Polizeibeamte haben am Freitagnachmittag (16.08.2019) einen 64 Jahre alten Radfahrer reanimiert, der offenbar bei einer Radtour einen Herzinfarkt erlitt.
Passanten entdeckten gegen 14.15 Uhr in einem Grünstreifen an der Dinkelstraße einen gestürzten Fahrradfahrer, der regungslos am Boden lag und alarmierten Rettungsdienst und Polizei. Polizeibeamte, welche als erste vor Ort eintrafen, überprüften die Vitalfunktionen des Bewusstlosen und leiteten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Noch vor Ort stabilisierte sich der Zustand des 64-Jährigen. Rettungskräfte und Notarzt verbrachten den Mann zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.

PM des PP Stuttgart vom 19.08.2019

Sonntagabend (18.08.19) löste der Rauchwarnmelder in einer Wohnung auf Sylt aus. Polizisten schlugen die Scheibe zu der verqualmten Wohnung ein und retteten die Bewohnerin und ihren Hund.
Alle blieben unverletzt.

Am Sonntagabend, gegen 21.00 Uhr, alarmierten Feriengäste in Munkmarsch Feuerwehr und Polizei, da sie einen Rauchwarnmelder aus einem angrenzenden Haus hörten. Die eingetroffenen Polizisten klingelten zunächst an der Tür. Nachdem ihnen niemand öffnete, begaben sie sich an die Rückseite des Hauses und konnten bereits dichte Rauchschwaden im Wohnzimmer sehen. Im Wohnzimmer saß ein Hund, der an der Scheibe kratzte.

Die Beamten schlugen die Scheibe ein und der Hund lief hinaus. Auf Rufen machte sich eine Frau bemerkbar, die aufgrund des Qualmes nicht den Weg zur Terrassentür fand. Ein Polizist und die eingetroffenen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr konnten die Frau im Wohnzimmer antreffen und nach Draußen bringen. Die 78-jährige Frau und ihr Hund blieben unverletzt.

Ursächlich für den Qualm war angebranntes Essen auf dem Herd. Die Wohnung wurde anschließend ordentlich gelüftet.

PM der PD Flensburg vom 19.08.2019

In der Nacht von Freitag auf Samstag (17. August) gab es gegen 1.00 Uhr einen spektakulären Einsatz an der Wattenscheider Hammerstraße 68. Eine „Hummel“, Höhenretter und Einsatzkräfte der Polizei wurden eingesetzt.

Ein Mann (21) war dort durch ein Wohnungsfenster auf das Hausdach geflüchtet, nachdem er Polizisten, die nach ihm fahndeten, nicht in die Wohnung gelassen hatte. Durch Verhandlungen mit dem 21-Jährigen stellte er sich noch vor Eintreffen der angeforderten Spezialeinheiten und wurde über eine Drehleiter der Feuerwehr sicher geborgen.

Die Geschehnisse der Reihe nach:

Der 21-Jährige verursachte am bereits Mittwoch, den 14. August mit seinem Auto einen Verkehrsunfall in Bochum-Harpen, als er gegen 17.15 Uhr auf der Flucht vor einem Streifenwagen war. Unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und nicht mehr im Besitz des Führerscheins fuhr der 21-Jährige bei seiner Flucht von hinten auf den Wagen einer 50-jährigen Bochumerin auf (Harpener Hellweg 22 in östliche Richtung). Es entstand Sachschaden.

…   Drei Tage später:

Einer der den Unfall aufnehmenden Polizisten war am 17. August wieder im Dienst. Gemeinsam mit einem weiteren Streifenwagen fahndeten Beamte nach einem Opel Corsa mit Bochumer Zulassung. Dieses Auto war an der Wittener Arndstraße an einem Unfall beteiligt und flüchtig. Dort hatten sich ein junger Wittener (17) und besagter 21-Jähriger, alkoholisiert und vermutlich auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, gestritten. Als der 17-Jährige den Autoschlüssel abziehen und die Weiterfahrt verhindern wollte, zog der 21-jährige Fahrer die Tür zu und klemmte dadurch dessen Arm ein. Der junge Wittener kam jedoch frei, strauchelte, geriet mit dem Arm unter den Autoreifen und wurde dabei leicht verletzt.

