Der gestohlene Zwergpudel „Dusty“ konnte am Donnerstag (25.03.2021) wieder seinem 85-jährigen Frauchen übergeben werden.

Ermittlungserfolg für die Mainzer Polizei. Bereits Mitte Januar wurde der 10-jährige Zwergpudel „Dusty“, in der Holzstraße von einem bis dahin unbekannten Täter gestohlen. Die 85-jährige Hundehalterin hatte ihren Dusty während eines Einkaufs vor einem Geschäft in der Altstadt angebunden und nur für einen kurzen Moment aus den Augen gelassen. Sämtliche Ermittlungen der Beamtinnen und Beamte des Mainzer Altstadtreviers liefen zunächst ins Leere. Auch eigeninitiativ wurde von der Hundehalterin und deren Freunden die ganze Stadt abgesucht. Es wurde sogar ein Spurensuchhund eingesetzt, der die Fährte von Dusty im Bereich des Mainzer Rheinufers, kurzzeitig aufnahm, dann aber wieder verlor. Die Hundehalterin hatte im gesamten Altstadtbereich Fotos von Dusty ausgehängt, jedoch zunächst ohne Erfolg. Fast drei Monate später kam es zu einem polizeilichen Einsatz wegen einer Streitigkeit in einem Mehrfamilienhaus in der Mainzer Altstadt. Hier konnte von einer eingesetzten Polizeibeamtin ein weißer Hund wahrgenommen, aber zunächst nicht mit dem Diebstahl in Verbindung gebracht werden. Nach weiteren Ermittlungen von den Beamtinnen und Beamten des Altstadtreviers verdichteten sich Indizien, dass es sich bei dem Hund tatsächlich um Dusty gehandelt haben könnte. Weitere Ermittlungen deuteten darauf hin, dass als Dieb ein 36-jähriger Mann in Frage kommen könnte, der in der Vergangenheit bereits erheblich polizeilich in Erscheinung getreten war und der eben in dem Haus wohnhaft ist, indem ein weißer Hund gesichtet wurde. Gegen den 36-Jährigen lag nun aktuell ein Haftbefehl in einer anderen Sache vor. Als Zivilkräfte der Mainzer Kriminalpolizei am gestrigen Donnerstag den 36-Jährigen aufsuchten, um den Haftbefehl zu vollstrecken, konnte Dusty in dessen Wohnung aufgefunden und zweifelsfrei identifiziert werden. Dusty wurde im Anschluss an die überglückliche 85-jährige Hundehalterin übergeben. Der 36-Jährige Beschuldigte muss sich nun wegen einer weiteren Straftat verantworten.

PM des PP Mainz vom 26.03.2021

Stendal, Rathenow, Magdeburg – Bereits am 22. März 2021 kontrollierten Bundespolizisten gegen 19:15 Uhr in einer Regionalbahn von Rathenow nach Stendal einen 50-Jährigen. Bei der Überprüfung seiner Personalien im polizeilichen Informationssystem stellte sich heraus, dass gegen den Mann eine internationale Fahndungsnotierung vorlag. Diese besagte, dass das Heimatlandland des Gesuchten, hier Bosnien und Herzegowina, um Haft zum Zwecke der Auslieferung ersuchte. Dem 50-Jährigen werden in den Jahren 2015/2016 mehrere Gewaltdelikte in Bosnien und Herzegowina, wie unter anderem Körperverletzung und Bedrohung, zur Last gelegt.

Die Beamten nahmen den Gesuchten fest und brachten ihn zur Bundespolizei Magdeburg in das Gewahrsam. In Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt wurde die Generalstaatsanwaltschaft um Bestätigung dieses internationalen Auslieferungshaftbefehls gebeten. Mit Erfolg; am 23. März 2021 wurde der Haftbefehl bestätigt und der 50-Jährige gegen 16:00 Uhr in die Justizvollzugsanstalt Burg gebracht.

PM der BPOLI Magdeburg vom 24.03.2021

Am Sonntagnachmittag nahmen Bundespolizisten am Hauptbahnhof Koblenz einen 51-jährigen Deutschen fest.

