Fr., 27.09.2019, 18:55 Uhr
Ein Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes sichtete einen in der Havel schwimmenden PKW. Bei Eintreffen der Polizeibeamten war das Fahrzeug bereits gesunken. Der augenscheinlich leblose Fahrer konnte durch Polizeibeamte und Rettungssanitäter aus dem PKW geborgen und anschließend reanimiert werden. Der 65-jährige Fahrzeugführer wurde schwerverletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert, sein PKW wurde durch die Feuerwehr geborgen. Bei den Rettungsmaßnahmen wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zu den Umständen des Unfalls.

PM der PD West vom 29.09.2019

Polizeiarbeit mal anders. Am Freitagnachmittag kam es zu einem nicht alltäglichen Einsatz im Stadtgebiet Lichtenfels. Durch den Rettungsdienst wurde mitgeteilt, dass eine 25-Jährige Mutter aufgrund von gesundheitlichen Problemen vorübergehend ins Krankenhaus eingeliefert werden muss. Für ihre Kinder im Alter von 2 und 3 Jahren wisse sie keine Betreuung. Die Polizeibeamten nahmen daraufhin die Geschwister an der Wohnadresse in ihre Obhut. Mit „Bestechung“ in Form von Schokolade und Teddybären wurde die Laune der Kinder aufgeheitert. Durch eine gute Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Lichtenfels konnte Freitagabend bereits eine Pflegefamilie organisiert werden, die die Kinder nun vorübergehend aufnimmt.

PM der PI Lichtenfels vom 28.09.2019

Mehrere Buntemetalldiebstähle im Bereich der Landespolizeiinspektion Suhl beschäftigten seit Juni 2019 die Suhler Kriminalpolizeiinspektion. Am 16.06.2019 und 17.06.2019 brachen bis dato unbekannte Täter auf einen Schrottplatz in Merkers ein und entwendeten in einem Zeitraum von über drei Stunden hinweg ca. 15 Tonnen Buntmetall, davon allein 10 Tonnen Kupfer im Gesamtwert von ca. 60.000 Euro. Die Täter waren mit mehreren Kleintransportern am Tatort, um das Diebesgut abtransportieren zu können. Nur ein paar Tage später brachen Unbekannte auch in einen Recyclinghof in der Straße „Schöne Aussicht“ in Zella-Mehlis ein und nahmen 6 Tonnen Buntmetall, davon 4 Tonnen Kupfer mit. Der entstandene Schaden betrug ca. 25.000 Euro. Die Suhler Kriminalpolizei übernahm in allen drei Fällen die Ermittlungen und konnte nach kurzer Zeit Taten in Zusammenhang bringen. Nicht nur im hiesigen Bereich, auch über die Landesgrenze hinaus im unterfränkischen Landkreis Haßberg waren die Täter aktiv. Bezugnehmend auf die gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg vom 26.09.2019 durchsuchten die Ermittler der Suhler Kriminalpolizeiinspektion am Mittwoch mehrere Objekte in Halle (Saale) und konnten umfangreiches Beweismaterial sicherstellen. Drei Tatverdächtige im Alter von 28, 30 und 42 Jahren wurden vorläufig festgenommen und gegen weitere fünf mutmaßliche Bandenmitglieder im Alter von 21 bis 44 Jahren wird gegenwärtig ermittelt. Bei den Tätern handelt es sich ausschließlich um rumänische Staatsbürger. Gegen einen 28-Jährigen erließ die Staatsanwaltschaft Bamberg einen Haftbefehl. Die anderen Männer wurden auf Weisung der Staatsanwaltschaft nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen der Suhler Kriminalpolizei dauern an.

PM der LPI Suhl vom 27.09.2019

). Im April und im Juni 2019 hatten Unbekannte von einer Haßfurter Firma mehrere Tonnen Metall entwendet. Im Zuge umfangreicher Ermittlungen kristallisierte sich eine mutmaßliche Diebesbande aus Sachsen-Anhalt als tatverdächtig heraus. Am Mittwoch kam es zu einer groß angelegten Durchsuchungsaktion im Bereich Halle. Es gab mehrere vorläufige Festnahmen.

