Am 11.10 2020 zog Polizeioberkommissar Ingo Stangenberg bei einem privaten Spaziergang in den Lippborger Lippewiesen eine Flaschenpost aus einem Ufergebüsch. Der heute 7-jährige Paul Ziether aus Lippstadt hatte die Flasche mit Inhalt am 26.10.2018 in Lipperode in die Lippe geworfen und wartete seitdem auf Antwort. Als sich nun in seinem „alten Kindergarten“ (Paul geht mittlerweile zur Schule) die Polizei meldete und die Flaschenpost zurückbringen wollte, war die Begeisterung nicht nur bei Paul recht hoch. So kam es, dass gestern ein „echter Polizist“ im Familienzentrum Phantasien an der Goerdeler Straße erschien. Die Kinder hatten jede Menge Fragen an den Uniformierten, die auch in aller Ruhe beantwortet wurden. Auch der Streifenwagen war für die Kinder von hohem Interesse. Vor allem aber freute sich Paul über dieses Treffen. Er hatte sich so gewünscht, dass seine Flaschenpost von jemanden gefunden würde.
Dass dieser Jemand jetzt auch noch ein Polizist war, ließ sein Kindergesicht erstrahlen. Den Brief aus der Flaschenpost versprach Paul aufzubewahren. Das von ihm gemalte Bild schenkte er dem Polizeioberkommissar. Polizeiarbeit hat manchmal auch seine schönen Seiten.

PM der KPB Soest vom 23.01.2020

Am Mittwoch gegen 14 Uhr erreichte die Polizeiwache der PI Weiden ein Notruf aus dem Tower des Flugplatzes in Latsch. Die Mitarbeiter dort hatten beobachtet, wie ein schwarzer PKW der Marke BMW querfeldein über eine angrenzende gefrorene Ackerfläche fuhr. Nach dem beinahe sofortigen Eintreffen der eingesetzten Streifenbeamten wurde der besagte PKW nur wenige Meter von einem Flurbereinigungsweg entfernt stehend angetroffen. Der 65-jährige Fahrer des BMW lag bewusstlos im versperrten Fahrzeug. Geistesgegenwärtig schlugen die Beamten die hintere linke Scheibe ein und konnten so die Fahrertür öffnen. Sofort befreiten sie den regungslosen Fahrer aus dem Fahrzeug und leisteten durch eine permanente Herzdruckmassage Erste Hilfe, bis wenige Minuten später der Rettungshubschrauber Christoph 80 und ein RTW Rettungswagen hinzukamen und die Wiederbelebung übernahmen. Unter laufender Reanimation wurde der 65-Jährige ins Klinikum Weiden verbracht, wo sein Zustand wieder stabilisiert werden konnte. Laut der behandelnden Ärzte habe der Mann sein Leben vor allem dem blitzschnellen und konsequenten Handeln der Polizeibeamten zu verdanken.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 23.01.2020

Am Mittwochnachmittag meldete sich eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses aus der Kernstadt von Büdingen bei der Polizei. Sie berichtete von ungewöhnlichen Geräuschen aus der Wohnung einer anderen Hausbewohnerin. Mehrfach habe sie ein „Mähen“ wahrgenommen. Nun sind ungewöhnliche Mitteilungen für die Polizei nicht selten, ein solcher Fall jedoch war den Beamten der Polizeistation Büdingen auch noch nicht untergekommen. Sie fuhren zum benannten Haus und erkundeten die Lage. Und tatsächlich, die Mitteilung der Anruferin bestätigte sich. Im Hausflur war ein deutliches „Mäh“
zu hören. Schnell klärte sich jedoch auf, dass es keinen Grund zur Sorge gab. In einer Wohnung lebte tatsächlich ein kleines Lämmchen. Es wurde von seiner Mutter nicht angenommen und muss mit der Flasche großgezogen werden, weshalb die Wohnungsinhaberin es vorübergehend bei sich aufgenommen hat. Nun musste die menschliche Ziehmama einmal kurz zu einem Termin und konnte ihr auf den Namen Pünktchen getauftes Lämmchen nicht mitnehmen. Das fand das Kleine natürlich gar nicht gut und rief in der Abwesenheit lautstark nach der „Mama“.
Glücklicherweise war die aber schnell wieder da und so konnten die Polizisten
vermelden: Pünktchen und Mama wohlauf, alles in Ordnung, keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Ein Foto von dem kleinen Lämmchen gibt es leider nicht, ein Fotoshooting wäre wohl eine zu große Aufregung für das Kleine gewesen.

PM des PP Mittelhessen vom 23.01.2020

Am späten Dienstagabend konnten eingesetzte Polizeibeamte ein Unglück auf der Bundesstraße 10 gerade noch verhindern.

