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Am frühen Sonntagmorgen kam es zu einer Körperverletzung auf der Parkinsel. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme durch die Polizei beleidigte der 33-jährige Beschuldigte die Beamten aufs Übelste. Er war nicht zu beruhigen und gebärdete sich immer aggressiver, was wohl auch auf seine Alkoholisierung zurückzuführen sein dürfte. Aufgrund seines Verhaltens wurde er letztlich in Gewahrsam genommen. Nun erwarten den Mann nicht nur eine Strafanzeige wegen Körperverletzung, sondern auch wegen Beleidigung.

PM des PP Rheinpfalz vom 24.05.2020

Am späten Samstagabend konnten drei junge Männer aus Rheinböllen ermittelt werden, die gegen 22:30 Uhr einen Anwohner der Bacharacher Straße vor der Haustür bedroht und die Herausgabe von 80,- Euro Bargeld und zwei Scheckkarten mit PIN erpresst hatten. Bei der Tatausführung waren die Täter mit einer Eisenstange, einer Eisenkette und einem Teleskopschlagstock bewaffnet gewesen.
Durch einen Hieb mit dem Schlagstock war der Geschädigte zudem leicht verletzt worden. Die Täter waren zunächst geflüchtet, konnten aber nach Hinweis des Geschädigten in einer Wohnung in der Simmerner Straße angetroffen und festgenommen werden. Waffen und Tatbeute wurden sichergestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die Täter nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt

PM der PI Simmern/Hunsrück vom 24.05.2020

Am frühen Morgen des 19.05.2020 wird durch die Autobahnpolizei Bensberg in Höhe des Autobahnkreuzes Köln-Ost ein verdächtiger PKW wahrgenommen.
Dieser wird auffällig langsam geführt und überfährt hierbei eine Sperrfläche.
Eine Überprüfung der Kennzeichen ergibt, dass diese zur Fahndung ausgeschrieben wurden. Daraufhin entschließen sich die beiden Polizisten, den PKW einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Im Kofferraum des Fahrzeuges werden Tabakwaren im Wert von ca. 1400 EUR festgestellt. Da kein Eigentumsnachweis erbracht wird, wird das Fahrzeug nach weiteren Informationen durchsucht. Hierbei ergeben sich Hinweise, dass die Zigaretten aus einem wenige Stunden zuvor begangenen Einbruchsdiebstahl in den REWE-Markt in Ransbach-Baumbach erlangt wurden. Der 25-jährige Fahrzeuginsasse wird daraufhin vorläufig festgenommen und im Laufe desselben Tages der Haftrichterin am Amtsgericht Koblenz vorgeführt. Diese erlässt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Koblenz einen Untersuchungshaftbefehl, sodass der Tatverdächtige sich nunmehr in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt befindet.

PM der PD Montabaur vom 23.05.2020

Am 23.05.2020 gegen 06:30 Uhr randalierte ein 35-Jähriger in seiner Wohnung im Ludwigshafener Stadtteil Nord, weshalb Anwohner die Polizei verständigten. Gegenüber den Polizisten verhielt sich der Mann von Anfang an höchst aggressiv, beleidigte diese und baute sich in „Kampfstellung“ vor ihnen auf. Zunächst wollte der Mann in seine Wohnung zurück, trat aber kurz danach auf den Flur des Treppenhauses und wollte mit einem Messer auf die Polizisten losgehen. Er wurde mittels DEIG (Distanz-Elektroimpulsgerät) gestoppt und konnte festgenommen werden. Während des Einsatzes wurden keine Polizisten verletzt. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte gefährliche Körperverletzung und Beleidigung.

