Bei einer Personenkontrolle eines 50-Jährigen am gestrigen Vormittag (04.10.2021) am Bahnhofsplatz fand eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte eine größere Menge Heroin. Der Mann wurde festgenommen, das Rauschgift sichergestellt.

Gegen 10:15 Uhr unterzogen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte einen 50-Jährigen einer Personenkontrolle am Bahnhofsplatz.

Da sich der Mann bereits im Vorfeld und auch bei der Kontrolle auffällig verhielt, durchsuchten ihn die Polizisten und wurden fündig. Der 50-Jährige hatte mehrere kleine Portionen Heroin, die mutmaßlich zum Weiterverkauf verpackt waren sowie mehrere Hundert Euro Bargeld dabei.

Eine anschließende Wohnungsdurchsuchung brachte noch weitere Beweismittel ans Tageslicht. Unter anderem wurden mehrere Tausend Euro Bargeld sowie Rauschgiftutensilien sichergestellt.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Der 50-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Illegalen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 05.10.2021

Am Sonntag, den 3. Oktober 2021 wurde die Bundespolizei in Halle gegen 16:00 Uhr durch die Zugbegleiterin eines Regionalexpresses, der auf der Strecke Magdeburg – Halle eingesetzt war, über einen Reisenden informiert, der keinen Fahrausweis bei sich führte. Bei Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof Halle stand eine Streife der Bundespolizei bereit und übernahm den Mann. Die sich anschließende fahndungsmäßige Überprüfung der Personalien des 45-jährigen Letten ergab gleich drei Fahndungsvermerke: Sowohl die Staatsanwaltschaft Berlin, als auch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ersuchten die aktuelle Adresse des Mannes wegen mehrerer begangener Diebstähle.

Zudem wurde er durch die Staatsanwaltschaft Bielefeld per Vollstreckungshaftbefehl gesucht. Hiernach wurde er am 31. März 2021 rechtskräftig durch das Amtsgericht Bielefeld wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe von 1480 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 74 Tagen verurteilt. Da der Mann bisher nur 60 Euro der Geldstrafe beglichen hatte und sich auch dem Haftantritt, trotz ergangener Ladung, nicht gestellt hatte, erging der Haftbefehl im September 2021 über den offenen Betrag von 1420 Euro plus 229,04 Euro sonstiger Kosten oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 71 Tagen. Die Bundespolizisten eröffneten ihm den Haftbefehl und nahmen ihn fest.

Da er die Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Zudem beanzeigten ihn die Bundespolizisten wegen der aktuell begangenen Leistungserschleichung. Die beiden ersuchenden Behörden wurden über den neuen Aufenthaltsort des Mannes schriftlich in Kenntnis gesetzt.

PM der BPOLI Magdeburg vom 04.10.2021

Am Donnerstag, den 30. September 2021 führten Beamte der Bundespolizeiinspektion Magdeburg von 13:00 bis 20:00 Uhr Schwerpunktfahndungen auf den Zügen der Bahnstrecken Magdeburg – Burg, Köthen – Halle/Saale und Halle/Saale – Bitterfeld sowie auf den zugehörigen Bahnhöfen durch. Dabei kontrollierten die eingesetzten Beamten der Bundespolizei gegen 14:30 Uhr am Westausgang des Hallenser Hauptbahnhofes auch eine 22-Jährige. Sie gab an, keine Dokumente bei sich zu haben und wirkte während der Kontrolle sehr unruhig und berauscht. Die Frage, ob sie verbotene Substanzen mit sich führte, bejahte die Deutsche und verwies auf ihre Bauchtasche, in der sie angab, Heroin mit sich zu führen. Zur Feststellung der Identität und Durchsuchung der Person und ihrer mitgeführten Sachen nahmen die Bundespolizisten die Frau mit zur Dienststelle am Hauptbahnhof. Bei der Durchsuchung fanden die Bundespolizisten eine geringe Menge von vermutlich Heroin sowie vier Spritzen mit Drogenanhaftungen und zwei Kanülen. Die Sachen wurden sichergestellt. Die Frau machte mündliche Angaben zu ihren Personalien. Ein Abgleich der Daten im polizeilichen Informationssystem bestätigten ihre Angaben aufgrund eines vorhandenen Lichtbildes zweifelsfrei.

Zudem ergab er, dass die 22-Jährigen per Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichts Halle vom 22. September 2021 gesucht wurde. Das Amtsgericht Halle hatte sie bereits im April 2019 aufgrund Diebstahls zu einer Jugendstrafe von einem Jahr verurteilt. Da sie sich, trotz ergangener Ladung, dem Strafantritt nicht stellte, erging der Haftbefehl. Die Bundespolizisten nahmen die junge Frau daraufhin fest und übergaben sie an eine Justizvollzugsanstalt. Außerdem wird sie sich aufgrund des mitgeführten Heroins nun auch noch wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen. Die eingesetzten Kräfte haben bei diesem Einsatz sieben weitere Verstöße gegen das Betäubungsmittel- Waffen-, und Aufenthaltsgesetz festgestellt, ahndeten mehrere Ordnungswidrigkeiten und erfassten sieben Fahndungstreffer.

