Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Zweibrücken und des Polizeipräsidiums Westpfalz:

In mehreren von der Staatsanwaltschaft Zweibrücken gemeinsam mit der Kriminaldirektion Kaiserslautern wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln geführten Ermittlungsverfahren wurden am frühen Morgen des 10. Februar 2021 mehrere Wohnungen im Bereich Kaiserslautern, dem Saarpfalzkreis sowie dem Landkreis Saarlouis von Kräften der Polizei durchsucht.

Diese Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit den bereits am 24. November 2020 erfolgten Festnahmen von elf dringend Tatverdächtigen (wir berichteten: https://s.rlp.de/-AHyY).

Insgesamt nahmen die Ermittler am Mittwoch sieben dringend Tatverdächtige im Alter von 25 bis 43 Jahren fest. An dem Einsatz waren Spezialeinheiten der Polizei aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland beteiligt. Grundlage der am Mittwoch vollzogenen gerichtlichen Anordnungen waren längerfristige Ermittlungen auch unter dem Einsatz verdeckter Maßnahmen.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, sich seit Ende 2019 zu verschiedenen Tatzeiten Betäubungsmittel – insbesondere Amphetamin, Kokain und Marihuana – beschafft zu haben, um diese im Anschluss gewinnbringend weiter zu veräußern. Im Rahmen der Durchsuchungen stellten die Beamten unter anderem etwa 20.000 Euro Bargeld, hochwertige Uhren und elektronische Geräte sicher. Alle Beschuldigten wurden widerstandslos festgenommen.

Die nunmehr festgenommenen, teils vorbestraften Männer – sechs deutsche und ein türkischer Staatsangehöriger – wurden einer Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Zweibrücken vorgeführt. Sie erließ in allen Fällen Haftbefehl. Die Beschuldigten wurden in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

PM der Staatsanwaltschaft Zweibrücken vom 11.02.2021

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