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Am frühen Sonntagmorgen (30.9.2018) ist eine Frau nach einem Sturz vom Dach des Zürcher Hauptbahnhofes verstorben.

Kurz nach 01.00 Uhr bestiegen vier Personen im Alter zwischen 17 und 22 Jahren via ein gesichertes Baugerüst das Dach des Zürcher Hauptbahnhofes. Über der Querhalle brach eine Scheibe des Glasdaches unter dem Gewicht einer 17-jährigen Frau ein. Sie stürzte rund 12 Meter in die Tiefe. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche einer in der Bahnhofshalle anwesenden Fahndungspatrouille verstarb die Frau noch vor Ort.
Während der Reanimation löste sich eine noch im Dachrahmen steckende Glasscherbe und fiel auf einen der helfenden Polizisten. Der Mann wurde dadurch leicht verletzt und musste in ein Spital gefahren werden.

Die genauen Umstände dieses Vorfalles wird durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Zürich/Sihl untersucht.

Nebst der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft standen auch die Berufsfeuerwehr Zürich, eine Ambulanz von Schutz & Rettung, ein Notarzt, je ein Team von Securitrans und Transportpolizei sowie ein Interventionsteam der SBB im Einsatz.

PM der KaPo Zürich vom 30.09.2018

Am 2. September wurde in Thoiry/Frankreich eine Waadtländer Polizistin nach einer Verfolgungsjagd auf Täter, die im Waadtland einen Wohnwagen gestohlen hatten, schwer verletzt. Das
Opfer erlitt Kopf- und Gliederverletzungen und musste notfallmässig ins Genfer Unispital überführt werden. Die französische Justiz nahm zwei Verdächtige fest und klagte sie der versuchten Tötung an.

In der Nacht vom 1. auf den 2. September bewarfen in Bern Vermummte aus dem Umfeld des alternativen Kulturzentrums Reitschule die Polizei mit Steinen, Flaschen und Eisenstangen und verletzten dabei drei Berner Ordnungshüter.

Der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter (VSPB) wünscht den Polizistinnen und Polizisten, die in Ausübung ihrer Funktion verletzt wurden, rasche Genesung.

Der VSPB nimmt erneut und zum x-ten Mal mit Bestürzung von schwerwiegenden und unentschuldbaren Gewaltakten Kenntnis, wie sie dieses Wochenende gegen die Waadtländer Polizistin und die Berner Polizisten begangen wurden.

Zur Erinnerung: Es vergeht kein Wochenende, an dem nicht einer Polizistin oder einem Polizisten beim Einsatz Gefahr für Leib und Leben droht. Die Fälle nehmen Tag für Tag an Härte zu. Höchst besorgniserregend ist dabei vor allem ihre Regelmässigkeit. Jede Sekunde, jede Minute setzen Polizistinnen und Polizisten ihr Leben aufs Spiel, um der Bevölkerung Sicherheit und Frieden zu garantieren. Mit ihrem Einsatz ermöglichen sie, dass Personen, die sich einer Straftat oder eines Delikts verdächtigt gemacht haben, vor den Richter kommen.

Der VSPB erinnert am Rande dieser traurigen Ereignisse daran, dass er die politischen Behörden bereits 2009 auf das brisante Thema der Gewalt gegen Beamte aufmerksam gemacht hat. Von den Nationalräten Bernhard Guhl (BDP) und Marco Romano (CVP) wurden 2007 zwei parlamentarische Initiativen eingereicht, die eine Verschärfung der in Artikel 285 des Strafgesetzbuches vorgesehenen Strafen forderten. Die Mitglieder der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats haben sich im Februar 2018 versammelt und sich mit 20 zu 5 Stimmen für die von den beiden parlamentarischen Initiativen geforderte Verschärfung des Gesetzes ausgesprochen.

