Einen nicht alltäglichen Einsatz erlebte eine Funkstreifenbesatzung der Polizeiinspektion Zweibrücken am 16.01.2020 ab 16:55 Uhr in der Filiale eines Discounters am Zentralen Omnibusbahnhof. Die Mutter eines Kleinkindes meldete über Notruf, dass ihr einjähriger Sohn nicht mehr atme und regungslos im Kinderwagen liege. Die zum Einsatzort geeilten Polizeibeamten leiteten sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein, indem sie zunächst den Mund des Kleinkindes leicht öffneten, um festzustellen, ob der Junge einen Fremdkörper im Mund hatte. Dabei stellten sie eine ganz flache und leichte Atmung fest.
Unmittelbar vor Beginn der Notbeatmung reagierte das Baby plötzlich, öffnete die Augen und begann selbstständig wieder zu atmen. Bis zum Eintreffen des Notarztes wurden das Kleinkind und die Eltern im Markt von zwei Beamten betreut, ein dritter hielt den Eingangsbereich frei, damit die Rettungskräfte schnellstmöglich zu dem kleinen Patienten gelangen konnten. Nach ärztlicher Versorgung und Stabilisierung des Babys vor Ort durch die Fachkräfte wurde der Junge in die Kinderklinik des Universitätsklinikums Homburg eingeliefert. Eine abschließende Aussage über den Gesundheitszustand des Kleinkindes ist der Polizei nicht möglich.

PM der PI Zweibrücken vom 17.01.2020

„Mit mir nicht!“ dachten sich am Donnerstagmorgen zwei Koblenzer und legten einfach auf, als falsche Polizeibeamte sie um ihr Erspartes bringen wollten.

Bei den gestrigen Anrufen gaukelten die Betrüger vor, am Berliner Ring seien Täter festgenommen worden, aus deren Unterlagen ersichtlich sei, dass diese es auf die Angerufenen abgesehen hätten. Die Angerufenen haben richtig gehandelt:
Sie wurden misstrauisch, legten auf und verständigten die Polizei.

Präventionstipps sowie den Videoclip zur Kampagne „Mit mir nicht“ finden Sie auch auf unserer Homepage https://www.polizei.rlp.de/de/die-polizei/dienststellen/polizeipraesidium-koblenz/

PM des PP Koblenz vom 17.01.2020

Am Donnerstag, 16. Januar 2020, retteten zwei uniformierte Stadtpolizisten beim Bellevue eine ertrinkende Frau aus der Limmat.
Um 11.25 Uhr ging bei der Stadtpolizei Zürich ein Notruf ein, dass eine Person beim Utoquai in der Limmat treibe und zu ertrinken drohe. Der Anzeigeerstatter teilte weiter mit, dass ein Imbissstandbetreiber bereits vergeblich versucht habe der Person durch Zuwerfen eines Rettungsringes zu helfen. Sofort rückten mehrere Patrouillen, darunter auch die Wasserschutzpolizei, aus. Rund eine Minute nach Notrufeingang waren zwei uniformierte Polizisten vor Ort. Sie zögerten nicht lange, entledigten sich ihrer Uniformen und sprangen ins rund sechs Grad kalte Wasser. Rund vier Minuten später konnten sie die noch ansprechbare, aber stark unterkühlte Frau bergen und aus dem Wasser bringen. Sie wurde unverzüglich mit der Sanität ins Spital gebracht. Die Stadtpolizei klärt nun ab, unter welchen Umständen die Gerettete ins Wasser kam.

PM der StaPo Zürich vom 16.01.2020

Am Mittwoch (15.01.2020) überprüften die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel, auf der A17 bei Breitenau, die Insassen eines in Richtung Dresden fahrenden, grenzüberschreitenden Linienbusses. Unter den Insassen befand sich auch ein bulgarischer Staatsangehöriger (30), welcher mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der 30-Jährige wegen Diebstahls in mehreren Fällen eine 90-tägige Restfreiheitsstrafe verbüßen muss. Da der 30-Jährige bei seinem früheren Aufenthalt in Deutschland mehrfach wegen Diebstahls, Sachbeschädigung, Körperverletzung, sexueller Belästigung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich in Erscheinung getreten war, besteht gegen den 30-Jährigen bis Januar 2023 eine Wiedereinreisesperre. Nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung ging es für den 30-Jährigen auf direkten Weg ins Gefängnis nach Dresden. Zudem wurde gegen ihn ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.
Bereits am Dienstag (14.01.2020) kontrollierten die Bundespolizisten auf der A17 einen 29-Jährigen, welcher sich mit kroatischen Dokumenten auswies. Bei der Überprüfung der vorgelegten Dokumente stellten die Beamten jedoch fest, dass diese gefälscht sind. Bei der anschließenden Durchsuchung seines Fahrzeuges fanden die Einsatzkräfte der Bundespolizei die echten Ausweisdokumente des 29-Jährigen auf. Demnach handelt es sich bei ihm um einen serbischen Staatsangehörigen, gegen welchen unter seinen echten Personalien eine Wiedereinreisesperre nach Deutschland bis Oktober 2020 besteht. Zudem ergaben die Ermittlungen, dass der 29-Jährige sich unter seinen falschen kroatischen Personalien bereits im vergangenen Jahr mit einem Wohnsitz in Deutschland angemeldet hatte. Der 29-Jährige war zudem kein Unbekannter für die Beamten, da dieser im Oktober 2018 durch die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel wegen unerlaubter Einreise, sowie Einschleusens von Ausländern angezeigt und anschließend nach Tschechien zurückgeschoben wurde. Der 29-Jährige muss sich jetzt erneut in einem Verfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten.

