Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Kaiserslautern und Polizeipräsidium Westpfalz:

Nach den Bränden am späten Dienstagabend (wir berichteten: https://s.rlp.de/jyUui) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Dem Mann wird vorgeworfen auf einem Firmengelände und in einem Wohnhaus vorsätzlich Feuer gelegt zu haben. Die Ermittlungen zu den übrigen Bränden dauern an.

Die Polizei richtete nach den Bränden eine Ermittlungsgruppe bei der Kriminaldirektion Kaiserslautern ein. Aufgrund von Hinweisen und der Aufzeichnung einer Überwachungskamera kamen die Beamten einem Verdächtigen auf die Spur. Mutmaßlich handelte es sich dabei um den 21-jährigen Verdächtigen. Er konnte identifiziert und am Mittwochnachmittag im Stadtgebiet widerstandslos von der Polizei festgenommen werden. Der Mann wurde heute einer Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Kaiserslautern vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern ordnete das Gericht die Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts der Brandstiftung und der Flucht- sowie Wiederholungsgefahr an. Zum Tatvorwurf machte der 21-Jährige keine Angaben. Er machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Der Verdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen zur Brandserie dauern noch an.

Insbesondere soll auch geklärt werden, ob der 21-Jährige für die Brände vom Freitagabend im Schlittweg und in der Gabelsbergerstraße (wir berichteten: https://s.rlp.de/Yyp8z) verantwortlich ist.

PM des PP Westpfalz vom 16.09.2021

Heute Morgen wurde über die Berufsfeuerwehr Trier ein Schwan im Gleisbereich der Eisenbahnbrücke Trier-Pfalzel gemeldet.

Eine Streife der Bundespolizei Trier nahm den leicht verletzen Schwan in Obhut und verbrachte ihn – im Kofferraum des Streifenwagens – zur Tierklinik in Trier.

Dort wurden nur minimale oberflächliche Verletzungen festgestellt, so dass eine weitere Pflege nicht notwendig war.

Im Anschluss setzten die Bundespolizisten den Schwan im Bereich Trier-Ruwer wieder in die Mosel.

PM der BPOLI Trier vom 10.09.2021

Am späten Abend des 06.09.2021 konnten auf der Wache der PI Altenkirchen Geräusche festgestellt werden, die mutmaßlich auf das Verschieben von Bauzäunen hindeuteten. Die Geräusche drangen aus dem Rohbau eines Altenheims gegenüber der Dienststelle. Hier kam es bereits in der Vergangenheit zu Einbrüchen. Das Objekt wurde durch Beamte der PI Altenkirchen überprüft. Eine Person rannte bei Erkennen der Polizeibeamten sofort davon, konnte jedoch nach kurzer Verfolgung vorläufig festgenommen werden. Im weiteren Verlauf wurde das Objekt durch Hinzuziehen starker Kräfte durchsucht. Zur Aufklärung des großräumigen Geländes und des komplett eingerüsteten Rohbaus, wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Bei dem Beschuldigten konnten Betäubungsmittel aufgefunden werden. Der Führerschein wurde eingezogen. Den Beschuldigten erwarten diverse Strafverfahren. Sollten Anwohner verdächtige Wahrnehmungen in der Sache gemacht haben, bittet die PI Altenkirchen um sachdienliche Hinweise.

PM der PI Altenkirchen vom 07.09.2021

Bereits am Mittwoch, den 1. September 2021, gegen 15:10 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen Mann im Hauptbahnhof Halle.

Während der Identitätsfeststellung vernahmen die kontrollierenden Beamten einen starken Geruch von vermutlich Cannabis, woraufhin sie den mitgeführten Rucksack des Vietnamesen durchsuchten. In diesem konnten die Bundespolizisten eine durchsichtige Tüte mit vermutlich Cannabisblüten erkennen. Dem 29-Jährigen wurde daraufhin mitgeteilt, dass er vorläufig festgenommen war. Da er plötzlich sehr unruhig wurde und eine zunehmende Fluchtgefahr bestand, erfolgte die Mitnahme zur Dienststelle der Bundespolizei für weitere polizeiliche Maßnahmen mit angelegten Handfesseln. Bei der Durchsuchung des Mannes und der mitgeführten Sachen konnten keine weiteren verbotenen Substanzen festgestellt werden. In der im Rucksack befindlichen Plastiktüte führte der 29-Jährige 122 Gramm vermutlich Cannabis mit sich. Die unerlaubten Substanzen wurden sichergestellt und der Sachverhalt zuständigkeitshalber an das Polizeirevier Halle übergeben. Der Mann wird sich nun wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 03.09.2021

