Fahrerin nur leicht verletzt
Am Freitag, den 06.12.2019, gegen 17.40 Uhr, ereignete sich in Bayerisch Eisenstein kurz nach der Arberlandhalle ein Verkehrsunfall. Eine 60-jährige Autofahrerin aus Pilsen fuhr mit ihrem Pkw auf der B 11 in Richtung Grenze. Kurz nach der Arberlandhalle kam sie aus bislang unbekannter Ursache in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr ca. 20m eine Böschung hinab und überschlug sich. Anschließend kam sie mit ihrem Pkw auf dem Dach im Fluss „Regen“ zum Liegen. Polizeibeamte der Bundespolizei betrieben in der Nähe eine Kontrollstelle und hörten einen lauten Krach. Sie eilten sofort zur Unfallstelle und sahen den Pkw. Die Polizeibeamten befreiten schließlich die Autofahrerin aus ihrem Fahrzeug, in welches schon Wasser eindrangt. Bei der Hilfeleistung verletzten sich zwei Polizeibeamte leicht. Auch die 60-jährige kam mit leichten Verletzungen davon. Alle drei wurde zur Behandlung in die Arberlandklinik gebracht. Am Pkw entstand Totalschaden von ca. 10000.-€. Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich sehr schwierig und ging über mehrere Stunden. Die Feuerwehr Bayerisch Eisenstein leistete zusammen mit dem Abschleppdienst hier wertvolle Arbeit.

PM (auszugsweise) der PI Zwiesel vom 07.12.2019

Am Mittwochvormittag erlangte die Polizei Belm Kenntnis von einem aktuell laufenden Betrugsdelikt. Eine 81-jährige Frau aus Belm war von falschen Polizeibeamten kontaktiert worden. Insgesamt suchten drei unterschiedliche Betrüger telefonisch Kontakt zu der alten Dame. Alle gaben sich als Beamte des Bundeskriminalamtes aus. Die Täter berichteten von einem Einbruch in der Nachbarschaft, von betrügerischen Angestellten bei der örtlichen Sparkasse und von Falschgeld. Die Frau wurde angehalten, einen fünfstelligen Bargeldbetrag von ihrem Konto abzuheben und einem Beamten des Bundeskriminalamtes zur Überprüfung auszuhändigen. Die echte Polizei konnte dies verhindern und übernahm sofort die Ermittlungen in dem Fall. Gemeinsam mit der alten Dame wurde für die Täter der Betrug aufrechterhalten. Und nach weiteren Telefonaten, in denen die alte Dame nicht unerheblich eingeschüchtert und geängstigt wurde, kam es zu einer fingierten Geldübergabe an einen falschen Polizeibeamten. Kurz darauf erfolgte der Zugriff durch die echten Beamten und die Handfesseln klickten. Mitgeführte Gegenstände wurden beschlagnahmt und ein Fahrzeug durchsucht. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 44-jährigen Duisburger. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen. Nach ersten Erkenntnissen kommt der Verdächtige noch für weitere Betrugstaten in Betracht. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Osnabrück vom 06.12.2019

Innerhalb der letzten beiden Wochen agierte ein Taschendiebstahlsring in Hamburg. Nun konnten zwei Täterinnen und ein Täter festgenommen werden. Diese sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

Der Ermittlungsdienst der Bundespolizei Hamburg führt aktuell gegen eine siebenköpfige bosnische Tätergruppierung ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Bandendiebstahls.

Die Mitglieder der Gruppierung sollen im Zeitraum vom 20.11.2019 bis zum
04.12.2019 im Bereich der Bahnhöfe der S-Bahn Hamburg (u.a. S-Bahnhof Ohlsdorf, Wilhelmsburg und Airport) Taschendiebstähle verübt haben. Die Täter nutzten bei Tatausführung die Treppen und Rolltreppen der S-Bahnhöfe. Häufig bemerkten die Opfer nur ein Anrempeln oder Abdrängen durch eine unauffällig gekleidete Frau, in der Zwischenzeit erfolgte der eigentliche Diebstahl. Abgesehen hatte man es in erster Linie auf Geldbörsen am Körper getragener Rucksäcke und Handtaschen.

