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Beamte des Polizeiabschnitts 33 haben heute früh einen Mann in Moabit festgenommen, der zuvor mit einem Komplizen einen Jugendlichen ausgeraubt haben soll. Nach den bisherigen Erkenntnissen und Angaben der Betroffenen sollen gegen 9.30 Uhr zwei mutmaßliche Räuber einen 16-Jährigen und dessen 45-jährigen Begleiter in einer Parkanlage in der Bremer Straße angesprochen und von dem 16-jährigen die Herausgabe von Geld gefordert haben. Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, packte einer der Tatverdächtigen den Jugendlichen am Kragen und durchsuchte dessen Jackentaschen nach Geld. Nachdem das Duo das Geld des 16-Jährigen an sich genommen hatte, flüchtete es mit der Beute in Richtung U-Bahnhof Birkenstraße. Alarmierte Polizisten erfuhren, dass die beiden mutmaßlichen Räuber sich mit der U-Bahn entfernt hatten. Am U-Bahnhof Westhafen verließen die beiden die U-Bahn und wurden in der Westhafenstraße von den Einsatzkräften anhand der Personenbeschreibungen wiedererkannt. Während einer der Tatverdächtigen im Alter von 24-Jahren festgenommen wurde, ergriff sein Komplize die Flucht. Bei der Verfolgung des Flüchtenden gab ein Beamter einen Schuss aus seiner Dienstwaffe in die Luft ab. Der Mann flüchtete in Richtung Friedrich-Krause-Ufer, die Fahndung nach ihm dauert an. Der 24-Jährige wurde dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 überstellt und muss sich nun wegen des Verdachts des Raubes verantworten.

PM des PP Berlin vom 15.04.2019

Am heutigen Sonntagmittag erreichten die Polizei Lindau mehrere Mitteilungen über ein verletztes Reh, welches neben der BAB 96, Höhe Sigmarszell in Fahrtrichtung Lindau, nur wenige Meter neben der Fahrbahn verwirrt umherlief. Das Reh war augenscheinlich verletzt und drohte auf die Fahrbahn zu laufen. Zunächst versuchten mehrere Streifenbesatzungen der Polizei Lindau und der Bundespolizei das Tier von der Autobahn weg, hinter den Wildschutzzaun zu treiben, welches über längere Zeit nicht gelang. Nach Rücksprache mit dem örtlichen Jagdpächter, welcher nicht rechtzeitig vor Ort sein konnte, und der Tatsache, dass allmählich die Dämmerung einsetzte, musste die Polizei das Reh erschießen, um eine Kollision mit herannahenden Fahrzeugen von der Autobahn zu vermeiden. Hierfür wurde die BAB 96 kurzfristig in beide Richtungen gesperrt um eine Gefahr für unbeteiligte auszuschließen. (PI Lindau)

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.04.2019

Die Polizei erhielt in den Nachmittagsstunden des 11.04.2019 über Notruf den Hinweis auf eine Person mit Schussverletzung in einer Wohnung in Salzgitter-Lebenstedt, Hans-Böckler-Ring. Die daraufhin entsandten Einsatzkräfte wurden nach Eintreffen am Einsatzort in der betroffenen Wohnung unvermittelt von einer männlichen Person, die sich verbarrikadiert hatte, bedroht.
Hierbei ergaben sich konkrete Hinweise auf eine Bewaffnung des Täters. Hinzugezogene Spezialkräfte wurden beim Eindringen in die Wohnung von dem Täter ebenfalls konkret mit einer Waffe bedroht. In Folge dessen kam es zur Schussabgabe auf den Täter, der trotz umgehender medizinischer Versorgung kurze Zeit später verstarb.
Derzeit wird die Wohnung des Täters in der Einsteinstraße durch Einsatzkräfte gesichert und durchsucht. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Salzgitter vom 11.04.2019

Nachtrag vom 12.04.2019:

