Nach mehrmonatigen und sehr intensiven Ermittlungs- und Observationsmaßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Leipzig auf richterliche Anordnung elf Durchsuchungsobjekte (Wohnungen, Restaurants, Shishabar) am 11. September 2019 durchsucht.
Die Ermittlungen, die bereits seit 2018 laufen, richteten sich gegen eine albanische Täter-Gruppierung aus Leipzig und Grimma, die bundesweit agierten. Verdachtsmomente ergaben sich aus Observationserkenntnissen, die in einem anderen Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gewonnen wurden. Nach Aufhellungen von Täterstrukturen und Feststellungen von relevanten Örtlichkeiten wurden die Durchsuchungsbeschlüsse umgesetzt. Dabei konnten unter anderem 29 kg Marihuana und ca. 20.000 Euro sichergestellt werden. Insgesamt wurden zwölf Personen vorläufig festgenommen. Am Mittwoch wurde bereits gegen eine Person (w, 25) durch das zuständige Amtsgericht Leipzig Haftbefehl wegen Drogenhandels erlassen. Am Donnerstag, den 12. September 2019, wurden weitere sieben Personen dem Haftrichter vorgeführt, in einem Fall wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (m, 31), in den anderen Fällen wegen illegalen Aufenthaltes beziehungsweise wegen Urkundenfälschung (3x w: 24, 29, 50; 2x m: 22, 23, 34). Allen Personen, bis auf den 34-Jährigen wurde durch den Richter die Untersuchungshaft ausgesprochen. Der 34-Jährige wurde wegen unerlaubter Wiedereinreise zu 100 Tagessätzen verurteilt und danach wieder auf freien Fuß gesetzt. Drei weitere Männer (19, 22, 25) wurden bereits am Mittwoch wegen geringfügiger Verstöße gegen das Ausländerrecht wieder aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM der PD Leipzig vom 13.09.2019

Im Rahmen der Ermittlungen der Kriminalpolizei zu einem Diebstahl eines E-Scooters wurde in einem Onlineverkaufsportal genau dieser gestohlene Scooter zum Verkauf angeboten. Die Kriminalisten nahmen Kontakt zu dem Verkäufer auf und vereinbarten für gestern Vormittag ein Treffen. Hier erschienen zwei Jugendliche aus der russischen Föderation im Alter von 15 und 17 Jahren, die den E-Scooter bei sich hatten. Das Fahrzeug stellten die Beamten sicher. Bei einer Inaugenscheinnahme der Wohnung auf freiwilliger Basis (im Beisein der Mutter) stellten die Beamten ein E-Bike fest und sicher. Auch hier besteht der Verdacht, dass dieses zuvor entwendet worden war. Die Jugendlichen wurden im Beisein ihrer Erziehungsberechtigten und eines Dolmetschers auf dem Revier vernommen.
Im Rahmen dessen erschien der 39-jährige Vater des einen Jungen mit einem in Fahndung stehenden E-Bike im Revier. Auch dieses wurde sichergestellt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

PM der PD Brandenburg Nord vom 13.09.2019

Zwei Taschendiebe trieben am Donnerstag (12. September 2019) in Düsseldorf ihr Unwesen. Pech für die Täter: In einer Buchhandlung beobachtete unter anderem ein Polizeibeamter – der privat unterwegs war – die Täter und stellte sie.

Eine 31-jährige Zeugin beobachtete am Donnerstagnachmittag in einer Buchhandlung auf der Königsallee, wie zwei Algerier (27 und 28
Jahre) die Rolltreppen gemeinsam ins Obergeschoss fuhren und sich dort trennten. Mit Handzeichen blieben sie weiter in Kontakt und näherten sich einer 75-jährigen Frau, die ihre Handtasche auf dem Boden platziert hatte. Der 28-jährige Mann warf seine Jacke über die Tasche, um sie unauffällig zu entwenden. Während seines privaten Einkaufs in der Buchhandlung beobachtete auch ein 30-jähriger Polizeibeamter den Vorfall und stellte die Täter. Die benachrichtigten Kollegen des 30-Jährigen fanden bei der Durchsuchung der Diebe ein Taschenmesser sowie Betäubungsmittel und nahmen die Algerier fest. In der Polizeiwache entdeckten die Polizisten weiteres Diebesgut in den mitgeführten Rücksäcken: Es stellte sich heraus, dass die Täter zuvor bereits eine 26-jährige Koreanerin sowie einen elfjährigen Jungen bestohlen hatten. Die entwendeten Gegenstände konnten den Opfern wieder übergeben werden. Beide Täter wurden in Polizeigewahrsam genommen, wo sie erneut durch Randale auffielen. Die Täter werden dem Haftrichter vorgeführt.

