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Am Samstag, den 16. November 2019 waren Bundespolizisten im Rahmen einer Zugstreife in einer S-Bahn auf der Strecke Halle Hauptbahnhof – Halle Nietleben eingesetzt. Gegen 14:55 Uhr betrat ein 33-Jähriger die Bahn und wollte nach Erblicken der Bundespolizisten direkt den Zug wieder verlassen. Die eingesetzten Beamten sprachen den Mann an und kontrollierten ihn. Die anschließende Überprüfung seiner Personalien in den Datenbeständen der Polizei brachte einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Halle zum Vorschein. So wurde er wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln vom Amtsgericht Halle im Dezember 2018 zu einer Geldstrafe von 250 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 25 Tagen verurteilt. Der Verurteilte hatte sich auf die ergangene Ladung zum Strafantritt nicht gestellt und zahlte auch nicht die geforderte Geldstrafe. Demnach erging der Haftbefehl im Juli dieses Jahres. Der Deutsche wurde durch die Bundespolizisten festgenommen und der Haftbefehl eröffnet. Weiterhin stellten die Beamten auch circa zwei Gramm vermutlich Cannabis bei dem Mann fest und anschließend sicher. Er erhält eine erneute Strafanzeige wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln, konnte jedoch nach Zahlung der offenen 250 Euro die Wache der Bundespolizei als freier Mann wieder verlassen. Ein 29-Jähriger hatte am Sonntag, den 17. November 2019 weniger Glück. Bundespolizisten kontrollierten ihn gegen 08:30 Uhr auf dem Hallenser Hauptbahnhof. Bei dem Abgleich seiner Personalien in den Fahndungsbeständen der Polizei stellten die Beamten einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Halle fest. Der 29-Jährige wurde im August 2018 vom Amtsgericht Halle wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr zu 45 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe oder 675 Euro Geldstrafe verurteilt. Lediglich
30 Euro seiner Strafe beglich der Deutsche, daraufhin erstellte die Staatsanwaltschaft den Vollstreckungshaftbefehl. Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und eröffneten ihm den Haftbefehl. Da er auch am gestrigen Tag die noch offenen 645 Euro nicht aufbringen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Halle gebracht. Sollte er die Geldstrafe nicht begleichen können, wird er die nächsten 43 Tage im Gefängnis bleiben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 18.11.2019

Am Sonntag, den 10. November 2019, gegen 19:00 Uhr übergaben Bundespolizisten einen kleinen Chihuahua wohlbehalten ihren Besitzern zurück. Was war geschehen? Das Pärchen war mit ihrem Hund und Reisegepäck in einer Regionalbahn nach Magdeburg unterwegs. Bei einem Zughalt in Dessau stiegen die Beiden kurz aus dem Zug. Dieser Moment reichte aus, die Bahn schloss die Türen und fuhr weiter. In dem Zug befanden sich neben dem Gepäck jedoch auch der kleine Hund der Beiden. Völlig aufgelöst nahmen sie Kontakt mit der Bahn auf, die wiederum die Bundespolizei informierte. Das Pärchen setzte sich in ein Taxi und fuhr nach Magdeburg. Hier hatten die Bundespolizisten den kleinen Hund und das Reisegepäck bereits aus der Regionalbahn geholt und in Obhut genommen.
Überglücklich mit Tränen in den Augen übernahm das Pärchen in Magdeburg ihren kleinen Liebling und das Gepäck.

PM der BPOLI Magdeburg vom 12.11.2019

Auf der Bundesstraße 107 erwischte am Sonntagabend ein 45-jähriger Stendaler mit seinem VW zwischen Hohengöhren und Schönhausen eine Rotte Wildschweine. Der Fahrer bemerkte die Schweine und bremste stark ab, traf aber ein Wildschwein, welches sich aus der Rotte entfernt hatte. Nach dem Zusammenstoß verschwand das Wildschwein auch noch vom Unfallort. Am Pkw entstand Sachschaden, das Schwein wird jetzt durch einen Jagdpächter gesucht.

PM des PRev Stendal vom 11.11.2019

Am Samstag, den 08.11.2019, entzog sich der Fahrzeugführer eines PKW Skoda gegen 02:05 Uhr mit hoher Geschwindigkeit einer Verkehrskontrolle. In der Salzmannstraße kam der folgende Funkstreifenwagen aufgrund der wechselnden Witterungs- und Straßenverhältnisse von der Fahrbahn ab und fuhr gegen eine Toreinfahrt. Bei dem Verkehrsunfall wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt. Am Funkstreifenwagen sowie an der Toreinfahrt entstand Sachschaden.
Der Fahrzeugführer des PKW Skoda setzte die Fahrt fort und querte den Kreuzungsbereich „Blankenburger Straße / Brenneckestraße“ bei für ihn „Rot“ anzeigender Lichtzeichenanlage. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem sich kreuzenden und vorfahrtberechtigten Fahrzeugführer eines
PKW Nissan. Bei dem Verkehrsunfall wurden die Insassen beider beteiligter Fahrzeuge leicht verletzt. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme konnte nicht zweifelsfrei festgestellt werden, wer den PKW Skoda gesteuert hatte, so dass gegen die unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss stehenden Insassen ein Ermittlungsverfahren eröffnet wurde. Die bei, den Verkehrsunfällen, leicht verletzten Insassen beider Verkehrsunfälle wurden nach ambulanter Behandlung entlassen.

