Beiträge

Eine 46 Jahre alte Frau wird bei Verkehrskontrolle handgreiflich. Am Dienstagnachmittag wurde die Fahrerin in Wolfstein von einer Streife kontrolliert. Während der Kontrolle ergaben sich Hinweise, dass die Frau unter dem Einfluss von Drogen stand, weshalb sie zur Blutentnahme in den Streifenwagen einsteigen sollte. Hiermit war sie jedoch nicht einverstanden, vielmehr wollte sie weglaufen, beleidigte die Beamten, trat nach diesen und wehrte sich gegen das Anlegen der Handschellen. Sie muss nun mit erheblichen strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

PM der PI Lauterecken vom 20.01.2021

Ein Busfahrer war am Dienstagabend in Landau von einem Fahrgast ins Gesicht geschlagen worden, nachdem er ihn darauf hingewiesen hatte sich im Bus leiser zu verhalten. Nach der ersten Aufforderung durch den Busfahrer leiser zu sein habe der 33-Jährige sich weiterhin laut verhalten. Daraufhin habe der Busfahrer den Fahrgast gebeten den Bus zu verlassen. Dies nahm der 33-Jährige zum Anlass den Busfahrer mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Der 33-Jährige war alkoholisiert und ließ sich auch durch die eingesetzten Polizeibeamten nicht beruhigen. Da er sich weiterhin aggressiv verhielt wurde der Einsatz des Tasers durch die Polizeibeamten angedroht. Daraufhin zeigte der Mann sich etwas ruhiger und konnte gefesselt werden. Zur Verhinderung weiterer Straftaten musste der 33-Jährige die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen, des Weiteren kommt nun eine Strafanzeige wegen Körperverletzung auf ihn zu.

PM der PI Landau vom 20.01.2021

Am Dienstagmorgen, gegen 10:30 Uhr, leistete eine 22-Jährige bei einer Durchsuchung in der Von-Tann-Straße Widerstand. Die Frau sollte aufgrund einer angeordneten Wohnungsdurchsuchung zum Auffinden von Betäubungsmitteln ebenfalls durchsucht werden. Hierbei wehrte sie sich gegen die polizeiliche Maßnahme, spuckte in Richtung einer Polizistin und trat um sich.

Die 22-Jährige konnte gefesselt werden. Da bei ihr der Verdacht auf eine aktuelle Drogenbeeinflussung vorlag, wurde ihr zur Feststellung der Schuldfähigkeit eine Blutprobe entnommen. Durch die Widerstandshandlung wurden zwei Polizeibeamtinnen leicht verletzt.

PM des PP Rheinpfalz vom 20.01.2021

In den letzten Tagen häuften sich die Meldungen der Cyberkriminalität von betrogenen Bürgern bei der Polizeiinspektion Linz.

Hauptsächlich handelt es sich um die Deliktfelder „Falsche Polizeibeamte“, „Enkeltrick“ und „Gewinnversprechen“.

Bei dem Phänomen „Falsche Polizeibeamte“ geben die Anrufer vor, sie seien von der Polizei und erzählen anschließend den Opfern eine Legende. Entweder täuschen sie vor, in der Nachbarschaft sei eingebrochen worden, man habe die Täter festgenommen und bei der Durchsuchung die Anschrift des Opfers vorgefunden. Um weiteren Schaden zu verhindern, käme nun ein Polizist vorbei und nehme Wertgegenstände und Bargeld in Empfang, um so dem Diebstahl vorzubeugen. Bei einer anderen Vorgehensweise dieses Phänomens meldet sich ebenfalls ein angeblicher Polizist, der vorgibt, ein naher Angehöriger sei festgenommen worden, das Opfer solle eine Kaution bereitstellen, um dem Angehörigen die Freilassung zu ermöglichen.

Bei dem Phänomen des Enkeltricks gibt sich der Anrufer als naher Angehöriger aus, der in eine Notlage geraten ist. Er benötige dringend Geld, um diese Lage abzuwenden. Das Geld wird abgeholt oder es wird eine Bankverbindung genannt, auf die das Geld überwiesen werden soll.

Das Phänomen Gewinnversprechen ist dadurch geprägt, dass der Anrufer seinem Opfer einen hohen Geldgewinn suggeriert. Um diesen auszuzahlen, soll das Opfer vorab eine Gebühr bezahlen, damit die Gewinnauszahlung abgewickelt werden kann.

Dies geschieht meist in mehreren Etappen, bei denen die geforderten Summen meist immer höher werden.