Im Zuge der Ermittlungen und umfangreicher Videodatensichtungen und Auswertung durch Zivilfahnder und Ermittlungsbeamte der Bundespolizei Hamburg konnten einige Täter identifiziert werden.

Bundespolizisten der zivilen Fahndungseinheit nahmen am 04.12.2019 die Spur der Täter auf und konnten drei Personen festnehmen.

Bis jetzt können der Bande 12 Taten nachgewiesen werden.

Eine erste Haftprüfung wurde am 05.12.2019 beim Amtsgericht Hamburg durchgeführt mit dem Ergebnis, dass eine 19-Jährige, eine 29-Jährige sowie ein 21-Jähriger (alle bosnischer Staatsangehörigkeit) nun in Untersuchungshaft sitzen.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

In diesem Zusammenhang sucht der Ermittlungsdienst der Bundespolizei Hamburg nach Geschädigten, die auf diese Art und Weise Opfer von Taschendiebstählen geworden sind, welche durch diese Gruppierung begangen worden sein könnte.
Hinweise nimmt die Bundespolizei Hamburg unter der Telefonnummer 040-6699505-600 entgegen.

Des Weiteren ist nächste Woche am 10. und am 11. Dezember jeweils von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Hamburger Hauptbahnhof ein Infostand aufgebaut, bei welchem sich interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger über das Thema „Vorsicht vor weihnachtlichen Langfingern“ informieren können.

PM der BPOLI Hamburg vom 06.12.2019

Flughafen München – Auch wenn man sich nicht mehr in dem Land blicken lässt, in dem einem Gesetzesübertretungen vorgeworfen werden, ist man vor dem Gefängnis nicht sicher. Das musste am Mittwochmorgen (4. Dezember) ein US-Amerikaner feststellen, der mit internationalem Haftbefehl gesucht wurde. Die Strafverfolgungsbehörden in Russland werfen dem 56-Jährigen großangelegten Betrug, Untreue und Unterschlagung vor.
Bei Ankunft des Gesuchten aus Antalya vollstreckten Bundespolizisten im Erdinger Moos diesen Haftbefehl. Im Laufe des heutigen (5. Dezember) Tages werden die Grenzpolizisten den Festgenommenen nach Haftantrag durch die Generalstaatsanwaltschaft in München dem Haftrichter in Erding vorführen.

Ob der 56-Jährige Urlaub machte oder geschäftlich unterwegs war, wollte er den Beamten nicht sagen. Jedenfalls klickten bei seiner Ankunft aus dem türkischen Urlaubsort Antalya die Handschellen. Bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle entdeckten die Bundespolizisten eine internationale Fahndungsnotiz. Die russischen Strafverfolgungsbehörden hatten die Polizeibehörden weltweit über Interpol vor ziemlich genau einem Jahr um die Festnahme des Mannes gebeten.
Die Moskauer Justiz wirft dem US-Bürger mit russischen Wurzeln vor, in den Jahren 2014 und 2015 zusammen mit mehreren Komplizen russische Banken um umgerechnet gut 1,1 Millionen Euro geprellt zu haben. Dazu sollen die Verdächtigen in betrügerischer Absicht mehrere Darlehensverträge abgeschlossen und das Geld dann verschwinden lassen haben.
Nachdem der New Yorker entweder die Geschicke von seinem Wohnsitz aus gesteuert hatte oder Russland verlassen hatte, bevor die Strafverfolgungsbehörden in Moskau ihre Arbeit aufnehmen konnten, schrieb die Staatsanwaltschaft in seiner Geburtsstadt den 56-Jährigen mit internationalem Haftbefehl zur Festnahme aus.