PM des PRev Magdeburg vom 09.11.2019

Am gestrigen Abend, den 07. November 2019, gegen 19:40 Uhr wurde die Bundespolizei am Hauptbahnhof Dessau darüber informiert, dass sich ein schwarzer Schwan im Gleisbereich des Bahnsteigs 1 am Dessauer Hauptbahnhof befindet. Beherzt begab sich ein Bundespolizist in den Gefahrenbereich und es gelang ihm den schwarzen Schwan einzufangen. Die Feuerwehr Dessau wurde im Anschluss gebeten, dass Tier abzutransportieren. Wie sich herausstellte entwich der Ausreißer aus dem Tierpark Dessau, wo er wieder wohlbehalten abgegeben wurde.

PM der BPOLI Magdeburg vom 08.11.2019

Am 06.11.2019 war es in der Bahnikstraße zu einer Schussabgabe mittels einer Schreckschusswaffe durch einen unbekannten Mann gekommen. Nach intensiven kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnte der Täter am gestrigen Tag bekannt gemacht werden. Es handelte sich um einen 26-jährigen Mann aus Rumänien, welcher in Magdeburg wohnhaft ist. Des Weiteren wurde die Schreckschusswaffe sichergestellt und auch die entwendeten Kennzeichentafeln konnten aufgefunden und an den Eigentümer übergeben werden. Da der Mann zusätzlich einen offenen Haftbefehl hatte, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt verbrach.

PM des PRev Magdeburg vom 08.11.2019

Nach 4 Raubüberfällen auf Verkaufseinrichtungen / Lottogeschäfte in Magdeburg und Schönebeck konnten drei Täter durch die Polizei ermittelt werden.

Die nach den Taten erfolgten Ermittlungen und die damit verbundene kriminalistische Spurenauswertung sowie zahlreiche Zeugenvernehmungen führten die Polizei zu einem 23-jährigen, einem 25-jährigen und einem 27-jährigen Deutschen, welche für die Raubstraftaten, bei denen jeweils Bargeld in unterschiedlicher Höhe erbeutet wurde verantwortlich sein sollen. Im Zeitraum vom 2. September bis 21. Oktober 2019 begangen diese in unterschiedlicher „personeller“ Zusammensetzung die Straftaten. Auf Antrag der Magdeburger Staatsanwaltschaft hatte das zuständige Amtsgericht Haftbefehl gegen die drei Tatverdächtigen erlassen. Sukzessive konnten die drei Tatverdächtigen festgenommen werden, der letzte am vergangenen Mittwoch. Sie befinden sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.

PM der PI Magdeburg vom 01.11.2019

Am heutigen Dienstag, den 15. Oktober 2019 gegen 06:45 Uhr trafen Bundespolizisten vor dem Bundespolizeirevier in Halberstadt auf einen 42 Jahre alten Mann. Die fahndungsmäßige Überprüfung seiner Personalien im Datenbestand der Polizei ergab, dass er durch das Amtsgericht Osnabrück mit einem sogenannten Ungehorsamshaftbefehl gesucht wurde. Demnach soll er im April dieses Jahres mehrmals Leistungen der Deutschen Bahn erschlichen haben. Der Hauptverhandlung blieb er unentschuldigt fern, daraufhin erstellte das Amtsgericht den Haftbefehl. Der Mann wurde durch die Bundespolizisten einem Haftrichter am Amtsgericht Halberstadt vorgeführt. Dieser bestätigte die Ungehorsamshaft. Durch die Bundespolizisten wurde der 42-jährige Deutsche an die Justizvollzugsanstalt Halle übergeben. Hier wird er bis zu seiner Verhandlung verbleiben müssen. Zudem wurde bekannt, dass die Staatsanwalt Göttingen die aktuelle Wohnadresse des Mannes, aufgrund einer anderen Straftat (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte), benötigt. Sie wurde über dessen vorerst neuen Aufenthaltsort in Kenntnis gesetzt.

PM der BPOLI Magdeburg vom 15.10.2019

Am Freitagabend sollen zunächst eine Deutsche (23) und ein Afrikaner (18) von zwei Personen im Bereich des Marktes in Sangerhausen beleidigt worden sein. Zu einem späteren Zeitpunkt trafen die beiden Geschädigten am gleichen Ort erneut auf die beiden Männer. Es sollen fremdenfeindliche Beleidigungen durch diese erfolgt sowie Körperverletzungen von beiden Seiten begangen worden sein.

Bei zwei der beteiligten Personen handelt es sich um pensionierte Polizeibeamte. Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd, Fachkommissariat Polizeilicher Staatsschutz hat Ermittlungen wegen Beleidigung und Körperverletzung aufgenommen.

Die Pensionäre nahmen an einer privaten Veranstaltung in einer dortigen Gaststätte teil, an der auch aktive Polizeibeamte des Revierkommissariats Sangerhausen beteiligt waren.

Die PD Sachsen-Anhalt Süd prüft unverzüglich disziplinanarechtliche Schritte gegen die pensionierten Polizeibeamten.

PM der PD Sachsen-Anhalt Süd vom 25.11.2018

 

Anm. der Bloggerin:

Wenn das so war, dann ist das ein unsägliches Verhalten dieser Pensionäre.

„Sachsen-Anhalts Polizei schiebt einen Überstundenberg vor sich her – und der „Mount Everest“ wächst stetig an.“

Online-Artikel, 09.11.2018
https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/beamte-polizisten-leisten-283000-ueberstunden

 

Auch schon ein paar Tage alt, aber ich bin zuversichtlich, dass sich an der Sachlage seit Erscheinen des Artikels wenig geändert hat – außer dass die Anzahl der Überstunden noch weiter angestiegen ist.

Und es ist auch nicht auf Sachsen-Anhalt begrenzt.