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Eine Zivilstreife der Bundespolizei war gestern Nachmittag auf dem Gelände der DB Netz in der Erfurter Rathenaustraße im Einsatz, weil es dort in der vergangenen Zeit zu Diebstählen gekommen war. Dabei wurden sie von einer 35-jährigen Deutschen angesprochen, die von den Beamten wissen wollte, was sie auf dem Gelände machen. Nachdem sich diese als Bundespolizisten ausgewiesen hatten, wollten sie von der Frau dasselbe wissen. Da sie aber selbst keinen plausiblen Grund für ihren Aufenthalt auf dem Firmengelände nennen konnte, überprüften die Beamten die Identität der Frau und durchsuchten den von ihr mitgeführten Rucksack. In diesem befanden sich ein Bolzenschneider und weiteres Werkzeug, weshalb der Verdacht aufkam, dass es sich bei der 35-Jährigen selbst um eine Diebin handelt. Aus dem Grund durchsuchten Bundespolizisten in der Folge die Wohnung der Frau in Erfurt. Hier fand die Beamten mehrere Kupferkabel, bei denen der Verdacht besteht, dass diese vom Gelände der DB Netz entwendet worden waren. Die 35-Jährige wollte sich zum Tatvorwurf zunächst nicht äußern. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet.

PM der BPOLI Erfurt vom 17.06.2019

Am Sonntagmorgen meldete sich ein besorgter Mann bei der Polizei. Er stünde vor der Wohnung seiner Freundin im Erfurter Norden und sie würde ihm nicht öffnen. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Sachverhalt vor Ort auflösen. Die Frau hatte lediglich geschlafen. Der polizeiliche Einsatz wäre somit beendet gewesen, wenn gegen die Frau kein Haftbefehl vorgelegen hätte. Sie wurde festgenommen und nach Vorführung beim Haftrichter ins Gefängnis gebracht.

PM der LPI Erfurt vom 09.06.2019

Heute kam es gegen 15.20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Funkstreifenwagens. Nach ersten vorliegenden Erkenntnissen befuhr der Funkstreifenwagen unter Einsatz von Sonder- und Wegerechten die Ichtershäuser Straße stadtauswärts. Der Fahrer eines Kleintransporters kam aus Richtung „Am Lützer Feld“ und stieß gegen die linke Fahrzeugseite des Funkstreifenwagens. Der Fahrer des Kleintransporters und der Beifahrer im Einsatzwagen erlitten schwere Verletzungen. Der Fahrer des Funkstreifenwagens wurde schwerst verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Derzeit ist die Kreuzung für die Zeit der Unfallaufnahme vollgesperrt.

PM der LPI Gotha vom 05.06.2019

Am 24.11.18 gegen 13:00 Uhr fiel den Beamten in Bad Frankenhausen in der Klosterstraße ein PKW VW aufgrund seiner auffälligen Fahrweise auf. Der Funkwagen befuhr die Klosterstraße in Richtung Anger. Hier kam dem Funkwagen mittig auf der Fahrbahn der PKW entgegen und wich kurz vor dem Zusammenstoß wieder nach rechts aus. Der Funkwagen wurde gewendet. Während der Nachfahrt fuhr der PKW die Klosterstraße weitere drei Mal mittig in Folge eines typischen „Schlenkers“. Die Anhaltung des Pkw erfolge auf Höhe der Ampel Kyffhäuserstraße / Klosterstraße. Schon beim Öffnen des Fensters wurde starker Alkoholgeruch bei der 61 jährigen Fahrzeugführerin wahrgenommen. Beim Aussteigen aus dem PKW torkelte sie über die Straße. Nur durch das schnelle beherzte Eingreifen der Beamten, konnte ein Sturz auf den Asphalt verhindert werden. Trotz mehrerer Versuche war aufgrund der augenscheinlich starken Alkoholisierung ein Atemalkoholtest nicht möglich. Im Anschluss wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Noch während des Einsatzes ging über den Notruf eine Meldung zu einer Unfallflucht in Bad Frankenhausen ein. Es wurde angeben, dass kurz vor 13:00 Uhr in der Zinkestraße ein PKW VW einen PKW Mercedes beim Abbiegen leicht touchiert hat und anschließend die Unfallstelle verlassen hat. Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass es sich um dieselbe Kraftfahrerin handelte, welche kurz danach durch die Beamten festgestellt wurde.

PM der LPI Nordhausen vom 25.11.2018

Weil er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Sondershausen unterwegs war, fiel ein 28-jähriger Audifahrer Polizeibeamten der Polizeiinspektion Sondershausen auf, so dass diese sich zur Kontrolle entschlossen. Da der Pkw weiter rasant und wesentlich zu schnell nun Sondershausen in Richtung Nordhausen verließ, konnte dieser erst in der Ortslage Großfurra gestoppt werden. Schnell wurde den Beamten klar, dass mit dem Fahrzeugführer etwas nicht stimmte. Dieser gab an, sich aufgrund einer bekannten Erkrankung dringend ein Medikament spritzen zu müssen. Da Drogen- und Alkoholtests negativ verliefen und sich der Eindruck verstärkte, dass der Mann medizinische Hilfe benötigt, wurde ein Rettungswagen vor Ort bestellt. Dieser verbrachte den jungen Mann sofort zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Durch die Polizei wurde abschließend ein Ermittlungsverfahren zur Aufklärung möglicher durch den Fahrzeugführer begangenen Verkehrsdelikte eröffnet.

