Am heutigen Nachmittag gingen gegen 14:45 Uhr mehrere Notrufe bei der Polizei in Diez ein, worin mitgeteilt wurde, dass eine Garage mit angrenzendem Wohnhaus in der Friedhofstraße in Brand stehe. Durch die kurz darauf eintreffenden Polizeibeamten konnten noch vor Eintreffen der Feuerwehrkräfte insgesamt elf Personen aus dem Wohnhaus geleitet werden. Ein Hausbewohner erlitt vermutlich eine Rauchgasintoxikation. Der Brand konnte durch die eingesetzten Feuerwehren zügig gelöscht und somit ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Wohnhaus verhindert werden. Zur Brandursache kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden. Die Kriminalpolizei Koblenz wird die Ermittlungen noch am heutigen Tag übernehmen.

PM der PD Montabaur vom 17.03.2019

Mehrere Anrufer teilten am Sonntagmorgen gegen 05:00 Uhr am Polizeinotruf mit, dass an der Hafeninsel in Stralsund, nahe dem Liegeplatz des ehemaligen Segelschulschiffs „Gorch Fock“, eine Frau in das nur wenige Grad Celsius kalte Wasser des Hafenbeckens gesprungen sei.

Polizeibeamte des Hauptreviers Stralsund, die zufällig in der Nähe auf Streife waren, zögerten nicht lange und konnten die Frau letztlich mit Hilfe eines im Streifenwagen mitgeführten Besens und einem von Zeugen herbeigeholten Rettungsrings aus dem Wasser retten.

Die aus der Region stammende Frau wurde erheblich unterkühlt an den Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung übergeben. Die angeforderte Feuerwehr kam bei der Rettung nicht mehr zum Einsatz. Unklar blieb, warum die Frau ins Hafenbecken sprang.

PM des PP Neubrandenburg vom 17.03.2019

 

Am 15.03.2019, gegen 23.00 Uhr, ging bei der Notrufzentrale der Münchner Polizei 110 ein Hilferuf ein. Der 39-jährige Milbertshofener schilderte, dass seine Frau nicht mehr atmet und bereits blau angelaufen sei. Durch die Einsatzzentrale der Polizei wurde sofort ein Notarzt alarmiert.

Gleichzeitig wurde ein Streifenteam der Polizeiinspektion 47 – Milbertshofen – an den Einsatzort in die Ingolstädter Straße beordert. Die beiden Polizeibeamten befanden sich in unmittelbarer Nähe und konnten sofort mit der Reanimation beginnen.

Beim Eintreffen des Notarztes war die 47-jährige Münchnerin bereits wieder bei Bewusstsein und konnte ärztlich weiter versorgt werden. Sie wurde mit dem Rettungswagen in ein Münchner Klinikum gebracht.

Der 12-jährige Sohn der Erkrankten wurde zunächst durch eine Streifenbesatzung betreut und im Anschluss der Rettungsmaßnahmen bei der Oma untergebracht.

PM des PP München vom 17.03.2019

Gleich mehrere junge Männer hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag in Bocholt in Gewahrsam genommen. Gegen 02.55 Uhr hatte ein 19-Jähriger auf der Ravardistraße nach Streitigkeiten andere Personen angepöbelt. Einem Platzverweis der herbeigerufenen Polizeibeamten kam er nur kurzzeitig nach – der Bocholter kehrte zurück und setzte sein Verhalten fort. Die Beamten nahmen ihn daraufhin in Gewahrsam. Das Geschehen wiederholte sich in ähnlicher Form gegen 04.55 Uhr: In diesem Fall blieb den Polizeibeamten nichts anderes übrig, als einen 24 Jahre alten Isselburger in Gewahrsam zu nehmen, um einen Platzverweis durchzusetzen. Gleiches galt für einen weiteren 23-jährigen aus Isselburg, der sich in ähnlicher Weise aufgeführt hatte.

PM der KPB Borken vom 17.03.2019

Sein Fahrzeug stehenlassen musste am Samstag der 37 Jahre alte Führer eines Sattelzuges in Reken. Polizeibeamte hatten den Mann gegen 20.10 Uhr kontrolliert, als er mit seinem Fahrzeug auf der Bundesstraße B 67 in Richtung Bocholt unterwegs war. Ein Atemalkoholtest wies auf einen Blutalkoholwert von circa 1,8 Promille hin. Die Weiterfahrt war für den 37-Jährigen beendet; ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Die Beamten stellten den Führerschein sicher und fertigten eine Anzeige.