Die in Salzgitter am 11.04.2019 bei einem SEK-Einsatz angeschossene und später verstorbene männliche Person wurde am heutigen Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft obduziert und rechtsmedizinisch untersucht. Nach dem Obduktionsergebnis ist der 28-jährige Angeschossene an einem spinalen Schock infolge einer Rückenmarksdurchtrennung verstorben. Im Körper des Angeschossenen wurde ein Projektil einer 9mm-Kurzwaffe aufgefunden. Es ist davon auszugehen, dass das Projektil zur Durchtrennung des Rückenmarks geführt hat.
Bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde am heutigen Tag ein sog. Todesermittlungsvorgang angelegt. Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen sollen die Beamte des SEK damit beauftragt worden sein, Beamte der örtlichen Polizei aus einer Wohnung mit ungeklärter Situation herauszulösen. Die örtlichen Polizeibeamten seien aufgrund eines Notrufes zu einer Wohnung im Stadtteil Fredenberg gefahren. Vor der Wohnung hätte sich der Wohnungsinhaber, welcher den Notruf abgesetzt habe, aufgehalten und mitgeteilt, dass sich in der Wohnung ein Bekannter von ihm befinde, der ärztliche Hilfe benötige. Da die Beamten nach dem Betreten der Wohnung aufgrund des Verhaltens des Verwundeten befürchtet hätten, die Wohnung nicht ohne eine drohende Eigengefährdung wieder verlassen zu können, habe man Verstärkung durch das SEK angefordert.
Die Beamten des SEK und eine alarmierte Fahndungsgruppe der Polizeidirektion hätten daraufhin über einen längeren Zeitraum versucht, verbalen Kontakt zu dem später Angeschossenen aufzunehmen und ihn zur Kooperation zu überreden. Die Gespräche seien jedoch gescheitert und schließlich darin gegipfelt, dass die Beamten durch den später Angeschossenen in einem abgedunkelten Raum mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht worden seien. Trotz eines massiven verbalen Einwirkens und der Abgabe von Warnschüssen habe der später Angeschossene die Beamten weiterhin bedroht, weshalb letztlich ein Schuss durch einen Beamten abgegeben worden sei.
Die unmittelbar nach der Schussabgabe von einem dem SEK-Einsatzteam zugehörigen Rettungssanitäter eingeleiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen konnten den Tod des Angeschossenen nicht mehr verhindern.
Der Angeschossene steht im Verdacht, Tage zuvor in seiner eigenen Wohnung eine männliche Person getötet zu haben. In seiner Wohnung wurde ein männlicher Leichnam aufgefunden. Die Obduktion zur Klärung der Todesursache ist noch nicht abgeschlossen.
Bei der Polizeiinspektion Salzgitter wurde eine Mordkommission eingerichtet. Zu der Frage, in welchem persönlichen Verhältnis beide Personen zueinander standen und woher die Verletzungen des Angeschossenen stammen, die zum Ursprungseinsatz der örtlichen Polizei geführt haben, sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

Presseinformation der Staatsanwaltschaft Braunschweig vom 12.04.2019

Am Samstagnachmittag (6. April 2019) hat ein Hund mehrere spielende Kinder angegriffen und verletzt. Um ihn zu stoppen, hat die Polizei gezielt auf den Hund geschossen. Er wurde verletzt und später eingeschläfert.
Gegen 16:30 Uhr entwich ein belgischer Schäferhund durch die geöffnete Wohnungstür seinem Halter und lief gezielt auf einen etwa
50 Meter entfernten Spielplatz auf dem Blumenplatz in der Krefelder Innenstadt.
Dort attackierte er spielende Kinder. Ein Zeuge informierte die Polizei. Die eintreffenden Beamten konnten den Hund weder einfangen noch anderweitig stoppen. Um die andauernde Gefahr zu beenden, gab ein Beamter zwei Schüsse auf den Hund ab und verletzte ihn. Der Hund lief in einen Hauseingang, wo ihn der 57-jährige Hundehalter anleinen konnte.
Die Opfer des Angriffs, fünf Kinder (4,7,7,10 und 10) sowie eine Frau, wurden leicht verletzt und in einem Krankenhaus ambulant behandelt.
Der Hund wurde schwer verletzt und mit dem Einverständnis des Halters zwischenzeitlich eingeschläfert.