PM der BPOLI Berggießhübel vom 16.01.2020

Am Dienstagmittag wurde eine siebenköpfige Personengruppe festgenommen, da sie in einem Bekleidungsgeschäft in der City Galerie Ware im dreistelligen Wert gestohlen hatten. Gegen 13:00 Uhr nahmen zwei Männer und zwei Frauen diverse Kleidungsstücke an sich und entfernten die Etiketten. Im Anschluss versteckten sie die Artikel in ihren Taschen. Ein Mitarbeiter des Modegeschäftes beobachtete das Treiben und stellte die Diebe. Ein weiterer Mann, der im Eingangsbereich „Schmiere stand“ entfernte sich sofort in unbekannte Richtung. Kurze Zeit später wurde er und zwei weitere männliche Begleiter von den Polizeibeamten am Hintereingang zur Goldbacher Straße angetroffen. Die sieben Personen wurden zur erkennungsdienstlichen Behandlung und weiteren Sachverhaltsaufnahme auf die Polizeiinspektion Aschaffenburg verbracht. Die Täter im Alter von 19 bis 31 Jahren werden nun wegen Diebstahl im besonders schweren Fall angezeigt.

PM der PI Aschaffenburg vom 15.01.2020

Am 14.01.2020 gegen 12:30 Uhr befand sich ein Polizeibeamter des Polizeireviers Röbel auf dem Weg zum Dienst.

Auf dem Weg dorthin kam dem Beamten in Röbel an der Kreuzung L 24/ Bahnhofstraße ein blauer Pkw Audi entgegen, dessen Fahrer dem Beamten aus seiner polizeilichen Tätigkeit mehrfach bekannt war. Zudem war dem Beamten bekannt, dass der 29-jährige Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Der Beamte wendete daraufhin seinen privaten Pkw und nahm die Verfolgung in Richtung Gewerbegebiet Glienholzweg auf. Während der Fahrer auf ein dortiges Betriebsgelände fuhr, seinen Pkw abstellte und in den Betrieb ging, wartete der Beamte vor dem Grundstück auf seine inzwischen verständigten Kollegen. Als die hinzugerufene Funkwagenbesatzung eintraf, begaben sich die Beamten gemeinsam in den Betrieb, wo der 29-Jährige angetroffen und rechtlich belehrt wurde. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich zusätzlich heraus, dass der genutzte Pkw nicht zugelassen war und mit gefälschten Kennzeichen geführt wurde. Die Kennzeichen wurden als Beweismittel sichergestellt. Außerdem ergaben sich den Beamten vor Ort Hinweise auf den zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln bei dem Beschuldigten. Ein freiwilliger Urintest verlief positiv.

Im Anschluss wurde der Beschuldigte zur Blutprobenentnahme ins Klinikum nach Röbel verbracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.

Die Ermittlungen wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Röbel aufgenommen. Die Beamten ermitteln gegen den Beschuldigten wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Fahrzeugzulassungsverordnung, Urkundenfälschung sowie Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

