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Am Samstag, den 08.11.2019, entzog sich der Fahrzeugführer eines PKW Skoda gegen 02:05 Uhr mit hoher Geschwindigkeit einer Verkehrskontrolle. In der Salzmannstraße kam der folgende Funkstreifenwagen aufgrund der wechselnden Witterungs- und Straßenverhältnisse von der Fahrbahn ab und fuhr gegen eine Toreinfahrt. Bei dem Verkehrsunfall wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt. Am Funkstreifenwagen sowie an der Toreinfahrt entstand Sachschaden.
Der Fahrzeugführer des PKW Skoda setzte die Fahrt fort und querte den Kreuzungsbereich „Blankenburger Straße / Brenneckestraße“ bei für ihn „Rot“ anzeigender Lichtzeichenanlage. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem sich kreuzenden und vorfahrtberechtigten Fahrzeugführer eines
PKW Nissan. Bei dem Verkehrsunfall wurden die Insassen beider beteiligter Fahrzeuge leicht verletzt. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme konnte nicht zweifelsfrei festgestellt werden, wer den PKW Skoda gesteuert hatte, so dass gegen die unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss stehenden Insassen ein Ermittlungsverfahren eröffnet wurde. Die bei, den Verkehrsunfällen, leicht verletzten Insassen beider Verkehrsunfälle wurden nach ambulanter Behandlung entlassen.

PM des PRev Magdeburg vom 09.11.2019

Am Freitagmorgen gegen 01:20 Uhr befuhr ein 19 jähriger Krefelder Autofahrer die Otto-Schott-Straße. In einer Rechtskurve kam er aufgrund bestehender Alkoholisierung und damit einhergehend nicht angepasster Geschwindigkeit nach links von seiner Fahrspur ab und kollidierte mit einem ihm entgegenkommenden Streifenwagen der Bundespolizei. Bei dem Unfall verletzten sich der 19 Jährige und die beiden Bundespolizisten leicht, die drei jugendlichen Mitinsassen im Alter von 14 und 15 Jahren blieben unverletzt. Dem alkoholisierten Unfallverursacher wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt.

PM der KPB Viersen vom 01.11.2019

Bei einem Verkehrsunfall sind heute in den frühen Morgenstunden zwei Polizeibeamte verletzt worden. Ein LKW war auf das im Baustellenbereich stehende Fahrzeug aufgefahren.
Nachdem gegen 01:20 Uhr ein Pannenfahrzeug im Baustellenbereich der BAB A9 zwischen den Anschlussstellen Langenbruck und dem Autobahndreieck Holledau in Fahrtrichtung München mitgeteilt worden war, sicherten die Polizeibeamten die Gefahrenstelle mit ihrem Streifenfahrzeug ab.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr gegen 02.15 Uhr ein Lkw mit erheblicher Geschwindigkeit auf das Dienstfahrzeug auf, das dabei total beschädigt wurde. Die beiden Beamten wurden dabei verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Die Insassen des Pannenfahrzeuges blieben unverletzt.
Die Autobahn wurde während der Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt, zwischenzeitlich wird der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Mit erheblichen Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr ist zu rechnen.

PM des PP Oberbayern Nord vom 31.10.2019

Am Dienstag, 29.10.2019, gegen 9:00 Uhr, fuhr ein 47-jähriger Münchner mit seinem Pkw Maserati auf der Hansastraße stadtauswärts. Die Kreuzung zur Albert-Roßhaupter-Straße wollte er geradeaus überqueren, um dann seine Fahrt auf der Passauer Straße fortzusetzen. Da die Ampel für seine Richtung Rot zeigte, hielt der 47-Jährige als erstes Fahrzeug ordnungsgemäß an. Zur selben Zeit fuhr ein 25-jähriger Polizeibeamter mit einem Dienst-Pkw BMW auf der Albert-Roßhaupter-Straße in Richtung Harras. Die Kreuzung zur Hansastraße/Passauer Straße wollte er geradeaus passieren. In seinem Fahrzeug befanden sich eine 28-jährige Polizeibeamtin als Beifahrerin und ein 47-jähriger Polizeibeamter auf dem Rücksitz. Wie unbeteiligte Zeugen berichteten, fuhr der 47-jährige Maserati-Fahrer trotz roter Ampel unvermittelt an, um die Kreuzung zu überqueren. Hierbei kreuzte er die Fahrtrichtung des Polizeifahrzeuges des 25-Jährigen, welcher nicht mehr rechtzeitig anhalten konnte und nahezu ungebremst mit seiner Front gegen die Beifahrerseite des Maserati stieß. Durch den Verkehrsunfall wurden alle vier Personen leicht verletzt, wobei der 47-Jährige mit einem Rettungsfahrzeug zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht wurde. Die Insassen im Dienstfahrzeug konnten nach erfolgter Unfallaufnahme selbständig einen Arzt aufsuchen. Sie waren nicht mehr dienstfähig. Die Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 50.000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Albert-Roßhaupter-Straße in östlicher Richtung im Kreuzungsbereich für die Dauer einer halben Stunde gesperrt werden. Der Verkehr wurde abgeleitet. Es kam zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.