 

PM des PP Rheinpfalz vom 23.05.2020

Bei einer nächtlichen Streifenfahrt in der Nacht zum Samstag durch ein Wohngebiet in Rülzheim kam es zu einem kleinen Rettungseinsatz, der vom Alltag etwas ablenkte. Eine Polizeistreife fand mitten auf einer Straße einen Igel. Dieser war bei genauerem Hinsehen verletzt und konnte sich nicht mehr bewegen. Der Igel wurde behutsam durch die beiden Polizisten gerettet und an eine Tierpflegestation übergeben. Dort wird er nun wieder aufgepäppelt.

PM der PD Landau vom 23.05.2020

Glücklicherweise „nur“ leicht verletzt wurde ein siebenjähriger Junge bei einem Verkehrsunfall, der sich am 21.05.2020 gegen 16:50 Uhr in der Winzler Straße ereignete. Dort spielte der 7-jährige mit seiner Schwester auf dem Bürgersteig und wollte dabei zwischen zwei parkenden Autos hindurch die Straße überqueren. Dabei wurde er von einem 57-jährigen PKW-Fahrer erfasst. Der Junge wurde zur Behandlung ins hiesige Krankenhaus verbracht. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme kam es noch zu einem ungewöhnlichen Vorfall.
Ein 31-jähriger Unbeteiligter trat auf die Straße und fing an, die Beteiligten des Unfalls zu provozieren. Dem 31-jährigen wurde daraufhin durch die Beamten ein Platzverweis erteilt, dem er allerdings nicht nachkam. Daraufhin wurde er in Gewahrsam genommen. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte der 31-jährige die eingesetzten Beamten mehrfach. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM der PD Pirmasens vom 22.05.2020

Am 21.05.2020, gegen 20:00 Uhr, wurde der Polizei durch Zeugen mitgeteilt, dass in der Bürgermeister-Grünzweig-Straße ein Mann sein Fahrrad auf den Boden werfen und es zerstören würde. Zudem würde er Passanten anpöbeln. Als die Polizeibeamten eintrafen, fanden sie den 34-Jährigen am Ausgang vom Friedenspark in der Bürgermeister-Grünzweig-Straße, während er sein beschädigtes Fahrrad schob. Als die Polizeibeamten ihn ansprachen, reagierte er verbal aggressiv und beleidigte die Beamten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,26 Promille. Ihm wurde ein Platzverweis für den Friedenspark erteilt, woraufhin er erneut begann, die Polizeibeamten zu beleidigen. Schließlich entfernte er sich in Richtung seiner in der Nähe gelegenen Wohnung.

Im Nachgang konnte in Erfahrung gebracht werden, dass er zuvor einen 80-Jährigen gegen die Brust gestoßen hatte, nachdem der 80-Jährige ihn angesprochen hatte, weil der 34-Jährige sein Fahrrad in eine Hecke geworfen hatte. Der 80-Jährige verletzte sich durch den Stoß nicht.

Nachdem der 34-Jährige zu Hause in der Heinigstraße angekommen war, rastete er in seiner Wohnung derart aus, dass er unter anderem Müllsäcke, Glasbehältnisse und Einkaufstaschen von seinem Balkon auf die Straße und die dort geparkten Autos warf. Dabei wurde ein Auto beschädigt. Die alarmierten Polizeibeamten nahmen den 34-Jährigen daraufhin mit auf die Dienststelle und in Gewahrsam.
Nachdem er wieder nüchtern war, wurde er auf freien Fuß entlassen.

