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Aufgrund des angekündigten guten Wetters am Wochenende, 03.-05.04.2020, rechnet die Polizei Hannover mit größeren Menschenansammlungen an beliebten Ausflugszielen. Um die Einhaltung der Allgemeinverfügung der Region Hannover zu überwachen und durchzusetzen, werden dafür erneut mehr Polizeibeamte eingesetzt.

Das Wetter soll laut Deutschem Wetterdienst schön werden. Erfahrungsgemäß werden daher viele Bürgerinnen und Bürger ihre freie Zeit am Wochenende unter freiem Himmel verbringen wollen. Gerade an beliebten Naherholungsgebieten wie der Eilenriede, dem Maschsee oder am Steinhuder Meer werden voraussichtlich viele Menschen aufeinandertreffen.

Die Polizei bereitet sich daher aktuell auf einen größeren Einsatz am Wochenende vor. Dazu wird die Anzahl der Beamten im Dienst erhöht, um die Regelungen zur Beschränkung von sozialen Kontakten zu kontrollieren. Bei schönem Wetter werden dazu neben der Reiterstaffel auch zusätzlich Fahrradstreifen eingesetzt.
Polizeivizepräsident Herr Müller erklärt: „Wir werden die erforderlichen Maßnahmen zur Einhaltung der Allgemeinen Verfügungen der Region Hannover mit deutlich sichtbarer Präsenz kontrollieren und die Verbote konsequent durchsetzen.“

Die Maßnahmen sind aber nicht nur für das Wochenende vorgesehen. Auch in den kommenden Tagen und Wochen, insbesondere während der Osterfeiertage, wird die Polizei Hannover Präsenz zeigen und bei Verstößen tätig werden.

Die Polizei bittet auch für die kommenden Tage um die Unterstützung der Bevölkerung bei der Durchsetzung der Corona-Regelungen.

PM der PD Hannover vom 02.04.2020

„Gewalt in Sprache oder in Taten gehört geächtet. Erst recht, wenn es sich um Menschen handelt, die im Ehrenamt, in einem politischen Amt, als Polizistin oder Polizist, im Rettungsdienst oder bei der Feuerwehr tagtäglich ihren Dienst für diese Gesellschaft leisten“, sagt der Leiter des Dezernates für Kriminalitätsbekämpfung und Prävention der Polizeidirektion Hannover Savas Gel beim Kick-Off der Anti-Gewalt-Kampagne.

Bereits seit Jahren stellt die Polizei Hannover konstant hohe Fallzahlen bei der Gewaltkriminalität fest. So registrierte die hannoversche Behörde bei der gerade veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik 2019 den zweit höchsten Wert an Körperverletzungsdelikten seit der Jahrtausendwende. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, ist die Kampagne gegen Gewalt ins Leben gerufen worden. Ziel der bereits seit letztem Jahr in verschiedenen Teilkampagnen laufenden Aktion ist deutlich zu machen, dass es in Hannover und darüber hinaus keinen Platz für Gewalt geben darf – weder in psychischer noch in physischer Form.

Die Menschen in der Region Hannover sollen im Handlungsfeld sensibilisiert werden und Lösungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen erhalten. Angesprochen und sensibilisiert werden sollen dabei sämtliche Zielgruppen – vom Teilnehmer im Straßenverkehr bis zum Social-Media-User. Dabei wurden und werden in Teilkampagnen verschiedene Phänomene in den Fokus gerückt. Zu erwähnen sind hier Schulungen zur Sicherheit am Arbeitsplatz und die Aktion „Tatort Telefon“, die besonders die Zielgruppe der älteren Menschen in den Mittelpunkt der Präventionsarbeit der Polizeidirektion gerückt hat. Im laufenden Jahr werden unter anderem folgende Bereiche im Schwerpunkt thematisiert: Gewalt gegenüber
Einsatz- und Rettungskräften, Gewalt gegenüber Amts- und Mandatsträgern sowie häusliche Gewalt.

„Es geht mir aber auch, neben der analogen Welt, um die digitale Kommunikation unterhalb der Strafbarkeit. Uns berichtet man schon durch Gremien und Einzelgespräche, dass der Ton rauer geworden ist. Daher müssen wir uns die Fragen stellen, wie wir miteinander sprechen und ob wir wertschätzend oder respektvoll miteinander umgehen. Führen wir zum Beispiel auch einmal einen Perspektivwechsel durch? Diese und andere Fragen möchten wir in und durch die Kampagne bewegen“, erläutert Savas Gel.