Gegen ihn lag ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Mühlhausen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, hier Androhung Mord / Totschlag und Nötigung, vor. Ermittlungen ergaben, dass seit 2019 insgesamt mehr als 50 Verfahren gleichgelagerter Fälle gegen den wohnsitzlosen Mann anhängig sind. Des Weiteren ist er einschlägig vorbestraft und steht unter Bewährung.

Nach Vorführung beim Amtsgericht Koblenz und Beschlussfassung durch den Richter – Vollzug der U-Haft aufgrund Fluchtgefahr – wurde er zur JVA Koblenz verbracht.

PM der BPOLI Trier vom 23.03.2021

Am Samstagnachmittag (20.03.2021) ergriff ein 20-jähriger Autofahrer die Flucht vor einer Kontrolle durch eine Polizeistreife. Am Ende einer riskanten Fahrt, die mit hoher Geschwindigkeit durch den Erlanger Westen führte, nahmen Polizeibeamte den jungen Mann fest und stellten eine größere Menge Marihuana sicher.

Um kurz nach 16:30 Uhr wollte eine Streife der Verkehrspolizei Erlangen einen schwarzen BMW auf dem Büchenbacher Damm kontrollieren. Statt dem Anhaltesignal des Streifenwagens Folge zu leisten, gab der BMW Gas und fuhr über den Adenauer-Ring in Richtung Westen davon. Mit Geschwindigkeiten von deutlich über 100 km/h versuchte der Fahrer des BMW die Polizeistreife auf seiner Flucht durch die Erlanger Stadtteile Büchenbach und Kosbach abzuhängen.

Nachdem die Polizeibeamten den BMW zunächst aus dem Sichtfeld verloren hatten, leitete die Erlanger Polizei eine Fahndung nach dem flüchtenden Pkw ein, an der neben mehreren Streifen auch ein Hubschrauber der Bayerischen Bereitschaftspolizei beteiligt war. Schließlich konnten Einsatzkräfte das Fahrzeug im Bereich des Friedhofs im Stadtteil Steudach feststellen. Der 20-jährige Fahrer versuchte zwar, seine Flucht zu Fuß fortzusetzen, konnte jedoch von Polizeibeamten festgenommen werden.

Kurz vor seiner Festnahme hatte sich der Tatverdächtige einer Tasche entledigt.

Darin befand sich auch der offensichtliche Grund für die Flucht des 20-Jährigen – insgesamt rund 8 Kilogramm abgepacktes Marihuana. Die Beamten stellten sowohl das Fluchtfahrzeug als auch das aufgefundene Marihuana sicher.

Die weiteren Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Drogenkurier übernahm das Fachkommissariat für Betäubungsmittelkriminalität bei der Kriminalpolizei Erlangen. Unterdessen stellte die zuständige Staatsanwaltschaft Haftantrag gegen den 20-Jährigen. Er wurde am Sonntag einem Ermittlungsrichter vorgeführt und befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Über die Hintergründe der Tat schweigt sich der Festgenommene allerdings aus – er verweigert jegliche Aussage.

Zusätzlich zu dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz werden dem 20-jährigen Tatverdächtigen auch verkehrsrechtliche Verstöße zur Last gelegt.

Ein positiver Vortest weist darauf hin, dass er während der Fahrt unter Drogeneinfluss gestanden haben dürfte. Außerdem soll es während der Flucht vor dem Streifenwagen zur Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer gekommen sein. Aus diesem Grund ist es derzeit Gegenstand der Ermittlungen, ob der 20-Jährige hierbei auch in einen Unfall verwickelt war.

Zeugen oder Betroffene, die Angaben über gefährliche Fahrmanöver des schwarzen BMW der 8er-Reihe machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Die Verkehrspolizei Erlangen ist unter der Rufnummer 09131 760 – 414 rund um die Uhr erreichbar.

PM des PP Mittelfranken vom 22.03.2021

Um ein Haar hätte eine 83-jährige Baerlerin am Mittwoch (17. März) ihr Vermögen an falsche Polizisten verloren.

