Immer wieder kommt es in Bad Dürkheim und den angrenzenden Gemeinden, sowohl in Einkaufsmärkten als auch im Innenstadtbereich, zu sogenannten Taschen- und Trickdiebstählen. Vorrangig am Tag, greifen die meist unbekannten Täter unbemerkt zu und lassen ihre Opfer oft ratlos zurück. Meist stehen die Taten im Zusammenhang mit Einkäufen der Opfer in Supermärkten, Drogerien oder Bekleidungsgeschäften. Dabei haben es die Täter hauptsächlich auf die Portemonnaies oder Mobiltelefone abgesehen, die sie insbesondere aus Taschen, Rücksäcken und Einkaufswagen entwenden. Am 01.07.2021 und am 07.07.2021, in der Zeit zwischen 08.30 – 12.30 Uhr, werden Polizeibeamte der Polizei Bad Dürkheim sowie des Präventionsberatungszentrums Ludwigshafen in verschiedenen Einkaufsmärkten in Bad Dürkheim und Wachenheim die Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema Taschen-/Trickdiebstähle sensibilisieren und mit diesen das direkte Gespräch suchen. Interessante Informationen zu diesem Thema finden sie auch unter https://s.rlp.de/693pv

PM der PI Bad Dürkheim vom 30.06.2021

Ganz unbürokratisch haben Polizei und Stadt Kaiserslautern am Montagnachmittag einer Seniorin im Stadtgebiet geholfen, die sich in einer misslichen Lage befand. Die Dame hatte sich aus Versehen aus ihrer Wohnung ausgesperrt und kam nicht mehr hinein. Ein städtischer Mitarbeiter wurde darauf aufmerksam und informierte die Polizei.

Zusammen mit einer Streife konnte er helfen: Er parkte sein Fahrzeug nah am Gebäude und kletterte mit Hilfe eines Polizeibeamten über das Fahrzeugdach zum geöffneten Küchenfenster im ersten Obergeschoss. Von dort konnte er in die Wohnung steigen und die Tür von innen öffnen – so dass die Seniorin wieder in ihre Räume kam…

PM des PP Westpfalz vom 29.06.2021

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (23./24. Juni) hat die Duisburger Polizei in den Stadtteilen Rheinhausen und Hochfeld gezielt Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen kontrolliert. Bei diesem Schwerpunkteinsatz ging den Ordnungshütern eine 30-Jährige ins Netz, die an ihrem Skoda Fabia französische Kurzzeitkennzeichen angebracht hatte, die für den vorübergehenden Fahrzeuggebrauch in Frankreich gedacht sind. Da die Eigentumsverhältnisse des Wagens am Einsatzort nicht zu klären waren und sich die 30-Jährige in Widersprüche verwickelte, stellten die Beamten den Skoda sicher.

Kurz darauf gerieten zwei Pkw mit polnischen Kennzeichen ins Visier der Kontrolleure: In beiden Wagen stapelten sich elf originalverpackte Benzinrasenmäher, zu deren Herkunft die Fahrzeugführer keine Angaben machen konnten. Hier stellten die Polizisten die gesamte Wagenladung sicher, da die Kartons offensichtlich mit Lieferscheinen unterschiedlicher und erfundener Adressaten versehen waren.

Insgesamt überprüften die Beamten 77 Personen und fertigten zwölf Strafanzeigen wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Hehlerei, der Urkundenfälschung sowie Verstößen gegen das Pflichtversicherungs- und Kraftfahrzeugsteuergesetz. Darüber hinaus wurden neun Verwarngelder und sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen fällig – unter anderem wegen mangelnder Kindersicherung, Handybenutzung am Steuer und fehlender Umweltplakette.

Zur nachhaltigen Bekämpfung der Clankriminalität wird die Dusburger Polizei auch zukünftig Kontrollen im Straßenverkehr und an relevanten Orten im Stadtgebiet vornehmen. Hierbei sollen Verstöße aller Art konsequent geahndet und Erkenntnisse zu Clanstrukturen und Vermögensverhältnissen gewonnen werden.