Diesen Haftbefehl vollstreckten Bundespolizisten am Münchner Airport jetzt und nahmen den Gesuchten fest. Nach Haftantrag der für das Auslieferungsverfahren zuständigen Generalstaatsanwaltschaft in München, werden die Bundespolizisten den gebürtigen Moskauer im Laufe des heutigen Tages dem Haftrichter beim Amtsgericht Erding vorführen. Im Falle einer Auslieferung erwarten den 56-Jährigen in seinem Geburtsland bis zu zehn Jahre Haft.

PM der BPOLI Flughafen München vom 05.12.2019

Am Dienstagnachmittag (3. Dezember) haben Zivilfahnder der Polizei Köln einen falschen Polizisten (33) in Nippes auf frischer Tat festgenommen, als er bei einer Kölnerin (60) 30.000 Euro abholen wollte. Möglich gemacht hatte die Festnahme ein aufmerksamer Arbeitskollege der 60-Jährigen. Der Kölner reagierte geistesgegenwärtig, als seine Kollegin von einem angeblichen Polizeibeamten am Telefon aufgefordert wurde, ihr Erspartes abzuheben. Angeblich, so der anrufende Betrüger, solle das Geld vor einem bevorstehenden Bankbetrug in Sicherheit gebracht werden. Während die Angerufene sich auf den Heimweg machte, um ihr Sparbuch zu holen, rief der Zeuge bei der richtigen Polizei an und äußerte seinen Betrugsverdacht. Ein Streifenteam fuhr zu der 60-Jährigen nach Hause und klärte sie auf.

Unter Anleitung der Kölner Polizisten telefonierte die 60-Jährige noch mehrmals mit den falschen Ermittlern und vereinbarte, das Geld in einer blauen Plastiktüte aus dem Fenster ihrer Wohnung zu werfen. Als der 33-jährige Verdächtige gegen 16 Uhr in der Werkstattstraße auftauchte und die vermeintlich gut gefüllte Tüte einsammelte, griffen Zivilpolizisten zu. Ein Haftrichter schickte den Mann in Untersuchungshaft.

PM des PP Köln vom 04.12.2019

Der Polizeiinspektion Schwandorf wurde kürzlich bekannt, dass für Samstag, den 30.11.2019 durch eine als rechtsextremistisch eingestufte Gruppierung ein Rechtsrockkonzert in den Räumlichkeiten einer Schwandorfer Gastwirtschaft geplant war. Die Gruppierung hatte einen Nebenraum unter dem Vorwand einer privaten Weihnachtsfeier angemietet.

Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse erließ das Ordnungsamt der Großen Kreisstadt Schwandorf in enger Abstimmung mit der Polizei eine Allgemeinverfügung, die sämtliche Musikveranstaltungen mit rechtsextremistischem Gedankengut im gesamten Gebiet der großen Kreisstadt Schwandorf in der Zeit von 29.11.2019 bis 02.12.2019 untersagte.

Am späten Nachmittag des 30.11.2019 wurden in den angemieteten Räumlichkeiten ca. 15 Personen, die der rechtsextremistischen Gruppierung „Bollwerk Oberpfalz“ zugeordnet werden konnten, angetroffen. Durch den Veranstalter wurde mitgeteilt, dass es sich um eine private Überraschungsparty anlässlich eines Geburtstages handeln würde, bei der keine Musikdarbietungen geplant seien.
Aufgrund der vorliegenden Tatsachen wurde dem Veranstalter durch die Polizei auf Grundlage der Allgemeinverfügung der Stadt Schwandorf jedwede Musikdarbietung an diesem Abend untersagt.

Im weiteren Verlauf des Abends wurden sowohl ein Liedermacher, als auch eine Musikgruppe, beide werden dem rechtsextremistischen Spektrum zugeordnet, einer Polizeikontrolle unterzogen. Vor dem Hintergrund der Allgemeinverfügung wurden die Musikinstrumente samt Zubehör des Liedermachers und der Musikgruppe präventiv bis zum Ende der Veranstaltung sichergestellt. Weiterhin wurden durch die Kontrollen der Polizei mehrere Pkw mit überregionalen Veranstaltungsteilnehmern festgestellt.

