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Am Donnerstag, den 2. Juli 2020 informierte ein Lokführer gegen 06.40 Uhr Bundespolizisten am Hauptbahnhof Halle über eine Person, die sich unberechtigt und mehrfach im Gleis 6 aufhielt. Trotz einer detaillierten Personenbeschreibung des Hinweisgebers konnte die Person zunächst nicht festgestellt werden. Eine Stunde später bemerkte eine Reisegruppe, welche sich ebenfalls im Hauptbahnhof Halle in einem Zug befand, einen Mann auf Bahnsteig 9, der exhibitionistische Handlungen an sich selbst durchführte. Unter anderem manipulierte er an seinem Geschlechtsteil. Die Reisegruppe informierte einen Sicherheitsmitarbeiter der Bahn, welcher die Bundespolizei in Kenntnis setzte.
Der Tatverdächtige wurde kurz darauf durch die sofort eingesetzten Bundespolizisten gestellt. Hierbei war schnell klar, dass es sich bei dem 34-Jährigen auch um die Person handelte, die sich zuvor im Gleis aufhielt. Da der Deutsche sich nicht ausweisen wollte, sollte er und seine mitgeführten Sachen durchsucht werden. Dabei stellten die Einsatzkräfte in seinem Rucksack ein Einhandmesser fest und sicher. Gegen seine Durchsuchung wehrte sich der Mann aktiv und versuchte sich mehrfach loszureißen. Aufgrund der Widerstandshandlungen musste er gefesselt werden und wurde zur Dienststelle gebracht. Nachdem die Identität der Person feststand, kam noch heraus, dass er für den Hauptbahnhof Halle ein gültiges Hausverbot besitzt. Den Mann erwarten Anzeigen wegen des unerlaubten Aufenthaltes im Gleis, eines Verstoßes gegen das Waffengesetz, Erregung öffentlichen Ärgernisses, Exhibitionistischer Handlungen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Hausfriedensbruchs.

PM der BPOLI Magdeburg vom 03.07.2020

Am Sonntag, den 28. Juni 2020 bemerkte eine eingesetzte Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Halle gegen 12.45 Uhr lautes Geschrei. Kurz zuvor entnahm eine Frau in einem Lebensmittelgeschäft, welches sich in der Bahnhofshalle befindet, diverse Waren aus den Regalen, steckte diese in eine mitgeführte Tasche sowie einen Rucksack und wollte den Laden verlassen, ohne die Waren zu bezahlen. Eine couragierte Verkäuferin versuchte die mutmaßliche Diebin davon abzuhalten. Diese stieß die 58-jährige Verkäuferin jedoch mehrfach gewaltsam von sich und flüchtete. Die Bundespolizisten eilten zum Ereignisort und stellten die Frau. Auch hier versuchte die 31-Jährige, die Einsatzkräfte mit allerlei Ellenbogenstößen zur Seite zu stoßen. Zudem beleidigte sie die Bundespolizisten mit ehrverletzenden Worten und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen so massiv, dass sie letztendlich gefesselt werden musste. Dabei verletzte sie einen der Bundespolizisten mit ihren Fingernägeln leicht am Unterarm. Für die sich anschließende Personalienfeststellung wurde die Frau mit zur Dienststelle genommen. Bei der Durchsuchung ihrer Sachen wurde Diebesgut in Höhe von circa 65 Euro in den beiden Gepäckstücken aufgefunden und nach der Beweisaufnahme an das betroffene Geschäft übergeben. Die bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretene deutsche Staatsangehörige erwarten nun gleich mehrere neue Strafanzeigen wegen eines räuberischen Diebstahls, Körperverletzung, Beleidigung sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.
Zuständigkeitshalber wurde der Sachverhalt an die Landespolizei übergeben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 29.06.2020

