In der Nacht von Sonntag, 16.06.2019, auf Montag, 17.06.2019 wurde eine 63-jährige Münchnerin mehrfach von einem unbekannten Täter, der sich als Polizeibeamter ausgab, angerufen. Er gab an, dass er Herr Schwarz heiße und erzählte, dass in der Nähe ein Einbrecher festgenommen worden sei, dieser habe eine Liste mit Adressen und Namen bei sich geführt. Auf dieser Liste befände sich der Name der 63-jährigen Münchnerin an erster Stelle.
Im weiteren Gespräch gab der falsche Polizeibeamte an, dass jemand zu ihr nach Hause kommen würde, um ihre Wertsachen in Sicherheit zu bringen. Da die Münchnerin hinter den Anrufen eine betrügerische Absicht vermutete, alarmierte sie den Polizeinotruf.
Im Verlauf der Nacht nahmen die Täter mehrfach telefonisch Kontakt mit der Münchnerin auf. Am Morgen des 17.06.2019, gegen 05:00 Uhr, wurde sie angewiesen, eine Tüte mit Wertsachen vor die Wohnungstür zu legen. Darüber verständigte sie erneut die Polizei.
Bei der Abholung wurde ein 41-Jähriger aus dem Landkreis Esslingen festgenommen.
Bei der Fahndung konnte wurde ein Pkw in Tatortnähe festgestellt, in dem sich zwei Männer befanden. Diese sind ebenfalls tatverdächtig und wurden festgenommen. Bei ihnen handelt es sich um einen 38-Jährigen und einen 53-Jährigen (beide aus dem Landkreis Esslingen).
Die drei Tatverdächtigen werden heute im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

PM des PP München vom 18.06.2019

Gestern Morgen wurde nahe des Bahnhofs Offenburg ein Mann festgenommen, der wahllos auf Reisende eingeschlagen haben soll.
Gegen 05:50 Uhr wurde ein Vorfall in der südlichen Bahnhofsunterführung in Offenburg gemeldet, wonach ein Mann einem 38-jährigen Reisenden mit der Faust ins Gesicht geschlagen und anschließend noch auf ihn eingetreten haben soll. Der 38-Jährige verlor hierdurch zwei Zähne, erlitt blutende Verletzungen im Gesicht und musste ärztlich behandelt werden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der 40-Jährige, der mit einem Zug von Frankfurt nach Offenburg gekommen war, zuvor scheinbar wahllos einen Reisenden im Zug mehrfach geohrfeigt haben. Nach seiner Ankunft im Bahnhof Offenburg gegen 04:50 Uhr soll er den Zug verlassen, unbefugt die Gleise überquert und sich in Richtung Stadtgebiet begeben haben, um kurze Zeit später wieder zum Bahnhof zurückzukehren.
Hier soll er dann am Bahnsteig sowie am Treppenabgang zwei ihm unbekannte Reisende angegriffen haben, indem er diesen eine gefüllte Plastikflasche auf den Kopf geschlagen haben soll. Anschließend habe er sich entfernt. Nach Zeugenhinweisen konnten Beamte der Bundespolizei im Bereich der Okenstraße einen 40-jährigen Verdächtigen festnehmen.
Auf Grund seines aggressiven Verhaltens, den Körperverletzungsdelikten gegenüber ihm unbekannten Personen und den Äußerungen in der polizeilichen Vernehmung, dass auch zukünftig solche Taten nicht ausgeschlossen werden können, wurde er heute der zuständigen Haftrichterin beim Amtsgericht Offenburg vorgeführt.
Diese folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg und erließ gegen den bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretenen Mann Haftbefehl wegen vorsätzlicher Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung. Er wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

PM der BPOLI Offenburg vom 18.06.2019

Am Sonntagabend wollte ein Baby nicht bis zum Eintreffen im Spital warten und erblickte kurz vor 22.00 Uhr an der Steigstrasse in Schaffhausen das Licht der Welt.

