Am gestrigen Abend nahm die Polizei Germersheim einen 21-jährigen Mann aus dem Kreis Kusel bei einem Einbruchsversuch in ein Firmengelände in Hördt auf frischer Tat fest. Gegen 19:15 Uhr erhielt die Polizei einen Anruf, dass sich auf dem umzäunten Firmengelände im Industriegebiet in Hördt eine unberechtigte männliche Person aufhalten würde. Im rückwärtigen Bereich des Firmengeländes wurde der 21-jährige Täter dabei festgestellt, als er sich gerade Metall zur Mitnahme bereitlegte. Der 21-Jährige wurde widerstandslos festgenommen und gestand direkt die Tat. Weiterhin gab der 21-Jährige an, dass er wohl noch einen Mittäter hatte. Der noch unbekannte Mittäter soll bei der Tat mit einen schwarzen BMW M4, mit der Ortskennung Kusel („KUS“) geflüchtet sein.

Nach Durchführung der polizeilichen Folgemaßnahmen wurde der 21-jährige Täter wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM der PD Landau vom 27.01.2022

Bei Personenkontrollen im Stadtgebiet hat die Bundespolizei am Montag zwei Haftbefehle vollstreckt.

Am frühen Montagmorgen gegen einen 36-jährigen Franzosen. Wegen Erschleichens von Leistungen, er hatte einen ICE ohne gültigen Fahrschein benutzt, wurde der Mann im Juni 2020 zu einer Geldstrafe von 200 Euro verurteilt. Hinzu kommen noch vier aktuelle Ermittlungsverfahren wegen Eigentums- und Gewaltdelikten. Die geforderte Geldstrafe konnte er nicht bezahlen, so dass er die nächsten 20 Tage in der JVA Trier verbringen wird.

Mehr Glück hatte ein 30-jähriger Luxemburger. Die gegen ihn verhängte Geldstrafe von 600 Euro – wegen Beleidigung – konnte er vor Ort bezahlen und seine Reise fortsetzen.

PM der BPOLI Trier vom 26.01.2022

Auf frischer Tat hat die Polizei in der Nacht zu Mittwoch einen Einbrecher geschnappt. Der Mann war gegen 2 Uhr in ein Bürogebäude in der Kantstraße eingedrungen und hatte nicht bemerkt, dass er dabei Alarm auslöste.

Das Haus wurde von den eintreffenden Polizeibeamten umstellt und durchsucht. Die Räumlichkeiten in einem Geschoss waren aufgebrochen und durchwühlt worden. Der vermeintliche Einbrecher versuchte sich noch zu verstecken, wurde aber von den Beamten entdeckt und festgenommen. Sie nahmen den 26-Jährigen, der aus polizeilicher Sicht kein Unbekannter ist, mit zur Dienststelle. Auf ihn kommt ein Strafverfahren zu. Die weiteren Ermittlungen laufen.

PM des PP Westpfalz vom 26.01.2022

Am Mittwoch, 12.Januar 2022, konnten Spezialkräfte der Polizei zwei mutmaßliche Betrüger im Alter von 29 Jahre festnehmen. Zuvor erhielt eine 62-jährige Frau aus Idar-Oberstein verdächtige Anrufe von einem Unbekannten, der sich als Polizeibeamter ausgab. Dieser gab vor, dass in der Nähe der Wohnanschrift der Dame eingebrochen wurde und dabei die Daten des 62Jährigen aufgefunden wurden. Zudem habe die Polizei durch die Festnahme von vier Einbrechern Erkenntnis darüber erlangt, dass die Täter auch bei ihr einbrechen wollen. Aus diesem Grund müsse die Polizei ihre Wertsachen in Sicherheit bringen. Der unbekannte Anrufer forderte deswegen die Frau auf, ihr Bargeld, Bankkarten, Schmuck und mehrere Goldmünzensammlungen in Tragetaschen zu legen und diese für die Abholung durch die Polizei an der Wohnungstür bereitzulegen. Gegen 18:00 Uhr beobachteten die eingesetzten Kräfte, wie ein Mann die Taschen abholte. Er wurde unmittelbar danach von den Beamten festgenommen. Zudem konnte in einem wartenden Taxi ein weiterer Täter dingfest gemacht werden. Die Täter waren mit einem Taxi aus Bremen angereist. Die 29-Jährigen wurden vorläufig festgenommen und am 13.01.2022 der Haftrichterin vorgeführt.