Ein weiteres verbreitetes Phänomen des Betruges ist das sogenannte Love-Scamming. Meist nutzen die Betrüger ein Vertrauensverhältnis aus, welches sie mit ihrem Opfer in szenentypischen Chat-Rooms aufgebaut haben. Hierbei präsentieren sie sich mit falschen Namen, falschen Fotos (oftmals Models) und akademischen Berufen. Wenn ein gewisses Vertrauen aufgebaut ist, täuschen sie ebenfalls eine Notsituation vor, für die dringend Geld benötigt wird. Aus nachvollziehbaren Gründen täuscht der Betrüger dann vor, er könne nicht so schnell an sein Geld kommen, so dass er sein Opfer bittet, ihm das Geld zu leihen. Nach der Überweisung auf ein angegebenes Konto, bricht der Betrüger den Kontakt zu seinem Opfer ab.

In aller Regel sind die angezeigten Telefonnummern und IBAN-Nummern gefakt.

Die Polizei gibt folgende Hinweise:

– Grundsätzlich werden von der Polizei keine Wertgegenstände an der Haustüre abgeholt

– Seien sie sensibel und misstrauisch

– Nehmen sie Kontakt mit ihrer örtlichen Polizeidienststelle auf

– Kontaktieren sie ihre Angehörigen, hier erfahren sie, ob wirklich eine Notlage vorliegt

– Geben Sie keine Bankverbindungen, Code-Wörter oder PIN preis. Diese werden nie von Polizei oder Banken am Telefon abgefragt

– Seien Sie sensibel und misstrauisch in Chat-Rooms

– Sprechen Sie mit Ihrer Hausbank, inwieweit eine angegebene IBAN tatsächlich recherchiert werden kann

– Informieren Sie sich im Internet über Betrugsmaschen. Oftmals sind hier schon Warnungen zu bestimmten Namen, Vorgehensweisen

etc. vorhanden

Weitere Informationen gibt die Polizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Koblenz. Erreichbar über Email ppkoblenz@polizei.rlp.de oder 0261/1030.

PM der PI Linz am Rhein vom 19.01.2021

Nach begangener „Schwarzfahrt“ im IC 2210 (Mainz – Koblenz) kontrollierten Bundespolizisten gestern Abend am Hauptbahnhof Koblenz einen 30-jährigen Rumänen. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann seit mehr als einem Jahr von der Staatsanwaltschaft Duisburg wegen eines Diebstahldeliktes gesucht wird. Die geforderte Geldstrafe/Kosten in Höhe von 435 Euro konnte er nicht zahlen, so dass er die nächsten 29 Tage in der JVA Koblenz verbringen wird.

Kurz darauf wurden zwei minderjährige Mädchen angetroffen. Beide waren von der PI Remagen zur Ingewahrsamnahme – Vermisst ausgeschrieben. Nach Rücksprache wurden die Jugendlichen der Kinder-/Jugendhilfeeinrichtung Remagen übergeben.

PM der BPOLI Trier vom 19.01.2021

Am Samstagabend kam es am Hauptbahnhof Trier in kürzester Zeit zu gleich zwei Widerständen gegenüber Bundespolizisten.

Eine Zugbegleiterin meldete eine männliche Person, die den Zug nicht verlassen wollte. Er weigere sich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und habe seine Füße auf dem Sitz. Auch einem Fahrtausschluss käme er nicht nach. Der hinzugezogenen Streife der Bundespolizei Trier gelang es nur unter erheblichem Aufwand den Reisenden aus dem Zug zu geleiten; während des Verlassens des Zuges baute sich der Mann bedrohlich vor einer Beamtin auf und unterschritt jeglichen Mindestabstand. Er wurde gefesselt und zur Dienststelle verbracht. Während der Fahrt verhielt er sich weiterhin aggressiv und weigerte sich nach Ankunft aus dem Dienstfahrzeug auszusteigen. Beleidigungen in unflätiger Art und Weise begleiteten die komplette Maßnahme. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der in Luxemburg lebende Mann auf freiem Fuß belassen.

Fast zeitgleich verhielt sich am Bahnsteig ein 48-jähriger Senegalese während der Kontrolle zunehmend renitent, unterschritt permanent den Mindestabstand und schrie die Beamten an. Es erfolgte ebenfalls eine Verbringung zur Dienststelle.

Auf dem Weg zum Dienstfahrzeug versuchte der Mann einen Beamten anzugreifen; er wurde zu Boden gebracht und gefesselt. Dagegen sperrte er sich weiterhin und wollte sich mehrfach loszureißen. In der Dienststelle versuchte er sich zudem durch das Schlagen seines Kopfes gegen eine Wand selbst zu verletzen. Ein Atemalkoholtest ergab 1,11 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in Absprache mit dem Jugendamt Trier an die Clearingstelle übergeben.

