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Am 22.11.2019 kontrollierten Beamte des Inspektionsdienstes Erfurt-Süd eine männliche Person in der Nähe des Erfurter Bahnhofes.
Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen den 24-jährigen Mann zwei Vollstreckungshaftbefehle in einer Gesamthöhe von 920,- Euro vorlagen. Da er vor Ort nicht sofort bezahlen konnte, wurde er zur Dienststelle verbracht. Der Mann kontaktierte daraufhin einen guten Freund, welcher zusagte, ihm das Geld auszulegen. Nachdem der hilfsbereite Geldbote seinen Ausweis mit dem offenen Geldbetrag an die Beamten übergab, wurden auch seine Personalien überprüft. Zur großen Überraschung des gütigen Geldboten und zur Erheiterung der Beamten, wurde auch gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl in fast gleicher Höhe festgestellt. Nun war also der Freund aus dem Schneider und der Geldbote „in Nöten“. Ein dritter Freund sprang nun für den Geldboten in die Bresche und löste diesen auf der Dienststelle aus… ohne weiteren Haftbefehl…

PM der LPI Erfurt vom 23.11.2019

Sonntagmittag sind an der Kreuzung Berkaer Straße / Rudolf Breitscheid Straße ein Dacia und ein Streifenwagen der Polizei zusammengestoßen. Der Streifenwagen war mit Sondersignal unterwegs, was von der Fahrerin des Dacia zu spät bemerkt wurde. Die 62 Jahre alte Frau kam anschließend mit einem Schock ins Krankenhaus. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden von je 5000 Euro. Ursache für die Blaulichtfahrt war die Meldung über ein entlaufenes Kalb zwischen Bad Berka und Tiefengruben, das einem Busfahrer fast unter die Räder gekommen war.
Die Polizei Weimar bittet unter der Rufnummer 03643-8820 um weitere Zeugenhinweise zu dem Unfall.

PM der LPI Jena vom 11.11.2019

Am Samstagnachmittag, 19. Oktober, kam es kurz vor 16 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung in einem Supermarkt in der Franz-Weinrich-Straße. Anfängliche beleidigenden Gesten zwischen verschiedenen Personen endeten in Faustschlägen und dem Einsatz von Pfefferspray. Während der Streitigkeiten beschädigten mehrere Beteiligte einen geparkten BMW, der zu einem anderen Beteiligten gehörte. Zahlreiche Polizisten mussten eingesetzt werden, um die Auseinandersetzungen zu beenden. Noch am Abend war die Kriminalpolizei im Einsatz. Nach dem jetzigen Ermittlungsstand wurden vier Personen im Alter von 16 und 18 Jahren leicht verletzt. Hierbei handelt es sich um zwei russische und zwei armenische Staatsangehörige. Gegen drei Männer, 28, 29 und 30 Jahre alt wird u.a. wegen des Verdachtes der Gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Sie stammen aus Armenien, Lybien und Deutschland. Ermittlungen zufolge ging es bei den Auseinadersetzungen um einen Streit zwischen zwei verfeindeten Familien. Unbeteiligte Kunden des Supermarktes waren nicht involviert und blieben unverletzt. Die Polizei hat ihre Präsenz in Leinefelde Worbis erhöht. Weitere Details zum Geschehen sind Gegenstand der andauernden Ermittlungen. Für Rückfragen steht die Pressestelle der LPI Nordhausen ab Montag, 6 Uhr zur Verfügung.

PM der LPI Nordhausen vom 20.10.2019

Tragisch endete für einen Mann der Spaziergang mit einem Hund am Mittag in Ammern. Der Hund, ein Malinois, der im Tierheim lebte, biss plötzlich zu und verletzte den Spaziergänger an Schulter und Arm. Im Anschluss lief der aggressive Hund frei umher, so dass neben einem Rettungswagen für den Schwerverletzten auch die Tierrettung angefordert werden musste. Außerdem begab sich eine Mitarbeiterin des Veterinäramtes vor Ort. Polizisten und Kameraden der Feuerwehr übernahmen zunächst die Suche nach dem gefährlichen Tier, das bereits schon mehrfach in der Vergangenheit zugebissen hatte. Mit präpariertem Futter gelang es schließlich der Tierrettung und einem Mitarbeiter des örtlichen Tierheimes den Hund anzulocken, bevor er eingeschläfert werden musste. Der schwer Verletzte kam ins Krankenhaus. Er hatte das Tier im Auftrag des Tierheimes ausgeführt. Warum der Malinois plötzlich zugebissen hat, ist unklar.