PM der POL Duisburg vom 25.06.2021

Die Polizei hat am Mittwochabend (23. Juni, 21 Uhr) zwei Einbrecher (30, 40) auf der Friedrich-Ebert-Straße vorläufig festgenommen. Sie waren in ein Mehrfamilienhaus eingebrochen, dass gerade saniert wird. Eine Zeugin hatte das beobachtet und den Notruf gewählt. Als die Streifenwagen eintrafen waren beide Verdächtige noch im Gebäude. Einer von ihnen versuchte mit einer Baustellenlampe als Beute zu flüchten. Doch mit Badeschlappen an den Füßen hatte er gegen die Polizisten keine Chance. Die Beamten nahmen die Einbrecher vorläufig fest und erstatteten eine Anzeige wegen des besonders schweren Diebstahls. Nach den Vernehmungen durften die Männer die Polizeiwache wieder verlassen.

PM der POL Duisburg vom 24.06.2021

Am vergangenen Montag, 21.06.2021 gingen der Polizeiinspektion Trier gleich zwei gesuchte Straftäter ins Netz, die zuvor per Haftbefehl gesucht worden waren. Bei dem ersten Fall befand sich ein Polizeibeamter eigentlich in der Mittagspause und auf dem Weg zu seinem verdienten Mittagessen, als ihm im Bereich des Hauptbahnhofes der Gesuchte auffiel und dieser kurz darauf gemeinsam mit einer unterstützenden Streife festgenommen werden konnte. In den frühen Abendstunden dann wurde eine Radstreife in der Innenstadt auf einen rasanten Radfahrer aufmerksam, der sich folglich einer Kontrolle zu unterziehen hatte.

Dabei wurde festgestellt, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Nur eine halbe Stunde später wäre er vermutlich nicht kontrolliert worden, denn dann wäre das Radfahren in der Fußgängerzone erlaubt gewesen. Beide Festgenommenen werden in nächster Zeit ausgiebig Gelegenheit haben, sich ihrer Untaten bewusst zu werden, da sie sich nunmehr in der Justizvollzugsanstalt befinden.

PM der PD Trier vom 22.06.2021

Die Polizistinnen und Polizisten der Bundespolizeiinpektion Kaiserslautern hatten letztes Wochenende viel zu tun.

Insgesamt wurden 34 Fahndungstreffer vermerkt, darunter drei vermisste Mädchen und drei vermisste Jungen, die in Gewahrsam genommen wurden. Zwei Haftbefehle konnten vollstreckt werden, ein 57-jähriger Algerier konnte durch seine Verwandten vor der Justizvollzugsanstalt, durch Zahlung der Geldstrafe in Höhe von 900 Euro, bewahrt werden. Weniger Glück hatte ein 40-jähriger Pole, der die Strafe in Höhe von ca. 900 Euro nicht bezahlen konnte und damit die nächsten 58 Tage in der Justizvollzugsanstallt Rohrbach verbringen wird. Insgesamt wurden 32 Strafverfahren, aufgrund des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Straßenverkehrsgesetz (Fahren ohne Führersschein), Waffengesetz, wegen sexueller Nötigung, Hausfriedensbruch, Körperverletzung, Beleidigung, Unterschlagung, Erschleichen von Leistungen, Sachbeschädigung und Diebstahl, eingeleitet. Des weiteren wurde ein Zippo Feuerzeug mit einem Hakenkreuz sichergestellt und ein Strafverfahren gegen den Besitzer wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen eingeleitet. Im Raum Schifferstadt wurden Kinder festgestellt, die nach ersten Erkenntnissen Steine auf die Gleise legten und sich damit in Lebensgefahr gebracht haben. Nach Feststellung wurden die Kinder und Eltern auf die Gefahren an Bahnanlagen hingewiesen. Die Beamtinnen und Beamten waren auch an diversen Rettungsmaßnahmen im Zuständigkeitsbereich beteiligt.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 21.06.2021

