Am Freitag, den 22. Oktober 2021 kontrollierten Bundespolizisten gegen 18:37 Uhr auf dem Hauptbahnhof Halle einen Mann, der sich nur mit seiner Krankenversicherungskarte ausweisen konnte. Mittels eines Abgleichs dieser Daten mit den polizeilichen Informationssystemen konnte die Identität des Mannes zweifelsfrei festgestellt werden. Die sich anschließende fahndungsmäßige Überprüfung seiner Personalien mit dem Datenbestand der Polizei ergab gleich zwei Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft Halle, u. a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung. Durch sofortige Zahlung der offenen Forderungen von insgesamt 3776,15 Euro hätte er der Haftstrafe noch entgehen können. Diesen Betrag konnte der 32-Jährige jedoch nicht aufbringen und wurde somit festgenommen und für weitere polizeiliche Maßnahmen zum Bundespolizeirevier Halle verbracht. Als ob das noch nicht genug gewesen wäre stellten die eingesetzten Beamten bei der Durchsuchung der Person und seiner mitgeführten Sachen Drogen sowie eine sogenannte Crackpfeife fest- und sicher.

Sie fertigten eine weitere Strafanzeige wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln und übergaben diese, sowie die beschlagnahmten unerlaubten Substanzen und Utensilien zuständigkeitshalber an die Landespolizei. Den Verhafteten übergaben die Bundespolizisten der Justizvollzugsanstalt Halle.

PM der BPOLI Magdeburg vom 24.10.2021

Nach dem Großeinsatz gegen Rockerkriminalität am 2. September (wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/5009506), bei dem Polizisten in mehreren Städten an Rhein und Ruhr Wohnungen durchsucht und Haftbefehle vollstreckt hatten, liefen die Ermittlungen weiter. Mittlerweile wurden zahlreiche Beteiligte vernommen, Spuren gesichert und Beweismaterial ausgewertet.

Die umfangreichen Ermittlungen führten dazu, dass heute (22. Oktober) gegen einen weiteren Beschuldigten im Alter von 34 Jahren ein Haftbefehl vollstreckt werden konnte. Der Tatverdächtige ist nach hiesigen Erkenntnissen der Gruppierung der Hells Angels zuzurechnen und wurde widerstandslos in Duisburg festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird der Mülheimer wegen versuchten Mordes in zwei Fällen u. a. einem Haftrichter vorgeführt. Der Tatvorwurf bezieht sich auf den Fall 1 der vorangegangen Pressemitteilung: Schüsse auf einen 25-jährigen Fahrer und dessen Beifahrerin im November 2013 auf der Roonstraße in Oberhausen.

Die Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft endet damit allerdings nicht. Die Beamten fahnden weiterhin nach einem 31-jährigen und einem 33-jährigen Tatverdächtigen. Beide werden mit internationalen Haftbefehlen gesucht.

PM der POL Duisburg vom 22.10.2021

Zeugenhinweise, Videoaufzeichnungen, gemeinsame Ermittlungsarbeit: Unter anderem aus diesen drei Puzzleteilen setzt sich ein Fahndungserfolg der Duisburger Kriminalpolizei zusammen, der nun dazu führte, dass ein 17- und ein 18-Jähriger in Untersuchungshaft sitzen.

Alles begann mit zwei Unbekannten, die in einer Nacht Ende Juli Fahrzeugpapiere, eine Geldbörse und ein paar Münzen aus geparkten Autos in Duisburg-Rumeln stahlen. Im Anschluss begab sich das Duo zu einem Pferdestall am Sittardweg. Sie verschafften sich gewaltsam Zutritt zu der Scheune und suchten dort nach Diebesgut. Als sie nicht fündig wurden, verteilten sie Heuballen im Gang und entzündeten diese. Nur weil ein zufällig vorbeikommender Passant schnell reagierte, als er den Qualm aus dem Stall ziehen sah und den Besitzer weckte, konnten alle Tiere gerettet werden.

