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Ein verletzter Fuchs wurde gestern Mittag von einem Beamten der Fahndungsgruppe der Bundespolizei Trier durch einen gezielten Fangschuss aus seiner Dienstwaffe getötet.

Zuvor erging die Meldung, dass das Tier von einem Zug erfasst und verletzt zwischen Trier-Ehrang und Kordel im Gleisbett liegen würde. Die Entsorgung des Tiers erfolgte durch den zuständigen Jagdpächter.

PM der BPOLI Trier vom 28.04.2021

Am Donnerstagnachmittag (18.03.2021) wurde die Polizei zu einem lautstarken Streit in einer Wohnung in der Fürther Innenstadt gerufen. Ein 28-jähriger Mann warf hierbei mit einem Messer nach den Einsatzkräften und verletzte einen Beamten am Kopf. In diesem Zusammenhang kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch – der Angreifer wurde dabei nicht getroffen.

Gegen 15:00 Uhr verständigte ein Zeuge über Notruf die Polizei. Aus einer Wohnung in der Fürther Innenstadt würden Gegenstände geworfen. Zudem wäre ein lautstarker Streit zwischen einem Mann und einer Frau vernehmbar.

Die umgehend zum Einsatzort anfahrenden Streifen hörten lautstarkes Geschrei in der besagten Wohnung. Zudem war Brandgeruch wahrnehmbar und die Brandmelder im Wohnungsinneren gaben Alarm. Trotz mehrfacher Aufforderung öffnete der Wohnungsinhaber den Beamten nicht.

Da aufgrund der Umstände von einer Gefährdung von Personen in der Wohnung ausgegangen wurde, öffnete die Feuerwehr die Eingangstüre im Auftrag der Polizei.

In der Wohnung stellte sich der 28-jährige Wohnungsinhaber den Polizeibeamten entgegen. Dabei hielt er ein Messer in der Hand und hatte eine bedrohliche Haltung eingenommen. Zur Eigensicherung hielten die Polizisten ihre Waffe gezogen. Trotz mehrfacher Aufforderung ließ sich der Mann nicht dazu bewegen das Messer wegzulegen.

Unvermittelt warf der 28-Jährige plötzlich das Messer in Richtung eines Polizeibeamten. In diesem Zusammenhang kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Der Beamte wurde durch den Messerwurf am Kopf verletzt. Er musste in einem Klinikum medizinisch versorgt werden.

Der psychisch auffällige Angreifer konnte anschließend trotz heftiger Gegenwehr von mehreren Beamten überwältigt und fixiert werden. Dabei erlitt er Verletzungen, die vor Ort ärztlich versorgt wurden. Zur weiteren Begutachtung wurde der Mann zur Sicherheit in ein Krankenhaus eingeliefert. Eine Schussverletzung wurde nicht festgestellt.

Bei der Festnahme wurde noch ein weiterer Polizeibeamter verletzt. Ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes verletzte sich beim Transport des Tatverdächtigen in den Rettungswagen.

Weitere Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung. Nach aktuellem Kenntnisstand ahmte der Mann verschiedene Stimmen bzw. Stimmlagen nach.

Die Kriminalpolizei Fürth übernahm die Sachbearbeitung und die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Der Erkennungsdienst führte die Spurensicherung am Tatort durch.

PM des PP Mittelfranken vom 18.03.2021

Gemeinsame Pressemitteilung der Polizei Münster und der Staatsanwaltschaft Münster:

Ein 40-jähriger Insasse der Justizvollzugsanstalt Münster hat am Freitagmorgen (16.10.2020) gegen 06.20 h in der JVA an der Gartenstraße eine Geisel genommen. Er bedrohte eine 29-jährige Angestellte mit einem aus einer Rasierklinge gefertigten gefährlichen Gegenstand. Der Mann forderte einen Hubschrauber, um aus der JVA zu fliehen. Die Polizei setzte Spezialeinheiten ein und nahm Kontakt mit dem Täter auf. Trotz intensiver Kommunikationsversuche gelang es nicht, den 40-Jährigen von der Bedrohung abzubringen. Bei den Verhandlungsversuchen bedrohte der Täter immer wieder seine Geisel mit dem gefährlichen Gegenstand auch im Bereich des Halses und kündigte an, sie zu töten. Er machte dabei einen psychisch unberechenbaren Eindruck. Aufgrund der lebensgefährlichen Situation für die Geisel erfolgte gegen 09.20 h der Zugriff durch Kräfte der Spezialeinheiten. Die Beamten setzten die Schusswaffe ein. Die Geisel konnte mit leichten Verletzungen am Hals befreit werden. Der Täter erlag noch vor Ort seinen Verletzungen durch den Schusswaffengebrauch. Die Polizei hat aus Neutralitätsgründen eine Ermittlungskommission beim Polizeipräsidium Dortmund eingerichtet, um die näheren Umstände des Zugriffs zu klären. Der Täter hatte eine viermonatige Haftstrafe wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verbüßt, die am 10. November geendet hätte. Während der Maßnahmen kam es durch die Sperrung der Gartenstraße zu Verkehrsbehinderungen im Münsteraner Stadtgebiet.