Am Donnerstag, den 25. Juni 2020 stellte eine Streife der Bundespolizei gegen 14:15 Uhr einen Ladendieb. Dieser entwendete zuvor mehrere Gegenstände aus einem Geschäft im Hallenser Hauptbahnhof, ohne diese zu bezahlen. Im Rahmen der strafprozessualen Maßnahmen wurde bei der Durchsuchung des 33-Jährigen und seiner Sachen neben dem Diebesgut, zwölf szenetypische Cliptütchen mit unterschiedlichen mutmaßlichen Drogen, Drogenutensilien sowie eine Feinwaage fest- und anschließend sichergestellt. Plötzlich klagte der tschechische Staatsangehörige über Schmerzen. Die Bundespolizisten verständigten sofort einen Rettungswagen. Dieser traf kurze Zeit später samt Notarzt auf den Bahnhofsvorplatz ein. Nach Einschätzung des Notarztes benötigte der Mann keine weitere medizinische Versorgung. Daraufhin wurde der 33-Jährige aufgefordert den Rettungswagen wieder zu verlassen. Der Aufforderung kam er jedoch nur sehr widerwillig nach und seinen Unmut darüber äußerte er prompt. Zudem forderte er die Herausgabe seiner Betäubungsmittel ein. Er ging auf einen der eingesetzten Sanitäter los. Ein Bundespolizist stellte sich zwischen den Sanitäter und den 33-Jährigen und verhinderte so vermutlich schlimmeres. Unvermittelt ballte der Tatverdächtige anschließend seine rechte Faust und schlug in Richtung des Oberkörpers des Beamten. Der Angreifer wurde zu Boden gebracht, gefesselt und zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Den 33-Jährigen erwarten Strafanzeigen wegen seines begangenen Diebstahls, des tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamten sowie wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln.

PM der BPOLI Magdeburg vom 26.06.2020

Auf beachtenswerte Fallzahlen zur Aufklärung des Dunkelfeldes bei Straftaten im Bereich des Bahnverkehrs können die Beamten der Bundespolizeiinspektion Magdeburg schauen. Hintergrund des Einsatzes waren unter anderem auch, die häufig stattfindenden Übergriffe in Form von Beleidigungen und Körperverletzungen auf Zugbegleiter. In einem dreitägigen Fahndungseinsatz, Dienstag, den 23. Juni 2020 beginnend, der mit Verstärkung von Einheiten der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit Pirna und eines Betäubungsmittelspürhundes des Zolls, ausschließlich im nördlichen Teil Sachsen-Anhalts, hier in Zügen auf den Bahnstrecken Magdeburg-Stendal-Oebisfelde, stattfand, wurden bei 537 Kontrollen von Personen unterschiedlichster Staatsangehörigkeiten folgende Feststellungen gemacht. 31 Personen wurden von verschiedenen Staatsanwaltschaften gesucht, da diese im Rahmen von Strafverfahren nicht erreichbar waren. Acht Personen fielen auf, da sie entweder unerlaubt eingereist oder unerlaubt aufhältig waren, vier Männer lagen mit Haftbefehlen im polizeilichen Informationssystem ein und gegen 16 Reisende wurden Strafverfahren wegen des Erschleichens von Leistungen / Betrug eingeleitet. Der Drogenspürhund „Dasty“ zeigte bei 14 Personen an, dass hier vermutlich Betäubungsmittel mitgeführt werden. Sich anschließende Kontrollen durch die Beamten bestätigten dieses. Vier Kontrollierte hatten ihre Fahrausweise manipuliert und machten sich aufgrund dessen wegen Urkundenfälschung strafbar. Zudem wurden mehrere Personen festgestellt, die gegen die räumliche Beschränkung, die sich auf Sachsen-Anhalt bezog, verstoßen haben. Hinzu kamen noch Verstöße gegen das Waffengesetz und das Strafgesetzbuch, hier Unterschlagung, Sachbeschädigung durch Graffiti, fahrlässige Körperverletzung sowie weitere Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz.
Abschließend äußert sich der stellvertretende Leiter der Bundespolizeiinspektion Magdeburg, Erster Polizeihauptkommissar Andreas Hesse, wie folgt. „Dieser Einsatz war geeignet, um die Vielzahl von Delikten, die hier nur in einem kleinen geographischen Ausschnitt unserer Inspektion, die für das ganze Bundesland Sachsen-Anhalt zuständig ist, aufgezeigt wurden, darzustellen. Es zeigt insbesondere die Notwendigkeit verstärkter Fahndungseinsätze, um das strafrelevante Dunkelfeld in Sachsen-Anhalt zu erhellen, Straftaten zu erforschen und gesuchte Straftäter der Vollstreckung zu zuführen. Die generalpräventive Wirkung des Einsatzes zeigte sich bereits am ersten Einsatztag.“

