Einer Polizeistreife der Inspektion Würzburg-Land fiel am Samstag gegen 02:00 Uhr ein Motorrad auf, welches anscheinend Funken schlug bzw. brannte. Die Beamten konnten das Motorrad auf der B 19 stoppen. Unmittelbar nachdem das Krad zum Stehen kam, fing der Rucksack des Sozius Feuer. Dieses konnte mit einem Feuerlöscher aus dem Streifenwagen abgelöscht werden. Die erschrockenen, noch auf dem Motorrad sitzenden Männer, stürzten dabei seitlich um, verletzten sich jedoch nicht. Der Grund für den Brand war schnell gefunden. Der Sozius hatte zwei Flaschen Getriebeöl in seinem Rucksack, welche durch die Hitze des Auspuffs schmolzen. Das austretende Öl entzündete sich dann an der Auspuffanlage. Durch das schnelle Handeln der Beamten konnte glücklicher Weise eine vermutlich schlimmere Verletzung verhindert werden.

PM des PP Unterfranken vom 28.07.2019

Trotz des wohlverdienten Sommerurlaubs, versetzte sich ein 56-jähriger Bundespolizist gestern Morgen (25. Juli) in Gelsenkirchen in den Dienst und belgeitet eine Gänsefamilie (Mutter, Vater + 9 Kinder) auf ihrem Weg zum Teich. Dabei kam es auch zu einem tätlichen Angriff auf den Bundespolizisten.

Gegen 09:00 Uhr beobachtete der Bundespolizist, der für die Bundespolizeiinspektion Dortmund als Szenekundiger Beamter (SKB) arbeitet, wie sich die Entenfamilie auf der Overwegstraße in Gelsenkirchen aufhielt.

Daraufhin versetzte sich der 56-Jähriger in den Dienst und warnte Teilnehmer des Straßenverkehrs vor den Hindernissen. Er verständigte zuständigkeitshalber die Gelsenkirchener Polizei und Feuerwehr und begleitete die Familie weiter auf ihrem Weg in Richtung Stadtgarten.

Im Bereich einer Güterzugstrecke kam es dann zu einem tätlichen Angriff auf den Bundespolizisten. Als er zwei Gänseküken aus den Gleisanlagen half, wurde er durch die Gänseeltern angegriffen und gebissen. Die erlittenen Verletzungen waren jedoch nicht so schwerwiegend und der Groll auf die renitenten und aggressiven Erziehungsberechtigten nicht so groß, so dass er seine Begleitung bis zum Stadtgartenteich, trotz der widrigen Umstände, fortsetzte.

Dort verlief eine Identitätsfeststellung bei den beiden erziehungsberechtigten Eltern der Gänseküken, aufgrund von fehlenden Ausweisdokumenten, erfolglos.

WICHTIGER HINWEIS ZU DEN GLEISANLAGEN! Bei dem Bundespolizisten handelt es sich um eine Person, welche sich mit den Gefahren des Bahnverkehrs auskennt. Deshalb: Bitte aus den Gleisanlagen bleiben!
In ähnlichen Sachverhalten IMMER die Feuerwehr oder Polizei benachrichtigten und nicht selber tätig werden.

Denn -Züge durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten.

– können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg.
– nähern sich fast lautlos.. Ein elektrisch betriebener Zug – selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!
– fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein Gleis in beide Richtungen befahren.

PM der BPOLD St. Augustin vom 25.07.2019

Am Vormittag des 25.07. teilten Verkehrsteilnehmer einen Schwan auf der B11 zw3ischen Kreisverkehr und Hollywoodkurve mit. Die erste Streifenbesatzung versuchte dem offensichtlich flugunwilligen Tier Starthilfe zu geben, damit der Verkehr wieder gefahrlos fließen kann. Da der Erfolg ausblieb und der ausgewachsene Schwan sich nicht in die Lüfte schwingen wollte, sondern versuchte sich unter Fauchen durch schnappen und flügelschlagen gegen die Maßnahme zu wehren, wurde Verstärkung angefordert. Ziel war es nun, den Vogel in den nahegelegenen Fichtnerweiher zu bringen.
Unter Protest des Schwans wurde dieser nach kurzer Flucht eingefangen und in Gewahrsam genommen. Widerstand leistete er nicht.
Nach kurzer Fahrt im Streifenwagen wurde das Tier am Fichtnerweiher wieder aus dem Gewahrsam entlassen und schwamm unverletzt und friedlich davon.

PM der PI Geretsried vom 25.07.2019

2 vollendete und 2 versuchte bewaffnete Raubüberfälle sowie 1 Geiselnahme geklärt.

Das Landeskriminalamt für Niederösterreich, Ermittlungsbereich Raub, ermittelt seit Jänner 2019 gegen eine mehrköpfige Tätergruppe/kriminelle Vereinigung, welche im Bundesland Niederösterreich in unregelmäßigen Abständen bewaffnete Raubüberfälle auf Supermärkte verübte und dabei in äußerst brutaler Art und Weise vorging. Die überfallenen Angestellten/Kunden wurden misshandelt, gefesselt bzw. geknebelt und beraubt. Durch die massiven Gewaltanwendungen wurden die Opfer teilweise verletzt bzw. erlitten großteils einen schweren Schock. Einige Angestellte müssen zurzeit noch immer psychologisch betreut werden und können ihren Beruf nicht ausüben.

Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen im In- und Ausland erlangten die Ermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich Hinweise und Erkenntnisse auf bzw. über eine litauische Tätergruppe, welche ausschließlich zur Begehung von Raubüberfällen aus Litauen anreiste und neben Österreich auch in Deutschland derartige Taten verübte. Die kriminelle Organisation dürfte sich vor der Begehung der Überfälle im tschechischen Grenzgebiet aufgehalten haben, weshalb sich die Fahndungen bzw. Erhebungen in diese Richtung konzentrierten.

Im Zuge eines neuerlichen Grenzübertrittes durch einen Teil der Tätergruppe von Tschechien nach Österreich zwecks Verübung eines weiteren Lebensmittelmarkt-überfalles im März 2019 konnte schließlich ein Täterfahrzeug angehalten und ein Verdächtiger festgenommen werden. Aufgrund der dadurch gewonnenen weiteren Erkenntnisse und der äußerst aufwendigen Ermittlungen wurden in den Folgemonaten insgesamt 9 litauische Täter im Alter zwischen 28 und 37 Jahren ausgeforscht und auch teils im Ausland festgenommen. 5 Täter befinden sich in Österreich, 3 Täter in Deutschland in Haft. 1 Beschuldigter ist flüchtig. Ebenfalls konnten noch Teile der Tatkleidung, Maskierung und Bewaffnung vorgefunden und sichergestellt werden.

Die nach Österreich ausgelieferten Täter wurden in der Folge durch Beamte des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Raub, im Beisein von Dolmetschern vernommen. Dabei zeigten sie sich großteils geständig, nachstehende brutale Straftaten in wechselweisem Zusammenwirken verübt zu haben. …

PA des Landeskriminalamtes Niederösterreich vom 24.07.2019

Am 23.07.2019 gegen 19:10 Uhr informierte das Gemeinsam Zentrum der deutsch-polnischen Zusammenarbeit in Swiecko fernmündlich,dass ein 6-jähriges polnisches Mädchen (namens Natalia) vermisst wird.
Das polnische Mädchen war seit 16:15 Uhr am Strand von Swinoujscie abgängig und die Fahndung nach dem Kind lief auf polnischer Seite bereits auf Hochtouren. Es war nicht auszuschließen, dass die Vermisste bereits in Ahlbeck am Strand sein könnte. Die polnische Polizei bat bei der Fahndung um Unterstützung.
Mittels des Polaris Einsatzfahrzeugs (Strandbuggy) des Polizeireviers Heringsdorf wurde der Strandbereich ab Heringsdorf Sportplatz in Richtung polnischer Grenze abgesucht.Nach mehreren Bürgerhinweisen konnte das Mädchen um 19:35 Uhr am Strand in Ahlbeck, Höhe Turm 1,festgestellt und übernommen werden. Ein hilfsbereiter Bürger hatte versucht, das offensichtlich orientierungslose und verstörte Mädchen in Obhut zu nehmen, was aber nicht gelang, da die Kleine mit „dem fremden Mann“ wohl nichts zu tun haben wollte. So begleitete er das Mädchen nur in etwas Abstand von der Seebrücke Heringsdorf in Richtung Ahlbeck und bat Passanten darum, die Polizei zu verständigen. Das Mädchen war sehr scheu und wollte zunächst auch durch die eingesetzten Polizeibeamten nicht festgehalten werden. Eine sehr einfühlsame junge Polizeibeamtin konnte schließlich das Vertrauen des Kindes gewinnen.

Über das gemeinsame Zentrum Swiecko wurde ein Treffpunkt mit der polnischen Polizei an der Grenze Europaradweg vereinbart. Da bei der Übergabe keine polnische weibliche Beamtin anwesend war und das Mädchen nicht von unserer Kollegin abließ, verbrachte die Beamtin es zusammen mit den polnische Beamten in die Rettungswache nach Swinoujscie. Dort übergab sie das Mädchen gegen 20:00 Uhr wohlbehalten ihrem Vater.

PM des PP Neubrandenburg vom 23.07.2019

In der Nacht wurden Polizeibeamte zu einer etwas anderen Ruhestörung in eine Einfamilienhaussiedlung am Holländer Weg gerufen. Ein Anwohner hatte die Polizei gerufen, weil er Geräusche aus seinem Pool vernommen hatte. Als er der Sache auf den Grund ging, stellte er fest, dass sich ein Reh im Pool eine Erfrischung verschaffte und offenbar nicht mehr selbstständig herausfand. Ein Polizeibeamter lieh sich kurzerhand von dem Anwohner eine Badehose und sprang mit vollem Körpereinsatz ins kühle Nass. Er brachte das Reh wohlbehalten an Land, woraufhin es das Weite suchte.

