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Am frühen Sonntagabend dann in Aachen ein Unfall, bei dem die Polizei einmal anders als üblich mitgewirkt hat. Dieses Mal war sie direkt von Anfang an beteiligt. Mit Blaulicht und Martinshorn war ein Streifenwagen zu einem Einsatz „Bedrohung“ unterwegs. Am Madrider Ring / von-Coels-Straße fuhr der Fahrer des Streifenwagens bei roter Ampel zunächst in die Kreuzung hinein. Als die Ampel just in dem Moment auf Grün sprang, fuhr ein Ferrarifahrer ebenfalls an. Und dies recht zügig.
Um nicht mit ihm zu kollidieren, wich der Polizist aus, geriet dabei jedoch in den Gegenverkehr und prallte dort mit zwei Autos zusammen. Die drei Polizisten, die im Streifenwagen waren, kamen zur Abklärung von Verletzungen ins Krankenhaus. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Außer am Ferrari.

PM (auszugsweise) der POL Aachen vom 22.07.2019

Eine Hündin ist am Freitagmorgen (19.7.) ihrer Besitzerin entlaufen und war auf der A 45 bei Schwerte unterwegs. Polizeibeamte konnten die Flüchtige stellen, bevor Schlimmeres passierte – auch mit Unterstützung hilfsbereiter Verkehrsteilnehmer.

Demnach war der Australian Shepherd unangeleint mit seiner Besitzerin auf einem Wanderweg unterwegs, als er unerwartet davonlief. Gegen 8.25 Uhr befand sich die Hündin dann, nahe der Anschlussstelle Schwerte-Ergste, auf der Fahrbahn der A 45. Die Polizei erhielt in der Folge mehrere Anrufe besorgter Verkehrsteilnehmer.

Die Beamtinnen und Beamten der Autobahnpolizei konnten die Hundedame schließlich mit der Hilfe mehrerer Verkehrsteilnehmer umstellen – sie war unter einen im Rückstau stehenden Lkw geflüchtet.
Den Verkehr hatten sie vorübergehend in beide Fahrtrichtungen gestoppt. Bevor sie das Tier jedoch einfangen konnten, biss es in der entstandenen Aufregung zwei Beamten in die Hand und verletzte sie leicht.

Beide blieben jedoch dienstfähig und konnten die Hündin schließlich der Besitzerin übergeben.

PM der POL Dortmund vom 19.07.2019

Sossenheimer Straße Ecke Frankfurter Straße (ots) – Es kam am Abend des 17.07.2019 gg 20:00 Uhr zum Zusammenstoß zwischen einem Mercedes Vito und einem Streifenwagen der Polizei im Kreuzungsbereich in Eschborn. Der Mercedes Vito fuhr auf der Sossenheimer Straße und missachtete an der Kreuzung zur Frankfurter Straße das für ihn geltende Rotlicht. Aus der Frankfurter Straße kam das vorfahrtsberechtigte Polizeifahrzeug, und wurde von dem Mercedes Vito erfasst. Hierbei überschlug sich der Streifenwagen und blieb an einem Lichtmast seitlinks liegen. Beide Polizisten erlitten leichte Verletzungen und wurden ins Krankenhaus verbracht, wo sie stationär verweilen. Der 59- jährige Fahrer des Vitos sowie sein 37 -jähriger Beifahrer wurden schwer verletzt. Der Fahrer des Mercedes stand unter Alkoholeinwirkung. Der Kreuzungsbereich musste für 2 Stunden teilweise gesperrt werden.

PM des PP Westhessen vom 19.07.2019

Am Mittwoch, 10. Juli 2019, kam es um 14.40 Uhr auf dem Visbeker Damm zu einem Verkehrsunfall. Ein Streifenwagen mit einem 41-jährigen Polizisten und einer 21-jährigen Polizistin befand sich auf einer Einsatzfahrt mit Martinshorn und eingeschaltetem Blaulicht. Er überholte dabei mehrere Fahrzeuge. Eine 93-jährige Pkw-Fahrerin aus Visbek wollte zeitgleich nach links abbiegen. Es kam zum Zusammenstoß, durch den die beiden Polizisten leicht verletzt wurden.
Der 41-jährige Fahrer wurde vorsorglich dem Krankenhaus zugeführt.
Nach bisherigen Erkenntnissen sind beide weiterhin einsatzfähig und die 93-jährige Fahrerin unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 15000 Euro.

