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Am Freitag gegen 10:30 Uhr kam es in Dudenhofen in der Speyerer Straße zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Funkstreifenwagens der Polizei Speyer.
Der mit zwei Polizeibeamten besetzte Streifenwagen befuhr im Rahmen einer Einsatzfahrt unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten die Speyerer Straße in Richtung B39. In Höhe der Kettelerstraße kam es beim Überholen eines VW Polo zum Zusammenstoß mit diesem, als die 61-jährige Fahrerin aus Dudenhofen mit ihrem Fahrzeug nach links in die Kettelerstraße abbiegen wollte. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 17.000 EUR. Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nichtmehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Unfallaufnahme erfolgte durch eine Nachbardienststelle.

PM der PD Ludwigshafen vom 22.11.2019

Ein Bahnreisender landete gestern Abend gegen 20:00 Uhr unfreiwillig auf dem Abstellgleis am Hbf Koblenz. Dabei sollte seine Reise in Saarbrücken enden. Was war passiert? Am Hbf Mainz stieg der 23Jährige irrtümlich statt in die Bahn ins heimatliche Saarbrücken in die am gleichen Bahnsteig abfahrenden Bahn nach Koblenz. Der indische Student, der während der Fahrt mit Kopfhörern Musik hörte, bemerkte den Fauxpas nicht und wähnte sich im richtigen Zug. Erst als sich das Zugabteil immer weiter leerte, dann das Licht ausgeschaltet wurde, und die Türen sich nicht mehr öffnen ließen, wurde das Problem für den Passagier offensichtlich. Doch der clevere Student wusste sich zu helfen: Er wählte die Notrufnummer 112 und schilderte der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Koblenz in englischer Sprache, dass er gegen 18:00 Uhr am Hbf Mainz in einen Zug gestiegen war, er seinen gegenwärtigen Aufenthaltsort nicht kenne und die Türen des Zuges verschlossen sei. Die daraufhin von der Feuerwehrzentrale verständigte Notfallleitstelle Frankfurt/Main informierte die Bundespolizeiinspektion (BPOLI) Trier. Aufgrund der geschilderten Reiseangaben und einer Fahrplanrecherche ermittelte die Leitstelle der BPOLI Trier einen inzwischen in Koblenz abgestellten Zug als möglichen Aufenthaltsort des Verschollenen. Eine Streife des Bundespolizeireviers Koblenz nahm über die bekannte Handynummer Kontakt zu dem Eingeschlossenen auf und konnte ihn in einer abgeschlossenen Wageneinheit im Bereich der Gleise 34/35 lokalisieren. Die Bundespolizisten befreiten den jungen Mann aus seiner misslichen Lage und brachten ihn, nach kurzer Befragung, zum richtigen Zug in Richtung Saarbrücken.

PM der BPOLI Trier vom 20.11.2019

Am Mittwoch, dem 27. November 2019, 19 Uhr, findet das nunmehr 16. Benefiz-Adventskonzert des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz (LPO) in der Friedenskirche in 67063 Ludwigshafen-Friesenheim, Leuschnerstr. 56, statt. Wie in jedem Jahr wird das Konzert gemeinsam von „Aktion 72“, „Förderverein der Friedenskirche e.V.“ und der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 veranstaltet. Das Konzert wird ca. 75 Minuten dauern und kostet keinen Eintritt. Die Veranstalter bitten stattdessen um Spenden. Dieses Konzert hat inzwischen eine große Fangemeinde und der Termin für das Konzert wird schon frühzeitig bei den Verantwortlichen von „Aktion 72“ und dem „Förderverein Friedenskirche e. V.“ angefragt. Die Spendeneinnahmen gehen zu gleichen Teilen an die „Aktion 72“, den „Förderverein der Friedenskirche“ und die „Polizeistiftung des Landes Rheinland-Pfalz“. Im vergangenen Jahr betrug der Reinerlös 3056,40 Euro. Die „Aktion 72“ unterstützt seit mehr als 40 Jahren Bedürftige in Ludwigshafen. Das Konzert ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für die alljährliche Weihnachtsspendenaktion der „Aktion 72“. Der „Förderverein Friedenskirche“ wurde gegründet, um die Renovierung und Instandhaltung der Friedenskirche in Friesenheim zu unterstützen. Die Polizeistiftung dagegen engagiert sich unter anderem für Polizeibeamtinnen und -beamte nach Unglücksfällen oder Nachteilen, welche im Zusammenhang mit dem Dienst stehen, aber ebenso auch für Personen, die Polizisten aktiv unterstützt und dadurch erhebliche gesundheitliche oder finanzielle Nachteile erlitten haben.