Am Sonntagabend (16.06.19) gegen 21.20 Uhr machte in Beringen ein Personenwagenlenker eine zufällig entgegenkommende Polizeipatrouille winkend auf sich aufmerksam und erklärte, dass seine Frau auf dem Beifahrersitz in den Wehen läge und das Kind es offenbar eilig habe, auf die Welt zu kommen. Weil die Niederkunft kurz bevorstand, wurde das Steuer des Privatfahrzeuges kurzerhand durch den herbeigeholten Polizisten übernommen und durch dessen Patrouillenpartnerin, mit Blaulicht, in Richtung Kantonsspital Schaffhausen eskortiert. Gleichzeitig wurde eine Ambulanz der Rettungsdienste der Spitäler Schaffhausen angefordert, welche den Polizeifunktionären entgegenfuhr. An der Steigstrasse, Höhe der Passarelle, kreuzten sich die Blaulichtorganisationen. Die werdende Mutter konnte noch in den Rettungswagen gebracht werden, wo wenige Minuten später ein gesundes Mädchen geboren wurde. Die Familie wurde daraufhin ins Spital gebracht.
Die Schaffhauser Polizei gratuliert den frischgebackenen Eltern herzlich zum Nachwuchs.

Medienmitteilung der Polizei Schaffhausen vom 17.06.2019

Am gestrigen Sonntag büchste gegen 13:52 Uhr ein ausgewachsenes Pferd von einer Weide in Ahnsen aus und galoppierte auf der Bückeburger Straße durch Bad Eilsen in Richtung Bundesstraße 83. An der dortigen Kreuzung bog das Tier nach links ab, um die wilde Hatz in Richtung Steinbergen fortzusetzen. Diese konnte jedoch durch die eingesetzten Beamten unterbunden werden, die zeitweilig die B 83 sperrten und das Pferd mit Unterstützung des zwischenzeitlich eingetroffenen Eigentümers auf dem Gelände der dortigen Tankstelle auf einen Anhänger verluden.

Gegen 04:53 Uhr am Montagmorgen erfolgte dann die Mitteilung, dass sich auf dem Parkplatz des Hotels am Schlossbach in Bückeburg ein Schafbock oder Widder befinde. Da das Tier keine Angabe zu seiner Herkunft machen konnte, wurde es durch Mitarbeiter des Tierschutzvereins eingefangen und zunächst zur Wildtierstation nach Sachsenhagen verbracht.

Gegen 07:07 Uhr musste dann die Bundesstraße 83 im Bereich Hasengarten erneut durch eingesetzte Polizeibeamte teilweise gesperrt werden, da dort ein Schaf auf dem Hauptfahrstreifen in Richtung Steinbergen trabte. Auch dieses Tier konnte nach einer kurzen Verfolgung mit Hilfe eines ortsansässigen Schäfers eingefangen werden. Die weiteren Ermittlungen ergaben dann, dass vermtl. sowohl der bereits vorher eingefangene Bock als auch das Schaf zu einer Herde gehören, die in den frühen Morgenstunden von einer Weide der Hofreitschule entweichen konnte.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 17.06.2019

Gestern Abend meldeten innerhalb kurzer Zeit gleich zwei Mitarbeiterinnen (26, 23) eines Schnellrestaurants im Hauptbahnhof einen Diebstahl. Den Frauen wurden aus ihren unverschlossenen Umkleideschränken eine Handtasche, ein I-Phone, Bargeld und persönliche Gegenstände entwendet.

Ein neuer Mitarbeiter (24) hatte zur Tatzeit einen Mann im Umkleideraum gesehen, den er aber für einen Kollegen hielt. Der 24-Jährige konnte eine gute Personenbeschreibung abgeben.

Mittels Handyortung fuhren die Bundespolizisten mit einer Geschädigten zum angezeigten Ort. Dort erkannten sie die beschriebene Person, einen Mann (54) aus Göttingen. Bis auf das Bargeld hatte der Tatverdächtige noch das komplette Stehlgut bei sich. Er wurde festgenommen und zur Dienststelle gebracht.

Im Rahmen der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden keine weiteren Beweismittel gefunden. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte der Mann gehen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls wurde eingeleitet.