Der Beamte erinnerte sich an den Unfall vom 14. August – auch an dessen Wittener Wohnanschrift bei Angehörigen. Dort konnte ermittelt werden, dass der Gesuchte zwischenzeitlich nach Wattenscheid in den Bereich Hammer Straße umgezogen sei.

Nun wurde die Suche von der Wittener Kirchstraße nach Wattenscheid verlegt. Im Bereich der Hansastraße / Hammerstraße stießen die Polizisten auf den gesuchten Opel und fanden an einem nahen Haus das „gesuchte Klingelschild“ mit dem Namen des Flüchtigen. Geräusche aus dessen Wohnung ließen den Schluss zu, dass der Gesuchte über das Fenster seiner Wohnung auf das Dach geklettert war. Er wollte die Tür nicht öffnen. Deswegen drangen die Polizeibeamten gewaltsam in die Wohnung ein. Nach dem gewaltsamen Öffnen eines Schlosses an einer Dachluke, mittels eines Bolzenschneiders eines Schlüsseldienstes, versuchten die Polizisten mit dem Mann abermals Kontakt aufzunehmen – vorerst ergebnislos.

Mittels eines eingesetzten Hubschraubers konnte der Flüchtige auf dem Dach gefunden werden. Noch vor dem Eintreffen ebenfalls angeforderter Spezialeinheiten von Polizei und Feuerwehr gelang es den eingesetzten Polizeibeamten über Lautsprecher, den 21-Jährigen zur Aufgabe zu bewegen. Er stieg vom Giebel aus in den sicheren Korb der Drehleiter der Feuerwehr.

Der 21-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Ihm wurden Blutproben entnommen. In der Wohnung gefundene Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Das Auto, ein Firmenwagen den er ohne Wissen seines Arbeitgebers benutzt hatte, wurde sichergestellt.

Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Bochum vom 18.08.2019

Die Polizei Köln hat eine Serie von Kelleraufbrüchen in Köln-Riehl aufgeklärt und zwei von vier Tatverdächtigen (34, 19, 18, 60) festgenommen. Sie sollen für mehr als 30 Taten verantwortlich sein.
Bei Wohnungsdurchsuchungen stellten die Ermittler kistenweise Diebesgut sicher. Die Kriminalpolizei steht erst am Anfang der Ermittlungen und prüft weitere Taten.

Mitte Juli zeigten Anwohner mehrere Kelleraufbrüche bei der Polizei an. Die Polizei Köln ermittelte den mutmaßlichen Haupttäter und nahm den 34-Jährigen kurz darauf fest. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung ergaben sich Hinweise auf zwei weitere Männer (19, 60) und eine junge Frau (18).

Auch für deren Wohnungen ordnete ein Richter Durchsuchungsbeschlüsse an, die am Donnerstagmorgen (15. August) vollstreckt wurden. Dabei nahmen die Polizisten den 19-Jährigen fest und stellten unter anderem Fahrräder, Angelrouten und diverses Werkzeug sicher. Die beiden Festgenommenen sitzen nun in Untersuchungshaft.

PM der POL Köln vom 16.08.2019

In den zurückliegenden zwei Tagen (am 15. und 16. August 2019) hat die Bundespolizeiinspektion Pasewalk im Bereich der BAB 11 einen erfolgreichen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität durchgeführt. Neben den Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Pasewalk und der Gemeinsamen deutsch-polnischen Dienststelle, kamen auch Unterstützungskräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt und der Gemeinsamen Diensteinheit Vorpommern-Greifswald (Kooperation der Bundespolizeiinspektion Pasewalk, der Polizeiinspektion Anklam und des Hauptzollamtes Stralsund) zum Einsatz.

Im Ergebnis der Kontrollmaßnahmen konnten durch die Bundespolizisten neben der Verhaftung von zwei, wegen Steuerhinterziehung und Besonders schweren Diebstahls mit aktuellen Strafvollstreckungshaftbefehlen gesuchten polnischen Staatsangehörigen, zahlreiche Straftaten festgestellt werden.

Gegen drei 46-, 56- und 62-jährige ukrainische Staatsangehörige wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes eingeleitet. In zwei dieser drei Fälle kam der Verdacht einer zuvor erfolgten unerlaubten Arbeitsaufnahme in Deutschland hinzu.

