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(4469) Samstagmorgen wurden beim Zusammenstoß eines Funkstreifenwagens VW und eines Pkw Opel auf der Kreuzung Reichsstraße/Weststraße drei Personen verletzt. Der Funkwagen (Fahrer: 34) befand sich auf einer Einsatzfahrt und befuhr die Reichsstraße aus Richtung Zwickauer Straße in Richtung Leipziger Straße. Auf der Kreuzung Reichsstraße/Weststraße kam es zur Kollision mit einem Pkw Opel (Fahrerin: 33), welche von der Weststraße in Richtung Kaßbergstraße in den Kreuzungsbereich fuhr. Nach dem Zusammenstoß schleuderte der Funkwagen noch gegen einen Poller sowie einen Ampelmast. Der Fahrer des Funkstreifenwagens, sein Beifahrer (34) sowie die Opelfahrerin erlitten leichte Verletzungen und mussten ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden summiert sich nach einer ersten Einschätzung auf rund 50.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst der Chemnitzer Polizei führt die weiteren Ermittlungen. Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben und weitere Angaben zum Unfallhergang als auch zum Fahrverhalten der Beteiligten machen können, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt die Verkehrspolizei unter der Rufnummer 0371 8740-0 entgegen.

PM der PD Chemnitz vom 17.11.2019

Eine junge Frau war mit ihrem Kleinkind am Dienstagvormittag in einem Supermarkt an der Sachsenstraße in Löbau einkaufen. Als sie anschließend zu ihrem Opel zurückkehrte, war dieser derart zugeparkt, dass sie sich nicht traute unfallfrei auszuparken. Eine Streife des Reviers Zittau-Oberland eilte der Dame zu Hilfe. Ein Beamter parkte ihr den Corsa ordnungsgemäß aus. Der Dank der jungen Mutter war dem Polizisten sicher.

PM der PD Görlitz vom 13.11.2019

Zeit: 01.11.2019, gegen 19:50 Uhr
Auf dem Weg zum Einsatzort wurde ein Funkstreifenwagen in einen Verkehrsunfall verwickelt. Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren die Beamten auf der Reichenbacher Straße in den Kreuzungsbereich der Stresemannbrücke ein. Ein Skoda, welcher von der Stresemannbrücke kam,
stieß gegen das Heck des Polizeifahrzeuges. Es entstand Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro.

PM der PD Zwickau vom 02.11.2019

Heute Morgen erhielt die Bundespolizei Leipzig von einem Geschäft im Hauptbahnhof einen Hinweis über ein kleines Mädchen, welches nicht mehr weiterwusste. Die 7-jährige war zuvor mit der Straßenbahn zum Hort unterwegs. Doch am Hauptbahnhof musste sie aufgrund von Umleitungen aussteigen.
Aufgrund der vielen Menschen fand sie die Straßenbahn in Richtung ihrer Schule nicht. Geistesgegenwärtig lief sie in ein Geschäft im Hauptbahnhof und bat eine Verkäuferin um Hilfe. Diese informierte sofort die Bundespolizei. Die Beamten nahmen das Mädchen mit zur Diensstelle und riefen umgehend die Mutter und die Schule an. Dabei stellte sich heraus, dass die kleine Leipzigerin an einer Sicherheitsschulung teilgenommen hatte und auf derartige Situationen vorbereitet war. Die Bundespolizisten fuhren die Erstklässlerin anschließend mit einem Streifenwagen noch pünktlich zur Schule. Alles in allem bleibt zu sagen, dass das Mädchen alles richtig gemacht und überlegt gehandelt hat. Die Sicherheitsschulung hat ihr sicherlich dabei geholfen. Für die Leistung der 7-Jährigen sagt die Bundespolizei: „Respekt und Daumen hoch!“