Zu diesem Zeitpunkt wurde von einer Teilnehmerzahl von insgesamt ca. 60 Personen ausgegangen.

In Anbetracht der Gesamtumstände lag nun nach polizeilicher Bewertung eine nicht angemeldete Veranstaltung mit überörtlichem rechtsextremistischem Bezug vor, die durch die Allgemeinverfügung der Stadt Schwandorf zu untersagen und aufzulösen war.

Gegen 22:15 Uhr wurde dem Veranstalter durch den Einsatzleiter der Polizei mitgeteilt, dass die Veranstaltung mit sofortiger Wirkung zu beenden ist und die Räumlichkeiten zu verlassen sind.

Die Veranstaltungsteilnehmer kamen der polizeilichen Aufforderung nach, sodass die Räumlichkeiten gegen 23:00 Uhr geräumt waren. Ein 43-jähriger Mann musste aufgrund seiner Alkoholisierung und Aggressivität in Sicherheitsgewahrsam genommen werden.

Anschließend begaben sich ca. 30 Personen in die Schwandorfer Innenstadt, um dort das Nachtleben zu genießen. Aufgrund der weiterhin starken Polizeipräsenz kam es zu keinen Straftaten.

Im Ergebnis kam es aufgrund der engen und sehr guten Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden im gesamten Verlauf des Abends zu keinerlei Sicherheitsstörungen.

PM der PI Schwandorf vom 04.12.2019

Am 1. Dezember 2019 kam es am Flughafen Frankfurt erneut zu einer Wiederbelebung durch Bundespolizisten. Ein 72-jähriger polnischer Staatsangehörige passierte am Sonntagmorgen die grenzpolizeiliche Einreisekontrolle im Bereich B des Terminals 1 und brach kurz vor der zollrechtlichen Kontrolle leblos zusammen. Beamte der Bundespolizei und der Bundeszollverwaltung begannen sofort mit den Reanimationsmaßnahmen. Nach Eintreffen des Rettungsdienstes konnte der Betroffene weiter stabilisiert werden.

Während der Maßnahmen mussten mehrere Grenzkontrollschalter geschlossen und Sichtschutzwände im Bereich aufgestellt werden. Es kam zu geringfügigen Beeinträchtigungen im Betriebsablauf.

Im Anschluss wurde der polnische Staatsbürger in das Universitätsklinikum in Frankfurt am Main eingeliefert, vorliegenden Erkenntnissen zufolge erlitt er einen Herzinfarkt, sein Gesundheitszustand sei jedoch stabil.

Laut Aussage des behandelnden Arztes konnte der Patient nur durch den schnellen und professionellen Einsatz der Ersthelfer zeitnah stabilisiert werden.

PM der BPOLD Flughafen Frankfurt vom 02.12.2019

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 38 (PK 38) nahmen heute in den frühen Morgenstunden zwei Männer und eine Frau vorläufig fest, die verdächtig sind, zuvor größere Mengen Kupferkabel bei einem Altmetallhandel gestohlen zu haben.

Die Beamten wurden in Tonndorf auf ein mit drei Personen besetztes Fahrzeug mit polnischen Kennzeichen aufmerksam, welches offenbar stark überladen war. Sie folgten dem VW Golf Kombi bis nach Barmbek-Nord, wo der Wagen vom Fahrer gestoppt wurde. Die beiden männlichen Fahrzeuginsassen entluden im weiteren Verlauf das Fahrzeug und schafften augenscheinlich mehrere Kupferkabel in eine dort befindliche Wohnung. Die Frau, welche sich zuvor im Fahrzeug befunden hatte, verblieb anschließend in der Wohnung, während die beiden Männer mit dem Pkw abfuhren.