PM (1644) des PP München vom 30.10.2019

Am 26.10.2019 befuhren Beamte des Polizeireviers Harz die K1331. Gegen 1:30 Uhr fiel ihnen ein Pkw Ford durch seine Fahrweise auf. Als die Beamten an den Ford heranfuhren, um eine Kontrolle durchzuführen, beschleunigte dieser und versuchte zu entkommen.
In der Ortslage Wasserleben fuhr der Ford auf eine unbefestigte Straße und bremste. Der Funkwagen folgte dem Ford unter Nutzung des Sonder- und Wegerechts. Vom plötzlichen Bremsen überrascht, fuhr das Polizeifahrzeug auf den Ford auf und schob ihn die Böschung herunter.
Die am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden beschädigt. Durch den Aufprall wurden beide Polizeibeamte, eine 26-jährige Polizeiobermeisterin sowie ein 36-jähriger Polizeikommissar verletzt.
Der Fahrer des Fords, ein 32-jähriger Mann aus Osterwieck, wurde ebenfalls verletzt. Nach kurzer Behandlung im Krankenhaus Wernigerode, konnten alle drei Unfallbeteiligten entlassen werden.
Bei der weiteren Überprüfung des 32-jährigen Osterwieckers und dessen Pkw, stellten die Beamten dann fest, dass dieser unter dem Einfluss von Drogen seinen Pkw führte. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Cannabis. Eine Blutprobenentnahme wurde durchgeführt.
Des Weiteren war der 32-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, sein Pkw war nicht zugelassen und die amtlichen Kennzeichen an seinem Pkw waren gestohlen.
Gegen den 32-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM des PRev Harz vom 26.10.2019

Am Dienstag, den 15.09.19, ist es in Elmshorn zum Zusammenstoß zwischen einem Zivilstreifenwagen und einem Smart gekommen. Bei dem Unfall wurden drei Personen verletzt.
Die Besatzung einer Zivilstreife befuhr im Rahmen eines Einsatzes die Straße Köhnholz mit Fahrtrichtung Uetersen. Das Zivilfahrzeug hatte Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet. In Höhe der Einmündung zur Rehmkestraße näherten sich die Polizisten einem Smart, der nach bisherigen Erkenntnissen zu diesem Zeitpunkt stand. Als das Einsatzfahrzeug den Smart links überholen wollte, bog dieser jedoch nach links in die Rehmkestraße ab. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Infolge der Kollision stießen die Autos zusätzlich gegen eine angrenzende Hauswand.
Durch den Zusammenstoß wurden die beiden 27 und 29 Jahre alten Polizeibeamten sowie die 47-jährige Smartfahrerin leicht verletzt.
Rettungskräfte brachten die 47-Jährige in ein Krankenhaus. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Den genauen Unfallhergang werden nun aus Neutralitätsgründen die Verkehrsermittler des Polizeireviers Pinneberg rekonstruieren.

PM der PD Bad Segeberg vom 16.10.2019

Am Montagnachmittag ist in der Beethovenstraße ein sechs Monate altes Kind von Polizeibeamten aus einem Fahrzeug befreit worden.
Eine sichtlich aufgelöste Mutter erklärte der Streife, dass sich ihr PKW selbst verschlossen hatte und die Schlüssel im Innenraum des Fahrzeuges liegen. Daraufhin zertrümmerten die Beamten eine der Dreieckscheiben des Daimlers. Dabei zog sich einer der Polizeibeamten eine tiefe Schnittverletzung zu. Das Kind konnte aus dem PKW befreit werden. Der Verletzte wurde zur Behandlung von einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht.