PM der POL Düsseldorf vom 13.09.2019

Mit 54.000 Euro einer 82-jährigen Leverkusenerin „im Gepäck“ haben Streifenbeamte am Dienstagnachmittag (10. September) zwei junge Männer in Leverkusen-Hitdorf kurz nach einem Betrug festgenommen. Bei den in Essen geborenen Männern, Deutsch-Ägypter
(20) und türkischer Staatsbürger (21), soll es sich um sogenannte Abholer einer aus der Türkei agierenden Betrügerbande handeln, die als falsche Polizisten gezielt Seniorinnen und Senioren anrufen und es auf Geld und Schmuck abgesehen haben. Der Haftrichter ordnete Untersuchungshaft für die beiden Männer an. Die Polizei hat das Geld heute an die Seniorin zurückgegeben.

Der Festnahme vorausgegangen war der Hinweis aus verdeckt geführten Ermittlungen der Polizei eines anderen Bundeslandes. Als Polizisten um kurz nach 14 Uhr dem Hinweis „Geldübergabe an falsche Polizisten“ nachgingen, fiel ihnen auf der Ringstraße in Fahrtrichtung Heerweg ein schwarzer VW Golf Kombi auf, der unmittelbar vor ihrem Streifenwagen stark abbremste und auffällig schnell wendete. Die Polizisten blockierten den VW Golf während des Fahrmanövers und verhinderten die Weiterfahrt. Als sie an das Auto herantraten, warf der Beifahrer eine weiße Plastiktüte aus dem Fenster. Der Inhalt: 54.000 Euro!

Ermittlungen und die Vernehmung der beiden daraufhin Festgenommenen führten die Beamten des Kriminalkommissariates 25 zu der 82-jährigen Seniorin, die das Geld nach dem Anruf eines falschen Polizisten aus ihrem Schließfach ihrer Bank geholt und auf der Fußmatte vor ihrer Haustür nahe des späteren Festnahmeortes für die Abholer deponiert hatte. Der falsche Polizist hatte ihr vorgegaukelt, dass sie der Polizei helfen müsse, eine betrügerische Bankangestellte zu überführen.

Insgesamt erhielt die Polizei Köln am 10. September über 40 Meldungen über Anrufe falscher Polizisten – davon alleine über 30 Anrufe in Leverkusen.

PM der POL Köln vom 12.09.2019

Das ging gerade nochmal gut.

Am Montag (09.09.2019) wurde eine 79 Jahre alte Frau beinahe Opfer dreister Betrüger. Zum Glück informierte die Seniorin am Ende doch noch die Polizei, sonst wäre ihr Geld weg gewesen.

Am Vormittag hatte ein Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab, die Hamelnerin angerufen und ihr mitgeteilt, dass die Polizei eine Person festgenommen habe, bei der ein Zettel mit dem Namen der 79-Jährigen gefunden worden sei. Die Polizei gehe davon aus, dass die festgenommene Person es auf die Ersparnisse der älteren Dame abgesehen habe. Der Anrufer wies die Hamelnerin daher an, ihr Geld von der Bank zu holen, damit ein Polizeibeamter dieses später abholen und sichern könne.

Die 79-Jährige wurde zudem angewiesen, den Hörer ihres Telefons nicht aufzulegen. (Damit soll verhindert werden, dass die angerufenen Personen die echte Polizei informieren). Nachdem jedoch die Seniorin im Laufe des Vormittags den Hörer mehrfach ans Ohr nahm und die Leitung tot klang, legte die Frau auf, um sich ein Taxi zu rufen.

Mit dem Taxi fuhr die Hamelnerin zu ihrer Bank und hob einen vierstelligen Bargeldbetrag ab.

Wieder Zuhause rief der angebliche Polizeibeamte erneut an und fragte, ob die Frau das Geld bereits von der Bank geholt habe, was diese bejahte. Daraufhin wurde ihr zugesagt, dass das Geld in Kürze abgeholt werde.

Nach dem Telefonat bekam die Seniorin jedoch Zweifel, rief die Polizei in Hameln an und schilderte den Sachverhalt. Zivilbeamte postierten sich daraufhin vor dem Haus und warteten.

Gegen 17.30 Uhr klingelte eine männliche Person an der Haustür der 79-Jährigen. Als die alte Dame dem Mann einen Umschlag mit dem Bargeld reichte, schnappten die Zivilbeamten zu.

