Seit Juli 2019 laufen gemeinsame, intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 5 und der Staatsanwaltschaft Berlin, die gestern zur Festnahme von sechs Tatverdächtigen führten, die im dringenden Verdacht stehen, einen arbeitsteilig organisierten Kokain-Lieferhandel betrieben zu haben. In diesem Zusammenhang wurden gestern Morgen ab 6 Uhr insgesamt 17 richterliche Durchsuchungsbeschlüsse in Berlin und Brandenburg vollstreckt. Bei den Durchsuchungen von Wohnungen, Autos, Gewerbeobjekten sowie einem Laubengrundstück, die in Neukölln, Hellersdorf, Marzahn, Wedding, Lichtenberg, Reinickendorf, Weißensee, Ahrensfelde und Blankenfelde-Mahlow stattfanden, kamen auch Rauschgift- und Sprengstoffspürhunde zum Einsatz. Zudem befanden sich Finanzermittler unter den knapp 170 Einsatzkräften. Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem Betäubungsmittel, eine scharfe, geladene Schusswaffe, eine Anscheinswaffe, Munition und eine fünfstellige Geldsumme gefunden und beschlagnahmt. Die sechs dabei angetroffenen Tatverdächtigen im Alter von 18, 19, 26, 26, 29 und 39 Jahren wurden festgenommen und sollen heute einem Haftrichter zwecks Erlasses von Haftbefehlen wegen gemeinschaftlichen bandenmäßigen Handelns mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM des PP Berlin vom 14.11.2019

Dortmund – Essen – Gelsenkirchen – Wuppertal – Bremen – Herford (ots) –

In nur vier Tagen konnten Einsatzkräfte zahlreiche Personen im Ruhrgebiet festnehmen.
Neben mehreren per Haftbefehl gesuchten Personen wurden auch eine Ungehorsamshaft bei einem 47-Jährigen durchgesetzt. Zudem wurden auch Personen festgenommen, die sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielten.

Ort: Dortmund Flughafen / Zeit: Montag, 11. November 2019, 09:30 Uhr
Bundespolizisten überprüften einen 47-jährigen Niederländer, der nach Belgrad
(Serbien) ausreisen wollte. Wie sich herausstellte, lag gegen den Mann ein Haftbefehl des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau vor. Dieses hatten ihn wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 2.040 Euro verurteilt. Weil der 47-Jährige die Geldstrafe zahlen konnte, blieb ihm so eine Ersatzfreiheitsstrafe von 34 Tagen erspart.

Ort: Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Montag, 11. November 2019, 15:30 Uhr
Einsatzkräfte der Bundespolizei überprüften im Personentunnel des Dortmunder Hauptbahnhofs einen 27-Jährigen syrischen Staatsangehörigen. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den in Dortmunder gemeldeten Mann ein Haftbefehl des Dortmunder Amtsgerichts vorlag. Dieses hatte ihn im Juli 2018 wegen Schwarzfahrens in sieben Fällen, zu einer Geldstrafe von 400 Euro verurteilt.
Weil er den geforderten Geldbetrag nicht zahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen in die JVA eingeliefert.

Ort: Gelsenkirchen Hauptbahnhof / Zeit: Montag, 11. November 2019, 17:15 Uhr
Im Gelsenkirchener Hauptbahnhof überprüften Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 18-jährigen Algerier. Der Mann hatte einen Intercity ohne Fahrausweis genutzt. Seine Überprüfung ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl bestand. Die Bundespolizei im Saarland hatte gegen den Mann eine Zurückschiebungsverfügung erlassen. Der Mann hatte in Frankreich einen Asylantrag gestellt.
Zwischenzeitlich war er nach Deutschland eingereist und hielt sich dort ohne festen Wohnsitz auf. Bundespolizisten nahmen ihn fest und lieferten ihn in das Polizeigewahrsam ein.

Ort: Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Montag, 11. November 2019, 21:15 Uhr
Bundespolizisten überprüften im Hauptbahnhof einen 26-jährigen Mann. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den gebürtigen Wuppertaler ein Haftbefehl des Gelsenkirchener Amtsgerichts vorlag. Dieses hatte ihn im Januar 2019 wegen Schwarzfahrens zu einer Geldstrafe von 1.400 Euro verurteilt. Weil er die Strafe nicht zahlen konnte, wurde er für die nächsten 140 Tage in die Dortmunder JVA eingeliefert.

