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Bei einem Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen der Polizei Worms wurden am heutigen Morgen vier Personen verletzt. Wegen eines Brandmeldealarms bei der Firma Südzucker Offstein war kurz vor 09:00 Uhr eine Polizeistreife mit Blaulicht und Martinshorn auf der Anfahrt. Von der B47, aus Richtung Monsheim kommend, geriet der Streifenwagen beim Rechtsabbiegen in Richtung Hohen-Sülzen auf der
L455 auf die Gegenfahrspur und kollidierte mit einem entgegenkommenden PKW. Hierbei wurde der 35-jährige Fahrer des Opel Corsa schwer, die drei Polizisten im Audi leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, insgesamt ca. 35.000 Euro. Wie sich herausstellte war Auslöser für den Brandalarm bei Südzucker eine Rauchentwicklung in einem Schaltschrank, verletzt wurde dadurch niemand.

PM der PD Worms vom 09.04.2019

Spärlich bekleidet und weinend rennt eine junge Frau durch die Straßen von Ludwigshafen. Sie hat eine rote Schwellung am Arm, in ihrem Gesicht schwillt das Auge langsam zu, während von einem Cut an der linken Braue Blut rinnt. Sie ist verzweifelt. Weil sie weiß, dass wenn sie jetzt nach Hause zurückgeht, dort ihr Albtraum wartet. Ihr Mann, der sie mit einem Rucksack voller Metallgegenstände schlägt, der ihr die Haare rasiert, um sie zu demütigen und der nun auch keinen Halt mehr vor ihren Kindern macht. Sie rennt durch die Straßen und findet schließlich Schutz bei einer Unbekannten, die fragt, ob sie helfen kann und die Polizei anruft.

Die Geschichte entspringt nicht der Fantasie eines Drehbuchautors. Sie ist Realität. Täglich werden Frauen Opfer von Gewalt in engen sozialen Beziehungen. 2017 wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz 2.186 Fälle Häuslicher Gewalt verzeichnet. Für 2018 zeichnen sich nach dem ersten Halbjahr ähnliche Tendenzen ab.

Welche verheerenden Auswirkungen Gewalt in engen sozialen Beziehungen hat, weiß Elisabeth Bender. Sie ist Opferschutzbeauftrage im Polizeipräsidium Rheinpfalz und kümmert sich um Betroffene. Im Interview erklärt die 41-Jährige Polizeioberkommissarin aber auch, welche Möglichkeiten die Frauen haben, und dass Gewaltsituationen nicht ausweglos sind.

Was macht eine Opferschutzbeauftragte?

Meistens bekomme ich die Sachverhalte von meinen Kollegen der Polizeidienststellen im Polizeipräsidium Rheinpfalz geschickt. Ich wende mich dann an die Opfer um herauszufinden, wie ich konkret helfen kann und an welche Stelle ich die Frauen am besten vermitteln soll. Außerdem stehen meine Kontaktdaten auch im Internet. Das heißt, dass auch Frauen deren Fall noch nicht bei der Polizei liegt, sich bei mir melden können und Hilfe bekommen. Neben mir gibt es außerdem auf jeder Polizeidienststelle in unserem Präsidium einen Ansprechpartner für Opferschutz. Auch diese Kolleginnen und Kollegen können jederzeit angesprochen werden und bieten Unterstützung.

Wenn ich selbst betroffen bin und merke, ich kann nicht mehr, was wäre der beste Weg?

Es ist ganz wichtig, zunächst einmal darüber zu sprechen und jemand ins Vertrauen zu ziehen. Egal wen. Das kann zum Beispiel die Polizei sein. Aber zum Beispiel auch jemand von der Interventionsstelle. Die Interventionsstelle ist eine Art Brücke ins Hilfesystem. Sie tritt proaktiv an die Frauen heran und signalisiert „Wir sind da!“. Danach schaut sie dann, welche Organisation im Hilfesystem genau die richtige ist, um der Frau weiterzuhelfen. Und wir haben ein sehr großes Hilfesystem. Da sind zum Beispiel auch die Trauma-Ambulanz, die den Frauen psychologisch beisteht oder die psycho-soziale Prozessbegleitung, die während der Gerichtsverfahren unterstützen kann. Darüber hinaus gibt es noch viele andere Frauenunterstützungseinrichtungen. Nicht zuletzt können außerdem Angehörige und Freunde eine große Hilfe sein.