PM des PP Rheinpfalz vom 22.05.2020

Wegen Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte, Körperverletzung und Beleidigung muss sich ein 19 – Jähriger aus Germersheim verantworten. Nach ersten Ermittlungen schlug der Germersheimer am Mittwochabend gegen 20 Uhr im Bereich des Fachmarktzentrums grundlos einem 61 – jährigen Passanten ins Gesicht, zudem beleidigte er diesen. Als die Beamten vor Ort eintrafen, flüchtete der 19 – Jährige und konnte nach kurzer Verfolgung festgenommen werden. Hierbei beleidigte er die eingesetzten Polizisten und griff die Beamten körperlich an. Letztlich musste er sowohl an den Händen, als auch an den Füßen gefesselt werden. Zudem spuckte der Tatverdächtige in Richtung der Polizisten, so dass ihm eine Spuckschutzhaube angelegt wurde. Der verletzte Passant erlitt Kratzer und eine blutende Lippe, drei Polizeibeamte erlitten Abschürfungen und Hämatome bei dem Vorfall. Der Tatverdächtige war alkoholisiert und stand vermutlich unter Drogeneinfluss. Eine Blutprobe wurde ihm bei der Dienststelle entnommen. Der Germersheimer verbrachte die Nacht zur Ausnüchterung in einer Gewahrsamszelle, da er sich auch bei der Polizeidienststelle nicht beruhigen konnte.

PM der PI Germersheim/PD Landau vom 22.05.2020

Etwas ungläubig reagierten die Edenkobener Polizeibeamten, als sich am 21.05.2020 gegen 19:40 Uhr telefonisch ein 50-Jähriger Mountainbiker meldete. Er gab an, dass er im Wald bei Maikammer gegen 16:00 Uhr eine Reifenpanne erlitten habe. Soweit nichts Ungewöhnliches. Als er sich mit seinem Flickzeug zu schaffen machte, hätte sich ein kleines Wildschwein zu ihm gesellt.
Nach 20 Minuten war der Reifen wieder einsatzbereit und das kleine Wildschwein noch immer bei dem Radsportler. Aus Sorge das Tier könnte alleine nicht überleben, habe der Mann es in seinen Rucksack gepackt. Auf Nachfrage wo er sich befände, gab der Mann zu verstehen, dass er bereits wieder in seiner Wohnung in Worms ist. Das Tier habe er mitgenommen und es befände sich nun in seiner Wohnung. Hilfesuchend bat der Mann darum, ihm das Wildtier abzunehmen. Selbst habe er schon beim Zoo angefragt, welcher dankend ablehnte. Nach Rücksprache mit einem Berufsjäger erschien es für das Tierwohl am sinnvollsten das Jungtier an der Fundstelle wieder auszusetzen, in der Hoffnung die Bache nehme sich diesem wieder an. Also machte sich der Finder samt Frischling auf den Rückweg in die Südpfalz. Bei Inaugenscheinnahme des Frischlings konnte festgestellt werden, dass dieser noch die Nabelschnur am Körper trug. Ein Tierarzt schätzte telefonisch, dass das Tier erst wenige Tage alt sei. Ein Aussetzen im Wald würde den sicheren Tod bedeuten. Es konnte telefonisch eine Jägerin erreicht werden, die sich dem Tier annahm und es mit der Flasche aufziehen wird. Gegen den Finder, welcher sicherlich nur gutes im Sinn hatte, wird nun aufgrund des Anfangsverdachts der Jagdwilderei sowie eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Immer wieder kommen Spaziergänger oder Radfahrer mit, vermeintlich verwaisten, Wildtieren in Kontakt. Die Polizei rät in solchen Fällen davon ab, die Tiere anzufassen oder gar mitzunehmen. Informieren Sie die Polizei oder einen Jagdpächter!

PM der PI Edenkoben vom 21.05.2020

Am heutigen Tag kommt es seit der Mittagszeit zu einer Serie von Anrufen im Bereich Bendorf. Hierbei gibt eine Frau an, Angehörige der Kriminalpolizei zu sein und versucht besonders älteren Menschen Geld oder andere Vermögenswerte zum Zwecke der Sicherung vor Einbrechern abzunehmen. Bisher sind mindestens 8 Fälle bekannt, bei welchen es zu keiner Übergabe von Wertgegenständen kam. Der Trick ist seit langem bekannt und es wurde auch bereits mehrfach in den Medien über diese Masche berichtet, trotzdem kommt es immer mal wieder zu erfolgreichen Versuchen. Bitte warnen sie ihre Angehörigen und Mitbürger !

PM der PI Bendorf vom 21.05.2020