Beamte der Bundespolizei haben am Samstagmorgen (08.06.2019) gegen 07:30 Uhr einen 25-Jährigen am Hauptbahnhof in Ulm festgenommen. Die Polizeibeamten kontrollierten zuvor die Identität des deutschen Staatsangehörigen im Rahmen einer Personenkontrolle.
Hierbei stellte sich heraus, dass gegen den Wohnsitzlosen ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Memmingen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte vorlag. Der augenscheinlich alkoholisierte Mann wurde im Anschluss einem Haftrichter vorgeführt, welcher letztlich den Haftbefehl in Vollzug setzte. Eine Streife der Bundespolizei verbrachte den 25-Jährigen daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt.

PM der BPOLI Stuttgart vom 11.06.2019

Am Pfingstsonntag (09.06.2019) wurde die Landespolizei von einer Mitarbeiterin eines polnischen Hotels in Swinemünde informiert, dass eine 71-jährige Dame vermisst wird, die mit einem Bademantel bekleidet ist und gesundheitliche Probleme hat.
Zu diesem Zeitpunkt wurde angenommen, dass sich die Dame u. a. über den Strand in Richtung der Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin bewegen könnte. Aus diesem Grund wurde unmittelbar nach Eingang der Meldung eine Streifenbesatzung zur Suche am Strand, an der Promenade und in den Waldgebieten eingesetzt. Diese Besatzung war mit dem neuen Einsatzfahrzeug UTV unterwegs. Auch weitere Streifenbesatzungen der Landespolizei suchten nach der vermissten Person. Dabei wurden sie durch Kräfte der Bundespolizei unterstützt.
Kontakt zur polnischen Polizei und zur Wasserwacht wurde ebenfalls aufgenommen.

Als dann der Hinweis eines Bürgers einging, dass er eine halbe Stunde zuvor eine ältere Dame in Heringsdorf sah, konzentrierten sich die Fahndungsmaßnahmen auf den Bereich Heringsdorf. Kurze Zeit später konnte die Besatzung des UTV die ältere Dame am Strand auf Höhe der Jugendherberge Heringsdorf feststellen und wohlbehalten an die Mitarbeiterin übergeben.

Bereits wenige Tage nach der Übergabe des Fahrzeuges an die Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers Heringsdorf kann die Polizei damit auf den ersten großen Erfolg im Rahmen der Suche nach einer vermissten Person verzeichnen.

Regelmäßig kommt es an den Stränden zu Sachverhalten mit vermissten Personen, darunter vor allem mit Kindern. Auch flüchtige Straftäter nutzen als Fluchtwege den Strand sowie Wald- und Wiesenwege. Hierbei mussten Polizisten teilweise kilometerlange Fußwege mit voller Einsatzausrüstung zurücklegen, da die herkömmlichen Einsatzfahrzeuge für dieses Terrain nicht ausgelegt sind. Die Polizeiinspektion Anklam testet seit letzter Woche ein neues Geländefahrzeug. Die Beamtinnen und Beamten auf der Insel Usedom nutzen ein sogenanntes UTV (Utility-ATV) mit Elektroantrieb im Rahmen eines Pilotprojektes für einen Zeitraum von vier Monaten und erhoffen sich damit, eine Lücke in der Einsatzbewältigung schließen zu können.

PM der PI Anklam vom 11.06.2019

Am Samstagnachmittag, 08.06.2019, hatten aufmerksame Passanten einen 5-jährigen Jungen entdeckt, der ganz allein im Columbus Center in der Bremerhavener Innenstadt unterwegs war. Als die Helfer dem Jungen ihre Unterstützung anboten, äußerte dieser mit niemandem außer der Polizei mitzugehen.

Eine Polizeistreife wurde dann auch verständigt und diese begleitete den Jungen zur Polizeiwache. Zeitgleich mit der veranlassten Durchsage im Einkaufszentrum ging bei der Polizei der Notruf einer Frau ein, die ihren 5-jährigen Neffen als vermisst meldete. Schon bald konnten die Suchenden zusammengebracht werden.
Während der Wartezeit erhielt der Junge von den Polizisten ein dickes Lob für sein vorbildliches Verhalten gegenüber fremden Personen.

Diesen Vorfall nimmt die Ortspolizeibehörde Bremerhaven zum Anlass darauf hinzuweisen, alle Kinder so zu erziehen, dass sie jederzeit aufmerksam gegenüber fremden Menschen sind und sich im Notfall der Polizei anvertrauen.