Bei dem Delikt handelt es sich um die Betrugsmasche „Falsche Polizeibeamte“ (Callcenter-Betrugsdelikte)

Dabei geben sich die Täter den älteren Menschen gegenüber als Polizeibeamte aus, die von Einbrüchen in der Nachbarschaft berichten. Nach einer Festnahme hätten sich Hinweise auf weitere potenzielle Einbruchsobjekte ergeben und dabei wären die Daten des Seniors oder der Seniorin aufgefunden worden. Die angeblichen Polizeibeamten fragen nach vorhandenen Wertgegenständen und bieten an, diese in Verwahrung zu nehmen, bis die Gefahr vorüber ist. Bei dieser Tatbegehungsweise nutzen die Täter das Vertrauen der Menschen in die Polizei aus und erbeuten häufig hohe Summen. Sollten Sie von vermeintlichen Polizeibeamten oder vermeintlichen Angehörigen in Notsituationen angerufen werden, gelten folgende Hinweise der Polizei:

  • Lassen Sie sich von solchen Anrufen nicht beunruhigen und legen Sie auf.
  • Gehen Sie nicht auf die Forderungen der Anrufenden ein.
  • Verständigen Sie die Polizei.
  • Detaillierte Nachfragen zu Vermögen und Wertgegenständen werden durch die tatsächliche Polizei nie am Telefon getätigt.
  • Weder Polizei noch Justiz setzen Angerufene im Gespräch dermaßen unter Druck.
  • Trotz gegenteiliger Aufforderungen der Täterseite wenden Sie sich an
  • Verwandte, Freunde oder sonstige Vertrauenspersonen.

Weitere Verhaltenshinweise bei Trickanrufen und anderen Betrugsmaschen finden Sie unter

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

PM der Kriminalinspektion Idar-Oberstein vom 14.01.2022

Am Dienstag, den 11.01.2022, wurde der PI Saarburg gemeldet, dass drei Kinder das Schulgelände in Saarburg- Beurig gegen 11:30 Uhr mit unbekanntem Ziel verlassen haben.

Durch die Schule und die Eltern wurde zeitnah eine Vermisstenanzeige nach dem 11 jährigen Mädchen, und dem jeweils 12 jährigen Jungen und Mädchen erstattet.

Aufgrund der tiefen Temperaturen und der daraus bestehenden Erfrierungsgefahr wurde umgehend eine umfangreiche, mehrstündige Suche eingeleitet. An der Suchaktion waren zunächst mehrere Streifen der Schutz- und Kriminalpolizei der Polizeiinspektion Saarburg beteiligt.

Zunächst erfolgte eine Personenfahndung in Beurig und dem Stadtgebiet von Saarburg.

Nach Zeugenhinweisen verifizierte sich ein möglicher Aufenthalt auf den Bereich eines Waldgebietes in Saarburg, Richtung Greifvogelpark/ Am Engelbach.

Unmittelbar nach Bekanntwerden konnten die eingesetzten Polizeibeamte dort die Kinder auffinden. Zwischenzeitlich bereits in den frühen Abendstunden gegen 20 Uhr, saßen die drei vermissten Kinder dort frierend auf einer Bank, in etwa 100 Meter Entfernung zu einer Schutzhütte, mitten im Wald.

Die Kinder wurden zur Polizeiinspektion Saarburg verbracht und dort anschließend in die Obhut der Eltern übergeben.

PM des PP Trier vom 12.01.2022

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Landau und der Kriminalinspektion Landau

Am Samstag, 01.01.2022, kam es gegen 22:20 Uhr zu einem Brand eines Wäschecontainers im Bereich der Notaufnahme an der Asklepiosklinik in Kandel, wobei die Flammen auf die Gebäudefassade und die Geschossdeckendämmung des Krankenhauses übergriffen. Drei Mitarbeiter des Klinikums mussten aufgrund einer Rauchgasvergiftung ärztlich behandelt werden. Die Ermittlungen der Kriminalinspektion Landau und einem von der Staatsanwaltschaft Landau beauftragten Brandsachverständigen begründen den Verdacht einer schweren Brandstiftung. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass zum Entzünden des Wäschecontainers ein Brandbeschleuniger eingesetzt wurde.

