Einen Igel, am Deidesheimer Bahnhof, eingeklemmt zwischen einem Betonabsatz und einem Stabmattenzaun, fand am Montagmittag (28. September

2020) gegen 13 Uhr eine 14-jährige Schülerin aus Lambrecht. Sie verständigte die Polizei. Da er sich diesen Platz sicherlich nicht zum Überwintern ausgesucht hatte, leiteten Beamte der Polizeiinspektion Haßloch sofort die Rettung des Tieres ein. Von einem ansässigen Unternehmen borgten sich die Polizisten eine Flex (Winkelschleifer) und begannen ein Teil des Metallzauns abzutrennen.

Geschwächt aber dem ersten Anschein nach unverletzt, konnte der Igel aus seiner misslichen Lage befreit werden. Nach kurzer Erholung von den Strapazen begab er sich, ohne noch einmal zurückzuschauen, auf die Suche nach einem komfortableren Quartier.

PM der PI Haßloch vom 28.09.2020

Am 26.09.2020, gegen 01:30 Uhr, konnte ein Anwohner drei Jugendliche dabei beobachten, wie sich diese gerade an einem Fahrradabstellplatz in Wörth an vier Fahrrädern zu schaffen machten. Bei Erblicken der hinzugerufenen Polizeibeamten flüchteten die Jugendlichen und ließen hierbei die Fahrräder zurück. Eines der Fahrräder konnte direkt an seinen Eigentümer ausgehändigt werden. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Wörth vom 26.09.2020

Seit Ende April 2020 führt die Kriminaldirektion Mainz, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mainz, ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Herstellung und des Verkaufs von Amphetamin in nicht geringer Menge.

Durch umfangreiche Ermittlungsarbeit konnten bereits am 30.08.2020 zwei Tatverdächtige festgenommen worden. Bei der Festnahme auf einem Tankstellengelände in Mainz leistete eine Person dabei Widerstand, so dass der Einsatz eines Tasers erforderlich wurde. Bei anschließenden Durchsuchungen konnten insgesamt ca. 1,2 Kilogramm Amphetamin, 400 Gramm Marihuana, 25 Gramm MDMA, 50 Ecstasy Tabletten, diverse Substanzen für die Herstellung von Amphetamin, 55.000 Euro Bargeld sowie digitale Beweismittel sichergestellt werden. Die beiden 29 und 24 Jahre alten, aus Mainz und Homburg stammenden Männer sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. Im Rahmen der ersten Erkenntnisse konnte noch am gleichen Tag ein weiterer, 32-jähriger Tatverdächtiger in Contwig ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Er verbleibt zunächst auf freiem Fuß.

Durch intensive Ermittlungen ist es in der Folge gelungen, weitere Tatbeteiligte zu identifizieren und festzunehmen. So gelang es in der Folge eine Wohnung im Kreis Mainz-Bingen zu ermitteln, in welcher Drogen gelagert und von dort verteilt wurden. Bei einer Durchsuchung konnten über 7 kg Marihuana, 1 kg Amphetamin, ca. 20 g Kokain sowie typische Utensilien für Verpackung der Drogen aufgefunden worden.

In der Folge konnte ein 35-jähriger Abnehmer am 02.09.2020 in Mainz festgenommen werden. Er trug zu diesem Zeitpunkt über 300 g Marihuana und ca. 50 g Kokain bei sich. Noch am gleichen Abend wurde die Wohnung eines weiteren Tatverdächtigen durchsucht. In der Wohnung des 31-jährigen aus dem Kreis Mainz-Bingen konnten ein fünfstelliger Bargeldbetrag sowie umfangreiche digitale Beweismittel sichergestellt werden.

Am 03.09.2020 ordnet ein Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mainz auf Antrag der Staatsanwaltschaft auch für diese beiden Personen Untersuchungshaft an.

Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat K 3 der Kriminaldirektion Mainz fortgeführt.

PM des PP Mainz vom 25.09.2020

Am Dienstag kam es kurz nach 18 Uhr am Eselsdamm zu einem eher ungewöhnlichen Polizeieinsatz. Dort hatte sich der einjährige Sprössling im parkenden Pkw der anwesenden Mutter eingesperrt. Vor Ort konnten die Polizeibeamten die besorgte Mutter sowie das auf der Rückbank des verschlossenen Pkw angeschnallte Kind mit Schlüsselbund vorfinden. Der Schlüsselbund, an welchem sich auch der Kfz-Schlüssel befand, war dem Kleinkind kurzfristig zum Spielen überlassen worden. In der Folge kam es dann zur verhängnisvollen Betätigung Fahrzeugschlüssels durch den kleinen Mann. Auf Wunsch der Mutter zerschlugen die Polizeibeamten die Scheibe der Fahrertür mittels Nothammer, so dass Kind und Mutter wieder zusammengeführt werden konnten.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin: Lassen sie Fahrzeugschlüssel niemals unbeaufsichtigt in Zugriffsnähe von Kinder liegen.