Die Diebstähle im unterfränkischen Landkreis Haßberge hatten sich am 21. April und am 10. Juni 2019 ereignet. Bei einem weiteren Diebstahlsversuch am 20. Juli 2019 blieben die Täter erfolglos. Betroffen war immer dieselbe Firma in der Carl-Zeiß-Straße in Haßfurt, von deren Gelände tonnenweise Metall im Gesamtwert von über 50.000 Euro entwendet wurde. Die Täter verluden ihre Beute auf Fahrzeuge. Ihnen gelang es zunächst, unerkannt zu entkommen.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt übernahm in der Folge die weiteren Ermittlungen, die stets in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg geführt wurden. Hierbei ergaben sich Erkenntnisse zu weiteren Taten der gesuchten Gruppierung, die unter anderem in Thüringen begangen wurden. Die Spur führte schließlich in den Raum Halle und einer dort ansässigen, mutmaßlichen Diebesbande. Die Staatsanwaltschaft Bamberg erwirkte insgesamt acht Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnungen und Gewerbeobjekte im Stadtgebiet Halle und dem Saalekreis, die am Mittwoch im Rahmen einer groß angelegten Aktion vollzogen wurden. Im Einsatz befanden sich zahlreiche Polizeikräfte aus Sachsen-Anhalt, aber auch mehrere Kriminalpolizeibeamte aus Schweinfurt und Suhl.

Bei den Durchsuchungen wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Auch Diebesgut, das wohl aus einem anderen Diebstahl stammt, fiel in die Hände der Einsatzkräfte. Drei Tatverdächtige im Alter von 28, 30 und 42 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Gegen fünf weitere mutmaßliche Bandenmitglieder im Alter zwischen 21 und 44 Jahren wird ermittelt. Bei allen Beschuldigten handelt es sich um rumänische Staatsangehörige.

Gegen den 28-jährigen Festgenommenen hat die Staatsanwaltschaft Bamberg inzwischen einen Haftbefehl wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls erwirkt. Die übrigen vorläufig festgenommenen Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt, da der zuständige Ermittlungsrichter den Erlass eines Haftbefehls mangels dringenden Tatverdachts abgelehnt hat.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt prüft nun gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bamberg sowie den Behörden in Sachsen-Anhalt und Thüringen auch, ob den Tatverdächtigen weitere ähnlich gelagerte Diebstähle im Bundesgebiet nachgewiesen werden können.

PM des PP Unterfranken vom 26.09.2019

Zwei Polizeibeamte des 4. Reviers haben Donnerstagmorgen einen bewusstlosen Mann in Gaarden reanimiert. Der 35-Jährige kam anschließend zur weiteren Beobachtung in ein Krankenhaus.

Ein Passant informierte gegen 06:30 Uhr die Polizei, als ihm der scheinbar schlafende Mann in einem Gebäudeeingang in der Augustenstraße aufgefallen war. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der Mann kaum noch Puls hatte und auch auf äußere Reize keine Reaktion zeigte. Sie forderten unmittelbar einen Notarzt an und begangen mit der Reanimation. Der zwischenzeitlich eingetroffene Rettungsdienst führte die Reanimation fort. Der 35-Jährige konnte erfolgreich wiederbelebt werden und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

PM der PD Kiel vom 26.09.2019

Nach einer am Freitagabend begangenen „Schwarzfahrt“ im IC 2213 auf der Strecke Düsseldorf nach Koblenz wurde ein 27-jähriger Somalier von einer Streife der Bundespolizei im Hbf Koblenz kontrolliert.

Gegen ihn lagen zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und Essen wegen Diebstahls und Erschleichen von Leistungen mit einer Gesamtfreiheitsstrafe von 60 Tagen vor.

