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Für eine Auftaktveranstaltung der Auszubildenden lud die Firma GKN Driveline das Beratungszentrum des Polizeipräsidiums Trier ein. Am 12. August gestalteten die Beamt*innen einen interessanten und abwechslungsreichen Vormittag zu den Themen junge Fahrer & Alkohol im Straßenverkehr für die neun Auszubildenden im Alter von 16-23 Jahren.

Fahrer*innen im Alter von 17 – 25 Jahren sind die mit Abstand am stärksten gefährdete Altersgruppe im Straßenverkehr. Ab 18 Jahren dürfen junge Menschen nach bestandener Fahrprüfung bzw. Führerscheinerhalt ohne Begleitung Auto fahren. Ein wichtiger Startschuss in die Unabhängigkeit. Begleitetes Fahren ist bereits ab 17 Jahren möglich.

Laut Unfallstatistik des Statistischen Bundesamts waren 11,3 Prozent aller getöteten Verkehrsteilnehmer im Jahr 2018 zwischen 18 und 24 Jahre alt.

Ebenfalls zählten 15,3 Prozent aller Verletzten im Straßenverkehr zu dieser Altersgruppe, obwohl ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung bei nur rund 8 Prozent liegt.

Die Wissenschaft nennt dafür zwei Gründe: Das sogenannte Anfängerrisiko, welches auf mangelnde Erfahrung im Straßenverkehr zurückzuführen sowie zum Teil Selbstüberschätzung – bei jungen Fahranfängern und Fahranfängerinnen treffen diese zur gleichen Zeit zusammen.

Die Risikobereitschaft ist im Vergleich zu anderen Altersgruppen hoch.

Junge Menschen fallen unter anderem auch durch die Unfallursache Alkoholeinfluss auf. Erhebungen zu Folge geht mehr als jeder sechste alkoholbedingte Fehler bei Unfällen mit Todesfolge auf das Konto von 18- bis 24-Jährigen.

Um dort anzusetzen und den jungen Leuten informativ und beratend zur Seite zu stehen, konnten sie im Rahmen der Präventionsveranstaltung nicht nur theoretische Inhalte zu Alkohol am Steuer und dessen Wirkungsweise und Folgen lernen.

Mit VR-Brillen ausgestattet, konnten sie auf einem Parcours der BADS (Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr) ihre eigenen Erfahrungen sammeln.

Hier werden verschiedene Promillewerte simuliert und deutlich gemacht, wie stark sich bereits geringe Mengen an Alkohol auf die Wahrnehmung, die kognitiven und motorischen Fähigkeiten auswirken. Die Bewältigung des Parcours bereiteten den Teilnehmer*innen selbst bei simulierten 0,5 Promille große Schwierigkeiten.

Im Anschluss an den Parcours wurde ihnen außerdem Bremsweg und Reaktionsweg sowie die richtige Sitzposition im Fahrzeug vermittelt.

Da Geschwindigkeit eine der Hauptursachen bei Verkehrsunfällen ist, wurde der Vergleich bei Verdopplung der Geschwindigkeit und der dadurch resultierenden Vervierfachung des Bremsweges am Beispiel einer Geschwindigkeit von 50 bzw. 100 km/h verdeutlicht.

Es war eine gelungene Veranstaltung, die den Auszubildenden auch unter Einhaltung der Corona-Hygienebestimmungen großen Spaß gemacht hat.

Die Firma GKN Driveline im Trierer Hafen fertigt vorwiegend Antriebswellen mit Gleichlaufgelenken für Pkw, Sperrdifferentiale und Visco-Kupplungen. Mit ca. 450 Mitarbeitern ist das Unternehmen ein großer Arbeitgeber der Region.

PM des PP Trier vom 13.08.2020

Weil er sich Sorgen um seine Mutter macht, hat sich ein junger Mann am Dienstag bei der Polizei gemeldet. Nach Angaben des 22-Jährigen ist seine Mutter gerade dabei, einem Betrüger auf den Leim zu gehen.

Die Frau habe vor einigen Wochen über das Internet Kontakt zu einem Mann bekommen und sich in ihn verliebt. Zu einem Treffen sei es zwar noch nie gekommen, aber er habe ihr schon einen Heiratsantrag gemacht.

Angeblich stecke der Mann in Afrika fest, und seine Mutter habe deswegen schon mehrfach Geld überwiesen. Die Betrugsmasche würde sie nicht erkennen, weil sie zu verliebt sei.