PM des PP Krefeld vom 06.04.2019

Nachdem ein 42-Jähriger am Donnerstagvormittag auf einem Parkplatz einen Polizeibeamten angegriffen haben soll (wir berichteten hier), wurde gegen den Tatverdächtigen nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg Haftbefehl erlassen. Im Zusammenhang mit dem Angriff kam es zum Schusswaffengebrauch durch den Polizisten.

Wie bereits durch das Polizeipräsidium Unterfranken berichtet, kam es am Donnerstagvormittag auf dem Parkplatz des Kulturspeichers zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Beamter von seiner Schusswaffe Gebrauch gemacht hat. Der Einsatz der Schusswaffe galt einem 42-jährigen Tatverdächtigen, der im Vorfeld den Beamten mit einem Messer angegriffen haben soll. Der mutmaßliche Angreifer wurde mit schweren aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu dem Schusswaffeneinsatz führt das Bayerische Landeskriminalamt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Der Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Land, der ebenfalls bei dem Einsatz verletzt wurde, konnte das Krankenhaus bereits am Donnerstagnachmittag wieder verlassen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg erließ der Ermittlungsrichter am Freitagnachmittag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den Tatverdächtigen, der zurzeit in einer Klinik während seines stationären Aufenthalts von der Polizei bewacht wird.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 26.11.2018

Am Donnerstagabend, 8. November, wurde ein 37-Jähriger auf der Straße Hespertal im Rahmen eines großen Polizeieinsatzes festgenommen.

Am späten Nachmittag erhielt die Polizei Hinweise darauf, dass sich der 37-Jährige selbst gefährden könnte. Durch weitere Ermittlungen konnten die Beamten den Mann im Bereich der Straße Hespertal lokalisieren. Da es zudem Hinweise gab, dass sich der Mann bewaffnet haben könnte, wurde der Bereich großräumig abgesperrt. Für den Einsatz wurden zudem SEK-Kräfte, Hubschrauber und Diensthunde hinzugezogen. Durch die Kräfte des SEK wurde der Mann gegen 20:45 Uhr überwältigt. Dabei kam es zu einem Schusswaffengebrauch der Beamten. Durch diesen wurde der Mann verletzt – Lebensgefahr bestand jedoch nicht. Der 37-Jährige wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

PM der Polizei Essen / Mülheim an der Ruhr vom 09.11.2018

Nachdem ein freilaufender American Staffordshire Terrier am Mittwochvormittag mehrere Passanten angriff und vier Passanten Bisswunden zufügte, war das aggressive, zwei Jahre alte Tier nach erfolglosen Einfangversuchen gegen 11.43 Uhr in der Bismarckstraße von Polizeibeamten mit mehreren Schüssen schwer verletzt worden. (wir berichteten)

Nach den bisherigen Ermittlungen, unter anderem die Anhörung von Zeugen und Geschädigten, konnte folgender vorläufiger Tatablauf rekonstruiert werden.

Der 27-jährige Hundehalter stand auf dem Gehweg in der Bismarckstraße und unterhielt sich mit einer anderen Person, als der freilaufende Hund plötzlich über die Straße rannte und einer 35-jährigen Fahrradfahrerin in den Unterschenkel biss. Der 27-Jährige nahm den Hund und ging in den nebenan liegenden Haganderpark. Dort ging der Hund kurze Zeit später auf zwei Schüler los, die den Angriff mit einem Rucksack abwehren konnten, ein 17-Jähriger wurde aber dabei gebissen. Anschließend wurde eine 16-Jährige im Park von dem Hund in den Knöchel gebissen. Unmittelbar danach rannte der Hund zurück auf die Bismarckstraße, wo er einem 63-Jährigen in den Unterschenkel biss, danach rannte der Hund zurück in den Park.

Nachdem sich ab 11.16 Uhr über Notruf mehrere Anrufer bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt hatten, dass ein Kampfhund ‚auf Menschen‘ losgehen würde, traf zwischenzeitlich eine Streife des Polizeireviers Weinheim ein. Nachdem der Versuch der Beamten, das aggressive Tier einzufangen scheiterte, wurden mehrere Schüsse abgegeben um weitere Beißattacken zu verhindern. Nach den bisherigen Feststellungen wurden dabei insgesamt neun Schüsse abgegeben.

