Bundespolizisten kontrollierten am Dienstag (28.01.2020) in Höhe Nadrensee auf der BAB 11 einen in Richtung Polen fahrenden VW Polo mit deutschen Kennzeichen. Die aufmerksamen Beamten der Bundespolizeiinspektion Pasewalk stellten dabei Unstimmigkeiten bei den Zulassungsplaketten fest. Am vorderen Kennzeichen befand sich eine Plakette von einer Zulassungsstelle in Niedersachsen, an der hinteren Kennzeichentafel eine aus Sachsen-Anhalt.
Daraufhin entschlossen sich die Bundespolizisten das Fahrzeug genauer zu überprüfen. Das Ergebnis gab ihnen Recht. Das Fahrzeug ist schon seit Februar 2019 nicht mehr zugelassen. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und stellten die Kennzeichentafeln sicher.

Bei einer weiteren Kontrolle eines polnischen Fahrzeuggespanns an der Anschlussstelle Schmölln auf der BAB 11 legte dessen Fahrer den Beamten der Deutsch-Polnischen Dienststelle polnische Fahrzeugscheine vor. Die am Anhänger angebrachten Kennzeichen stimmten zwar mit den Eintragungen im zugehörigen Fahrzeugschein überein. Eine nähere Prüfung ergab jedoch, dass der Fahrzeuganhänger bereits im Dezember 2019 in Deutschland außer Betrieb gesetzt wurde.

Die beiden Fahrer, ein 21-jähriger und ein 53-jähriger polnischer Staatsbürger, müssen sich nun wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs und der Urkundenfälschung verantworten.

PM der BPOLD Bad Bramstedt vom 29.01.2020

Autobahn 5: Bei der Kontrolle eines Kleintransporters auf der Autobahn 5 staunten die Beamten der Autobahnpolizei am Dienstag nicht schlecht.
Ein zweiter Blick lohnte sich hier nämlich, da potentielles Diebesgut aufgefunden werden konnte.

Gegen 17 Uhr entschloss sich eine Zivilstreife der Autobahnpolizei zur Kontrolle eines Kleintransporters, der gerade auf der Autobahn 5 in Richtung Frankfurt unterwegs war. Die Beamten lotsten den Transporter auf einen Autobahnparkplatz.
Dort überprüften sie zunächst die drei Insassen und warfen anschließend einen Blick in den Laderaum des Fahrzeuges. Dort fanden sich zuhinterst diverse Reifen und Reisetaschen. Ein Blick hinter die Reifen war jedoch nicht möglich. Da die drei Insassen bereits polizeilich in Erscheinung getreten waren, entschlossen sich die Polizisten es nicht bei diesem ersten Blick bewenden zu lassen.
Gemeinsam ging es auf den Hof des Polizeizentrums in Butzbach, wo der Transporter ausgeräumt wurde.

Es stellte sich heraus, dass die Beamten einmal mehr den richtigen Riecher hatten. Hinter den Reifen kamen nämlich diverse Werkzeuge und Baugeräte, wie Bohrer, Schweißgerät, Hochdruckreiniger, Kompressor, Kettensäge und Co. zum Vorschein. Ersten Schätzungen zufolge könnten diese und die Reifen einen Wert von rund 15.000 Euro haben. Wo die Sachen herstammen und wie sie in den Besitz der drei rumänischen Insassen gelangten, dazu konnten oder wollten diese sich nicht äußern. Da der Verdacht besteht, dass es sich bei den Gegenständen um Diebesgut handelt, wurden sie sichergestellt. Die drei Männer konnten nach Zahlung einer Sicherheitsleistung und nach dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihre Fahrt fortsetzen. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Mittelhessen vom 29.01.2020

Auch das gehört zum Tätigkeitsfeld der Polizeibeamten.
Ausgebüxt waren am Morgen (28.01.2020, 11.30 Uhr) fünf stattliche Kamerunschafe von einer Weide auf dem Weg zur Rietburgbahn. Die Streife konnte die Ausreißer unter Nutzung von allgemeinen Hütetechniken professionell im nahegelegenen Wald zusammentreiben. Anhand des Ohrchips wurde der Eigentümer ausfindig gemacht, der über das zuständige Veterinäramt verständigt werden konnte. Er kam vor Ort und brachte die Tiere wieder wohlbehalten in ihr Zuhause.

PM der PI Edenkoben vom 28.01.2020

In der Nacht von Sonntag auf Montag (27.01.), gegen Mitternacht, haben Polizeibeamte der Wache Burscheid im Rahmen der Streifenfahrt einen Täter auf frischer Tat ertappt.

