Am Donnerstag meldet der Hausmeister eines Gebäudes in der Hechtsheimer Straße um 07:30 Uhr eine obdachlose Person, die die Örtlichkeit nach mehrfacher Aufforderung zwar verlässt, aber immer wieder zurückkomme. Die Polizeibeamten treffen vor Ort einen 54-Jährigen an. Ohne Aufforderung sammelt er den umliegenden Müll ein und packt seine Sachen. Auf seinem Fahrrad transportiert er sein sperriges Gut, darunter einen Koffer, der ständig vom Fahrrad fällt. Er entschuldigt sich und gibt an, sein Schlaflager das nächste Mal vor den jeweiligen Öffnungszeiten der jeweiligen Einrichtungen zu verlassen. Die Polizeibeamten kaufen ihm daraufhin auf eigene Kosten vier Spanngurte und, aufgrund der kalten Temperaturen, einen heißen Kaffee. Sie erklären ihm darüber hinaus, welche Möglichkeiten es seitens der Caritas für ihn gibt. Der 54-Jährige bedankt sich herzlich, kann seine Utensilien nun richtig befestigen und entfernt sich von der Örtlichkeit.

PM des PP Mainz vom 16.10.2020

Am 11. Oktober 2020 wurde die Bundespolizei gegen 13:30 Uhr über eine sexuelle Belästigung in einer Regionalbahn, die vom Erfurter Hauptbahnhof Richtung Hauptbahnhof Magdeburg fuhr, informiert. Auf Höhe der Ortslage Sangerhausen wurde hier eine 22-Jährige durch einen bis dahin Unbekannten an ihrem Gesäß angefasst. Kurze Zeit später zeigte ihr der gleiche Mann sein erigiertes Glied. Umgehend meldete sie diesen Vorfall dem Zugbegleiter, der wiederum die Bundespolizei in Kenntnis setzte. In Güsten verließ der Peiniger den Zug. Der involvierte Zugbegleiter gab eine Beschreibung des Mannes an seine Kollegen weiter, die die nachfolgenden Züge aus Güsten begleiteten. Kurze Zeit später meldete sich eine Zugbegleiterin aus einer Regionalbahn und gab an, dass sich bei ihr im Zug ein Mann befand, auf den die Beschreibung zum vermeintlichen Täters zutraf. Dieser sei am Haltepunkt Neuendorf ausgestiegen. Sofort verlegte eine Streife der Bundespolizei zum Haltepunkt Neundorf und konnte in unmittelbarer Nähe den Tatverdächtigen stellen. Es handelte sich um einen 32-jährigen indischen Staatsangehörigen, der in seiner Vergangenheit wegen ähnlicher Delikte bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten war. Auch ersuchten wegen dieser Delikte die Staatsanwaltschaften Frankfurt am Main, Hamburg und Magdeburg die aktuelle Wohnanschrift des 32-Jährigen. Zudem lag gegen den Mann ein aktueller Haftbefehl, ebenfalls wegen sexueller Belästigung, der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main vor. Im Mai dieses Jahres wurde er durch das Amtsgericht Frankfurt am Main zu einer Geldstrafe von 3560 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen verurteilt. Da er das Geld auch nun nicht aufbringen konnte, wurde er durch die Bundespolizei in die Justizvollzugsanstalt nach Burg gebracht. Zusätzlich wird er sich wegen des aktuellen Vorfalls in der Regionalbahn verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 12.10.2020

Drei Täter wurden bei einem Einbruchsdiebstahl in einen Drogeriemarkt in Herxheim in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag durch die Polizei auf frischer Tat ertappt. Die jungen Männer im Alter von 19 bis 20 Jahren ergriffen beim Eintreffen der Polizeibeamten fußläufig die Flucht und konnten im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen festgenommen werden. Die Tat ereignete sich gegen Mitternacht. Die „Drei“ waren über ein aufgebrochenes Fenster in den Markt gelangt. Ihre Beute, Bargeld, verloren sie auf der Flucht. Das Geld konnte sichergestellt werden. Einer der flüchtenden Täter hatte sich in einem Schilf versteckt. Durch den Einsatz eines Diensthundes konnte dieser aufgespürt und festgenommen werden. Bei der Festnahme biss der Hund dem Täter ins Bein, welcher hierdurch verletzt wurde. Da der Haftrichter keinen Haftgrund sah, wurden die drei jungen Männer nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM der PI Landau vom 09.10.2020

Am Mittwoch, 7. Oktober, fand der erste landesweite Kontrolltag zur Einhaltung der Maskenpflicht statt. Durch die landesweiten Kontrollen sollte die bereits hohe Akzeptanz zum Tragen einer Maske bzw. eines Mund-Nasen-Schutzes und deren wichtige Bedeutung zum Schutz der Mitmenschen in den öffentlichen Fokus gerückt werden.