Ort: Flughafen Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Dienstag, 12. November 2019, 07:20 Uhr
Während der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Varna
(Bulgarien) überprüften Bundespolizisten einen 62-jährigen Bulgaren. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den in Duisburg gemeldeten Mann ein Haftbefehl des Amtsgerichts Duisburg-Ruhrort vorlag. Dieses hatte ihn im August 2017 wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 1.600 Euro verurteilt. Gezahlt hatte er die Strafe bislang nicht. Weil er dies bei der Bundespolizei tat, durfte er anschließend nach Bulgarien ausreisen.

Ort: Flughafen Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Dienstag, 12. November 2019, 18:10 Uhr
Einen 32-jährigen Staatsangehörigen aus Georgien überprüften Bundespolizisten am Dortmunder Flughafen. Der Mann wollte mit einem Flug nach Kutaissi (Georgien) ausreisen. Bei seiner fahndungsmäßigen Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl des Amtsgerichts in Bremen vorlag. Dieses hatten ihn wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 1.310 Euro verurteilt.
Weil die Ehefrau des 32-Jährigen den geforderten Geldbetrag bei der Bremer Polizei einzahlte, durfte der Georgier später die Wache verlassen. Seinen Flug verpasste er jedoch.

Ort: Essen Hauptbahnhof / Zeit: Dienstag, 13. November 2019, 02:15 Uhr
Einsatzkräfte überprüften im Personentunnel des Essener Hauptbahnhofs einen 21-jährigen Vietnamesen. Dabei stellte sich heraus, dass sich der Mann unerlaubt im Bundesgebiet aufhält. Zudem bestand eine Ausschreibung zur Einreiseverweigerung ins Schengengebiet. Daraufhin wurde der Vietnamese festgenommen und in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Die Bundespolizei leitete gegen den 21-Jährigen ein Strafverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts ein.

Ort: Flughafen Dortmund / Zeit: Dienstag, 13. November 2019, 15:25 Uhr
Während der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Timisoara
(Rumänien) wurde eine 20-jährige Deutsche aus Herford kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass gegen die Herforderin ein Haftbefehl des Amtsgerichts in Bielefeld vorlag. Dieses hatte die Frau wegen Schwarzfahrens zu einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt. Gezahlt hatte sie die Strafe bislang nicht.
Weil sie dies auch in der Bundespolizeiwache nicht konnte, wurde sie zur Verbüßung einer 20-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Gelsenkirchener JVA eingeliefert.

Ort: Hauptbahnhof Dortmund / Zeit: Dienstag, 13. November 2019, 16:20 Uhr
Im Personentunnel des Hauptbahnhofs überprüften Einsatzkräfte einen 47-Jährigen.
Dabei stellte sich heraus, dass gegen den wohnungslosen Mann ein Haftbefehl des Dortmunder Amtsgericht vorlag. Dieses hatte gegen ihn die Ungehorsamshaft angeordnet, weil er der Hauptverhandlung fernblieb. Er wurde daraufhin festgenommen und in das Polizeigewahrsam eingeliefert.

PM der BPOLD St. Augustin vom 14.11.2019

Eine junge Frau war mit ihrem Kleinkind am Dienstagvormittag in einem Supermarkt an der Sachsenstraße in Löbau einkaufen. Als sie anschließend zu ihrem Opel zurückkehrte, war dieser derart zugeparkt, dass sie sich nicht traute unfallfrei auszuparken. Eine Streife des Reviers Zittau-Oberland eilte der Dame zu Hilfe. Ein Beamter parkte ihr den Corsa ordnungsgemäß aus. Der Dank der jungen Mutter war dem Polizisten sicher.