Die Veranstalter würden sich über eine rege Teilnahme freuen.

PM des PP Rheinpfalz vom 07.11.2019

In der Nacht vom 14.06.2019 auf den 15.06.2019 kam es aufgrund einer ausgeuferten Geburtstagsfeier einer 16-jährigen Neuleiningerin zu Einsatzmaßnahmen der Polizei in und rund um das Dorfgemeinschaftshaus in Sausenheim. Zur Einsatzbewältigung vor Ort waren knapp 40 Einsatzkräfte der Polizeipräsidien Rheinpfalz, Westpfalz und Mainz mehrere Stunden eingebunden.
Letztendlich mussten neun Personen wegen Missachtung von Platzverweisen in Gewahrsam genommen werden. Zur Aufarbeitung der Vorkommnisse wurde beim Polizeipräsidium Rheinpfalz eine Ermittlungsgruppe mit Sitz bei der Polizeiinspektion Grünstadt gegründet. Im Rahmen der Tätigkeiten der Ermittlungsgruppe und nach Abschluss der Beweiserhebung konnten insgesamt 12 Tatverdächtige im Alter von 17 bis 24 Jahren ermittelt werden. Diesen müssen sich wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte in zwei Fällen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in drei Fällen, Gefährliche Körperverletzung, versuchte gefährliche Körperverletzung und Beleidigung in vier Fällen und Landfriedensbruch in 12 Fällen verantworten. Insbesondere konnte ein 19-jähriger Eisenberger ermittelt werden, welcher einen Stein auf die eingesetzten Beamten geworfen haben soll. Hierbei wurde ein Beamter der Polizeiinspektion Landstuhl am Kopf verletzt. Einem weiteren 18-jährigen aus Dreisen wird vorgeworfen ein Feuerzeug aus der Menschenmenge heraus in Richtung der eingesetzten Beamten geworfen zu haben. Die durch die Ermittlungsgruppe aufgearbeiteten Vorgänge wurden an die Staatsanwaltschaft abgegeben.

PM der PD Neustadt/W. vom 05.11.2019

Kriminalpolizei Worms gelingt Schlag gegen Drogenhändler. Mehrere Wohnungen in Worms nach Betäubungsmitteln durchsucht.

Seit August 2019 führen die Staatsanwaltschaft Mainz und die Kriminalpolizei Worms mehrere Ermittlungsverfahren gegen eine Gruppierung aus Worms, welche einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln (insbesondere sog. neue psychoaktive Substanzen „NPS“) betrieb. Bislang konnten mehr als 50 Personen als mutmaßliche Betäubungsmittelabnehmer identifiziert werden. Die stark abhängig machenden Rauschmittel wurden durch die Gruppierung teilweise im Internet bestellt, aber auch bei verschiedenen Lieferanten im Wormser Umland beschafft.

Im Rahmen einer großangelegten Durchsuchungsaktion wurden mehrere Wohnungen und Gartengrundstücken in Worms nach Beweismitteln durchsucht. Der Hauptbeschuldigte wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Mainz dem Haftrichter in Mainz vorgeführt. Gegen den Hauptbeschuldigten wurde durch den Ermittlungsrichter in Mainz ein Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Neben ca. 700 Gramm „NPS“ sowie 50 Gramm Amphetamin wurden im Rahmen der Durchsuchungen mehrere Schreckschuss- und Luftdruckwaffen sowie Macheten und Messer sichergestellt.

Bei „NPS“ steht für „neue psychoaktive Substanzen“. Hierbei handelt es sich um Trägerstoffen wie Pulver, Tabletten, Kapseln oder Kräutermischungen, welchen synthetische Wirkstoffe wie hochpotente Cannabinoide beigesetzt werden. Vor Inkrafttreten des NPS-Gesetzes Ende des Jahres 2016 waren „NPS“ überwiegend legal zu erwerben, weshalb sie auch verharmlosend als „Legal Highs“ bezeichnet wurden.

Bei „NPS“ gibt es keinerlei Kontrolle der zugesetzten Wirkstoffmengen, was die Rauschmittel zu unberechenbaren gesundheitsgefährlichen Stoffen macht. Zudem werden die Inhaltsstoffe eines Produkts im Laufe der Zeit immer wieder verändert, so dass bei wiederholtem Konsum einer bestimmten Mischung nicht mit der gleichen Wirkung gerechnet werden kann. Verpackt werden die Substanzen in bunten Tütchen als „Potpourri“ oder „Badesalze“, die Legalität und Ungefährlichkeit suggerieren und insbesondere jugendliche Kunden ansprechen sollen.