(https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/4979372)

Videokameras zeichneten bei den Taten zwei Jugendliche auf, die in beiden Fällen gleich gekleidet waren. Somit war davon auszugehen, dass die Jugendlichen für die Diebstahlstat und die Brandstiftung im Pferdestall verantwortlich waren.

Dank Zeugen gelang im Abstand von einigen Tagen auch die Identifizierung der Verdächtigen anhand der Videoaufnahmen.

Etwa einen Monat nach dem Brand im Pferdestall erwischten Streifenpolizisten die beiden Jugendlichen auf frischer Tat bei einem Einbruch in ein Geschäft für Autoteile. Die Tatverdächtigen wurden unter anderem wegen des Verdachts des besonderes schweren Falls des Diebstahls auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen beide Haftbefehl. (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/5002480).

 

Hand in Hand arbeiteten hier der Wach- und Wechseldienst sowie die verschiedenen Kriminalkommissariate der Duisburger Kriminalpolizei (KK 11 für Brandsachen, KK 14 für Einbruchsdelikte) und die Staatsanwaltschaft Duisburg miteinander, um die Taten aufzuklären. Es liegen weitere Straftaten vor, für die die Beschuldigten als „dringend tatverdächtig“ gelten.

So soll einer der Jugendlichen Ende Juli in einem Ferienlager in Norddeich in eine Grundschule eingebrochen sein und dort unter anderem eine EC-Karte gestohlen haben. Mit dieser hob er wenig später 200 Euro Bargeld von einem Geldautomaten ab. Auch hier wurde er aufgezeichnet und wiedererkannt.

Auch das Gebäude eines Bauunternehmers auf der Duisburger Straße in Krefeld war bei zwei weiteren Einbrüchen sein Ziel. In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni und am 9. Juli soll er dort eingestiegen sein und Fahrzeugschlüssel gestohlen haben.

Die Ermittlungen bei der Duisburger Kriminalpolizei sind nun so gut wie abgeschlossen. Die beiden Tatverdächtigen befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft.

PM der POL Duisburg vom 21.10.2021

Am Dienstag, den 19. Oktober 2021 kontrollierten Bundespolizisten gegen 11:00 Uhr auf dem Hauptbahnhof Lutherstadt Wittenberg einen Mann, der gegen das Rauchverbot außerhalb gekennzeichneter Flächen verstoßen hatte. Die sich anschließende fahndungsmäßige Überprüfung seiner Personalien mit dem Datenbestand der Polizei ergab, dass der 28-Jährige gleich von mehreren Staatsanwaltschaften aufgrund verschiedener begangener Delikte gesucht wird. Darunter befand sich auch ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Cottbus vom 8. September 2021. Der Deutsche wurde im Juni 2019 vom Amtsgericht Bad Liebenwerda aufgrund von Betruges in vier Fällen zu einer Geldstrafe von 6000 Euro, beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 120 Tagen verurteilt.

Da der Mann bisher lediglich 1000 Euro des offenen Betrages beglichen hatte, sich dem Strafantritt zur Restersatzfreiheitsstrafe von 100 Tagen Haft, trotz ergangener Ladung, nicht gestellt hatte und unbekannten Aufenthaltes war, erging der Haftbefehl. Dieser wurde ihm vor Ort eröffnet. Da er die Möglichkeit der sofortigen Zahlung von 5000 EURO plus sonstige Kosten von 84 Euro aufgrund fehlender Mittel nicht wahrnehmen konnte, erfolgte die Festnahme des 28-Jährigen. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle der Bundespolizei wurde der Gesuchte an die Justizvollzugsanstalt Halle übergeben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 20.10.2021