PM der KPB Borken vom 17.03.2019

Zwei maskierte Männer überfielen am Samstagmittag (16. März) einen Kiosk auf dem Schölerpad, Ecke Styrumer Straße. Sie betraten den Geschäftsraum, feuerten mehrere Schüsse aus einer Waffe ab und näherten sich der Ladentheke. Der Betreiber beobachtete das Vorgehen über eine Sicherheitskamera, ergriff eine leere Bierflasche und bewarf die Täter aus einem angrenzenden, weiter hinten liegenden Raum. Vermutlich rechneten die Täter nicht mit einer Gegenwehr und flohen daraufhin aus dem Verkaufsraum. Zeugen beobachteten die Flucht in Richtung Altendorfer Straße. Eine Zeugin konnte zudem erkennen, wie die Täter in einen weißen Fiat 500 stiegen. Augenscheinlich warteten zwei weitere Männer im Fahrzeug auf die Räuber. Das abgelesene Kennzeichen teilte sie den Beamten mit, die den Vorfall am Kiosk aufnahmen. Mehrere Streifenwagen aus den unterschiedlichsten Polizeiinspektionen fahndeten im Nahbereich nach dem Fahrzeug. Auf der Hüttmannstraße, wenige hundert Meter vom Tatort entfernt, entdeckte ein Streifenwagenteam das Fahrzeug, geparkt auf dem Seitenstreifen. Während die Beamten die Feststellungen der Leitstelle weitergaben und einen Abschlepper anforderten, erschienen plötzlich drei Männer aus einem Haus und begaben sich zum Fahrzeug. Sie wurden durch die Beamten angesprochen und vor Ort festgehalten. Gleichzeitig forderten die Beamten Unterstützungskräfte an. Während die Unterstützungskräfte eintrafen, erschien plötzlich ein weiterer Tatverdächtiger, der sich zu Fuß dem Fahrzeug näherte. Auch er wurde angehalten und kontrolliert. Bei der anschließenden Durchsuchung der Personen entdeckten die Beamten den passenden Fahrzeugschlüssel und Munition. Weitergehende Ermittlungen führten in einer Wohnung zum Auffinden einer Schreckschusswaffe, bei der es sich vermutlich auch um die Tatwaffe handelte. Aufgrund des Tatverdachts wegen schweren Raubüberfalls wurde das Quartett festgenommen und zur Kripo gebracht. Zudem konnte ein fünfter Tatverdächtiger ermittelt und festgenommen werden. Die jungen Männer sind zwischen 15 und 18 Jahre alt. Die Polizei lobt ausdrücklich die schnelle und aufmerksame Reaktion der Zeugen! Dadurch konnte das Fahrzeug gefunden und die Tatverdächtigen schnell ermittelt werden.

PM des PP Essen vom 17.03.2019

Am 16.03.2019 gegen 21.55 Uhr informierte ein besorgter Passant die Bundespolizei über einen Mann mit einer Schusswaffe am Ausgang zum Hamburger Hauptbahnhof. Nach einer umgehend durchgeführten Nahbereichsfahndung konnten Bundespolizisten den 22-Jährigen am Hauptbahnhof stellen und vorläufig festnehmen.

Bei der Durchsuchung der Kleidung wurde eine Schreckschusspistole mit einem gefüllten Magazin (3 Schreckschusspatronen) im Hosenbund des deutschen Staatsangehörigen aufgefunden und sichergestellt. Weiterhin wurde ein Joint sichergestellt.

Ein im Bundespolizeirevier durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,8 Promille. Eine Berechtigung (kleiner Waffenschein) zum Führen einer Schreckschusswaffe hat der Mann nicht.

Gegen den Hamburger wurden entsprechende Verfahren (Verstoß Waffengesetz, Verstoß Betäubungsmittelgesetz) eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann das Bundespolizeirevier ohne Pistole wieder verlassen.

An dem Einsatz waren auch Polizeibeamte der Hamburger Polizei (PK 11) beteiligt.

