Durch eine Zeugin wurde am Freitagmorgen in der Weißliniengasse eine Entenfamilie gemeldet, welche unmittelbar vor dem Eingang der Polizeidienststelle unbekümmert auf der Fahrbahn verweilte und den dortigen Verkehr behinderte. Beim Erblicken der Polizist:innen flüchteten die Enten, konnten jedoch nach einer kurzen Verfolgung durch die Mainzer Innenstadt „gestellt“ werden. Die Enten wurden von den Polizisten kurzzeitig in Gewahrsam genommen und anschließend sicher ans Rheinufer verbracht.

PM des PP Mainz vom 03.05.2021

Am Samstag, den 1. Mai 2021 kontrollierten Bundespolizisten gegen 08:30 Uhr einen Reisenden auf dem Hauptbahnhof Halle. Die sich anschließende Überprüfung seiner Personaldaten im polizeilichen Informationssystem ergab, dass der 49-Jährige per Untersuchungshaftbefehl gesucht wurde. Die Bundespolizisten setzten den Mann davon in Kenntnis und nahmen ihn fest. Der Deutsche wurde um 11:00 Uhr einen Haftrichter am Amtsgericht Merseburg vorgeführt. Dieser bestätigte den Untersuchungshaftbefehl. So übergaben die Einsatzkräfte den Mann anschließend an die Justizvollzugsanstalt Halle.

PM der BPOLI Magdeburg vom 03.05.2021

Eine 32-jährige Frau steht in Verdacht, mit einem bislang unbekannten Komplizen mehrere Bänke in einem Nürnberger Park beschmiert zu haben. Die Tatverdächtige hatte zuvor versucht, vor einer Polizeistreife zu flüchten, konnte jedoch festgehalten werden.

Beamte der Verkehrspolizei Nürnberg hatten gegen 21:30 Uhr den Rosenaupark bestreift. Dort trafen die Polizisten auf zwei Personen, die zunächst versuchten, auf Fahrrädern vor den Ordnungshütern zu flüchten. Der Polizeistreife gelange es zwar, eine 32-jährige Frau festzuhalten, ihr bislang unbekannter männlicher Begleiter konnte hingegen nicht mehr gestellt werden.

Die 32-jährige Tatverdächtige führte eine Tüte mit, in der sich lila Farbe befand. Bei einer Überprüfung des Parks konnten die Polizisten feststellen, dass dort insgesamt fünf Bänke mit dieser Farbe beschmiert worden waren. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 5.000 Euro.

Gegen die festgenommene 32-Jährige leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung ein. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde sie auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen nach ihrem Begleiter dauern an.

PM des PP Mittelfranken vom 30.04.2021

Einen eher ungewöhnlichen Einsatz hatte die Bundespolizei am Hauptbahnhof Koblenz.

Am Donnerstagnachmittag meldete ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn einen alleinfahrenden Hund in einem Regionalexpress.

Die Bundespolizisten nahmen das Tier in Obhut. Neben dem Mischling hatte der Besitzer auch sein Gepäck im Zug stehenlassen.

Etwa eine Stunde später meldete sich ein 50-jähriger Mann bei der Bundespolizei.

Völlig aufgelöst erklärte er den Beamten, dass er am Bahnhof Remagen den Zug verlassen hatte, um eine Zigarette zu rauchen. Plötzlich schlossen sich die Zugtüren und der Vierbeiner musste alleine weiterreisen.

Die Bundespolizei übergab dem überglücklichen Halter sein Tier.

Wieder vereint konnten Hund und Herrchen ihre Reise gemeinsam fortsetzen.

PM der BPOLI Trier vom 30.04.2021

Ein 34-jähriger Italiener, Beifahrer in einem PKW mit lux. Zulassung, wurde gestern Abend von Bundespolizisten der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit Koblenz im Bereich Echternacherbrück festgenommen.

Gegen den Mann lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Krefeld sowie eine Ordnungsverfügung der Kreisverwaltung Viersen – Verlust Freizügigkeitsrecht – vor. 2018 wurde er wegen eines Drogendeliktes zu einer Haftstrafe von 3 Jahren und 10 Monaten verurteilt; davon sind noch 854 Tage zu verbüßen. Er leistete Beihilfe zum internationalen Drogenhandel, indem er zwei Kilo Kokain über die Grenze schmuggelte und dafür einen Kurierlohn von 5.000 Euro erhielt.

Infolgedessen wurde ihm vorübergehend das Recht auf Freizügigkeit für die Bundesrepublik aberkannt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erfolgte die Verbringung zur JVA Trier.