Überlassen sie solche Schlüssel Kinder auch niemals zum Spielen. Die sich hieraus ergebenden Folgen können weitreichend sein.

PM der PD Ludwigshafen vom 23.09.2020

Am Samstag (19.09.2020) wird der Polizei Frankenthal gegen 22:50 Uhr ein ausgesetzter Wildvogel in der Willy-Brandt-Anlage gemeldet.

Bei näherem Hinsehen durch die eingesetzten Polizeibeamten entpuppt sich der Wildvogel als Taube. Aufgrund vorhandener Verletzungen wird der tierische Patient durch die Polizei in Obhut genommen und im Anschluss an den Kommunalen Vollzugsdienst der Stadt übergeben.

PM der PD Ludwigshafen vom 20.09.2020

Am Dienstagnachmittag (15.09.2020) stürzte ein 16-Jähriger in der Nürnberger Innenstadt in die Pegnitz. Er konnte durch eine Polizeibeamtin an Land gezogen und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Gegen 15:00 Uhr wählte ein Zeuge den Notruf, nachdem er eine offenbar leblose Person in der Pegnitz treibend entdeckte. Eine kurz darauf eintreffende Streife konnte den erst 16-jährigen Jungen im Bereich des Wehres an der Fischergasse ausmachen. Einer 22-jährigen Beamtin gelang es, über eine Leiter in die Pegnitz zu steigen und die leblose Person ans Ufer zu ziehen. Hier konnte sie schließlich aus dem Wasser geborgen werden. Polizei und Rettungsdienst begannen umgehend mit Reanimationsmaßnahmen.

Der 16-Jährige wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Sein Gesundheitszustand ist nach wie vor kritisch. Es besteht Lebensgefahr.

Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken haben noch am Dienstag die Ermittlungen aufgenommen. Noch ist unklar, wie es zu dem Vorfall gekommen ist.

Nach bisherigem Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Ermittler gehen von einem tragischen Unfall aus.

PM des PP Mittelfranken vom 17.09.2020

Polizisten haben am Dienstag (15. September) im Bereich der Parkanlage an der Hochfeldstraße einen mutmaßlichen Drogendealer gestellt. Die Streife kontrollierte am Mittag (12 Uhr) zwei Männer, die auf einer Parkbank saßen. Da einer der beiden (45) angab, einen Joint geraucht zu haben, kontrollierten sie die Männer. Im Rucksack und in den Taschen des 22-Jährigen fanden sie zwei Feinwaagen, mehrere leere Tütchen und einige hundert Euro, dealertypisch gestückelt in kleine Scheine. Hinter der Bank im Gebüsch lagen außerdem 29 Tütchen mit Marihuana. Die Polizisten stellten die Beweise sicher.

Beide Verdächtige erwartet jetzt ein Strafverfahren.

PM der POL Duisburg vom 16.09.2020

Am 12.09.2020, gegen 17:30 Uhr, führten Polizeibeamte der Autobahnpolizei Montabaur eine Verkehrskontrolle mit einem tschechischen PKW an der A 3, auf dem Rastplatz Sessenhausen durch. Als der tschechische Fahrzeugführer den Kofferraum öffnete, staunten die eingesetzten Beamten nicht schlecht: Darin befand sich ein ausgewachsener Bussard. Da das Tier nicht artgerecht transportiert wurde, wurde dem Verantwortlichen die Sicherstellung des Vogels erklärt. Das Tier konnte dann im Anschluss unversehrt an den Zoo in Neuwied übergeben werden. Der 48-jährige Tscheche muss sich nun dem zuständigen Kreisveterinär gegenüber verantworten und in der kommenden Woche eine geeignete Transportmöglichkeit organisieren.

PM der Polizeiautobahnstation Montabaur vom 12.09.2020

Ab der 38. Kalenderwoche werden uniformierte Kräfte der Polizeiinspektion Boppard in Zusammenarbeit mit der Bereitschaftspolizei verstärkt Präsenz in bestimmten Bereichen des Dienstgebietes zeigen. Hintergrund ist die Umsetzung eines Präventionskonzepts zu dem Thema „Diebstahlsdelikte an/aus Kraftfahrzeugen (Kfz)“. Die Anzahl dieser Delikte ist im Jahr 2019 im Zuständigkeitsbereich der PI Boppard gemäß der bereits veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik leicht angestiegen.