PM der BPOLI Magdeburg vom 26.06.2020

„Drecksbullen, Bullenschweine!“ Dementsprechend artikulierte sich ein 53-jähriger Mann, nachdem er am Sonntag, den 21. Juni 2020, gegen 17:20 Uhr eine Streife der Bundespolizei auf den Vorplatz des Hallenser Hauptbahnhofes sah. Daraufhin forderten die betroffenen Bundespolizisten den Mann auf, stehen zu bleiben. Dieser ging jedoch einfach weiter. Kurz darauf zog er mit der rechten Hand ein Messer aus seiner Hosentasche, drehte sich zu den nacheilenden Beamten um, zeigte das Messer und setzte seine Flucht fort. Auch die Aufforderung, dass Messer abzulegen, ignorierte er. Nachdem die Bundespolizisten nur noch circa fünf Meter von ihm entfernt waren, drehte er sich erneut in Richtung der Bundespolizisten und streckte den Arm mit dem Messer entschlossen in Richtung der Streife. Die Bundespolizisten setzten nach Androhung ihr Reizstoffsprühgerät gegen den Mann ein. Dieser flüchtete weiter zum Treppenaufgang des Bahnsteiges 7. Hier ließ er das Messer plötzlich fallen. Die Bundespolizisten stellten den Mann mit Unterstützung von zwei Sicherheitsmitarbeitern der Bahn und legten ihm die Handfessel an. Das Messer wurde sichergestellt und der Tatverdächtige für alle weiteren strafprozessualen Maßnahmen mit in das Bundespolizeirevier genommen. Bei der sich anschließenden Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte ein weiteres Küchenmesser, ebenfalls mit einer Klingenlänge von 8,5 Zentimetern, das ebenso sichergestellt wurde. Den Deutschen erwarten Strafanzeigen wegen Beleidigung und Bedrohung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 22.06.2020

Bereits am Freitag, den 19. Juni 2020, gegen 15:00 Uhr stellten Bundespolizisten mit einem Diensthund auf ihrem Streifengang zwei elfjährige Jungen im Bereich der Bahnhofsstraße fest. Die Beiden hatten insgesamt drei Dosen Graffitispray und waren gerade dabei, eine Lagerhalle zu besprühen. Dieses hatten sie auf bereits sechs Quadratmeter getan. Die Sprays wurden sichergestellt und die Jungen mit zum Revier der Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg genommen. Unverzüglich wurden die Erziehungsberechtigten der Jungen informiert, die sie dann wenig später von der Bundespolizei abholten.
Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Neben der Anzeige zur rechtswidrigen Tat eines Kindes wurde auch das Jugendamt informiert

PM der BPOLI Magdeburg vom 22.06.2020

Am Dienstag, den 16. Juni 2020 kontrollierten Bundespolizisten gegen 20.00 Uhr einen 31-jährigen Mann auf dem Magdeburger Hauptbahnhof. Dieser wies sich mit seinem Personalausweis aus. Bei der sich anschließenden Überprüfung seiner Personalien in dem polizeilichen Fahndungssystem stellten die Beamten einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Stendal vom Februar dieses Jahres fest. Demnach verurteilte ihn das Amtsgericht Burg im Dezember 2019 wegen Betruges zu einer Geldstrafe von 300 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen. Da der Deutsche unbekannten Ortes verweilte und weder die geforderte Geldstrafe beglich, noch sich dem Strafantritt stellte, erging der Haftbefehl. Der Gesuchte wurde festgenommen und die Bundespolizisten eröffneten ihm jenen Vollstreckungshaftbefehl. Der Mann konnte die Geldstrafe begleichen und anschließend die Diensträume der Bundespolizei am Hauptbahnhof als freier Mann wieder verlassen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 17.06.2020