Ein Geburtstagsgeschenk der etwas anderen Art machte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei einem 67-Jährigen gegen 23:00 Uhr. Das Geburtstagskind war gerade auf dem Nachhauseweg von seiner eigenen Feier. Dabei verlor der stark alkoholisierte Mann die Orientierung und lief auf dem linken Fahrstreifen der B10. Heraneilende Polizisten trafen den 67-Jährigen auf Höhe der Unterführung an der Kriegsstraße an. Sie brachten den alkoholisierten Mann fürsorglich nach Hause und übergaben ihn seiner Frau. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es nicht.

PM des PP Karlsruhe vom 22.01.2020

Zwei Haftbefehle vollstreckte die Gelsenkirchener Polizei am gestrigen Dienstag, 21. Januar 2019. Gegen 14 Uhr kontrollierten Polizeibeamte eine 29-Jährige auf der Bahnhofstraße in der Altstadt. Die Frau ohne festen Wohnsitz war zuvor bei einem Ladendiebstahl aufgefallen. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass gegen die 29-Jährige ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Diebstahls vorlag. Die Gesuchte wurde festgenommen. Gegen 21 Uhr nahmen Polizisten bei einer Kontrolle von verdächtigen Personen an der Feldhauser Straße in Scholven einen 31-Jährigen fest. Der Marler wurde von der Staatsanwaltschaft Essen wegen Betruges gesucht.
Nachdem er vor Ort die ersatzweise geforderte Geldstrafe von fast 1000 Euro bezahlt hatte, konnte er seinen Weg fortsetzen.

PM der POL Gelsenkirchen vom 22.01.2020

Gleich sechs Haftbefehle vollstreckte die Gelsenkirchener Polizei am vergangenen Wochenende im Stadtgebiet. Vier der sechs Festgenommenen wurden in eine Justizvollzugsanstalt oder ins Polizeigewahrsam gebracht. Am Freitag, 17. Januar, gegen 12.10 Uhr, erschien ein 24-Jähriger in der Polizeiwache Nord am Rathausplatz. Bei seiner Überprüfung stellen Polizisten fest, dass gegen den Gelsenkirchener ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bochum wegen Sachbeschädigung vorlag. Als die Beamten ihn festnehmen wollten, versuchte der 24-Jährige erfolglos zu flüchten. Da er Drogen bei sich hatte, erwartet ihn nun noch ein neues Strafverfahren. Am Samstag, 18. Januar, gegen
6.15 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte an der Wanner Straße in Bulmke-Hüllen eine 33-Jährige. Gegen die Gelsenkirchenerin lag ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Gelsenkirchen wegen Nichterscheinens zur Hauptverhandlung nach Widerstand und gefährlicher Körperverletzung vor. Am gleichen Tag, gegen 7.20 Uhr, wurde eine 30-Jährige auf der Straße Im Sundern in Schalke-Nord überprüft.
Die Gelsenkirchenerin wurde mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bochum wegen Diebstahls gesucht und musste die Beamten zu Wache begleiten. Nachdem die Gesuchte dort die geforderte Geldstrafe von fast 900 Euro bezahlt hatte, wurde sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Kurze Zeit später, gegen 8.25 Uhr, kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung an der Probst-Wenker-Straße in Horst einen 51-Jährigen, der sich an einem Auto zu schaffen gemacht hatte. Gegen den Gelsenkirchener lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Essen wegen Erschleichens von Leistungen vor. Bei einer Verkehrskontrolle am Samstagmittag, gegen 11.50 Uhr, auf der Bismarckstraße in Bulmke-Hüllen stellten die Polizisten fest, dass gegen den 36-jährigen Autofahrer ein Haftbefehl wegen Diebstahls bestand. Ebenfalls wegen Diebstahls gesucht wurde ein 37-Jähriger ohne festen Wohnsitz, den Polizisten am Samstagabend, gegen 20.50 Uhr, auf dem Festweg in Ückendorf kontrollierten. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Duisburger Staatsanwaltschaft mit einer Haftdauer von 29 Tagen vor. Da er die ersatzweise geforderte Geldstrafe von 290 Euro vor Ort bezahlen konnte, wurde er wieder entlassen.

PM der POL Gelsenkirchen vom 20.01.2020

Einem 27-jährigen Mann wurde am 19.01.2020 gegen 10:45 Uhr das verspätete Frühstück in einem Neustadter Hotel zum Verhängnis. Er hatte mehrere Haftbefehle wegen Verkehrsstraftaten offen und wurde von einem Polizeibeamten in seiner Freizeit am Buffet erkannt. Der Gesuchte wollte noch flüchten, konnte jedoch bis zum Eintreffen einer Streifenbesatzung von dem Beamten festgehalten werden. Bei ihm wurden eine geringe Menge Haschisch sowie ein Einhandmesser aufgefunden. Beides wurde sichergestellt. Der Festgenommene wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, dort hat er noch etwa 19 Monate einzusitzen.