PM der POL Bremerhaven vom 10.06.2019

Am Sonntagmorgen (09.06.) gegen 06:10 Uhr kam es im Chattenring in Rüsselsheim-Bauschheim zu einer versuchten schweren Brandstiftung. Durch das Bespritzen mit einer brennbaren Flüssigkeit geriet ein Rollladen im Erdgeschoss des Mehrparteienhaus in Brand. Der aufsteigende Rauch drang durch das gekippte Fenster in das Innere der Wohnung und löste die Rauchmelder aus, sodass die Wohnungsmieter rechtzeitig geweckt wurden. Die rasch anrückenden Feuerwehren aus Rüsselsheim und Bauschheim konnten ein Ausbreiten des Brandes verhindern. Erste Ermittlungen am Brandort führten zu Hinweisen zu einem 36-jährigen Tatverdächtigen, der im Zuge der eingeleiteten Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, in Bauschheim festgenommen werden konnte. Durch die Vielzahl der Fahndungskräfte geriet der Flüchtige dermaßen unter Druck, dass er seinen Standort telefonisch der Polizei mitteilte und sich widerstandslos festnehmen ließ. Am Gebäude entstand geringer Sachschaden. Verletzt wurde niemand Die Hintergründe der Tat dürften nach ersten Erkenntnissen im familiären Umfeld zu suchen sein. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Festgenommene, der zunächst einer psychiatrischen Klinik zugeführt wurde, wird sich in einem Strafverfahren zu verantworten haben.

PM des PP Südhessen vom 09.06.2019

Am frühen Samstagabend meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer eine Entenfamilie auf der Bundesstraße 256 in Fahrtrichtung Straßenhaus. Kurz vor dem Tunnel Rengsdorf watschelten die Tiere entlang der Betonmauer. Nachdem der Verkehr durch die eingesetzten Polizeibeamten zunächst verlangsamt wurde, konnte die Entenfamilie nach kurzzeitiger Sperrung der Bundesstraße aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.

PM der PD Neuwied/Rhein vom 09.06.2019

In der Nacht zu Freitag vollstreckten Bundespolizisten in Angermünde mehrere Haftbefehle.
Gegen Mitternacht kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen Pkw im Stadtgebiet von Angermünde. Bei der Überprüfung der Personalie des 31-jährigen polnischen Beifahrers ermittelten die Bundespolizisten, dass gegen ihn fünf Haftbefehle vorlagen.
Das Amtsgericht Kerpen verurteilte den Gesuchten im Juli 2017 wegen Gewaltstraftaten zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr.
Bereits sechs Monate zuvor verurteilte ihn dieses Gericht zu einer Geldstrafe von 1240 Euro oder ersatzweise 124 Tages Freiheitsstrafe.
Ein weiterer Haftbefehl erging im August 2018, nachdem ihn das Amtsgericht Dorsten wegen Erschleichens von Leistungen zu einer Geldstrafe von 1800 Euro oder ersatzweise 180 Tagen Freiheitsstrafe verurteilte.
Des Weiteren liegen gegen den 31-Jährigen zwei Untersuchungshaftbefehle der nordrhein-westfälischen Amtsgerichte Dorsten und Kerpen wegen sexueller Nötigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte vor.
Die Bundespolizisten brachten den Mann zum Antritt seiner Haftstrafe in eine nahegelegene Justizvollzugsanstalt.

PM der BPOLD Berlin vom 07.06.2019

Am 5. Juni 2019, gegen 13:15 Uhr führte RevInsp Andreas Richter der Polizeiinspektion Korneuburg im Stadtgebiet von Korneuburg eine Fußstreife durch. In der Donaustraße kam ihm eine Frau mit einem Kleinkind in den Armen, sowie einem weiteren Kind daneben herlaufend, entgegen, rief lautstark um Hilfe und gab an, dass das von ihr getragene Kind keine Luft bekommen würde.
Tatsächlich konnte der Beamte bemerken, dass das Kind zwar aufgeregt nach Luft schnappte, offensichtlich aber keine Atmung bzw. Sauerstoffzufuhr erfolgte. Aufgrund des offensichtlich lebensbedrohlichen Zustandes und der Nähe zum Krankenhaus (nur etwa 500 Meter) nahm der Beamte das Kind an sich und lief zum Landesklinikum. Dort angekommen, verbrachte er das Kind sofort in die Notfallambulanz, wo er das anwesende Personal auf die Situation aufmerksam machte und sich auch gleich mit dem Kind in den Schockraum begab, wo schließlich vom Krankenhauspersonal mit den medizinischen Sofortmaßnahmen begonnen und das Kind so gerettet werden konnte.
Nach der Erstbehandlung erfolgte die Überstellung des Kindes in das SMZ Ost zu weiteren Untersuchungen. Vermutlich dürfte ein spontan aufgetretener epileptischer Anfall der Auslöser für die Atemnot gewesen sein.