Die Beamten entdeckten auf dem Gelände eines Supermarktes in der Thomas-Mann-Straße in Wermelskirchen einen weißen Lieferwagen, der rückwärts mit geöffneten Hecktüren an der Laderampe stand. Sie näherten sich dem Lieferwagen und überraschten einen dunkel gekleideten Mann, der gerade dabei war, Gegenstände einzuladen. Eine zweite Person flüchtete sofort, als er die Polizei erkannte. Der überraschte Mann hob sofort die Hände hoch und räumte spontan ein, erwischt worden zu sein. Wobei die Beamten ihn erwischt hatten, zeigte sich dann beim Blick in den Lieferwagen. Dort befanden sich 16 hochwertige Flachbildfernseher. Auf der Laderampe standen zudem weitere Flachbildfernseher und diverse andere Elektrogeräte für den Abtransport bereit. Der Täter wurde festgenommen und gab freiwillig den Hinweis, dass sich im Objekt ein gefesselter Wachmann eines Sicherheitsunternehmens befinden würde. Im Inneren des Geschäftes fanden die Beamten dann den Wachmann vor, der an den Händen und Füßen gefesselt war. Ansonsten war der 64-Jährige unverletzt.

Eine Fahndung nach dem zweiten Täter mit Unterstützungskräften, einem Diensthund und einem Polizeihubschrauber blieb ohne Erfolg.

Der Festgenommene, ein vorbestrafter 30-Jähriger ohne festen Wohnsitz, wird heute Mittag (28.01.) dem Haftrichter vorgeführt. Ihm wird nun ein schwerer Raub vorgeworfen.

Die Polizei RheinBerg sucht nun nach Zeugen, die den zweiten Täter gesehen haben, der zu Fuß vom Tatort geflüchtet ist. Er könnte sich auf der Flucht verletzt haben und eventuell auffallend gegangen sein. Bei Hinweise wenden Sie sich bitte an die Polizei RheinBerg unter 02202 205-0.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 28.01.2020

Am noch sehr frühen Montagmorgen (27. Januar 2020) hat die Polizei einen 35-jährigen Erkrather gestellt, der zuvor in einen Supermarkt an der Röntgenstraße in Hochdahl eingebrochen war. Der Mann war bereits mehrfach als Einbrecher in dem Discounter auffällig geworden – zuletzt am Sonntag (26. Januar 2020). Er war jedoch auch schon am Sonntag in der Vorwoche (19. Januar 2020) vor genau einer Woche ebenfalls auf frischer Tat in dem Discounter vorübergehend festgenommen worden.

Das war passiert:

Um kurz vor 5 Uhr wurde die Polizei über den Sicherheitsdienst des Discounters über einen Einbruch in den Supermarkt an der Röntgenstraße informiert. Als die Beamten kurz darauf an Ort und Stelle nachschauten, trafen sie im Supermarkt auf einen „alten Bekannten“, der gerade beim „Frühstücken“ war: Denn der 35-Jährige, der sich zu früher Stunde unberechtigt in dem Supermarkt aufgehalten hatte, hatte bereits am Vortag (Sonntag, 26. Januar 2020) für einen Polizeieinsatz gesorgt, als er gegen 9:40 Uhr in den gleichen Supermarkt eingebrochen war.

Auch hier konnten die Polizisten den Mann noch an Ort und Stelle dabei antreffen, wie er gerade Lebensmittel aus dem Discounter verzehrte. Schon bei dieser Kontrolle stellten die Beamten fest, dass es sich um denselben Mann handelte, der bereits genau eine Woche zuvor, am Sonntag (19. Januar 2020) in den gleichen Supermarkt eingebrochen war (wir berichteten darüber in unserer Pressemeldung OTS 2001105 – siehe Link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/4495981). Gegen den bereits schon häufiger mit dem Gesetz in Konflikt gekommenen Erkrather wurden bereits am Sonntag erneut gleich mehrere Strafverfahren eingeleitet. Er wurde auf richterliche Anordnung nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen jedoch vor Ort entlassen.