PM der PI Neustadt/W. vom 20.01.2020

Fünf Männer im Alter von 26 bis 37 Jahren stehen im Verdacht, in der Zeit von Jänner bis Juni 2019 insgesamt 45 Einbruchsdiebstähle in Bildungseinrichtungen, Vereinslokale und Firmen begangen und einen Gesamtschaden von mehr als 310.000 Euro verursacht zu haben. Ermittler aus Niklasdorf forschten die Tatverdächtigen, in enger Zusammenarbeit mit steirischen Polizeidienststellen und dem LKA Niederösterreich, aus. Zwei der Tatverdächtigen wurden nun nach monatelanger Fahndung im Ausland festgenommen.

Bereits seit Anfang Mai 2019 ermittelten Kriminalisten des LKA Steiermark, Außenstelle Niklasdorf (LKAAst), nach einer Häufung von Einbrüchen in Schulen, Kindergärten, Vereinsgebäude und Firmenobjekte in der Steiermark sowie Niederösterreich gegen eine vorerst unbekannte Tätergruppe. Dabei brachen die vorerst Unbekannten mit äußerst brutaler Vorgehensweise gewaltsam in diverse Objekte ein (Sachschaden rund 215.000 Euro) und stahlen Bargeld, Kassen, Tresore, Laptops, Mobiltelefone, Kameras, Musikinstrumente und Zubehör im Wert von mehr als 95.000 Euro.

In der Folge nahmen Ermittler im Juni 2019 in Spital am Semmering (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) zwei Tatverdächtige im Alter von 26 und 36 Jahren auf der S6 (Semmering Schnellstraße) im Straßenverkehr fest. Im Pkw der Rumänen stellten die Beamten Diebesgut im Wert von rund 30.000 Euro sicher. Dabei handelte es sich um Musikinstrumente vom Einbruch in eine Musikschule in Bruck an der Mur (siehe Bild 01). Bei Hausdurchsuchungen nahmen Polizisten noch am selben Tag einen 37-jährigen Rumänen fest, welcher – wie sich später herausstellte – lediglich an wenigen Einbrüchen beteiligt gewesen sein dürfte und mittlerweile bereits aus der U-Haft entlassen wurde. Die Männer zeigten sich überwiegend geständig. Zudem konnten Polizisten die mittels Winkelschleifer aufgebrochenen und in der Mürz bei Kapfenberg versenkten Tresore sicherstellen, nachdem Taucher der Feuerwehr Kapfenberg diese aus dem Wasser holten.

Weitere Ermittlungen führten die Kriminalisten letztlich zu zwei weiteren Haupttätern im Alter von 28 und 32 Jahren. Die beiden bislang flüchtenden Rumänen, gegen sie gab es einen europäischen Haftbefehl, konnten nun in Rumänien festgenommen und nach Österreich ausgeliefert werden. Sie stehen im Verdacht, den Großteil der Einbrüche gemeinsam mit dem 26-Jährigen verübt zu haben, machen zum Tatvorwurf bisher jedoch keine Angaben. Beide wurden in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert, wo sich die zuerst angeführten Männer zum Teil noch in Untersuchungshaft befinden.

PA der LPD Steiermark vom 19.01.2020

Zeit: 17.01.2020 gegen 06:45 Uhr / Ort: Gerhard-Weck Straße
Ein Polizeibeamter stellte am Freitagmorgen im Bereich der St. Florianstraße sechs
unbeaufsichtigte Ponys fest. Diese bewegten sich zielstrebig in Richtung des Werdauer
Polizeireviers. Als sie auf dem Revierhof angekommen waren, verschloss der Beamte
das Tor und die Pferde durften bis zur Abholung durch den Besitzer dort verweilen.
Ausgerissen waren sie von einer Koppel in der Nähe der Königswalder Straße. Aus
welchem Grund die Vierbeiner das Polizeirevier aufsuchten bleibt unklar.

PM (auszugsweise) der PD Zwickau vom 18.01.2020

Und dann war da noch diese schöne Geschichte … Es war ein Polizist der Polizeiwache Oggersheim, der gestern einer Familie in Oppenheim eine besondere Freude bereitete. Der Schutzmann war kurz nach 13 Uhr auf dem Weg von zuhause in den Dienst. Er fuhr in Uniform mit der Bahn. Als Polizist erkennbar, wurde er von einem Fahrgast auf einen „herrenlosen“ Schulrucksack aufmerksam gemacht. Ein Schüler war weit und breit nicht zu sehen. Damit der Rucksack wieder dem Verlierer zurückgegeben werden konnte, nahm er den Rucksack mit zu seiner Dienststelle. Bei der Durchschau des Inhalts fand er dort eine Notiz mit der Aufschrift „Mama“ und eine Telefonnummer. Tatsächlich konnte er die Mutter des Schülers, die sich sehr über den Fund des Schulrucksacks freute, telefonisch erreichen. Da die Familie in der Nähe des Heimatortes des Polizisten wohnt, verabredeten sich beide am Abend. Der Kollege nahm den Rucksack nach dem Dienst mit und übergab ihn der erfreuten Mama.

PM des PP Rheinpfalz vom 17.01.2020