Durch wochenlange Anrufe einer unbekannten Täterin, die sich als Kriminalbeamtin ausgab, verunsichert, hatte sich die Dame bereits in der vergangenen Woche bereiterklärt, bei ihrer Bank Goldbarren zu bestellen. Diese sollte sie der angeblichen Polizei für eine „sichere Verwahrung zum Schutz vor Kriminellen“

übergeben. Am Mittwoch waren die Goldbarren endlich da und die Dame rief unter der 110 bei der Polizei an, um dort die vermeintliche Kriminalbeamtin zu sprechen. Die 83-jährige schilderte am Notruf, dass ihr Gold abgeholt werden könne. Die Beamten begriffen schnell, dass die Anruferin Opfer von Trickbetrügern geworden sein könnte. Sofort rückten Polizisten nach Baerl aus, um den Abholer abzufangen. Die Beamten nahmen einen 23 Jahre alten Verdächtigen fest und brachten ihn zur Vernehmung ins Präsidium.

Hier stellte sich heraus, dass der Mann mutmaßlich am selben Nachmittag bereits bei einem Seniorenpaar in Düsseldorf eine Abholung durchgeführt hatte. Eine 65 Jahre alte Frau und ihr 89-jähriger Mann hatten ihm eine Kiste mit Gold- und Silbermünzen übergeben, weil sie dachten, dass die Münzen der Polizei als Falle dienen sollten, um eine kriminelle Bande zu überführen.

Gegen den 23-Jährigen wird wegen des Verdachts des Betruges und des versuchten Betruges ermittelt. Die Kripo setzt alles daran, die Hintermänner der Taten ausfindig zu machen.

PM der POL Duisburg vom 18.03.2021

Klappernde Geräusche aus dem Obergeschoss eines Einfamilienhauses auf der Straße Lindemanshof veranlassten am späten Mittwochabend (17. März, 23:45 Uhr) einen Anwohner (54) dazu, die Polizei zu verständigen. Mit einem Großaufgebot aus Uniformierten, zivilen Beamten und einem Diensthund rückte die Polizei zur Einsatzörtlichkeit aus und umstellte das Haus. Im Garten entdeckten sie eine Alu-Leiter, die an ein Fenster im Obergeschoss gelehnt war. Die Scheibe des Fensters war eingeschlagen. Bei der Durchsuchung des Einfamilienhauses stellten die Polizisten fest, dass keine Einbrecher im Haus waren. Anders auf der Sonnenstraße: Dort stoppten die Beamten bei der Fahndung nach den mutmaßlichen Einbrechern zwei Männer (28 und 32), die bei der Kontrolle sichtlich nervös wurden. Neben Glasssplittern in ihrer Kleidung fanden die Ordnungshüter mit Hilfe von Diensthund Fritz, einem 4-jährigen Deutschen Schäferhund, auch noch Einbruchswerkzeug in einem nahgelegegen Gebüsch.

Ermittlungen ergaben, dass die beiden Verdächtigen nicht im Haus waren. Sie werden wegen des Verdachts des versuchten Wohnungseinbruchs am Donnerstag (18.

März) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Haftrichter vorgeführt.

PM der POL Duisburg vom 18.03.2021

Am Sonntag, dem 07.03.2021 kam es gegen 10:00 Uhr zu einem Raub im Foyer der Sparkassenfiliale Höhr-Grenzhausen. Hierbei forderte der Täter von seinem weiblichen Opfer unter Vorhalten eines Küchenmessers die Herausgabe des zuvor abgehobenen Bargeldes. Das Opfer übergab das Geld, woraufhin der Täter fußläufig in Richtung Ferbach flüchtete. Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei Montabaur führten zeitnah zur Identifizierung des mutmaßlichen Täters. Es handelt sich hierbei um einen 19-jährigen Heranwachsenden aus der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnten tatrelevante Gegenstände gefunden werden. Der junge Mann wurde widerstandlos festgenommen und legte in seiner Vernehmung ein umfangreiches Geständnis ab. Als Grund für die Tat benannte er finanzielle Probleme, die aus seiner langjährigen Drogensucht resultieren.