Anscheinend unbeeindruckt von den mehreren vorübergehenden Festnahmen stieg der Mann dann am heutigen Montag erneut in den Supermarkt ein. Er ließ sich erneut widerstandslos festnehmen. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen jedoch erneut aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der KPB Mettmann vom 27.01.2020

UT verursachten in der letzten Nacht in Groß Klein erhebliche Schäden durch zwei Brände und Vandalismus.
Zunächst wurde das Brandschutzrettungsamt gegen 04.30 Uhr wegen des Brandes einer Laube zur Kleingartenanlage „Am Malbusen“ gerufen. Dort wurden zudem sechs weitere aufgebrochene Lauben festgestellt.
Gegen 06.30 Uhr brannte dann ein größerer Stapel zur Verteilung bereitgestellter Zeitungen, wodurch aufgrund der unmittelbaren Nähe die Fassade eines Wohnhauses verrußte und Rauch in den Hausflur zog.
Das Feuer konnte durch eine Bewohnerin des Hauses und die eintreffenden Polizeibeamten gelöscht werden.
Zudem wurden im Bereich angrenzender Straßen nach bisherigen Feststellungen an 15 Pkw Reifen zerstochen sowie mehrere private Briefkästen geöffnet und darin befindliche Briefe entwendet.

Im Zuge der Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen konnten gegen 12.00 Uhr zwei tatverdächtige 13-jährige Kinder identifiziert und gestellt werden. Sie hatten mit einer weiteren Jugendlichen Steine auf eine fahrende S-Bahn und die Gleise geworfen.

Durch die Kriminalpolizei wurden zahlreiche Spuren gesichert; die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Rostock vom 26.01.2020

Gleich fünf Haftbefehle bestanden gegen einen 42 Jahre alten Bocholter, den Polizeibeamte am Freitag in Suderwick festnahmen. In vier Fällen war der seit längerer Zeit gesuchte Mann zu Freiheitsstrafen verurteilt worden, in einem Fall bestand zudem ein Untersuchungshaftbefehl. Insgesamt muss der 42-Jährige mit mehreren Jahren Freiheitsstrafe rechnen.

PM der KPB Borken vom 26.01.2020

Am Donnerstag, den 23. Januar 2020 erweckte eine 33-Jährige gegen 11:45 Uhr die Aufmerksamkeit eine Streife der Bundespolizeiinspektion
Magdeburg: Sie nutzte den Parkplatz eines Hotels nahe des Hauptbahnhofes zum Umziehen und breitete den Inhalt ihres Koffers großflächig auf dem Parkplatzgelände aus. Die Bundespolizisten machten die 33-Jährige auf ihr Fehlverhalten aufmerksam und erteilten ihr einen Platzverweis. Keine Stunde später verschüttete sie Müll in der Feuerwehrzufahrt des Magdeburger Hauptbahnhofs. Als sie die Bundespolizisten bemerkte, versuchte sie einen Plastikbeutel im Gebüsch zu verstecken. Ein mitgeführtes Fahrrad lehnte sie an die Fassade des Hauptbahnhofes. Die Beamten sprachen die 33-Jährige erneut an und nahmen sie mit auf die Dienststelle am Magdeburger Hauptbahnhof. Bei der Durchsuchung ihrer mitgeführten Gepäckstücke stellten die Beamten zwei Decken und eine Weste fest, an denen die Diebstahlssicherungen noch vorhanden waren.
Zudem wurden zahlreiche Hygieneartikel und Inventar zweier in der Nähe befindlichen Hotelketten aufgefunden. Für die Bundespolizisten erhärtete sich nun der Verdacht des Diebstahls. Parallel dazu wurde ein Mitarbeiter eines Hotels auf selbiger Dienststelle vorstellig und wollte einen Diebstahl von Handtüchern, Kleiderbügeln und weiteren Hygieneartikeln zur Anzeige bringen. Der Hotelmitarbeiter konnte eine Vielzahl der zuvor entwendeten Gegenstände bei dem aufgefundenen Diebesgut der 33-Jährigen wiedererkennen. Ob das mitgeführte Fahrrad aus einer weiteren Diebstahlshandlung stammt, ist Teil der laufenden Ermittlungen. Die aufgefundenen Gegenstände und das Fahrrad wurden sichergestellt und der Sachverhalt der zuständigen Landespolizei übergeben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 24.01.2020

