Allein am vergangenen Wochenende haben Einsatzkräfte der Bundespolizei an den Ruhrgebietsbahnhöfen in Essen und Dortmund fünf Personen festgenommen, die mit Haftbefehlen gesucht wurden. Ein 25-jähriger serbischer Staatsangehöriger wurde wegen Hehlerei gesucht. Da er eine Geldstrafe von 290 Euro nicht zahlen konnte, hat er nun ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 29 Tagen zu verbüßen.
Einem 46-jährigen Deutschen erging es ähnlich, auch er konnte eine geforderte Geldstrafe in Höhe von 380 Euro, wegen Betruges, nicht begleichen und ging für 38 Tage in Haft. Ein 24-jähriger polnischer Staatsangehöriger hingegen wurde wegen Sachbeschädigung gesucht. Der Mann hat eine 20-tägige Freiheitsstrafe zu verbüßen, da er die geforderte Summe von 200 Euro nicht zahlen konnte. Wegen Erschleichen von Leistungen wurde ein 19-jähriger deutscher Staatsangehöriger ersatzweise für 120 Tage in die JVA eingeliefert. Er wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro verurteilt, die er jedoch ebenfalls nicht zahlen konnte. Mit einem Untersuchungshaftbefehl wurde ein 49-jähriger deutscher Staatsangehöriger gesucht. Er soll in Gelsenkirchen versucht haben ein Auto aufzubrechen. Da der Mann nicht zu seiner Hauptverhandlung erschien, ist er zur Festnahme ausgeschrieben worden. Der 49-Jährige wurde heute dem Haftrichter vorgeführt.

PM der BPOLD St. Augustin vom 03.06.2019

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