Polizeibeamte des 4. Polizeireviers Kiel stellten letzte Woche Mittwoch 7,5 kg Marihuana sicher. Der 33-jährige Beschuldigte sitzt seit dem
21.02.2020 wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in Untersuchungshaft.

Zwei Polizisten des 4. Polizeireviers Kiel waren letzte Woche Mittwoch, gegen 22:30 Uhr, gerade damit beschäftigt, in der Ascheberger Straße einen Einbruch in einen Pkw aufzunehmen, als zufällig einer der Beamten zwei männliche Personen in einem Hinterhof zur Eutiner Straße hin mit auffälligen Tüten in den Händen beobachten konnte. Als der Beamte zur Personenkontrolle ansetzte, ergriffen die beiden Männer sofort die Flucht. In einem anliegenden Vorgarten fanden die Polizisten die zurückgelassenen Tüten, in denen sich insgesamt 7,5 kg Marihuana befanden. Ein hinzugezogener Polizeihund nahm zeitgleich die Spur der flüchtenden Männer auf und schlug vor einem Gebüsch an, in welchem sich einer der beiden Männer versteckt hielt. Bei der vorläufigen Festnahme wurde der Beschuldigte durch einen Hundebiss leicht an der linken Hand verletzt und musste deswegen kurzzeitig im Krankenhaus behandelt werden. Im Anschluss führten die Beamten den Beschuldigten dem Kieler Polizeigewahrsam zu. Zwei Tage später wurde der Beschuldigte auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter im Amtsgericht Kiel vorgeführt, welcher Untersuchungshaft verkündete. Der Mann kam im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen zum zweiten Beschuldigten dauern an.

PM der PD Kiel vom 28.02.2020

Bielefeld-Heepen : Das Opfer eines Diebstahls verfolgte am Mittwoch, 26.02.2020, an dem Ortschmiedeweg den Täter. Polizisten nahmen den Gesuchten noch in Tatortnähe fest.

Ein 44-jähriger Bielefelder fuhr gegen 12:30 Uhr seinen Wagen in die Garage seines Hauses an dem Ortschmiedeweg. Er stieg aus, ging zum Haus und öffnete die Tür. Sein Hund lief aus dem Haus davon so dass der Bielefelder hinterherlief.
Diese kurze Abwesenheit nutzte ein Täter, betrat die Garage und stahl aus dem PKW ein Handy.

Als der 44-Jährige zurückkehrte, sah er den Täter weglaufen. Er schöpfte Verdacht und bemerkte schnell das Fehlen seines Handys. Er verfolgte den Flüchtigen und konnte ihn in der Erich-Kästner-Straße festhalten. Der Täter stritt erst den Diebstahl ab, zeigte dem Bestohlenen aber wenig später die Stelle, wo er das Handy weggeworfen hatte. Als der Zeuge ihn losließ, lief der Täter davon.

Anhand der vom Opfer durchgegebenen auffälligen Personenbeschreibung – 180 cm großer Mann mit schlechten Zähnen- stellten die hinzugerufenen Polizisten den Dieb im Rahmen der Fahndung und nahmen den 44-jährigen Wohnungslosen fest. Als Kriminalbeamte den Festgenommenen übernahmen, stellten sie schnell fest, dass es sich um einen von ihnen gesuchten Wiederholungstäter handelte.

Die Kriminalbeamten ermittelten gegen den polizeibekannte Mann wegen Diebstählen im Krankenhaus vom 17.12.2019, einem Diebstahl aus einem Umkleideraum einer Gaststätte an der Obernstraße vom 28.01.2020, dem Diebstahl von Leergut aus einem Lagerraum eines Supermarktes an der Engersche Straße vom 24.01.2020, einem Diebstahl vom 16.12.2019 in einem Markt im Heeperholz, einem Diebstahl vom
16.12.2019 aus einem Büchereiraum einer Schule an der Wedepohlstraße, einem Diebstahl vom 06.11.2019 aus einem Büroraum und einer Leistungserschleichung am 29.11.2019.