Durch die gute Zusammenarbeit verschiedener Behörden konnten gestern Vormittag (23.01.2020) zwei 37 und 40 Jahre alte Ladendiebe gestellt und vorläufig festgenommen werden. Die beiden Tatverdächtigen mit Wohnsitzen in Recklinghausen und Castrop-Rauxel waren von Kunden beim Ladendiebstahl in einem Discounter an der Emil-Langen-Straße in Hennef beobachtet worden. Die Zeugen informierten die Angestellten, dass die beiden Männer Zigarettenschachteln in ihrer Kleidung verschwinden ließen. Als die beiden Verdächtigen bemerkten, dass sie „aufgeflogen“ waren, flüchteten sie mit ihrer Beute aus dem Supermarkt auf den Parkplatz. Zwei Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes, die sich zufällig auf dem Parkplatz aufhielten, sahen die Flüchtigen und konnten den 40-jährigen Tatverdächtigen auf der Rückseite des Marktes stellten und festhalten. Dies wiederum erregte die Aufmerksamkeit zweier Zollbeamter des Hauptzollamts Köln, die ebenfalls zufällig vor Ort waren. Während einer der Beamten bei der Sicherung des festgehaltenen 40-Jährigen bis zum Eintreffen eines Streifenwagens unterstützte, lief sein Kollege dem flüchtenden 37-jährigen Tatverdächtigen hinterher. Die Flucht ging dann zu Fuß durch das Gleisbett „An der Brölbahn“. Hier kam dann die Bundespolizei ins Spiel, weil ein Beamter der Bundespolizeiinspektion Köln auf seiner Streife gesehen hatte, dass sich Personen im Gleisbett aufhalten. Er veranlasste sofort die Sperrung des Streckenabschnitts für den Zugverkehr und lief ebenfalls hinter dem Flüchtigen her. Im Garten eines Hauses an der „Alten Blankenberger Straße“, versteckt unter einem Busch, konnte der 37-Jährige von dem Zollbeamten und dem Bundespolizisten gefunden und bis zum Eintreffen der alarmierten Hennefer Polizei festgehalten werden.

Die beiden Festgenommenen stehen im Verdacht, gewerbsmäßig Ladendiebstähle zu begehen. Der 40-Jährige hatte im Futter seines Mantels rund 60 Schachteln Zigaretten versteckt. Die weiteren Ermittlungen der Kripo ergaben keine Anhaltspunkte für eine weitere Inhaftierung, so dass sie wieder auf freien Fuß gesetzt wurden.

Gegen den Festgenommen, der sich im Gleisbereich aufgehalten hatte, leitet die Bundespolizei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Es kam aufgrund des Einsatzes zu Verspätungen des Zugverkehrs.

Aufgrund Zeugenaussagen könnte ein dritter Mittäter beim Ladendiebstahl beteiligt gewesen sein. Ein circa 40 Jahre alter und gut gekleideter Mann mit südländischem Erscheinungsbild hatte während der Tat die Verkäuferin an der Kasse durch sein Verhalten abgelenkt und dadurch die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Hinweise zu dieser Person nimmt die Polizei in Hennef unter der Rufnummer 02241 541-3521 entgegen.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 24.01.2020

Polizeibeamte der Fahrradstaffel haben am Donnerstagabend (23. Januar) nach einem versuchten Raub in der Dortmunder Innenstadt drei Tatverdächtige festgenommen.

Die Fahrradpolizisten wurden gegen 18.50 Uhr auf den Vorfall aufmerksam, als sie an einer Fußgängerüberführung an den Bahnschienen entlang der Sonnenstraße Hilferufe hörten. Kurz darauf liefen ihnen auf der Hollestraße drei Tatverdächtige entgegen, die sie festhielten. An der Überführung im Bereich Hollestraße/Alexanderstraße trafen sie auch auf den Mann, der um Hilfe gerufen hatte. Seinen ersten eigenen Angaben zufolge hatte der 59-jährige Dortmunder zuvor den Übergang von der Hollestraße aus in Richtung Sonnenstraße mit seinem Fahrrad überquert. An der Treppe am Ende kamen ihm demnach drei Heranwachsende entgegen, von denen einer ihn mit einer Art Reizgas besprühte. Der Täter forderte einen weiteren Unbekannten aus dem Trio auf, das Geld des 59-Jährigen zu erlangen. Daraufhin versuchte ein Heranwachsender den Dortmunder zu treten, was ihm jedoch nicht gelang.

Weil sich der Radfahrer nicht einschüchtern ließ, flüchtete das Trio schließlich in Richtung der Hollestraße – wo sie den Polizisten in die Arme liefen.
Unterstützungskräfte brachten die 16-, 17- und 18-jährigen Dortmunder spanischer Nationalität ins Polizeigewahrsam. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden erstgenannten von dort aus ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Der 18-Jährige wurde entlassen.

Alle drei erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubs auf Straßen, Wegen oder Plätzen.

PM der POL Dortmund vom 24.01.2020