Der Täter wurde festgenommen. Es handelt sich dabei um einen 43-Jährigen Mann aus Wuppertal.

In seiner Vernehmung gab der 43-Jährige an, dass er von einem Bekannten beauftragt worden sei, Geld bei einer Freundin abzuholen.
Er sei mit dem Bekannten, dessen Namen er allerdings nicht kenne, nach Hameln gefahren und in der Nähe des Hauses der „Freundin“
abgesetzt worden. Der Fahrer habe ihm die genaue Adresse der „Freundin“ genannt und habe dann im Auto gewartet.

Das für Betrugsdelikte zuständige 3. Fachkommissariat vermutet, dass der Fahrer die Festnahme des sog. Läufers beobachtet hat und daraufhin geflüchtet ist. Bei dem Fluchtfahrzeug soll es sich nach Angaben des Festgenommenen, um einen grauen Golf handeln.

Die Polizei Hameln sucht daher mögliche Zeugen. Wer hat in der Tatzeit (09.09.2019; 17.00 Uhr bis 17.30 Uhr) einen grauen VW Golf mit Kennzeichen aus Nordrhein Westfalen (ev. W, wie Wuppertal) gesehen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hameln unter 05151/933-222 entgegen.

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat noch am Dienstag (10.09.2019) Haftbefehl gegen den 43-Jährigen Läufer beantragt. Dieser ist zwischenzeitlich erlassen worden.

Die Polizei warnt an dieser Stelle ausdrücklich vor falschen Polizisten am Telefon:

Am Telefon versuchen sie ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden, dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben, der sich ebenfalls als Polizist ausgibt. Dazu behaupten die Betrüger beispielsweise, dass Geld- und Wertgegenstände bei ihren Opfern zuhause oder auf der Bank nicht mehr sicher seien oder auf Spuren untersucht werden müssten. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt.

Tipps der Polizei: – Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung. – Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. – Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten. – Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten. – Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. – Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. – Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

PM der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden vom 11.09.2019

Ein 36 Jahre alter Polizeibeamter und Super Regoniser, der sich nach Dienstschluss in Zuffenhausen aufhielt, erkannte am Freitagnachmittag (06.09.2019) einen 29 Jahre alten Mann wieder, der im Verdacht steht, mindestens seit Oktober
2018 mehrere Diebstähle von EC-Karten sowie Kreditkarten begangen und dabei einen Schaden von mindestens 13.000 Euro verursacht zu haben.
Der Beamte war gegen 16.20 Uhr zu Fuß an der Burgunderstraße unterwegs, als ihm der 29-Jährige auf dem Gehweg auffiel und er Ähnlichkeiten zu einem gesuchten Tatverdächtigen erkannte. Er folgte dem Mann, bis dieser schließlich in einem Spielcasino verschwand.
Alarmierte Polizeibeamte nahmen den 29-Jährigen, vor einem Spielautomaten sitzend, vorläufig fest. Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige offenbar in mehreren Fällen EC-Karten gestohlen und im Anschluss Bargeld an Geldautomaten abgehoben hatte. Hierfür soll er sich in verschiedenste Bürogebäude geschlichen und Portemonnaies der Mitarbeiter gestohlen haben. Die Ermittlungen zu weiteren, derzeit noch unaufgeklärten Taten dauern an. Nach Beendigung der ersten polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige vorerst auf freien Fuß entlassen.

PM des PP Stuttgart vom 09.09.2019

Aus einer misslichen Situation half die Polizei in der Nacht von Sonntag auf Montag einem 31-Jährigen. Der Mann war ursprünglich mit einer Reisegruppe unterwegs, die auf dem Parkplatz Hagen an der A9 einen kurzen Stopp einlegte. Als die Pause zu Ende war, fuhr die Gruppe weiter, vergaß aber den 31-Jährigen. Der Mann aus Polen, dessen Handyakku zu allem Überfluss auch noch leer war, wusste sich in der Not nicht anders zu helfen, als andere Reisende anzusprechen und um die Polizei zu bitten. Die Beamten trafen den Mann auf dem Parkplatz. Da eine Kontaktaufnahme mit der Reisegruppe nicht möglich war, nahmen die Polizeibeamten den Mann zunächst mit zum Autobahnpolizeirevier in Michendorf, wo er dann von einem Landsmann in Richtung Polen mitgenommen wurde.

PM der PD Brandenburg West vom 09.09.2019

Kfz war gestohlen, Beifahrer hatte einiges „auf dem Kerbholz“.