Der Täter bediente sich bei seinen Taten günstiger Gelegenheiten um zuzugreifen.
So nutzte er unverschlossene Fahrzeuge, Umkleideräume oder Lagerräume um Beute zu machen. Durch die Taten finanzierte sich der Wohnungslose seinen Drogenkonsum.

Kriminalbeamte führten den Festgenommenen am Donnerstag dem Richter vor, der einen Haftbefehl erließ.

PM des PP Bielefeld vom 27.02.2020

Zivilfahnder der Bundespolizei haben am Mittwochmorgen (26.02.2020) gegen 08:30 Uhr einen 37-jährigen Mann im Ulmer Hauptbahnhof festgenommen. Im Rahmen einer Identitätsfeststellung des deutschen Staatsangehörigen stellte die Streife fest, dass der Wohnsitzlose Mann mit einem Vollstreckungshaftbefehl von der Staatsanwaltschaft Ravensburg wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gesucht wurde. Die Beamten nahmen den Gesuchten daraufhin fest und verbrachten ihn zum Polizeirevier. Da der 37-Jährige die Geldstrafe in Höhe von insgesamt
2700,- Euro nicht begleichen konnte, verbrachten ihn die Bundespolizisten in eine Justizvollzugsanstalt, wo er eine 90-tägige Ersatzfreiheitsstrafe antreten musste.

PM der BPOLI Stuttgart vom 27.02.2020

Zum Ende der vergangenen Woche gingen Dillenburger Polizisten zwei Drogendealer ins Netz.

Am Donnerstagabend (20.02.2020) rückte ein 27-Jähriger durch Hinweise aus der Bevölkerung in den Fokus der Dillenburger Polizei. Daraufhin suchten Polizisten seinen Wohnort auf. Der Dillenburger öffnete die Tür und sofort schlug den Ermittlern ein starker Marihuana-Duft entgegen. Auf Anordnung eines Bereitschaftsstaatsanwaltes wurde anschließend die Wohnung durchsucht. Hier entdeckten die Ordnungshüter insgesamt knapp 400 Gramm Amphetamin, diverse Utensilien zum Wiegen und Verpacken von Verkaufseinheiten sowie einen Müllbeutel voll getrockneter Pilze. Zudem stellten sie zwei Smartphones sowie eine Schreckschusswaffe in der Wohnung sicher. Gegen den Dillenburger wurde in der Vergangenheit bereits wegen Drogendelikte ermittelt. Er musste sich auf der Wache einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen und wurde vernommen.
Wegen fehlender Haftgründe entließen die Polizisten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft den 27-Jährigen aus dem Polizeigewahrsam.

Einen Tag später klickten bei einem 22-Jährigen während einer Verkehrskontrolle die Handstellen. Dillenburger Polizisten hatten spät abends Verkehrsteilnehmer vor ihrer Dienststelle angehalten und kontrolliert. Der Dillenburger saß auf dem Beifahrersitz eines BMW und händigte einem der Polizisten seine Krankenversichertenkarte als Identitätsnachweis aus. Dumm nur, dass der Schutzmann weiße pulverförmige Anhaftungen an der Karte bemerkte. Bei seiner Durchsuchung entdeckten die Polizisten in seinem Geldbeutel etwa 1,1 Gramm Amphetamin und knapp 200 Euro in szenetypischer Stückelung von 5, 10 und 20 Euro Banknoten. Letztlich räumte er ein, dass er im Fahrzeug und in seinem Rucksack weitere Betäubungsmittel aufbewahrte. Die Ermittler stießen auf eine Tupperdose mit sechs Plastiktütchen, die mit jeweils knapp einem Gramm Marihuana gefüllt waren sowie 2,4 Gramm Amphetamin. Bei der sich anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden weitere neun Verpackungseinheiten Marihuana zu je etwa einem Gramm sichergestellt. Nach seiner erkennungsdienstlichen Behandlung und Vernehmung durfte der 22-Jährige die Polizeistation wieder verlassen.