Auch im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Westpfalz fanden gestern in der Zeit von 08 bis 18 Uhr Kontrollen der zuständigen kommunalen Ordnungsbehörden und der örtlichen Verkehrsbetriebe mit Unterstützung der Polizei statt. Teilweise wurden die Kontrollen gemeinsam durchgeführt.

Schwerpunkte der gemeinsamen Aktion waren neben dem ÖPNV und den dazugehörigen Haltestellen, Innenstadtbereiche und Einkaufszentren und weitere Orte, an denen eine Maskenpflicht besteht. Dabei wurden zahlreiche Bürgergespräche geführt in denen die richtige Trageweise der Mund-Nasen-Maske erläutert wurde.

Insgesamt kontrollierten die Polizeibeamten 1170 Personen. Kontrollgrund war in den meisten Fällen, dass die Mund-Nasen-Bedeckung an den vorgeschriebenen Örtlichkeiten nicht oder nicht richtig getragen wurde. Insgesamt wurden 464 Verstöße polizeilich festgestellt.

Auffallend bei den Kontrollen war, dass an den Haltestellen des ÖPNV viele die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung nicht trugen und scheinbar auch nicht wussten, dass dort eine Maskentragepflicht besteht.

Der Großteil der Bürgerinnen und Bürger hielt sich jedoch an die derzeit gültigen Vorschriften und musste daher erst gar nicht kontrolliert werden.

Die Polizei freute sich über die positive Bilanz des Kontrolltages und appelliert an die Bürgerinnen und Bürger sich nach dem Motto: „Du schützt mich, ich schütze dich“ weiter an die Maskenpflicht zu halten.

PM des PP Westpfalz vom 08.10.2020

Um Autofahrer hinsichtlich der Geschwindigkeit nahe der Schule die in der Böhler Straße in Haßloch zu sensibilisieren, richtete die Polizei am Montagmittag (6. Oktober 2020, 12 Uhr) eine Kontrollstelle ein. Weil er keinen Abstand zu seinem Vordermann hielt, stoppten die die Beamten den Fahrer einer Mercedes A-Klasse. Im Verlauf der Kontrolle entstand der Verdacht, dass der 24-Jährige aus Mannheim unter Einfluss von Betäubungsmittel steht. Dieser erhärtete sich, als die Polizisten 5g Marihuana im Auto fanden. Der Mann wurde zur Dienststelle verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Den Führerschein konnte die Polizei nicht kassieren, der wurde ihm bereits wegen einer gleichen Tat entzogen. Es wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmittel und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

PM der PI Haßloch vom 06.10.2020

Am 04.10.2020 gegen 03:05 Uhr meldete sich ein Verkehrsteilnehmer aus dem Bereich der Landstraße 70 in der Ortslage Üxheim-Ahütte.

Hier habe er einen Verkehrsteilnehmer aus dem benachbarten Ausland getroffen, welcher aufgrund von Benzinmangel liegen geblieben war.

Durch die eingesetzten Polizeibeamten der Polizeiinspektion Daun wurde der liegengebliebene PKW-Fahrer aufgesucht und mittels Reservekanister mit frischem Benzin versorgt.

Der PKW-Fahrer konnte sodann seine Fahrt fortsetzen.

PM der PI Daun vom 04.10.2020

Die Polizei musste am späten Mittwochabend mit einem Polizeihubschrauber nach zwei Wanderinnen suchen.

Die beiden 55 und 63 Jahre alten Frauen aus Kaiserslautern verirrten sich im Waldgebiet zwischen Kaiserslautern und Hochspeyer. Die Wanderinnen verständigten telefonisch die Rettungskräfte und lösten eine größere Suchaktion aus. Hierbei wurden neben den Einsatzkräften der Polizeiinspektion Kaiserslautern 1, elf Feuerwehrleute, acht Militärpolizisten und ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Kurz vor Mitternacht konnten die Wanderinnen „Am Heiligenbergtunnel“, südlich der Bundestraße 37 wohlbehalten und unverletzt aufgefunden werden.