Mehrere Strafverfahren – Widerstand/tätlicher Angriff, Beleidigung – sowie Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz wurden gegen die beiden Personen eingeleitet.

PM der BPOLI Trier vom 18.01.2021

Ein 23-Jähriger zeigte am Sonntag in der Mannheimer Straße vorbeifahrenden Fahrzeugen – darunter eine Polizeistreife – den sogenannten Hitlergruß. Der mit Messern bewaffnete Mann setzte sich bei der anschließenden Polizeikontrolle zur Wehr. Er wurde vorübergehende festgenommen.

Polizisten wurden nicht verletzt.

Der 23-Jährige war zur Mittagszeit im Bereich des Hauptfriedhofs einer Polizeistreife aufgefallen. Er skandierte den Hitlergruß, in der anderen Hand hielt er ein Messer. Während der Kontrolle durch die Polizei verhielt sich der Verdächtige unkooperativ, provozierend und aggressiv. Als die Beamten den alkoholisierten Mann zu ihrer eigenen Sicherheit fesselten, versuchte er sich gegen die Maßnahme zu wehren. Er attackierte die Beamten, ohne sie zu verletzten. Das Messer setzte er dabei nicht ein. Der 23-Jährige wurde festgenommen. Wie sich herausstellte hatte er noch ein Wurfmesser und ein Messer im Scheckkartenformat einstecken. Eine Richterin ordnete die Ingewahrsamnahme des 23-Jährigen bis zum Abend an. Außerdem wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Während der Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen beleidigte der Mann die Einsatzkräfte. Der 23-Jährige blickt nun mehreren Strafverfahren entgegen.

PM des PP Westpfalz vom 18.01.2021

Nachdem seine Freundin am Sonntag die Beziehung beendete, weigerte sich der 27-Jährige ihre Wohnung zu verlassen. Die Frau rief die Polizei. Weil der alkoholisierte Mann vehement die Wohnung nicht verließ, griffen die Beamten durch. Sie setzen ihn vor die Tür. Damit nicht genug: Der 27-Jährige attackierte die Polizisten und versuchte zurück in die Wohnung zu gelangen. Dabei verletzte er zwei Einsatzkräfte leicht und ein Mobiltelefon ging zu Bruch. Die Beamten nahmen den Mann vorübergehend fest. Er muss nun mit einem Strafverfahren unter anderem wegen Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM des PP Westpfalz vom 18.01.2021

Ein 40-jähriger Fahrzeugführer aus der VG Brohltal befuhr am 16.01.21, gegen 22:00 h mit seinem Ford Focus C-Max, die L 83 von Mayen in Fahrtrichtung Rieden. In Höhe der Einmündung zur K 20 verlor der Fahrer auf schneeglatter Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Schutzplanke. Der Unfallverursacher entfernte sich zu Fuß von der Unfallstelle und konnte durch eine Streife der Polizei Mayen in der Nähe des Unfallortes aufgegriffen werden. Der Fahrzeugführer war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand augenscheinlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,51 Promille. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet, auf dem Transport zur Dienststelle begann der Beschuldigte zunächst die Beamten massiv zu beleidigen und schließlich körperlich zu attackieren. Die Beamten mussten den Mann überwältigen und fesseln, um ihn von weiteren Angriffen abzuhalten. Er wurde nach der Blutentnahme in Gewahrsam genommen und muss sich wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, tätlicher Angriff auf Polizeibeamte und Beleidigung strafrechtlich verantworten. An dem Pkw, Ford entstand wirtschaftlicher Totalschaden, das Fahrzeug musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden

PM der PI Mayen vom 18.01.2021

Breite Straße Am Samstag, den 16.01.21, gegen 18 Uhr, kam es in der Breitestraße in Andernach zu einem Widerstand gegen Polizeibeamte. Als die Beamten der PI Andernach einem 66-jährigen Mann aus Andernach helfen wollten, der auf Grund seines äußerst starken Alkoholkonsums hinfiel und sich augenscheinlich verletzte, eskalierte die Situation. Der Mann weigerte sich, sich auszuweisen und nahm umgehend eine Boxerhaltung ein und signalisierte, dass er nun die Beamten angreifen werde. Der Beschuldigte konnte zu Boden gebracht werden, wo er sich allerdings zunächst weiter gegen die Fixierung versuchte zu wehren und die Beamten fortwährend beleidigte. Auf der Dienststelle musste ihm unter Zwang eine Blutprobe entnommen werden. Im Anschluss wurde er in den Gewahrsam verbracht, wo er ausnüchtern musste, bevor er wieder gehen durfte.

Gegen Ihn wurde nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung eröffnet. Verletzt wurde niemand.

PM (auszugsweise) der PD Koblenz vom 17.01.2021