Dem jungen Mann wurden Verhaltenstipps gegeben und die weiteren Ermittlungen eingeleitet. Ob die Frau den Warnungen der Polizeibeamten mehr Glauben schenkt, wird sich zeigen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin: Der Betrug mit vorgetäuschter Liebe ist ein bekanntes Phänomen – und gerade in Zeiten von Sozialen Netzwerken und Dating-Plattformen im Internet in allen Altersklassen weit verbreitet. Über Online-Chats wird bei neuen Bekanntschaften Vertrauen aufgebaut und schnell die „große Liebe“ versprochen. Aber spätestens wenn der neue „Lover“ vorgibt, ganz dringend und ganz schnell Bargeld zu benötigen, weil er in der Klemme steckt, sollten Betroffene hellhörig werden.

Unser Tipp: Solange die Bekanntschaft rein virtuell ist und sie Ihrem Gegenüber noch nie „im echten Leben“ begegnet sind, sollten Sie Geldforderungen auf gar keinen Fall nachkommen. Leiten Sie auch keine Briefe oder Päckchen weiter.

Auch wenn Sie noch zweifeln und nicht sicher sind, ob es sich bei ihrem „Liebsten“ tatsächlich um einen Betrüger handelt: Holen Sie sich Hilfe und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei! Mehr zum Thema „Romance Scamming“ finden Sie auf der Seite www.polizei-beratung.de unter https://s.rlp.de/8sGJV

PM des PP Westpfalz vom 12.08.2020

Potentielle Opfer aufklären, um Straftaten zu verhindern. Mit diesem Ziel sind Beamt*innen der Polizei Idar-Oberstein in den kommenden Tagen in verschiedenen Ortschaften unterwegs.

Die uniformierten Polizist*innen gehen zwischen dem 12. August und dem 9. September unter anderem in Idar-Oberstein, Rhaunen, Stipshausen, Herrstein und weiteren Orten im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Idar-Oberstein, durch Wohngebiete und führen Gespräche mit den Anwohnern. In den diesen möchten sie die Bewohner animieren, aktiv in Kontakt mit ihrer Polizei zu treten und sie über aktuelle Deliktsfelder aufklären. Wenn potentielle Opfer die Vorgehensweise von Kriminellen kennen und erkennen, können sie richtig reagieren. Der Schwerpunkt der Präventionskampagne liegt hier auf dem sogenannten Call-Center-Betrug (CCB). Bei dieser Masche rufen kommunikativ sehr versierte Betrüger potentielle Opfer, meist ältere Menschen, an und beschreiben verschiedene Lebenssachverhalte, um an das hart ersparte Geld der Leute zu gelangen. Die Täter sitzen dabei meist in Call-Centern im Ausland und rufen bundesweit wahllos Menschen an. Leider kommen sie viel zu oft an ihr Ziel und gelangen an das Ersparte. Die häufigsten Legenden sind folgende, wobei der Einfallsreichtum der Täter unerschöpflich scheint: Variante 1: Die Enkeltrickbetrüger. Sie gaben sich als Enkel, Nichte, Neffe oder Patenkind aus und täuschten vor, sich in einer dringenden finanziellen Notlage zu befinden.

Oft wird ein schöner Anlass, wie ein Haus- oder Autokauf, vorgegaukelt. Da sie selbst verhindert seien, würden sie einen guten Freund zur Abholung des Geldes schicken.

Variante 2: Ein „falscher Polizeibeamter“ ruft die Opfer an und schildert, dass ihre Vermögenswerte nicht mehr sicher sind, da z.B. Einbrecherbanden unterwegs zu ihnen seien. Auch wird ihnen suggeriert, dass ihr Geld auch auf der Bank nicht völlig sicher ist und sie es sich dort auszahlen lassen sollen.

Anschließend würde ein Polizist vorbeikommen, das Geld auf Echtheit prüfen und es sicher in Verwahrung nehmen.

Variante 3: Gewinnversprechen – Opfer werden von einem angeblichen Mitarbeiter einer Lotterie bzw. im Auftrag eines Notars angerufen und zum Gewinn eines hohen Geldbetrages beglückwünscht. Es wird versucht, die Gesprächspartner zur Zahlung einer Bearbeitungsgebühr zu bewegen, damit die um ein Vielfaches höhere Gewinnsumme ausgezahlt werden kann.

Variante 4: Der perfide Schockanrufer suggeriert seinem Gesprächspartner, dass ein geliebtes Familienmitglied einen Schaden verursacht habe, im Ausland schwer erkrankt sei oder sich selbst verletzt hätte und nun durch die Zahlung eines hohen Geldbetrags die Behandlung sicherstellen oder eine Bestrafung abgewendet muss.