Weiterhin fünf anhängige Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Diebstahl, Erschleichen von Leistungen, Beleidigung und unerlaubtem Aufenthalt sowie zu guter Letzt zwei Schengen-Fahndungen von der Schweiz und den Niederlanden.

Im Rahmen der Mitnahme zur Dienststelle verhielt sich der Mann unkooperativ, aggressiv und wehrte sich gegen die Maßnahme, so dass er gefesselt wurde. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,25 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er zur JVA Koblenz verbracht.

PM der BPOLI Trier vom 23.09.2019

Die Bundespolizei nahm in der Nacht zu Donnerstag vier Männer vorläufig fest, nachdem diese einen Regionalzug großflächig besprüht hatten. Ein Polizeihubschrauber unterstützte dabei.

Gegen 1 Uhr bemerkten Zivilfahnder der Bundespolizei verdächtige Personen im Bereich des Bahnhofs Wustermark. Ein angeforderter Polizeihubschrauber konnte drei Männer beobachten, die eine abgestellte Regionalbahn auf mehr als 200 Quadratmetern besprühten.
Nach der Tat verließ das Trio gemeinsam mit einem vierten Mann, der augenscheinlich als Warnposten fungierte, mit zwei Fahrzeugen den Tatort. Bundespolizisten stoppten beide Autos kurz darauf.

Bei der anschließenden Festnahme versuchte ein 31-Jähriger aus dem Auto zu flüchten, konnte jedoch überwältigt werden. Der Brandenburger zog sich dabei eine leichte Verletzung am Kinn zu und kam zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus. Der Zug wurde aufgrund der großflächigen Besprühung ausgesetzt.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Störung öffentlicher Betriebe und gemeinschädlicher Sachbeschädigung gegen die 29, 31, 35 und 41 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen ein und stellte diverse Sprühutensilien sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Männer aus Leipzig und Potsdam auf freien Fuß.

PM der BPOLD Berlin vom 19.09.2019

Ein sichergestelltes Wohnmobil sowie ein festgenommener Tatverdächtiger sind am Sonntag das Ergebnis gelungener polizeilicher Zusammenarbeit zwischen Polen und Sachsen gewesen. Das fabrikneue Fahrzeug im Wert von etwa 128.000 Euro war zwischen Freitag und Samstag in Neugersdorf an der Adam-Ries-Straße entwendet worden.

Beamte der Polizeistation Zltoryja unterzogen das Fahrzeug in Jadwisin einer Kontrolle. Dabei stellten sie fest, dass die Sächsische Polizei im Schengener Informationssystem nach dem Hymer gefahndet hatte. Die polnischen Ordnungshüter reagierten sofort und für den 44-jährigen polnischen Lenker klickten die Handschellen.

Die Soko Kfz ermittelt weiter in diesem Fall, um die Hintergründe aufzuklären. Nach Abschluss der kriminaltechnischen Arbeit wird der Eigentümer sein Wohnmobil wieder zurück erhalten.

PM der PD Görlitz vom 16.09.2019

In enger Zusammenarbeit mit der Kölner Justiz weht seit Ende August „ein neuer Wind“ am Ebertplatz. Das spüren zunehmend Kunden wie Dealer. Seit dem Tötungsdelikt am 25. August hat die Polizei mehr als 80 Mal gegen mutmaßliche Käufer und Verkäufer ermittelt und acht Drogenhändler festgenommen. Drei von ihnen gingen in Untersuchungshaft. Beamte in Zivil erkennen inzwischen ein neues Phänomen auf dem Platz, das eher die potentiellen „Kunden“, meist Kölner, betrifft: Sie laufen zunehmend irritiert und suchend umher und gehen dann unverrichteter Dinge wieder weg, weil sie keinen Dealer entdecken.