PM der BPOLI Leipzig vom 29.10.2019

Ermittler der Kriminalpolizei des Hoyerswerdaer Reviers haben in aufwendigen Untersuchungen einen mutmaßlichen Mehrfachtäter überführt. Der 39 Jahre alte Mann stand für insgesamt 38 Straftaten im Verdacht, welche ihm die Kriminalisten zu einem großen Teil nach Eingang der Spurenauswertung im September 2019 nachweisen konnten.
Im Zeitraum von Dezember 2018 bis 15. Juli 2019 gehen offensichtlich mehrere Einbrüche in Firmen und Garagen im Stadtgebiet Hoyerswerda auf das Konto des Beschuldigten. Darüber hinaus steht der 39-Jährige im dringenden Verdacht eine gefährliche Körperverletzung, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohungen sowie Beleidigungen begangen zu haben. Außerdem war er mehrfach beim Fahren ohne Fahrerlaubnis und mit nicht pflichtversicherten Fahrzeugen unterwegs.
Unter anderem hatte der Beschuldigte am 12. Februar 2019 einen Porsche vom Gelände einer Autowerkstatt in Schwarzkollm entwendet und war damit einige Zeit unterwegs. Mit diesem Fahrzeug beging der einschlägig vorbestrafte Mann einen Tankbetrug und konnte dabei aufgrund der Aufnahmen einer Videoüberwachungsanlage eindeutig identifiziert werden.
Insgesamt verursachte der Beschuldigte bei seinen Beutezügen einen Diebstahlsschaden von fast 60.000 Euro. Außerdem entstanden Sachschäden in Höhe von mehr als 23.000 Euro.
Aufgrund der Summe der begangenen Straftaten erließ die Staatsanwaltschaft Görlitz Haftbefehl gegen den Mann, welcher schließlich im Juli realisiert werden konnte. Polizisten des Reviers ermittelten den Aufenthaltsort und nahmen den 39-Jährigen am 15. Juli 2019 vorläufig fest. Er war zu diesem Zeitpunkt mit einem gestohlenen Pedelec unterwegs und hatte versucht, sich der Festnahme zu entziehen. Nun erwartet den Deutschen ein umfangreiches Gerichtsverfahren.

PM der PD Görlitz vom 04.10.2019

Vollstreckung von Durchsuchungsbeschlüssen bei mehreren Tatverdächtigen wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung.
In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Dresden durchsuchten mehr als 30 Beamte der Soko REX* des Landeskriminalamtes sowie der Polizeidirektion Dresden am heutigen Tage die Wohnungen von sieben Tatverdächtigen. Diese und weitere Personen stehen im Verdacht, eine kriminelle Vereinigung gegründet und in den Jahren 2015 und 2016 mehrere Straftaten zum Nachteil von Asylbewerbern, politisch Andersdenkenden und Polizeibeamten begangen zu haben. Auch Verbindungen zu Mitgliedern der ehemaligen Freien Kameradschaft Dresden (FKD) sind Gegenstand der Ermittlungen.
Bei den heute erfolgten Durchsuchungen der insgesamt sieben Wohnungen in Dresden wurden Mobiltelefone, ein Tablet-Computer, diverse Speichermedien, ein Totschläger, Quarzhandschuhe und ein Elektroschocker sichergestellt. Neben weiteren potentiellen Beweismitteln, wie z.B. diversen Kleidungsstücken, konnten darüber hinaus auch illegale Pyrotechnik und Anabolika sichergestellt werden.
Die Ermittlungen der Staatsschutzabteilung der Staatsanwaltschaft Dresden und der Soko REX* des Landeskriminalamtes dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Neben diesem Verfahren werden von der Staatsanwaltschaft Dresden und der Soko REX* des Landeskriminalamtes noch weitere Ermittlungsverfahren gegen diese und weitere Beschuldigte wegen des Verdachts Besonders schwerer Landfriedensbrüche im Zusammenhang mit den fremdenfeindlichen Ausschreitungen im Sommer 2015 vor einem Zeltlager für Flüchtlinge in Dresden und vor einer Erstaufnahmeeinrichtung in Heidenau, bei denen auch mehrere Polizeibeamte verletzt wurden, geführt. In diesem Zusammenhang wird gegen zwei weitere Beschuldigte bereits vor dem Landgericht Dresden verhandelt.