Am Montagmittag, gegen 12:00 Uhr, versuchten vier Personen (zwei Männer – 27 und 28 Jahre und zwei Frauen – 20 Jahre alt) diverse Waren im Gesamtwert von ca. 100EUR aus einem Supermarkt zu entwenden. Sie wurden beim Verlassen des Marktes durch den Ladendetektiv gestellt. Einer der Beschuldigten flüchtete vor dem Eintreffen der Polizei aus einem Büro des Geschäfts, konnte wenig später jedoch durch die Polizisten des Altstadtreviers festgenommen werden. Durch die Angabe falscher Personalien versuchte der 28-jährige Dieb anschließend nochmal sich den Konsequenzen seines Handelns zu entziehen. Auch dies gelang ihm nicht. Gegen alle vier Männer werden nun Strafanzeigen wegen Ladendiebstahls gefertigt und gegen den 28-Jährigen zudem wegen Körperverletzung, da er bei seiner Flucht einen Mitarbeiter leicht verletzte.

PM des PP Mainz vom 31.08.2021

In der Nacht zum 18. Juli, kurz nach 0 Uhr raubte ein bis dahin unbekannter Täter einen 29-Jährigen Mann aus. Die Kripo Trier konnte den Täter nun identifizieren und Festnehmen.

Gegen 0.10 Uhr betrat der ebenfalls 29-jährige Tatverdächtige aus Trier am 18. Juli die Bankfiliale in der Trierer Domänenstraße und forderte den Geschädigten unter Vorhalt einer echt aussehenden Schusswaffe auf, Geld von seinem Konto abzuheben und es dem Täter auszuhändigen. Als der Geschädigte dieser Aufforderung nicht nachkam, schlug der Täter mehrfach mit der Waffe auf ihn ein und fügte ihm mehrere Platzwunden zu. Anschließend entriss er seinem Opfer die Geldbörse und floh.

Durch eine DNA-Spur gelang es den Ermittlern den bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getretenen 29-Jährigen Mann aus Trier als Tatverdächtigen zu identifizieren. Am 24. August nahmen Beamte von Kriminalpolizei und SEK den Mann fest und führten ihn auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier beim Haftrichter vor. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an.

PM des PP Trier vom 26.08.2021

Einbrecher hatten offenbar versucht, sich am frühen Dienstagmorgen (24. August) gegen 3:30 Uhr an den Regalen eines Autoteile-Händlers an der Westender Straße zu bedienen. Was sie nicht wussten: Ein Bewegungsmelder im Gebäude löste einen Alarm aus, als die Täter einbrachen.

So konnte die Polizei das Gebäude wenige Minuten später umstellen und zwei Tatverdächtige (17 und 18 Jahre alt) im Bereich der Kasse und in einem Nebenraum stellen. Polizisten durchsuchten die beiden jungen Männer und fanden insgesamt vier Messer, mehrere Hundert Euro Bargeld, Taschenlampen und Handschuhe in ihren Taschen. Außerdem hatten sie einen Fahrzeugschlüssel bei sich, der zu einem als gestohlen ausgeschriebenen Opel gehört. Dieser Opel parkte vor der Tür. Die Polizei stellte das Einbruchswerkzeug und den Opel sicher und nahm die beiden Verdächtigen fest. Sie werden im Laufe des Mittwochs auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt

PM der POL Duisburg vom 25.08.2021

Am Mittwochvormittag kam es auf dem Rathausplatz in Frankenthal zu einem medizinischen Notfall. Ersthelfer und Polizeibeamte mussten vor dem Eintreffen der medizinischen Rettungskräfte eine Reanimation durchführen. Aufgrund der lebensrettenden Maßnahmen sammelten sich zahlreiche Schaulustige an der Örtlichkeit. Teilweise wurden die lebensrettenden Maßnahmen durch die Schaulustigen gefilmt. Es musste ein provisorischer Sichtschutz errichtet werden.

