Am 5. Juni 2019, gegen 13:15 Uhr führte RevInsp Andreas Richter der Polizeiinspektion Korneuburg im Stadtgebiet von Korneuburg eine Fußstreife durch. In der Donaustraße kam ihm eine Frau mit einem Kleinkind in den Armen, sowie einem weiteren Kind daneben herlaufend, entgegen, rief lautstark um Hilfe und gab an, dass das von ihr getragene Kind keine Luft bekommen würde.
Tatsächlich konnte der Beamte bemerken, dass das Kind zwar aufgeregt nach Luft schnappte, offensichtlich aber keine Atmung bzw. Sauerstoffzufuhr erfolgte. Aufgrund des offensichtlich lebensbedrohlichen Zustandes und der Nähe zum Krankenhaus (nur etwa 500 Meter) nahm der Beamte das Kind an sich und lief zum Landesklinikum. Dort angekommen, verbrachte er das Kind sofort in die Notfallambulanz, wo er das anwesende Personal auf die Situation aufmerksam machte und sich auch gleich mit dem Kind in den Schockraum begab, wo schließlich vom Krankenhauspersonal mit den medizinischen Sofortmaßnahmen begonnen und das Kind so gerettet werden konnte.
Nach der Erstbehandlung erfolgte die Überstellung des Kindes in das SMZ Ost zu weiteren Untersuchungen. Vermutlich dürfte ein spontan aufgetretener epileptischer Anfall der Auslöser für die Atemnot gewesen sein.

Nach Rücksprache mit der Mutter ist das Kind wieder wohlauf und dürfte, auch aufgrund des raschen Handelns des Beamten, den Zwischenfall unversehrt überstanden haben.

PA der LPD Niederösterreich vom 06.06.2019

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