PM der POL Münster vom 16.10.2020

Bei einem Einsatz hessischer Spezialkräfte zur Bekämpfung der Bandenkriminalität ist am frühen Freitagmorgen (4. September, 4:15 Uhr) in Wesel an der Einmündung Hagerstownstraße/Schermbecker Landstraße (B 58) ein Schuss gefallen. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist ein Dienstwagen der Einsatzkräfte und mit einem Mercedes Vito kollidiert. Im Zuge dessen gab der durch den Unfall leicht verletzte Beamte einen Schuss ab. Niemand wurde dabei verletzt. Kurze Zeit später gelang es Polizisten des Einsatzkommandos, einen tatverdächtigen 19-Jährigen an der BAB 3 Anschlussstelle Schermbeck festzunehmen. Nähere Auskünfte zu den Hintergründen des Einsatzes gibt die Pressestelle des Hessischen Landeskriminalamtes unter der Rufnummer 0611 8380113. Eine Ermittlungskommission der zuständigen Duisburger Polizei untersucht zusammen mit der Staatsanwaltschaft Duisburg die Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs.

PM der POL Duisburg vom 04.09.2020

In der Fußgängerzone an der Holtener Straße soll am Montagnachmittag (17. August, 17 Uhr) ein 42-Jähriger mit abgebrochenen Glasflaschen aus bislang noch ungeklärtem Grund auf einen 47-Jährigen eingestochen und diesen am Kopf verletzt haben. Zeugen (34, 43 Jahre) bemerkten den Angriff, überwältigten den Angreifer und riefen die Polizei. Die ebenfalls alarmierten Rettungskräfte brachten beide Männer in unterschiedliche Krankenhäuser. Dem Tatverdächtigen wurde eine Blutprobe entnommen. Es bestand keine Lebensgefahr. Die Polizei Duisburg hat eine Mordkommission eingerichtet und die Ermittlungen aufgenommen. Auf Antrag der Duisburger Staatsanwaltschaft wird der Tatverdächtige heute dem Haftrichter wegen versuchten Mordes vorgeführt.

Im Rahmen der Bewachung des Tatverdächtigen im Evangelischen Krankenhaus an der Fahrner Straße kam es gegen 21:50 Uhr am Montagabend zu einem weiteren Zwischenfall: Der 42-Jährige soll mit zwei abgebrochenen Glasflaschen auf zwei Polizeibeamte losgegangen sein. Nach mehrfacher, erfolgloser Ansprache und dem wirkungslosen Einsatz von Reizgas soll ein 31-jähriger Polizist schließlich einen Schuss abgegeben und so den Angreifer gestoppt haben, der am Bein getroffen wurde. Er wurde sofort behandelt. Es bestand keine Lebensgefahr. Die beiden Beamten und das Krankenhauspersonal blieben unverletzt. Aus Neutralitätsgründen hat jetzt die Düsseldorfer Polizei die Ermittlungen übernommen

PM der POL Duisburg vom 18.08.2020

Am Montagabend (17.08.2020) kam es in der Ansbacher Innenstadt zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch. Ein Mann hatte angegeben, in seinem Rucksack eine Bombe mitzuführen.

Gegen 22:00 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale Mitteilungen über einen Mann ein, der in der Innenstadt herumlaufen und sich selbst mit einem Messer erhebliche Schnittverletzungen zufügen soll.

Eine Streife traf den stark blutenden Mann im Bereich der Pfarrstraße an. Auf Ansprache gab er zu verstehen, dass sich in seinem mitgeführten Rucksack eine Bombe befinden soll.

Er wurde mehrfach aufgefordert, stehenzubleiben. Dem kam er nicht nach, sondern ging mit vorgehaltenem Rucksack auf die Beamten zu. Ein Polizist gab hierauf zuerst einen Warnschuss in die Luft und anschließend einen gezielten Schuss auf die Beine des Mannes ab. Der Mann konnte daraufhin festgenommen werden. Er wurde zur medizinischen Notversorgung in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen.

Im Rahmen der ärztlichen Behandlung wurde festgestellt, dass er durch die Schussabgabe nicht verletzt wurde. Die bestehenden Verletzungen hat er sich selbst beigebracht.

Der mitgeführte Rucksack verblieb in der Pfarrstraße. Der Bereich um den Rucksack wurde weiträumig abgesperrt. Beamte der technischen Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes wurden angefordert. Bei der Untersuchung des Rucksacks stellte sich heraus, dass sich kein Sprengstoff darin befand.

Die Kriminalpolizei Ansbach hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen und Spuren gesichert.

Die Motivlage des 34-jährigen Mannes ist derzeit noch völlig unklar.

Am polizeilichen Einsatz waren Kräfte der örtlichen Dienststellen sowie das Spezialeinsatzkommando und die Verhandlungsgruppe beteiligt. Die Polizeikräfte wurden durch die örtliche Feuerwehr sowie den Rettungsdienst vor Ort unterstützt.

