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Die Flucht eines Autofahrers vor einer Polizeikontrolle endete am 14.04.2021, um 18.08 Uhr, mit einem Unfall in der Speyerer Straße in Schifferstadt. Bei dem flüchtigen Wagen handelte es um einen Mercedes. Die Beamten der Polizeiautobahnstation Ruchheim stellten den Wagen um 17.54 Uhr auf der A61, Höhe Anschlussstelle Hockenheim, in Fahrtrichtung Koblenz fest. Da an dem Auto keine Kennzeichen angebracht waren, wollten die Polizisten diesen kontrollieren. Bereits beim Erblicken des Polizeiautos beschleunigte der Mercedes-Fahrer stark. Vor dem Parkplatz Binshof konnten die Polizisten den Mercedes überholen und sich vor den Wagen setzen. Mit dem Anhaltesignalgeber „Bitte Folgen“ sollte der Fahrer auf den Parkplatz geleitet werden. Kurz vor der Auffahrt zum Parkplatz beschleunigte der Mercedes, überholte das Polizeiauto und raste davon. Die Streife folgte dem Wagen. Am Autobahnkreuz Speyer wechselte der Flüchtige auf die B9 Richtung Ludwigshafen. An der Anschlussstelle Otterstadt verließ er die B9 und setzte seine Fahrt über den Rinkenbergerhof zur L454 und von dort nach Schifferstadt fort. Ortseingang Schifferstadt bog der Mercedes links auf die Neustadter Straße ab. Dieser folgte er an der Mülldeponie vorbei bis zur nächsten Einmündung, wo er nach rechts abbog und wieder Schifferstadt erreichte. Hier fuhr er weiter über die Iggelheimer Straße, Burgstraße bis zur Speyerer Straße. Am Kreisverkehrs Speyerer Straße / Neustadter Straße / Herzog-Otto-Straße waren mittlerweile mehrere Polizeiautos als Sperren postiert.

Um ein Umfahren der Absperrung zu verhindern, fuhr der folgende Streifenwagen auf die Sperrfläche neben den Flüchtigen. Dieser versuchte trotzdem vor dem Polizeiauto auf den linken Fahrstreifen zu wechseln, was ihm aber nicht gelang.

Er kollidierte dabei mit dem Polizeifahrzeug. Nun beendete der Fahrer seine Flucht, wollte aber sein Auto nicht verlassen und verriegelte die Tür. Die Scheibe der Beifahrertür wurde daraufhin eingeschlagen und die Verriegelung geöffnet. Nachdem der Mann sein Auto verlassen hatte, wurde er von den Polizisten festgenommen. Hiergegen sperrte sich der Mann, weshalb er mit körperlicher Gewalt zu Boden gebracht werden musste.

Bei dem Fahrer des flüchtigen Mercedes handelte es sich um einen 20-jährigen aus Speyer. Dieser gab an, keine Lust auf eine Kontrolle der Polizei gehabt zu haben. Sowohl die Überprüfung des Mannes u.a. nach Drogen oder Alkohol verlief erfolglos. Auch der Wagen war tatsächlich ordnungsgemäß zugelassen, nur die amtlichen Kennzeichen hatte er nicht angebracht.

Bei der Flucht fuhr der Mann mit stark überhöhter Geschwindigkeit sowohl auf den Landstraßen als auch im Stadtgebiet Schifferstadt. Es ist davon auszugehen, dass er bei der Fahrt andere Verkehrsteilnehmer behinderte und gefährdete.

Gegen den 20-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, verbotenem Kraftfahrzeugrennen und Widerstand eingeleitet. Der Führerschein des Mannes und der Mercedes wurden beschlagnahmt.

Die Polizei bittet dringend um Zeugenhinweise: – Wer hat gestern auf der Strecke A61, B9, Anschlussstelle Otterstadt, Rinkenbergerhof, L454, Schifferstadt die Flucht des Mercedes beobachtet? – Wer wurde von dem Mercedes behindert oder gefährdet?

Hinweise bitte an die Polizeiautobahnstation Ruchheim, Telefon: 06237/933-0 oder E-Mail: pastruchheim@polizei.rlp.de

PM der Polizeiautobahnstation Ruchheim  vom 15.04.2021

Am 14. April gegen 18.30 Uhr stellte eine Streife der Polizeiwache Gerolstein in der Brunnenstraße in Gerolstein einen PKW fest, bei dem der Verdacht bestand, dass der Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sein könnte und beabsichtigten das Fahrzeug zu kontrollieren.

Der Wagen fuhr bei Erkennen des Streifenwagens auf einen Parkplatz und hielt dort an. Der Fahrer kletterte über seine Mitfahrerin hinweg aus der Beifahrertür ließ sich auf dem Boden fallen. Der augenscheinlich alkoholisierte 41-Jährige Fahrzeugführer versuchte nach dem Anhalten noch ein Bier zu trinken und verhielt sich gegenüber den Polizisten aggressiv und renitent. Bei der folgenden Fesselung leistete er Widerstand und beleidigte die Beamten.