PM der PI Neubrandenburg vom 15.01.2020

Drei Tatverdächtige wurden am Donnerstag gegen 14:00 Uhr vorläufig festgenommen, nachdem sie sich zuvor wohl als Polizeibeamte ausgegeben hatten und in Korntal-Münchingen 30.000 Euro abholen wollten. Ein 72-Jähriger erhielt am Mittwochabend einen Anruf, bei dem sich der Anrufer als Polizeibeamter aus Stuttgart ausgab und behauptete, dass der Angerufene im Fokus krimineller Machenschaften stünde. Da der Senior allerdings misstrauisch war, nahm er am nächsten Morgen Kontakt zur echten Polizei auf. Bei einem weiteren Anruf am Donnerstagvormittag wurde der 72-Jährige dann angehalten, 30.000 Euro von seiner Bank zu holen, um einen angeblichen kriminellen Bankmitarbeiter zu überführen. Nachdem der Mann den Anweisungen Folge geleistet hatte, wollte der Anrufer den Mann davon überzeugen, dass man ihm Falschgeld ausgehändigt habe.
Dieses Falschgeld würde nun abgeholt werden. Er erhielt Anweisungen wie das Geld zu deponieren sei. Zum verabredeten Zeitpunkt erschien ein Pkw mit den drei Tatverdächtigen im Alter von 20 und 22 Jahren. Nachdem der 20-Jährige das Geld an sich genommen hatte, wurden alle drei Tatverdächtigen durch die Kriminalpolizei vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung der Personen fanden die Polizeibeamten Bargeld in Höhe von 3.400 Euro. Die Herkunft dieser Beträge muss noch geklärt werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurden die drei Tatverdächtigen, von denen zwei die türkische und einer die deutsche und türkische Staatsangehörigkeit haben, einem Haftrichter des Amtsgerichts Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen versuchtem bandenmäßigen Betrugs gegen alle drei Männer, setzte diesen in Vollzug und wies sie in eine Justizvollzugsanstalt ein.

PM des PP Ludwigsburg vom 14.01.2020

Am Montagnachmitttag fiel Fahndern der Grenzpolizeiinspektion Selb eine weinende Frau am Straßenrand in Selb auf. Auf Nachfrage der Beamten schilderte diese, dass sie ihren Vater der schwer krank und schlecht zu Fuß sei, seit zwei Tagen nicht erreicht und sie keinen Zugang zu Haus und dessen Wohnung habe. Die Beamten reagierten umgehend, betraten das Haus, klopften und klingelten an der Wohnungstüre des 70-jährigen Mannes. Als schwache Hilferufe aus der Wohnung zu vernehmen waren, verschafften sie sich ohne zu Zögern Zutritt zur Wohnung. Dort fanden sie den Wohnungsinhaber, der sich aufgrund eines Sturzes in hilfloser Lage befand und stark dehydriert war, auf. Bis zum Eintreffen des BRK wurde der Mann durch die Beamten erstversorgt und im Anschluss zur weiteren Behandlung ins Klinikum Selb verbracht.

PM der Grenzpolizeiinspektion Selb vom 14.01.2020

Polizeibeamte haben am Freitag (10.01.2020) einen 19 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, mit Rauschgift zu handeln. Eine 24-Jährige, nicht im Dienst befindliche Polizeibeamtin, bemerkte gegen 19.55 Uhr in der Stadtbahn U4 in Richtung Hölderlinplatz zwei 18 und 19 Jahre alte Männer. Aus dem Gespräch hörte sie, dass der 19-Jährige in seinem Rucksack offenbar eine größere Menge Rauschgift mit sich führte. An der U-Bahn-Haltestelle Staatsgalerie gab sich die 24-Jährige als Polizeibeamtin zu erkennen und forderte die jungen Männer auf, mit ihr die Bahn zu verlassen.
Alarmierte Polizeibeamte kamen zur Unterstützung hinzu. In dem Rucksack fanden die Beamten über 100 Gramm Marihuana sowie rund Tausend Euro Bargeld in dealertypischer Stückelung. Die beiden Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf die Straße entlassen. Der 19-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige wegen Besitz und Handel mit Betäubungsmittel rechnen.

PM des PP Stuttgart vom 13.01.2020

Am 10.01.20 erhielt die Polizeiinspektion Saale-Orla die Mitteilung, dass sich in Blankenberg bei der Bushaltestelle eine ältere Dame aufhält. Die Frau machte auf die besorgte Mitteilerin (Kameradin der Feuerwehr Hirschberg) einen verwirrten Eindruck. Die vor Ort eingesetzten Beamten trafen die leicht unterkühlte und vom Regen völlig durchnässte Dame in Blankenberg an und befragten sie nach ihrem Vorhaben. Schnell stelle sich heraus, dass die 74-jährige Frau das Seniorenheim in Hirschberg bewohnt und einen Ausflug in die Vergangenheit machen wollte. Sie hatte viele Jahre in Blankenberg gewohnt und wollte ihr altes zu Hause besuchen. Die ältere Dame konnte sich im Funkstreifenwagen aufwärmen und wurde durch die vor Ort eingesetzten Beamten wohlbehalten im Seniorenwohnheim in Hirschberg abgegeben, wo sie bereits erwartet wurde.

PM der LPI Saalfeld vom 10.01.2020