Wenn ich nun erfahre, dass beispielsweise meine Schwester von ihrem Partner misshandelt wird. Wie sollte ich mich dann verhalten?

Zunächst einmal geht es vor allem darum aufmerksam zu sein und zuzuhören. Wenn es Hinweise darauf gibt, dass ein Angehöriger betroffen ist, sollten diese im Vertrauen angesprochen werden. Im nächsten Schritt können sich dann auch die Familienmitglieder an mich, die Polizei oder an alle Frauenunterstützungseinrichtungen wenden. Hier wird ihnen genau erklärt, welche Möglichkeiten sie haben und wie sie ihre Angehörige am besten unterstützen können.

Welche Möglichkeiten hat denn die Polizei, um mir zu helfen, wenn ich betroffen bin?

Seit 17 Jahren haben wir bei der Polizei einen Paradigmenwechsel. Das heißt unser gesamtes Vorgehen richtet sich mittlerweile nur noch gegen die Täter. Die Frauen können zum Beispiel in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und die Männer werden der Wohnung verwiesen und bekommen beispielsweise ein Kontaktaufnahmeverbot durch uns. Der Opferschutz hat bei uns eine ganz besondere Bedeutung bekommen. Die Frauen werden schon vor Ort von den Kollegen beraten, über ihre Möglichkeiten informiert und werden dann ans Hilfesystem weitergereicht. Außerdem ergänzt seit zwei Jahren unser Hochrisikomanagement diesen Prozess in der Polizei.

Hochrisikomanagement, was ist das?

Wir haben über die Jahre neue Verfahren implementiert, um Opfer von häuslicher Gewalt besser zu schützen. Trotz aller Maßnahmen kam es immer noch zu gravierenden Gewaltexzessen. Folge des Ganzen ist unser Hochrisikomanagement. Das bedeutet, dass mit spezifischen Analyse-Tools jeder Fall geprüft wird, um weitere Maßnahmen gezielt zu ergreifen und die Gefahr somit zu reduzieren. Eine unabhängige wissenschaftliche Studie hat gezeigt, dass dieses Vorgehen sehr wirkungsvoll ist.

Viele Betroffenen zögern, sich Hilfe zu suchen und aus der Gewaltspirale auszubrechen. Was sagen Sie diesen Frauen?

Ich kann jede Frau nur ermutigen, für sich selbst einzustehen. Wem Unrecht geschieht, der muss für sein Recht kämpfen! Der muss sich Hilfe holen. Meine klare Botschaft ist: Schütz dich! Hol dir Hilfe. Ruf uns an! Notruf 110. Wir kommen zu dir. Wir stehen dir bei. Niemand muss Hemmungen haben, sich an die Polizei zu wenden. Wer Unterstützung braucht, darf sie einfordern und wird sie auch immer von uns bekommen.

Kontakt zur Opferschutzbeauftragten:

Elisabeth Bender
Bismarckstraße 116
67059 Ludwigshafen
Tel.: 0621 – 963-1162
opferschutz.pprheinpfalz(at)polizei.rlp.de

PM des PP Rheinpfalz vom 23.11.2018

Zum Erfahrungsaustausch rund um das Thema „Gewalt gegen Rettungskräfte“ haben sich am Freitag Einsatzkräfte der Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei beim Polizeipräsidium Westpfalz getroffen.