PM der PD Hannover vom 13.03.2020

Am 24.03.2020 um 15:45 Uhr stellt die Polizeidirektion Mayen am Nürburgring die neu gegründete „Traffic Enforcement Group“ (TEG) vor. Hierbei handelt es sich um einen Kontrolltrupp von speziell geschulten Polizistinnen und Polizisten, die zukünftig schwerpunktmäßig Verkehrsüberwachungsmaßnahmen in den Handlungsfeldern „Raser und Poser“, „Motorisierter Zweiradverkehr“ sowie „Alkohol und Drogen“ im Dienstgebiet der PD Mayen durchführen. Neben einer Kurzvorstellung der TEG wird eine stationäre Verkehrskontrolle durchgeführt.  …

PM der PD Mayen vom 06.03.2020

Anrufstraftaten wie Enkeltrick oder falscher Polizeibeamter haben nach wie vor Hochkonjunktur. Besonders beklagenswert: Es trifft meist hochbetagte, arg- und wehrlose Menschen, die unbedarft in die Telefonfalle hochorganisierter und international operierender Banden tappen.

Um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger auf die Betrugsmasche aufmerksam zu machen, arbeitet das Polizeipräsidium Freiburg eng mit den Kommunen und Gemeinden im eigenen Zuständigkeitsbereich zusammen. Diese sind aktuell dazu aufgerufen, kostenlos zur Verfügung gestellte Din-A-3-Plakate mit Hinweisen der Polizei an möglichst stark frequentierten Orten (bspw. Rathäuser, Tankstellen, Seniorenwohnanlagen, Banken, Apotheken, Bäckereien, Metzgereien, Kioske, Schaukästen der Kirchen) zur Bürgerinformation aufzuhängen. Bereits in den ersten Tagen der Aktion wurden rund 500 Plakate geordert. Auf den neu gestalteten Plakaten ruft die Polizei dazu auf, bei verdächtigen Wahrnehmungen umgehend die Notrufnummer 110 zu wählen.

Eine flächendeckende Plakatierung wirkt einprägsam und warnt die breite Bevölkerung nachhaltig vor dieser Betrugsmasche. Gleichzeitig erhofft man sich bei der Polizei, schneller informiert zu werden, wenn Verdachtsmomente durch Bürgerinnen und Bürger wahrgenommen werden.

Weitere Informationen und Tipps rund um das Thema Anrufstraftaten gibt es im Internet unter www.polizei-beratung.de

PM des PP Freiburg vom 04.03.2020

Am 3. März fällt im Gummersbacher Kino SEVEN der Startschuss für eine bunte Mischung aus Unterhaltung und Information – das Seniorenkino mit der Polizei. An jedem ersten Dienstag im Monat bietet das Kino eine Filmvorführung für Senioren zu einem ermäßigten Eintrittspreis an.

Um 14.30 Uhr, eine halbe Stunde vor der Filmvorführung, startet ein speziell auf die älteren Generationen zugeschnittenes Präventionsprogramm der Polizei. Jeden Monat erwartet die Besucher ein neues Thema aus den Bereichen der
Verkehrsunfall- und Kriminalprävention.

Für dieses besondere Vorprogramm hat die Polizei mit den Handpuppen Martin und Lukas zwei Hauptdarsteller engagiert, die auf der Kinoleinwand zum Einsatz kommen. Martin und Lukas begleiten als pfiffige Enkel ihre Großeltern beim Kinobesuch, greifen in Kurzfilmen humoristisch deren Erlebnisse auf und geben wertvolle Tipps.

Unterstützt wird die Polizei bei der Gestaltung des Programms von der Verkehrswacht und dem katholischen Bildungswerk. Informationen zum Thema der jeweiligen Vorstellung sind auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde veröffentlicht. (https://oberbergischer-kreis.polizei.nrw/artikel/seniorenkino-mit-martin-und-lukas)

Jeden ersten Dienstag im Monat ist Seniorenkinotag – wir freuen uns auf viele Besucher!

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 19.02.2020

Die Polizei hat am vergangenen Freitagabend (14.02.20) gemeinsam mit Ämtern der Stadt Celle, dem Hauptzollamt Hannover sowie dem Finanzamt Celle zeitgleich zwei Shisha-Bars in der Innenstadt überprüft. Die gezielte Kontrollaktion fand in der Zeit vom 21.30 bis 24.00 Uhr statt. Bei der Durchführung der Maßnahmen waren neben den Experten der verschiedenen Ämter auch
15 Polizeibeamte im Einsatz. Zwei Diensthunde standen für etwaige Absuchen parat.

