Von Dienstag, 01.09.2020 bis Samstag, 05.09.2020 führte die PI Cochem zahlreiche Alkohol- u. Drogenkontrollen sowohl tagsüber, als auch nachts, durch. Dabei wurde die Polizei Cochem von Polizisten/innen aus dem Direktionsbereich Mayen unterstützt. Es fanden stationäre und mobile Kontrollen auch unter Beteiligung von Polizeibeamte in Zivil mit Zivilfahrzeugen statt.

Es wurden drei unter Alkoholeinfluss und vier unter Drogeneinfluss stehende Fahrer festgestellt. Vier Fahrer hatten keine gültige Fahrerlaubnis. Bei drei weiteren Personen wurden Drogen aufgefunden. Daneben wurden 3 Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und gegen das Kraftfahrsteuergesetz festgestellt.

Darüber hinaus wurden 145 Verwarnungen erteilt, und einige Anzeigen wegen technischer Mängel, Handyverstößen etc., vorgelegt.

Die Polizei kündigt weitere Kontrollen in diesem Bereichen an.

PM der PI Cochem vom 07.09.2020

Am 25. August 2020 bedrohte eine männliche Person, mit einer Schusswaffe, mehrere Personen am Bahnhof Deidesheim und am Bahnhof Neustadt an der Weinstraße . Dabei schoss er auch mehrmals in die Luft.

Der Täter konnte heute am 27. August 2020 durch die Kollegen der Landespolizei Neustadt festgenommen werden. Aufgrund zweier aktueller Haftbefehle wurde die Wohnung des Beschuldigten gegen 09:45 Uhr aufgesucht. Die Person konnte an der Wohnanschrift angetroffen werden. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die eingesetzten Kräfte unter anderem eine Schreckschusspistole, bei der es sich um die Tatwaffe handeln könnte. Die Waffe wurde vor Ort sichergestellt.

Die Person wurde aufgrund bestehender Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Frankenthal verbracht.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 27.08.2020

Einen außergewöhnlichen Rettungseinsatz erlebten Polizisten der Polizeiinspektion Haßloch am frühen Dienstagmorgen (25.Aug 2020, 06:15 Uhr) in der Hans-Böckler-Straße (Haßloch). Ein junger Rehbock hat sich mit seinem Geweih im Zaun einer Pferdekoppel verfangen, so ein Anrufer. Die Beamten beruhigten das bereits erschöpfte Tier und befreiten es aus der misslichen Lage. Offensichtlich unverletzt konnte es in die Freiheit entlassen werden.

PM der PI Haßloch vom 26.08.2020

Wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt die Polizei gegen einen jungen Mann aus dem Landkreis Kusel. Der 22-Jährige steht im Verdacht, mit Drogen zu handeln.

Ende vergangener Woche durchsuchten Drogenfahnder der Kaiserslauterer Kriminalpolizei die Wohnung des Mannes im nördlichen Landkreis. Der 22-Jährige war zu Hause, öffnete den Beamten aber nicht die Tür, so dass diese sich Zugang verschaffen mussten, um den Durchsuchungsbeschluss zu vollstrecken.

In den Wohnräumen wurden Betäubungsmittel in nicht geringer Menge sowie Konsum- und Handelsutensilien gefunden. Insgesamt stellten die Polizeibeamten mehr als

500 Gramm Amphetamin, Marihuana und Kokain sicher, außerdem mehr als 100 Tabletten, bei denen es sich um Ecstasy und LSD handeln dürfte, sowie psychoaktive Pilze.

Der mutmaßliche Drogendealer machte keine Angaben zur Sache. Die weiteren Ermittlungen laufen.

PM des PP Westpfalz vom 24.08.2020

Erste Hilfe durch Polizeibeamten der Polizei Linz Ein auf der Dienststelle befindlicher Polizeibeamter der Polizei Linz konnte von der Straße aus Hilferufe einer Frau vernehmen. Als er aus dem Fenster schaute, sah er eine ältere Dame, die offensichtlich Kreislaufprobleme hatte. Sofort eilte er zu ihr, um Erste Hilfe zu leisten. Ein zufällig vorbeikommender Fahrradfahrer, ebenfalls ehemaliger Polizist in Ruhestand, und Anwohner unterstützten hierbei. Der verständigte Rettungsdienst konnte die Frau nach Überprüfung guten Gewissens wieder gehen lassen. Der hinzugeeilte Polizist begleitete die Frau anschließend fußläufig nach Hause.

PM (auszugsweise der PI Linz vom 16.08.2020

Die Polizei ist dem Mann auf die Schliche gekommen, der in den vergangenen Wochen zahlreiche Frauen im Stadtgebiet sexuell belästigt haben soll. Der 30-Jährige steht im Verdacht, seit Ende Juni mindestens 20 Frauen an den Po oder die Brust gegriffen zu haben (wir berichteten mehrfach).

In den angezeigten Fällen berichteten die betroffenen Frauen, dass ein Mann auf einem Fahrrad sie im Vorbeifahren begrabscht hatte und teilweise noch frech wurde, wenn sie ihm etwas hinterherriefen.

Dank eines aufmerksamen Zeugen, der den Täter vergangene Woche am frühen Morgen bei einer weiteren „Grabsch-Attacke“ in der Innenstadt beobachtete, konnte der tatverdächtige 30-Jährige ermittelt werden. Beim Anblick der Polizeibeamten versuchte er zwar noch zu flüchten, konnte aber nach kurzer Verfolgung gestellt werden.