Der junge Mann wurde am Freitag, dem 12.03.2021, dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Koblenz vorgeführt. Ein Haftbefehl wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Koblenz erlassen. Die Untersuchungshaft wurde angeordnet und er wurde in die Jugendstrafanstalt Schifferstadt überführt.

PM der PD Montabaur vom 16.03.2021

Am frühen Donnerstagabend (11. März, 18:45 Uhr) hat ein Hinweis die Polizei zu einem Hinterhof auf der Friedrich-Engels-Straße in Marxloh geführt – dort sollten Jugendliche angeblich Drogen konsumieren und verkaufen.

Tatsächlich trafen die Beamten vor Ort einen 17-Jährigen an und fanden in einem Versteck – ein durch eine Metallplatte abgedeckter Schacht im Boden – mehrere Tütchen mit Cannabis und kleine Kunststoffbehälter mit Kokain. Der 17-Jährige trug ein Tastenhandy und knapp 300 Euro Bargeld bei sich. Die Polizisten stellten das Geld, das Handy und die Drogen sicher und nahmen den 17-Jährigen vorläufig fest. Er wird im Laufe des Freitags (12. März) auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln einem Haftrichter vorgeführt.

PM der POL Duisburg vom 12.03.2021

In den frühen Mittwochmorgenstunden (10.03.2021) nahm die Nürnberger Polizei einen 22-jährigen Mann in der Innenstadt fest. Er steht im Verdacht, zuvor einen Pkw aufgebrochen zu haben.

Kurz vor 01:00 Uhr fiel Zeugen ein Mann auf, der gerade offensichtlich einen Pkw, der am Spittlertorgraben abgestellt war, durchsuchte. Nachdem sich der Mann anschließend eilig entfernt hatte, stellten die Zeugen fest, dass die Seitenscheibe des Autos geborsten war und Glassplitter auf dem Boden lagen.

Die Zeugen verständigten die Einsatzzentrale Mittelfranken und konnten den flüchtigen Täter beschreiben. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung fiel Zivilbeamten der Nürnberger Polizei ein verdächtiger Mann auf, der sich beim Anblick eines Streifenfahrzeuges versteckte. Bei der anschließenden Kontrolle des Mannes fanden die Polizeibeamten u. a. neben mutmaßlichem Einbruchswerkzeug außerdem noch einen Geldbetrag, bei dem es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Beute handelte.

Im weiteren Verlauf der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht gegen den 22-jährigen Mann, woraufhin ihn die Polizeibeamten wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls vorläufig festnahmen. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen sowie die Spurensicherung durch. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat der Kripo Nürnberg

PM des PP Mittelfranken vom 10.03.2021

Einen erneuten Fahndungserfolg kann die Bundespolizei am Magdeburger Hauptbahnhof verzeichnen: Bereits am Sonntag, den 7. März 2021 wendete sich eine 24-jährige Frau an Bundespolizisten und gab an, dass sie gegen

12:05 Uhr in der Vorhalle des Hauptbahnhofes durch zwei Männer in ehrverletzender Weise angesprochen und sexuell belästigt wurde. Anschließend verließen die beiden Tatverdächtigen den Hauptbahnhof, zeigten den Hitlergruß und äußerten weitere rechtsradikale Sprüche. Die Beamten nahmen die Anzeige auf, betreuten die sichtlich schockierte Geschädigte und ließen sich die beiden Männer von ihr genau beschreiben. Eine Nahbereichsfahndung verlief zunächst erfolglos, jedoch konnten entsprechende Videosequenzen gesichert werden, auf denen die beiden Beschuldigten zu erkennen sind. Aufgrund dessen konnten sie am Montag, den 8. März 2021 durch einen weiteren Bundespolizisten erkannt und gestellt werden, nachdem sie sich erneut im Bahnhofsbereich aufgehalten hatten.

Es handelt sich um zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 22 und 24 Jahren.

Sie werden sich wegen Beleidigung, sexueller Belästigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 09.03.2021