PM der PD Chemnitz vom 23.07.2019

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Aurich und der Polizei:
Knapp ein Jahr nach seiner Haftentlassung wurde ein 31-jähriger, gebürtiger Norder, erneut straffällig. In den frühen Morgenstunden am Mittwoch, 17.07.2019, konnte er bei einem Einbruch in ein Hotel in Norddeich durch die Polizei aus Norden gestellt und vorläufig festgenommen werden. Im Zuge weiterer Ermittlungen konnten dem Norder mindestens 10 weitere Einbruchstaten, vorwiegend in Gastronomiebetriebe aus dem Raum Norddeich, nachgewiesen werden. Dabei wurde vornehmlich Bargeld erbeutet. Bereits 2016 wurde er wegen diverser Einbruchstaten zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt und war erst im Juli vergangenen Jahres auf Bewährung entlassen worden. Gegen den 31-jährigen wurde am Donnerstag, 18.07.2019, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich beim AG Norden Haftbefehl gegen den 31-jährigen erlassen.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 22.07.2019

Gegen 03:00 Uhr des 19.07.2019 hörte ein Anwohner einen ausgelösten Rauchmelder in der Beethovenstraße. Eine hinzugerufene Streifenbesatzung der PI Kaufbeuren konnte vor dem Anwesen starken Rauchgeruch wahrnehmen. Noch bevor die Feuerwehr eintraf, traten die eingesetzten Polizisten die Türe des Brandleiders ein. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war die Sicht in der Wohnung sehr beschränkt. Die Polizisten fanden den Wohnungsinhaber schlafend auf der Couch vor. Er konnte anschließend rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Der stark alkoholisierte 54-jährige Mann hatte einen großen Topf mit Essen auf den Herd gestellt und ist danach eingeschlafen. Das Essen brannte an und verursachte eine derart starke und gefährliche Rauchentwicklung, so dass für den Wohnungsinhaber Lebensgefahr bestand. Die Rettung des Mannes ist letztlich auf den Rauchmelder in der Wohnung und auf das beherzte Eingreifen der Polizeibeamten zurückzuführen. Ein offenes Feuer war zu diesem Zeitpunkt noch nicht aufgetreten. Die alarmierte Feuerwehr belüftete die Wohnung und reparierte die beschädigte Wohnungstüre. Der Geschädigte zeigte sich für seine Rettung wenig dankbar und beschimpfte die Einsatzkräfte bestehend aus Polizei und Feuerwehr. Eine medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst verweigerte ebenso.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 19.07.2019

Polizisten retteten Freitagnachmittag, 12. [sic!] Juli 2019, eine 96-Jährige, die in ihrer Wohnung gestürzt war und dort mehrere Tage hilflos ausharren musste.
Ein Zeitschriftenverkäufer bei einem Supermarkt sprach Freitagnachmittag, 12. Juli 2019, eine Kundin darauf an, dass er eine 96-Jährige, die ansonsten jeden Tag beim Supermarkt vorbeigekommen sei, bereits seit zwei Tagen nicht mehr gesehen habe. Die Kundin (eine Nachbarin der 96-Jährigen) erinnerte sich daran, dass in der Wohnung der 96-Jährigen bereits seit zwei Tagen Licht brennen würde. Die Frau erstattete in der Polizeiinspektion Laßnitzhöhe die Anzeige. Eine Streife der Polizeiinspektion begab sich zur Wohnung der 96-Jährigen, fand die Türe verschlossen vor. Eine einfache Öffnung der Türe mittels Zweitschlüssel konnte nicht durchgeführt werden, da offenbar der Originalschlüssel innen angesteckt war. Da nun ein Unfall zu befürchten war, kletterten die Beamten über einen Nachbarbalkon zum Balkon der betreffenden Wohnung. Durch die Balkontüre konnten die Polizisten die 96-Jährige auf dem Boden liegen sehen. Nachdem sie die Beamten bemerkt hatte, gab sie Lebenszeichen von sich. Einem Beamten gelang es, die Balkontüre mittels eines Schraubendrehers zu öffnen und in die Wohnung zu gelangen. Die Frau gab äußerst geschwächt und kaum verständlich an, dass sie gestürzt sei, großen Durst verspüre und schon einige Zeit am Boden liegen würde. Die Frau wurde vom Rettungsdienst in das LKH Graz eingeliefert.

PA der LPD Steiermark vom 19.07.2019

Durch eine Wohnungsinhaberin wurde am Dienstagnachmittag ein Handwerker bestellt. Dieser sollte noch Nachbesserungen in der Wohnung vornehmen. Die Inhaberin verließ jedoch vor dem Handwerker die Wohnung und versperrte die Wohnungstür. Der Handwerker wollte die Wohnung nicht über die Terrassentür verlassen, da er Sorge hatte, dass jemand durch die offene Terrassentür in die Wohnung gelangen könnte. Die Inhaberin konnte von ihm auch telefonisch nicht mehr erreicht werden. Die zur Hilfe gerufene Streife der Polizei Mindelheim übernahm dann die „Sicherung“ der Wohnung. Schließlich konnte noch der Zweitschlüssel aufgefunden werden. Damit konnte auch die Streife ihre Objektsicherung beenden, die Terrassentür schließen und durch die Wohnungstür das Gebäude verlassen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.07.2019