Ein Teil der sichergestellen Waffen und Munition (Bildquelle: Polizei Kaiserslautern)

Ein Teil der sichergestellen Waffen und Munition (Bildquelle: Polizei Kaiserslautern)

Einen mutmaßlich illegalen Waffenhändlerring hat die Kriminalpolizei am Dienstag und Mittwoch ausgehoben und zwei Männer im Alter von 40 und 63 Jahren festgenommen. Daneben stellten die Ermittler eine große Anzahl von Schusswaffen, mehrere hundert Schuss Munition verschiedener Kaliber sowie einen vierstelligen Eurobetrag sicher.

Die beiden Männer standen im Rahmen von Ermittlungen und umfangreichen kriminaltaktischen Maßnahmen schon länger im Visier der Kripo. Am Dienstagabend kam es im Stadtgebiet von Zweibrücken zunächst zur Festnahme des 40-Jährigen. Daneben wurden unter anderem mehrere Maschinenpistolen, eine Pumpgun und vier Pistolen sowie knapp 700 Schuss dazugehörige Munition sichergestellt. Der Festgenommene war mit einer geladenen Pistole bewaffnet, die er allerdings nicht einsetzen konnte. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Mittlerweile befindet er sich in Untersuchungshaft.
Bei den am Mittwoch durchgeführten Folgemaßnahmen nahmen die Fahnder den aus dem Saarland stammenden 63-jährigen Mann in seinem Haus fest – er wurde am Donnerstagnachmittag vorgeführt und befindet sich zwischenzeitlich ebenfalls in Untersuchungshaft. Zudem stellten die Beamten bei ihm mehrere Kurzwaffen, zwei Langwaffen, einen Schießkugelschreiber und andere Waffen im Sinne des Waffengesetzes sowie mehrere Kilogramm Munition und Waffenteile sicher – darunter auch Teile von Kriegswaffen.
Die Ermittlungen wegen des mutmaßlichen unerlaubten Handels mit Waffen und Kriegswaffen sowie dem unerlaubten Besitz von Munition dauern an.

Quelle: Gemeinsame PM der StA und der KD Kaiserslautern vom 07.11.2013

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