PM des Landeskriminalamtes Sachsen vom 24.09.2019

Ein schwarzes Mobiltelefon mit Bedacht gezückt, gesellt sich der in ein weißgepunktetes Hemd gehüllte Mann zur fröhlich lächelnden Frau an seiner Seite. Geradezu begeistert werfen die Beiden einen Blick in das Objektiv einer eigens in Position gebrachten Kamera. Ganz so, als gäbe es nichts schöneres, als an diesem Tag gemeinsam mit einem Smartphone fotografiert zu werden, atmen sie erleichtert auf.
Der Grund des nicht allzu gewöhnlichen Frohsinns liegt nur wenige Wochen zurück. Am 15. Juli 2019 waren Tiffany und Darren bereits wohlbehalten in ihre Heimat, das beschauliche Brentwood im US-Bundesstaat Tennessee, zurückgekehrt. Das Ehepaar hatte zuvor das ferne Deutschland bereist und war dabei nicht umhin gekommen, dem geographischen Herzen Sachsens einen Besuch abzustatten. In Dresden, der Hauptstadt des mitteldeutschen Freistaates, laden bekanntermaßen diverse Motive zu dem einen oder anderen denkwürdigen Schnappschuss ein. Nicht zuletzt deshalb war das Smartphone Darrens wohl sein ständiger Begleiter, während er die Straßenzüge und Gassen am Rande des Elbufers erkundete.
Als er nach dem interkontinentalen Rückflug, die Bundesrepublik hinter sich lassend, wieder amerikanischen Boden betrat, steckte das Handy indes weder in Darrens Tasche, noch war es an anderer Stelle im Gepäck des Ehepaares verstaut. Inmitten Dresdens verloren, war es verschwunden.
Unterdessen hatte Polizeihauptmeister Sebastian Mücke einen ganz gewöhnlichen Morgen verlebt, als er am Vormittag des 15. Juli in das Wartezimmer des Polizeireviers Bautzen trat. Ein Mann mittleren Alters, ein schwarzes Mobiltelefon in Händen haltend, erwartete ihn bereits. Darrens Handy, das der 59-Jährige gut eine Woche zuvor in Dresden gefunden hatte, hatte seine innerdeutsche Reise offenkundig ohne seinen Inhaber fortgesetzt.
Die anschließenden Versuche, den Eigentümer des mobilen Endgeräts ausfindig zu machen, blieben nicht lang erfolglos. Mit fachkundigen Kniffen entlockte der Polizeibeamte dem Handy sowohl ein Foto als auch den vollständigen Namen Darrens, hinterlegt im sogenannten Notfallpass des vor unerlaubten Zugriffen geschützten Smartphones. Ein allseits bekanntes soziales Netzwerk tat sein Übriges. Nachdem er verschiedenen Familienmitgliedern des Paars geschrieben und von den Umständen berichtet hatte, flatterte das elektronische Antwortschreiben Tiffanys wenige Tage später in das Postfach des Polizeibeamten. Hocherfreut bat sie darum, das Handy in die Vereinigten Staaten zu senden.
Die nun beginnende Suche nach einem Versandunternehmen, das bereitwillig für den Transport sorgen sollte, glich zeitweilig wohl eher einer Odyssee als einer vergnüglichen Recherche. Der als Gefahrengut angesehene Akku des Mobiltelefons bereitete nicht wenigen Paketdiensten Kopfzerbrechen.
Schließlich trat das Smartphone einige Tage später, in Packpapier gehüllt und festgezurrt, die Heimreise über den Atlantik an, dem weiten Westen entgegen. Ein Versanddienstleister hatte sich des kleinen Lithium-Ionen-Speichers erbarmt und das Paket auf den Weg gebracht, nachdem der Polizist ein erforderliches Sicherheits-Label aufgestöbert und mitsamt dem Telefon aufgegeben hatte.
Mehrere Wochen darauf, am 13. September, landete ein blau gestempelter Briefumschlag auf dem Schreibtisch Sebastian Mückes. Das Wappen des Police Departments Brentwood prangte jedoch nicht nur auf der weißen Hülle des offiziellen Schreibens. Als er den Umschlag geöffnet hatte, glitt ein buntbestickter Flicken zwischen den papierenen Seiten hervor. Der Polizeihauptmeister hatte dem Päckchen drei entsprechende Abzeichen des Freistaates Sachsen beigelegt und Darren und Tiffany gebeten, sie verschiedenen Polizeidienststellen zu überreichen. Die offiziellen Patches dienen grundsätzlich zwar als Zeichen der Legitimation, sind unter Polizisten aber vor allem als Tauschmittel beliebt. Der Brief drückte derweil vor allem die Anerkennung des städtischen Polizeidepartments für die internationalen Bemühungen aus. Keiner, der mit dem Resultat des Austauschs unzufrieden war.
Darren und Tiffany lachen in das Licht des aufblitzenden Fotoapparates. Das Bild des dankbaren Paares, das Sebastian Mücke noch im Juli erreicht, sagt vermutlich mehr als tausend Worte. Das Smartphone hat nach einem hindernisreichen Ausflug seinen Weg unversehrt zurück in die Hände der Beiden gefunden. Die Reise, die ohne Absicht länger währte als geahnt, wird ihnen vermutlich noch lange im Gedächtnis bleiben.