Die Polizei Frankenthal weist ausdrücklich daraufhin hin, dass „Gaffen“ respektlos ist. Wer solche Situationen filmt, kann sich zudem strafbar machen.

PM des PP Rheinpfalz vom 18.08.2021

Ein ernstes Wort haben Polizeibeamte in der Nacht zu Freitag mit einer Hundehalterin gewechselt. Die Frau hatte ihre beiden Vierbeiner über einen längeren Zeitraum im Auto eingeschlossen und allein gelassen.

Eine Zeugin verständigte gegen 1.30 Uhr die Polizei, weil sie in der Donnersbergstraße auf das Fahrzeug aufmerksam wurde, in dem sich zwei Hunde befanden, die laut bellten. Vom Fahrzeugnutzer oder Hundebesitzer war weit und breit nichts zu sehen.

Nachdem sich auch die Polizeistreife längere Zeit vor Ort aufgehalten hatte, aber niemand an dem Pkw auftauchte, um sich um die Hunde zu kümmern, fuhren die Beamten zur Anschrift des Fahrzeughalters. Auf das Klingeln öffnete der Mann die Tür, er hatte bereits geschlafen. Nach seinen Angaben war seine Frau mit dem Auto und den Hunden unterwegs – er konnte sie über Handy verständigen.

Die 40-Jährige gab an, dass sie spontan eine Veranstaltung besucht und dabei die Zeit vergessen habe. Mit der Frau wurde ein eindringliches Gespräch geführt; sie zeigte sich einsichtig und gelobte Besserung…

PM des PP Westpfalz vom 13.08.2021

Am Donnerstagmittag (12.08.2021) hat sich eine 10-Jährige in einer Wohnung im Nürnberger Stadtteil Veilhof eine schwere Schnittverletzung zugezogen. Sofortige Erste-Hilfe-Maßnahmen retteten ihr das Leben.

Ein 10-jähriges Mädchen spielte am Donnerstagmittag gegen 12:30 Uhr mit anderen Kindern in einer Wohnung im Nürnberger Stadtteil Veilhof. Nach bisherigem Ermittlungsstand soll sie in eine Glasscheibe getreten haben, als sie versuchte eine Zimmertür mit dem Fuß zu öffnen. Dabei zog sie sich eine lebensbedrohliche Schnittverletzung am Oberschenkel zu.

Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost traf wenige Minuten nach dem Notruf in der Wohnung ein und fand das schwerverletzte Mädchen vor. Zu diesem Zeitpunkt war die 10-Jährige bereits bewusstlos.

Die Polizeibeamten leisteten umgehend Erste-Hilfe, indem sie versuchten die Blutung unter Zuhilfenahme eines Einsatzgürtels, von improvisierten Kompressen und eines sogenannten Tourniquets (Aderpresse) zu stoppen.

Der Rettungsdienst konnte in Zusammenwirken mit den Polizeibeamten das Mädchen schließlich stabilisieren und das Kind in ein Krankenhaus transportieren.

Die 10-Jährige befindet sich nach einer Notoperation nicht mehr in Lebensgefahr.

Nach Einschätzung der behandelnden Ärzte retten die sofortigen Erst-Hilfe-Maßnahmen und die professionelle Zusammenarbeit aller eingesetzten Rettungskräfte der 10-Jährigen das Leben.

Die Mutter des Mädchens erlitt einen Schock und musste ebenfalls vom Rettungsdienst versorgt werden.

Weiterhin wurden die Angehörigen von einem Kriseninterventionsteam psychologisch betreut.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken kann nach bisherigem Ermittlungsstand ein Fremdverschulden ausschließen und geht von einem tragischen Unfallgeschehen aus.

PM des PP Mittelfranken vom 13.08.2021