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Am Freitagabend sollen zunächst eine Deutsche (23) und ein Afrikaner (18) von zwei Personen im Bereich des Marktes in Sangerhausen beleidigt worden sein. Zu einem späteren Zeitpunkt trafen die beiden Geschädigten am gleichen Ort erneut auf die beiden Männer. Es sollen fremdenfeindliche Beleidigungen durch diese erfolgt sowie Körperverletzungen von beiden Seiten begangen worden sein.

Bei zwei der beteiligten Personen handelt es sich um pensionierte Polizeibeamte. Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd, Fachkommissariat Polizeilicher Staatsschutz hat Ermittlungen wegen Beleidigung und Körperverletzung aufgenommen.

Die Pensionäre nahmen an einer privaten Veranstaltung in einer dortigen Gaststätte teil, an der auch aktive Polizeibeamte des Revierkommissariats Sangerhausen beteiligt waren.

Die PD Sachsen-Anhalt Süd prüft unverzüglich disziplinanarechtliche Schritte gegen die pensionierten Polizeibeamten.

PM der PD Sachsen-Anhalt Süd vom 25.11.2018

 

Anm. der Bloggerin:

Wenn das so war, dann ist das ein unsägliches Verhalten dieser Pensionäre.

„Sachsen-Anhalts Polizei schiebt einen Überstundenberg vor sich her – und der „Mount Everest“ wächst stetig an.“

Online-Artikel, 09.11.2018
https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/beamte-polizisten-leisten-283000-ueberstunden

 

Auch schon ein paar Tage alt, aber ich bin zuversichtlich, dass sich an der Sachlage seit Erscheinen des Artikels wenig geändert hat – außer dass die Anzahl der Überstunden noch weiter angestiegen ist.

Und es ist auch nicht auf Sachsen-Anhalt begrenzt.

Am Dienstag in den Abendstunden rammte ein 52-jähriger Mann in der Victor-Jara-Straße mehrere Autos und verließ daraufhin die Unfallstelle. Nachdem Polizeibeamte die Unfallflucht aufnahmen, kehrte der Mann zurück und verursachte einen weiteren Unfall.

Gegen 19:00 Uhr wurde der Polizei durch einen Zeugen mitgeteilt, dass ein augenscheinlich alkoholisierter Mann, mit seinem Hyundai, beim Ausparken gegen mehrere Fahrzeuge stieß und sich danach entfernte. Polizeibeamte prüften den Sachverhalt und konnten unfalltypische Beschädigungen an einem Smart feststellen. Nach der Unfallaufnahme wollten die Beamten den Unfallort verlassen, als ihnen der 52-jährige entgegen kam. Durch Handzeichen versuchten sie den Hyundai-Fahrer zum Anhalten zu bewegen, dieser setzte sein Fahrt allerdings fort und fuhr gegen den Streifenwagen. Gegenüber der Polizei machte der Mann nur wirre Angaben. Ein Atemalkoholtest wurde durchgeführt, dieser ergab einen Wert von 2,24 ‰.

Gegen den Mann wurden die entsprechenden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PD Sachsen-Anhalt Nord vom 24.10.2018

  • Der Rektor der Fachhochschule (FH) Polizei in Aschersleben befürchtet, dass Einzelfälle die gute Ausbildung in der Öffentlichkeit in den Schatten stellen.
  • Betreuungskonzepte sollen dazu beitragen, ähnliche Vorfälle zu vermeiden. Unter anderem werden auch die Eltern von noch minderjährigen Anwärtern verstärkt ins Boot geholt.
  • Außerdem werde es künftig einen psychologischen Test beim Aufnahmeverfahrens geben, erklärt Knöppler. Der Test werde aber erst für Einstellungen 2019 eingeführt.“

Online-Artikel, 18.10.2018
https://www.mz-web.de/aschersleben/polizei-fachschule-drogendelikte-ruinieren-den-ruf-31455266?originalReferrer=&originalReferrer=https://t.co/DD7OuC73Q2?amp=1

Der Mann, der im April erst Kinder sexuell belästigt und dann einen Polizisten fast zu Tide gewürgt hatte, wird dauerhaft in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht.

Online-Artikel, 17.08.2018

Wir von Keine Gewalt gegen Polizisten e. V. wünschen dem Polizisten, ebenso wie den beiden Mädchen, dass sie den Übergriff gut verarbeiten können.

„Weil der gebürtige Syrer einen Polizisten der Beleidigung bezichtigt hatte, ereilte ihn wenig später wegen falscher Verdächtigung eine 800-Euro-Geldstrafe per Strafbefehl.“

Online-Artikel, 08.06.2018
https://www.naumburger-tageblatt.de/lokales/amtsgericht-naumburg-polizist-der-beleidigung-bezichtigt-30586812

 

So kann es eben auch gehen. Polizeikritik stößt eben nicht überall auf unkritisch offene Ohren. Manche verlangen eben auch, dass man seine Aussagen belegen kann. Und ehe man sich’s versieht, hat man einen Strafbefehl wegen falscher Verdächtigung offen …

