Ein zunächst unbekannter Beschuldigter entwendete am Freitagnachmittag in Linz mehrere Packungen Zigaretten und flüchtete im Anschluss fußläufig. Der Mann wurde durch einen aufmerksamen Mitarbeiter des geschädigten Marktes bei der Tatausführung beobachtet. Auf Ansprache flüchtete er fußläufig. Nach kurzer Verfolgung konnte der Täter festgenommen werden. Es handelt sich um einen 44-jährigen Obdachlosen. Bei der Durchsuchung seiner Person konnten neben den zuvor entwendeten Zigaretten auch Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden. Der Beschuldigte ist der Polizei hinreichend bekannt. Gegen ihn wurde bereits in mehr als hundert Strafanzeigen ermittelt. Trotz dessen musste der Mann mangels rechtlicher Möglichkeiten nach erfolgter Anzeigenaufnahme entlassen werden. Am Freitagabend wurde der Mann in Erpel erneut straffällig. Dieses Mal versuchte er eine Spardose aus einem geöffneten Friseursalon zu entwenden. Dabei verhielt er sich gegen Kunden und Betreiber verbal aggressiv und beleidigte die anwesenden Personen. Er konnte letztendlich im Rahmen der Fahndung festgenommen und aufgrund seines eigengefährdenden Verhaltens einer Psychiatrie zugeführt werden.

PM der PD Neuwied/Rhein vom 06.03.2021

Einen großen Fahndungserfolg konnte die Koblenzer Kripo am gestrigen Donnerstag, 04.03.2021, verzeichnen:

Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung sind gestern gegen 14.00 Uhr starke Polizeikräfte in den Stadtteil Karthause entsandt worden. In diesem Zusammenhang wurde der Polizei eine weibliche Person gemeldet, die sich verdächtig verhalten würde. Für den Mitteiler hatte es den Anschein, dass die ständig telefonierende Frau Häuser ausbaldowern würde.

Die Frau konnte von Zivilkräften schnell ausgemacht und aus ausreichender Entfernung observiert werden. Weil die Hinweise sich auf kurz zuvor gemeldete Betrugsfälle (Enkeltrick und Falsche Polizeibeamte) im Stadtgebiet bezogen, lag der Verdacht nahe, dass die Verdächtige mit dieser Betrugsmasche in Verbindung stehen könnte.

Der Verdacht erhärtete sich bereits wenige Minuten später. Es wurde beobachtet, wie die Frau an einem Haus stehen blieb. Eine Bewohnerin erschien vor der Tür und übergab ihr eine Plastiktüte. Kurz nachdem sie die Tüte in Empfang genommen hatte, wurde die 35-jährige Frau dann festgenommen.

Das Geld, ein hoher fünfstelliger Betrag, konnte der geschädigten Seniorin wieder vollständig zurückgegeben werden, so dass ihr kein finanzieller Schaden entstanden ist. Sie war überglücklich und teilte den Beamten anschließend mit, dass sie zuvor von der Polizei angerufen wurde. Eine nahe Verwandte war angeblich an einem Verkehrsunfall mit Todesfolge beteiligt. Der angebliche Beamte reichte das Telefon an die Verwandte weiter, die angab einen höheren Geldbetrag zu benötigen, um eine Hafteinlieferung zu verhindern.

Dann nahm die Geschichte ihren Lauf… weitere Anrufe bei der Geschädigten – Übergabe des Geldbetrags – Festnahme – Untersuchungshaft.

Bei der Durchsuchung der Tatverdächtigen wurden bei ihr noch mehrere Briefumschläge gefunden, die ebenfalls sehr hohe Bargeldbeträge enthielten.

Daher geht die Kripo Koblenz davon aus, dass auch diese Beträge aus gleichgelagerten Betrugsfällen in Koblenz stammen.

Die Tatverdächtige wurde heute dem Haftrichter in Koblenz vorgeführt und ging anschließend in Untersuchungshaft.

Derzeit liegen der Polizei aber noch keine Hinweise vor, die mit diesen Geldern in Einklang gebracht werden können. Eine entsprechende Anzeige bzw. Anzeigen liegen dazu derzeit noch nicht vor. Etwaige Geschädigte werden also gebeten, sich bei der Kripo Koblenz unter der Telefonnummer 0261-103 2690 zu melden.

Dieser Vorfall zeigt aufs Neue, wie wichtig es ist, insbesondere Senioren auf die perfiden Maschen von Trickbetrügern hinzuweisen, hierüber zu sensibilisieren und weiter zu informieren.