Weitere Informationen zum Thema CCB finden Sie hier: https://s.rlp.de/mNdkn

Sprechen Sie uns an – wir sind Ihre Polizei!

PM des PP Trier vom 10.08.2020

Gleich zwei Mal sind ältere Mitbürger aus Mainz von sogenannten „Schockanrufen“ betroffen.

Der 80-jährige Geschädigte erhält am Donnerstagmorgen einen Anruf, bei dem sich die Anruferin als seine Tochter ausgibt. Die vermeintliche Tochter beginnt das Telefongespräch mit lauten Hilferufen und berichtet davon gerade einen schweren Verkehrsunfall verursacht zu haben. Der 80-Jährige wird misstrauisch und beginnt mit Rückfragen, woraufhin die Anruferin auflegt. Zu einer Forderung kommt es in diesem Fall nicht.

Ebenfalls einen Anruf erhält die 92-jährige Rentnerin aus der Mainzer Innenstadt. Auch hier gibt sich die Anruferin als deren Tochter aus und behauptet, eine andere Person bei einem Verkehrsunfall getötet zu haben. Das Gespräch wird anschließend an eine weitere weibliche Person weitergegeben, die sich als Polizeibeamtin meldet. Durch diese wird der 92-Jährigen erklärt, sie könne die Untersuchungshaft ihrer Tochter verhindern, indem sie eine Geldsumme in Höhe von 10.000EUR zahlt. Die Geschädigte begibt sich im Anschluss auf die Bank um das geforderte Geld dort abzuheben. Erst durch einen Rückruf bei ihrer Tochter kann der Schwindel aufgedeckt und der Vorfall bei der Polizei gemeldet werden.

Die Anrufer geben sich in diesen Fällen als Angehöriger aus und berichten von einem schweren Unglück, dass durch sie herbeigeführt wurde. Eine Haft soll nur durch eine Kaution abwendbar sein. Die Anrufe werden überwiegend bei älteren, meist alleinstehenden Menschen durchgeführt, in der Absicht höhere Geldsummen zu erlangen.

Wer sachdienliche Hinweise zu den genannten Fällen geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Mainz vom 07.08.2020

– „Unser Aufwand hat sich gelohnt, wir haben viele gute Gespräche mit den Bewohnern geführt“, beschreibt Polizeihauptkommissar Michael Lui den Präventionseinsatz seiner Kolleg*innen in der Eifel.

Wie angekündigt hatten sich die Beamt*innen des Beratungszentrums der Trierer Polizei am Dienstag, den 28. Juli, in die Eifel aufgemacht, um in einen unmittelbaren Austausch mit den Menschen in Prüm, Bleialf und Schönecken zu kommen.

Die Fachleute für Einbruchschutz und Kriminalitätsprävention sprachen mit 45 angetroffenen Bewohnern über die beunruhigen Kriminalitätsphänomene Einbruch und Call-Center-Betrug (Enkeltrick, Falsche Polizisten, Gewinnversprechen u. a.) und gaben ihnen Informationen an die Hand, wie sie sich selbst am besten davor schützen können.

An 100 Haushalte verteilten sie Broschüren zu den Themen und hinterließen Postkarten, mit denen die Bewohner persönliche Beratungstermine mit den Polizist*innen vereinbaren können.

Bei 12 Wohnobjekten konnten die Beamt*innen offensichtliche und vermeidbare Sicherungsmängel (z. B. gekippte Fenster oder offene Garagentore) festgestellt.

Hier hinterließen sie den Bewohnern eine schriftliche Benachrichtigung über diese „ungewollte Einbruchshilfe“ und die Handreichung „Sicher wohnen“.

Die Präventionsbesuche werden in den kommenden Wochen im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Trier fortgesetzt.

Weitere Informationen zu den Themen Einbruchschutz und Call-Center-Betrug finden Sie unter www.Einbruchschutz-rlp.de sowie unter https://s.rlp.de/mNdkn

PM des PP Trier vom 31.07.2020

Fachberater*innen des Polizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Trier sind am morgigen Dienstag, den 28. Juli 2020, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr, in mehreren Orten in der Prümer Eifel unterwegs.

Die uniformierten Polizeibeamt*innen gehen unter anderem durch Wohngebiete in Prüm, Olzheim, Bleialf und Schönecken und suchen gezielt Kontakt zu den Menschen, die dort wohnen.