Neben Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte erfahren auch Hilfeleistende von Rettungsdienst und Feuerwehr zunehmend Gewalt. Während die Angehörigen der Polizei schon alleine als Träger des Gewaltmonopols mit dieser Thematik vertraut sind und im Rahmen von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen auf Gewalterfahrungen vorbetreitet werden, liegen bei Kräften anderer Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wenige Erfahrungswerte vor.

Diesem Gedanken folgend lud das Polizeipräsidium Westpfalz Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer BOS zu einem Seminartag ein. Dr. Markus Matthias Thielgen, Psychologe der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz (HdP), sowie Thomas Sauer, Kommunikationsexperte der HdP, stellten Möglichkeiten zum Umgang mit Gewalt im Alltag von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr dar. Insbesondere die polizeilichen Teilnehmer konnten von ihren Erfahrungen im Umgang mit gewalttätigen Situationen berichten und sich mit anderen Einsatzkräften austauschen.

Mit einer Gesetzesänderung reagierte der Gesetzgeber im Jahr 2017 auf die zunehmende Gewalt gegenüber Rettungskräften und führte den Paragraphen 115 Strafgesetzbuch ein. Demnach wird bestraft, wer bei Unglücksfällen, gemeiner Gefahr oder Not Hilfeleistende der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes oder eines Rettungsdienstes durch Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt behindert. Wer in diesen Situationen die Einsatzkräfte tätlich angreift wird bestraft. Das Strafmaß sieht dabei Geldstrafen beziehungsweise Freiheitstrafen von bis zu fünf Jahren vor.

Den Einsatzkräften von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei schlagen immer öfter Hass, Beleidigungen und Gewalt entgegen. Immer öfter wird ihre Arbeit durch einen Mangel an Respekt erschwert – mangelnder Respekt vor dem Gesetz und vor den Menschen, die es durchsetzen. Mit der Gesetzesänderung werden tätliche Angriffe gegen Einsatzkräfte künftig härter bestraft. Und dies unabhängig davon, ob sie gerade eine Vollstreckungshandlung vornehmen oder nur in sonstiger Weise dienstlich handeln.

PM des PP Westpfalz vom 23.11.2018

Im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz werden Weihnachts-, Winter- und Silvestermärkte betrieben. Stimmungsvolle Atmosphäre im weihnachtlichen Lichterglanz sorgt für die passende Einstimmung auf das Fest der Liebe. Weihnachtsmärkte symbolisieren zum einen das Christentum zum anderen die Konsumkultur. Zudem erfreuen sich die Märkte immer über sehr viele Besucher. Die Bedrohungslage in Deutschland und in Europa ist nach wie vor unverändert, sodass auch der diesjährigen Weihnachtsmarktsaison eine besondere Bedeutung beizumessen ist. Aufgrund des zu erwartenden hohen Besucheraufkommens, der meist zentralen Lage und offener Zugangsmöglichkeiten, besteht eine besondere Gefährdungsrelevanz. Den Sicherheitsbehörden liegen aktuell keine Erkenntnisse vor, aus denen sich eine konkrete Gefährdung speziell für Weihnachtsmärkte in Deutschland ableiten lassen könnte. Aufgrund der aktuellen Gefährdungseinschätzung besteht keine Veranlassung, auf die Durchführung von Weihnachtsmärkten oder deren Besuch zu verzichten. Gleichwohl stehen die Weihnachtsmärkte im besonderen Fokus von Polizei und Sicherheitsbehörden. Das Polizeipräsidium Rheinpfalz wird auch in diesem Jahr alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um den Bürgerinnen und Bürgern ein hohes Maß an Sicherheit auf unseren Märkten zu gewährleisten. Bereits im Vorfeld fanden Sicherheitsgespräche zwischen der Polizei, den Veranstaltern und den Kommunen statt. Während der Märkte werden wir eine sichtbare Präsenz von uniformierten Polizisten zeigen. Diese werden auch gemeinsam mit den kommunalen Vollzugsdiensten die Märkte bestreifen. Ebenso werden zivile Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zum Einsatz kommen. Auf dem Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen auf dem Berliner Platz wird zudem auch eine polizeiliche Videoüberwachung durchgeführt, für den Thomas Nast Nikolausmarkt in Landau ist eine solche Überwachung ebenfalls vorgesehen.

