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Am Dienstagmorgen erhielt die Polizeiinspektion in Linz die Meldung über einen randalierenden Mann in der Hohe Hausstraße in Bad Hönningen. Nach Angaben der Anrufer schreie der Mann vor einem Haus und sei sehr verhaltensauffällig. Nachdem zwei Polizisten vor Ort erschienen waren, versuchte der Mann sich zu verstecken um anschließend zu flüchten. Im Rahmen der Nacheile konnten die Beamten den Mann stellen, wobei diese unmittelbar angegriffen wurden. Der deutlich unter Betäubungsmitteleinfluss stehende Beschuldigte versuchte sich unter erheblicher Kraftanstrengung den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen, was ihm jedoch misslang. Die Polizisten konnten den Mann fixieren, wobei sich ein Polizist und eine Polizistin durch die körperliche Auseinandersetzung Schürfwunden zuzogen. Eine weitere hinzukommende Beamtin zog sich im Rahmen der Auseinandersetzung eine Fraktur am Knöchel zu und musste ärztlich behandelt werden, sie ist dienstunfähig. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 32-jährigen Bewohner aus Linz. Gegen den Mann wird nun wegen Widerstand, tätlicher Angriff auf Polizeibeamte, Körperverletzung, sowie nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, im Anschluss wurde er in eine Fachklinik eingeliefert.

PM der PI Linz/Rhein vom 15.06.2021

In der Nacht von Samstag (12.06.2021) auf Sonntag (13.06.2021) gerieten in der Nürnberger Innenstadt zwei Männer aneinander. Beamte des USK gingen dazwischen und wurden angegriffen.

Gegen 01:45 Uhr kam es am Bahnhofsplatz zu einer vorerst verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern (23 und 33). Als diese in feindseligen gegenseitigen Umklammerungen gipfelte, griffen Beamte des USK ein um zu schlichten.

Der merklich alkoholisierte 23-Jährige zeigte sich gegenüber den Beamten aggressiv, sodass er in Gewahrsam genommen wurde. Hier wehrte er sich massiv und wurde mittels unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht und gefesselt. Im Rahmen der Fesselung griff der Beschuldigte nach dem Pfefferspray eines Beamten und versuchte es aus der Halterung zu ziehen. Dies konnte verhindert werden.

Auch gegen seinen 33-jährigen Kontrahenten mussten die Beamten unmittelbarer Zwang anwenden.

Durch die Widerstandshandlungen wurden zwei Beamte leicht verletzt. Sie sind weiterhin dienstfähig.

Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme (Untersuchung auf Alkohol und Drogen) an.

Gegen den 23-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 14.06.2021

Reichlich Ärger hat sich ein Mann aus dem Stadtgebiet am Wochenende eingehandelt. In der Nacht zu Sonntag wurde eine Polizeistreife kurz vor 3 Uhr an der Ecke Schneiderstraße/Fruchthallstraße auf den 42-Jährigen aufmerksam, der mit einem E-Scooter unterwegs war. Als die Beamten ihn stoppten und kontrollierten, stellten sie bei dem Mann drogentypische Auffälligkeiten fest – und beim Roller, dass ein ungültiges Kennzeichen angebracht war.

Weil der 42-Jährige nicht in der Lage war, einen Urintest durchzuführen, wurde er zwecks Blutprobe zur Dienststelle gebeten, womit sich der Mann einverstanden erklärte. Dort angekommen, verweigerte der 42-Jährige jedoch plötzlich alle Maßnahmen, leistete auch massiven Widerstand und beleidigte die eingesetzten Polizisten.

Bei den Widerstandshandlungen wurden vier Polizeibeamte leicht verletzt. Der Verantwortliche selbst klagte anschließend über Schmerzen und wurde deshalb zur medizinischen Abklärung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Gegen den 42-Jährigen wird jetzt nicht nur wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und eventuellem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt, sondern auch wegen Widerstands und Beleidigung.

