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Am Donnerstagnachmittag (13.05.2021) nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd einen per Haftbefehl gesuchten Mann im Nürnberger Stadtteil Neukatzwang fest. Weil hierbei der Hund des Mannes auf einen Polizisten losging, musste dieser von seiner Schusswaffe Gebrauch machen.

Die Streife klingelte gegen 16:15 Uhr an der Wohnung des 35-Jährigen in der Katzwanger Hauptstraße, weil dieser per Haftbefehl gesucht wurde. Als er die Beamten bemerkte, öffnete der Mann seine Wohnungstüre und hetzte augenscheinlich seinen Windhundmischling auf die Einsatzkräfte. Das Tier rannte daraufhin bellend und knurrend auf einen 28-jährigen Polizisten zu, weshalb dieser von seiner Schusswaffe Gebrauch machen musste. Hiervon offenbar eingeschüchtert brach das Tier seinen Angriff ab und rannte zurück in die Wohnung.

Der 35-Jährige konnte im Anschluss widerstandslos festgenommen werden. Bei dem Einsatz der Dienstwaffe wurden weder das Tier noch Personen verletzt. Die Beamten gaben den Hund in Absprache mit dem Festgenommenen in die Obhut eines Bekannten.

Die Streife leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ein. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte erneuten Haftantrag.

PM des PP Mittelfranken vom 14.05.2021

Am Dienstag (07.01.2020) wurde in den Abendstunden ein Einbruch in ein Wohnhaus mitgeteilt. Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten zwei dringend Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden. Im Rahmen der Festnahme der Tatverdächtigen wurden durch einen Polizeibeamten zwei Warnschüsse abgegeben.

Am Dienstag, gegen 18.30 Uhr, wurde über den Notruf der Einsatzzentrale der Polizei durch die Hausbesitzerin mitgeteilt, dass sie nach ihrer Heimkehr Stimmen in ihrem Haus gehört hatte und einen Einbruch vermutete. Innerhalb weniger Minuten traf eine erste Zivilstreife der Polizeiinspektion Kelheim am Einsatzort ein. Die flüchtigen Tatverdächtigen, die unmittelbar vorher das Wohnhaus verlassen hatten, konnten im Zuge der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen auf einem Feld in der Nähe des Tatortes festgenommen werden. Im Rahmen der Festnahmeaktion kam es zur Abgabe von zwei Warnschüssen. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei männliche Osteuropäer im Alter von 40 und 29 Jahren.

Die Kriminalpolizei Landshut hat in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die weiteren Ermittlungen übernommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft werden die Tatverdächtigen heute dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt.

PM des PP Niederbayern vom 08.01.2020

Heute Nachmittag, ca. 14.00 Uhr, kam es beim Gebäudeeingang im Werkhof Göschenen zu einer ungewollten Schussabgabe aus der Dienstwaffe eines Polizeiangehörigen. Der Polizeiangehörige blieb unverletzt. Eine Polizeiangehörige, welche sich im selben Raum befand, begab sich wegen einer allfälligen Schädigung des Gehörs zur Kontrolle ins Kantonsspital Uri. Sie konnte das Spital bereits wieder verlassen. Drittpersonen wurden nicht verletzt.
Zur Aufnahme des Sachverhaltes im Zusammenhang mit diesem Vorfall wurde die Luzerner Polizei aufgeboten.

PM der KAPO Uri vom 30.08.2019

Heute Nachmittag gegen 15:00 Uhr kam es in der Düsseldorfer Straße zu einer Alarmauslösung in einer Bankfiliale.

Mehrere Personen hatten sich in der Bank unerlaubt Zugriff auf Schließfächer verschafft und dabei den Alarm ausgelöst. Anschließend flüchteten sie in einem Fahrzeug in Richtung Hauptbahnhof. Drei Männer wurden mittlerweile festgenommen. Die Fahndung nach weiteren Personen bleibt weiterhin bestehen. Zu Beginn der Flucht kam es zu einer Schussabgabe seitens der Polizei. Dabei wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand verletzt. Der öffentliche Personennahverkehr war zwischenzeitlich eingestellt worden.