Donnerstagabend, 05.09.2019, kurz vor Mitternacht, warteten Bundespolizisten im Fährhafen Puttgarden auf die einreisenden Fahrzeuge, die von der Fähre aus Dänemark kamen. Ein hochwertiger BMW wurde herausgewunken und kontrolliert. Der Fahrer, ein 26-jähriger Mann aus Serbien, wies sich zwar ordnungsgemäß aus, bei der Kontrolle der Fahrzeugpapiere stellte sich jedoch heraus, dass das Kfz am selben Tag in Dänemark als gestohlen gemeldet worden war. Demzufolge musste der Mann die Beamten in die Dienststelle begleiten, wo Anzeige wegen Diebstahl, Hehlerei und Betrug gegen ihn erstattet wurde. Der Beifahrer, ein 45 Jahre alter Mann, ebenfalls aus Serbien, wies sich mit serbischen Papieren und einem dänischen Aufenthaltstitel aus. Da er im Verdacht stand, an dem Diebstahl des Pkw beteiligt gewesen zu sein, wurde auch er mit in die Dienststelle genommen. Dort stellte sich dann im Verlaufe der weiteren Ermittlungen heraus, dass er ein weiteres Identitätspapier bei sich hatte, nämlich eine schwedische ID-Karte. In dieser Karte war der Mann allerdings unter anderem Namen, also einer Alias-Identität aufgeführt. Unter dieser schwedischen Identität war er mit einem europäischen Haftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben wegen Betrug, Hehlerei und Steuerhinterziehung in erheblicher Höhe.

Die Ermittlungen gegen den 45-jährigen dauern an, der 26-jährige konnte die Dienststelle der Bundespolizei nach Anzeigenerstattung im Verlaufe des Freitag wieder verlassen. Das Fahrzeug wurde nach Absprache mit den zuständigen Behörden Freitagmittag abgeholt und zurück nach Dänemark gebracht.

PM der BPOLI Kiel vom 06.09.2019

Ende August hat eine Seniorin einen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen Geldabholer übergeben. Die anschließenden, intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg waren nun erfolgreich. Der 38-Jährige sitzt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg seit Mittwoch in Untersuchungshaft.

Bereits Ende August erhielt eine Seniorin aus dem Würzburger Stadtteil Frauenland den Anruf einer vermeintlichen Polizeibeamtin. Durch geschickte Gesprächsführung brachte sie die Frau dazu, einen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen Geldabholer auszuhändigen. Als die Geschädigte in der Folge einen weiteren, höheren Geldbetrag von ihrem Konto abheben wollte, wurde eine Bankmitarbeiterin stutzig und kontaktierte einen Angehörigen.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat umgehend – in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg – die Ermittlungen übernommen. Diese führten bereits nach kurzer Zeit zum Erfolg. Am Dienstag konnte ein 38-Jähriger aus dem Raum Tübingen bei einem erneuten Geldabholversuch vorläufig festgenommen werden.

Der 38-Jährige verbrachte die Nacht in der Haftzelle der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt. Am Mittwochvormittag wurde er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt. Dieser ordnete auf Grund des dringenden Tatverdachts des Betrugs die Untersuchungshaft gegen den Mann an. Er sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt.

PM des PP Unterfranken vom 06.09.2019

Am Mittwochnachmittag waren Beamte der Polizeiinspektion Aschaffenburg zu einer augenscheinlich alkoholisierten Person gerufen worden. Der am Mainufer sitzende Mann sprang plötzlich kopfüber ins Wasser, konnte von der eingesetzten Streife aber wieder herausgezogen werden. Er befindet sich mittlerweile in einem Bezirkskrankenhaus.

Kurz vor 14:00 Uhr teilte ein Zeuge der Polizeiinspektion Aschaffenburg telefonisch mit, dass sich ein junger Mann, am Mainufer sitzend, Schnittwunden zufügt. Bei Eintreffen einer Aschaffenburger Polizeistreife in der Suicardusstraße war der offensichtlich alkoholisierte Mann kaum ansprechbar. Ein Messer lag etwas weiter weg auf dem Boden. Ohne Vorwarnung sprang der Anfang Zwanzigjährige dann ins Wasser. Die Beamten fackelten nicht lange, zogen den jungen Mann sofort wieder heraus und konnten somit Schlimmeres verhindern. Ein Atemalkoholtest ergab über zwei Promille.

Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt Aschaffenburg brachten die Polizisten den offenbar psychisch belasteten Mann in ein Bezirkskrankenhaus. Glücklicherweise hatte er sich bei dem Vorfall nicht schwerer verletzt.

PM des PP Unterfranken vom 05.09.2019