Unser Verein von Bürgern für Polizeibeamte muss leider aufgelöst werden, da sich kein neuer Vorstand zusammen gefunden hat und die Vorstandsvorsitzende aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im bisherigen Ausmaß beitragen kann.

Ab dem 01.04.2022 ist der Verein geschlossen.

Deshalb wird hier auch ab sofort nicht mehr gebloggt.

Für den Vorstand – der Blogger am 01.04.2022

Zivilen Polizisten sind am frühen Mittwochabend (30. Februar, 17:50 Uhr) ein 19-Jähriger auf der Straße „In den Peschen“ aufgefallen. Er stand gemeinsam mit vier Männern hinter der Sporthalle eines Gymnasiums und verschwand plötzlich in einem Gebüsch. Die Einsatzkräfte kontrollierten daraufhin den jungen Mann und fanden bei ihm Bargeld, zwei Handys, eine Feinwaage und eine sogenannte Marihuana-Mühle. In dem Gebüsch entdeckten die Polizisten außerdem eine Umhängetasche, gefüllt mit mehreren Tütchen Drogen.

Ein Richter genehmigte auf Antrag der Duisburger Staatsanwaltschaft die Durchsuchung der Wohnung des 19-Jährigen. In einem Schuhkarton in seinem Zimmer waren unter anderem mehrere Plastikbeutel mit Marihuana, Druckverschlusstüten und eine Feinwaage versteckt. Außerdem fanden die Einsatzkräfte mehrere Cannabisstängel. Sie stellten sämtliche Sachen sicher. Der junge Mann muss sich jetzt mit einer Anzeige wegen des illegalem Handels mit Cannabis auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 31.03.2022

Am 31.03.2022 um 02:11 Uhr versuchte eine dunkel gekleidete Person im Sanddornweg, ein Fahrzeug aufzubrechen. Zeugen beobachteten den Täter und riefen die Polizei. Währenddessen löste der Täter den akustischen Diebstahlsalarm eines PKW aus und flüchtete zu Fuß. Wenige Minuten später wurde ein 32-Jähriger unweit der Tatörtlichkeit durch Polizeibeamte festgenommen und durchsucht. Er führte Werkzeug mit sich, welches sichergestellt wurde. Außerdem wurden bei ihm ein blauer Rucksack der Marke Quechua, eine Schere, ein schwarzes Mobiltelefon der Marke Xiaomi Redmi 9, drei Sonnenbrillen der Marken Prada, Shein und Fospaic, In-Ear-Kopfhörer der Marke Grundig, eine Powerbank der Marke Piece of Mind sowie eine Armbanduhr der Marke Citizen, Modell Eco Drive, sichergestellt.

Wer erkennt einen der sichergestellten Gegenstände wieder oder kann sonstige sachdienliche Hinweise geben? Zeugen und möglicherweise weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei Speyer unter 06232 / 137-0 oder per E-Mail an pispeyer@polizei.rlp.de zu melden.

PM der PD Ludwigshafen vom 31.03.2022

Am Mittwoch, den 30.03.2022 wurde ein Sprayer, der in der Unterführung am Brückenkopf in Erpel ein rund 16 Quadratmeter großes Graffiti aufgesprüht hatte, auf frischer Tat ertappt. An den Händen konnten Farbanhaftung und im mitgeführten Rucksack diverse Sprühdosen festgestellt werden. Vor Ort zeigte sich der Täter zunächst aggressiv und unkooperativ, räumte die Tat aber später ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Sprayer entlassen. Die mitgeführten Sprühdosen wurden sichergestellt und der Täter wird sich in einem Strafverfahren verantworten müssen.

PM der PI Linz vom 31.03.2022

Verdächtige Geräusche unter einem Gullideckel nahmen Anwohner am Samstagnacht im Bereich des Schwimmbads in Annweiler wahr.

Als Polizeibeamte der Polizeiinspektion Landau vor Ort eintrafen staunten sie nicht schlecht. Unter dem Gulli saß ein kleiner Dachs der aus ungeklärten Gründen dahinter rutschte und sich offensichtlich nicht mehr selbstständig befreien konnte. Durch Kräfte der Feuerwehr Landau konnte der junge Dachs aus dem Gulli gerettet werden. Zu seinem Glück war die Dachsmutter nicht weit entfernt, welche ihn gleich in Empfang nahm und mit ihm von Dannen zog.