PM der LPI Nordhausen vom 11.11.2018

Weil Polizeibeamte einen Haftbefehl in einem Mehrfamilienhaus im Stadtgebiet von Gera vollstrecken wollten, betraten sie gestern Abend (07.11.2018), gegen 23:00 Uhr das Wohnhaus. Auf der Suche nach dem Festzunehmenden öffnete ein 20-jähriger, unbeteiligter Mann (deutsch) eine Wohnungstür. Aus der Wohnung nahmen die Beamten starken Marihuana-Geruch und Geräusche einer zweiten Person wahr. Im Rahmen einer freiwillig zugestimmten Wohnungsnachschau, trafen die Beamten nicht nur einen 21-Jährigen zweiten Mann (unbeteiligt) an, sondern fanden letztendlich über 1 Kilogramm Marihuana, über 100 Ecstasy-Pillen, eine kleine Menge Kokain sowie diverse Betäubungsmittelutensilien. Sämtliche verbotene Gegenstände wurden beschlagnahmt und der 20-jährige Eigentümer vorläufig festgenommen. Am heutigen Tag erfolgt die Haftvorführung des 20-Jährigen, deren Ausgang bis dato noch unbekannt ist. Der per Haftbefehl gesuchte Mann wurde im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen nicht angetroffen.

PM der LPI Gera vom 08.11.2018

Ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit informierte gestern gegen 22:40 Uhr die Bundespolizei, dass in der Vorhalle des Erfurter Hauptbahnhofes ein Mann anderen Reisenden gegenüber drohte, eine Bombe zu bauen. Dabei schlug er auf sein mitgeführtes Reisegepäck und entfernte sich Richtung Bahnsteige. Mehrere Streifen der Bundespolizei eilten zum betroffenen Bahnsteig, wo sich der Verdächtige aufhielt. Der ebenfalls vor Ort befindliche Mitarbeiter der DB-Sicherheit wies die Beamten auf einen 38-jährigen tunesischen Staatsangehörigen hin, der die Aussagen gemacht haben soll.

Da zu dem Zeitpunkt die Ernsthaftigkeit der Drohung nicht ausgeschlossen werden konnte, nahmen die Beamten den Mann in Gewahrsam. Weil sich der Tunesier diesem zu widersetzen versuchte, musste er gefesselt werden. Außerdem wurde der Bereich um die Gepäckstücke abgesperrt und der Zugverkehr vorübergehend eingestellt. Ein Sprengstoffsuchhund der Bundespolizei zeigte bei seinem Einsatz am Gepäck kein sprengstofftypisches Anzeigeverhalten. Die Beamten durchsuchten daraufhin die Koffer, fanden aber keine gefährlichen Gegenstände.

Gegen den Tunesier hat die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,55 Promille.

Der 38-Jährige ist in den polizeilichen Auskunftssystemen mehrfach u.a. wegen Betäubungsmittel- und Körperverletzungsdelikten, Bedrohungen und sexueller Nötigung registriert und verbüßte bereits mehrere Haftstrafen. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen durfte er die Dienststelle wieder verlassen.

PM der BPOLI Erfurtvom 18.10.2018

Nach Beleidigung einer Polizistin musste der Beleidiger eine Auflage von 500 Euro an die Mühlhäuser Tafel zahlen.

Online-Artikel, 22.09.2018
https://muehlhausen.thueringer-allgemeine.de/web/muehlhausen/startseite/detail/-/specific/Beleidigung-zieht-Strafe-nach-sich-239981709

„CDU-Politiker Fiedler: Situation hat sich unter Rot-Rot-Grün verschärft – Volles Haus bei Debatte der Adenauer-Stiftung.“

Online-Artikel, 20.09.2018
https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Respekt-Wie-schnell-Beleidigungen-gegenueber-Polizisten-Alltag-werden-695068711

Heute Morgen, gegen 04.30 Uhr, kam es in Ohrdruf auf der Kreuzung B 247/Bahnhofstraße zur Kollision eines Funkstreifenwagen, Opel Zafira, mit einem VW Caddy. Die Kollegen waren mit Blaulicht und Sondersignal unterwegs nach Luisenthal zu einer Häuslichen Gewalt. Als der Funkstreifenwagen in die Kreuzung einfuhr, kam von rechts aus Richtung Gräfenhain der VW Caddy und prallte in die rechte Seite des Polizeiautos. Die beiden 54 und 55 Jahre alten Polizeibeamten wurden leicht verletzt. Der Fahrer des VW war im Fahrzeug eingeklemmt, er wurde von Kameraden der Feuerwehr gerettet. Anschließend erfolgte mit einem Rettungshubschrauber die Einlieferung des Schwerverletzten in eine Klinik. Beide Fahrzeuge wurden komplett zerstört. Zur Unfallaufnahme wurde ein Gutachter herangezogen.

Den Sachverhalt der Häuslichen Gewalt übernahm eine andere Streife. Eine 37-Jährige wurde von ihrem 38-jährigen Lebensgefährten verprügelt, Haarbüschel wurden ihr herausgerissen. Sie kam verletzt ins Krankenhaus. Der Mann war mit 2,63 Promille deutlich betrunken. Bereits am Abend zuvor erfolgte dort ein Polizeieinsatz. Da hatte der 38-Jährige mit 2,08 Promille seinen 56-jährigen Nachbarn auf der Treppe geschubst. Der Nachbar wurde leicht verletzt.

PM der LPI Gotha vom 30.08.2018