Abgesehen von dieser abstrakten Gefährdungssituation sind Weihnachtsmärkte aber auch Tummelplatz von Taschen- und Trickdieben. Damit man den Bummel über den Weihnachtsmarkt unbeschwert genießen kann, kann jeder einzelne Bürger etwas tun. Für sicheres Verhalten auf Weihnachtsmärkten haben wir folgende Tipps:

– Geld, Zahlungskarten, Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung dicht am Körper tragen.

– Nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mitnehmen, wie tatsächlich benötigt wird.

– Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite dicht am Körper tragen.

– Im Gedränge verstärkt auf Wertsachen achten.

– Misstrauisch sein, wenn man plötzlich angerempelt oder „in die Zange“ genommen wird.

– Wenn es doch zum Diebstahl gekommen ist und die Zahlungskarte gestohlen wurde, diese sofort mit dem Sperrnotruf 116 116 sperren.

PM des PP Rheinpfalz vom 22.11.2018

Symbolfoto

Ein eher ungewöhnliches Ende nahm eine Verkehrskontrolle durch Polizeibeamte aus Germersheim am Freitagabend (16.11.). Gegen 17:30 Uhr kontrollierten diese im Bereich Schwegenheim ein Auto mit defektem Rücklicht. Es entwickelte sich ein Gespräch mit dem zugehörigen Autofahrer. Am Ende der durchgeführten Kontrolle fragte der junge Mann spontan, ob er in diesen allgemein schwierigen Zeiten ein kurzes Gebet für die Polizisten sprechen dürfe. Diesen augenscheinlichen Herzenswunsch wollten die Beamten dem 22-jährigen Hasslocher nicht verwehren, welcher sein Vorhaben auch umgehend in die Tat umsetzte. Anschließend setzten die Beamten – gerührt von der Anteilnahme des jungen Mannes – ihre Streifenfahrt fort.

PM der PD Landau vom 19.11.2018

Bundespolizisten der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern nahmen gestern gegen 14.55 Uhr einen Mann in einer Regionalbahn von Pirmasens nach Kaiserslautern fest. Der 25-Jährige war vom Amtsgericht Kaiserslautern wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu 18 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Dies ergab eine routinemäßige Kontrolle des Wohnsitzlosen. Der Mann wurde anschließend in die nächstliegende Justizvollzugsanstalt gebracht.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 16.11.2018

Durch die Bereitschaftspolizei wurde am heutigen Vormittag eine Kontrollstelle in der Arndtstraße eingerichtet. Im Rahmen dieser sollte kurz nach 10:00 Uhr ein Autofahrer angehalten werden, wozu ein 24-jähriger Polizeibeamter einem Autofahrer Zeichen zum Anhalten gab. Zunächst verlangsamt der PKW die Geschwindigkeit und lenkt nach rechts ein. Während der Beamte an das Fahrzeug herantrat, zog der PKW plötzlich nach links und beschleunigte, wodurch der Polizeibeamte vom Fahrzeug erfasst und verletzt wurde. Der 87-jährige Autofahrer prallte im Anschluss gegen das rechts am Straßenrand abgestellte Polizeieinsatzfahrzeug. Nach eigenen Angaben sei er vom Bremspedal auf das Gaspedal abgerutscht. Der Beamte zog sich Prellungen und Schürfwunden zu und wurde zur Untersuchung ins Klinikum gebracht.