Bei den „Diebstahlsdelikten aus Kfz“ konnte festgestellt werden, dass nicht selten gezielt Diebesgut aus unverschlossenen Kfz entwendet wurde. Dabei ist es unerheblich, ob das Fahrzeug auf dem Supermarktparkplatz, auf der Straße vorm Haus oder in der Hofeinfahrt unterm Carport steht. Es müssen nicht zwingend hohe Beträge oder besondere Wertgegenstände sein, die die Diebe entwenden. Auch die klassischen „paar Münzen“ für den Parkautomaten oder den Einkaufswagen ergeben für die Täter in der Summe einen handfesten Betrag, wenn in einem Straßenzug gleich mehrere Fahrzeuge nicht verschlossen waren. Zudem wird ein Diebstahl aus unverschlossenem Kfz nur selten vom Opfer als Diebstahl registriert. Wer hat sich nicht schon mal die Frage gestellt: „Wo hatte ich denn noch gleich das Portemonnaie oder das Handy liegen gelassen, jetzt finde ich es nicht mehr!“

Vielleicht lag es im unverschlossenen Pkw und ein Dieb hat es „gefunden“. Seine eigene Schusseligkeit meldet letztlich niemand der Polizei, oder? Das Delikt bleibt unentdeckt. Die Polizei empfiehlt: Lassen Sie auch zuhause keine Wertgegenstände im Auto und schließen Sie immer und bewusst das Kfz ab.

Verdächtige Personen sollten Sie sofort der Polizei melden, die z.B. prüfend von Pkw zu Pkw gehen, ob das Fahrzeug verschlossen ist oder die ungefragt das eigene oder das Nachbargrundstück betreten, „um sich das Auto anzusehen“.

Zu den „Diebstahlsdelikten an Kfz“ zählen auch die Entwendungen von Kennzeichen.

In Anbetracht der Tatsache, dass gestohlene Kennzeichen nicht selten noch am selben Tag zur Begehung weiterer Straftaten eingesetzt werden, bedarf es bei etwaigen Feststellungen einer sofortigen Verständigung der Polizei. Diese kann daraufhin ohne großen Zeitverzug eine Fahndung nach dem/n entwendeten Kennzeichen einleiten.

Gerade im Hinblick auf die bevorstehende sog. „Dunkle Jahreszeit“ weist die Polizei auf zum Teil ganz einfach vermeidbare Risiken hin, um die Sicherheit des Dienstgebietes, entsprechend der insgesamt eher niedrigen Kriminalitätsrate, weiterhin zu erhalten.

Die Polizeibeamten/-innen werden bei eventuellen Feststellungen an geparkten Fahrzeugen die dazugehörigen Fahrzeughalter persönlich aufsuchen und sensibilisieren. Dies wird unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln erfolgen.

Sollten Sie sich vorab über das Thema Polizeiliche Kriminalprävention informieren wollen, finden Sie aktuelle Informationen im Internet unter www.polizei-beratung.de.

PM der PI Boppard vom 10.09.2020

Am Dienstagnachmittag (08.09.2020) beobachteten Polizeibeamte im Nürnberger Stadtteil Galgenhof ein mutmaßliches Rauschgiftgeschäft. Bei einer Kontrolle und einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurde Methamfetamin gefunden. Die zwei BtM-Händler werden nun dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Gegen 15:00 Uhr fiel zivilen Beamten in der Nähe der Allersberger Straße ein polizeibekannter Intensivtäter auf, der schon häufig mit dem Gesetz in Konflikt geraten war. Auch seine Verstrickung in die Betäubungsmittelszene war bekannt, weswegen das Verhalten des Mannes die Aufmerksamkeit der Polizisten sofort auf sich zog.

Denn vor einem Wohnanwesen wartete ein weiterer Mann auf den mutmaßlichen Drogenhändler. Nach einem kurzen Gespräch wurden beide sich offensichtlich handelseinig und der 40-Jährige Intensivtäter ließ sich aus einem Fenster im Erdgeschoss des Hauses von einer 18-Jährigen etwas herausreichen.

Der Handel „to go“ wurde durch eine für die Täter überraschende Polizeikontrolle abrupt beendet. Im Rahmen der Durchsuchung fanden sich beim Drogenhändler zwei Tütchen mit mehreren Gramm mutmaßlichen Methamfetamins. Zudem hatte er noch ein Pfefferspray und ein Messer einstecken.

Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmten die eingesetzten Beamten des Unterstützungskommandos weitere Substanzen, bei denen es sich ebenfalls um Methamfetamin handeln dürfte. Zudem hatten die Tatverdächtigen sich eine Machete und einen Schreckschussrevolver bereitgelegt.

In der Wohnung fanden sich außerdem noch eine Reihe von Fahrradteilen. Aufgrund der kriminellen Vita des 40-Jährigen geht die Polizei davon aus, dass diese aus Diebstählen stammen.

Durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde ein Haftantrag gegen beide Tatverdächtige wegen gemeinschaftlichen Handeltreibens mit Methamfetamin gestellt. Sie werden jetzt dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 09.09.2020