PM der PD Görlitz vom 13.11.2019

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Gießen und des PP Mittelhessen:

Nach den bundesweiten Durchsuchungsmaßnahmen mittelhessischer Strafverfolgungsbehörden wegen des Verdachtes des Drogenhandels am Montagmorgen laufen die Ermittlungen von Steuerfahndung, Staatsanwaltschaft Gießen und Polizei Mittelhessen weiterhin auf Hochtouren. Zehn Personen sind inzwischen in Untersuchungshaft.

Beginnend in den frühen Morgenstunden des Montagmorgens durchsuchte eine Vielzahl von Polizeibeamten rund 50 Objekte, die einem bandenmäßig organisierten Netzwerk von 43 Personen zugeordnet werden, die im Verdacht stehen in den letzten Jahren im großen Stil mit Drogen gehandelt oder dazu Hilfe geleistet zu haben. Jahrelange Ermittlungsarbeit, vor allem der Wetterauer Kriminalpolizei, ging dieser Aktion voraus. Schon 2017 richtete die Wetterauer Kriminalpolizei eine Arbeitsgruppe ein, die nach und nach durch vielfältige polizeiliche Ermittlungsmaßnahmen Beweise für den Handel der international agierenden Tätergruppe zusammentrug. Da die Mitglieder des Netzwerks hauptsächlich aus Mittelhessen stammen, lag daher am Montag auch hier der Schwerpunkt der Durchsuchungsmaßnahmen. Wohnhäuser, Gartengrundstücke, Garagen und Schließfächer gehörten zu den Objekten, die durchsucht wurden. Butzbach, Gießen, Lollar, Biebertal, Buseck, Pohlheim, Reiskirchen, Ronneburg, Friedrichsdorf, Wetzlar, Wölfersheim, Münzenberg, Bad Nauheim und Kronberg waren betroffene hessische Ortschaften. Hinzu kamen Objekte in Mecklenburg-Vorpommern (Malchow, Nossentiner Hütte, Alt Schwerin), Niedersachsen (Lüchow) und Nordrhein-Westfalen (Iserlohn, Solingen).

Gleichzeitig mit den Durchsuchungen vollstreckte die Polizei acht Haftbefehle.
Ein 40-jähriger Butzbacher, eine 42-jährige Butzbacherin, ein 33-jähriger Butzbacher, ein 64-jähriger Biebertaler, ein 43-jähriger Reiskirchener, eine 21-jährige Reiskirchenerin, ein 33-jähriger Reiskirchener und ein 31-jähriger Gießener wurden von den mittelhessischen Kriminal- und Schutzpolizisten, die Unterstützung von der Bereitschaftspolizei erhielten, festgenommen. Sie alle sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

Bei den Durchsuchungen konnten die Beamten diverse Beweismittel sicherstellen.
Nennenswert sind vor allem die Sicherstellung von rund 100.000 Euro Bargeld, einer Maschinenpistole, 700g Ecstasy, technischem Equipment für eine Marihuana-Plantage, einem Ferrari und fünf weiteren Fahrzeugen bei dem 33-jährigen Butzbacher, der sich unter den oben genannten Inhaftierten befindet.

Darüber hinaus konnte in Ronneburg eine Plantage mit 70 Marihuana-Pflanzen und reichlich technischem Equipment für weitere Anpflanzungen sowie rund zwei Kilogramm Marihuana sichergestellt werden. Ein 28-jähriger und ein 44-Jähriger stehen im Verdacht, diese Plantage betrieben zu haben. Aus Mangel an Haftgründen wurden sie im Anschluss an die Maßnahmen entlassen.

Auch in Alt Schwerin konnten die Polizisten eine Plantage mit etwa 60 Pflanzen auffinden und sicherstellen, die einem 48-Jährigen zugordnet wird. Wegen des Fundes wurde er am Dienstag auf Betreiben der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Neben der Plantage fanden die Polizisten bei ihm auch rund
270 g Kokain, eine abgesägte Schrotflinte und Munition.

Bei einer Durchsuchung in Malchow nahm die Polizei vorübergehend einen 33-Jährigen und einen 39-Jährigen Mann fest. In dem von ihnen genutzten Fahrzeug konnten mehrere Kapseln mit Kokain aufgefunden werden. Aus Mangel an Haftgründen kamen die beiden moldawischen Staatsbürger am Dienstag wieder auf freien Fuß.