Der Hund hatte sich noch unter ein geparktes Auto geschleppt und war kurz darauf von einer zufällig vorbeikommenden Tierärztin eingeschläfert worden.

Drei der verletzten Personen waren am Tatort medizinisch erstversorgt und anschließend zur weiteren Versorgung mit Rettungsfahrzeugen ins Krankenhaus nach Weinheim gefahren worden, alle konnten die Klinik nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.
Der verletzte 17-Jährige meldete sich erst am Folgetag.

Die weiteren Ermittlungen der Diensthundeführerstaffel ergaben, dass der Hundebesitzer das Tier trotz behördlich verfügter Anlein- und Maulkorbpflicht frei umherlaufen ließ, eine Leine führte der 27-Jährige nicht mit.

Der Hund war beschlagnahmt und zur weiteren Untersuchung in das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt nach Karlsruhe gebracht worden. Die weiteren Ermittlungen der Diensthundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Mannheim dauern noch an.

PM des PP Mannheim vom 25.10.2018

– Gemeinsame Medieninformation der Polizeidirektionen Ratzeburg, Bad Segeberg und der Polizei Hamburg –

Am 25.10.2018, gegen 01.35 Uhr, kam es in der Kieler Straße in 25474 Bönningstedt zum Diebstahl eines Pkw Mercedes Benz AMG. Eine Nachbarin des Fahrzeughalters hatte gehört, dass der Mercedes gestartet wurde. Als sie aus dem Fenster sah, fuhr das Fahrzeug, zusammen mit einem dunklen VW Passat Kombi, gerade weg. Da ihr dies um diese Uhrzeit merkwürdig vorkam, hinterfragte sie diesen Umstand beim Eigentümer, mit dem Ergebnis, dass der AMG tatsächlich gerade entwendet worden war.

Eine vom Eigentümer durchgeführte Fahrzeugortung ergab, dass sich der Mercedes zu diesem Zeitpunkt im Hamburger Stadtgebiet befand. Daraufhin informierte dieser die Polizei Hamburg. Gegen 02.05 Uhr konnte der Mercedes im Bargkoppelweg in Hamburg dann von der Hamburger Polizei angetroffen werden. An der Rotlicht zeigenden Lichtzeichenanlage Einmündung Hellmersbergerweg / Meiendorfer Weg sollte der Fahrer festgenommen werden. Zwei Streifenwagen blockierten den Mercedes vorne und hinten, um diesen an der Weiterfahrt zu hindern. Nach derzeit vorliegenden Informationen entzog sich der Fahrer des AMG jedoch der Festnahme, in dem er beide Streifenwagen rammte und dabei auch gezielt auf einen bereits ausgestiegenen Beamten zufuhr. Der Beamte konnte ein Umfahren nur durch einen Sprung zur Seite verhindern. Im Zuge dieses Manövers erfolgte eine Schussabgabe auf den AMG durch einen Beamten der Hamburger Polizei. Ersten Ermittlungen zufolge wurde durch den Schuss niemand verletzt.

Im weiteren Verlauf flüchtete der AMG über die Meiendorfer Straße und Hamburger Straße in das Stadtgebiet Ahrensburg. Dort wurde das Fahrzeug zusammen mit dem o. g. dunklen VW Passat Kombi von Hamburger Beamten gesichtet. Ein weiterer Anhalteversuch im Bereich der B 75/Eulenkrugstraße schlug fehl, weil der VW Passat einen Streifenwagen offensichtlich gezielt rammte. Die Beamten blieben dabei jedoch unverletzt.

Durch dieses Manöver erlangte der Mercedes etwas Abstand zu den verfolgenden Streifenwagen und bog im weiteren Verlauf über den Braunen Hirsch in die Straße Vogelsang ein. Hier wurde der AMG dann mit laufendem Motor abgestellt vorgefunden. Der Fahrer war zu Fuß flüchtig. (02.25 Uhr)

Er wird wie folgt beschrieben.