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 11.07.2019

Ein Streifenwagen fuhr mit Blaulicht und Einsatzhorn über den Kuhbergring ins Donautal. Gegen 17.37 fuhr der Streifenwagen an der Kreuzung mit der Rathausstraße und Lindenhöhe über die rote Ampel.
Zwei Autos in der Rathausstraße, ein VW und ein Volvo, und das erste Auto in der Lindenhöhe erkannten die Situation und hielten trotz grüner Ampel an. Das zweite Auto aus der Lindenhöhe, ein KIA, das geradeaus in die Rathausstraße fahren wollte, fuhr an dem vor ihm haltenden Auto rechts vorbei und kollidierte mit dem Polizeiauto. Der Streifenwagen prallte in der Folge gegen die linke Seite des wartenden VW und dann weiter gegen den dahinter stehenden Volvo. Der KIA aus der Lindenhöhe prallte nach der Kollision mit dem Streifenwagen noch gegen den VW. Im Streifenwagen wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt, im KIA vier Insassen im Alter von 44,
36,7 und 2 Jahren ebenfalls leicht. Im VW wurde ein Kind im Alter von
6 Jahren leicht verletzt. Die Verletzten wurden zur Untersuchung in die Klinik gefahren. Der Sachschaden an den Autos wird auf 135.000EUR geschätzt. Zur Ermittlung des Unfallhergangs und der Verantwortlichkeiten wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft ein Gutachten beauftragt. Zur Reinigung der Fahrbahn musste ein Spezialmaschine angefordert werden. Der Kuhbergring war ab 23.10 Uhr wieder frei befahrbar.

PM des PP Ulm vom 07.07.2019

Am Freitagmittag hat sich im Rahmen eines interkantonalen Polizeikurses in Wangen an der Aare ein Schuss aus einer Dienstwaffe gelöst. Der Polizist, der einem ausserkantonalen Korps angehört, wurde leicht verletzt. Die Ursache wird untersucht.
Die Meldung, dass sich in Wangen an der Aare ein Schuss aus einer Dienstwaffe gelöst habe, ging bei der Kantonspolizei Bern am Freitag, 28. Juni 2019, kurz nach 1215 Uhr, ein. Gemäss aktuellen Erkenntnissen befanden sich die Teilnehmer eines polizeiinternen Kurses während der Mittagspause in den Räumlichkeiten eines Mehrzweckgebäudes an der Weihergasse, als sich aus noch zu klärenden Gründen ein Schuss aus der Dienstwaffe eines Polizisten löste und diesen im Bereich des Beins traf.
Der Polizist, Angehöriger eines ausserkantonalen Polizeikorps, erlitt durch den Streifschuss leichte Verletzungen. Er wurde zunächst vor Ort betreut und anschliessend mit der Ambulanz ins Spital gefahren. Sieben weitere Personen wurden wegen Verdachts auf ein Knalltrauma zur Kontrolle ebenfalls ins Spital gebracht. Zivilpersonen waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Ermittlungen zur Klärung der Ursache wurden aufgenommen.

PM der KAPO Bern vom 28.06.2019

Freitagmorgen ist es auf der Kiellinie zu einem Verkehrsunfall mit zwei Streifenwagen gekommen. Vier Polizeibeamte sind dabei leicht verletzt worden. Die Kiellinie war zeitweilig voll gesperrt.
Nach jetzigem Stand befand sich ein Streifenwagen gegen 08 Uhr mit Sonderrechten auf dem Weg zu einem Einsatz und befuhr die Kiellinie in Richtung Wik. Ebenfalls auf der Kiellinie befand sich in gleicher Fahrtrichtung ein weiterer Streifenwagen, um einen Rettungswagen zu begleiten. In Höhe der Einmündung Koesterallee kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Mercedes Vito des 2. Reviers fuhr auf das Heck des VW Passat vom 4. Revier auf. Zur genauen Ursache des Zusammenstoßes können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.
Die vier Polizeibeamten erlitten leichte Verletzungen. Zwei von ihnen kamen zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus, die beiden anderen suchten selbständig einen Arzt auf. An beiden Wagen entstand vermutlich Totalschaden. Die Kiellinie musste für die Dauer der Unfallaufnahme und der Abschleppmaßnahmen teilweise zwischen den Einmündungen Feldstraße beziehungsweise Parkstraße gesperrt werden.

PM der PD Kiel vom 28.06.2019

Am Freitag (21.06.19) demonstrierten auf den Aachener Straßen und Plätzen tausende von junge Menschen der „Fridays for Future“- Bewegung. Alle Demonstrationszüge und Veranstaltungen verliefen friedlich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland und aus dem Ausland setzten damit ein eindrucksvolles Zeichen für den Klimaschutz. Weitere Veranstaltungen von „Fridays for Future“ am darauffolgenden Samstag in der Nähe des Tagebaus Garzweiler verliefen ebenfalls störungsfrei. Allerdings kam es am Wochenende bei den Veranstaltungen von „Ende Gelände“ trotz des im Vorfeld angekündigten gewaltfreien Aktionskonsenses doch zu gewalttätigen Übergriffen.

