Am 26. November musste ein Reisender am Flughafen Frankfurt wiederbelebt werden, nachdem er vor der Sicherheitskontrolle im Flugsteig C ohnmächtig zusammenbrach. Er schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf, woraufhin seine Vitalfunktionen aussetzten.
Zwei Bundespolizisten bemerkten die lebensbedrohliche Situation des Fluggastes und begannen sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Mit Hilfe eines Defibrillators konnte der Mann schließlich ins Leben zurückgeholt werden. Nach Eintreffen des flughafeneigenen Rettungsdienstes übernahm der Notarzt alle weiteren Maßnahmen. Der Arzt machte deutlich, wie wichtig der schnelle Einsatz des Defibrillators in einer solchen Situation ist, um den Patienten vor dem plötzlichen Herztod zu bewahren. Der 47-jährige Deutsche wurde ins Klinikum Frankfurt Höchst verbracht, welches er bereits am nächsten Tag verlassen konnte.
Mehr als 130 halbautomatische Defibrillatoren (AED) hat der Flughafenbetreiber in den Terminals 1 und 2 des Frankfurter Flughafens so installiert, dass sie innerhalb einer Minute von jedem Punkt aus erreicht werden können.

PM der BPOLD Flughafen Frankfurt am Main vom 29.11.2019

Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt:
Polizeibeamte haben am Dienstag (26.11.2019) zwei Männer im Alter von 21 und 22 Jahren festgenommen, die im Verdacht stehen, mindestens seit Frühjahr diesen Jahres mit Rauschgift gehandelt zu haben. Durch umfangreiche Ermittlungen kamen die Beamten auf die Spur der beiden Männer.
Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass die Tatverdächtigen gemeinsam in mehreren Hundert Fällen Kokain vorwiegend aus einem Gebäude in der Stuttgarter Innenstadt verkauft haben. In diesem Zusammenhang vollstreckten die Beamten am
17.07.2019 mehrere Durchsuchungsbeschlüsse. Die gegen die Männer erlassenen Haftbefehle konnten zunächst nicht vollstreckt werden, da sich die beiden offenbar auf der Flucht befanden. Polizeibeamte deckten durch intensive Maßnahmen die Aufenthaltsorte der Tatverdächtigen auf, da die beiden offenbar nach Stuttgart zurückkehrten und ihren Handel fortsetzten. Die Beamten nahmen daraufhin die Männer am Dienstagnachmittag gegen 12.30 Uhr im Bereich der Böblinger Straße fest. Bei der Festnahme führte der 22-Jährige über 100 verkaufsfertige Portionen an mutmaßlichem Kokain mit. Bei zwei weiteren Wohnungsdurchsuchungen in Stuttgart-Süd und in Sindelfingen fanden die Ermittler rund 550 Gramm mutmaßliches Kokain, fast vier Kilogramm Haschisch, Streckmittel, zwei Schreckschusswaffen sowie mehrere Tausend Euro Bargeld, welches offenbar aus den Drogengeschäften stammt. Die gegen die beiden algerischen Tatverdächtigen bereits erlassenen Haftbefehle wurde am Mittwoch (27.11.2019) von einem Richter bestätigt und in Vollzug gesetzt.