Und wenn doch ein Geschäft abgewickelt wird, ist die Gefahr groß, dass die Polizei eingreift – so auch am späten Samstagabend (14.
September) gegen 23 Uhr, als ein ziviler Ermittler beobachtete, wie ein 27-Jähriger aus Guinea ein Plastiktütchen in einem Blumenbeet am Platz versteckte. Anschließend sahen der Beamte und hinzugerufene Kollegen, wie der Mann Kontakt zu mutmaßlichen Käufern hatte und einem ein Tütchen übergab.

Kurz darauf griffen die Polizisten ein, nahmen den Beschuldigten vorläufig fest und räumten seinen „Bunker“ im Blumenbeet leer –
Ausbeute: Elf Tütchen mit Marihuana. Bei der Personenüberprüfung stellte sich heraus, dass der Asylbewerber wegen Handels mit Betäubungsmitteln am Ebertplatz gerade erst eine sechsmonatige Haftstrafe abgesessen hatte und vor einem Monat aus der Haft entlassen worden war. Seitdem war er bereits zweimal wieder wegen Drogenhandels polizeilich aufgefallen. Ein Haftrichter schickte ihn nun erneut in Untersuchungshaft.

PM der POL Köln vom 16.09.2019

Im Laufe der vergangenen Nacht wurden von der Polizeiinspektion Saarbrücken – Stadt mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei, der Verkehrspolizei und weiteren Polizeidienststellen in der Innenstadt von Saarbrücken intensive Personen¬ und Fahrzeugkontrollen durchgeführt. Dabei waren auch Zivilfahnder in der City unterwegs.

Insgesamt 68 Polizeibeamte sorgten für ein Mehr an Sicherheit auf öffentlichen Wegen und Plätzen, an denen es in der Vergangenheit häufig zu Straftaten und Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung gekommen ist.
Im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft mit der Landeshauptstadt Saarbrücken waren auch Kontrollteams des Ordnungsamtes mit der Berufsfeuerwehr Saarbrücken, des Zolls, des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz sowie der Unteren Bauaufsicht am Einsatz beteiligt. Diese wurden von Polizeibeamten bei ihren Gaststättenkontrollen u. a. in Shisha-Bars unterstützt und abgesichert.
Auch die Ausländerbehörde war mit im Einsatz. Sie konnte mir ihren Kenntnissen und Fähigkeiten die umfangreichen Personenüberprüfungen hilfreich unterstützen.

Eine Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Saarbrücken begleitete die polizeilichen Maßnahmen.

Die Bilanz der Kontrollen zog die Polizei am frühen Morgen: In dem siebenstündigen Einsatz wurden 318 Personenkontrollen durchgeführt. Es wurden 16 Strafverfahren (6x Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, 4x Fahren ohne Fahrerlaubnis, 3x Trunkenheitsfahrt, 1x Beleidigung, 1x Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, 1x Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz) seitens der Polizei eingeleitet. In 35 Fällen werden Verstöße als Ordnungswidrigkeiten verfolgt (3x Waffengesetz – Mitführen eines Schlagstocks/Einhandmessers, 32x Straßenverkehrsrecht).

Bei den Gaststättenkontrollen von Zoll und Ordnungsamt wurden in den 14 betroffenen Lokalen vor allem Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz, aber auch steuerrechtliche Verstöße und Zuwiderhandlungen gegen den Jugendschutz und die Spielverordnung geahndet. Aufgrund von überschrittenen Grenzwerten wurde der weitere Betrieb der Wasserpfeifen in einer Shisha-Bar komplett untersagt.

Wie bereits in vergangenen Einsätzen lässt sich die gute Zusammenarbeit der Landeshauptstadt mit Kräften des Ordnungsamts und der Feuerwehr, des Landesamts für Umwelt und Arbeitsschutz, der Ausländerbehörde und des Zolls, die sich engagiert an dem Einsatz der Polizei in Saarbrücken beteiligten, herausstellen.

PM der PI Saarbrücken Stadt vom 15.09.2019