Doch seit dieser Stellungnahme herrscht anscheinend erneut Funkstille im Dossier! „Unsere Bundesbehörden müssen sich ihrer Verantwortung unbedingt stellen und diese Initiativen rasch
behandelnˮ, erklärt Johanna Bundi Ryser, Präsidentin des VSPB. „Ein verletzter oder toter Polizist kann die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr gewährleisten. Wir erwarten, dass der Staat in seiner Eigenschaft als Arbeitgeber alles unternimmt, um seine Mitarbeiter vor jeder Form der Gewalt zu schützen, und dass er zudem diese niederträchtige Gewalt gegen seine Vertreter mit grösserer Härte bestraftˮ, fordert Johanna Bundi Ryser.

PM des Verbands schweizerischer Polizeibeamter vom 03.09.2018

Am Freitag (22.06.2018), um 23:30 Uhr, hat eine 24-jährige Autofahrerin einen Polizisten im Landhauskreisel der St.Gallerstrasse übersehen. Dort versuchte die Polizei das grosse Personen- und Verkehrsaufkommen in vertretbare Bahnen zu lenken. Der eher leicht verletzte Polizist suchte eigenständig ein Spital auf. Der Schaden am Auto beträgt 1000 Franken.

PM der KAPO St. Gallen vom 23.06.2018

Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen

Am Freitagmorgen (20.04.2018), kurz nach 09:30 Uhr, ist auf der Autobahn A1, zwischen Uzwil und Wil, eine 32-jährige Polizistin der Kantonspolizei St.Gallen angefahren worden. Sie erlitt dabei schwere Verletzungen.

Der Kantonalen Notrufzentrale wurde gemeldet, dass sich auf der Überholspur der Autobahn Gegenstände befinden würden. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen rückt daraufhin vor Ort aus. Um die Gegenstände zu entfernen und den Fahrstreifen kurzzeitig zu sperren, stellten sie das Patrouillenauto auf den linken Fahrstreifen und schalteten die Sondersignale ein. Während sich die Kollegin auf der linken Seite nach vorne begab, um die Gegenstände zu entfernen, fuhr ein 33-Jähriger mit seinem Lieferwagen zwischen dem Polizeiauto und der Leitplanke durch und kollidierte mit der rechten Seite des Fahrzeugs mit der Polizistin. Die 32-Jährige wurde durch die Luft geschleudert und blieb mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn liegen. Der Lieferwagenfahrer hielt sein Fahrzeug auf dem Pannenstreifen an. Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen waren auch ein Notarzt und der Rettungsdienst vor Ort. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde die Kollegin von der Rega ins Spital geflogen. Auf der Autobahn A1 kam es zu einem grösseren Stauaufkommen, da beide Fahrstreifen komplett gesperrt werden mussten. Zurzeit fliesst der Verkehr wieder über den Pannenstreifen.

PM der Kantonspolizei Sankt Gallen vom 20.04.2018

Am Donnerstagmittag, 15. Februar 2018, wurde die Stadtpolizei Zürich wegen eines Streits, bei dem offenbar eine Waffe im Spiel war, nach Zürich Stettbach gerufen. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte.

Kurz vor 12.00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass in der S12 von Winterthur in Richtung Brugg AG ein Streit im Gange sei, bei dem auch eine Waffe im Spiel sei. Gemäss ersten polizeilichen Erkenntnissen kam es im Zug anfänglich zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Einer der beiden zog während des Streits eine Schusswaffe. Nachdem mehrere Passagiere auf den Streit aufmerksam wurden und sich lautstark bemerkbar machten, versorgte der Mann die Waffe wieder und wechselte das Abteil. Als die S12 fahrplanmässig im Bahnhof Stettbach anhielt, durchsuchte die Spezialeinheit Skorpion und mehrere uniformierte Polizisten die S-Bahn. Dem Mann gelang es zwar den Zug und Bahnhof zu verlassen, er konnte jedoch in unmittelbarer Nähe durch eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich angehalten und kontrolliert werden. Die Waffe, eine Schreckschusspistole, konnte in einem Gebüsch sichergestellt werden. Nachdem seine Personalien abgeklärt worden waren, wurde er vor Ort entlassen. Es wird nun ein Strafverfahren gegen ihn eröffnet.

PM der Stadtpolizei Zürich vom 15.02.2018

Beim Absichern einer Unfallstelle wurde gestern ein ziviles Polizeiauto in eine Kollision verwickelt. Mit Glück blieb einer der Polizisten unverletzt. Am Wagen entstand erheblicher Schaden.