Mit der Kampagne „Mit mir nicht“ informiert das Polizeipräsidium Koblenz immer wieder über das Vorgehen von Trickbetrügern, die als falsche Polizeibeamte die Opfer hinters Licht führen, um an ihr Geld, ihre Ersparnisse oder an hochwertigen Schmuck der leichtgläubigen Opfer zu gelangen.

Weitere Infos über diese mittleiweile mit dem Landespräventionspreis ausgezeichnete Kampagne „Mit mir nicht“ finden Sie unter: https://s.rlp.de/LDQh4

PM des PP Koblenz vom 05.03.2021

Am 3. März 2021 gegen 08:40 Uhr holten Polizisten des Reviers Stendal einen 22-Jährigen von den Bahngleisen. Dieser hatte die Eisenbahnbrücke bei Hämerten, die über die Elbe führt, betreten und bewegte sich nun auf dieser in Richtung Schönhausen. Umgehend wurde auch die Bundespolizei in Stendal informiert, die veranlasste, dass die Bahnstrecke Stendal-Rathenow für den Zugverkehr gesperrt wurde. Die Landespolizisten forderten den Mann auf die Brücke, bzw. die Gleise zu verlassen. Dieser Aufforderung kam er nach und die Beamten führten ihn anschließend von der Brücke herunter. Da der 22-Jährige psychisch auffällig war, wurde ein Rettungswagen angefordert, der ihn in eine Klinik mitnahm. Eine Einweisung erfolgte nicht und er wurde auf freien Fuß belassen. Jedoch wird sich der Deutsche wegen seines unerlaubten Aufenthaltes auf den Gleisen verantworten müssen. Durch die Streckensperrung verspäteten sich fünf Züge mit insgesamt 76 Minuten.

Da unerlaubte Gleisaufenthalte keine Seltenheit darstellen, weist die Bundespolizei wiederholt auf die damit verbundenen Gefahren und mögliche schwerwiegende Folgen dieses Fehlverhaltens hin: Die Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen werden.

Außerdem geht von den vorbeifahrenden Zügen eine enorme Sogwirkung aus, die ebenfalls zu gravierenden, wenn nicht sogar zu tödlichen Unfällen führen kann.

Der Bremsweg eines Zuges bei 100km/h kann bis zu 1000 Metern betragen.

Kostenlose Flyer zu dieser Problematik stellt die Bundespolizei gern zur Verfügung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 04.03.2021

Am Freitag, den 26. Februar 2021 kontrollierten Bundespolizisten gegen 16:10 Uhr im Hauptbahnhof Halle einen 34-jährigen Reisenden. Die sich anschließende Abfrage seiner Personalien im polizeilichen Fahndungssystem der Polizei ergab einen Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichtes Dessau-Roßlau.

Demnach ist er wegen Diebstahles und Betruges angeklagt und erschien nicht zu seiner Hauptverhandlung am 13. Januar 2021. Daraufhin erging der Haftbefehl. Der Deutsche wurde festgenommen. Bei der sich anschließenden Durchsuchung stellten die Bundespolizisten in der Tasche des Gesuchten circa 3 Gramm vermutlich Crystal Meth fest. Er wurde noch am selben Tag einem Richter vorgeführt. Dieser bestätigte den Haftbefehl. Daraufhin brachten die Bundespolizisten den Mann zur Justizvollzugsanstalt Halle und übergaben ihn. Des Weiteren fertigten sie eine Strafanzeige wegen des fest- und sichergestellten Betäubungsmittels.

PM der BPOLI Magdeburg vom 28.02.2021

Einen per Haftbefehl gesuchten Mann haben Polizeibeamte am Donnerstagnachmittag im Stadtgebiet entdeckt. Der 48-Jährige war mit einem Fahrrad in der Rudolf-Breitscheid-Straße unterwegs, als er den Weg der Polizisten kreuzte.

Beim Versuch zu flüchten, verursachte der Mann in der Moltkestraße einen Verkehrsunfall und prallte gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug. Anschließend ließ er sein Fahrrad zurück und setzte seine Flucht zu Fuß fort.

Den Beamten gelang es, den 48-Jährigen nach kurzer Verfolgung festzunehmen. Er hatte sich bei dem Unfall lediglich leichte Verletzungen zugezogen und wurde noch am Nachmittag nach Frankenthal ins Gefängnis gebracht, wo er nun eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und fünf Monaten absitzt.

Der 48-Jährige war wegen eines Körperverletzungsdeliktes und Verstoßes gegen das Gewaltschutzgesetz zur Festnahme ausgeschrieben.

PM des PP Westpfalz vom 26.02.2021

Am Mittwoch, den 24. Februar 2021 kontrollierten Bundespolizisten im Bereich des Hauptbahnhofes Magdeburg gegen 19:45 Uhr einen Mann. Bei der sich anschließenden Kontrolle seiner Personaldaten im polizeilichen Informationssystem kam heraus, dass der 39-Jährige seit dem 21.