Im Fokus der Kontrollen standen die Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegalen Beschäftigung, tabakwarensteuerrechtliche Angelegenheiten, unerlaubtes Glücksspiel, der Jugend-, Nichtraucher-und Brandschutz, die Lohn-und Meldebestimmungen sowie die gezielte Überwachung der CO-Werte in der Raumluft.

Insgesamt stellten die Einsatzkräfte am Freitagabend rund 12 kg Kilogramm Wasserpfeifentabak sicher. Es wurde festgestellt, dass Tabakaufbewahrungsbehältnisse weder korrekt gekennzeichnet noch mit Steuerbanderolen gekennzeichnet waren. In diesem Zusammenhang hat der Zoll entsprechende Verfahren gegen die Betreiber eingeleitet. In beiden Shisha-Bars wurden überhöhte Kohlenmonoxid-Werte festgestellt. In einem Fall führte die besonders gravierende, gesundheitsgefährdende Überschreitung des Grenzwertes im Gastraum zu einer Räumung des Lokals. Ca. 50 Gäste mussten die Bar daraufhin verlassen.

Während der Kontrollmaßnahmen wurden diverse verbotene Gegenstände aufgefunden, deren Besitz ein Verstoß gegen das Waffengesetzt darstellt. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

PM der PI Celle vom 17.02.2020

Heute ist es deutschen Ermittlungs- und Justizbehörden in enger Zusammenarbeit mit türkischen Sicherheitsbehörden gelungen, die Hintermänner einer großen Betrüger-Bande im Kontext sogenannter „falscher Polizeibeamte“ zu ermitteln und festzunehmen. Darunter auch die mutmaßlichen Haupttäter des mehr als 70 Mitglieder starken und international agierenden kriminellen Netzwerkes.

Bei der Aktion haben Vertreter der türkischen Ermittlungsstellen den Einsatzmaßnahmen in Deutschland beigewohnt und ein deutscher Kriminalbeamter ist in die türkische Einsatzleitstelle entsandt worden, um die am Einsatztag gebotene enge Koordinierung und insgesamt vertrauensvolle Zusammenarbeit zu gewährleisten und notfalls unaufschiebbare Anschlussmaßnahmen nach Entscheidung der Staatsanwaltschaft zu veranlassen.

In der konzertierten Polizei-Aktion vom heutigen Morgen (12.02.2020) gab es allein in Deutschland 19 Durchsuchungen von Wohnungen, Geschäftsräumen und Fahrzeugen – allesamt in Nordrhein-Westfalen (Köln, Bochum, Frechen, Münster, Datteln, Rheine, Olfen und Dortmund).

Zeitgleich zu den Durchsuchungen in Deutschland gab es in den beiden türkischen Städten Antalya und Istanbul gleichgelagerte Aktionen türkischer Polizei-Behörden – in enger Abstimmung mit der Kriminalpolizei aus Koblenz und Osnabrück.

Bei den Durchsuchungen in der Türkei konnten bisher 24 Personen vorläufig festgenommen werden, darunter auch die mutmaßlichen Drahtzieher und Haupttäter der Bande. Neben Wohnungen wurden die beiden professionell eingerichteten Callcenter durchsucht und stillgelegt. Bei einem Haupttäter wurde eine scharfe Schusswaffe und ca. 40.000 Euro Bargeld sowie weitere Beweismittel sichergestellt. Die Kriminaldirektion Koblenz hat am heutigen Vormittag insgesamt 6 Objekte durch-sucht. Dabei wurden Bargeldbeträge im 4-stelligen Bereich und Schmuck im Wert von etwa 30.000,- Euro vorläufig sichergestellt. Die Herkunft muss noch geklärt werden. Bei den Durchsuchungen der Polizei Osnabrück konnten vier Personen (drei Männer und eine Frau) in Datteln und Rheine festgenommen werden. Zudem wurden vier hochwertige Fahrzeuge im Gesamtwert von
185.000 Euro, Bargeldbeträge im 5-stelligen Bereich und hochwertiger Schmuck sichergestellt.