PM des PP Westpfalz vom 07.06.2021

Weil es in der Hans-Böckler-Straße am 07.06.2021, gegen 1:45 Uhr, zum wiederholten Male zu einer Ruhestörung gekommen war, wurde der Kommunale Vollzugsdienst durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 unterstützt. Die Verursacher der Ruhestörung, ein 38-Jähriger und eine 46-Jährige, zeigten sich sofort unkooperativ. Beide schienen alkoholisiert.

Während die Personalien der Beteiligten festgestellt werden sollten, wurde die Stimmung immer aggressiver. Nachdem der 38-Jährige einen Polizeibeamten körperlich angriff, kam es zu einem Handgemenge bei dem zwei Polizeibeamte, zwei Mitarbeiter des KVD, sowie der 38-Jährige und die 46-Jährige leicht verletzt wurden. Nachdem sich die Situation beruhigt hatte, willigte die 46-Jährige in einen freiwilligen Atemalkoholtest ein. Dieser ergab einen Wert von 1,56 Promille. Der 38-Jährige wurde zur ärztlichen Untersuchung in ein Klinikum verbracht. Dort wurde eine Blutprobe entnommen. Die beiden erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Leider kommt es immer wieder vor, dass Mitarbeitende der Polizei sowie des Kommunalen Vollzugsdienstes verbal oder sogar körperlich angegangen werden. Wir appellieren daher: Höflichkeit und Respekt sind stabile Säulen unseres Miteinanders. Das gilt nicht nur im Privaten, sondern selbstverständlich auch im Umgang mit allen Mitarbeitenden im öffentlichen Dienst. Wer dies missachtet, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

PM des PP Rheinpfalz vom 07.06.2021

Am Sonntagnachmittag gegen 14:00 Uhr fahren zwei Funkstreifenwagen der Polizei Worms auf dem Weg zu einem dringenden Einsatz in den Kreuzungsbereich Hochstraße/Dr.Carl-Sonnenschein-Straße in Richtung Herrnsheim ein. Blaues Blinklicht und Einsatzhorn sind eingeschaltet. Im Kreuzungsbereich kollidiert das erste Einsatzfahrzeug seitlich mit einen PKW der Marke Ford, der aus Richtung Johann-Hinrich-Wichern-Straße in die Kreuzung einfährt. Durch die Wucht des Aufpralls überschlägt sich der Streifenwagen und bleibt auf dem Dach liegen. Der weitere beteiligte PKW schleudert weiter über die Kreuzung und stößt mit einem gegenüber an der Ampel wartenden dritten PKW der Marke VW zusammen. Die zwei Polizeibeamten im Funkstreifenwagen sowie die beiden Insassinnen des PKW der Marke Ford werden dabei schwer, jedoch nicht lebensgefährlich, verletzt und werden in umlegende Krankenhäuser eingeliefert.

Zur Klärung der Unfallursache wird durch die Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger mit der Beweissicherung beauftragt, die polizeiliche Verkehrsunfallaufnahme erfolgt durch die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim.

Die beteiligten Fahrzeuge sind sichergestellt. Durch den sich überschlagenden Streifenwagen wird noch ein Ampelmast beschädigt und muss durch die Feuerwehr demontiert werden. Der Kreuzungsbereich ist insgesamt sechs Stunden für die Unfallaufnahme gesperrt.

PM des PP Mainz vom 06.06.2021

In der Nacht von Freitag (04.06.2021) auf Samstag (05.06.2021) mussten Einsatzkräfte der Nürnberger Polizei den Kornmarkt räumen, nachdem es zu mehreren körperlichen Auseinandersetzungen kam. Im Zuge des Einsatzes wurden mehrere Beamte leicht verletzt.