Am Montag, den 18. Oktober 2021 fiel einer Streife der Bundespolizei gegen 01:30 Uhr im Hauptbahnhof Magdeburg eine stark alkoholisierte Frau auf. Die Bundespolizisten kontrollierten die Polin. Bei der sich anschließenden fahndungsmäßigen Überprüfung ihrer Personalien mit dem Datenbestand der Polizei kam heraus, dass das Amtsgericht Leipzig die derzeitige Wohnanschrift der Frau ersuchte. Zudem wurde die 36-Jährige seit dem 1.Oktober dieses Jahres per Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig gesucht. Demnach verurteilte sie das Amtsgericht Leipzig wegen Leistungserschleichung bereits im April 2019 zu einer Geldstrafe von 400 Euro beziehungsweise zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen. Der Haftbefehl erging, da die Frau weder die Geldstrafe zahlte, noch sich dem Strafantritt stellte. Die Bundespolizisten eröffneten der Frau den Haftbefehl und nahmen sie fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest in den Diensträumen ergab einen Wert von 1,92 Promille. Da sie die Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde sie an eine Justizvollzugsanstalt übergeben. Das Amtsgericht und die Staatsanwaltschaft Leipzig wurden über den Verbleib der Frau schriftlich informiert.

PM der BPOLI Magdeburg vom 19.10.2021

Am Sonntag, den 17. Oktober 2021, gegen 12:30 Uhr traf eine Streife der Bundespolizei eine 23-Jährige im Bahnhof Bitterfeld ohne den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz an. Der Aufforderung der Beamten, einen solchen zu tragen, konnte die junge Frau nicht nachkommen, da sie keinen Mund-Nasen-Schutz mit sich führte. Daraufhin stellten die Bundespolizisten der Deutschen eine Maske zur Verfügung. Die sich anschließende Kontrolle der Personalien der Frau und einer Abfrage im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass sie bereits seit Juni dieses Jahres per Vollstreckungshaftbefehl durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig gesucht wurde. Grundlage hierfür ist ein Strafbefehl des Amtsgerichts Wolfsburg vom Oktober 2019. Demnach wurde die 23-Jährige wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 900 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen verurteilt. Die Frau hatte nur einen Teil der Geldstrafe beglichen und sich auch dem Strafantritt nicht gestellt. Somit waren noch 510 Euro zu zahlen oder 17 Tage im Gefängnis zu verbringen. Die Bundespolizisten nahmen die Gesuchte daraufhin fest. Da sie die offene Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde sie an eine Justizvollzugsanstalt übergeben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 18.10.2021

Am Mittwoch, den 13. Oktober 2021 kontrollierten Bundespolizisten gegen 11:45 Uhr auf dem Hauptbahnhof Magdeburg einen Mann. Die sich anschließende fahndungsmäßige Überprüfung seiner Personalien mit dem Datenbestand der Polizei ergab gleich zwei Vollstreckungshaftbefehle. So suchte die Staatsanwaltschaft Augsburg seit Juli 2021 nach dem 25-Jährigen. Zuvor wurde er im Februar dieses Jahres durch das Amtsgericht Augsburg wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses zu einer Geldstrafe von 1050 Euro beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 70 Tagen verurteilt. Der zweite Haftbefehl erging im August 2021 durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. In diesem Fall wurde der ungarische Staatsbürger im Mai 2021 wegen Diebstahls durch das Amtsgericht Nürnberg zu einer Geldstrafe von 450 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von

30 Tagen verurteilt. Da der Gesuchte weder die Geldstrafen zahlte, noch sich den jeweiligen Strafantritten stellte, ergingen die beiden Haftbefehle. Die Bundespolizisten nahmen ihn fest und eröffneten ihm die beiden Haftbefehle. Da er nicht in der Lage war die Geldstrafen von insgesamt 1500 Euro zu begleichen, wurde er an die Justizvollzugsanstalt Burg übergeben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 14.10.2021

Bei einer Routinekontrolle auf der BAB 3 bei Höchstadt stellten Beamte der Erlanger Verkehrspolizei am Mittwochmorgen (06.10.2021) mehrere Kilogramm Betäubungsmittel sicher. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen.