Auch wird die Rekonstruktion der Geld- und Warenströme sowie die Auswertung der sichergestellten Beweismittel noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Nach knapp einem Jahr intensiver Ermittlungen werden der Bande zum jetzigen Zeitpunkt in zwei großen Ermittlungskomplexen der Staatsanwaltschaften Koblenz und Osnabrück wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betruges rund 100 Taten in 10 Bundesländern zur Last gelegt. Der Schwerpunkt der Taten liegt in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rhein-land-Pfalz. Die Ermittler fanden außerdem heraus, dass auch Taten in Schleswig-Holstein, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg auf das Konto dieser Bande gehen. Allein hierbei entstand bei den meist älteren Opfern ein Gesamtschaden von mehr als drei Millionen Euro. Darüber hinaus wurden zahlreiche ältere Menschen vor erheblich größeren Schäden in Millionen Höhe bewahrt. Diese Taten blieben im Versuchsstadium.

Das Polizeipräsidium Koblenz und die Polizeidirektion Osnabrück konnten bis jetzt 45 Tatverdächtige allein in Deutschland ermitteln.

Der bei der Staatsanwaltschaft Koblenz wegen Verdachts der bandenmäßigen räuberischen Erpressung und des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs geführte Ermittlungskomplex wird beim PP Koblenz in einer bei der KD Koblenz eigens gegründeten Ermittlungsgruppe bearbeitet und beinhaltet derzeit insgesamt 17 vollendete Fälle mit einem Gesamtschaden von fast 1,4 Millionen Euro zum Nachteil älterer Menschen aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland.

In diesem Zusammenhang hat die Kriminaldirektion Koblenz bisher bereits 6 Personen festgenommen und ist bundesweit durch ihre Ermittlungen die Festnahme weiterer 14 Personen initiiert worden, die teilweise bereits verurteilt worden sind.

Nachdem sich im Frühjahr 2018 die Betrüger gegenüber einer 80-jährigen Frau aus Nentershausen am Telefon als Kriminalbeamte und Staatsanwälte ausgaben und dieser über Tage massive Drohszenarien vorspielten, um sie zur Herausgabe ihres Vermögens zu bewegen, gelang es nämlich der Kriminalpolizei Koblenz, die Spur der Betrügerbande aufzunehmen.

So konnte ermittelt werden, dass die Telefongespräche überwiegend aus Callcentern in der Türkei geführt wurden. In den teilweise mehrfachen und über Stunden oder Tage dauernden Telefonaten, bei denen auch psychisch auf die Opfer eingewirkt wurde, täuschten die Betrüger vor, das Ersparte der vermeintlichen Opfer sei durch bevorstehende Einbrüche oder untreue Mitarbeiter von Banken bedroht. Bei dieser seit mehreren Jahren bekannten Masche bringen die arbeitsteilig und konspirativ vorgehenden Bandenmitglieder vor allem ältere Menschen dazu, größere Beträge abzuheben und an der Haustür oder in der Nähe ihres Wohnorts vermeintlich verdeckten Ermittlern zu übergeben.

Die umfangreiche, intensive und langandauernde Ermittlungsarbeit der Kripo Koblenz in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Koblenz, der Kriminalpolizei Osnabrück und den türkischen Behörden in Istanbul und Antalya führte heute zum Erfolg. Einer der Gründe, warum die erfolgreiche Kooperation mit der Türkei gelang, war die sofortige Beteiligung des BKA mit seinem Verbindungsbüro in Istanbul. Der dortige Verbindungsbeamte fungierte als zentraler und wichtiger Ansprechpartner. Sein Einsatz stellte sich als wertvolles Bindeglied zwischen den türkischen und deutschen Sicherheitsbehörden heraus.

„Das Phänomen „Falsche Polizeibeamte“ beschäftigt die Polizei bereits seit Jahren. Die Zahl der Straftaten hat nicht abgenommen und die Dunkelziffer dürfte recht hoch sein, da sich die Opfer oftmals schämen und Selbstzweifel entwickeln, weil sie einem Betrug aufgesessen sind.

Aber der heutige Einsatz zeigt, dass hartnäckige, personalintensive und länderübergreifende Ermittlungen der Polizei schlussendlich zum Erfolg führen und den Betrügern das Handwerk gelegt wird“, so der Einsatzleiter Kriminaldirektor Stefan Heinz, Leiter der Kriminaldirektion Koblenz.

„In der beispielgebenden Zusammenarbeit mit den türkischen Behörden und dem engen, vertrauensvollem Umgang aller Ermittler, ist es uns gelungen, in diesem besonders sozialschädlichen Phänomen heute ein Zeichen zu setzen. Und…. Wir lassen nicht locker“, so Stefan Heinz weiter.