Nach einer Vorführung beim Amtsgericht in Gießen kam ein 38-jähriger Butzbacher am Dienstag in Untersuchungshaft. Eine 140 Gramm schwere Haschischplatte sowie etwa 40 Gramm Amphetamin nebst Machete und Baseballschläger fanden die Durchsuchungskräfte am Montag bei ihm.

Gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde der Haftbefehl gegen einen 32-jährigen Gießener: Bei ihm wurde etwa ein halbes Kilogramm Marihuana aufgefunden.

Nachdem am Dienstag die Vorführungen der Festgenommen bei den zuständigen Amtsgerichten im Vordergrund standen, gilt es nun, die gesammelten Beweise sukzessive auszuwerten. Diverse Informationsquellen wie Unterlagen, Smartphones und Laptops müssen ausgewertet werden. Die umfangreichen Ermittlungen gegen die Verdächtigen werden daher noch lange andauern.

PM des PP Mittelhessen vom 13.11.2019

In den späten Nachmittagsstunden des 11.11.2019 kam es aufgrund eines Wohnungsbrandes in Bremerhaven Lehe zu Verkehrsbehinderungen.
Gestern, gegen 16:15 Uhr, wurde eine Funkstreifenwagenbesatzung in der Eupener Straße auf eine Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus aufmerksam. Sofort wurde die Feuerwehr alarmiert, die kurz darauf am Einsatzort eintraf und mit den Löscharbeiten begann. Von den Polizeibeamten wurde die Eupener Straße teilweise gesperrt. Sowohl das betroffene Mehrfamilienhaus als auch die angrenzenden Nachbarhäuser mussten evakuiert werden. In zwei Wohnungen befanden sich laut Zeugenaussagen Katzen, die von den Einsatzkräften der Polizei gerettet wurden.
Eine 31-jährige Polizistin nahm sogar diverse Bisse einer offensichtlich panischen Katze in Kauf, um diese aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Ihre Verletzungen mussten im Anschluss ärztlich versorgt werden. Gegen 18:33 Uhr meldete die Feuerwehr „Feuer aus!“ Die Bewohner der Nachbarhäuser konnten in ihre Wohnungen zurück. Die Bewohner des in Brand geratenen Mehrfamilienhauses mussten vorerst anderweitig unterkommen.
Die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

PM der POL Bremerhaven vom 12.11.2019

Am Sonntag, den 10. November 2019, gegen 19:00 Uhr übergaben Bundespolizisten einen kleinen Chihuahua wohlbehalten ihren Besitzern zurück. Was war geschehen? Das Pärchen war mit ihrem Hund und Reisegepäck in einer Regionalbahn nach Magdeburg unterwegs. Bei einem Zughalt in Dessau stiegen die Beiden kurz aus dem Zug. Dieser Moment reichte aus, die Bahn schloss die Türen und fuhr weiter. In dem Zug befanden sich neben dem Gepäck jedoch auch der kleine Hund der Beiden. Völlig aufgelöst nahmen sie Kontakt mit der Bahn auf, die wiederum die Bundespolizei informierte. Das Pärchen setzte sich in ein Taxi und fuhr nach Magdeburg. Hier hatten die Bundespolizisten den kleinen Hund und das Reisegepäck bereits aus der Regionalbahn geholt und in Obhut genommen.
Überglücklich mit Tränen in den Augen übernahm das Pärchen in Magdeburg ihren kleinen Liebling und das Gepäck.

PM der BPOLI Magdeburg vom 12.11.2019

Am Samstag, 09.11.2019, gegen 10:00 Uhr, befand sich ein 31-jähriger Münchner am Gleisbereich der U-Bahn am Karlplatz und stürzte vermutlich aufgrund Alkoholisierung in das Gleisbett.

Ein privat vor Ort anwesender 36-jähriger Polizeibeamter aus München konnte den Sturz beobachten und betätigte sofort den Nothalt der U-Bahn. Anschließend half er dem 31- Jährigen aus dem Gleisbereich. Zur Abklärung wurde der 31-Jährige mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus
gebracht. Es kam zu keinen nennenswerten Behinderungen des Zugverkehrs.