Die Polizeibeamtinnen und Beamten, die ein Eindringen von Personen über die lebensgefährliche Abbruchkante in den Tagebau verhindern wollten, wurden teils massiv angegangen und überrannt. Tatverdächtige leisteten bei ihren Festnahmen Widerstand und im Rahmen von Identitätsfeststellungen kam es zu versuchten Gefangenenbefreiungen.
Im Einsatz bzw. infolge der örtlichen Gegebenheiten wurden insgesamt 16 Beamte/- innen verletzt, vier konnten ihren Dienst nicht weiter fortsetzen. Bei der überwiegenden Mehrzahl der Verletzungen handelte es sich um Verletzungen der Gliedmaßen nach Stürzen oder Widerstandhandlungen. In dem gesamten mehrtägigen Einsatz wurden nach ersten statistischen Auswertungen bei 913 Personen Maßnahmen zur Identitätsfeststellung durchgeführt. Elf Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen.

Mehr als 500 Personen transportierte die Polizei mit Bussen zur Verhinderung von Straftaten wieder zurück nach Viersen. 15 Personen wurden ins Polizeigewahrsam gebracht, drei verblieben im polizeilichen Dauergewahrsam. Bislang liegen dem PP Aachen 75 Strafanzeigen u.a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Nötigung vor, eine abschließende Zahl kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genannt werden.

In der Gesamtheit betrachtet zieht die Polizei Aachen eine positive Bilanz; der Polizeipräsident, Dirk Weinspach, erklärt: „Das Einsatzkonzept ist aufgegangen. Die Polizei schütze eine Vielzahl von friedlichen Versammlungen und Klimaschutzprotesten. Gesetzeswidrige Aktionen von „Ende Gelände“ wurden professionell abgearbeitet und Strafverfahren eingeleitet.“

Die Aachener Polizei wurde von Beamtinnen und Beamten aus ganz NRW und dem Bundesgebiet sowie von der Bundespolizei unterstützt. Der Einsatzleiter, Herr Thomas Dammers, dankte allen eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihren engagierten und professionellen Einsatz.

Zusatz (Stand 14:45 Uhr): Alle erwähnten Personen sind zwischenzeitlich entlassen worden.

PM der POL Aachen vom 26.06.2019

Nach einem Großbrand am Dienstagnachmittag in einem Alten- und Pflegeheim in Huchting hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.

Am Dienstagnachmittag rückten Polizei und Feuerwehr mit einem Großaufgebot zu einem Hausbrand nach Huchting aus. Dort brannte der Dachstuhl eines Altenheims in voller Ausdehnung. Das Heim wurde durch Rettungskräfte von Feuerwehr und Polizei komplett evakuiert. Die evakuierten Bewohner wurden in einer Sporthalle einer nahegelegenen Schule betreut und versorgt. Insgesamt 21 Personen mussten mit leichten Verletzungen in Bremer Kliniken behandelt werden, darunter zwei Feuerwehrmänner und zwei Polizisten. Sie hatten Rauchgase eingeatmet. Die Polizei war insgesamt mit ca. 70 Einsatzkräften und
25 Streifenwagen im Einsatz, mit Unterstützung von zwei Funkwagen aus Niedersachsen.

Die Feuerwehr konnte das Feuer am Abend löschen. Die Brandursachenermittlungen wurden durch die Kriminalpolizei aufgenommen. Diese dauern an.

PM der POL Bremen vom 19.06.2019

Am Mittwoch gegen 15:05 Uhr ereignete sich in Plön ein Verkehrsunfall, bei dem eine Verkehrsteilnehmerin auf einen Einsatzwagen der Hundertschaft Eutin aufgefahren ist. Die Unfallverursacherin sowie zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt.
Die Kollegen der Einsatzhundertschaft befanden sich auf dem Weg nach Kiel zwecks Unterstützung der Kieler Einsatzkräfte bei der Innenministerkonferenz als es auf der B 76 Höhe Rautenbergstraße zu einem Unfall kam. Die 51-jährige Unfallverursacherin war auf den Gruppenwagen aufgefahren, welcher verkehrsbedingt auf der Fahrbahn gehalten hatte. Sowohl die beiden im Gruppenwagen befindlichen Beamten als auch die Unfallverursacherin wurden hierbei leicht verletzt. Die beiden Beamten sind zunächst nicht dienstfähig.

PM der PD Kiel vom 13.06.2019