– Vollglatze
– Kräftige Figur
– Osteuropäisches Erscheinungsbild

Infolge eines plötzlichen Bremsmanövers auf Grund der Antreffsituation des Mercedes kollidierten zwei Hamburger Streifenwagen miteinander. Hierbei wurde eine Beamtin leicht verletzt.

Eine weitere Fahndung nach dem fußläufig flüchtigen Täter verlief ohne Erfolg

Insgesamt waren 10 Streifenwagen der Polizeidirektion Ratzeburg sowie 22 Streifenwagen der Polizei Hamburg im Einsatz.

Die weiteren Ermittlungen zum Fahrzeugdiebstahl werden durch die Kriminalpolizei in Pinneberg geführt. Der entwendete Mercedes wurde zur Spurensicherung sichergestellt.

Zeugen gesucht. Wer hat gestern Nacht im Stadtteil Hagen in Ahrensburg eine Person gesehen, auf die Beschreibung zutrifft?

Weitere Geschädigte gesucht. Nach Wahrnehmung der eingesetzten Beamten haben der flüchtige Mercedes sowie der VW Passat im Verlauf der Verfolgungsfahrt möglicherweise weitere Fahrzeuge beschädigt.

Etwaige weitere Geschädigte sowie mögliche Zeugen werden gebeten sich mit ihrer zuständigen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

PM der PD Ratzeburg vom 25.10.2018

Am 07.10.2018, gegen 11:30 Uhr, kam es in Bad Oldesloe, Schützenstraße, zu einem Polizeieinsatz, in dessen Verlauf von Polizeibeamten auch die Schusswaffe gegen eine Person eingesetzt wurde.

Nach Rücksprache mit der STA Lübeck wird eine Medieninformation erst im Laufe des kommenden Tages erfolgen.

Gemeinsame PM der StA Lübeck und der PD Ratzeburg vom 07.10.2018

 

Am heutigen Sonntag (07.10.) kam es um 11.25 Uhr in Bad Oldesloe im Bereich der Schützenstraße, zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Beamter die Schusswaffe einsetzte. Infolge der Schussgabe wurde ein 22-jähriger in Bad Oldesloe aufhältiger Obdachloser, derart verletzt, dass er noch an dem Ereignisort verstarb.

Über Notruf war der Polizei zuvor gemeldet worden, dass sich im Bereich der Schwimmhalle in Bad Oldesloe eine Person mit einem Messer in der Hand aufhalten würde. Als die alarmierten Polizisten (zwei Streifenwagen aus Bad Oldesloe und eine weitere Streifenwagenbesatzung aus Bargteheide) dort eintrafen, trafen sie die Person nicht an. Gut 300 Meter weiter entfernt konnte im Rahmen der Suche eine Besatzung den gesuchten Mann antreffen.

Es kam zu einem Schusswaffengebrauch. Dabei wurde der 22-jährige Deutsche derart verletzt, dass er noch vor Ort verstarb.

Die Lübecker Staatsanwaltschaft, das Kommissariat 1 und die Spurensicherung (K 6) der Bezirkskriminalinspektion Lübeck, ermitteln. Sie werden von der Schutz- und Kriminalpolizei aus der Polizeidirektion Ratzeburg unterstützt.

Am Ereignisort wurde unter anderem ein Messer mit einer Klingenlänge von 18 cm aufgefunden und sichergestellt.

Zu den weiteren Ermittlung sowie den Sachverhaltsablauf werden zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben gemacht – sie sind Gegenstand der noch laufenden Ermittlungen.

Die Öffentlichkeitsarbeit wird von der Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck übernommen. Das Büro ist zurzeit besetzt. Ein weiterer Pressesprecher befindet sich in Bad Oldesloe auf der dortigen Dienststelle des Polizeireviers Bad Oldesloe im Berliner Ring.