Die Substanzen werden überwiegend geraucht. Die Polizei warnt ausdrücklich vor dem Konsum dieser unberechenbaren und hoch gesundheitsgefährdenden Substanzen und appelliert insbesondere an Eltern von Jugendlichen. Bereits im Jahr 2018 kam es in Worms zu einem Todesfall, nachdem ein Konsument „NPS“ in Form einer „Kräutermischung“ geraucht hatte.

Mit der ständigen chemischen Veränderung der Wirkstoffe gelang es Herstellern bisher, die Verbote des Betäubungsmittelgesetzes zu umgehen. Das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz stellt daher nun ganze Wirkstoffgruppen unter Strafe. Wer mit „NPS“ handelt oder diese an andere Personen abgibt, kann mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden.

PM der PD Worms vom 04.11.2019

Wir berichteten: Massiver Angriff auf eine Zivilstreife der Mainzer Polizei – Beamter schwer verletzt

Sonntag, 3. November 2019

„Die riesige Anteilnahme aus der Bevölkerung und von Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet ist überwältigend. Ich brauche noch einige Zeit um wieder fit zu werden, möchte mich aber schon jetzt bei allen für die zahlreichen Genesungswünsche bedanken!“; so der verletzte Polizeikommissar Georg C..
Mittlerweile steht fest, dass keine Verletzung der Halswirbelsäule vorliegt, eine schwere Gehirnerschütterung sowie mehrere Prellungen und Platzwunden an Kopf und Körper, erfordern aber weiterhin einen stationären Krankenhausaufenthalt.

Eine noch am Freitag eingerichtete, zunächst über 20-köpfige Ermittlungsgruppe unter Führung des Kommissariats K 11 der Kriminaldirektion Mainz, zuständig für Kapitaldelikte, hat die Arbeit aufgenommen. Bereits am Freitagmorgen, wenige Stunden nach einer ereignisreichen Halloween-Nacht, haben Kriminaltechniker des Erkennungsdienstes eine qualifizierte Spurensuche am Veranstaltungsort in Mainz-Hechtsheim und in der näheren Umgebung durchgeführt. Dabei sind auch Überwachungsvideos umliegender Gewerbeeinheiten ausgewertet worden.

Diese Erkenntnisse, erste Zeugenvernehmungen sowie die Aussagen des verletzten Kollegen und seiner Kollegin führen dann im Laufe des Samstags zu einer Konkretisierung des Tatverdachts gegen die vier bereits bekannten Personen. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Mainz werden daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse gegen diese vier Personen erwirkt.

Ziel der Durchsuchungen ist das Auffinden der, während der Tat, getragenen Kleidung und der Sicherstellung von Mobiltelefonen. Die Durchsuchungen finden, noch am frühen Samstagabend, bei einem 16-jährigen Jugendlichen in Mainz-Bretzenheim und drei 21 bis 24-jährigen Männern in Wiesbaden-Dotzheim statt. Drei Personen werden angetroffen und später im Polizeipräsidium Mainz erkennungsdienstlich behandelt; dazu gehört auch die Abgabe einer DNA-Probe.
Tatkleidung und Smartphones werden sichergestellt. Nach ersten Vernehmungen werden alle Personen wieder entlassen. Ein 21-Jähriger kann zunächst nicht angetroffen werden.

„Solche Taten gegenüber unseren Einsatzkräften sind nicht hinnehmbar. Menschen, die sich rundum die Uhr für die Sicherheit in unserem Land einsetzen, gebührt unser allergrößter Respekt. Die große Anteilnahme zeigt jedoch auch, wie viele Bürgerinnen und Bürger hinter ihrer Polizei stehen und diese Tat verurteilen!“; so Innenminister Roger Lewentz.

Gegen die vier Beschuldigten wird nunmehr wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Widerstands und ggf. Tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte weiter ermittelt.

PM des PP Mainz vom 03.11.2019

Die entlaufenen Mulis (Maultiere) Egon und Erna sorgten seit dem späten Samstagnachmittag für sportliche Ertüchtigung vieler Polizeibeamter und Helfer, nachdem die Tiere aus dem Gehege einer Therapieeinrichtung in Lustadt entkamen und sich einen Spaziergang durch den Wald gönnten. Bis in den Sonntagmorgen wurden die Mulis immer wieder entlang der Landstraße 538 gemeldet. Letztlich wurden diese durch engagierte Helfer wieder in ihr Gehege getrieben und untergestellt.