Um nicht Opfer dieser perfiden Betrugsmasche zu werden, weist die Polizei Koblenz erneut auf die Kampagne #mitmirnicht hin und gibt folgende Hinweise:

– Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an.

– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.

– Legen Sie den Hörer auf – so werden Sie Betrüger los.

– Rufen Sie nicht auf den angezeigten Rufnummern zurück. Suchen Sie selbständig im Telefonbuch die Rufnummer der örtlichen Polizei oder wählen Sie den Notruf 110.

– Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen.

– Werden Sie misstrauisch wenn schnellen Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden oder die Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen gefordert werden.

– Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre finanziellen und/oder persönlichen Verhältnisse.

– Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt Ihrer Polizei mit.

– Sollte ein angeblicher Polizist bei Ihnen an der Haustür klingeln, lassen Sie sich den Dienstausweis zeigen. Ein echter Polizist hat Verständnis dafür, dass Sie bei der örtlichen Polizeidienststelle telefonisch zurückfragen. Suchen Sie die Rufnummer der Polizeidienststelle bitte selber im Telefonbuch und vertrauen Sie nicht einer Rufnummer, die Ihnen mündlich (z.B. an der Haustür) mitgeteilt wird.

Das Polizeipräsidium Koblenz hat neben der Intensivierung von Ermittlungen auch mit intensiver Präventionsarbeit auf den starken Anstieg der Fallzahlen in den vergangenen Jahren reagiert und unter anderem anlässlich der Präventionskampagne „MIT MIR NICHT! Gemeinsam gegen FALSCHE Polizeibeamte“ einen Video-Clip entwickelt.

Diesen finden Sie, neben weiteren wertvollen Tipps und Informationen, hier: https://s.rlp.de/koblenz

PM des PP Koblenz vom 12.02.2020

Insgesamt 19 Fälle von „falscher Polizei“ wurden der Polizei am Dienstag gemeldet. In Neheim, Langscheid und Meschede waren die Betrüger aktiv. Hier hatten falsche Polizeibeamte versucht, Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Die Angerufenen reagierten richtig und meldeten den Vorfall der richtigen Polizei. Immer wieder geben sich Betrüger telefonisch als Polizisten aus, um an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Hierbei suchen sie gezielt im Telefonbuch nach älter klingenden Vornamen. Diese werden dann der Reihe nach abtelefoniert. Im Telefondisplay erscheint oft als Anrufer die 110. Hier wird die Technik mit einfachen Tricks überlistet. Anschließend gehen die Betrüger geschickt und abgeklärt vor. Sie teilen den Angerufenen mit, dass eine Straftat gegen sie bevorsteht. Mit einer trainierten Gesprächsführung werden die Opfer unter Druck gesetzt und Angst aufgebaut. Dies geht soweit, dass den Angerufenen glaubhaft gemacht wird, dass selbst Polizisten der ortsansässigen Wachen und Bankmitarbeiter in die bevorstehende Straftat verwickelt sind. Anschließend werden die Opfer aufgefordert, ihre Wertsachen von der Bank zu holen und an einen vermeintlichen Kriminalbeamten auszuhändigen. Die Wertsachen sollen dann bei der Polizei verwahrt werden, bis die Gefahr gebannt ist. Dann würden die Sachen selbstverständlich zurückgegeben. Durch diese Vorgehensweise wurden schon einige Personen um ihr gesamtes Erspartes gebracht. So können Sie sich vor den Trickbetrügern schützen: Bei einem Anruf der echten Polizei erscheint niemals die 110 im Display des Telefons. Die echte Polizei wird Sie nicht am Telefon auffordern, ihre Wertsachen auszuhändigen. Übergeben Sie niemals Geld und Wertsachen an fremde Personen. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Scheuen Sie sich nicht, einfach aufzulegen. Wenn Ihnen etwas komisch vorkommt, rufen Sie den Polizeiruf 110 an und schildern Sie ihr Erlebtes.
Sprechen Sie mit Nachbarn und Freunden über die Situation. Sprechen Sie in Ihren Familien darüber. Je mehr Menschen die Vorgehensweise der Betrüger kennen, desto schwerer haben es die Täter in Zukunft. Bei Fragen wenden Sie sich an ihre nächstgelegene Polizeiwache! Weitere Informationen zum Betrug mit falschen Polizisten finden sie im Internet: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-ti
pps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 12.02.2020

Im Rahmen einer Großkontrolle von Cafés, Bars und Wettbuden auf der Kalk-Mülheimer-Straße in Köln-Kalk, sind am Montag (10. Februar) zwei Lokale dicht gemacht worden. Rund 85 Beamtinnen und Beamte der Stadt Köln, der Kämmerei, des Zolls und der Polizei waren an dem Schwerpunkteinsatz gegen Straßenkriminalität, Konzessionsverstöße, Schwarzarbeit und Steuervergehen im Einsatz. Sie überprüften die Einrichtungen sowie diverse Personen und stellten eine Reihe von Verstößen fest.

