Bundespolizisten bewiesen gestern, am 11.Februar 2020, ihren guten Spürsinn. Bei mehreren Kontrollen konnten insgesamt 4 Haftbefehle, 6 Fahndungsnotierungen und ein total gefälschter Führerschein festgestellt werden. Als erstes ging den Beamten ein 25-jähriger Afghane ins Netz. Dieser wurde vom Amtsgericht München wegen Diebstahl und Beleidigung gesucht. Da er den haftbefreienden Betrag von 1724 EUR nicht aufbringen konnte, wurde er für die nächsten 286 Tage in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Ottweiler eingeliefert. Als Beifahrer in einem französischen Fahrzeug viel den Fahndern dann ein 26- jähriger Algerier auf. Er wurde von der Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen gefährlicher Körperverletzung mit Haftbefehl gesucht. Der junge Mann wurde für die nächsten 8 Monate in die JVA Ottweiler gebracht. Ein 34-jähriger Italiener entging seiner Strafverfolgung ebenfalls nicht. Er wurde von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken wegen Sachbeschädigung gesucht. Da er den haftbefreienden Betrag von 1684EUR bezahlen konnte, musste er nicht für 80 Tage ins Gefängnis. Ein 46-jähriger Franzose weckte das Interesse der Bundespolizei ganz besonders. Er wies sich als Fahrer eines PKW mit einer französischen Identitätskarte, einem serbischen Reisepass und einem californischen Führerschein aus. Bei so vielen unter-schiedlichen Papieren wurden die Beamten dann stutzig. Es stellte sich heraus, dass der Führerschein eine Totalfälschung war und der Franzose gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Ihn erwartet jetzt eine Anzeige wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

PM der BPOLI Bexbach vom 12.02.2020

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