PM des PP Stuttgart vom 27.11.2019

Ohne Widerstand und glücklicherweise auch ohne ernsthaft Verletzte endete eine spektakuläre Festnahme am heutigen Dienstag in Viersen.
Die Polizei erhielt gegen 10:00 Uhr einen Hinweis, wonach sich ein mit Haftbefehl gesuchter 27-jähriger Mann im Wohnhaus seiner Eltern aufhalten solle.
Nach Schellen erblickten die Einsatzkräfte durch die Glasscheibe der Haustür einen Mann, der seinerseits wohl die Einsatzkräfte erkannt und sich wieder ins Haus zurückgezogen hatte, ohne die Tür zu öffnen. Die Einsatzkräfte, die derweil das Haus umstellt hatten, sahen, wie dieser Mann durch ein Fenster im Erdgeschoss die Flucht durch den Garten antreten wollte. Diese Idee begrub er, als er die Polizisten erblickte. Mittlerweile war die Mutter des Gesuchten wohl erwacht und öffnete den Einsatzkräften die Tür. Sie gab an, alleine im Haus zu sein, ihr Sohn sei nicht da. Letztendlich war der Gesuchte durch ein Dachfenster im zweiten Obergeschoss auf das Dach geflüchtet. Als er auf demselben Weg wieder zurück ins Haus wollte und an seinem Ausstiegsfenster Einsatzkräfte erblickte, flüchtete er erneut über das Schrägdach auf ein Vordach. Der Aufforderung, stehen zu bleiben, kam der junge Mann nicht nach. Vielmehr kletterte er waghalsig an einer Dachrinne auf ein etwa drei Meter darunter befindliches, nur etwa 20 cm breites Mäuerchen in einer Höhe von etwa 3 Metern über dem Boden. Da ein Verfolgen sowohl für sie Einsatzkräfte als auch für den Flüchtenden zu gefährlich gewesen wäre, begaben sich die Einsatzkräfte zurück ins Haus, um auf „normalem“ Weg die Verfolgung des Mannes fortzusetzen. Beim Sprung durch das Fenster zurück ins Haus riss ein Polizist versehentlich einen Heizkörper ab. Das Wasser ergoss sich ins Haus. Die Absperrkräfte nahmen derweil die Verfolgung des Mannes in Richtung Freiheitsstraße auf. Ein zu Fuß nacheilender Polizist lieh sich für die Verfolgung das Fahrrad eines zufällig vorbeikommenden Passanten.
Leider verfing sich bei der strammen Fahrt der Fellüberzug des Sattels in der Kette und beschädigte das Schaltwerk des Mountainbikes so sehr, dass die weitere Verfolgung zu Fuß erfolgen musste. Natürlich wird dem Mann der Schaden ersetzt werden. Die mit Einsatzfahrzeugen nacheilenden Einsatzkräfte wurden dann auch noch auf der Freiheitsstraße geblitzt, konnten den Gesuchten aber letztendlich dort im Grünstreifen widerstandslos festnehmen. Der 27-jährige, der ohne Schuhe unterwegs und mit zahlreichen Kratzern und viel Erde versehen war, nahm es mit Humor. Er hätte nicht mehr damit gerechnet, dass die Polizisten ihn noch bekommen würden.

PM der KPB Viersen vom 25.11.2019

Das sprichwörtliche „Licht ins Dunkle“ haben Polizeibeamte nach einem nicht ganz alltäglichen Notruf am Freitagabend (22.11.) gebracht.
Kurz vor 18 Uhr hatte das Telefon bei der Leitstelle geklingelt, mit einer verzweifelten Stimme am anderen Ende, die um Hilfe bat. Weil das Licht in der Wohnung nicht mehr funktionierte wusste sich ein 95 und 93 Jahre altes Ehepaar in seiner Verzweiflung nicht anders zu helfen und hatte die 110 gewählt. Nicht umsonst. Sofort machten sich die Ordnungshüter auf dem Weg zu dem alten Paar, setzten die herausgesprungene Sicherung wieder ein und verhalfen so dem Abend der Eheleute zu einem guten Ende.

PM des PP Südhessen vom 25.11.2019

Staatsanwaltschaft Ravensburg und Polizei teilen mit:

Die Staatsanwaltschaft in Ravensburg und die Kriminalpolizei in Biberach ermitteln derzeit gegen fünf junge Männer aus dem Kreis Biberach wegen eines mutmaßlichen Sexualdelikts.

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei berichten, sollen die fünf Männer zwei Mädchen mit Alkohol und Drogen wehrlos gemacht haben. Drei der Verdächtigen sollen dann eine 14-Jährige vergewaltigt haben. Nach umfangreichen Ermittlungen konnten die fünf Verdächtigen jetzt identifiziert werden. Gegen die drei Hauptverdächtigen ergingen Haftbefehle.