PM der BPOLI Magdeburg vom 01.10.2021

Zur Festnahme eines 44- Jährigen kam es am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr im Bereich des Hauptbahnhofs. Die Polizeibeamten hatten einen alkoholisierten Mann am Bahnhofsvorplatz einer Kontrolle unterzogen. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass der Betrunkene noch eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten verbüßen muss. Der 44 – Jährige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Bei einem Atemalkoholtest hatte der Mann einen Wert von 2,95 Promille erzielt.

PM der PI Landau vom 27.09.2021

Zivile Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahmen am Freitagnachmittag (24.09.2021) zwei Männer fest. Sie stehen im Verdacht, zuvor in mehrere Pkw im Stadtteil Thon widerrechtlich eingedrungen zu sein.

Zeugen wurden gegen 14:30 Uhr auf die beiden Männer aufmerksam, die sich verdächtig an geparkten Fahrzeugen, die auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in der Wilhelmshavener Straße abgestellt waren, zu schaffen machten. Die beiden Männer wurden dabei beobachtet, wie sie sich mindestens zwei Fahrzeuge geöffnet und durchsucht hatten. Zivile Beamte konnten die beiden Männer einer Kontrolle unterziehen.

Bei einem der beiden Männer (33, 60) fanden die Polizeibeamten u. a. ein Mobiltelefon, welches aus einem der oben genannten Fahrzeuge stammte. Die beiden Männer wurden daraufhin wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls auf Kraftfahrzeugen festgenommen. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen sowie die Spurensicherung durch.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurden die beiden Männer dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete.

Anschließend wurden die beiden Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Wie die beiden Männer die nach derzeitigem Sachstand versperrten Fahrzeuge öffnen konnten, ist Gegenstand der Ermittlungen des zuständigen Fachkommissariats.

PM des PP Mittelfranken vom 26.09.2021

Am frühen Mittwochmorgen (15.09.2021) fanden Zeugen den leblosen Körper eines 41-jährigen Mannes. Ermittlungen der Mordkommission führten zur Festnahme eines möglichen Tatverdächtigen.

Gegen 08:15 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung, dass eine leblose Person im Bereich des Frauentorgrabens liegen soll. Polizeibeamte fanden den 41-jährigen Obdachlosen. Ein verständigter Arzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Erste Zeugenbefragungen deuteten darauf hin, dass der stark alkoholisierte Mann möglicherweise gestürzt war und sich hierbei Verletzungen zugezogen hatte.

Die weiteren Ermittlungen übernahm daraufhin die Mordkommission der Nürnberger Kriminalpolizei. Im Zuge derer hegten die Ermittler Zweifel an den bisherigen Schilderungen. Entsprechende rechtsmedizinische Untersuchungen sowie eine Obduktion bestätigten den Verdacht, dass das 41-jährige Opfer möglicherweise gewaltsam zu Tode kam.

Im Zuge weiterer Ermittlungen geriet schließlich ein 48-jähriger Mann, der ebenfalls ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist, in den Fokus der Kriminalpolizei. Er wurde am Freitag (24.09.2021) festgenommen und wird heute (25.09.2021) im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter, zur Prüfung der Haftfrage, vorgeführt.

Der genaue Tatablauf sowie die näheren Umstände sind noch unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass es in der Nacht von Dienstag (14.09.2021) und Mittwoch (15.09.2021) zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern gekommen war, in deren Folge das Opfer schließlich verstarb.

Die Ermittlungen der Mordkommission dauern derzeit noch an.

PM des PP Mittelfranken vom 25.09.2021

Am Sonntag, den 19.September gegen 19:53 Uhr meldet ein aufmerksamer Bürger Rauch aus einem Einfamilienhaus. Er habe auch die Bewohnerin im 3.Obergeschoss an einem Fenster gesichtet.

Die eingesetzten Polizeibeamten treffen noch vor der ebenfalls alarmierten Feuerwehr an der Örtlichkeit ein und handeln geistesgegenwärtig. Sie überklettern das verschlossene Hoftor, treten die Haustür ein und begeben sich in das verrauchte Haus. Im 3.Obergeschoss kann die Bewohnerin gefunden werden.

Sie wird ins Freie gebracht und kann dort durch den eintreffenden Rettungsdienst versorgt werden.