Bereits im Verlauf des Freitagabends hielten sich in der Spitze rund 200 Personen im Bereich des Kornmarktes auf. Hierbei handelte es sich ganz überwiegend um Familien und Kleinstgruppen. Zu nennenswerten Ordnungsstörungen kam es zunächst nicht. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte waren mehrfach vor Ort. Ein Einschreiten war jedoch auf Grund der friedlichen Stimmung nicht notwendig.

Nachdem nach der Schließung der Außengastronomie gegen 23:00 Uhr der Großteil der Personen die Örtlichkeit verließ, heizte sich die Stimmung unter den rund 80 Verbliebenen mutmaßlich alkoholbedingt immer weiter auf. Die Einsatzkräfte mussten mehrfach einschreiten und Auseinandersetzungen unterbinden. In dem Zusammenhang kam es auch zu einem Körperverletzungsdelikt, bei dem ein bislang unbekannter Mann auf eine Frau einschlug. Als Beamte dazwischen gingen und den Tatverdächtigen festnahmen, solidarisierten sich umstehende Passanten mit dem Mann und gingen teils auf die Einsatzkräfte los. Hierbei wurden auch Flaschen in Richtung der Polizisten geworfen. Ein Beamter wurde am Kopf getroffen und leicht verletzt. Durch die massive Solidarisierung der umstehenden Personen, gelang es dem bislang Unbekannten schließlich zu flüchten.

Auf Grund der aufgeheizten Stimmung und der fortwährenden Ruhestörungen entschied sich die Einsatzleitung gegen 04:30 Uhr die noch anwesenden rund 80 Personen auch mittels Lautsprecherdurchsagen zum Verlassen des Platzes aufzufordern. Den Anweisungen der Beamten kamen die Menschen jedoch überwiegend nicht nach. Nach Hinzuziehung weiterer Streifen auch umliegender Inspektionen musste der Platz deshalb geräumt werden, um weitere Straftaten zu verhindern.

Hierbei setzten die Beamten auch unmittelbaren Zwang ein. Im Verlauf der Räumung wurden die Einsatzkräfte aus der Menge heraus teils mit Flaschen beworfen, weshalb gegen einzelne Personen der Einsatzstock sowie Pfefferspray zum Einsatz kam. Insgesamt mussten 13 Personen in Gewahrsam genommen werden.

Bei dem Einsatz wurden insgesamt drei Beamte leicht verletzt. Ein Polizist erlitt durch einen Flaschenwurf eine Kopfplatzwunde, aus welcher in einem Krankenhaus Glassplitter entfernt werden mussten. Die Beamten leiteten gegen zahlreiche Personen mehrere Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Landfriedensbruchs sowie wegen Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein. Im Rahmen des Einsatzes kamen auch Bodycams der Einsatzkräfte zum Einsatz. Die Auswertung der Aufzeichnungen steht noch aus. Der Kornmarkt war in den Morgenstunden – auch durch Glasscherben – massiv verschmutzt. Er musste deshalb von Mitarbeitern der Stadt Nürnberg gereinigt werden, um Verletzungen bei Passanten zu verhindern.

PM des PP Mittelfranken vom 05.06.2021

Ein 17-Jähriger hat in der Nacht zu Mittwoch zwei Polizisten verletzt. Die Beamten wurden wegen einer Ruhestörung gegen halb zwölf in die Scheidstraße gerufen. Dort trafen sie auf eine größere Personengruppe, die eine Party feierte. Beim Erblicken der Streife ergriffen einige Partygäste direkt die Flucht. Der 17-Jährige griff im Treppenhaus des Wohnhauses einen Beamten unvermittelt an und schlug mit den Fäusten auf ihn ein. Ein anderer Beamter ging dazwischen, und gemeinsam konnten sie den Jugendlichen überwältigen. Beide Polizisten wurden dabei verletzt und mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Auch der 17-Jährige zog sich bei dem Einsatz leichte Verletzungen zu und wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Bei der Durchsuchung des Jugendlichen wurde ein Pfefferspray gefunden und sichergestellt. Der junge Mann wurde seiner Mutter übergeben. Durch weitere Polizeibeamte wurde die Party aufgelöst und den Beteiligten ein Platzverweis ausgesprochen. Wegen Verstößen gegen die geltende Coronabekämpfungsverordnung müssen alle mit Post von der Ordnungsbehörde rechnen.

