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Sein Alkoholkonsum hat einem Mann aus dem Stadtgebiet eine Nacht in einer Polizeizelle eingebracht. Der 52-Jährige war am späten Donnerstagabend aufgefallen, weil er in stark alkoholisiertem Zustand an der Tür seiner Lebensgefährtin aufgetaucht war. Weil die Frau ihn in diesem Zustand nicht hereinlassen wollte, trat er die Wohnungstür ein.

Da der Mann sich bei einem alkoholbedingten Sturz auch leichte Verletzungen zugezogen hatte, wurde ein Rettungswagen verständigt. Nachdem die Schürfwunden versorgt waren, gab es für den Rettungsdienst aber keinen Grund, den Mann mit ins Krankenhaus zu nehmen. Weil er aber nicht in der Lage war, seinen weiteren Weg alleine zu Fuß fortzusetzen, wurde der 52-Jährige vorsorglich in Gewahrsam genommen.

Hier handelte er sich in der Nacht eine weitere Strafanzeige ein, weil er die Polizeibeamten, die regelmäßig nach ihm schauten, beschimpfte und beleidigte.

PM des PP Westpfalz vom 23.07.2021

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Kaiserslautern und Polizeipräsidium Westpfalz:

Die Polizei hat am Montag auf einem Wohngrundstück in Medard einen Toten gefunden, drei weitere Personen, alle Familienangehörige des Toten, waren teils lebensgefährlich verletzt. Zunächst war unklar, was sich in dem Haus zugetragen hat (wir berichteten: https://s.rlp.de/A62mE). Die verletzte Frau ist in der Nacht zum Donnerstag in einem Krankenhaus verstorben.

Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Sie umfassen insbesondere die Sicherung und Auswertung von Spuren und Zeugenbefragungen. Nach den bisherigen, bereits umfangreichen Ermittlungsergebnissen gehen Polizei und Staatsanwaltschaft jedoch davon aus, dass der auf dem Grundstück aufgefundene Tote seine Familienangehörigen mit einem Hammer verletzte und sich dann selbst das Leben nahm. Insbesondere steht niemand anderes unter Tatverdacht. Hinweise auf andere beteiligte Personen liegen aktuell nicht vor.

Dem aktuellen Ermittlungsergebnis zufolge, hat der Verstorbene am frühen Montagmorgen seine 74-jährige Ehefrau und ihren gemeinsamen 50-jährigen Sohn mit einem Hammer schwer verletzte. Inzwischen ist die Frau in der Nacht zum Donnerstag an ihren Verletzungen verstorben. Der 77-Jährige hat sich am Montagmorgen selbst das Leben genommen. Das vorläufige Ergebnis der Obduktion vom Mittwoch bestätigte diesen Verdacht. Zuvor hatte der Mann noch einen 59-jährigen Angehörigen an sein Wohnhaus bestellt und ihn dort mit einem Hammer attackiert. Der 59-Jährige konnte sich in Sicherheit bringen. Er wurde leicht verletzt. Eine Angehörige fand später die 74-Jährige mit schweren Kopfverletzungen im Bett liegen. Sie alarmierte die Rettungskräfte. Polizisten fanden schließlich den schwerverletzten Sohn in seiner Wohnung und den Vater tot im Garten des Anwesens. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen derzeit davon aus, dass der verstorbene Vater alleine handelte. Sein Motiv ist unklar.

PM des PP Westpfalz vom 22.07.2021

Am Mittwochabend wurde die Polizei in Linz von einem Wirt in der Unkeler Altstadt informiert, dass ein Gast seine Zeche nicht bezahlen wolle, er fange an zu randalieren. Vor Ort konnten die Beamten ermitteln, dass der 75-jährige Mann aus Unkel in der Gaststätte Getränke konsumiert hatte und diese nicht bezahlen konnte. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten, sowie einen Polizeibeamten, der sich zum Einsatzzeitpunkt privat in der Gaststätte aufhielt, massiv. Ein weiterer Gast, ein 63-jähriger Mann aus Erpel, solidarisierte sich mit dem Beschuldigten und verhielt sich ebenfalls aggressiv und störte den polizeilichen Einsatz. Da er die Angaben seiner Personalien verweigerte, wurde gegen den Mann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Der 75-jährige wird sich wegen mehrerer Straftaten zu verantworten haben.