Auf der A1 bei Birmenstorf ereignete sich am Dienstag, 23. Januar 2018, um 17.30 Uhr eine Auffahrkollision mit vier beteiligten Autos. In Richtung Bern standen diese auf dem zweiten Überholstreifen. Die aufgebotene Patrouille der Kantonspolizei Aargau sicherte die Unfallstelle ab. Dazu stellten die Polizisten den zivilen Patrouillenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht hinter den Unfallfahrzeugen ab. Gleichzeitig schaltete die Notrufzentrale die entsprechende Signalisation und setzte eine Radiomeldung ab.

Auf dem zweiten Überholstreifen fuhr ein Smart langsam an die Unfallstelle heran. Dessen Fahrerin wechselte auf den mittleren Fahrstreifen, um das Hindernis zu umfahren. Weil sie dabei ein herannahendes Auto übersah, kam es zur Kollision. Dadurch wurde der Smart gegen das Polizeiauto geschoben. Einer der Polizisten stand in diesem Augenblick genau dazwischen und wurde vom Smart touchiert.

Der Kantonspolizist blieb unverletzt. Auch wurde von den übrigen Beteiligten niemand verletzt. Am Polizeifahrzeug entstand jedoch erheblicher Sachschaden. Auch die übrigen Autos wurden beschädigt.

Die Kantonspolizei Aargau verzeigte die 47-jährige Smart-Fahrerin und nahm ihr den Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamtes ab.

Die Unfallstelle war kurz nach 18.30 Uhr geräumt.

PM der Kantonspolizei Aargau vom 25.01.2018

 

Am Mittwochvormittag (17.01.2018) hat sich in Thayngen (Ortsteil Opfertshofen) auf der Überlandstrasse 738 ein Alleinunfall mit einem Polizeifahrzeug ereignet. Dabei wurden zwei Polizisten leicht verletzt. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Untersuchungen der Schaffhauser Polizei und der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen.

Am Mittwochvormittag (17.01.2018) war eine Autopatrouille der Schaffhauser Polizei auf einer Patrouillenfahrt im Oberen Reiat unterwegs in Richtung Bibern (Gemeinde Thayngen). Kurz nach der Ortsdurchfahrt von Opfertshofen (Gemeinde Thayngen) geriet das Patrouillenfahrzeug in einer Linkskurve im Flurgebiet «Chläffler» auf der schneebedeckten und teilweise eisglatten Fahrbahn ins Rutschen. Trotz einer vom Fahrer umgehend eingeleiteten Lenkkorrektur liess sich das Fahrzeug nicht mehr entscheidend kontrollieren und rutschte rechtsseitig den steil abfallenden Abhang hinunter.

Die beiden Polizisten zogen sich bei diesem Alleinunfall leichte Verletzungen zu. Am Patrouillenwagen und an einem Weidezaun entstand Sachschaden. Der Patrouillenwagen musste durch ein privates Fahrzeugbergungsunternehmen geborgen und abtransportiert werden.

Während der Verkehrsunfallaufnahme und der Fahrzeugbergung musste die Überlandstrasse 738 zwischen Opfertshofen und dem Zentralschulhaus in Bibern kurzzeitig gesperrt werden.

Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei und der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen.

PM der Kantonspolizei Schaffhausen vom 17.01.2018

Am Dienstagabend hat die Kantonspolizei Bern in Bern einen Mann angehalten, welcher zur Haft ausgeschrieben war. Der 33-Jährige ergriff zunächst die Flucht und sprang dabei in die Aare. Er konnte durch die Einsatzkräfte gerettet werden.

Am Dienstag, 9. Januar 2018, gegen 1845 Uhr, stellte eine Fusspatrouille der Kantonspolizei Bern auf der Münsterplattform in Bern eine Person fest, die wegen Widerhandlungen gegen das Strafgesetz und das Ausländergesetz zu einer mehrmonatigen Haftstrafe ausgeschrieben war. Als der Mann die Einsatzkräfte erblickte, ergriff er zunächst mit dem Velo die Flucht in Richtung Münzrain. Von dort aus gelangte er in der Folge zu Fuss über mehrere Hausdächer und Böschungen an die Aarstrasse. Im Uferbereich auf Höhe der Kirchenfeldbrücke kletterte er über ein Geländer und sprang in die Aare.