PM des PP München vom 11.11.2019

Nicht lange konnten sich zwei Polizeibekannte (24, 25) in der Nacht auf Samstag (9. November) ihrer bei einem Wohnungseinbruch in Köln Neustadt-Nord gemachten Beute erfreuen. Beim vergeblichen Bemühen des 24-Jährigen, eine gestohlene Debit-Karte an einem Geldautomaten am Hansaring einzusetzen, klickten bereits die Handschellen.

Gegen 2.30 Uhr fiel Polizisten der vor einem Kreditinstitut stehende Verdächtige auf, neben dem sich sein offensichtlich „Schmiere stehender“ Kompagnon aufhielt.
Auffällig unauffällig sicherte der 25-Jährige sich nach allen Seiten ab. Eine umgehende Überprüfung ergab als Eigentümerin der bei dem Jüngeren sichergestellten EC- und Kreditkarten eine an der Riehler Straße wohnende Kölnerin (70). Ebenso fanden die durchsuchenden Beamten in der Bekleidung des Ertappten einen Schraubendreher sowie ein Einhandmesser.

Eine zum nur wenige hundert Meter entfernten Tatort entsandte Streifenwagenbesatzung stellte dort fest, dass die Einbrecher über ein Baugerüst zu der Obergeschosswohnung gelangt waren. Dort hatten sie ein Fenster aufgehebelt, um sich Zutritt in die Wohnung zu verschaffen. Die geschädigte Seniorin hatte geschlafen und die Einbrecher nicht bemerkt.

Die beiden bereits nach Körperverletzungs-, Eigentums- und Betäubungsmitteldelikten vorbestraften Männer wurden festgenommen. Sie müssen sich nun in einem weiteren Strafverfahren wegen Wohnungseinbruchs und versuchten EC-Kartenbetrugs verantworten. Ein Haftrichter schickte den 24-Jährigen, der keinen festen Wohnsitz vorweisen kann, bereits am Wochenende in Untersuchungshaft.

PM der POL Köln vom 11.11.2019

Am Freitag, 08.11.2019, gegen 18.00 Uhr, meldeten mehrere Zeugen über den
polizeilichen Notruf, dass soeben eine Person aus einem Fenster einer Wohnung in
Unterschleißheim, „Im Klosterfeld“, gesprungen und weggelaufen ist.
Die ersten eintreffenden Funkstreifenbesatzungen konnten in der Wohnung
Einbruchspuren feststellen, weiter war im Schlafzimmer ein Schmuckkästchen
durchwühlt. Auf dem Bett war bereits Schmuck zum Abtransport bereit gelegt. In der
Wohnung konnte sonst niemand angetroffen werden, die Bewohnerin war nach den
Angaben eines Mitteilers (Nachbar) verreist.
Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte durch den Diensthund
„Zana“ Einbruchswerkzeug und ein Handschuh auffinden. Schließlich konnte der 23-
jährige albanische Staatsangehörige mit Unterstützung einer Hubschrauberbesatzung,
der sich hinter einer Mauer in einem Gebüsch versteckte, festgenommen werden.
Der Tatverdächtige führte keinerlei Ausweispapiere mit sich. Nach seinen eigenen
Einlassungen war er illegal in das Bundesgebiet eingereist. Er wurde dem Haftrichter
vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

PM des PP München vom 10.11.2019

Am gestrigen Abend, den 07. November 2019, gegen 19:40 Uhr wurde die Bundespolizei am Hauptbahnhof Dessau darüber informiert, dass sich ein schwarzer Schwan im Gleisbereich des Bahnsteigs 1 am Dessauer Hauptbahnhof befindet. Beherzt begab sich ein Bundespolizist in den Gefahrenbereich und es gelang ihm den schwarzen Schwan einzufangen. Die Feuerwehr Dessau wurde im Anschluss gebeten, dass Tier abzutransportieren. Wie sich herausstellte entwich der Ausreißer aus dem Tierpark Dessau, wo er wieder wohlbehalten abgegeben wurde.

PM der BPOLI Magdeburg vom 08.11.2019