Ende August hat eine Seniorin einen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen Geldabholer übergeben. Die anschließenden, intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg waren nun erfolgreich. Der 38-Jährige sitzt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg seit Mittwoch in Untersuchungshaft.

Bereits Ende August erhielt eine Seniorin aus dem Würzburger Stadtteil Frauenland den Anruf einer vermeintlichen Polizeibeamtin. Durch geschickte Gesprächsführung brachte sie die Frau dazu, einen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen Geldabholer auszuhändigen. Als die Geschädigte in der Folge einen weiteren, höheren Geldbetrag von ihrem Konto abheben wollte, wurde eine Bankmitarbeiterin stutzig und kontaktierte einen Angehörigen.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat umgehend – in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg – die Ermittlungen übernommen. Diese führten bereits nach kurzer Zeit zum Erfolg. Am Dienstag konnte ein 38-Jähriger aus dem Raum Tübingen bei einem erneuten Geldabholversuch vorläufig festgenommen werden.

Der 38-Jährige verbrachte die Nacht in der Haftzelle der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt. Am Mittwochvormittag wurde er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt. Dieser ordnete auf Grund des dringenden Tatverdachts des Betrugs die Untersuchungshaft gegen den Mann an. Er sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt.

PM des PP Unterfranken vom 06.09.2019

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