Die Fahnder hielten den Wagen in der Habichtstraße an und nahmen die beiden Insassen, einen 44-jährigen Deutschen und einen 23-jährigen Italiener, wegen des Verdachts des Kupferdiebstahls vorläufig fest. In dem Pkw stellten die Beamten ca. 500 kg Kupfermaterialien sowie umfangreiches mutmaßliches Einbruchswerkzeug sicher. Da die Eigentumsverhältnisse des Fahrzeugs ungeklärt waren, wurde auch dieses von den Beamten sichergestellt. Der 44-jährige Fahrer des Golfs konnte keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Stattdessen führte er eine nicht unerhebliche Menge Haschischprodukte mit sich und stand offenbar auch unter dem Einfluss berauschender Mittel. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Die Frau, die mit den Männern zuvor im Fahrzeug gesessen hatte, konnten die Fahnder in der Wohnung eines 39-Jährigen antreffen, in die die Kupferkabel getragen worden waren. Die 30-jährige Deutsche wurde ebenfalls vorläufig festgenommen. In der Küche der Wohnung stellten die Beamten weitere ca. 300 kg Kupferkabel fest, die sie ebenfalls sicherstellten.

Schnell fanden die Polizisten heraus, wo die Kupfermengen fehlten: Bei einem Altmetallhändler in der Schimmelmannstraße war eingebrochen worden.

Mangels Haftgründen wurden die Festgenommenen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die weiteren Ermittlungen werden bei dem für die Region Wandsbek zuständigen Landeskriminalamt 15 (LKA 15) geführt und dauern an.

PM der POL Hamburg vom 02.12.2019

Mit Blaulicht und Martinshorn geleitete eine Streife der Verkehrspolizei Nürnberg am gestrigen Abend (28.11.2019) eine hochschwangere Frau und deren Ehemann ins Krankenhaus. Es musste schnell gehen – die Geburt stand kurz bevor.
Gegen 18:00 Uhr bat ein Mann eine Streife im dichten Berufsverkehr der Nopitschstraße um Hilfe. Mit dem was nun folgte, hatten die Beamten sicher nicht gerechnet. Er teilte ihnen mit, dass seine hochschwangere Frau auf dem Rücksitz seines Autos gerade das gemeinsame Kind bekommt.
Nach einem kurzen Blick in das Fahrzeuginnere war den Kollegen klar, dass schnelles Handeln angesagt war. Die werdende Mutter lag bereits deutlich in den Wehen.
Im Konvoi bahnten sich die beiden Autos unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn vorsichtig einen Weg durch den dichten Berufsverkehr bis zur Notaufnahme eines Krankenhauses. Dort wurde die junge Frau von medizinischem Personal in Empfang genommen und zur Entbindungsstation geleitet.
Nur wenige Minuten später entband die Frau ein gesundes Baby. Das Kind und die Mutter sind wohlauf. Auch der Vater überstand die Aufregung unbeschadet.
Die beteiligten Beamten werden diesen außergewöhnlichen Einsatz wohl nicht so schnell vergessen. Es kommt im polizeilichen Alltag nicht jeden Tag vor, dass man tatsächlich, im positivsten Sinn, Freund und Helfer sein darf.

PM des PP Mittelfranken vom 29.11.2019

Am 28. November, gegen 14.50 Uhr, stürzte sich ein Mann von der Brücke (Brückenstraße) in die Oder. Er befand sich noch auf polnischer Seite. Zwei Polizisten, davon einer noch in der Ausbildung, befanden sich in der Nähe. Der Auszubildende rannte ans Ufer, konnte jedoch den im Wasser treibenden Mann nicht greifen. Er lief ins Wasser und schwamm, um den Mann fassen zu können.
Er brachte den 54-jährigen Polen lebend ans Ufer. Derzeit befindet er sich zur stationären Behandlung im Krankenhaus. Der junge, angehende Polizist wurde ambulant behandelt und ist momentan nicht dienstfähig.

PM (auszugsweise) der PD Ost vom 29.11.2019