Am 8. Juni 2020, gegen 09:45 Uhr stellten Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit auf dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) Magdeburg einen 35-Jährigen und hielten ihn bis zum Eintreffen von Bundespolizisten fest. Der Gestellte wurde kurz zuvor dabei beobachtet, wie er mit einem Messer ein auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes abgestelltes Dienstfahrzeug der Bundespolizei zerkratzte. Anschließend ging er durch den Hauptbahnhof in Richtung ZOB und zerstörte hierbei fünf Feuermelder, die sich im Personentunnel befanden. Zeugen meldeten das Zerkratzen des Autos und den Missbrauch der Feuermelder und konnten den Deutschen als Tatverdächtigen benennen. Dieser gab nach Befragen die Taten zu und sagte aus, dass er aus Frust gehandelt habe, da ihm seine Bank kein Geld ausgezahlt hatte. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Kleidung fanden die Beamten auch das Tatmittel, ein Karambitmesser, mit dem er das Auto zerkratzte.
Es wurde sichergestellt. Der 35-Jährige wird sich nun wegen des Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen, Sachbeschädigung und wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 09.06.2020

Am Samstag, den 6. Juni 2020 bemerkten Bundespolizisten bei der Bestreifung des Bitterfelder Bahnhofes gegen 23:45 Uhr auf Bahnsteig 3 eine verbale Auseinandersetzung zwischen einer Zugbegleiterin und einem männlichen Reisenden. Dieser nutzte zuvor eine S-Bahn auf der Strecke Brehna – Bitterfeld und konnte kein gültiges Zugticket vorweisen. Daraufhin wollte die Zugbegleiterin eine Fahrpreisnacherhebung erstellen. Die dafür benötigten Personaldaten und die Herausgabe seines Ausweises verweigerte der 22-Jährige jedoch vehement. Auch die hinzugeeilte Streife der Bundespolizei konnte das Verhalten des „Schwarzfahrers“ nicht ändern. Er sperrte sich gegen die Identitätsfeststellung und versuchte eine Einsichtnahme in seinen Rucksack zu verhindern, indem er die Bundespolizisten mit den Händen wegstieß. Zudem beleidigte er sie kontinuierlich mit ehrverletzenden Worten. Der Deutsche musste durch die eingesetzten Beamten fixiert werden, um die Durchsuchung seiner Sachen durchführen zu können. Im Rucksack des Mannes stellten die Einsatzkräfte jeweils ein szenetypisches Cliptütchen und ein Röhrchen vermutlich mit der Droge Crystal Meth sowie fünf Tabletten fest und anschließend sicher. In der Jackentasche des bereits polizeilich in Erscheinung getretenen Mannes wurde zudem sein Personalausweis aufgefunden. In seiner Wut schmiss er sein Smartphone und seine Brille zu Boden und trat gegen sein Fahrrad. Er erhält Strafanzeigen wegen des Erschleichens von Leistungen, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der BPOLI Magdeburg vom 08.06.2020

Am 1. Juni 2020, gegen 22:30 Uhr befanden sich Bundespolizisten im Hauptbahnhof Halle in einer Personenkontrolle. Dabei wurden sie mehrfach von einem 46-Jährigen behindert, der von dieser Maßnahme nicht betroffen war. Der türkische Staatsangehörige kam den Aufforderungen, die Störungen zu unterlassen, nicht nach. Im Gegenteil, er begann die Bundespolizisten sowie beteiligte Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn mit sehr ehrverletzenden Worten zu beleidigen. Daraufhin sollte seine Identität festgestellt werden. Eine Herausgabe seiner Personalpapiere verweigerte er. Bei der Durchsuchung seiner Person und seiner mitgeführten Gegenstände nach Identitätspapieren, versuchte er sich loszureißen und der Maßnahme zu entziehen. Zudem holte er mit seiner Hand zum Schlag aus. Dieser wurde abgewehrt und der 46-jährige Mann wurde auf den Boden gebracht und musste dort fixiert werden. Dabei gelang es ihm, einen jungen Beamten in die Hand zu beißen. Dank eines Handschuhs hatte dieser dadurch nur eine leichte Hautabschürfung und konnte seinen Dienst weiter fortsetzen. In der Kleidung des Störers fanden die Bundespolizisten einen Ausweis, mit dem die Identität des Mannes zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Zudem stellte sich heraus, dass gegen den 46-Jährigen noch ein Hausverbot für den Hauptbahnhof Halle vorlag. Somit hat er sich wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Körperverletzung und Hausfriedensbruchs strafbar gemacht. Nachdem er sich beruhigt hatte, konnte er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen werden.

PM der BPOLI Magdeburg vom 02.06.2020