Das Rauschgiftkommissariat ermittelt gegen beide Dillenburger wegen verschiedener Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM des PP Mittelhessen vom 26.02.2020

Unverhofft dürfte am Dienstagnachmittag ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen sein. Ein aufmerksamer Bewohner der Neuffenstraße im Stadtteil Zollberg sah einen kleinen Jungen hilflos auf der Straße stehen und kümmerte sich um ihn.
Weiterhin verständigte der Mann gegen 17.30 Uhr die Polizei. Wie sich herausstellte, war das sieben Jahre alte Kind anlässlich Fasching in der nahegelegenen Jugendfarm und aufgrund eines Missverständnisses nicht abgeholt worden. Nachdem die Polizeibeamten den Wohnort des Kleinen recherchiert hatten, durfte der Bub im Streifenwagen mit nach Hause fahren. Das passende Outfit hatte der Siebenjährige an, denn er war als Polizist verkleidet unterwegs. Kurz nach
18 Uhr konnte der Junge wohlbehalten seinen Eltern übergeben werden. Er hatte die Fahrt nach Berkheim mit den richtigen Polizisten im Streifenwagen sichtlich genossen.

PM des PP Reutlingen vom 26.02.2020

Durch Stichverletzungen erheblich verletzt wurde ein 34-jähriger Dortmunder gestern Abend (24. Februar) in der Nähe des Dortmunder Hauptbahnhofs. Nach eigenen Angaben sollen fünf Personen versucht haben ihn auszurauben. Einsatzkräfte der Bundespolizei leisteten dank der dienstlichen Ausrüstung „Erste Hilfe“.

Gegen 22 Uhr brachte ein 34-Jährige Mann den Verletzten zur Wache der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof. Dieser blutete zu diesem Zeitpunkt stark am Oberschenkel und am Unterarm. Sofort leisteten Bundespolizisten „Ersten Hilfe“ und nutzten hierfür das dienstliche Tourniquet (Abbindesystem), um die Blutungen zu stoppen. Mit einem Rettungswagen wurde der 34-jährige deutsche Staatsangehörige in eine Dortmunder Klinik eingeliefert.

Nach Angaben des Verletzten hatten mehrere Personen versucht, ihn im Bereich des Harenberg Hochhauses auszurauben. Nachdem er sich geweigert hatte sein Eigentum herauszugeben, soll die Gruppe ihn angegriffen und durch Stiche verletzte haben.
Anschließend flüchteten die fünf Personen.

Einsatzkräfte fahndeten im Umfeld des Hauptbahnhofs nach den Tatverdächtigen. Es wurde ein Strafverfahren wegen schweren Raubes eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

PM der BPOLI Dortmund/BPOLD St. Augustin vom 25.02.2020

– Ende Oktober 2018 kam es zu fünf Komplettentwendungen von hochwertigen Fahrzeugen im Bereich Großenkneten. Mitte Mai 2019 kam es zu einem Einbruch in einen Baummarkt in Garrel, bei dem mehrere Paletten mit Baumarktartikeln entwendet wurden. Ferner ereigneten sich 2019 in den Bereichen Cloppenburg und Edewecht mehrere Diebstähle von Aufsitzrasenmähern. Im Zuge der anfänglichen Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass eine mehrköpfige Bande für diese Taten verantwortlich sein könnte. Aus diesem Grund wurde eine fünfköpfige Ermittlungsgruppe bestehend aus Polizeibeamtinnen und -beamten der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta und des Polizeikommissariats Wildeshausen am Standort Cloppenburg eingerichtet. Durch mehrwöchige und intensive Ermittlungen konnte durch die Ermittlungsgruppe der anfängliche Tatverdacht gegen die Bande erhärtet werden.