Der Staatsanwaltschaft Duisburg ist am Mittwoch (16. Juni) gemeinsam mit der Polizei und dem Zoll ein Schlag gegen organisierten Menschenhandel gelungen. Im Rahmen eines seit über einem Jahr bei der Staatsanwaltschaft und der Polizei geführten Ermittlungsverfahrens konnten neun Hauptbeschuldigte im Alter von 31 bis 51 Jahren, davon fünf Frauen, ausgemacht werden. Die Beamten vollstreckten fünf zuvor erwirkte Haftbefehle.

Durch akribische Ermittlungsarbeit haben die Beamten der unterschiedlichen Behörden ein bandenmäßig geführtes Personen- und Firmengeflecht in der Logistikbranche ausgehebelt. Konkret geht es um Straftaten des Menschenhandels zur Ausbeutung der Arbeitskraft, Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsgeld, Verstöße gegen Sozialabgaben, Dokumentenfälschung und Geldwäsche – der Schaden liegt im Millionenbereich.

Die Beschuldigten sollen innerhalb eines sehr komplexen Netzwerks Arbeiter vornehmlich aus der Ukraine, Georgien und der Republik Moldau angeworben haben.

Die Menschen wurden zum Teil mit gefälschten Dokumenten ausgestattet und als vermeintliche EU-Bürger dem Arbeitsmarkt zugeführt. Je nach Auftrag wurden sie beispielsweise für Lagerarbeiten, Be- und Entlang von Containern, Inventurarbeiten oder Warenverräumung in der Getränkebranche eingesetzt.

Reisekosten, Geld für Arbeitskleidung und überteuerte Mieten für Monteurswohnungen in absolut desolaten und menschenunwürdigen Zuständen wurden von den Arbeitern teils bar kassiert, als Schulden in Rechnung gestellt oder direkt vom Lohn abgezogen. Lohn erhielten die Arbeiter – wenn überhaupt – in bar. Die Arbeiter sind wegen der Illegalität und der Schulden direkt nach der Ankunft in Deutschland in ein Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem „Arbeitgeber“ geraten.

Gegen 6:30 Uhr begannen die Durchsuchungen in vier Wohnungen und zwei Firmensitzen in Duisburg, einer Firma in Kempen sowie einer Wohnung in Hamburg.

An diesen Maßnahmen waren zusätzlich das LKA Hamburg, sowie Mitarbeitende des Sonder- und Außendienstes und des Ausländeramtes der Stadt Duisburg beteiligt.

Die Polizisten stellten Geschäftsunterlagen, Handys, Computer sowie rund 18.000 Euro Bargeld sicher. Der Zoll sichert derzeit weitere Vermögenswerte. Insgesamt leiteten die Beamten weitere 150 Ermittlungsverfahren wegen des illegalen Aufenthalts ein.

Die Ermittlungskommission wertet jetzt die sichergestellten Unterlagen und Datenträger aus.

