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Am frühen Sonntagmorgen, 24.10.2021 gegen 03:00 Uhr, feierten zwei 19 und 29 Jahre alten Männer in einer Diskothek im südlichen Innenstadtbereich. Aufgrund ihrer starken Alkoholisierung wurden sie durch den Sicherheitsdienst angewiesen, die Disko zu verlassen. Da die beiden Männer dieser Aufforderung jedoch nicht nachkamen, wurde letztlich die Polizei verständigt. Auch einem durch die eingesetzten Polizeibeamten ausgesprochenen Platzverweis leisteten sie keine Folge, weshalb beide dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt wurden.

PM des PP Rheinpfalz vom 24.10.2021

Um kurz vor 03:00 Uhr des 24.10.2021 kam es in der Elisabethstraße in Frankenthal vor einer dortigen Shisha-Bar zu einem größeren polizeilichen Einsatz. Zunächst wurde eine körperliche Auseinandersetzung in der Bar gemeldet. Bei Eintreffen der Beamten waren dann rund 40 Personen verschiedener Nationalitäten in aggressiver Grundstimmung anzutreffen. Dem Beschuldigten der Körperverletzung, ein in Frankenthal wohnhafter 25-jähriger, welcher bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist, wurde nach Aufnahme der Strafanzeige ein Platzverweis erteilt. Drei weiteren 21-jährigen in Frankenthal wohnhaften Personen, welche dem Umfeld des Täters zuzurechnen sind und welche versuchten die polizeilichen Maßnahmen dauerhaft zu stören, wurde ebenfalls ein Platzverweis erteilt. Erst durch die Hinzuziehung weiterer Polizeikräfte inkl. Diensthundeführer konnte die Lage dann endgültig beruhigt werden. Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung gegen den Beschuldigten wurde eingeleitet.

Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

PM des PP Rheinpfalz vom 24.10.2021

Am Freitag, den 22.10.2021 gegen 16:45 Uhr, kam es im Ludwigshafener Stadtteil Mundenheim zu einem Polizeieinsatz wegen einer randalierenden Person. Der 69-jährige Mann aus Ludwigshafen sollte auf Grund seines aggressiven Auftretens durch die eingesetzten Polizeibeamten gefesselt werden. Hierbei widersetze er sich der Fesselung, sodass es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ihm und den Beamten kam. Nur durch den Einsatz des Tasers gelang es den Polizisten, den Widerstand des Mannes zu unterbinden. Die Polizeibeamten blieben unverletzt, der Mann zog sich eine Platzwunde zu, welche medizinisch versorgt wurde. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Rheinpfalz vom 23.10.2021

In den Morgenstunden des heutigen Freitags, 22.10.2021, teilten mehrere Personen einen offensichtlich betrunkenen Mann mit. Dieser Mann torkelte auf der Brückenstraße in Lahnstein umher und fiel immer wieder in den fließenden Verkehr. Die Kollegen konnten den Mann in Höhe der Kreuzung zur Westallee antreffen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er durch seine Gehweise eine PKW-Fahrerin zum Anhalten gebracht und spuckte dieser durch die geöffnete Scheibe ins Auto. Der Mann war sehr alkoholisiert und fiel durch sein Verhalten negativ auf. Er erhielt durch die eingesetzten Beamten einen Platzverweis, dem er nur zögerlich nachkam. Er wechselte lediglich die Straßenseite, um dann dort eine Flasche nach einem vorbeifahrenden PKW zu werfen. Der Mann wurde anschließend unter Widerstand gefesselt und zur Ausnüchterung bis in die Abendstunden in das Gewahrsam der Polizei Lahnstein verbracht.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Den Mann erwarten diverse Strafanzeigen, unter anderem wegen Sachbeschädigung, Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Widerstand.

PM der PI Lahnstein vom 22.10.2021

An einer Ampelkreuzung in der Pariser Straße ist es am späten Mittwochabend zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Funkstreifenwagen der Polizei und ein VW Golf kollidierten. Drei Menschen wurden verletzt, an beiden Fahrzeugen entstanden Totalschäden. Der Gesamtschaden liegt im höheren fünfstelligen Bereich.

Der Streifenwagen befand sich mit eingeschaltetem Blaulicht auf einer Einsatzfahrt und fuhr die Pariser Straße stadtauswärts in Richtung Reichswaldstraße. Als er gegen 23.15 Uhr die Ampel in Höhe Berliner Straße bei Grünlicht passierte, krachte ihm von links ein VW Golf mit voller Wucht in die Seite.

Während an dem VW die Front inklusive des Motorblocks abriss und der Wagen mitten auf der Kreuzung stehen blieb, wurde das Polizeifahrzeug durch die Kollision nach rechts geschleudert, über eine Grünanlage hinweg, und kam schließlich auf dem Gehweg der Reichswaldstraße an einem Laternenmast zum Stillstand.

Sowohl der 32-jährige Golf-Fahrer als auch die beiden Polizeibeamten im Streifenwagen erlitten Verletzungen und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Der 32-Jährige verließ es auf eigenen Wunsch noch in der Nacht, die beiden Polizisten mussten zur Beobachtung stationär bleiben.

Eine Streife einer anderen Dienststelle übernahm die Unfallermittlungen. Ersten Angaben des 32-jährigen Golf-Fahrers zufolge, war er trotz Rotlicht an der Ampel auf seiner Seite in die Kreuzung eingefahren. Die weiteren Ermittlungen laufen.