Die Mädchen, 13 und 14 Jahre alt, hatten sich am Abend des 12. November mit den Männern getroffen, so die Erkenntnisse der Behörden. Sie hatten sich demnach mit ihnen am späten Abend verabredet. Drei der Verdächtigen sollen die Mädchen dann an einem vereinbarten Treffpunkt abgeholt haben. Sie sollen in eine Gemeinde im Kreis Biberach gefahren und in einer Garage zwei weitere Männer getroffen haben.
Dort, so die Erkenntnisse der Ermittler, sollen die Fünf die 14-Jährige zunächst mit Alkohol, dann mit Rauschgiften willensunfähig gemacht haben. Einen sexuellen Übergriff habe die 13-Jährige verhindern können. Die 14-Jährige aber sei von drei Männern vergewaltigt worden, so die bisherigen Ermittlungserkenntnisse. Am nächsten Tag erfuhren die Eltern davon und erstatteten Anzeige bei der Polizei.
Die leitete sofort umfangreiche Ermittlungen ein. So gelang es, zunächst drei, später fünf Verdächtige zu ermitteln. Am Mittwoch durchsuchten Polizeibeamte die Wohnungen der Fünf sowie die Garage. In der Garagen fanden die Ermittler noch etwa 180 Gramm Marihuana und Amphetamin. Weiteres Rauschgift entdeckten sie in den Wohnungen der Verdächtigen. Gegen diesen 32-Jährigen und zwei 20 und 19 Jahre alten Männer erließ der zuständige Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg Haftbefehle. Die wurden am Mittwoch vollstreckt, die Männer sitzen jetzt in Justizvollzugsanstalten. Die beiden anderen Verdächtigen, 27 und 34 Jahre alt, sehen den Ermittlungen auf freiem Fuß entgegen. Diese weiteren Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern derzeit noch an.

PM des PP Ulm vom 25.11.2019

Zivilfahndern der Bundespolizei fiel am Samstag, den 23. November 2019, gegen 16.00 Uhr, ein 18-Jähriger auf, der im Verdacht steht, bereits am 14.11. im Hauptbahnhof einen Rucksack bzw. aus einer Parfümeriefiliale Parfüm im Wert von 500 EUR entwendet zu haben. Personalien zu der Person lagen nicht vor, lediglich Fahndungsbilder.

Bei ihm befand sich noch eine zweite Person, wie sich später herausstellen sollte, ein ebenfalls 18-jähriger Mann. Die Bundespolizeibeamten informierten, nachdem sich die beiden Personen Richtung Hauptwache aufgemacht hatten, ihre Kollegen der Frankfurter Polizei, die sich nun ebenfalls in die Maßnahmen einbrachten.

Zunächst konnte man beobachten, wie die beiden Personen sich ins Allerheiligenviertel begaben und dort einen mitgeführten Rucksack deponierten.
Anschließend führte sie ihr Weg zielstrebig zu einem Kaufhaus auf der Zeil, wo man Parfüm entwendete. Hierbei wurden sie von den durch die Fahnder informierten Ladendetektiven festgenommen.

Nachdem sie das Kaufhaus wieder verlassen hatten, wurden sie weiter beobachtet.
An der Hauptwache versuchten sie einen Taschendiebstahl. Während einer der beiden tatverdächtigen 18-Jährigen die Hand in die Tasche steckte, schirmte der andere die Tat vor der Öffentlichkeit durch seinen Körper ab. Offensichtlich fand man jedoch nichts Wertvolles und ließ von seinem Opfer ab.

Einer der 18-Jährigen begab sich nun zurück ins Allerheiligenviertel, wo er sich mit zwei Männern, 66 und 24 Jahre alt, traf. Diesen übergab er den zuvor deponierten Rucksack, in dem sich zwei hochpreisige Winterjacken und zwei Parfums im Wert von zusammen etwa 750 EUR befanden. Das Stehlgut wurde im Wagen des 66-Jährigen deponiert, der in der Albusstraße geparkt stand.

Schließlich trafen sich die beiden 18-Jährigen auf der Zeil wieder, wo sich noch ein 22-Jähriger dazugesellte. Dieser führte bereits zu diesem Zeitpunkt eine Tasche mit Elektroartikeln mit sich. Mit seiner Tasche begab sich der 22-Jährige ins Allerheiligenviertel, wo er sich ebenfalls mit dem 66- und dem 24-Jährigen traf, um seine Tasche zu übergeben. Bei dem Versuch, die Tasche im Wagen zu deponieren, wurden die drei Männer festgenommen.