PM der PD Görlitz vom 16.09.2019

Ein Mann (34) begab sich am späten Montagnachmitttag in ein Bekleidungsgeschäft im Leipziger Stadtzentrum. Dort nahm er zwei wertvolle Jacken eines hochwertigen Herstellers mit in die Umkleidekabine, entfernte die angebrachte Diebstahlssicherung und steckte die beiden Jacken anschließend in seinen mitgeführten Rucksack. Jedoch hatte eine Mitarbeiterin das knackende Geräusch, welches beim Abtrennen der Diebstahlssicherung erzeugt wurde, und das Geräusch eines Reißverschlusses vom Rucksack wahrgenommen. Als der Mann die Kabine verließ, wurde er von den Mitarbeitern des Geschäfts und dem Sicherheitsdienst aufgefordert, den Inhalt seines Rucksacks vorzuzeigen. Dieser Aufforderung kam er nach. Im Rucksack befanden sich die beiden Jacken. Die Diebstahlssicherungen waren entfernt. Der Wert der beiden Jacken hat die Höhe eines mittleren dreistelligen Geldbetrags. Durch die Staatsanwaltschaft wurde die vorläufige Festnahme des Täters angeordnet und am heutigen Tag beim Amtsgericht Leipzig ein Antrag auf Durchführung des beschleunigten Verfahrens gestellt. In der Hauptverhandlung legte der Täter vor dem Richter ein Geständnis ab. Er wurde wegen eines Diebstahls unter Mitführung eines gefährlichen Werkzeugs zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.

PM der PD Leipzig vom 17.09.2019

Ein sichergestelltes Wohnmobil sowie ein festgenommener Tatverdächtiger sind am Sonntag das Ergebnis gelungener polizeilicher Zusammenarbeit zwischen Polen und Sachsen gewesen. Das fabrikneue Fahrzeug im Wert von etwa 128.000 Euro war zwischen Freitag und Samstag in Neugersdorf an der Adam-Ries-Straße entwendet worden.

Beamte der Polizeistation Zltoryja unterzogen das Fahrzeug in Jadwisin einer Kontrolle. Dabei stellten sie fest, dass die Sächsische Polizei im Schengener Informationssystem nach dem Hymer gefahndet hatte. Die polnischen Ordnungshüter reagierten sofort und für den 44-jährigen polnischen Lenker klickten die Handschellen.

Die Soko Kfz ermittelt weiter in diesem Fall, um die Hintergründe aufzuklären. Nach Abschluss der kriminaltechnischen Arbeit wird der Eigentümer sein Wohnmobil wieder zurück erhalten.

PM der PD Görlitz vom 16.09.2019

Nach mehrmonatigen und sehr intensiven Ermittlungs- und Observationsmaßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Leipzig auf richterliche Anordnung elf Durchsuchungsobjekte (Wohnungen, Restaurants, Shishabar) am 11. September 2019 durchsucht.
Die Ermittlungen, die bereits seit 2018 laufen, richteten sich gegen eine albanische Täter-Gruppierung aus Leipzig und Grimma, die bundesweit agierten. Verdachtsmomente ergaben sich aus Observationserkenntnissen, die in einem anderen Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gewonnen wurden. Nach Aufhellungen von Täterstrukturen und Feststellungen von relevanten Örtlichkeiten wurden die Durchsuchungsbeschlüsse umgesetzt. Dabei konnten unter anderem 29 kg Marihuana und ca. 20.000 Euro sichergestellt werden. Insgesamt wurden zwölf Personen vorläufig festgenommen. Am Mittwoch wurde bereits gegen eine Person (w, 25) durch das zuständige Amtsgericht Leipzig Haftbefehl wegen Drogenhandels erlassen. Am Donnerstag, den 12. September 2019, wurden weitere sieben Personen dem Haftrichter vorgeführt, in einem Fall wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (m, 31), in den anderen Fällen wegen illegalen Aufenthaltes beziehungsweise wegen Urkundenfälschung (3x w: 24, 29, 50; 2x m: 22, 23, 34). Allen Personen, bis auf den 34-Jährigen wurde durch den Richter die Untersuchungshaft ausgesprochen. Der 34-Jährige wurde wegen unerlaubter Wiedereinreise zu 100 Tagessätzen verurteilt und danach wieder auf freien Fuß gesetzt. Drei weitere Männer (19, 22, 25) wurden bereits am Mittwoch wegen geringfügiger Verstöße gegen das Ausländerrecht wieder aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM der PD Leipzig vom 13.09.2019