PM des PP Westpfalz vom 01.10.2020

Einen Igel, am Deidesheimer Bahnhof, eingeklemmt zwischen einem Betonabsatz und einem Stabmattenzaun, fand am Montagmittag (28. September

2020) gegen 13 Uhr eine 14-jährige Schülerin aus Lambrecht. Sie verständigte die Polizei. Da er sich diesen Platz sicherlich nicht zum Überwintern ausgesucht hatte, leiteten Beamte der Polizeiinspektion Haßloch sofort die Rettung des Tieres ein. Von einem ansässigen Unternehmen borgten sich die Polizisten eine Flex (Winkelschleifer) und begannen ein Teil des Metallzauns abzutrennen.

Geschwächt aber dem ersten Anschein nach unverletzt, konnte der Igel aus seiner misslichen Lage befreit werden. Nach kurzer Erholung von den Strapazen begab er sich, ohne noch einmal zurückzuschauen, auf die Suche nach einem komfortableren Quartier.

PM der PI Haßloch vom 28.09.2020

Am 26.09.2020, gegen 01:30 Uhr, konnte ein Anwohner drei Jugendliche dabei beobachten, wie sich diese gerade an einem Fahrradabstellplatz in Wörth an vier Fahrrädern zu schaffen machten. Bei Erblicken der hinzugerufenen Polizeibeamten flüchteten die Jugendlichen und ließen hierbei die Fahrräder zurück. Eines der Fahrräder konnte direkt an seinen Eigentümer ausgehändigt werden. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Wörth vom 26.09.2020

Seit Ende April 2020 führt die Kriminaldirektion Mainz, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mainz, ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Herstellung und des Verkaufs von Amphetamin in nicht geringer Menge.

Durch umfangreiche Ermittlungsarbeit konnten bereits am 30.08.2020 zwei Tatverdächtige festgenommen worden. Bei der Festnahme auf einem Tankstellengelände in Mainz leistete eine Person dabei Widerstand, so dass der Einsatz eines Tasers erforderlich wurde. Bei anschließenden Durchsuchungen konnten insgesamt ca. 1,2 Kilogramm Amphetamin, 400 Gramm Marihuana, 25 Gramm MDMA, 50 Ecstasy Tabletten, diverse Substanzen für die Herstellung von Amphetamin, 55.000 Euro Bargeld sowie digitale Beweismittel sichergestellt werden. Die beiden 29 und 24 Jahre alten, aus Mainz und Homburg stammenden Männer sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. Im Rahmen der ersten Erkenntnisse konnte noch am gleichen Tag ein weiterer, 32-jähriger Tatverdächtiger in Contwig ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Er verbleibt zunächst auf freiem Fuß.

Durch intensive Ermittlungen ist es in der Folge gelungen, weitere Tatbeteiligte zu identifizieren und festzunehmen. So gelang es in der Folge eine Wohnung im Kreis Mainz-Bingen zu ermitteln, in welcher Drogen gelagert und von dort verteilt wurden. Bei einer Durchsuchung konnten über 7 kg Marihuana, 1 kg Amphetamin, ca. 20 g Kokain sowie typische Utensilien für Verpackung der Drogen aufgefunden worden.

In der Folge konnte ein 35-jähriger Abnehmer am 02.09.2020 in Mainz festgenommen werden. Er trug zu diesem Zeitpunkt über 300 g Marihuana und ca. 50 g Kokain bei sich. Noch am gleichen Abend wurde die Wohnung eines weiteren Tatverdächtigen durchsucht. In der Wohnung des 31-jährigen aus dem Kreis Mainz-Bingen konnten ein fünfstelliger Bargeldbetrag sowie umfangreiche digitale Beweismittel sichergestellt werden.

Am 03.09.2020 ordnet ein Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mainz auf Antrag der Staatsanwaltschaft auch für diese beiden Personen Untersuchungshaft an.

Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat K 3 der Kriminaldirektion Mainz fortgeführt.

PM des PP Mainz vom 25.09.2020