PM der PI Linz/Rhein vom 22.07.2021

Mehrfach in belästigender Art und Weise angesprochen, wurden am Dienstagnachmittag mehrere Badegäste am Binsfeld durch einen 26-jährigen Besucher. Der Mann, der überwiegend weibliche Badegäste ansprach, traf hierbei auf deutliche Ablehnung und zeigte sich daraufhin verbal aggressiv. Nach Verständigung der Polizei wurde dem stark alkoholisierten Mann durch eine Polizeistreife aufgrund seines uneinsichtigen und weiterhin sehr aggressiven Verhaltens ein Platzverweis für den Bereich des Binsfelds erteilt. Weil er auch nach mehreren Ansprachen dem Platzverweis nicht Folge leisten wollte, musste er in Gewahrsam genommen werden. Im Polizeifahrzeug verausgabte sich der Mann durch Schreien und Spucken jedoch derart, dass man ihn aufgrund der starken Kreislaufbelastung in ein nahegelegenes Krankenhaus verbringen musste, um sich dort zu erholen.

PM der PD Ludwigshafen vom 20.07.2021

Ein randalierender 59-jähriger Ghanaer hielt am Montagabend die Bundespolizei am Hauptbahnhof Koblenz auf Trab.

Der sich schon im ICE 929 verbal aggressiv verhaltene alkoholisierte Mann kam mehreren Aufforderungen der Bundespolizisten, den Zug zu verlassen, nicht nach.

Nur mittels einfacher körperlicher Gewalt gelang es, den Mann aus dem Zug zu geleiten. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung leistete er ebenfalls Widerstand, so dass er gefesselt und zur Wache verbracht wurde. Auch dort versuchte er sich der Maßnahme durch Tritte und Sperren zu widersetzen. In der Folge musste ihm zudem eine Spuckschutzhaube angelegt werden.

Einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte er. Der Bereitschaftsrichter ordnete die Gewahrsamnahme sowie die Entnahme einer Blutprobe an.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann am Dienstmorgen aus dem Gewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Trier vom 20.07.2021

Das zurückliegende Wochenende war für die Bundespolizisten wieder arbeits- und ereignisreich. Drei Haftbefehle konnten in den verschiedenen Revieren vollstreckt werden. Darunter ein ungarischer Staatsangehöriger, der per Haftbefehl gesucht wurde. Dabei wurde gleichzeitig ein Fahrverbot und die Beschlagnahme des Führerscheins durchgesetzt. Da er die Strafe von mehr als 5.720 Euro nicht bezahlen konnte, verbringt der Mann die nächsten 143 Tage in der JVA Frankenthal. Im Mainzer Hauptbahnhof wurde auf einem Bahnsteig ein deutlich alkoholisierter Mann festgestellt und einer Kontrolle unterzogen, dabei wurde festgestellt, dass gegen ihn ein offener Haftbefehl vorliegt. Da er die Strafe in Höhe von 1.080 Euro plus Verfahrenskosten nicht bezahlen konnte, wird er nun die nächsten 108 Tage in der Justizvollzugsanstalt Rohrbach verbringen. Weitere 37 Straftaten und sieben Ordnungswidrigkeiten konnten die Beamten feststellen und entsprechende Verfahren einleiten. Darunter Sachbeschädigung, Beleidigung, Diebstahl, Bedrohung und gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Im Bahnhof Sprendlingen legten vermutlich Kinder Steine auf die Gleise, in diesem Fall allerdings gleich mehrere, darunter auch einen großen Sandsteinbrocken. Der Triebfahrzeugführer stieg aus und räumte diese von den Gleisen. Die Verursacher konnten vor Ort nicht mehr festgestellt werden. In diesen Fällen besteht immer die Möglichkeit, dass erhebliche Schäden entstehen, oder sogar eine Lokomotive entgleist. Bei einer weiteren Kontrolle im Hauptbahnhof Mainz konnte bei einem Pärchen ca. 60 Gramm Amphetamine festgestellt werden. Der Sachverhalt wurde zuständigkeitshalber an die Landespolizei übergeben. Einige Verfahren wurden wegen des Verstoßes gegen das Gebot des Tragens des Mund-Nasen-Schutzes im Bahnhof eingeleitet. Ein Wildpinkler beschmutzte das Bahnhofsgebäude in Mainz und wurde dabei von den Beamten des Reviers beobachtet, auch gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eröffnet. Weitere 28 Fahndungstreffer konnten verzeichnet werden, entsprechende Daten wurden erhoben und den Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet. Insgesamt wurden fünf Personen in Gewahrsam genommen, diese waren entweder abgängige Jugendliche oder Personen, die zu Ihrer eigenen Sicherheit in eine Klinik eingeliefert wurden.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 20.07.2021