In den frühen Sonntagmorgenstunden sollte ein Fahrzeugführer eines Mopedrollers, im Bereich Neundorfer Straße, einer Verkehrskontrolle unterzogen werden, da an dem Fahrzeug kein Licht eingeschaltet war. Der 21-jährige Kraftfahrzeugführer versuchte sich der Kontrolle zu entziehen und fuhr im Bereich „Am Tierpark“ über eine Blumenrabatte. Da ein Weiterkommen dann nicht möglich war, schlängelte sich der junge Herr mit seinem Gefährt zwischen abgeparkten PKW´s hindurch. Hierbei streifte er einen PKW und stieß zu guter Letzt gegen den stehenden Funkstreifenwagen. Ein Polizeibeamter verletzte sich durch das Unfallgeschehen und musste mit Verdacht auf ein Halswirbeltrauma seinen Dienst beenden. Während der weiteren Abarbeitung des Sachverhaltes stellte sich heraus, dass der 21-jährige Kraftfahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, für das Krad keine Pflichtversicherung bestand und der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol das Kraftfahrzeug geführt hat. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Vorwert von  1,38 Promille. Nach erfolgter Blutprobenentnahme und Aufnahme aller beweiserheblichen Fakten wurde der Beschuldigte aus der polizeilichen Maßnahme entlassen. Gegen ihn wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PRev Salzlandkreis vom 20.05.2018

Die nach den Ausschreitungen am Magdeburger Hasselbachplatz vom 21. April  (wir berichteten hier) gebildete Ermittlungsgruppe „Aufstieg“ bearbeitet derzeit 72 Ermittlungsverfahren u.a. wegen Verdacht des Landfriedensbruches, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung.

Bislang konnten durch die mittlerweile sieben EG-Mitglieder 23 Tatverdächtige namentlich bekannt gemacht werden. Derzeit konzentrieren sich die Ermittlungen neben Zeugenvernehmungen auf die Auswertung des umfangreichen Videomaterials, die sehr personal- und zeitintensiv ist. Allein auf das durch das Bundeskriminalamt eingerichtete Hinweisportal wurden 142 Dateien mit mehreren Gigabite hochgeladen. Das gesamt Videomaterial umfasst eine dreistellige Gigabitemenge. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich nach Auswertung der Videodateien die Zahl der Ermittlungsverfahren weiter erhöhen könnte.

PM der PD Sachsen-Anhalt Nord vom 15.05.2018

Am Montag, den 14. Mai 2018 fiel einer Streife der Bundespolizei auf dem Hauptbahnhof Halle gegen 21.30 Uhr ein bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretener Mann auf. Da den Bundespolizisten bekannt war, dass gegen den 25-Jährigen ein Hausverbot der Deutschen Bahn für den Hauptbahnhof Halle vorlag, sprachen sie ihn an. Der Abgleich seiner Personalien im Datenbestand der Polizei ergab dann auch gleich noch zwei Feststellungen: Zum einen benötigte die Staatsanwaltschaft Leipzig seine aktuelle Adresse, zum anderen wurde er durch die Staatsanwaltschaft Halle per Vollstreckungshaftbefehl gesucht. Demnach wurde er im Januar 2018 durch das Amtsgericht Merseburg wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Geldstrafe von 300 Euro beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen verurteilt. Der Mann wurde festgenommen. Da er die Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Halle überstellt. Zudem fertigten die Bundespolizisten die Strafanzeige wegen des aktuellen Hausfriedensbruchs und informierten die Staatsanwaltschaft Leipzig über den Verbleib des Mannes.

PM der BPOLI Magdeburg vom 15.05.2018

Bildquelle: Prev Harz

Am Sonntag, den 29.04.2018, ereignete sich in der Ortslage Hedersleben ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Polizeibeamte des Polizeireviers Harz verletzt worden sind.

Gegen 20:00 Uhr sollte in der Ortslage Halberstadt ein PKW Fiat Scudo einer Verkehrskontrolle unterzogen werden, da die auf dem Anhänger befindliche Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert war. Offensichtlich bemerkte der männliche Fahrzeugführer die Kontrollabsicht und entfernte sich mit sehr hoher Geschwindigkeit. Die Nachfahrt erfolgte unter Verwendung von Sonder- und Wegerechten durch die Ortslagen Halberstadt, Harsleben, Münchenhof, Wegeleben, Hedersleben, Wedderstedt und Morgenrot. Hierbei wurden sowohl Bundes- und Landesstraßen als auch Feldwege genutzt.

In der Ortslage Hedersleben kam der flüchtende Fahrzeugführer in der Klosterstraße nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte einen am rechten Fahrbahnrand stehenden PKW Volkswagen.

Im weiteren Verlauf der Flucht kollidierte gegen 20:10 Uhr der Anhänger des PKW Fiat in der Magdeburger Straße in Hedersleben zunächst mit einem Funkstreifenwagen und anschließend mit einem Baum, sodass sich der Anhänger vom Zugfahrzeug löste. Durch den Zusammenstoß wurden ein 40-jähriger Polizeibeamter und eine 27-jährige Polizeibeamtin verletzt, sodass eine stationäre Behandlung in einer Klinik im Landkreis Harz erforderlich wurde.

Das Fahrzeug, besetzt mit einer männlichen und einer weiblichen Person, setzte seine Flucht bis zu einem Waldstück bei Morgenrot fort, wo es verlassen aufgefunden werden konnte. Die Absuche der dortigen Umgebung nach beiden zu Fuß flüchtigen Insassen erfolgte unter Einbeziehung eines Polizeihubschraubers der Bundespolizei sowie eines Fährtensuchhundes der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord. An den Fahndungsmaßnahmen waren darüber hinaus insgesamt sechs Funkstreifenwagen des Polizeireviers Harz und des Revierkommissariats BAB/ SVÜ Börde aus Blankenburg beteiligt.

PM des Prev Harz vorm 30.04.2018