Die Tatverdächtigen stehen im Verdacht für eine breite Anzahl von Straftaten in unterschiedlichen Bereichen verantwortlich zu sein. Hierbei zogen sie durch den gesamten norddeutschen Raum. Es konnten unter anderem ein Einbruch in ein Autohaus in Großenkneten, Diebstähle von hochwertigen Felgen in Cloppenburg und Emstek, drei Fahrzeugbrände bei einem Autohaus in Bremen sowie eine Brandstiftung eines Wohnhauses im Bereich Ahlhorn mit der Tätergruppe in Verbindung gebracht werden. Alle genannten Taten ereigneten sich 2019. Zudem stehen die Tatverdächtigen im Verdacht, einen hochwertigen PKW im Wert von
90.000 Euro im Februar 2020 entwendet sowie mehrere Diebstähle von hochwertigen Felgensätzen im gesamten nordwestdeutschen Raum begangen zu haben. Zwei weitere Taten ereigneten sich Ende Januar 2020 in Bremen und Anfang Februar 2020 in Oldenburg. In Bremen wurde in eine Lagerhalle eingebrochen und diverse Bauartikel entwendet. Die Schadenshöhe lag bei ca. 50.000 Euro. In Oldenburg wurden mehrere hochwertige Felgen entwendet. Die Schadenshöhe betrug über
100.000 Euro. Bei den Felgendiebstählen kam insbesondere die auffällige Rücksichtslosigkeit der Täter zum Ausdruck. Die Täter verursachten durch ihre grobe Ausführung an jedem Fahrzeug einen Schaden, welcher den Wert des Diebesgutes und der Radsätze deutlich überstieg. Nach derzeitigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass sich der Gesamtschaden im Bereich der Hunderttausende bewegen wird.

Schlussendlich gelang es der Ermittlungsgruppe umfangreiches und belastendes Beweismaterial zusammenzutragen, sodass auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg beim Amtsgericht Oldenburg insgesamt vier Untersuchungshaftbefehle wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Diebstahls sowie mehrere Durchsuchungsbeschlüsse ausgestellt wurden.

Am Mittwoch, 19. Februar 2020, folgte der vorläufige Höhepunkt der Ermittlungen:
Ab 06.00 Uhr wurden zeitgleich in den Bundesländern Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen insgesamt 15 Wohn- und Geschäftsobjekte durchsucht. Vereinzelt wurden die Objekte plötzlich und überraschend durch Polizeikräfte betreten. Die Ermittlungsgruppe wurde bei den Durchsuchungsmaßnahmen tatkräftig durch Polizeibeamte der Polizeiinspektionen Cloppenburg/Vechta, Harburg, Rotenburg, der Polizeikommissariate Wildeshausen und Buxtehude, der Kriminalpolizeistationen Oldenburg und Ratzeburg, der Bezirkskriminalinspektion Lübeck, der Polizeistation Heiligenhafen sowie zahlreichen Polizeibeamten der Polizei Hamburg unterstützt. Darüber hinaus wurden auch Spezialeinsatzkräfte der Polizei eingesetzt. Die polizeilichen Maßnahmen dauerten bis in den Nachmittag an. Es wurde diverses mutmaßliches Beweismaterial sowie Diebesgut beschlagnahmt. Damit die Menge an Gegenständen transportiert und gelagert werden konnte, mussten Transportfahrzeuge und Räumlichkeiten angemietet werden.

Alle vier gesuchten Tatverdächtigen, im Alter zwischen 27 und 50 Jahren, konnten festgenommen werden. Bis Donnerstag, 20. Februar 2020, wurden die Personen alle dem Amtsgericht Oldenburg vorgeführt. Für alle vier Tatverdächtigen wurde die Untersuchungshaft verkündet. Sie befinden sich derzeit in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten.