PM der PD Landau vom 28.10.2019

„Dies ist eine der schönsten Veranstaltungen des Jahres und ein ganz besonderer Tag in ihrem Berufsleben.“ Mit diesen Worten begrüßte Polizeipräsident Reiner Hamm, zusammen mit weiteren Führungskräften, insgesamt 50 neue Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im Polizeipräsidium Mainz. In diesem feierlichen Rahmen wurden zudem sieben Polizeibeamte für ihre herausragenden Leistungen geehrt. In seiner Begrüßungsrede betonte Polizeipräsident Hamm die hervorragende Ausbildung, die bereits in den letzten Jahren gezeigt hat, dass die neuen Kolleginnen und Kollegen gut auf ihren Dienst vorbereitet sind und nun nicht mehr als Praktikant im Streifenwagen „hinten einsteigen“, sondern ab jetzt eigenverantwortlich tätig werden. Herr Hamm hob die „riesige Bandbreite“ an Tätigkeiten innerhalb des Polizeipräsidiums Mainz hervor, was dadurch unterstrichen werden konnte, dass erstmals in Rheinland-Pfalz drei der neuen Kolleginnen und Kollegen nach erfolgreichem Abschluss des Bachelor Studiums an der Hochschule der Polizei, direkt zur Kriminaldirektion Mainz versetzt wurden. Zu diesem Novum kam es auf Grund des Generationenwechsels und der Vielzahl der Ruhestandsversetzungen im Bereich der Kriminalpolizei. „Verrichten sie ihren Dienst so, dass der Bürger sie als Freund wahrnimmt“ zitierte Polizeipräsident Hamm in seiner Rede den ersten Polizeipräsidenten des Mainzer Präsidiums nach dem zweiten Weltkrieg, Jakob Stefan und hob die wichtige Aufgabe hervor, das Vertrauensverhältnis zwischen den Bürgern und der Polizei weiterhin positiv zu beeinflussen. Zahlreiche weitere Führungskräfte der verschiedenen Organisationseinheiten und Dienststellen des Polizeipräsidiums Mainz, unter anderem der Leiter der Abteilung Polizeieinsatz, Polizeidirektor Thomas Brühl sowie der Leiter des Führungsstabes, Polizeidirektor Heiko Arnd, waren bei der Feierlichkeit anwesend.

Den feierlichen Rahmen nutzte Reiner Hamm, um sieben Polizeibeamten für ihr besonderes Engagement zu ehren.

So hat Florian Becker, ein 32-jähriger Polizeibeamte der Polizeiinspektion Kirchheimbolanden, innerhalb von zwei Monaten gleich zwei Personen durch Erste-Hilfe-Maßnahmen vor dem sicheren Tod oder schwerwiegenden körperlichen Folgen bewahrt. Im ersten Fall war der junge Beamte mit seiner Kollegin zu einer Messerstecherei gerufen worden, wo er durch Erstversorgung des Opfers ein Verbluten verhindern konnte. Im zweiten Falle war Florian Becker außerhalb des Dienstes unterwegs und fand auf einem Feldweg einen 69-jährigen Wanderer am Boden liegend vor. Der Wanderer war nicht mehr ansprechbar, zeigte kaum noch Vitalfunktionen und musste letztlich reanimiert werden. Florian Becker konnte dem 69-jährigen Wanderer durch seine zwanzigminütigen Reanimationsmaßnahmen das Leben retten.

Peter Resch, 34-jähriger Polizeioberkommissar des Altstadtreviers in Mainz konnte eine Person davon überzeugen sich letztlich nicht von Alicebrücke zu stürzen und damit den sicheren Tod der Person verhindern. Am Mittag des 26.06.2019 überstieg ein Mann das Geländer der Alicebrücke und wollte sich in die Tiefe stürzen. Während weitere Hilfsdienste verständigt und umfangreiche Absperrmaßnahmen getroffen wurden, suchte Oberkommissar Resch das Gespräch mit dem Mann, der allerdings nur englisch sprach und konnte ihn letztlich daran hindern von der Brücke zu springen.

Thomas Jayme, Polizeioberkommissar bei der Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums Mainz, konnte ebenfalls einer Frau das Leben retten die sich in die Tiefe stürzen wollte. Der 49-jährige Diensthundeführer war mit seinem Hund auf dem Rückweg von einem Ausbildungstag, als ihn auf der A 63 Mitarbeiter der Autobahnmeisterei anhielten, da sich eine junge Frau das Leben nehmen wollte und bereits das Geländer einer Autobahnbrücke überwunden hatte. In letzter Sekunde konnte Thomas Jayme die junge Frau festhalten, die sich bereits fallen gelassen hatte.