Weder die Bewohnerin noch die eingesetzten Beamten erleiden einen bleibenden Schaden. Auslöser des Rauches war angebranntes Essen auf dem Herd.

PM der PI Worms vom 19.09.2021

Am 18.09.2021 kam es gegen 21.20 Uhr in einer Tankstelle in Idar-Oberstein zu einem Tötungsdelikt zum Nachteil eines 20-jährigen Kassierers. (siehe Pressemeldung Polizei fahndet nach Tötungsdelikt nach einem bewaffneten Mann vom 19.09.2021, 00:05 Uhr sowie Nachtrag vom 19.09.2021, 07.53 Uhr)

Der Tatverdächtige wurde gegen 08.45 Uhr durch Spezialeinheiten der Polizei widerstandslos festgenommen. Es handelt sich um einen 49-jährigen Deutschen aus dem Kreis Birkenfeld. Zu seinem Motiv gibt es aktuell keine Erkenntnisse.

Die Polizei Trier bedankt sich für die vielfältigen Hinweise aus der Bevölkerung und das besonnene Verhalten der Menschen in Idar-Oberstein. Mit der Festnahme des Tatverdächtigen besteht keine Gefahr mehr.

Das Fachkommissariat 11 der Kriminaldirektion Trier hat eine Sonderkommission eingerichtet, um die Hintergründe der Tat sowie den Tatablauf mit Hochdruck aufzuklären.

Weitere Auskünfte stehen unter dem Vorbehalt der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach.

PM des PP Trier vom 19.09.2021

Ein Bürger (40) hat Mittwochabend (15. September) über das Internet-Hinweisportal der Polizei NRW ( https://nrw.hinweisportal.de/ ) den Verdacht auf Drogenhandel in einer Unterführung an der Hofstraße geäußert.

Zivilpolizisten legten sich auf die Lauer. Sie beobachteten, dass immer wieder Personen für einige Minuten in den Tunnel in Höhe der Straße Am Kanal liefen und kurz drauf wieder herauskamen. Als sie einen der vermeintlichen Käufer (31) kontrollierten, stellten sie fest, dass er einige Gramm Marihuana bei sich führte. Dann schlugen die Polizisten im Tunnel zu. Die Einsatzkräfte konnten drei Tatverdächtige (21, 27, 29) stoppen und mit zur Wache nehmen. Die Männer versuchten zuvor zu flüchten. Einer der Tatverdächtigen warf eine Tasche mit Marihuana in die Einfahrt eines Einfamilienhauses. Die Beamten stellten diese als Beweismittel sicher.

Bei den Durchsuchungen der Wohnungen der Tatverdächtigen fanden die Polizeibeamten weitere Hinweise auf den Handel mit Betäubungsmitteln. Den 27-Jährigen mutmaßlichen Drogenhändler nahmen sie vorläufig fest. Er wird heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln einem Haftrichter vorgeführt. Die anderen Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, müssen sich aber ebenso mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.

In diesem Fall führte die Mitteilung über das Internet-Hinweisportal eines aufmerksamen Duisburgers zum Fahndungserfolg durch die Polizei. Bei dringenden Anliegen sollten Bürgerinnen und Bürger aber nicht zögern über den Notruf „110“ die Polizei zu benachrichtigen.

PM der POL Duisburg vom 17.09.2021

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Kaiserslautern und Polizeipräsidium Westpfalz:

Nach den Bränden am späten Dienstagabend (wir berichteten: https://s.rlp.de/jyUui) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Dem Mann wird vorgeworfen auf einem Firmengelände und in einem Wohnhaus vorsätzlich Feuer gelegt zu haben. Die Ermittlungen zu den übrigen Bränden dauern an.

Die Polizei richtete nach den Bränden eine Ermittlungsgruppe bei der Kriminaldirektion Kaiserslautern ein. Aufgrund von Hinweisen und der Aufzeichnung einer Überwachungskamera kamen die Beamten einem Verdächtigen auf die Spur. Mutmaßlich handelte es sich dabei um den 21-jährigen Verdächtigen. Er konnte identifiziert und am Mittwochnachmittag im Stadtgebiet widerstandslos von der Polizei festgenommen werden. Der Mann wurde heute einer Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Kaiserslautern vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern ordnete das Gericht die Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts der Brandstiftung und der Flucht- sowie Wiederholungsgefahr an. Zum Tatvorwurf machte der 21-Jährige keine Angaben. Er machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Der Verdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen zur Brandserie dauern noch an.

Insbesondere soll auch geklärt werden, ob der 21-Jährige für die Brände vom Freitagabend im Schlittweg und in der Gabelsbergerstraße (wir berichteten: https://s.rlp.de/Yyp8z) verantwortlich ist.

PM des PP Westpfalz vom 16.09.2021