Am Dienstagnachmittag (08.09.2020) beobachteten Polizeibeamte im Nürnberger Stadtteil Galgenhof ein mutmaßliches Rauschgiftgeschäft. Bei einer Kontrolle und einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurde Methamfetamin gefunden. Die zwei BtM-Händler werden nun dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Gegen 15:00 Uhr fiel zivilen Beamten in der Nähe der Allersberger Straße ein polizeibekannter Intensivtäter auf, der schon häufig mit dem Gesetz in Konflikt geraten war. Auch seine Verstrickung in die Betäubungsmittelszene war bekannt, weswegen das Verhalten des Mannes die Aufmerksamkeit der Polizisten sofort auf sich zog.

Denn vor einem Wohnanwesen wartete ein weiterer Mann auf den mutmaßlichen Drogenhändler. Nach einem kurzen Gespräch wurden beide sich offensichtlich handelseinig und der 40-Jährige Intensivtäter ließ sich aus einem Fenster im Erdgeschoss des Hauses von einer 18-Jährigen etwas herausreichen.

Der Handel „to go“ wurde durch eine für die Täter überraschende Polizeikontrolle abrupt beendet. Im Rahmen der Durchsuchung fanden sich beim Drogenhändler zwei Tütchen mit mehreren Gramm mutmaßlichen Methamfetamins. Zudem hatte er noch ein Pfefferspray und ein Messer einstecken.

Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmten die eingesetzten Beamten des Unterstützungskommandos weitere Substanzen, bei denen es sich ebenfalls um Methamfetamin handeln dürfte. Zudem hatten die Tatverdächtigen sich eine Machete und einen Schreckschussrevolver bereitgelegt.

In der Wohnung fanden sich außerdem noch eine Reihe von Fahrradteilen. Aufgrund der kriminellen Vita des 40-Jährigen geht die Polizei davon aus, dass diese aus Diebstählen stammen.

Durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde ein Haftantrag gegen beide Tatverdächtige wegen gemeinschaftlichen Handeltreibens mit Methamfetamin gestellt. Sie werden jetzt dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 09.09.2020

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