Der genaue Geschehensablauf ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Sobald neue gesicherte Erkenntnisse vorliegen, wird nachberichtet.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 02.08.2019

Am Freitagmittag hat sich im Rahmen eines interkantonalen Polizeikurses in Wangen an der Aare ein Schuss aus einer Dienstwaffe gelöst. Der Polizist, der einem ausserkantonalen Korps angehört, wurde leicht verletzt. Die Ursache wird untersucht.
Die Meldung, dass sich in Wangen an der Aare ein Schuss aus einer Dienstwaffe gelöst habe, ging bei der Kantonspolizei Bern am Freitag, 28. Juni 2019, kurz nach 1215 Uhr, ein. Gemäss aktuellen Erkenntnissen befanden sich die Teilnehmer eines polizeiinternen Kurses während der Mittagspause in den Räumlichkeiten eines Mehrzweckgebäudes an der Weihergasse, als sich aus noch zu klärenden Gründen ein Schuss aus der Dienstwaffe eines Polizisten löste und diesen im Bereich des Beins traf.
Der Polizist, Angehöriger eines ausserkantonalen Polizeikorps, erlitt durch den Streifschuss leichte Verletzungen. Er wurde zunächst vor Ort betreut und anschliessend mit der Ambulanz ins Spital gefahren. Sieben weitere Personen wurden wegen Verdachts auf ein Knalltrauma zur Kontrolle ebenfalls ins Spital gebracht. Zivilpersonen waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Ermittlungen zur Klärung der Ursache wurden aufgenommen.

PM der KAPO Bern vom 28.06.2019

Durch die versehentliche Abgabe eines Schusses aus seiner Dienstwaffe verletzte ein Beamter gestern Nachmittag in einem Dienstraum der Bereitschaftspolizei in Mitte seinen Kollegen. Bisherigen Ermittlungen zufolge löste sich der Schuss aus der Dienstwaffe eines Polizeiobermeisters gegen 16 Uhr in dem Dienstraum auf dem Polizeigelände in der Kruppstraße. Ein ebenfalls im Raum anwesender Polizeiobermeister wurde durch den Schuss in den Oberschenkel getroffen und kam mit der Berliner Feuerwehr in ein Krankenhaus. Dort musste der Beamte operiert werden und verbleibt stationär. Wie es zu der Schussabgabe kommen konnte ermittelt nun ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes.

… teilen wir ergänzend mit, dass der Polizist sich dem Vernehmen nach nicht in Lebensgefahr befand.

PM (Nr. 1579) des PP Berlin vom 29.06.2019

Am Dienstagnachmittag (28. Mai) hat die Polizei Köln das Vereinsheim der „Iron Bulls“ in Köln-Vingst durchsucht. Das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz richtet sich derzeit gegen einen 36-jährigen Kölner aus der Führungsriege der Gruppierung, der nach aktuellen Erkenntnissen dauerhaft in dem Haus auf dem Gelände lebt.
Er soll im Besitz mehrerer scharfer Schusswaffen sein.
Die Durchsuchung auf Grundlage eines richterlichen Beschlusses in der Kampgasse erfolgte unter der Beteiligung von Spezialeinheiten.
Die Ermittler stellten unter anderem Munition sicher. Scharfe Waffen wurden nicht gefunden. Polizisten erschossen einen Kampfhund, der auf dem Gelände herumlief und die Beamten unvermittelt angriff. Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

PM der POL Köln vom 28.05.2019

Beamte des Polizeiabschnitts 33 haben heute früh einen Mann in Moabit festgenommen, der zuvor mit einem Komplizen einen Jugendlichen ausgeraubt haben soll. Nach den bisherigen Erkenntnissen und Angaben der Betroffenen sollen gegen 9.30 Uhr zwei mutmaßliche Räuber einen 16-Jährigen und dessen 45-jährigen Begleiter in einer Parkanlage in der Bremer Straße angesprochen und von dem 16-jährigen die Herausgabe von Geld gefordert haben. Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, packte einer der Tatverdächtigen den Jugendlichen am Kragen und durchsuchte dessen Jackentaschen nach Geld. Nachdem das Duo das Geld des 16-Jährigen an sich genommen hatte, flüchtete es mit der Beute in Richtung U-Bahnhof Birkenstraße. Alarmierte Polizisten erfuhren, dass die beiden mutmaßlichen Räuber sich mit der U-Bahn entfernt hatten. Am U-Bahnhof Westhafen verließen die beiden die U-Bahn und wurden in der Westhafenstraße von den Einsatzkräften anhand der Personenbeschreibungen wiedererkannt. Während einer der Tatverdächtigen im Alter von 24-Jahren festgenommen wurde, ergriff sein Komplize die Flucht. Bei der Verfolgung des Flüchtenden gab ein Beamter einen Schuss aus seiner Dienstwaffe in die Luft ab. Der Mann flüchtete in Richtung Friedrich-Krause-Ufer, die Fahndung nach ihm dauert an. Der 24-Jährige wurde dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 überstellt und muss sich nun wegen des Verdachts des Raubes verantworten.