Zur gleichen Zeit befanden sich die beiden 18-Jährigen weiter auf Diebestour.
Ihre Festnahme erfolgte auf der Zeil, wo sie aus einem Geschäft zwei hochwertige Hartschalenkoffer (im Wert von etwa 1.500 EUR) entwendet hatten.

Die Ermittlungen, wegen Diebstahls und Hehlerei, werden fortgesetzt.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 24.11.2019

Am Freitag den 22. November 2019 lud die Landespolizeidirektion Kärnten ins Kulturhaus der
Gemeinde Frauenstein in Kraig zu einem Benefizkonzert. Der Spendenerlös des Abends kommt
einem schwer erkrankten Polizisten im Bezirk St. Veit an der Glan zu Gute.
Neben Personen des öffentlichen Lebens waren auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen sowie
Musikbegeisterte der Einladung von Landespolizeidirektorin Mag. Dr. Michaela Kohlweiß zu dieser
Veranstaltung gefolgt.
Gestaltet wurde das Konzert von der Polizeimusik sowie dem Polizeichor Kärnten. Die Polizeimusik
spielte neben klassischen Stücken, wie Johann Strauss, auch Zeitgenössisches von Rainhard Fendrich.
Mit dem Potpourri „TV-Kultabend“ brachte die Polizeimusik Titelmelodien bekannter Fernsehserien
der 1980er- und 1990er-Jahre in Erinnerung. Der Polizeichor präsentierte sich international und
spannte den gesanglichen Bogen von „Tebe Poem“, einem altrussischem Kirchengesang von Dimitri
Stepanowitsch Bortnjanski bis nach Süditalien. Mit „Funiculì, Funiculà“ wurde recht schwungvoll eine
heute nicht mehr existente Standseilbahn auf den Vesuv besungen.
Im Anschluss an das Konzert konnten sich die vielen Besucherinnen und Besucher bei einer kleinen
Agape über das Konzerterlebnis austauschen.