Um 19.30 Uhr sperrte die Polizei schlagartig die Kalk-Mülheimer-Straße zwischen Kalker Hauptstraße und Vorster Straße ab. Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte während der dreistündigen Maßnahme 44 Personen, die sich auf der Straße und in den umliegenden Lokalen aufhielten.

Daraus resultierten fünf Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, drei Anzeigen wegen Hehlerei, drei wegen des Verdachts der Geldwäsche, eine wegen Verstoß gegen das Waffengesetz und eine wegen Falschgelds. Einen mutmaßlichen Dealer, der 13 Verkaufseinheiten Kokain bei sich hatte, nahmen Polizisten vorläufig fest.

Wegen gravierender baulicher Mängel versiegelten Beamte der Stadt Köln noch am Abend die Eingangstüren eines Cafés und eines Wettbüros. Zudem stellte die Kämmerei neben 4500 Euro Bargeld und vier Flachbildfernsehern auch eine Rolex-Uhr sicher. Der Grund waren offene Geldforderungen der Stadt Köln.

Die Zollbeamten des Hauptzollamts Köln stellten bei der gemeinsamen Aktion 20 Behälter mit unversteuertem Tabak sicher und leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Zudem überprüften sie vier Arbeitgeber und befragten sieben Arbeitnehmer zu ihren Beschäftigungsverhältnissen. Noch vor Ort ergaben sich erste Anhaltspunkte auf Unterschreitung des Mindestlohns. Die Auswertung und Überprüfung der Arbeitnehmerangaben dauern zurzeit noch an.

„Wir wissen, dass sich Straftäter in solche Bars und Wettbuden zurückziehen. Deswegen werden wir diese Szenetreffs weiter im Visier behalten und hier keinen rechtsfreien Raum entstehen lassen. Wir gehen auch zukünftig konsequent gegen diejenigen vor, die glauben, sich hier nicht an die Regeln halten zu müssen“, sagte Polizeidirektor Hermann Schiffer, Leiter der Polizeiinspektion 6.

PM des PP Köln vom 11.02.2020

Identitäts-Diebstahl, Datenklau und Hassrede: Im World Wide Web lauern viele Gefahren. Der Safer Internet Day am 11. Februar 2020 macht darauf aufmerksam und ruft unter dem Motto „Together for a better internet“ zu mehr Wachsamkeit auf. Von beleidigenden Sprüchen und Drohungen bis zum Aufruf zur Gewalt – gerade in sozialen Netzwerken und Messengerdiensten sind viele Menschen tagtäglich mit Hasskommentaren konfrontiert. Anlässlich des Safer Internet Day informiert die Polizei über Möglichkeiten, um aktiv gegen Hass und Hetze im Netz vorzugehen.

Mit den Tipps der Zivilen Helden kann jeder gegen Hass im Netz handeln:

– „Ich kann einschreiten und Hassbotschaften widersprechen“ –
Hassrede darf nicht hingenommen oder ignoriert werden.
– „Ich kann dokumentieren“ – Screenshots oder gespeicherte
Chatverläufe sind ein Beweis, um Hasskommentare später melden zu
können.
– „Ich kann es melden“ – die Hassbotschaften sollten auf jeden
Fall angezeigt werden, beispielsweise beim Netzwerkbetreiber,
der Internetbeschwerdestelle (www.internet-beschwerdestelle.de)
und der Polizei (www.polizei.nrw/internetwache).

Die Polizeiliche Kriminalprävention klärt in vielfältigen Medien über Gegenreaktionen bei Hasskommentaren oder Beleidigungen auf. Dazu gehören Broschüren wie „Klicks-Momente für Internetnutzer“ (www.polizei-beratung.de/medi
enangebot/detail/283-klicks-momente-internetnutzer/) oder die Internetseiten www.polizeifürdich.de und www.zivile-helden.de.

Der jährliche „Safer Internet Day“-Aktionstag ist eine Initiative der Europäischen Kommission. Weltweit wird an diesem Tag zu Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit aufgerufen.

PM der POL Gelsenkirchen vom 10.02.2020