Nach Abschluss der vor Ort durchgeführten Durchsuchungsmaßnahmen müssen nun das mutmaßliche Beweismaterial sowie das Diebesgut ausgewertet und zugeordnet werden. Des Weiteren werden Ermittlungen gegen mutmaßliche Unterstützer und Abnehmer der Tatverdächtigen geführt.

Kriminaloberrat Markus Scharf, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, zog ein positives Fazit:

„Es freut mich, dass die langwierigen und umfangreichen Ermittlungen zu einem solchen Erfolg geführt haben. Der reibungslose Verlauf der länderübergreifenden Maßnahmen war insbesondere der ausgezeichneten Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte und Behörden zu verdanken. Nach allem sind wir zuversichtlich im Zuge der weiterführenden Ermittlungen weitere Straftaten aufklären zu können.“

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 25.02.2020

Bei einer Kontrolle der Fahnder der Bayrischen Grenzpolizei am Freitagvormittag, im Nachtzug von Rom nach München, wurde ein Rumäne festgenommen – in seinem Heimatland erwartet diesen eine fast sechsjährige Haftstrafe.

Am vergangenen Freitagvormittag war ein 41-jähriger rumänischer Staatsangehöriger mit dem Nachtzug auf dem Weg nach München, wo er Familienangehörige besuchen wollte. Im Rahmen einer fahndungsmäßigen Überprüfung durch die Schleierfahnder der GPI Piding/Schiene wurde festgestellt, dass gegen den in Italien lebenden Mann eine Festhalteanordnung aus Rumänien vorlag – der Rumäne hatte sich bislang der Strafverfolgung in seinem Heimatland entzogen und wurde deshalb von der Justiz aus Timişoara/RO per internationalem Haftbefehl ausgeschrieben.

Wie aus dem angeforderten Haftbefehl hervorging, schmuggelte der Gesuchte im Jahr 2016 aus der Ukraine eine erhebliche Menge an Stangen unverzollter Zigaretten nach Rumänien – dies tat er zudem mit seinem Pkw, der zwar über keine Zulassung verfügte, dafür aber mit gefälschten Kennzeichen versehen war. Zu guter Letzt war er zu diesem Zeitpunkt auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Deshalb wurde er im Jahr 2019 von der Justiz in Timişoara/RO wegen dieser Straftaten zu einer Gefängnisstrafe von insgesamt 5 Jahren und 11 Monaten verurteilt. Um diesen längerfristigen Gefängnisaufenthalt zu entgehen, setzte sich der Mann deshalb kurzerhand nach Italien ab.

Nachdem durch die Bayrischen Grenzpolizisten die internationale Ausschreibung festgestellt wurde, wurde der Rumäne festgenommen und der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Laufen, zur Bestätigung der Festhalteanordnung, vorgeführt. Da er jedoch mit einer Auslieferung in sein Heimatland alles andere als einverstanden war, muss diese Auslieferung von der deutschen Justiz erneut überprüft werden. Die Zeit bis zur Entscheidung und der möglichen Überstellung in sein Heimatland, wird der 41-Jährige in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim verbringen.

PM der GPI Piding vom 24.02.2020

Am Samstagabend (22.02.2020) kontrollierten Polizeibeamte der Bundespolizei am Hauptbahnhof Nürnberg eine sechsköpfige Personengruppe. Die Beamten stellten in den Taschen der Personen eine Vielzahl an Parfums, elektronischen Geräten, sowie Bekleidungsartikeln fest, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aus vorangegangenen Ladendiebstählen stammen dürften. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag.

Bei der Kontrolle der sechs Personen im Alter von 17 bis 58 Jahren fanden die Beamten Diebesgut im Gesamtwert von mehreren tausend Euro. Es befand sich in Taschen, die zuvor offenbar so präpariert wurden, dass die Diebstahlssicherung der Kaufhäuser umgangen wird.