PM der BPOLI Hannover vom 17.06.2019

Am Freitag, 14.06. wurde der Polizei Koblenz gegen 15.00 Uhr eine psychisch auffällige Person im Bereich Oberwerth gemeldet. Der Mann säße, so die Erstmeldung, mit einem Messer im Bereich der Rheinwiese. Kurz darauf trafen die Beamten an vorgenannter Örtlichkeit ein, der Mann wurde zu diesem Zeitpunkt bereits ärztlich betreut. Bei Erkennen der Polizeibeamten rannte der Mann plötzlich los und begab sich in den Rhein, wo er sofort flussabwärts trieb und hierbei zeitweise ganz unterging. Im Bereich des Schwimmbades gelang es einem Beamten schließlich, den offenbar verwirrten Mann aus dem Wasser zu ziehen. Er wurde anschließend in die Obhut des Ordnungsamts übergeben und einer Fachklinik zugeführt.

PM des PP Koblenz vom 16.06.2019

Am späten Nachmittag des 13.06.2019 wurde bei der Polizeiinspektion in Grassau bekannt, dass sich ein mit Haftbefehl gesuchter vermeintlicher Millionenbetrüger aus Frankfurt am Main im Bereich Unterwössen aufhalten soll. Polizeibeamte der Kriminaldirektion Frankfurt a. Main suchten den gebürtigen Leverkusener seit Ende April 2019 mit einen Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichtes Frankfurt. Dem 53-jährigen Mann werden zahlreiche, gewerbsmäßige Betrügereien im großen Stil vorgeworfen. Er soll sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen eine bis dato nachweisbare Geldsumme in Höhe von 1,4 Millionen Euro ergaunert haben. In Hessen konnte der Gesuchte nicht ermittelt und festgenommen werden. Es stand auch im Raum, dass sich der Mann in die Schweiz absetzen will.
Am gestrigen Donnerstag ergaben sich in Frankfurt schlagartig konkrete Hinweise, dass sich der gesuchte Leverkusener im Bereich Unterwössen aufhalten könnte. Die Frankfurter Kriminalbeamten informierten sofort die Polizei in Grassau.
In enger Zusammenarbeit mit den Kriminalbeamten in Frankfurt übernahmen nun Beamte der Zivilen Einsatzgruppe der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein die ersten Fahndungsmaßnahmen nach dem 53-jährigen und konnten seinen Aufenthaltsort in Unterwössen defintiv in Erfahrung bringen.
Mit Unterstützung von Polizeikräften der Polizeiinspektion Grassau und der Grenzpolizei Piding erfolgte kurze Zeit später die widerstandlose Festnahme des Gesuchten durch die Beamten der Zivilen Einsatzgruppe.
Noch am Freitag wird der Festgenommene dem Ermittlungsrichter in Traunstein vorgeführt. Eine Überstellung an die Behörden in Frankfurt erfolgt in den nächsten Tagen.

PM des PP Oberbayern Süd vom 14.06.2019

Polizeibekannter Niederländer macht KFZ-Betrugsmasche zum Broterwerb.

Einen 31 Jahre alten, in Hengelo (NL) geborenen Niederländer konnten Polizeibeamte der Bundespolizei Münster am gestrigen Donnerstag, 13.06.19, gegen 16.30 Uhr, bei der Ankunft der Eurobahn RB 50, aus Richtung Gronau kommend, an Gleis 17 des Münsteraner Hbf festnehmen. Dem 31-jährigen, gegen den Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Hagen, Dortmund und aus den Niederlanden zur Vollstreckung bestehen, wird vorgeworfen, hochwertige Kraftfahrzeuge nach einer vereinbarten Probefahrt bei Autohäusern in Dortmund und Hagen nicht zurück gebracht zu haben. Mit diesen „Modus Operandi“ hat der 31 Jahre alte Niederländer, der ohne festen Wohnsitz ist, bereits mehrfach Eigentümer um ihre hochwertigen Kraftfahrzeuge betrogen. Die Schadenshöhe beläuft sich in den aktuellen Fahndungsausschreibungen auf mindestens 76.000 Euro. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen ist der Betrüger der zuständigen Staatsanwaltschaft in Dortmund überstellt worden.