PM des PP Westpfalz vom 02.06.2021

Am Samstagabend (15.05.2021) hielten Polizeibeamte in Stein einen 38-jährigen Autofahrer an. Während der Verkehrskontrolle fuhr der Mann plötzlich los und verletzte dabei eine Polizeibeamtin.

Polizeibeamte hielten am Samstagabend gegen 18:30 Uhr einen Autofahrer im Eichenweg in Stein an, um ihn einer Verkehrskontrolle zu unterziehen.

Nachdem sich der 38-Jährige zunächst kooperativ gezeigt hatte, fuhr er plötzlich los und flüchtete. Hierbei stürzte eine Polizeibeamtin zu Boden und verletzte sich leicht.

Am folgenden Tag kam der Tatverdächtige schließlich selbstständig zur Polizeiinspektion Stein und stellte sich.

Der Grund für seine Flucht ist momentan Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Weiterhin ermittelt die Polizeiinspektion Stein gegen den 38-Jährigen unter anderem wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung und eines Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Mittelfranken vom 17.05.2021

Mehrere Polizeibeamte wurden am Samstagabend (08.05.2021) bei einem Polizeieinsatz in der Innenstadt verletzt. Vorangegangen war eine Mitteilung über eine Auseinandersetzung an der Skateranlage.

Die Polizei erhielt gegen 19:30 Uhr die Mitteilung, dass eine Frau von mehreren Personen im Bereich der Skateranlage am Spittlertorgraben attackiert worden sein soll. Als die ersten Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte eintrafen, waren über 100 überwiegend jugendliche Personen vor Ort. Eine Auseinandersetzung konnten die Polizeibeamten zunächst nicht feststellen. Ein junger Mann flüchtete sofort, als er einer Personenkontrolle unterzogen werden sollte und warf dabei einen unbekannten Gegenstand weg. Die Polizeibeamten konnten den jungen Mann einholen und fixieren. Hierbei griff der 17-Jährige die Polizisten tätlich an, leistete Widerstand und beleidigte sie fortwährend.

Im weiteren Verlauf solidarisierten sich mehrere Personen mit dem jungen Mann und bedrängten die Polizeibeamten massiv. Erst mit zahlreichen Unterstützungsstreifen des USK Mittelfranken konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Hierbei mussten die Polizisten auch unmittelbaren Zwang einsetzen um die aufgebrachte Menge zu beruhigen.

Mehrere Polizeibeamte erlitten durch die Angriffe Verletzungen, blieben aber dienstfähig. Der 17-Jährige wurde schließlich zur Dienststelle gebracht. Er muss sich nun u. a. wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 09.05.2021

Am Samstag, 08.05.2021 gegen 14:15 Uhr wurde durch Beamte der Polizeiinspektion Bad Kreuznach eine Ansammlung von mehreren Personen in der Kreuzstraße in Bad Kreuznach festgestellt. Zwecks Ahndung der Verstöße gegen die derzeit gültige Corona-Bekämpfungsverordnung sollten u.a. die Personalien einer weiblichen Person festgestellt werden. Da sich die Frau nicht ausweisen wollte, sollte sie nach Ausweisdokumenten durchsucht werden. Eine männliche Person mischte sich in die polizeiliche Maßnahme ein und versuchte die Durchsuchung zu verhindern. Der Mann konnte schließlich durch die Beamten zu Boden gebracht und fixiert werden. Er wurde zur Dienststelle verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet. Bei dem Einsatz wurden der Beschuldigte und ein Beamter leicht verletzt. Der Einsatz wurde von zahlreichen Schaulustigen mittels Smartphone gefilmt.

PM der PI Bad Kreuznach vom 08.05.2021