PM der PD Worms vom 15.11.2018

Am 12.11.2018, gegen 18:30 Uhr, befuhr ein 21-jähriger aus Bendorf mit seinem PKW die A 48 aus Rtg. Koblenz kommend in Rtg. Bendorf. Er wurde hier von einem PKW, in dem der spätere Beschuldigte saß, geschnitten. Im weiteren Verlauf wollte der Geschädigte den PKW wieder überholen. Als er auf der Höhe des PKW war, der ihn geschnitten hatte, sah er wie dessen Beifahrer durch das Fenster der Fahrerseite einen Gegenstand an sein Fahrzeug warf. Weiterhin beleidigte der Beifahrer ihn mit dem ausgestreckten Mittelfinger. Beide Parteien fuhren dann zur Polizei. Hier konnte im Rahmen der Spurensuche festgestellt werden, dass der Beifahrer ein Mettbrötchen über die Autobahn warf und damit das andere Fahrzeug traf. Ob auch Zwiebeln dabei waren, konnte nicht mehr festgestellt werden. Dem Mettwerfer erwartet nun ein Strafverfahren. Zeugen die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich bei der Polizei in Bendorf 02622-9402-0 zu melden.

PM der PD Koblenz vom 14.11.2018

„Nach Worten von Innenminister Roger Lewentz ist die Polizei im Kreis Ahrweiler gut aufgestellt. Der Personalbestand übertreffe sogar leicht die Soll-Stärke. 16 Streifen- und Zivilfahrzeuge stehen im Landkreis zur Verfügung.“

Online-Artikel, 09.11.2018
http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/ahr-und-rhein/bad-neuenahr-ahrweiler/Polizei-im-Kreis-Ahrweiler-ist-gut-aufgestellt-article3977127.html?fbclid=IwAR0k_0GbVlZbdbQErP0BaNd5F7I6eDg83lWA-OCurpn9rzivYV89dNkpWHI

 

Es handelt sich beim Kreis Ahrweiler um einen Landkreis im nördlichen Rheinland-Pfalz. In diesem Landkreis liegt zum einen der Sitz unseres Vereins, Keine Gewalt gegen Polizisten e.V., zum anderen befinden sich darin drei Polizeidienststellen.

Das liest sich erstmal viel, der Landkreis ist aber sehr groß, man ist bspw. von manchen Ecken eines Dienstgebietes in die andere bei optimalen Sicht- und Witterungsverhältnissen durchaus eine halbe Stunde unterwegs.

Sehr oft haben diese Dienststellen nur jeweils eine Streife zur Verfügung.

Für mich ist das nicht „gut aufgestellt“, sorry.

Leidtragende sind die Polizeibeamtinnen und -beamten selbst, die oft Anrufe beantworten müssen mit: „Sie müssen warten, wir haben gerade keine Streife frei.“

Was natürlich keiner mehr glaubt, wenn er solche Aussagen zu lesen bekommt.

Dann kommen wieder jene zum Zug, die glauben, unsere Polizistinnen und Polizisten würden sich in den Dienststellen die Eier schaukeln, während sie eigentlich jede Menge zu tun haben. ?

 

In der Nacht vom 10. auf den 11.11.2018 kam es zu einer intensiven Auseinandersetzung eines Pärchens aus Trechtingshausen. Hierbei stritten sich eine 41-jährige Frau und ihr 48-jähriger Lebensgefährte. Aufgrund einer Nichtigkeit kam es zunächst zur körperlichen Auseinandersetzung. Da sich die Frau jedoch nicht beruhigte, sah sich der Mann gezwungen die Frau vor die Haustür zu bugsieren und die Polizei zu verständigen. Die Dame ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und trat eine Fensterscheibe ein und gelangte wieder in das Anwesen. Da sie sich dabei verletzte, wurde sie zunächst ins Krankenhaus verbracht und von der Polizei aufgefordert nicht zur Wohnung zurückzukehren. Dies interessierte sie jedoch nicht, sodass sie erneut bei dem Mann aufkreuzte und nun weitere Fensterscheiben und die Heckscheibe seines Fahrzeuges einschlug. Die leicht alkoholisierte und hochemotionale Frau wurde im Anschluss dem Polizeigewahrsam zugeführt, um sich etwas zu beruhigen. Es wird nun wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.

PM der PI Bingen vom 11.11.2018