In den Gesprächen möchten sie die Bewohner animieren, aktiv in Kontakt mit ihrer Polizei zu treten. Die Beamt*innen fragen zu konkreten Feststellungen im Zusammenhang vergangenen Einbrüchen, klären über Vorgehensweisen von Einbrechern und über guten Einbruchschutz auf. Hierzu stellen sie auch das kostenlose Beratungsangebot zum effektiven und zertifizierten Einbruchschutz für Hausbesitzer aber auch für zukünftige Häuslebauer vor.

An Häusern, an denen sie keine Bewohner antreffen, jedoch eklatante Einbruchsvereinfacher – wie gekippte Fenster oder offene Garagen – feststellen, hinterlassen die Polizist*innen entsprechende Nachrichten und Präventionshinweise.

Mehr zum Thema gibt es hier: www.Einbruchschutz-rlp.de

Ein weiterer Schwerpunkt der Präventionskampagne liegt in der Aufklärung über den sogenannten Call-Center-Betrug (CCB). Bei dieser zuletzt vermehrt auftretenden Masche rufen kommunikativ sehr versierte Betrüger potentielle Opfer, meist ältere Menschen, an und beschreiben verschiedene Lebenssachverhalte, um an das hart ersparte Geld der Leute zu gelangen. Die Täter sitzen dabei meist in Call-Centern im Ausland und rufen bundesweit wahllos Menschen an. Leider kommen sie viel zu oft an ihr Ziel und gelangen an das Ersparte.

Die häufigsten Legenden sind folgende, wobei der Einfallsreichtum der Täter unerschöpflich scheint:

Variante 1: Die Enkeltrickbetrüger. Sie gaben sich als Enkel, Nichte, Neffe oder Patenkind aus und täuschten vor, sich in einer dringenden finanziellen Notlage zu befinden. Oft wird ein schöner Anlass, wie ein Haus- oder Autokauf, vorgegaukelt. Da sie selbst verhindert seien, würden sie einen guten Freund zur Abholung des Geldes schicken.

Variante 2: Ein „falscher Polizeibeamter“ ruft die Opfer an und schildert, dass ihre Vermögenswerte nicht mehr sicher sind, da z.B. Einbrecherbanden unterwegs zu ihnen seien. Auch wird ihnen suggeriert, dass ihr Geld auch auf der Bank nicht völlig sicher ist und sie es sich dort auszahlen lassen sollen.

Anschließend würde ein Polizist vorbeikommen, das Geld auf Echtheit prüfen und es sicher in Verwahrung nehmen.

Variante 3: Gewinnversprechen – Opfer werden von einem angeblichen Mitarbeiter einer Lotterie bzw. im Auftrag eines Notars angerufen und zum Gewinn eines hohen Geldbetrages beglückwünscht. Es wird versucht, die Gesprächspartner zur Zahlung einer Bearbeitungsgebühr zu bewegen, damit die um ein Vielfaches höhere Gewinnsumme ausgezahlt werden kann.

Variante 4: Der perfide Schockanrufer suggeriert seinem Gesprächspartner, dass ein geliebtes Familienmitglied einen Schaden verursacht habe, im Ausland schwer erkrankt sei oder sich selbst verletzt hätte und nun durch die Zahlung eines hohen Geldbetrags die Behandlung sicherstellen oder eine Bestrafung abgewendet muss.

Weitere Informationen zum Thema CCB finden Sie hier: https://s.rlp.de/mNdkn

Sprechen Sie uns an – wir sind Ihre Polizei!

PM des PP Trier vom 27.07.2020

Aus aktuellem Anlass ergeht eine Warnung zu Anrufen von falschen Polizeibeamten. Im Laufe des heutigen Nachmittags kam es zu mehreren Anrufen bei Mayener Bürgern. Die Anrufer gaben sich als Polizeibeamte aus und forderten die betroffenen Opfer (überwiegend Senioren) auf, Geld und Wertsachen vor angeblichen Einbrechern in Sicherheit zu bringen. Abgehobenes Geld oder Wertgegenstände sollten im Nachgang an angebliche Polizeibeamte übergeben werden, die das Hab und Gut in Sicherheit bringen sollten.

DIE POLIZEI WEISST DARAUF HIN, DASS SIE SO ETWAS NICHT MACHT!!!