Bei einem 33-jährigen deutschen Fahrer eines VW Golf nahmen die Kontrollkräfte zunächst einen deutlichen Atemalkoholgeruch wahr. Ein Test vor Ort bestätigte den Verdacht. Der Mann war mit einem Atemalkoholwert von 1,33 Promille auf der BAB 11 unterwegs. Zudem war der Rostocker nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Jetzt muss er sich wegen Trunkenheit im Verkehr und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verantworten.

Darüber hinaus fanden die Beamten bei der Kontrolle eines litauischen Fahrzeuges im Innen- sowie Kofferraum rund 70 gebrauchte
Arbeits- und Baugeräte der Marken HILTI, DEWALT, MAKITA und BOSCH.
Die Ermittlungen ergaben, dass die Geräte im Wert von ca. 10.000 Euro aus mehreren Firmenfahrzeugen in Dänemark/ Raum Kolding entwendet wurden. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Die beiden 41 und 45 Jahre alten litauischen Staatsangehörigen wurden vorläufig festgenommen. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Hehlerei eingeleitet. Gegen einen der beiden Männer bestand zudem der Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Bei ihm wurde ein verbotenes Reizstoffsprühgerät gefunden. Durch die dänischen Behörden wurde im Rahmen der internationalen Rechtshilfe ein Auslieferungsersuchen gestellt.

PM der BPOLI Pasewalk vom 16.08.2019

Die Polizei geht weiter entschlossen gegen Drogenhändler auf dem Stühlinger Kirchplatz vor. Bei umfangreichen Kontrollen am Mittwoch und Donnerstag (14. und 15. August) suchten Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Freiburg und des Polizeipräsidiums Einsatz mithilfe von Spürhunden nach versteckten Betäubungsmitteln. Es wurden zahlreiche Personenkontrollen durchgeführt. Dabei konnten auf dem Platz zwei Drogenverstecke gefunden werden, in denen sich geringe Mengen Marihuana befanden. Im Rucksack eines 25-jährigen gambischen Staatsbürgers wurden Marihuana sowie Ecstasy-Tabletten gefunden. Bei einem weiteren kontrollierten 24-jährigen gambischen Staatsbürger fanden die Beamten Marihuana.
Beide Männer wurden festgenommen und müssen sich wegen unerlaubtem Handel mit Betäubungsmitteln verantworten.

Bei den Kontrollmaßnahmen am Donnerstag kamen neben Drogenspürhunden erstmals auch eine Drohne und ein Videofahrzeug zum Einsatz. Die mobile Videoüberwachung ermöglicht das Erkennen und die Dokumentation von Straftaten.

Während der Kontrollmaßnahmen kam es aus einer auf dem Platz befindlichen Gruppe heraus zu Provokationen. Die Polizei überprüfte daraufhin die Personen und nahm deren Personalien auf. Einer Person wurde aufgrund ihres aggressiven Verhaltens ein Platzverweis für den Stühlinger Kirchplatz ausgesprochen.

Nach Beendigung des Einsatzes wurde die Polizei gegen 21.15 Uhr über eine Ruhestörung im Bereich des Stühlinger Kirchplatzes in Kenntnis gesetzt. Die Polizei war mit mehreren Streifen vor Ort und stellte im Bereich eine Vielzahl von alkoholisierten Personen fest.
Während sich ein Teil der Gruppe an die Anweisungen der Polizei hielt, leiser zu sein, zeigte eine männliche Person keine Einsicht und trat den Beamten verbal und körperlich aggressiv entgegen. Einem erteilten Platzverweis leistete der 20-Jährige nicht Folge, woraufhin er in Gewahrsam genommen wurde.

Die Polizei wird weiterhin starke Präsenz im Stadtgebiet zeigen, um die Betäubungsmittelkriminalität weiter einzudämmen und die Verbesserung des Sicherheitsgefühls an öffentlichen Orten wie dem Stühlinger Kirchplatz voranzutreiben.

PM des PP Freiburg vom 16.08.2019

Ermittlungserfolg für Staatsanwaltschaft Hannover und Polizeidirektion Hannover .