PM der LPI Nordhausen vom 15.10.2019

Gestern Abend (03.10.2019), gegen 17:10 Uhr befuhr der Fahrer (40) eines Pkw Audi B94 zwischen Neuärgerniß und Zeulenroda. Hierbei geriet er im Kurvenbereich an der Unteren Haardt auf regenasser Fahrbahn auf die Gegenfahrspur und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Polizeifahrzeug. Die betroffene Straße wurde daraufhin voll gesperrt, Feuerwehr und Rettungsdienst kamen zum Einsatz. Aufgrund des Zusammenstoßes wurden sowohl der 40-jährige Audifahrer als auch eine im Polizeifahrzeug befindliche Beamtin (Beifahrerin) verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Auslaufende Betriebsstoffe wurden seitens der Feuerwehr abgebunden. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen vor Ort war die Straße schließlich gegen 23:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Die Polizei hat nunmehr die Ermittlungen zum Unfallgeschehen aufgenommen.

PM der LPI Gera vom 04.10.2019

Mehrere Buntemetalldiebstähle im Bereich der Landespolizeiinspektion Suhl beschäftigten seit Juni 2019 die Suhler Kriminalpolizeiinspektion. Am 16.06.2019 und 17.06.2019 brachen bis dato unbekannte Täter auf einen Schrottplatz in Merkers ein und entwendeten in einem Zeitraum von über drei Stunden hinweg ca. 15 Tonnen Buntmetall, davon allein 10 Tonnen Kupfer im Gesamtwert von ca. 60.000 Euro. Die Täter waren mit mehreren Kleintransportern am Tatort, um das Diebesgut abtransportieren zu können. Nur ein paar Tage später brachen Unbekannte auch in einen Recyclinghof in der Straße „Schöne Aussicht“ in Zella-Mehlis ein und nahmen 6 Tonnen Buntmetall, davon 4 Tonnen Kupfer mit. Der entstandene Schaden betrug ca. 25.000 Euro. Die Suhler Kriminalpolizei übernahm in allen drei Fällen die Ermittlungen und konnte nach kurzer Zeit Taten in Zusammenhang bringen. Nicht nur im hiesigen Bereich, auch über die Landesgrenze hinaus im unterfränkischen Landkreis Haßberg waren die Täter aktiv. Bezugnehmend auf die gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg vom 26.09.2019 durchsuchten die Ermittler der Suhler Kriminalpolizeiinspektion am Mittwoch mehrere Objekte in Halle (Saale) und konnten umfangreiches Beweismaterial sicherstellen. Drei Tatverdächtige im Alter von 28, 30 und 42 Jahren wurden vorläufig festgenommen und gegen weitere fünf mutmaßliche Bandenmitglieder im Alter von 21 bis 44 Jahren wird gegenwärtig ermittelt. Bei den Tätern handelt es sich ausschließlich um rumänische Staatsbürger. Gegen einen 28-Jährigen erließ die Staatsanwaltschaft Bamberg einen Haftbefehl. Die anderen Männer wurden auf Weisung der Staatsanwaltschaft nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen der Suhler Kriminalpolizei dauern an.

PM der LPI Suhl vom 27.09.2019

Am Mittwochmorgen kurz nach 9:00 Uhr kam es auf der Landstraße zwischen Gotha und Goldbach zu einem Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Funkstreifenwagens. Der Unfallverursacher fuhr aus Richtung Goldbach kommend nach Gotha und der Polizeibeamte in entgegengesetzter Richtung. Aus unklarem Grund kam der unbekannte Fahrer nach links auf die Gegenfahrbahn und in der Folge stießen die beiden Außenspiegel zusammen. Anschließend flüchtete der Verursacher. Der Sachschaden am Opel Corsa der Polizei beträgt 1500 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter Angabe der Hinweisnummer 0204966/2019 bei der Polizei Gotha unter der Telefonnummer 03621/781125 zu melden.