PM der POL Duisburg vom 16.06.2021

Während des Überwachungsfluges eines Bundespolizeihubschraubers an den Bahnanlagen bemerkte die Besatzung am Sonntagmorgen, den 13. Juni 2021, gegen 01:40 Uhr eine Personengruppe am Haltepunkt Gröbers, welche eine Schallschutzwand mit Graffiti besprühte. Die Piloten informierten die zuständige Bundespolizeiinspektion Magdeburg. In der Zwischenzeit entfernten sich die Tatverdächtigen mit drei Fahrzeugen von dem Tatort. Mit der Unterstützung von angeforderten Landespolizisten des Polizeireviers Saalekreis konnten die Bundespolizisten die Fahrzeuge auf der Bundesstraße 6, Nähe Benndorf stoppen. Insgesamt stellten die Einsatzkräfte hierbei 11 Männer im Alter zwischen 16 und 27 Jahren fest. Es wurden sämtliche Identitäten aufgenommen und die Personen sowie die Fahrzeuge durchsucht. Dabei kamen insgesamt 30 Spraydosen, Graffiti-Vorlagen, Arbeitshandschuhe mit Farbanhaftungen, eine geringe Menge vermutlich Cannabis sowie ein Messer mit einer Klingenlänge von 10,5 Zentimetern zum Vorschein. Sämtliche Gegenstände wurden sichergestellt. Für die weitere strafprozessuale Sachbearbeitung wurden alle elf Deutschen zur Dienststelle der Bundespolizei am Hauptbahnhof Halle mitgenommen. Hier wurden dann auch die Smartphones, ein Tablet sowie ein USB-Stick, welche bei den Personen aufgefunden wurden, als Beweismittel beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Männer die Dienststelle wieder verlassen. Die Nachweise bezüglich der Täterschaft der einzelnen Personen ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Bundespolizei.

Insgesamt besprühten die Personen eine Fläche von 36 Quadratmetern. Es wurden Anzeigen wegen Sachbeschädigung sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz gefertigt.

PM der BPOLI Magdeburg vom 14.06.2021

Am 11.06.2021 um 20:47 Uhr, meldet die Marktleitung des Pennys in der Prinzregentenstraße ein dreijähriges Mädchen aus Ludwigshafen, welches seine Mutter suche. Durch die Polizeibeamten konnte vor Ort zunächst der Stiefvater ausfindig gemacht werden. Gemeinsam wurde das Mädchen der -sichtlich erleichterten- Mutter übergeben. Das Mädchen wollte ursprünglich seine Oma, die im gleichen Mehrfamilienhaus wohnt, besuchen. Kurzerhand entschloss sich das Mädchen einen Ausflug durch den „Hemshof“ zu machen. Alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon.

PM des PP Rheinpfalz vom 12.06.2021

Nur wenige Minuten nach einem Raubdelikt im Nürnberger Stadtteil Sündersbühl nahmen Polizeibeamte der Inspektion Nürnberg-West am frühen Freitagmorgen (11.06.2021) den mutmaßlichen Täter fest. Die Tatbeute wurde ebenfalls sichergestellt.

Gegen 01:30 Uhr lief der 51-jährige spätere Geschädigte auf dem Gehweg in der Rothenburger Straße. Etwa auf Höhe der Holzschuherstraße kam ein ihm unbekannter Mann auf ihn zu und fragte ihn, was sich in der mitgeführten Tasche befinde. Der 51-Jährige ging nicht näher darauf ein und wollte seinen Weg fortsetzen.

Unvermittelt griff der zunächst unbekannte Täter zu, entriss dem Opfer schließlich die mitgeführte Stofftasche und flüchtete in Richtung Pferdemarkt.

Der 51-Jährige, der unverletzt blieb, bat einen am nahegelegenen Taxistand wartenden Taxifahrer um Hilfe und verständigte anschließend die Polizei.

Die Einsatzzentrale Mittelfranken leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Räuber ein. Nur wenige Minuten später trafen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West einen Mann in Tatortnähe an, dessen Aussehen mit der detaillierten Personenbeschreibung übereinstimmte. Als er die Streifen sah, flüchtete er, konnte jedoch eingeholt und festgenommen werden. Im Rahmen einer Absuche des Fluchtweges fanden Einsatzkräfte schließlich eine Tasche, in der sich auch das mutmaßliche Diebesgut, ein Laptop im Wert von mehreren hundert Euro, befand.

Der 20-jährige Tatverdächtige wurde daraufhin zur Dienststelle gebracht. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von rund einem Promille. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen sowie die Spurensicherung durch. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen des Verdachts des Raubes ermittelt.

Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei.

PM des PP Mittelfranken vom 11.06.2021