Januar 2021 per Vollstreckungshaftbefehl durch die Staatsanwaltschaft Magdeburg gesucht wurde. Demnach verurteilte ihn das Amtsgericht Magdeburg bereits im Dezember 2019 wegen mehreren Beleidigungen sowie Bedrohung zu einer Geldstrafe von 750 Euro beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 150 Tagen. Da der Deutsche weder die Geldstrafe beglich, noch sich dem Strafantritt stellte und dazu noch unbekannten Aufenthaltes war, erging der Haftbefehl. Die Bundespolizisten nahmen den Gesuchten daraufhin fest und übergaben ihn an die Justizvollzugsanstalt in Burg.

PM der BPOLI Magdeburg vom 25.02.2021

Der Polizei Grünstadt wird eine Corona-Party in einem Paareclub mitgeteilt. Vor Ort können die Beamten 30 Personen feststellen. Einige wenige ergreifen beim Erblicken der Polizeibeamten die Flucht. Nach Feststellung der Personalien treten die Partygäste ihren Heimweg an. Der Betreiber sowie die festgestellten teilnehmenden Gäste müssen nun mit einem Bußgeldbescheid nach der Corona-Verordnung rechnen.

PM der PI Grünstadt vom 13.02.2021

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Zweibrücken und des Polizeipräsidiums Westpfalz:

In mehreren von der Staatsanwaltschaft Zweibrücken gemeinsam mit der Kriminaldirektion Kaiserslautern wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln geführten Ermittlungsverfahren wurden am frühen Morgen des 10. Februar 2021 mehrere Wohnungen im Bereich Kaiserslautern, dem Saarpfalzkreis sowie dem Landkreis Saarlouis von Kräften der Polizei durchsucht.

Diese Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit den bereits am 24. November 2020 erfolgten Festnahmen von elf dringend Tatverdächtigen (wir berichteten: https://s.rlp.de/-AHyY).

Insgesamt nahmen die Ermittler am Mittwoch sieben dringend Tatverdächtige im Alter von 25 bis 43 Jahren fest. An dem Einsatz waren Spezialeinheiten der Polizei aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland beteiligt. Grundlage der am Mittwoch vollzogenen gerichtlichen Anordnungen waren längerfristige Ermittlungen auch unter dem Einsatz verdeckter Maßnahmen.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, sich seit Ende 2019 zu verschiedenen Tatzeiten Betäubungsmittel – insbesondere Amphetamin, Kokain und Marihuana – beschafft zu haben, um diese im Anschluss gewinnbringend weiter zu veräußern. Im Rahmen der Durchsuchungen stellten die Beamten unter anderem etwa 20.000 Euro Bargeld, hochwertige Uhren und elektronische Geräte sicher. Alle Beschuldigten wurden widerstandslos festgenommen.

Die nunmehr festgenommenen, teils vorbestraften Männer – sechs deutsche und ein türkischer Staatsangehöriger – wurden einer Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Zweibrücken vorgeführt. Sie erließ in allen Fällen Haftbefehl. Die Beschuldigten wurden in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

PM der Staatsanwaltschaft Zweibrücken vom 11.02.2021

Weil sie nicht zu ihrer Gerichtsverhandlung kamen, hat die Polizei am Montag zwei Männer im Stadtgebiet „eingesammelt“ und nach Frankenthal begleitet. Die beiden 46 und 30 Jahre alten Männer hatten – unabhängig voneinander – an diesem Tag einen Termin am Landgericht, tauchten aber dort nicht auf. Deshalb bat das Gericht um Vorführung der Männer.

Während der 46-Jährige von Polizeibeamten zu Hause ausfindig gemacht werden konnte, entdeckte eine andere Streife den 30-Jährigen zu Fuß im Stadtgebiet und nahm ihn mit. Beide wurden anschließend zusammen zum Landgericht gebracht…

PM des PP Westpfalz vom 10.02.2021

Am vergangenen Freitag wurde ein Angestellter einer Bank in Landstuhl von einem unbekannten Mann angegriffen und verletzt. Der 70-jährige Sicherheitsmann sprach einen Mann an, der die Bank ohne Mund-Nasen-Bedeckung betrat. Hierauf schlug der Aggressor dem Geschädigten mehrfach mit der Faust ins Gesicht und verletzte diesen erheblich. Dann flüchtete der Täter. Im Rahmen von unmittelbar eingeleiteten Ermittlungen konnte anhand der Videoüberwachung schon am Folgetag ein 41-Jähriger aus der Verbandsgemeinde Landstuhl ermittelt werden.

PM der POL Landstuhl vom 09.02.2021