PM des PP Westpfalz vom 21.10.2021

Am 19.10.2021 gegen 21 Uhr verlor ein 46-jähriger Mann vor einem Café mit Freisitz in der Korngasse aus bislang unbekannten Gründen die Fassung, verhielt sich verbal und körperlich aggressiv gegenüber Passanten und insbesondere einem Mitarbeiter des Cafés. Vor Eintreffen der Polizei war es zu einer Rangelei gekommen. Im Beisein der Polizei setzte der 46-Jährige seine verbalen Entgleisungen fort und verband diese mit der Androhung von Straftaten.

Einem polizeilichen Platzverweis leistete er keine Folge und wurde fortwährend aggressiver, weswegen der Mann durch die Polizei in Gewahrsam genommen wurde.

PM der PD Ludwigshafen vom 20.10.2021

Am Abend des 18. Oktober 2021 gegen 21:00 Uhr wurde durch eine Streife der Bundespolizei am Bahnhof Kandel ein 30-jähriger Deutscher kontrolliert, welcher eine auffällige Halloweenmaske bei sich führte. Auf Nachfrage, was er mit der Maske vorhabe, äußerte der Mann, dass er gerne Menschen erschrecken würde. Den Beamten kam das seltsam vor, weshalb sie intuitiv die Personaldaten des „Halloweenschrecks“ notierten. Bereits eineinhalb Stunden später sollte sich ihr Bauchgefühl bestätigen. Die Kollegen der Polizei Wörth werteten Videomaterial des gleichen Abends aus, welches die Brandstiftung an einem Kiosks auf dem Edeka Parkplatz in Kandel aufgezeichnet hatte. Klar erkennbar war, dass der dort zündelnde Täter eine Halloweenmaske trug. Die Bundespolizisten trafen die Kollegen der örtlichen Polizei am Tatort und konnten den Täter zweifelsfrei als den Mann aus ihrer vorherigen Kontrolle identifizieren. Denn außer der Halloweenmaske passten auch Bekleidung und Statur des Feuerteufels und so konnte der Fall in gerade mal drei Stunden aufgeklärt werden. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Brandstiftung.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 20.10.2021

Weil er sich sowohl anderen als auch sich selbst gegenüber aggressiv verhielt, hat die Polizei am Montagnachmittag einen Mann in Gewahrsam genommen. Der 40-Jährige war aufgefallen, weil er vor einem Einkaufsmarkt in der Zollamtstraße Passanten anpöbelte und stark alkoholisiert war. Ein Mitarbeiter rief die Polizei. Als die Polizeistreife vor Ort eintraf, versuchte der Mann weiterhin Passanten anzupöbeln. Er erhielt einen Platzverweis, dem er nur kurzfristig nachkam. Danach weigerte er sich die Örtlichkeit zu verlassen und skandierte verfassungsfeindliche Parolen. Weil er starke Stimmungsschwankungen zeigte und sich sowohl den Beamten als auch anderen Passanten und sich selbst gegenüber aggressiv verhielt, wurde der 40-Jährige gefesselt. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands in einer Fachklinik vorgestellt.

PM des PP Westpfalz vom 19.10.2021

Ein 24-jähriger Wormser sollte am gestrigen Montag, gegen 15:00 Uhr, von Beamten der Kriminalpolizei in der Steinstraße einer Kontrolle unterzogen werden. Sofort versuchte der wegen diverser Drogendelikte amtsbekannte Mann die Flucht zu ergreifen, was die eingesetzten Beamten jedoch verhindern konnten. Beim Versuch ihn festzuhalten, leistete der spätere Beschuldigte massiven körperlichen Widerstand und musste zu Boden gebracht und schließlich gefesselt werden. Im Anschluss wurde er zur Polizeidienststelle verbracht. Wie sich herausstellte, führte der Wormser unter anderem mehrere Gramm Marihuana, eine kleine Menge Kokain und diverse Gegenstände für den Konsum dieser Betäubungsmittel mit. Eine richterlich angeordnete Durchsuchung seiner Wohnung führte nicht zum Auffinden weiterer Drogen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Beschuldigte entlassen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Der Beschuldigte selbst blieb unverletzt.

PM der PD Worms vom 19.10.2021

Ein verlorenes Handy hat Ende vergangener Woche eine ganze Kette von Ermittlungen in Gang gesetzt. Zunächst meldete sich am Donnerstagabend ein Mann aus dem Stadtgebiet und gab an, dass er sein Handy vermisse. Vermutlich habe er es verloren. Als er selbst versuchte, das Gerät zu orten, wurde ihm ein „Treffer“ an einer Adresse am Stadtrand angezeigt.

Möglicherweise hatte jemand das Mobiltelefon gefunden und einfach mit nach Hause genommen.

Eine Streife fuhr zu der angezeigten Adresse und klingelte. In der Wohnung hielten sich mehrere Männer auf; zwei ergriffen unmittelbar beim Anblick der Polizisten die Flucht. Sie konnten aber wenig später ausfindig gemacht und kontrolliert werden. Beide Männer konnten – ebenso wie die anderen Personen in der Wohnung – keine gültigen Ausweisdokumente vorlegen; keiner war an der Adresse gemeldet.

Die Wohnungsinhaberin wurde verständigt und kam vor Ort, zeigte sich allerdings alles andere als kooperativ. Als ihr Handy für die weiteren Ermittlungen beschlagnahmt werden sollte, weigerte sich die Frau, es herauszugeben, und biss schließlich einem der Beamten in die Hand. Die Wunde musste im Krankenhaus versorgt werden.

Gegen die Frau wird wegen des Verdachts der Fundunterschlagung sowie wegen Körperverletzung strafrechtlich ermittelt. Außerdem ist ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Westpfalz vom 18.10.2021