PM der PI Landau vom 27.03.2022

Ein sehr ungewöhnlicher Einsatz der Polizei erfolgte am Freitagnachmittag, nachdem die Beamten von der Besatzung eines Rettungswagens zur Betreuung von zwei Kleinkindern angefordert wurden. Bei der hochschwangeren Mutter der Kinder hatten bereits die Wehen eingesetzt und sie musste dringend ins Krankenhaus. Und so betätigte sich eine Streifenwagenbesatzung als Babysitter, bis der verständigte und herbeieilende Vater eingetroffen war.

Fahren unter Einfluss von Betäubungsmitteln Im Rahmen diverser Verkehrskontrollen im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Remagen konnten bei insgesamt fünf unterschiedlichen Fahrzeugführern Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum festgestellt werden. Weiterhin wurden in diesem Zusammenhang verschiedentlich geringe Mengen von Betäubungsmitteln gefunden. Neben der Entnahme von Blutproben bei den Fahrzeugführern wurden auch die Führerscheine und die gefundenen Drogen sichergestellt, verschiedene Straf-verfahren werden eingeleitet.

PM (auszugsweise) der PI Remagen vom 20.03.2022

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurden Germersheimer Polizisten gestern Abend gerufen. Gegen 19 Uhr gingen mehrere Anrufe ein, dass eine Frau aus einer öffentlichen Toilette am Kolpingplatz um Hilfe ruft. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich die Toilettentür aufgrund eines technischen Defekts unglücklich verkeilte und sich von Innen nicht mehr öffnen ließ. Die Polizei konnte die Dame schnell und unversehrt aus ihrer misslichen Lage befreien.

PM der PD Landau vom 17.03.2022

Als ein Duisburger (20) am Dienstagabend (15. März, gegen 20:45 Uhr) nach Hause zurückkehrte und Geräusche aus seiner Wohnung an der Werthauser Straße vernahm, verständigte er sofort die Polizei. Das war auch richtig so, denn: In der Wohnung stießen die Beamten auf zwei junge Männer, die die Wohnungstüre eingetreten hatten und gerade Schubladen und Schränke durchwühlten.

Die Polizisten nahmen den 17 und den 19 Jahre alten Einbrecher mit zur Wache.

Von dort aus trat der 19-Jährige den Heimweg an; der Jugendliche wurde seinem Vater übergeben. Beide erwartetet nun ein Strafverfahren wegen Wohnungseinbruchsdiebstahl.

PM der POL Duisburg vom 16.03.2022

Innenminister Herbert Reul hat sich am Samstagabend (12. März) in Marxloh persönlich vom Einsatz gegen Clan-Kriminalität überzeugt: Ein Großaufgebot an Polizisten war gemeinsam mit dem Zoll, der Steuerfahndung Essen, der Duisburger Staatsanwaltschaft, der Vollstreckungsstelle, dem Sonder-und Außendienst der Stadt, der Familienkasse sowie Vertretern des Gewerbeamtes im gesamten Stadtgebiet im Einsatz. Die örtlichen Maßnahmen waren Teil landesweiter Aktionen gegen Clan-Kriminalität, die in insgesamt zwölf Polizeibehörden in NRW unter der Leitung des Polizeipräsidiums Essen durchgeführt wurden. Ein Schwerpunkt lag im Duisburger Stadtgebiet auf illegal aufgestellten Glücksspielautomaten, bei denen das Bargeld an den Finanzbehörden vorbei in die eigene Tasche gewirtschaftet wird. Elf Durchsuchungen von Lokalen, Shisha-Bars und Wettbüros wie beispielsweise in Marxloh an der Weseler Straße/ Ecke Marienstraße haben am Samstag stattgefunden. Dabei stellten die Einsatzkräfte neun illegal aufgestellte Spielautomaten sowie unversteuerten Shisha-Tabak sicher. Zudem schloss die Stadt Duisburg zwei Betriebe. Jeder Netzwerkpartner hat wichtige Erkenntnisse in Berichten festgehalten und Anzeigen wegen beispielsweise Verstößen gegen die Gaststättenverordnung geschrieben.