Die Polizeiinspektion Ost hat seit mehreren Monaten ein umfangreiches Verfahren gegen zwei Hauptverdächtige (40 und 65 Jahre) geführt. Das Duo ist verdächtig mit Komplizen falsche europäische ID-Cards hergestellt und mit diesen weitere Straftaten begangen zu haben.

Gestern führten die Einsatzkräfte Durchsuchungen in 22 Wohnungen und Garagen durch. Dabei fanden wurden diverse Beweismittel sichergestellt, u. a. rund 20kg Marihuana, 470g Kokain, 285g Heroin und 1050g mutmaßliches Haschisch. In den Objekten fanden die Beamten zudem eine scharfe Schusswaffe, eine Softair-Pumpgun, einen Elektroschocker und eine Gaspistole. Zudem wurden mehrere tausend Euro beschlagnahmt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatten die Männer im Vorfeld über mehrere Monate hinweg sich aus dem Ausland gefälschte europäische ID-Cards (vergleichbar mit dem Personalausweis) beschafft. Mit diesen Ausweisen und gefälschten Wohnungsgeberbestätigungen nahmen die Täter bei verschiedenen Behörden Anmeldungen vor und ließen Kraftfahrzeuge zu. Die erforderlichen Kfz-Steuern sowie Versicherungsbeträge entrichten die Täter nicht.

Über mehrere Monate hinweg konnten Staatsanwaltschaft Hannover und Polizeidirektion Hannover die Hintergründe aufklären und Durchsuchungsbeschlüsse für insgesamt 22 Objekte erwirken. Am gestrigen Mittwoch, 14.08.2019, schlugen dann Fahnder in den Städten Hannover, Seelze, Alfeld, Wolfsburg, Enger und Bergen zu.

Die beiden Hauptbeschuldigten (40 und 65 Jahre alt) wurden festgenommen. Sie sitzen bereits in Untersuchungshaft. Ein weiterer 26-jähriger Komplize soll heute noch einem Haftrichter vorgeführt werden. Zudem wurde ein 40-Jähriger in Abschiebehaft genommen.

PM der PD Hannover vom 15.08.2019

Heidelberg / Dortmund – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim:

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurden Haftbefehle gegen drei Männer im Alter von 18, 23 und 26 Jahren erlassen.

Die Beschuldigten sind dringend verdächtig, sich mit weiteren, bislang noch nicht identifizierten Mittätern zusammengeschlossen zu haben, um sich durch überregionale Betrugstaten zum Nachteil älterer Menschen eine nicht nur vorübergehende Einnahmequelle von einigem Umfang zu verschaffen. Hierzu sollte mindestens ein Bandenmitglied in einer Vielzahl von Fällen telefonisch Kontakt mit meist hochbetagten Geschädigten im gesamten Bundesgebiet aufnehmen und diesen vorspiegeln, er sei Polizeibeamter. Unter einem Vorwand sollten sodann hohe Geldsummen oder sonstige Wertsachen gefordert werden.
Sollte das Opfer auf den Schwindel hereinfallen und sich bereit erklären, dem angeblichen Staatsbeamten Geld zur Verfügung zu stellen, würde der Täter seinem Opfer die weitere Vorgehensweise mitteilen, an deren Ende jeweils die Übergabe des Bargeldes oder der Wertsachen an ein weiteres Bandenmitglied stehen würde.

Im Umsetzung dieses Tatplans soll ein bislang unbekanntes Mitglied der Bande am 25.06.2019 Kontakt mit einem 89-jährigen Heidelberger aufgenommen und diesen unter einem Vorwand dazu bewegt haben, Wertgegenstände in Höhe von 30.000 Euro aus seinem Bankschließfach an einen angeblichen Polizeibeamten zu übergeben. Am Folgetag soll ein weiteres Bandenmitglied die Wertsachen abgeholt und dem 23-Jährigen zur weiteren Verwertung der Gegenstände übergeben haben.

In ähnlicher Vorgehensweise und unter dem Vorwand, Polizeibeamter zu sein, soll ein unbekanntes Bandenmitglied am 05.08.2019 einen Mann in Nordhorn (Nordrhein-Westfalen) getäuscht haben. Dabei soll der Geschädigte 20.500 Euro an den 18-Jährigen übergeben haben, der unter der Anleitung des 23-Jährigen agiert haben soll. Der 26-Jährige soll auch in diesem Fall als Fahrer beteiligt gewesen sein.