PM des PP Tuttlingen vom 15.10.2019

Ein Streifenwagen, der zu einem Einsatz mit Sonder- und Wegerechten unterwegs war, kollidierte an einer Herner Kreuzung mit einem Auto.
Gestern Nachmittag (30. September, kurz vor 15.30 Uhr) befuhr der Streifenwagen den Westring in nördliche Richtung und überquerte die dortige Kreuzung (Cranger Straße / Funkenbergstraße) bei roter Ampel – Blaulicht und Martinshorn waren eingeschaltet.
Eine Herner Autofahrerin (22), die mit ihrem Wagen von rechts aus Richtung Bahnhofsvorplatz kam, fuhr bei Grün in den Kreuzungsbereich ein. Der Fahrer, ein 24-jähriger Polizist, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Fahrzeug der Hernerin.
Die leicht verletzte 22-jährige Autofahrerin sowie beide Polizeibeamte (Fahrer/24; Beifahrerin/22) wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht und nach ambulanter Behandlung entlassen.
Durch den Zusammenstoß wurden beide Autos, eine Straßenlaterne sowie ein weiterer Wagen beschädigt. Ein geschätzter Sachschaden von 10.000 Euro ist entstanden. Beide Autos wurden abgeschleppt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb der Westring in nördliche Richtung bis 17.30 Uhr gesperrt.
Das Bochumer Verkehrskommissariat 1 hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

PM der POL Bochum vom 01.10.2019

Am frühen Sonntagmorgen (22.09.2019), um kurz nach sieben Uhr, ist ein 35 Jahre alter Polizeibeamter bei einer Verfolgung eines verdächtigen Radfahrers auf die Fahrbahn der Willmerstraße gelaufen und ist dort von dem querenden Mercedes einer 20-Jährigen erfasst worden. Der Polizist hat dabei schwere Verletzungen erlitten.
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte heute Morgen eine Polizeistreife an der Willmerstraße (zwischen der Zeißstraße und der Hildesheimer Straße) zwei sich unterhalb der Brücke des Südschnellwegs befindliche Radfahrer kontrollieren.
Als diese die Streife erkannten, flüchteten beide mit ihren Rädern.
Nachdem die beiden Polizisten ihr Fahrzeug verlassen hatten und versuchten, den Flüchtenden zu Fuß zu folgen, lief der 35-jährige Polizeibeamte auf die Willmerstraße und übersah dabei offenbar die von rechts kommende, 20 Jahre alte Frau in ihrem Mercedes.
Der Beamte wurde von dem Fahrzeug erfasst und erlitt dabei schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen. Er kam zur stationären Behandlung in eine Klinik.
Die Mercedes-Fahrerin blieb unverletzt.
Den bei dem Unfall entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 3000 Euro.

PM der PD Hannover vom 22.09.2019

Am 15.09.2019, gegen 20:30 Uhr, ging bei der Polizei die Mitteilung über eine Ruhestörung in einem Mehrparteienhaus in der Zirbelstraße ein. Anwohner beschwerten sich hierbei über den Lärmpegel in der Wohnung eines 40-jährigen Nachbarn. Um die Lärmbelästigung zu unterbinden, klopften zwei Polizeibeamte wenig später an der Wohnungstüre des 40-Jährigen. Dieser öffnete daraufhin die Eingangstüre und schoss ohne Vorwarnung einem 33-jährigen Polizeibeamten aus kurzer Entfernung mit einer Gaspistole direkt ins Gesicht. Anschließend zog sich der Angreifer sofort wieder in seine Wohnung zurück und verriegelte die Türe. Der Rettungsdienst brachte den Beamten mit mittelschweren Gesichtsverletzungen in die Uniklinik Augsburg. Der Umstand, dass der 33-jährige Polizeibeamte zum Zeitpunkt der Schussabgabe eine Brille trug, verhinderte laut Aussagen der behandelnden Ärzte schwerste Augenverletzungen bei ihm. Unterstützungskräfte sicherten sofort die Wohnung sowie das Treppenhaus des Anwesens, um eine weitere Gefährdung für Anwohner auszuschließen.
Einem Spezialeinsatzkommando gelang es gegen 23:30 Uhr den 40-jährigen Deutschen in seiner Wohnung festzunehmen. Der Täter gab hierbei nochmals mehrere Schüsse mit einer Gaspistole ab, konnte jedoch von den Spezialkräften überwältigt werden. Mehrere Beamte zogen sich durch die Freisetzung des verschossenen Gases Reizung der Augen sowie Atemwege zu. Diese wurden vor Ort durch einen Notarzt behandelt.
Die Kriminalpolizeiinspektion Augsburg hat noch in der Nacht die Ermittlungen, u.a. wegen des dringenden Tatverdachts der versuchten schweren Körperverletzung, aufgenommen. Der genaue Tathergang sowie die Hintergründe der Schussabgaben sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde der 40-Jährige im Laufe des heutigen Nachmittags dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Augsburg vorgeführt. Dieser erließ gegen den Beschuldigten Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung in Tateinheit mit versuchter schwerer Körperverletzung sowie tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte. Der Beschuldigte befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt.

PM des PP Schwaben Nord vom 16.09.2019