Im Fahrzeug befanden sich neben der Mitfahrerin noch 4 Kinder im Alter zwischen 6 Monaten und 14 Jahren.

Gegen den 41-Jährigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet und ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Zeugen des Vorfalls sollen sich bitte bei der Polizeiwache Gerolstein unter der Telefonnummer 06591-95260 melden.

PM der PD Wittlich vom 15.04.2021

Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes stellte in der Fußgängerzone einen im Auto sitzenden Falschparker fest und sprach diesen an. Sofort stieg der 20-jährige Fahrer aus und schlug dem Ordnungshüter in aggressiver Weise mit den Händen gegen den Oberkörper, um ihn wegzustoßen. Der Kollege des Geschädigten eilte zur Hilfe und brachte den Aggressor zu Boden, um ihn zu fixieren. Daraufhin mischte sich der Beifahrer des aggressiven jungen Mannes ins Geschehen ein und sprühte dem zu Hilfe eilenden Beamten eine Flüssigkeit aus einer Dose ins Gesicht. Im Nachgang stellte sich heraus, dass es sich vermutlich um ein Deodorant handelte. Der Geschädigte erlitt gerötete Augen und klagte über leichte Schmerzen. Der beschuldigte Fahrer war für die hinzugerufenen Polizeibeamten kein Unbekannter. Gegen die beiden Männer wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PI Bingen vom 14.04.2021

Am 12. April 2021 gegen 13.15 Uhr setzte sich ein 23-jähriger Mann im Mainzer Hauptbahnhof weinend auf einen Schienenkopf und reagierte nicht mehr auf die Rufe, der auf dem Bahnsteig stehenden Reisenden. Zum Glück waren zu dieser Zeit keine Zugankünfte auf diesem Gleis vorgesehen. Die sofort hinzugezogenen Bundespolizisten des Bundespolizeireviers Mainz konnten den Mann aus dem Gleisbereich entfernen und zur Wache bringen. Dort äußerte er Suizidgedanken und gab an unter Depressionen zu leiden. Seine verordneten Medikamente nehme er nicht mehr. Der Mann wurde auf eigenes Betreiben in die Uniklinik Mainz eingewiesen, um sich einer medizinischen Behandlung zu unterziehen.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 13.04.2021

Völlig unbelehrbar zeigte sich am 10.04.2021 ein 19-jähriger Jugendlicher, der seine Freundin beleidigte und so die Polizei auf den Plan rief. Auch im Beisein der Beamten beruhigte sich der Jugendliche nicht, sodass er in Gewahrsam genommen werden musste. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM des PP Rheinpfalz vom 11.04.2021

Am gestrigen Nachmittag griff ein 40-jähriger Mann in Germersheim eine Polizeibeamtin an und musste aufgrund dieses Angriffs mit dem Distanzelektroimpulsgerätes (Taser) zu Boden gebracht werden. Um 17:20 Uhr wurde bei der Polizei Germersheim eine pöbelnde Person in der Bahnhofstraße in Germersheim gemeldet. Während des Einsatzes wurde der 40-jährige Beschuldigte deutlich aggressiver gegenüber den Polizisten. Nachdem sich der Beschuldigte vor Ort auszog und die Polizisten durch mehrfaches Zeigen des Mittelfingers beleidigte, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Bei der anschließenden Durchführung der Ingewahrsamnahme ging der 40-jährige auf eine Polizeibeamtin los, sodass das Distanzelektroimpulsgerät (Taser) eingesetzt werden musste, um den Angriff abzuwehren. Da der Beschuldigte einen Atemalkoholwert von 3,31 Promille vorweisen konnte, wurde ihm im Anschluss eine Blutprobe entnommen. Des Weiteren wurde der 40-Jährige über Nacht in polizeiliches Gewahrsam genommen.

PM der PD Landau vom 10.04.2021

Am 09.04.2021 gegen 20:07 Uhr geht die Meldung über eine aggressive, herumrandalierende männliche Person in einer Wohnung im Stadtteil Bingerbrück ein. Aufgrund mehrfacher im Vorfeld getätigter suizidaler Äußerungen gegenüber der Ehefrau wird die Wohnungstür gewaltsam geöffnet. Im Wohnzimmer kann der 37-jährige Aggressor mit einem Metallstab in der Hand angetroffen werden. Der mehrfachen Aufforderung den Metallstab zur Seite zu legen, kommt er nicht nach, weshalb der Taser (Distanzelektroimpulsgerät) eingesetzt werden muss. Nachdem der 37-Jährige gefesselt und von einem Notarzt untersucht wird, wird er in die Rheinhessenfachklinik nach Alzey gefahren. In der Wohnung selbst kann eine Übungspanzerfaustgranate und ein Teil eines Maschinengewehres aufgefunden und sichergestellt werden. Ein vorangegangener Drogenkonsum dürfte für den psychischen Ausnahmezustand des Mannes mitursächlich gewesen sein. Die eingesetzten Beamten bleiben unverletzt.