PM der LPI Gotha vom 15.08.2019

„Beamte der Bundespolizei beobachteten am 19. Juli gegen 17.30 Uhr vor einem Imbiss in der Bahnhofstraße in Erfurt einen 32-jährigen Algerier beim Diebstahl eines Rucksackes. Die Beamten nahmen den auf frischer Tat betroffenen Mann vorläufig fest und verbrachten ihn zur Dienststelle der Bundespolizei am Erfurter Hauptbahnhof. In der weiteren Folge stellte sich heraus, dass der Mann unerlaubt in das Bundesgebiet eingereist war und sich ohne Berechtigung in Deutschland aufhielt. Da er eine größere Menge Drogenersatzmedikamente bei sich führte, wurde zur Feststellung seiner Gewahrsamstauglichkeit ein Notarzt hinzugezogen. Durch diesen wurde um 21.15 Uhr die Gewahrsamstauglichkeit des Mannes bescheinigt. Im Rahmen der von 22 Uhr bis 22.20 Uhr durchgeführten Beschuldigtenvernehmung machte der Mann zum Teil zusammenhanglose Angaben und schlief wiederholt ein.
Durch die Staatsanwaltschaft Erfurt wurde die Durchführung eines beschleunigten Verfahrens abgelehnt und die Entlassung des Beschuldigten angeordnet. Da der Mann so fest schlief entschieden die Polizeibeamten ihn in der Zelle zu belassen und ließen ihn schlafen.
Die Gewahrsamszelle wurde regelmäßig kontrolliert, ohne dass es zunächst Auffälligkeiten gab. Als gegen 03.15 Uhr bei dem Algerier keine Vitalfunktionen mehr festgestellt wurden, begannen mehrere Beamte mit Reanimationsmaßnahmen. Durch den hinzugerufenen Notarzt konnte der Mann stabilisiert werden. Er wurde ins Helios Klinikum verbracht, wo er am 20.7.2019 gegen 18.30 Uhr verstarb.
Die Staatsanwaltschaft Erfurt ordnete daraufhin die Beschlagnahme des Leichnams an. Die durch das Amtsgericht Erfurt angeordnete Obduktion des Verstorbenen fand am gestrigen Nachmittag statt. Die Todesursache ist noch unklar. Zur Klärung der Todesursache wurden histologische und chemisch-toxikologische Untersuchungen beauftragt. Diese werden einige Zeit in Anspruch nehmen.
Es gibt derzeit keinen Anfangsverdacht für ein strafrechtlich relevantes Handeln einzelner Beteiligter.“

PM der BPOLD Pirna vom 27.07.2019

Eine Zivilstreife der Bundespolizei war gestern Nachmittag auf dem Gelände der DB Netz in der Erfurter Rathenaustraße im Einsatz, weil es dort in der vergangenen Zeit zu Diebstählen gekommen war. Dabei wurden sie von einer 35-jährigen Deutschen angesprochen, die von den Beamten wissen wollte, was sie auf dem Gelände machen. Nachdem sich diese als Bundespolizisten ausgewiesen hatten, wollten sie von der Frau dasselbe wissen. Da sie aber selbst keinen plausiblen Grund für ihren Aufenthalt auf dem Firmengelände nennen konnte, überprüften die Beamten die Identität der Frau und durchsuchten den von ihr mitgeführten Rucksack. In diesem befanden sich ein Bolzenschneider und weiteres Werkzeug, weshalb der Verdacht aufkam, dass es sich bei der 35-Jährigen selbst um eine Diebin handelt. Aus dem Grund durchsuchten Bundespolizisten in der Folge die Wohnung der Frau in Erfurt. Hier fand die Beamten mehrere Kupferkabel, bei denen der Verdacht besteht, dass diese vom Gelände der DB Netz entwendet worden waren. Die 35-Jährige wollte sich zum Tatvorwurf zunächst nicht äußern. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet.

PM der BPOLI Erfurt vom 17.06.2019

Am Sonntagmorgen meldete sich ein besorgter Mann bei der Polizei. Er stünde vor der Wohnung seiner Freundin im Erfurter Norden und sie würde ihm nicht öffnen. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Sachverhalt vor Ort auflösen. Die Frau hatte lediglich geschlafen. Der polizeiliche Einsatz wäre somit beendet gewesen, wenn gegen die Frau kein Haftbefehl vorgelegen hätte. Sie wurde festgenommen und nach Vorführung beim Haftrichter ins Gefängnis gebracht.

PM der LPI Erfurt vom 09.06.2019