangenlinien und Geschwindigkeitsüberschreitungen auf.

Als die Polizeibeamten den Pkw schließlich in der Regensburger Straße anhalten konnten, stiegen vier männliche Personen (alle 20 Jahre alt) sofort aus dem Fahrzeug und begannen sofort, die Polizisten zu beleidigen. Eine 18-jährige Mitfahrerin verhielt sich absolut ruhig und zurückhaltend. Die Polizeibeamten versuchten die Mitfahrer dazu zu bewegen, sich wieder ins Fahrzeug zu setzen um eine Kontrolle durchführen zu können. Am Fahrzeug waren außerdem Spuren, die möglicherweise auf ein Unfallgeschehen hindeuteten, festzustellen.

Die Männer ließen sich jedoch nicht beruhigen, filmten die Kontrolle und bedrohten und beleidigten die Polizisten fortwährend, woraufhin ihnen die vorläufige Festnahme erklärt wurde. Gegen die polizeilichen Maßnahmen kündigten sie massiven Widerstand an.

Mehrere Polizeistreifen waren notwendig, um die Situation zu beruhigen. Hierbei musste auch unmittelbarer Zwang angewendet werden. Ein Polizeibeamter erlitt hierbei Verletzungen. Alle Mitfahrer waren teils erheblich alkoholisiert. Beim Fahrer ergaben sich keine Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum.

Die Polizeibeamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren, u. a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung ein. Außerdem muss sich der Fahrer wegen mehreren verkehrsrechtlichen Verstößen verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 21.06.2020

Am 12.06.2020 um 23:26 Uhr alarmierten Mitarbeiter eines Ludwigshafener Krankenhauses die Polizei, da ein 21-jähriger Mann dort randalierte. Auch gegenüber den Polizeibeamten beruhigte sich der Mann nicht, sondern ging mit Tritten und Schlägen auf diese los. Durch die Polizeibeamten konnte er mittels Distanz-Elektroimpulsgerät überwältigt und festgenommen werden. Bei dem Einsatz wurden vier Polizeibeamte leicht verletzt. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

PM des PP Rheinpfalz vom 13.06.2020