PM des PP Mittelfranken vom 18.08.2020

Heute Abend (16.08.2020) kam es in den Pegnitzauen zu einem Streit zweier Personengruppen, bei dem ein aggressiver Schäferhund auf einen Beamten losging. Durch einen Schuss aus einer Dienstpistole wurde der Hund verletzt und in eine Tierklinik gebracht.

Gegen 20:00 Uhr kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Streit zwischen zwei größeren Personengruppen am Süßheimweg unweit des Westbades. Als der Streit zu eskalieren drohte, verständigte jemand aus einer der Gruppen die Polizei.

Mehrere Polizeistreifen fuhren zu dem Ort und versuchten die Auseinandersetzung zu beruhigen. Plötzlich riss sich ein aggressiver Schäferhund aus einer der streitenden Gruppen los, griff einen Polizeibeamten an und verletzte ihn durch einen Biss. Als der Hund erneut auf den Kollegen losging, machte der Beamte von der Schusswaffe Gebrauch und gab einen Schuss auf den Hund ab.

Der verletzte Polizeibeamte wurde zur Versorgung ins Krankenhaus gebracht und für den verletzten Hund wurde von der Polizei ein Transport in eine Tierklinik organisiert. In der Klinik verstarb der Schäferhund kurz darauf.

Wie sich später herausstellte, hatte der Hund bereits vor Eintreffen der Polizei ein Kind und einen Mann aus der „gegnerischen“ Gruppe gebissen. Beide Personen wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen zu dem Schusswaffengebrauch aufgenommen. Auch wurden Ermittlungen wegen Körperverletzung gegen den Hundehalter eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 16.08.2020

Am Dienstagnachmittag gegen 17:10 Uhr kam es zu einem Polizeieinsatz in der Rektor-Forestier-Straße in Mainz-Gonsenheim. Dort kam es nach vorheriger Mitteilung über Notruf zu einem Messerangriff auf eine männliche Person.

Die eingesetzte Funkstreife traf vor Ort auf eine Person mit Schnittverletzungen. Der vermeintliche Aggressor verschanzte sich zunächst in einer Wohnung. Im weiteren Verlauf verließ er die Wohnung und kam mit einem Messer bewaffnet auf die eingesetzten Beamten zu. Die Polizeibeamten schossen auf den Mann, der infolge der Schussabgabe tödlich verletzt wurde.

Der Tatort ist durch die Polizei weiträumig abgesperrt.

Weitere Hintergründe sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

PM des PP Mainz vom 07.07.2020

Am Freitagabend fuhr eine 42jährige Frau mit ihrem Pkw auf der Kreisstraße von Dürrenzimmern in Richtung Maihingen, als plötzlich zwei Hunde auf die Fahrbahn liefen. Die Frau konnte weder ausweichen noch abbremsen und erfasste beide Hunde. Ein Tier wurde dabei sofort getötet, das andere schwer verletzt. Der verletzte Hund wurde mit Einwilligung des anwesenden Hundehalters mit zwei Schüssen aus der Dienstpistole eines Polizisten von seinem Leiden erlöst. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 7000 Euro.

PM (auszugsweise) der PI Nördlingen vom 28.12.2019

Am heutigen frühen Abend (15.08.2019) kam es in Stein (Lkrs. Fürth) beim Vollzug eines richterlichen Beschlusses zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Ein 41-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt.
Die Polizeiinspektion Stein war mit dem Vollzug eines richterlichen Beschlusses des Amtsgerichts Fürth zur Begutachtung mit dem Ziel der Unterbringung beauftragt. Auf Grund vorliegender Erkenntnisse über den 41-Jährigen, welcher unter Betreuung steht, wurden zum Vollzug Spezialeinsatzkräfte hinzugezogen. Der Mann hatte bereits mehrfach bei zurückliegenden polizeilichen Einsätzen Widerstand geleistet und Polizeibeamte mit Gegenständen, welche unter das Waffengesetz fallen, bedroht.
Unmittelbar bevor die Polizeikräfte, kurz vor 18:00 Uhr, das Wohnanwesen am Mecklenburger Platz betreten konnten, verließ der Mann das Haus und lief auf die Einsatzkräfte zu. Den Aufruf „Hände hoch, Polizei“ missachtete der Mann und zog eine Hand, welche er zuvor in der Jackentasche hatte, heraus. In der Hand hielt er einen rohrähnlichen Gegenstand und richtete diesen auf die eingesetzten Polizeibeamten. Diese zogen daraufhin ihre Dienstwaffen. Nachdem der Mann weiterhin die Beamten bedrohte, schoss einer der Beamten dem Mann in den Oberschenkel.
Der 41-Jährige wurde durch den polizeilichen Schusswaffengebrauch schwer verletzt. Ein Polizeiarzt, der den Einsatz vorsorglich begleitete, versorgte den Verletzten umgehend. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.
Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Der Erkennungsdienst begann noch am Abend mit der Spurensicherung. Das Bayerische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Die zuständige Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth kam ebenfalls vor Ort.

PM des PP Mittelfranken vom 15.08.2019