Bei Anrufen angeblicher Polizeibeamter die Sie dazu bewegen wollen Geld herauszugeben oder Gelbeträge von ihrem Konto abzuheben, legen Sie einfach auf und wählen Sie den Notruf 110. Teilen Sie uns den Sachverhalt mit und echte Polizisten werden sich um die Täter kümmern und anlassbezogene Ermittlungen einleiten.

Weitere, hilfreiche Informationen finden Sie unter folgenden links:

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick/

PM der PI Mayen vom 20.07.2020

Am 15.07.2020 wurde ein älterer Herr aus 53507 Dernau Opfer von falschen Polizeibeamten.

Im Verlauf des Tages wurde er ab 11:30 Uhr mehrfach von mindestens zwei angeblichen Kriminalbeamten telefonisch kontaktiert, die ihn unter Vorspielen falscher Tatsachen dazu bewegen konnten, Bargeld von seinem Sparbuch abzuheben und später gegen 15:00 Uhr an einen vermeintlichen Kriminalbeamten auszuhändigen. Die Anrufer, die in der Regel mit unterdrückter Rufnummer agieren, sprachen akzentfreies Deutsch. Für den Abholer des Geldes liegt folgende Täterbeschreibung vor:

-Männlich

-Anfang 20

-Kräftige Statur

-Helle Haare

-Ca. 1,75 Meter groß

-Deutscher Phänotyp

Eine weitere für den heutigen Vormittag geplante Geldabholung beim Opfer durch die Täter fand nicht statt.

Die Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen haben bislang keine konkreten Ermittlungsansätze ergeben.

Die Kriminalpolizei fragt nun: Wem sind am gestrigen Tag in der Ortslage Dernau verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalinspektion Mayen unter 02651 / 801-0 od. kimayen@polizei.rlp.de entgegen.

Zudem gab es neben dem Vorfall in Dernau weitere Anrufe von falschen Polizeibeamten in der Ortschaft Kalenborn (Kreis Ahrweiler) am heutigen Tag, die vermutlich derselben Tätergruppierung zuzurechnen sein dürften. Bei diesen Taten blieb es beim Versuch. Zur Sensibilisierung und Information der Bevölkerung werden präventive Lautsprecherdurchsagen durch die Polizei Ahrweiler durchgeführt.

Informationen und Verhaltenstipps zu dem Phänomen „Falsche Polizeibeamte“ sind abrufbar unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/

PM der Kriminalinspektion Mayen vom 16.07.2020

Eine 81-Jährige wurde am Sonntagabend (12.07.2020) von einem falschen Polizeibeamten kontaktiert. Gegen 21.30 Uhr klingelte das Telefon der Seniorin. Am anderen Ende der Leitung war ein Mann, der sich als „Landespolizei Stuttgart“ ausgab. Der 81-Jährigen fiel der Betrug sofort auf und legt auf.

Folgende Tipps sollten Sie beachten:

Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.

Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das tun nur Betrüger. Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden.

Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können.

Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.

Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!

Auflegen sollten Sie, wenn: Sie nicht sicher sind, wer anruft. Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben. Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw.

Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland. Sie der Anrufer unter Druck setzt.

Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, z.B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.

Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

PM des PP Rheinpfalz vom 13.07.2020

Am Mittwoch (08.07.2020), zwischen 14 Uhr und 16 Uhr meldete sich mehrere Personen bei der Polizei, dass Sie von einem falschen Polizeibeamten angerufen wurden. Insgesamt registrierte die Polizei sechs Anrufe im Stadtgebiet Ludwigshafen. Die Betrugsversuche scheiterten alle, da die Betroffenen im Alter von 75 bis 90 Jahren frühzeitig den Betrug erkannten.

 

Unter Vorwänden, wie beispielsweise die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, ihren Opfern mittels geschickter Gesprächsführung glaubwürdig zu vermitteln, dass ihr Geld und ihre Wertsachen zuhause nicht sicher seien. Ein Polizist in Zivil werde vorbei kommen, um das gesamte Geld und sämtliche Wertsachen „in Sicherheit“ zu bringen.

Ein anderer Vorwand ist, dass die Ersparnisse auf untergeschobenes Falschgeld überprüft bzw. Spuren gesichert werden müssten, ein Polizist komme vorbei und werde Geld beziehungsweise Wertsachen abholen.

Folgende Tipps sollten Sie beachten: Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.

Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das tun nur Betrüger.

Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können.

Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.

Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!

Auflegen sollten Sie, wenn: Sie nicht sicher sind, wer anruft. Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben. Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw.

Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland. Sie der Anrufer unter Druck setzt.

Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, z.B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.

Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

PM des PP Rheinpfalz vom 09.07.2020