Bei einer Streifenfahrt in Richtung Bingerbrück fiel der Streife kurz vor Ortseingang ein unsicher fahrender Citroen-Fahrer auf. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellte man bei dem 46-jährigen Fahrer deutlichen Atemalkohol fest. Ein Test ergab einen Wert von 1,42 Promille. Zudem ergaben sich Hinweise auf einen zeitnahen BTM-Konsum, was der Fahrer auch einräumte. Der fahrtüchtigen Beifahrerin wurde der Fahrzeugschlüssel übergeben. Der Beschuldigte, der auf die Dienststelle gebracht wurde, legte ein zunehmend auffälliges, aggressives Verhalten an den Tag. Nachdem er Gewalt androhte, legten die Beamten ihm Handfesseln an. Er beleidigte und bedrohte die Beamten fortwährend. Nach der Blutprobe weigerte er sich, die Dienststelle zu verlassen und musste unter Zwangsanwendung vor die Dienststelle verbracht werden. Hierbei trat er schlussendlich einen Beamten ins Gesicht, so dass dieser verletzt wurde.

PM der PI Bingen vom 19.07.2021

Die Besatzung eines Rettungswagens forderte Unterstützung zu einem Feldweg am Stadtpark von Grünstadt an. Ein 18-Jähriger aus Frankenthal befand sich in einer hilflosen Lage und zeigte sich aggressiv gegenüber den Sanitätern. Beim Eintreffen der Streife wollte der junge Mann in den angrenzenden Wald flüchten, woran er von einem Polizeibeamten gehindert wurde. Der 18-Jährige wollte sich partout nicht behandeln lassen. Er schrie herum und schlug und trat wild um sich. Dabei traf er auch einen Beamten im Gesicht (leicht verletzt). Der 18-Jährige wurde gefesselt und ins Krankenhaus gebracht. Hier konnte er auch von seiner Mutter nicht beruhigt werden. Während der Blutentnahme beleidigte er die Beamten mit üblen Schimpfworten. Im Anschluss wurde der junge Mann aufgrund Eigen- und Fremdgefährdung in eine Klinik verbracht.

PM der PD Neustadt/W. vom 19.07.2021

Die Polizei sucht ab heute erneut die schwer zugänglichen Bereiche im Katastrophengebiet ab.

Hierzu werden die Hubschrauber Luftbildaufnahmen fertigen und das Gebiet in Sektoren einteilen. Der ergänzende Drohneneinsatz wird nicht möglich sein, um die Hubschrauber keiner Gefahr auszusetzen. Die Sektoren werden von Polizistinnen und Polizisten der Bereitschaftspolizei u.a. aus Hessen, Rheinland-Pfalz und der Bundespolizei am Boden systematisch abgesucht. Morgen werden weitere Polizistinnen und Polizisten aus anderen Bundesländern helfen.

Die Absuche des gesamten Geländes soll morgen bis Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen sein. Über weitere Suchmaßnahmen wird dann erneut entschieden.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, wir stehen in dieser furchtbaren Katastrophe zu Ihnen und versuchen zusammen mit den Rettungsdiensten alles, um Ihnen zu helfen.

PM des PP Koblenz vom 17.07.2021

Ein junger Mann aus dem Landkreis ist in der Nacht zu Freitag in Mackenbach unangenehm aufgefallen und hat für einen Einsatz von Polizei und Rettungsdienst gesorgt. Der 19-Jährige war – vermutlich unter dem Einfluss berauschender Mittel – völlig ausgerastet.

Kurz nach 2 Uhr war die Polizei alarmiert worden, weil sich unbekannte Personen unbefugt Zugang zu einem Privatgrundstück verschafft hatten und dort laut herumschrien – und dadurch Anwohner aus dem Schlaf rissen.

Als Polizeibeamte vor Ort eintrafen, fanden sie einen jungen Mann, der oberkörperfrei auf dem Boden lag, lautstark herumschrie und wild um sich schlug und trat. Erst durch den Einsatz des Distanz-Elektro-Impuls-Gerätes gelang es, ihn zu fixieren, und mit Unterstützung des Rettungsdienstes konnte der Mann schließlich in ein Krankenhaus gebracht werden.

Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass bei dem unbefugten Eindringen auf das Grundstück in Mackenbach ein Zaun beschädigt wurde. Die Polizei ermittelt deshalb auch wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung.

PM des PP Westpfalz vom 16.07.2021