Vier Kriminalbeamte der Kriminalinspektion Worms wurden für ihre unermüdlichen Ermittlungen geehrt, die letztlich zur Festnahme eines international gesuchten Straftäters geführt haben. Seit Mitte des Jahres wurde mit insgesamt vier europäischen Haftbefehlen in fünf europäischen Ländern nach dem Straftäter gesucht, der wegen Gewalt-,
Eigentums- und Betäubungsmitteldelikten aufgefallen war. Der Gesuchte hatte sich zuvor durch Flucht der Vollstreckung eines Haftbefehls entzogen. Da sich der Gesuchte in verschiedenen Ländern aufhielt, musste eng mit den Polizeidienststellen im europäischen Ausland zusammengearbeitet werden. Die vier Kriminalbeamten ermittelten unermüdlich und übernahmen die Länderübergreifende Koordination, sodass eine schnelle Festnahme ermöglicht werden konnte.

PM des PP Mainz vom 07.10.2019

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mainz und der Kriminalpolizei Worms:

Am Mittwoch, dem 25.09.2019, verhafteten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte der Kriminalinspektion Worms einen Wormser, dem eine Vielzahl von Einbrüchen in den Sommermonaten im Stadtgebiet Worms und Umgebung vorgeworfen werden. Dem 38-jährigen deutschen Tatverdächtigen werden insbesondere eine Vielzahl von Wohnungseinbrüchen und Einbrüche in Gewerbebetriebe zur Last gelegt.
Er ist der Polizei bereits wegen zahlreicher Eigentums- und Betäubungsmittelstraftaten bekannt.

Nach umfangreichen Ermittlungen durchsuchten die Ermittler der Kriminalinspektion Worms am Mittwoch in den frühen Morgenstunden auf richterlichen Beschluss die Wohnung des mutmaßlichen Einbrechers.

Die Beamten fahndeten nach dem Mann bereits im Vorfeld, da gegen ihn zwei Haftbefehle, unter anderem im Zusammenhang mit Drogendelikten, bestanden.

Bei der Festnahme in seiner Wohnung erlitt der offensichtlich unter Drogeneinfluss stehende Mann einen Schwächeanfall und musste die Nacht unter polizeilicher Bewachung im Klinikum Worms verbringen.
Er wurde am Donnerstag, dem 26.09.2019, dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn erließ. Der Einbrecher sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt in Haft.

Die Ermittler konnten umfangreiches mutmaßliches Diebesgut in der Wohnung des Mannes auffinden. Die Überprüfung und Zuordnung der sichergestellten Gegenstände dürfte aufgrund der Menge noch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen. Doch bereits jetzt ist den Ermittlungsbehörden klar, dass der Mann für weitere, bislang ungeklärte, Taten in Frage kommt. Hierauf konzentrierten sich nun die weiteren Ermittlungen.

Der Wormser muss aufgrund der Einbrüche mit einer empfindlichen Haftstrafe rechnen. Einbrüche in Wohnungen haben aufgrund der damit verbundenen, teilweise schweren psychischen, Folgen für die Opfer eine Mindeststrafandrohung von einem Jahr bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe.

Neben Diebesgut beschlagnahmten die Kriminalbeamten auch eine größere Menge unterschiedlicher Drogen, unter anderem Marihuana und Amphetamin, in der Wohnung. Der Mann muss sich deshalb nun auch wegen illegalem Drogenhandel verantworten.

PM der PD Worms vom 30.09.2019

Nach einer am Freitagabend begangenen „Schwarzfahrt“ im IC 2213 auf der Strecke Düsseldorf nach Koblenz wurde ein 27-jähriger Somalier von einer Streife der Bundespolizei im Hbf Koblenz kontrolliert.

Gegen ihn lagen zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und Essen wegen Diebstahls und Erschleichen von Leistungen mit einer Gesamtfreiheitsstrafe von 60 Tagen vor.

Weiterhin fünf anhängige Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Diebstahl, Erschleichen von Leistungen, Beleidigung und unerlaubtem Aufenthalt sowie zu guter Letzt zwei Schengen-Fahndungen von der Schweiz und den Niederlanden.

Im Rahmen der Mitnahme zur Dienststelle verhielt sich der Mann unkooperativ, aggressiv und wehrte sich gegen die Maßnahme, so dass er gefesselt wurde. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,25 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er zur JVA Koblenz verbracht.

PM der BPOLI Trier vom 23.09.2019