PA der LPD Kärnten vom 23.11.2019

Gestern war ein aufregender Morgen für den kleinen dreijährigen Maxim aus Neustrelitz: Er ist wie jeden Morgen um 06:15 Uhr mit seinem kleinen Laufrad zusammen mit Papa Chris von Zuhause (Höhenstraße) aus in Richtung Kita Abenteuerland (Strelitzer Chaussee) gefahren. Da Mama Babett das Familienauto für den Weg zur Arbeit braucht, fahren nämlich Maxim und Papa Chris jeden Morgen mit Laufrad und Fahrrad zur Kita Abenteuerland.
Polizeioberkommissar Ino Nattermann ist als Präventionsbeamter im Polizeihauptrevier Neustrelitz tätig und fährt täglich gegen 06:15 Uhr und 06:30 Uhr die Strelitzer Chaussee entlang, um zum Dienst zu fahren. Dabei ist ihm in den vergangenen Wochen das auffällige Duo (Maxim und Papa Chris) aufgefallen.
Der kleine Mann ist dabei stets vorschriftsmäßig mit Helm und sehr guter Beleuchtung neben seinem Papa gefahren und hat trotz seiner kleinen Beine doch mächtig Gas gegeben. An der roten Ampel wurde vorschriftsmäßig angehalten und dabei konnte unser Kollege Ino auch gut beobachten, wie Maxim hoch zu seinem Papa schaute, um mit ihm zu sprechen. Ino beobachtete das ein paar Tage und war beeindruckt von dem kleinen Flitzer.
Also nahm Ino Kontakt zu der Kitaleitung Abenteuerland auf und erfragte, ob es einen kleinen Jungen gibt, der jeden Morgen gegen 06:30 Uhr mit Laufrad und Papa in die Kita kommt. Das Ergebnis erfreute Ino sehr, denn die Kitaleitung konnte den Kontakt zu den Eltern herstellen.
Die Eltern Babett und Chris waren sehr stolz und glücklich über die geplante Aktion der Polizei. Wir haben mit den Eltern abgesprochen, dass wir am Freitagmorgen zwischen 06:15-06:30 Uhr Maxim und Papa Chris bei der Kita erwarten und Maxim sich dann in ein Polizeiauto setzen und auch das Blaulicht anschalten darf. Zudem haben wir natürlich einen Polizeiteddy besorgt, um Maxim zu loben und auch zu danken, da er mit seinen noch jungen drei Jahren ein tolles Vorbild für alle anderen Verkehrsteilnehmer ist.
Heute früh war es dann soweit: Die Polizeibeamten Ino und Diana, zwei Journalisten und natürlich die Kitaleitung haben ab 06:10 Uhr gespannt auf dem Parkplatz der Kita gewartet. Wir wollten die Beiden natürlich nicht verpassen.
Um 06:20 Uhr war es dann soweit. Ganz weit in der Ferne konnte man zwei Lichter erkennen. Ein Licht weiter unten, welches sehr stark leuchtete und ein Licht weiter oben, welches etwas schwächer leuchtete und immer ein wenig hin und herschwankte (weil Papa ja sehr langsam fahren muss). Die Aufregung bei uns steigerte sich immer mehr. Wir haben nun auch schon Mama Babett gesehen, die extra mit dem Auto gekommen ist, um bei der Aktion dabei sein und danach weiter zur Arbeit fahren zu können.
Als Maxim dann bei uns war, hat es ihm die Sprache verschlagen. Er war zunächst sehr verunsichert, wieso denn die Polizei hier steht und zwei Männer Fotos von ihm machen. Das war ihm gar nichts. Er versteckte sich am Bein von Papa. Das wiederum war sehr niedlich. Auch als Ino das Blaulicht einschaltete oder sich Maxim ins Auto setzen konnte, entspannte er sich nicht richtig. Stattdessen sagte Maxim dann zu Papa, dass er sich ja das Polizeiauto angucken soll. Naja, irgendwo ist das ja auch verständlich gewesen – es war früh am Morgen und für so einen kleinen Mann auch sehr aufregend.
Wir sind also mit in die Kita gegangen, um die Geschenke zu übergeben. Und siehe da, Maxim taute langsam auf. Ein Lächeln war nun immer dabei. Als Ino dann auch noch den Polizeiteddy rausholte, war Maxim überglücklich. Auch die Fotografen haben ihn jetzt nicht mehr gestört. Für Mama und Papa gab es natürlich auch ein paar Kleinigkeiten, schließlich gehen die Beiden ja als gutes Vorbild voran und zeigen Maxim, wie man sich richtig im Straßenverkehr verhält.
Zum Abschluss hat Maxim jedem die Hand gegeben und ist dann ganz stolz wie ein Großer mit seinem Teddy in den Gruppenraum gegangen. Durch das Fenster konnten wir noch beobachten, wie Maxim den größeren Kindern gegenüber überglücklich seinen Teddy präsentiert hat.
Am Ende haben uns die Eltern noch erzählt, dass Maxim gar nicht genug bekommen kann von der Polizei und Polizeiautos. Der Polizist gehört auch zu seinen zwei Lieblingsberufen – Maxim möchte nämlich Arzt oder Polizist werden. Wir sind gespannt.

PM der PI Neubrandenburg vom 23.11.2019

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaften Kiel und Lübeck sowie des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein

Am 21.11. vollstreckten Beamte der Ermittlungsgruppe „Recall“ des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein (LKA) zwei Haftbefehle der Amtsgerichte Kiel und Ahrensburg und nahmen zwei 28 und 22-jährige Männer in Bremen fest.
Insgesamt wurden bei dem Einsatz, an dem insgesamt 44 Beamte des LKA Schleswig-Holstein und des Polizeipräsidiums Bremen beteiligt waren, die Wohnungen der beiden Männer sowie weiterer 4 Tatverdächtiger durchsucht. Den beiden Festgenommenen wird vorgeworfen, als Mitglieder einer Bande drei Geldabholungen bei lebensälteren Geschädigten in Kiel und Ahrensburg durch falsche Polizeibeamte organisiert und durchgeführt zu haben. Die Täter erlangten dabei insgesamt 61.000 Euro. Den Geschädigten wurden in Telefonanrufen aus Callcentern in der Türkei Gefahren-Szenarien vorgetäuscht, wonach ihr Erspartes durch bevorstehende Einbrüche bzw. untreue Mitarbeiter von Geldinstituten bedroht sei. Durch diese seit 2015 bekannte Masche werden vorwiegend ältere Menschen dazu gebracht, höhere Geldbeträge bei ihrer Bank abzuheben und es anschließend an der Haustür oder in der Nähe des Wohnortes einem vermeintlichen verdeckten Ermittler zu überlassen. Einer der festgenommenen Männer soll die Abholungen auf Weisung anderer Bandenmitgliedern organisiert und das erbeutete Bargeld von den beauftragten Geldabholern in Empfang genommen zu haben. Der Löwenanteil ist an die Hintermänner in der Türkei geflossen. Der zweite Festgenommene steht im Verdacht, in den Fällen als Geldabholer vor Ort agiert zu haben. Den vier weiteren Tatverdächtigen wird vorgeworfen, u.a. als Fahrer bei den Geldabholungen beteiligt gewesen zu sein. Die beiden Festgenommenen wurden dem Amtsgericht Bremen vorgeführt. Dort wurden die Haftbefehle verkündet. Beide befinden sich nun in Untersuchungshaft. Bei den Durchsuchungen wurden diverse Beweismittel sichergestellt, die nunmehr kriminaltechnisch ausgewertet werden.
Die größtenteils sehr aufwändigen Ermittlungen führten in jüngster Vergangenheit immer wieder zu Festnahmen von Logistikern und Abholern. Teilweise konnten sogar hohe Bargeldbeträge sichergestellt werden, die bestimmen Geschädigten zuzuordnen waren. Es handelt sich überwiegend um Organisierte Kriminalität, die im deutschsprachigen Raum verübt wird. Gegen eine Reihe von Tatverdächtigen in der Türkei bestehen internationale Haftbefehle diverser Justizbehörden.

PM des LKA Schleswig-Holstein vom 22.11.2019

Ein Bahnreisender landete gestern Abend gegen 20:00 Uhr unfreiwillig auf dem Abstellgleis am Hbf Koblenz. Dabei sollte seine Reise in Saarbrücken enden. Was war passiert? Am Hbf Mainz stieg der 23Jährige irrtümlich statt in die Bahn ins heimatliche Saarbrücken in die am gleichen Bahnsteig abfahrenden Bahn nach Koblenz. Der indische Student, der während der Fahrt mit Kopfhörern Musik hörte, bemerkte den Fauxpas nicht und wähnte sich im richtigen Zug. Erst als sich das Zugabteil immer weiter leerte, dann das Licht ausgeschaltet wurde, und die Türen sich nicht mehr öffnen ließen, wurde das Problem für den Passagier offensichtlich. Doch der clevere Student wusste sich zu helfen: Er wählte die Notrufnummer 112 und schilderte der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Koblenz in englischer Sprache, dass er gegen 18:00 Uhr am Hbf Mainz in einen Zug gestiegen war, er seinen gegenwärtigen Aufenthaltsort nicht kenne und die Türen des Zuges verschlossen sei. Die daraufhin von der Feuerwehrzentrale verständigte Notfallleitstelle Frankfurt/Main informierte die Bundespolizeiinspektion (BPOLI) Trier. Aufgrund der geschilderten Reiseangaben und einer Fahrplanrecherche ermittelte die Leitstelle der BPOLI Trier einen inzwischen in Koblenz abgestellten Zug als möglichen Aufenthaltsort des Verschollenen. Eine Streife des Bundespolizeireviers Koblenz nahm über die bekannte Handynummer Kontakt zu dem Eingeschlossenen auf und konnte ihn in einer abgeschlossenen Wageneinheit im Bereich der Gleise 34/35 lokalisieren. Die Bundespolizisten befreiten den jungen Mann aus seiner misslichen Lage und brachten ihn, nach kurzer Befragung, zum richtigen Zug in Richtung Saarbrücken.

PM der BPOLI Trier vom 20.11.2019