Nach Rücksprache mit der Mutter ist das Kind wieder wohlauf und dürfte, auch aufgrund des raschen Handelns des Beamten, den Zwischenfall unversehrt überstanden haben.

PA der LPD Niederösterreich vom 06.06.2019

Eine Streife der Bundespolizei rettete heute Mittag einen kleinen Hund aus dem Gleisbereich in Troisdorf.

Gegen 11:30 Uhr fiel den Bundespolizisten in der Wendeanlage Troisdorf ein kleiner Hund ins Auge, der sich neben den befahrenen Gleisen befand und offensichtlich seinem Besitzer entlaufen war. Bei Erblicken der Beamten, floh der kleine Vierbeiner in ein dorniges Gebüsch. Zum Glück ist einer der Bundespolizisten selbst Hundebesitzer und konnte den Hund einfühlsam „in Gewahrsam“ bringen.

Die Polizisten ermittelten den Besitzer, der seinen Hund nach kurzer Gefährdeansprache glücklich wieder in die Arme schloss

PM der BPOLD St. Augustin vom 04.06.2019

Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt:

Polizeibeamte haben am Montagabend (03.06.2019) einen 17 Jahre alten Jugendlichen festgenommen, der im Verdacht steht, einen 17-jährigen Passanten auf der Rosensteinbrücke beraubt zu haben und in einen Kindergarten an der Memeler Straße eingebrochen zu sein. Der Tatverdächtige traf zusammen mit einem Begleiter gegen 19.30 Uhr auf der Rosensteinbrücke auf den ihm flüchtig bekannten 17-Jährigen. Nach einem kurzen Gespräch forderte der Tatverdächtige die Herausgabe des am Finger getragenen Ringes. Nachdem der Bekannte dies verweigerte, schlug der 17-Jährige auf ihn ein, zog ihm den Ring vom Finger und flüchtete zusammen mit seinem Begleiter. An der Memeler Straße beobachtete ein Zeuge gegen 21.00 Uhr, wie ein zunächst unbekannter Mann in einen Kindergarten einbrach und alarmierte die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten war der Tatverdächtige bereits geflüchtet. Den Ermittlungen zufolge schlug der Einbrecher Glastüren ein und durchsuchte Schränke.
Nachdem er vom Zeugen offenbar gestört worden war, ergriff er die Flucht. Die weiteren Ermittlungen führten schnell auf die Spur des 17 Jahre alten Tatverdächtigen. Beamte nahmen ihn gegen 23.00 Uhr an seiner Wohnadresse fest. Die Ermittlungen, insbesondere zu Komplizen und ob der 17-Jährige für weitere Straftaten in Betracht kommt, dauern an. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass der Beschuldigte bereits am 01.06.2019 einen bewaffneten Raubüberfall in Bad Cannstatt begangen haben könnte. Der türkisch-deutsche Tatverdächtige wurde im Laufe des Dienstags (04.06.2019) mit Haftbefehlsantrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem zuständigen Richter vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte.

PM des PP Stuttgart vom 04.06.2019

Allein am vergangenen Wochenende haben Einsatzkräfte der Bundespolizei an den Ruhrgebietsbahnhöfen in Essen und Dortmund fünf Personen festgenommen, die mit Haftbefehlen gesucht wurden. Ein 25-jähriger serbischer Staatsangehöriger wurde wegen Hehlerei gesucht. Da er eine Geldstrafe von 290 Euro nicht zahlen konnte, hat er nun ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 29 Tagen zu verbüßen.
Einem 46-jährigen Deutschen erging es ähnlich, auch er konnte eine geforderte Geldstrafe in Höhe von 380 Euro, wegen Betruges, nicht begleichen und ging für 38 Tage in Haft. Ein 24-jähriger polnischer Staatsangehöriger hingegen wurde wegen Sachbeschädigung gesucht. Der Mann hat eine 20-tägige Freiheitsstrafe zu verbüßen, da er die geforderte Summe von 200 Euro nicht zahlen konnte. Wegen Erschleichen von Leistungen wurde ein 19-jähriger deutscher Staatsangehöriger ersatzweise für 120 Tage in die JVA eingeliefert. Er wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro verurteilt, die er jedoch ebenfalls nicht zahlen konnte. Mit einem Untersuchungshaftbefehl wurde ein 49-jähriger deutscher Staatsangehöriger gesucht. Er soll in Gelsenkirchen versucht haben ein Auto aufzubrechen. Da der Mann nicht zu seiner Hauptverhandlung erschien, ist er zur Festnahme ausgeschrieben worden. Der 49-Jährige wurde heute dem Haftrichter vorgeführt.

PM der BPOLD St. Augustin vom 03.06.2019