Die Einsatzkräfte, welche umgehend die Verfolgung des Flüchtigen aufgenommen hatten, trafen kurz darauf am Aareufer ein. Mittels Zuwerfen von Rettungswurfleinen konnte der Mann schliesslich aus dem Wasser gerettet und angehalten werden. Er wurde zunächst durch die Polizisten vor Ort medizinisch betreut und in der Folge mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht. Bei der Nacheile zog sich zudem ein Polizist leichte Verletzungen zu und begab sich in ärztliche Behandlung.

Der 33-jährige Angehaltene konnte das Spital in der Zwischenzeit verlassen und wurde gemäss gültiger Ausschreibung in Haft genommen.

PM der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland und der Kantonspolizei Bern vom 10.01.2018

Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen klagt einen 57-jährigen Schweizer wegen mehrfacher Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte an. Sie fordert eine unbedingte Freiheitsstrafe von 10 Monaten und eine Busse.

Am 2. November 2017 um ca. 18.40 Uhr rückten Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen zu einem Verkaufsgeschäft in Sargans aus, weil ein mutmasslicher Ladendiebstahl gemeldet wurde. Dem mutmasslichen Ladendieb, einem 57-jährigen Schweizer, wird vorgeworfen, die beiden ausgerückten Polizisten zunächst als Arschlöcher, Bullensäue und Wixxer beschimpft zu haben. Danach forderte er gemäss Anklage einen Beamten mit den Worten „Komm nur du Arsch, ich bin bereit“ zum Kampf auf, behändigte eine Taschenlampe und begab sich in Kampfposition. Ferner wird ihm vorgeworfen, einem der beiden Polizisten damit gedroht zu haben, ihn fertig zu machen und ihm beim nächsten Aufeinandertreffen ein Messer in den Rücken zu stechen. Daneben wird er beschuldigt, damit gedroht zu haben, den Polizeistützpunkt Mels mit einer selbstgebastelten Bombe aus Dünger in die Luft zu sprengen.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen hat gegen den mehrfach einschlägig vorbestraften 57-jährigen Schweizer Anklage wegen mehrfacher Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Hausfriedensbruchs und geringfügigen Diebstahls beim Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland erhoben. Es wird eine unbedingte Freiheitstrafe von zehn Monaten und eine Busse von CHF 100.00 beantragt.

PM der StA des Kantons St. Gallen vom 14.12.2017

Am Donnerstagmorgen, 3. August 2017, wurde im Kreis 9 ein VBZ-Mitarbeiter von einem Mann attackiert und verletzt. Die Stadtpolizei Zürich konnte den mutmasslichen Täter kurz nach der Tat festnehmen.

Kurz vor 08.30 Uhr führten Kontrolleure der VBZ im Bus der Linie 31 eine Billett-Kontrolle durch. Als ein Fahrgast kein Billett vorweisen konnte, stiegen sie mit ihm bei der Haltestelle Luggwegstrasse in Zürich-Altstetten aus. Nachdem sie ihm dort nochmals erklärt hatten, dass es sich um eine VBZ-Kontrolle handle, verhielt sich der Mann zunehmend aggressiv. Er schlug auf den VBZ-Beamten ein und biss ihn in der Folge ins Bein. Danach entwendete er das Portemonnaie des Beamten und flüchtete vom Tatort. Die inzwischen alarmierte Stadtpolizei Zürich leitete sofort eine Nahbereichsfahndung nach dem Täter ein und konnte ihn, aufgrund von Hinweisen von Passanten, unweit des Tatorts verhaften. Das gestohlene Portemonnaie trug er noch auf sich. Mit Kopfverletzungen und einer Bisswunde musste der Kontrolleur ambulant im Spital behandelt werden. Der 30-jährige Schweizer wurde nach einer ersten Befragung durch Detektive der Stadtpolizei Zürich der Staatsanwaltschaft zugeführt.

PM der Stapo Zürich vom 04.08.2017