PM der PI Bingen vom 10.04.2021

Am späten Donnerstagabend erhielt die Polizeiinspektion Straßenhaus mehrere Mitteilungen über eine betrunkene, aggressive Person in der Hauptstraße in Asbach. Der Beschuldigte trat gegen Zäune und pöbelte Umstehende an. Bei Eintreffen des Streifenwagens ging der 46-jährige Mann unmittelbar und aggressiv auf die Beamten zu. Die Aufforderung zum Stehenbleiben wurde missachtet. Daher wurde er mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und dort fixiert. Hierbei leistete er keinen Widerstand. Im Rahmen der weiteren Einsatzbewältigung beleidigte der Beschuldigte massiv die eingesetzten Beamten.

Der stark alkoholisierte Beschuldigte wurde anschließend zur Verhinderung weiterer Straftaten bis zu seiner Ausnüchterung ins polizeiliche Gewahrsam verbracht.

PM der PI Straßenhaus vom 09.04.2021

Am Donnerstag dem 08.04.2021 ist es in der Region wieder vermehrt zu Anrufen falscher Polizeibeamter, die überwiegend ältere Mitbürger kontaktierten und ein tödliches Unfallgeschehen, unter Beteiligung von Angehörigen schilderten. Bei den bekanntgewordenen Fällen meldete sich ein angeblicher Polizeibeamter der Polizei in Karlsruhe und teilte den Angerufenen mit, dass ein Familienmitglied, (Enkel, Tochter, Sohn etc.) in einen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang verwickelt wäre. Den Angerufenen wird mitgeteilt, dass der Enkel, Tochter oder Sohn bei diesem Verkehrsunfall einen Menschen getötet habe und nun seitens der Polizei festgenommen wurde. Für die Freilassung müsse nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Kaution im fünfstelligen Eurobereich gezahlt werden. Um den Wahrheitsgehalt dieser Aussage zu unterstreichen und Druck auf die Angerufenen auszuüben, übergibt der angebl. Polizeibeamte das Telefon der Tochter, dem Enkel oder Sohn, welche das vermeintliche Unfallgeschehen in theatralischer Form wiedergeben. Hiernach übernimmt der falsche Polizeibeamte wieder die Gesprächsführung und teilt den Angerufenen mit, dass sich die Staatsanwaltschaft umgehend zwecks Klärung der Zahlungsmodalitäten telefonisch meldet. Die Betroffenen sollten daher keines Falls mit anderen Personen Kontakt aufnehmen. Die mögliche Kaution würde innerhalb von 24 Stunden durch die Staatsanwaltschaft wieder an den Einzahler zurückgezahlt.

Es handelt sich hierbei erneut um eine perfide Masche um an Ersparnisse von älteren Menschen zu kommen.

Die Polizei rät bei derartigen Anrufen umgehend Kontakt mit der örtlichen Polizei aufzunehmen. Natürlich kann ein Unfallgeschehen nie ausgeschlossen werden, jedoch wird weder seitens der Polizei noch der Staatsanwaltschaft, in einem solchen Zusammenhang, eine Kaution für eine Freilassung erhoben.

Die Kriminalpolizei Idar-Oberstein mahnt deswegen zur Vorsicht:

Seien Sie misstrauisch bei derartigen Anrufen. Beenden sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben. Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Überweisung oder Übergabe von Geldbeträgen ein. Im Telefondisplay angezeigte Nummern können technisch manipuliert werden und sind kein Beleg für den tatsächlichen Anruf eines Polizeibeamten. Lassen Sie sich gegebenenfalls eine Rückrufnummer geben, die Sie über ihre zuständige Polizeidienststelle überprüfen lassen können. Rufen Sie im Zweifelsfall Ihre zuständige Polizeidienststelle an. In Notfällen wählen Sie die 110.

PM der Kriminalinspektion Idar-Oberstein vom 09.04.2021

Am Mittwoch (07.04.2021) gegen Mittag wollte ein unter Quarantäne stehender 28-Jähriger seine Wohnunterkunft in Weisenheim verlassen. Beamte der Polizei Bad Dürkheim waren auf Ersuchen der Kreisverwaltung Bad Dürkheim dort eingesetzt, um die vom Gesundheitsamt erlassene Quarantäneverfügung zu überwachen. Der 28-Jährige leistete bei der Feststellung seiner Personalien Widerstand und griff die Polizeibeamten an.

Nachdem der Mann aggressiv auf die Polizeibeamten zuging, mussten die Beamten den Taser zunächst androhen und dann auch einsetzen. Der 28-Jährige konnte dann fixiert werden. Da der Mann sich scheinbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er in eine Klinik verbracht. Ein 29-jähriger Polizeibeamter und der 28-jährige Tatverdächtige wurden leicht verletzt.

PM des PP Rheinpfalz vom 08.04.2021