Im Zeitraum vom 01.08. bis zum 08.08.2019 soll ein Bandenmitglied unter dem Vorwand, als Polizeibeamter im Auftrag der Staatsanwaltschaft zu handeln, einen älteren Mann in Dortmund dazu bewegt haben, insgesamt 240.000 Euro von seinem Konto abzuheben, um es anschließend an einen Abholer zu übergeben. Aufgrund intensiver Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg wurden in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Dortmund die 18- und 26-jährigen Beschuldigten am 08.08.2019 in Dortmund, wenige Meter von der Wohnung des getäuschten Mannes entfernt und vor Übergabe des Geldes mit Hilfe von Spezialeinheiten festgenommen. Durch eine sofort eingeleitete Fahndung konnte wenig später der 23-jährige Beschuldigte ebenfalls vorläufig festgenommen werden.

Am Freitagmittag wurden der 18- und der 26-Jährige der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Heidelberg vorgeführt. Diese erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg Haftbefehl.
Anschließend wurden die beiden deutschen Staatsangehörigen in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Der 23-jährige wurde in Nordrhein Westfalen einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ ebenfalls Haftbefehl.
Anschließend wurde der serbische Staatsangehörige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

PM des PP Mannheim vom 13.08.2019

Zivilbeamte der Polizei Köln haben am Samstagnachmittag (10. August) in Köln-Klettenberg drei mutmaßliche Einbrecher (w22, m21, m19) auf frischer Tat beobachtet und vorläufig festgenommen. Als sich die Ermittler zu erkennen gaben, flüchteten die jungen Tatverdächtigen in unterschiedliche Richtungen. Die Polizisten holten alle drei ein und überwältigten sie. Einer der Festgenommenen verletzte einen Polizisten durch einen Schlag mit dem Ellenbogen im Gesicht. Bei einer anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung trafen die Ermittler auf zwei weitere Männer (27, 45), die beide per Haftbefehl gesucht wurden.

Die wegen unterschiedlicher Delikte hinreichend polizeibekannten drei Tatverdächtigen waren den Fahndern bereits in Longerich aufgefallen, als sie augenscheinlich ein Wohngebiet ausbaldowerten.
Unbemerkt folgten die Polizisten dem Trio, das mit der Bahn nach Klettenberg fuhr. Dort verschwanden die drei kurz darauf in einem Hauseingang in der Siebengebirgsallee. Die Beamten forderten Verstärkung an und umstellten den Tatortbereich. Knapp eineinhalb Stunden später verließen die Verdächtigen das Mehrfamilienhaus mit Schmuck als Beute.

Nach bisherigen Ermittlungen waren sie in die Dachgeschosswohnung eingestiegen und hatten diese durchwühlt. In einer Erdgeschosswohnung blieb es beim Versuch.

Die Frau und ihr 21-jähriger Komplize sitzen derweil in Untersuchungshaft. Der dritte Mittäter konnte nach seiner Vernehmung die Wache wieder verlassen. Die beiden Männer, die bei der Durchsuchung angetroffen wurden, gingen ebenfalls in Haft.

PM der POL Köln vom 12.08.2019

Ein 47-jähriger Gelsenkirchener wurde auf der Straße von zwei männlichen Tätern mit einem Teleskopschlagstock angegangen und geschlagen, man versuchte ihm das Mobiltelefon zu rauben. Der Geschädigte konnte flüchten und rief die Polizei.

Im Rahmen der Fahndung konnten zwei Verdächtige wahrgenommen werden, diese flüchteten bei Erkennen der Polizei in ein nahes Waldstück. Unter Einsatz eines Polizeihubschraubers wurden diese Personen im Wald aufgespürt, die Polizeibeamten am Boden konnten diese festnehmen. Es handelte sich um zwei 14 und 17 Jahre alte Gelsenkirchener Jugendliche. Nach Abschluss aller gebotenen Maßnahmen wurden die Jugendlichen den Eltern übergeben, sie erwartet trotz des jugendlichen Alters ein Strafverfahren wegen versuchten Raubes, gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

PM der POL Gelsenkirchen vom 11.08.2019