PM der BPOLI Hamburg vom 17.03.2019

Durch einen aufmerksamen Bürger wurde die Polizei am Samstagmorgen darüber informiert, dass er in der Oranienburger Straße eine Katze gefunden hätte, welche sich in einer misslichen Lage befindet. Bei Eintreffen der alarmierten Polizei wurde die Not der Katze erkannt und umgehend abgestellt. Die schwarze Katze hatte offensichtlich großen Hunger und steckte ihren Kopf in eine Dose mit Resten von Katzenfutter, welche am Fahrbahnrand lag und steckte anschließend fest. Durch beherztes Eingreifen der Polizeibeamten wurde der Kopf der Katze aus der Dose gezogen und
die Katze konnte unverletzt ihrer Wege ziehen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 17.03.2019

104 Kräfte des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, 33 Kräfte des Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik mit seinen Spezialeinheiten sowie 63 Kräfte der Feuerwehr des Rhein-Pfalz-Kreise und 38 Kräfte des Rettungsdienstes Vorderpfalz übten am Samstag, 16.03.2019, die Bewältigung einer sogenannten „lebensbedrohlichen Einsatzlage“. Hinter diesem Begriff verbergen sich unklare Gefahrenlagen mit hohem Gefährdungspotential sowohl für Opfer, Unbeteiligte, Hilfskräfte als auch für Polizeikräfte. Hierzu zählen Terroranschläge, Amoktaten, Geiselnahmen sowie sonstige Formen schwerer Gewaltkriminalität, bei denen die Täter mittels Waffen, Sprengmitteln oder sonstigen gefährlichen Stoffen agieren.

Folgendes Szenario wurde konkret geübt: Auf einem Übungsgelände im Reffenthal bei Speyer schießen zwei Täter mit Schusswaffen in einem fiktiven Verlagsgebäude auf Menschen und Passanten. Etliche Personen werden verletzt oder sogar getötet. Die Polizeibeamtinnen und -beamten der Schutzpolizei sind nach wenigen Minuten vor Ort und gehen mit einer speziellen Schutzausstattung gegen die Täter vor. Unterstützt werden die Kräfte der Schutzpolizei durch das rheinland-pfälzische Spezialeinsatzkommando.

Darüber hinaus wurden weitere Teilbereiche einer komplexen Einsatzbewältigung geübt. Hierzu gehören die Einsatzleitung in der Führungszentrale, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und die umfassende Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizei.

Neben dem Trainieren des sofortigen und koordinierten Vorgehens der Polizeikräfte ist auch der abgestimmte Einsatz mit den Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes Ziel der Übung.

Eine große Anzahl von Verletzten stellt den Rettungsdienst immer vor besondere und nicht alltägliche Herausforderungen. Gerade das Zusammenwirken des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes mit den Einheiten des Katastrophenschutzes stand bei dieser Übung im Vordergrund. Der Kreisfeuerwehrinspekteur Patrick Janz zog eine positive Bilanz des Übungsgeschehens: „Die in solchen LebEl-Lagen vorgesehen Absprachen und Vorgehensweisen mit der Polizei liefen sehr gut. Die sich anschließenden Abläufe Sichtung, Versorgung, Abtransport der Verletzten, sowie der Aufbau eines Behandlungsplatzes und die gesamte Dokumentation und Erfassung der Patienten haben ebenfalls gut funktioniert“.

Polizeipräsident Thomas Ebling erklärt abschließend: „Solche komplexen und hoch gefährlichen Einsatzlagen sind nur mit einer professionellen Vorbereitung zu bewältigen. Hier nicht zu üben, wäre fahrlässig, weil am Ende gerade in diesen Lagen nur das wirklich funktioniert, was man trainiert und eingeübt hat. Ein polizeilicher Erfolg ist dabei ohne ein reibungsloses Zusammenspiel mit Feuerwehr und Rettungskräften nicht vorstellbar. Ich danke deshalb nicht nur den Polizistinnen und Polizisten, sondern allen Einsatzkräften für ihre heutige Leistung.“

PM des PP Rheinpfalz vom 16.03.2019

Ein Polizeibeamter außer Dienst hat gestern Mittag in Gesundbrunnen zwei ihm dienstlich bekannte Jugendliche gesehen, die einen Raub begehen wollten und schritt ein. Gegen 12.30 Uhr bemerkte der Beamte einer Einsatzhundertschaft auf dem Hanne-Sobek-Platz wie die beiden an einem, auf einer Parkbank sitzenden Jugendlichen herantraten und ihn beleidigten. Im Verlauf forderten sie unter Androhung von körperlicher Gewalt die Herausgabe seines Geldes und seines Handys. Als die Angreifer den Polizisten erblickten, ließen sie von ihrem Opfer ab und versuchten zu flüchten. Der Beamte konnte die Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren bis zum Eintreffen der alarmierten Kollegen festhalten. Das 16-jährige Opfer blieb unverletzt. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 3.

PM der Polizei Berlin vom 16.03.2019