PM der BPOLI Trier vom 30.04.2021

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurden drei Polizeibeamte der Polizeiinspektion Landau am Donnerstagmorgen gegen 2 Uhr in die Fleckensteinstraße gerufen. Ein Bewohner war auf Grund einer untypischen Geräuschkulisse auf drei „Einbrecher“ in seinem Vorgarten aufmerksam geworden.

Die Festnahme gestaltete sich schwierig, da die Täter auf das Nachbargrundstück flüchteten. Letztlich konnte man die Bande dingfest machen. Bei der Befragung äußerte das Trio nur „Mäh“. Was war passiert? Eine Ziege war mit ihren zwei Kindern ausgebüxt. Leider konnten die Tierbesitzer bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausfindig gemacht werden, da die Tiere keinen Chip im Ohr trugen. Ein Ziegenhalter aus dem Kreis Südliche Weinstraße nahm die Tiere vorübergehend in Obhut. Der Besitzer wird gebeten sich telefonisch bei der Polizeiinspektion Landau unter 06341/2870 zu melden.

PM der PI Landau vom 29.04.2021

Hilferufe aus einem Anwesen im Wohngebiet Betzenberg wurden der Polizei am Dienstagmorgen gemeldet. Zeugen teilten mit, dass sie die Rufe zwar lokalisieren konnten, an der Wohnung würde aber niemand die Tür öffnen.

Die Feuerwehr wurde zwecks Notfalltüröffnung verständigt und auch ein Rettungswagen alarmiert. Unterdessen versuchten Einsatzkräfte über den Balkon in die Wohnung zu gelangen. Durch ein gekipptes Fenster konnten die Beamten Kontakt zu der Bewohnerin aufnehmen, die im Bett lag und nach eigenen Angaben nicht mehr aufstehen konnte. Die Seniorin wurde schließlich vom Rettungsdienst vor Ort medizinisch untersucht und anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Während des Einsatzes entdeckten die Einsatzkräfte einen Revolver, der zu Dekorationszwecken auf einem Schrank stand. Weil es sich dabei um eine scharfe Schusswaffe handelt, die dem Waffenrecht unterliegt und für die eine Berechtigung vorliegen muss, wurde das „Deko-Stück“ sichergestellt.

PM des PP Westpfalz vom 28.04.2021

Am Dienstag, 27.04.2021,gegen 13:20 Uhr, wurden Beamte der Bundespolizei über eine Falschfahrerin auf der Autobahn 64, nähe Grenzübergang Wasserbillig, informiert.

Wie sich später herausstellte, fuhr eine 85- jährige Fahrzeugführerin eines silberfarbigen Mercedes am Grenzübergang Wasserbillig auf die falsche Fahrbahnseite der Autobahn, Richtungsfahrbahn Luxemburg, Fahrtrichtung Trier, auf.

Die Fahrerin konnte nach ca. 300 Metern durch Polizeibeamte gestoppt werden.

Zeugen in dieser Angelegenheit, insbesondere gefährdete Verkehrsteilnehmer, werden gebeten, sich mit der PAST Schweich, Telefon: 06502/91650 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Trier vom 27.04.2021

Eine Passantin meldete am Morgen des 24.04.2021, dass sie einen Fuchswelpen in einem leerstehenden Supermarktgebäude in Wörth gesehen habe. Die Polizeibeamten konnten gemeinsam mit zwei Mitgliedern einer Tierauffangstation den kleinen Welpen befreien.

PM des PP Rheinpfalz vom 25.04.2021

Die Kriminalpolizei Fürth konnte am Montagabend (19.04.2021) über 13 Kilogramm Marihuana im Nürnberger Stadtteil Ludwigsfeld sicherstellen und mehrere Personen festnehmen. Der Ermittlungsrichter erließ gegen zwei Tatverdächtige Haftbefehle.

Ermittler der Kriminalpolizei Fürth gingen am Montagabend Hinweisen nach, wonach sich in einem Wohnanwesen in der Hainstraße eine größere Menge Marihuana befinden soll.

Gegen 17:30 Uhr stellten Polizeibeamte tatsächlich fest, dass sich mehrere Verdächtige an dem genannten Anwesen aufhalten. Die Beamten nahmen schließlich zwei Männer (31 und 32) sowie eine 26-jährige Frau fest und durchsuchten die Wohnräume von einem der Tatverdächtigen.

Bei der Durchsuchung stellten die Beamten über 13 Kilogramm Marihuana sicher.

Die Kriminalpolizei Fürth ermittelt nun gegen die Tatverdächtigen wegen des Verdachts eines Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen. Gegen die zwei Männer erließ der Ermittlungsrichter Haftbefehle.

PM des PP Mittelfranken vom 21.04.2021