PM der PD Lübeck vom 07.10.2018

 

Am gestrigen Sonntag (07.10.) kam es um 11.25 Uhr in Bad Oldesloe im Bereich der Schützenstraße, zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Beamter die Schusswaffe einsetzte. Infolge der Schussgabe wurde ein 21-jähriger in Bad Oldesloe aufhältiger Obdachloser, derart verletzt, dass er noch an dem Ereignisort verstarb. Über den Notruf der Polizei wurde mitgeteilt, dass eine Person mit einem Messer in der Hand durch Oldesloe im Bereich der Schwimmhalle laufen würde. Aufgrund der Personenbeschreibung bestand bei den Polizeibeamten die Vermutung, dass es sich um einen amtsbekannten und psychisch kranken 21-jährigen Oldesloer handeln dürfte. Die eingesetzten Polizeibeamten trafen wenige Minuten später auf die zuvor genannte Person im Bereich der Schützenstraße. Dieser hatte ein Messer mit einer Klingenlänge von 18 cm in seiner Hand. Nach ersten Zeugenaussagen ist derzeit davon auszugehen, dass es nach der vorangegangenen Abgabe eines Warnschusses zu einer Konfrontation mit den Polizeibeamten kam, in welcher der 21-jährige Mann trotz mehrfacher Aufforderung das Messer wegzulegen und nach Einsatz eines Pfeffersprays bedrohlich und mit gegen den Oberkörper gerichteten Stichbewegungen auf die Beamten zuging. Ein Beamter des Polizeireviers Bad Oldesloe gab zwei Schüsse ab. Diese trafen den 21-jährigen im Oberkörperbereich. Der junge Mann ist noch am Einsatzort an den Folgen der Schussverletzung gestorben. Der Leichnam wurde in die Lübecker Rechtsmedizin gebracht. Eine Obduktion ist durch die Staatsanwaltschaft Lübeck angeordnet. Die Ermittlungen dauern an.

Am gestrigen Sonntag wurde in der Folgemeldung das Alter der verstorbenen Person falsch angegeben. Der Mann war 21 Jahre alt. Wir bitten diesen Irrtum zu entschuldigen.

Nachfragen zu diesem Sachverhalt sind zu richten an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Lübeck Christian Braunwarth, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck Stefan Muhtz, Pressesprecher der Polizeidirektion Lübeck

Gemeinsame PM der StA Lübeck und der PD Lübeck vom 08.10.2018

 

Am 07.10.2018 verstarb in Bad Oldesloe ein 21-jähriger Mann infolge eines Schusswaffeneinsatzes durch einen Polizeibeamten. Zuvor waren die Beamten durch den 21-jährigen mit einem Messer bedroht worden, dessen Klingenläge 18 cm betrug. Die Rechtsmedizin in Lübeck hat den Leichnam des Verstorbenen am gestrigen Tage im Auftrag der Staatsanwaltschaft obduziert. Dabei wurde festgestellt, dass die Schussabgabe zu schwersten inneren Verletzungen vornehmlich im Bereich der Luftröhre und der Lungenarterie führte, was einen ganz erheblichen Blutverlust zur Folge hatte. Dies korrespondiert mit den Angaben aus den bisherigen Vernehmungen der weiteren an dem Einsatz beteiligten Polizeibeamten, welche unmittelbar nach der Schussabgabe an der Person des 21-jährigen Mannes waren. Aufgrund des massiven Blutverlustes überprüften die Polizeibeamten die Vitalfunktionen des Mannes und konnten bereits kurz darauf keinen Puls mehr feststellen. Der wenig später eingetroffene Notarzt konnte nur den Tod des 21-jährigen Mannes feststellen.

Die Ermittlungen dauern weiter an.

Gemeinsame PM der StA Lübeck und der PD Lübeck vom 09.10.2018

„Nach den tödlichen Schüssen eines jungen Polizisten auf einen stark alkoholisierten und mit einem Messer bewaffneten 51-Jährigen in Vorarlberg steht nun fest, dass den Beamten keine Anklage in dem Fall erwartet. „Der Waffengebrauch war gerechtfertigt“, hieß es dazu am Dienstagvormittag seitens der Staatsanwaltschaft. Es habe sich um Notwehr gehandelt.“

Online-Artikel, 04.09.2018
https://www.krone.at/1765770

 

Hier der Text der damaligen Pressemitteilung der Landespolizeidirektion Vorarlberg dazu:
https://www.keine-gewalt-gegen-polizisten.de/galerie/2017/11/06/lauterach-vorarlberg-toedlicher-schusswaffengebrauch-der-polizei/