Als besonders dreist stellten sich zwei der Tatverdächtigen heraus. Diese waren am gleichen Tag bereits gegen 13:45 Uhr vom Ladendetektiv eines Elektronikmarktes in der vorderen Ledergasse beim Diebstahl von vier Smartphones erwischt worden. Der Detektiv verständigte die Polizei. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte fand bei der Kontrolle zunächst zwei der gestohlenen Smartphones auf. Nachdem die Beamten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hatten, wurden die Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Unter dem Diebesgut am Hauptbahnhof fanden die Beamten schließlich auch die zwei zunächst fehlenden Smartphones aus dem Elektronikmarkt auf. Die weiteren Ermittlungen deuteten auf eine bandenmäßige Begehungsweise hin. Da alle sechs Tatverdächtigen derzeit keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik haben, stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftantrag wegen Fluchtgefahr. Sie wurden am Folgetag dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.
Dieser erließ Haftbefehl.

PM des PP Mittelfranken vom 24.02.2020

Gestern Abend nahmen Polizeikräfte des Abschnitts 51 zwei mutmaßliche Trickbetrüger in Friedrichshain fest. Ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge rief ein Unbekannter eine an der Karl-Marx-Allee wohnende 78-jährige Dame an und forderte sie in einem Telefonat auf, unter dem Vorwand Polizeibeamter zu sein, Wertgegenstände und Geld in einem Beutel im Hausflur abzustellen. Der Beutel würde anschließend von einem weiteren Polizisten abgeholt werden. Die 78-Jährige wurde skeptisch und ihr Mann alarmierte gegen 19.30 Uhr die richtige Polizei. Eintreffende Zivilbeamte beobachteten kurz darauf einen 30-jährigen Mann, der sich im Eingangsbereich des Wohnhauses nach dem Beutel umsah. Die Beamten gaben sich als Polizisten zu erkennen und nahmen den Mann fest. Ein im Nahbereich festgestellter 14-Jähriger, welcher zuvor zusammen mit dem Festgenommenen gesehen wurde, wurde ebenfalls festgenommen. Dieser gab an, damit beauftragt worden zu sein, den Beutel abzuholen. Die Polizisten brachten den 30-jährigen Tatverdächtigen zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Gewahrsam, wo er auch dem zuständigen Kommissariat des Landeskriminalamtes überstellt wurde. Der Jugendliche wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seiner Mutter übergeben.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei:
Echte Polizistinnen und Polizisten kommen nie zu Ihnen nach Hause, um Geld- oder Wertgegenstände in Sicherheit zu bringen oder nach den Verstecken zu fragen und sich diese zeigen zu lassen.

Die Fachdienststelle im Landeskriminalamt rät:
• Bewahren Sie keine Wertgegenstände oder größeren Geldbeträge zu Hause auf!
• Lassen Sie nie fremde Personen in Ihre Wohnung!
• Ziehen Sie bei Bedarf Personen Ihres Vertrauens (zum Beispiel Nachbarn, Hausmeister) hinzu!
• Lassen Sie sich von Polizistinnen und/oder Polizisten die Ausweise zeigen! Wie diese aussehen, sehen Sie hier und auch auf unserer Internetseite unter folgendem Link: https://www.berlin.de/polizei/verschiedenes/artikel.89925.php!
• Rufen Sie im Zweifel sofort den Polizeinotruf 110 an!

Die Ansprechpartner für Seniorensicherheit des Landeskriminalamtes sind für weitere Fragen telefonisch unter der Rufnummer (030) 4664-979222 erreichbar. Einmal monatlich werden am Columbiadamm 4 in Tempelhof (U-Bahnhof Platz der Luftbrücke) Informationsveranstaltungen durchgeführt, die mit vorheriger Anmeldung besucht werden können.

Hinweise, wie Sie sich vor falschen Polizeibeamten schützen können, finden Sie im Internet unter folgendem Link: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei/.

PM des PP berlin vom 24.02.2020