PM des PP Berlin vom 15.04.2019

Am heutigen Sonntagmittag erreichten die Polizei Lindau mehrere Mitteilungen über ein verletztes Reh, welches neben der BAB 96, Höhe Sigmarszell in Fahrtrichtung Lindau, nur wenige Meter neben der Fahrbahn verwirrt umherlief. Das Reh war augenscheinlich verletzt und drohte auf die Fahrbahn zu laufen. Zunächst versuchten mehrere Streifenbesatzungen der Polizei Lindau und der Bundespolizei das Tier von der Autobahn weg, hinter den Wildschutzzaun zu treiben, welches über längere Zeit nicht gelang. Nach Rücksprache mit dem örtlichen Jagdpächter, welcher nicht rechtzeitig vor Ort sein konnte, und der Tatsache, dass allmählich die Dämmerung einsetzte, musste die Polizei das Reh erschießen, um eine Kollision mit herannahenden Fahrzeugen von der Autobahn zu vermeiden. Hierfür wurde die BAB 96 kurzfristig in beide Richtungen gesperrt um eine Gefahr für unbeteiligte auszuschließen. (PI Lindau)

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.04.2019

Die Polizei erhielt in den Nachmittagsstunden des 11.04.2019 über Notruf den Hinweis auf eine Person mit Schussverletzung in einer Wohnung in Salzgitter-Lebenstedt, Hans-Böckler-Ring. Die daraufhin entsandten Einsatzkräfte wurden nach Eintreffen am Einsatzort in der betroffenen Wohnung unvermittelt von einer männlichen Person, die sich verbarrikadiert hatte, bedroht.
Hierbei ergaben sich konkrete Hinweise auf eine Bewaffnung des Täters. Hinzugezogene Spezialkräfte wurden beim Eindringen in die Wohnung von dem Täter ebenfalls konkret mit einer Waffe bedroht. In Folge dessen kam es zur Schussabgabe auf den Täter, der trotz umgehender medizinischer Versorgung kurze Zeit später verstarb.
Derzeit wird die Wohnung des Täters in der Einsteinstraße durch Einsatzkräfte gesichert und durchsucht. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Salzgitter vom 11.04.2019

Nachtrag vom 12.04.2019:

Die in Salzgitter am 11.04.2019 bei einem SEK-Einsatz angeschossene und später verstorbene männliche Person wurde am heutigen Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft obduziert und rechtsmedizinisch untersucht. Nach dem Obduktionsergebnis ist der 28-jährige Angeschossene an einem spinalen Schock infolge einer Rückenmarksdurchtrennung verstorben. Im Körper des Angeschossenen wurde ein Projektil einer 9mm-Kurzwaffe aufgefunden. Es ist davon auszugehen, dass das Projektil zur Durchtrennung des Rückenmarks geführt hat.
Bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde am heutigen Tag ein sog. Todesermittlungsvorgang angelegt. Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen sollen die Beamte des SEK damit beauftragt worden sein, Beamte der örtlichen Polizei aus einer Wohnung mit ungeklärter Situation herauszulösen. Die örtlichen Polizeibeamten seien aufgrund eines Notrufes zu einer Wohnung im Stadtteil Fredenberg gefahren. Vor der Wohnung hätte sich der Wohnungsinhaber, welcher den Notruf abgesetzt habe, aufgehalten und mitgeteilt, dass sich in der Wohnung ein Bekannter von ihm befinde, der ärztliche Hilfe benötige. Da die Beamten nach dem Betreten der Wohnung aufgrund des Verhaltens des Verwundeten befürchtet hätten, die Wohnung nicht ohne eine drohende Eigengefährdung wieder verlassen zu können, habe man Verstärkung durch das SEK angefordert.
Die Beamten des SEK und eine alarmierte Fahndungsgruppe der Polizeidirektion hätten daraufhin über einen längeren Zeitraum versucht, verbalen Kontakt zu dem später Angeschossenen aufzunehmen und ihn zur Kooperation zu überreden. Die Gespräche seien jedoch gescheitert und schließlich darin gegipfelt, dass die Beamten durch den später Angeschossenen in einem abgedunkelten Raum mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht worden seien. Trotz eines massiven verbalen Einwirkens und der Abgabe von Warnschüssen habe der später Angeschossene die Beamten weiterhin bedroht, weshalb letztlich ein Schuss durch einen Beamten abgegeben worden sei.
Die unmittelbar nach der Schussabgabe von einem dem SEK-Einsatzteam zugehörigen Rettungssanitäter eingeleiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen konnten den Tod des Angeschossenen nicht mehr verhindern.
Der Angeschossene steht im Verdacht, Tage zuvor in seiner eigenen Wohnung eine männliche Person getötet zu haben. In seiner Wohnung wurde ein männlicher Leichnam aufgefunden. Die Obduktion zur Klärung der Todesursache ist noch nicht abgeschlossen.
Bei der Polizeiinspektion Salzgitter wurde eine Mordkommission eingerichtet. Zu der Frage, in welchem persönlichen Verhältnis beide Personen zueinander standen und woher die Verletzungen des Angeschossenen stammen, die zum Ursprungseinsatz der örtlichen Polizei geführt haben, sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

Presseinformation der Staatsanwaltschaft Braunschweig vom 12.04.2019