Aber auch das Sammeln von weiteren Informationen zum Thema Clan-Kriminalität und die Raser-, Tuning- und Poserszene standen vom Nachmittag bis in die Nacht für die Polizei und die Netzwerkpartner auf dem Programm. Die Beamtinnen und Beamten richteten im Duisburger Norden und im Süden große Kontrollstellen ein. Insgesamt überprüften sie knapp 600 Fahrzeuge, deren Fahrer sowie Insassen. In 19 Fällen schrieben die Einsatzkräfte Anzeigen, weil die Fahrer unter anderem ohne Fahrerlaubnis unterwegs waren, unter Drogen standen oder die Kraftfahrzeugsteuer nicht bezahlt wurde. 304 Verkehrsteilnehmer werden in den nächsten Tagen Ordnungswidrigkeitenanzeigen per Post erhalten. 154 kamen mit Verwarnungsgeldern davon. Da reicht die Palette von Geschwindigkeitsüberschreitungen, über Handyverstöße bis zur Missachtung der Gurtpflicht. Ein 43 Jahre alter Autofahrer ergriff die Flucht, als er von einer Zivilstreife angehalten werden sollte. Er fuhr von der Heerstraße über die Autobahn (A 40/A 3) bis Wedau. An einem Waldstück stellte er seinen Wagen ab und rannte weg. Doch die Polizisten schnappten den Mann. Seine Motive für die Flucht: Keine gültige Fahrerlaubnis, Versicherung nicht bezahlt und unter Drogeneinfluss gefahren. Bei der Kontrolle eines 17-Jährigen stellte sich heraus, dass er noch einen Untersuchungshaftbefehl offen hat. Die Polizisten brachten den Jugendlichen ins Polizeigewahrsam. Sehr interessant sind für die Polizei auch Erkenntnisse aus Verkehrskontrollen zu Clan-Strukturen und insbesondere Scheinhalterschaften.

Dabei geht es konkret darum, dass kriminelle Banden Autos zulassen, mit denen im Anschluss möglichst anonym Straftaten begangen werden. Auch nutzen die Täter sie für Überfälle oder Einbrüche als Transport- und Fluchtmittel. Zugelassen sind die Wagen oft mit gefälschten Papieren oder auf Menschen, die man im Nachgang schlecht auffinden kann, da sie sich ins Ausland abgesetzt haben. Steuern und Versicherung werden auch nicht bezahlt. Verdächtige Anhaltspunkte hierzu hielten die Beamtinnen und Beamten in Berichten fest. Auch die Netzwerkpartner konnten bei den Überprüfungen im Straßenverkehr Maßnahmen ergreifen. So stellte die Vollstreckungsstelle mehrere tausend Euro und ein Auto sicher. Die Familienkasse erlangte Hinweise auf unberechtigte Bezüge oder Doppelbezüge von Kindergeld. Der für den Einsatz verantwortliche Polizeidirektor Christian Draeger ist sich sicher: „Schritt für Schritt zerbrechen wir das Fundament der Clans. Wir haben da einen langen Atem und lassen nicht locker!“

PM der POL Duisburg vom 13.03.2022

Am Montag, den 7. März 2022 kontrollierte eine Streife der Bundespolizei im Magdeburger Hauptbahnhof gegen 14:00 Uhr einen 31-jährigen Mann. Bei der sich anschließenden fahndungsmäßigen Überprüfung seiner Personalien stellten die Bundespolizisten fest, dass der Deutsche per Vollstreckungshaftbefehl durch die Staatsanwaltschaft Berlin gesucht wurde.

Demnach wurde er wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 2100 Euro beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 140 Tagen verurteilt.

Da er weder die Geldstrafe beglichen, noch sich dem Haftantritt gestellt hatte, erging der Haftbefehl. Die Bundespolizisten sprachen den Mann daraufhin die Festnahme aus und nahmen ihn zunächst zur Dienststelle auf Bahnsteig 1 mit. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte bei dem Gesuchten einen Joint sowie mehrere Cliptütchen mit betäubungsmittelähnlichen Substanzen. Die mutmaßlichen Drogen wurden sichergestellt und eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt. Da der Mann die Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er an die Justizvollzugsanstalt Burg übergeben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 08.03.2022