Bei seiner späteren Vernehmung räumte der 30-Jährige ein, ungefähr „20 bis 30 Frauen“ angefasst zu haben. Dem Mann wurde eine sogenannte Gefährderansprache gehalten, und er versprach, die Frauen künftig in Ruhe zu lassen.

Ein Strafverfahren ist bereits eingeleitet.

PM des PP Westpfalz vom 14.08.2020

Bundespolizisten stellten am heutigen Morgen, den 12.August 2020, gegen 08:15 Uhr auf dem Hauptbahnhof in Halle einen, aus einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt in Ludwigsburg (Baden-Württemberg), entwichenen 43-jährigen Mann. Der paranoid-schizophrene Deutsche war unter anderem durch Stalking bekannt. In Halle war er aufgefallen, weil er sich ohne einen Fahrausweis in einer Regionalbahn von Sandersleben nach Halle befand. Nach Rücksprache mit dem Amtsgericht Ludwigsburg wurde der 43-Jährige durch die Bundespolizei in die nächstgelegene psychiatrische Einrichtung gebracht.

PM der BPOLI Magdeburg vom 12.08.2020

Am Montag, dem 10.08.2020, um 11.10 Uhr, teilte eine 39-jährige Anwohnerin der Emil-Nolde-Straße im Neubaugebiet bei der Polizeiinspektion Wörth mit, in ihrem Garten befinde sich eine Schlange, die gerade eine Kröte verspeist und sich nun auf den warmen Steinplatten ihrer Terrasse zur Ruhe gelegt habe. Die erfahrenen Polizeibeamten konnten die etwa

1,5 Meter lange Schlange aufgrund ihrer Zeichnung als Ringelnatter identifizieren und fingen sie mittels eines Pool-Keschers ein. Ihren Missmut über die polizeiliche Maßnahme äußerte das Tier durch lautes Zischen. Die gesättigte, doch sichtlich erregte Ringelnatter wurde in einem nahegelegenen Wiesenstück wieder in die Freiheit entlassen. Die Anwohnerin und ihre Kinder konnten jetzt wieder ungehindert das kühlende Nass ihres Swimmingpools genießen.

PM der PI Wörth vom 10.08.2020

Am 3. August 2020 wurden, durch einen damals unbekannten Täter, zahlreiche Sachbeschädigungen im und am Hauptbahnhof Ludwigshafen begangen. Bei der Tat wurden der Glasschaukasten mit der Modelleisenbahn, der Passbildautomat, ein Spielautomat und weitere Glastüren im Bahnhof, zerstört.

Außerhalb des Bahnhofes beschädigte der Täter mehrere Fahrzeuge und stieß die Blumenkübel vor dem Bahnhof um. Aufgrund der Pressemitteilung der Bundespolizei Kaiserslautern vom 4. August 2020 wurde der Täter durch einen Polizisten der Landespolizei aus Mannheim wiedererkannt. Der Polizist wandte sich mit seinem Verdacht an die Bundespolizei Kaiserslautern. Nach diesem Täterhinweis konnte der Täter, durch die ermittelnde Polizeibeamtin der Bundespolizei Kaiserslautern, anhand der Videoauswertung einwandfrei identifiziert werden. Ein amtsbekannter 67-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz aus Mannheim, konnte so als Täter zweifelsfrei ermittelt werden. Ihn erwartet jetzt ein Strafverfahren aufgrund der begangenen Sachbeschädigungen.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 06.08.2020

Am Samstag, den 1. August 2020 kontrollierten Bundespolizisten gegen 10:30 Uhr während einer Zugstreife in einem Regionalexpress, der auf der Strecke Halberstadt – Halle unterwegs war, auf Höhe des Bahnhofes Aschersleben einen Mann. Bei der sich anschließenden Überprüfung seiner Personalien in dem polizeilichen Fahndungssystem stellten die Beamten gleich zwei Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft Magdeburg fest.

Beide Haftbefehle ergingen im Februar dieses Jahres, da er jeweils weder die Geldstrafen beglich, noch sich dem Strafantritt stellte. Im Einzelnen wurde der 33-Jährige bereits im November 2018 durch das Amtsgericht Bernburg wegen des unerlaubten Entfernens von einem Unfallort zu einer Geldstrafe von 1050 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 35 Tagen verurteilt. Des Weiteren kam es im September des vergangenen Jahres zu einer Verhandlung am Amtsgericht Aschersleben. Hier stand er wegen Beleidigung vor Gericht und erhielt eine Geldstrafe von 300 Euro beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen. Die Bundespolizisten eröffneten den Deutschen die beiden Haftbefehle und nahmen ihn fest. Bei der sich anschließenden Durchsuchung des Mannes und seiner mitgeführten Tasche stellten die Einsatzkräfte einen Behälter mit einer geringen Menge Betäubungsmitteln, hier vermutlich Marihuana, fest und sicher. Der Gesuchte wurde mit auf die Dienststelle der Bundespolizei am Hauptbahnhof Halle genommen. Er kontaktierte seine Mutter, die die 1350 Euro für ihren Sohn zahlte.

Anschließend konnte der Mann die Diensträume der Bundespolizei wieder verlassen, wurde zuvor aber mit einer weiteren Strafanzeige wegen des aktuellen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz konfrontiert.

PM der BPOLI Magdeburg vom 03.08.2020