PM der BPOLD St. Augustin vom 14.06.2019

Polizisten nahmen Dienstagnacht, 13. Juni 2019, drei Tatverdächtige im Alter von 20, 23 und 25 Jahren fest. Sie stehen im Verdacht, im Rahmen eines Suchtmittelhandels einen schweren Raub begangen und einen 18-Jährigen leicht verletzt zu haben.

Bereits Dienstagabend gegen 18.45 Uhr trafen sich die drei Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren mit einem 18-jährigen Österreicher aus dem Bezirk Liezen auf einem Parkplatz nahe einer Freizeitanlage. Dabei handelt es sich um zwei Österreicher im Alter von 20 und 25 Jahren aus dem Bezirk Murtal sowie einen 23-Jährigen aus der Russischen Föderation ohne aufrechten Wohnsitz. Die Männer trafen sich zum Zwecke eines Suchtmittelkaufes.
Bei der Übergabe der Suchtmittel kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 18-jährigen mutmaßlichen Suchtmittel-Verkäufer und den Abnehmern. Dabei entriss der 23-Jährige dem 18-Jährigen den Rucksack und bedrohte ihn mit einem rund 23 Zentimeter langen Messer. Auch der 25-Jährige bedrohte den Obersteirer mit einer Eisenstange. Bei dem folgenden Raufhandel erlitt der 18-Jährige leichte Verletzungen und wurde im LKH Murtal, Standort, Judenburg, behandelt.

Die drei Männer flüchteten im Anschluss mit einem Pkw samt dem geraubten Rucksack. Darin befanden sich rund 50 Gramm Marihuana sowie Bargeld in der Höhe von 6.200 Euro.

Sofort eingeleitete Ermittlungen von Polizisten der Kriminaldienstgruppe Knittelfeld in Zusammenarbeit mit der Suchtmittelgruppe Murtal führten die Beamten schließlich schnell zu den drei vorerst namentlich unbekannten Tatverdächtigen. Polizisten nahmen die drei Männer noch Dienstagnacht kurz vor Mitternacht in bzw. vor der Wohnung des 20-Jährigen im Bezirk Murtal fest. Verletzt wurde dabei niemand.

In der Wohnung stellten Polizisten den Großteil der Beute (Suchtmittel und Bargeld) sowie die beiden Tatwaffen sicher. Die drei Festgenommenen zeigten sich geständig. Die beiden einschlägig bekannten Männer im Alter von 23 und 25 Jahren wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Der 20-Jährige, er hatte keine Gewaltanwendung begangen, wurde auf freiem Fuß angezeigt.

PA der LPD Steiermark vom 13.06.2019

Gleich zweifach erkannte ein wachsamer Beamter des Polizeireviers Mitte am gestrigen Mittwoch jeweils mit Haftbefehl gesuchte Männer. Zunächst war der Polizist des Innenstadtreviers am Morgen, gegen 8:10 Uhr, bei einer Streifenfahrt in der Kurfürstenstraße auf einen gesuchten 40-Jährigen aus Kassel aufmerksam geworden, gegen den ein Untersuchungshaftbefehl wegen mehrerer gewerbsmäßiger Ladendiebstähle vorlag. Für den 40-Jährigen klickten daraufhin die Handschellen. Er wurde noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Nach Dienstende traf derselbe Beamte dann ein weiteres Mal auf einen alten „Bekannten“. In einem ihm im Stadtteil Rothenditmold entgegenkommenden Auto erkannte er auf dem Beifahrersitz einen Mann, gegen den ebenfalls ein Haftbefehl vorlag. Nachdem der Wagen gegen
19:30 Uhr in der Zentgrafenstraße angehalten hatte, konnte der gesuchte 25-Jährige aus Kassel durch den Beamten und eine von ihm hinzugerufene Streife des Polizeireviers Nord festgenommen werden.
Der Mann war im Jahr 2018 von einem Gericht wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheitsfahrt und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verurteilt worden. Da er die Geldstrafe von 2.800 Euro nicht zahlen konnte, musste er ersatzweise die Freiheitsstrafe von 80 Tagen antreten. Die Streife brachte ihn aus diesem Grund anschließend in die Justizvollzugsanstalt in Kassel.

PM des PP Nordhessen-Kassel vom 13.06.2019