Gegen 09:15 Uhr führten die Beamten auf der Rastanlage Aurach-Nord eine Verkehrskontrolle eines Pkw durch. Im Zuge der Kontrolle stellten die Polizeibeamten in einem Versteck im Kofferraum mehrere Pakete mit zunächst unbekanntem Inhalt fest. Die Beamten hegten den Verdacht, dass es sich dabei möglicherweise um Betäubungsmittel handeln könnte. Bei einer Stoffprobenbestimmung durch Mitarbeiter des Zolls stellte sich heraus, dass es sich bei dem Inhalt der Pakete mit hoher Wahrscheinlichkeit um mehrere Kilogramm Opium handelte.

Die beiden Fahrzeuginsassen, ein 45-jähriger Fahrer und sein 37-jähriger Beifahrer, wurden vorläufig festgenommen und wegen des Verdachts des unerlaubten Drogenhandels angezeigt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den Fahrer. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ zwischenzeitlich Haftbefehl. Der 45-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Erlangen geführt.

PM des PP Mittelfranken vom 08.10.2021

Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahmen am Mittwochnachmittag (06.10.2021) mehrere Tatverdächtige nach Ladendiebstählen fest. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag.

Der erste Fall wurde den Beamten gegen 13:45 Uhr gemeldet. Zwei Männer (41, 50 Jahre) waren zuvor beim Diebstahl von Parfüm durch Ladendetektive eines Drogeriemarktes in der Königstraße beobachtet und angesprochen worden. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizeibeamten das mutmaßliche Diebesgut. Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass die Personen möglicherweise zuvor noch weitere Diebstähle begangen hatten. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs der beiden Männer stellten die Polizisten weiteres mutmaßliches Diebesgut sicher. Der Gesamtwert der entwendeten Gegenstände betrug mehrere hundert Euro.

Gegen die beiden osteuropäischen Tatverdächtigen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag.

Gegen 16:00 Uhr fiel den Mitarbeitern desselben Drogeriemarktes ein junger Mann auf, der sich mehrere hochwertige Kosmetikartikel aus der Warenauslage nahm und anschließend einsteckte. Als er das Geschäft verlassen wollte, hielten ihn die Mitarbeiter bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Im Rahmen der Durchsuchung des Mannes stellten die Polizeibeamten neben drei Parfüms im Wert von mehreren hundert Euro außerdem noch eine geringe Menge Marihuana sicher. Der in Deutschland wohnsitzlose Mann wurde festgenommen und wegen des Verdachts des Ladendiebstahls sowie eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Auch in diesem Fall stellte die Staatsanwaltschaft Haftantrag.

PM des PP Mittelfranken vom 07.10.2021

Am Dienstag, den 5. Oktober 2021 beobachtete ein Bundespolizist gegen 11:15 Uhr einen Mann am Hauptbahnhof Dessau, der sich sehr auffällig benahm: Er hatte seine Kapuze weit über den Kopf gezogen, schaute sich nach allen Seiten um und begann sich an einem der abgestellten Fahrräder zu schaffen zu machen. Hierbei entnahm er mehrere Gegenstände vom Sattel sowie dem Lenkrad und steckte sie sich in die Jackentasche. Eine Streife der Bundespolizei stellte den 58-jährigen Deutschen kurz darauf und kontrollierte ihn. Der Tatverdächtige zeigte sich geständig und händigte den Beamten das Stehlgut in Form von zwei LED-Fahrradleuchten aus. Bei der sich anschließenden Durchsuchung kam eine weitere Fahrradbeleuchtung zum Vorschein. Die Sachen wurden sichergestellt und der Mann erhält eine Strafanzeige wegen Diebstahls.

PM der BPOLI Magdeburg vom 06.10.2021