Mehrere Notrufe aufmerksamer Verkehrsteilnehmer haben die Leitstelle der Polizei Köln am Freitagvormittag (24. April) von der Bundesautobahn 4 erreicht: Auf dem Standstreifen der sechsspurigen Richtungsfahrbahn Aachen in Höhe Rodenkirchen hielt sich gegen 10 Uhr eine Familie von Wildgänsen auf. Ein Lkw-Fahrer versuchte vergeblich, die „possierlichen Zeitgenossen“ durch Hupen zu vertreiben. Augenscheinlich verwirrt schickte sich die vierköpfige Schar jedoch an, auf die Fahrbahn zu watscheln.
Streifenwagenbesatzungen der Autobahnpolizei verzögerten und stoppten dann den auflaufenden Verkehr, um sich den gefährdeten Tieren umsichtig zu nähern.
Daraufhin flogen die Eltern drohend auf, kreisten über den beiden Küken und landeten dann auf einem Feld bei Rodenkirchen. Währenddessen griffen sich die Polizisten die wild herumlaufenden Gänsebabys, nahmen sie in „Schutzgewahrsam“
und gaben die Autobahn wieder frei. Kurz darauf konnte die Familienzusammenführung auf dem Acker gewährleistet werden – aufgeregt schnatternd, aber offensichtlich erleichtert, watschelten die Küken unter die Fittiche ihrer Erziehungsberechtigten.

PM des PP Köln vom 26.04.2020

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.