Auch bei einem weiteren Brand in Bad Bergzabern am 29.12.2021, bei dem ein Pkw auf dem Parkplatz einer Klinik in Bad Bergzabern in Brand geriet, konnten durch den Gutachter Hinweise auf Brandbeschleuniger festgestellt werden und ist von einer Brandstiftung auszugehen. Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen in beiden Fällen ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen einen 42-jährigen Mann aus dem Kreis Südliche Weinstraße, die beiden Brände vorsätzlich gelegt zu haben. Der Mann war bereits vor den Taten durch ausfälliges und verbal aggressives Verhalten gegenüber Mitarbeitenden von Kliniken auffällig geworden.

Der Beschuldigte wurde gestern Abend aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Landau erwirkten Haftbefehls festgenommen und der Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Landau vorgeführt, die den Haftbefehl in Vollzug setzte. Der Mann kam in eine Justizvollzugsanstalt.

PM der Kriminalinspektion Landau vom 07.01.2022

Die Polizei hat am Dienstag in der Fabrikstraße einen mutmaßlichen Dieb auf frischer Tat erwischt. Kurz nach 15 Uhr fiel den Beamten ein 22-Jähriger auf. Der Mann war den Beamten nicht unbekannt. Als die Polizisten den Verdächtigen zur Rede stellten, machte er sich gerade an einem Auto zu schaffen. Der Pkw war offensichtlich unverschlossen. Aus dem Wagen entwendete der Mann Münzen, die er beim Erblicken der Einsatzkräfte sofort fallen ließ. Der Verdächtige wurde durchsucht. Weiteres mutmaßliches Diebesgut kam jedoch nicht zum Vorschein. Die verständigte Fahrzeughalterin bestätigte, dass aus ihrem Auto Geld fehlte. Der zweistellige Betrag konnte der Frau wieder ausgehändigt werden. Gegen den 22-Jährigen leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren ein.

PM des PP Westpfalz vom 05.01.2022

Der Inhaber eines Supermarktes in der Mainzer Straße meldete sich am gestrigen Mittwoch, gegen 18:30 Uhr, bei der Wormser Polizei. Ihm war ein schwarz-weißer, kniehoher Hund zugelaufen, der sich jetzt in dem Ladengeschäft aufhielt. Vor Ort fanden die Polizeibeamten den völlig verängstigten Vierbeiner im Kassenbereich vor. Da er weder Halsband noch Hundemarke trug, wurde er an die Leine genommen und sollte eigentlich im Tierheim vorübergehend untergebracht werden. Doch schlau wie das Tier war, führte es die Polizisten geradewegs nach Hause. Der Hund kannte den Heimweg ganz genau und lief von der Mainzer Straße bis in den Pfortenring zur Haustür seines Besitzers. Dieser freute sich überglücklich über die Rückkehr des Ausreißers. Wie sich herausstellte, wurde der Hund durch Silvester Böller derart verschreckt, dass er völlig verängstigt davonrannte und Zuflucht im Supermarkt suchte.

PM der PD Worms vom 30.12.2021

Wie mit Meldung 1705 berichtet, überfiel ein bewaffneter, zunächst unbekannter Mann, am 15.12.2021 eine Spielhalle in Gollhofen (Lkr. Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim). Die Polizei konnte nun den Tatverdächtigen ermitteln und festnehmen.

Am 15.12.2021 betrat ein zunächst unbekannter Mann eine Spielhalle in der Industriestraße des Gewerbegebiets Zweckverband Gollhofen/Ippesheim. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte der Unbekannte die Herausgabe von Bargeld und flüchtete unerkannt.

Der Kriminalpolizei Ansbach gelang es nun einen Tatverdächtigen zu ermitteln.

Die Aufzeichnungen der Überwachkameras in der Spielhalle sowie Ermittlungen der Polizeiinspektion Bad Windsheim in anderer Sachbearbeitung, führten zu einem 19-jährigen Tatverdächtigen aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Beamte der Kriminalpolizei Ansbach nahmen den 19-Jährigen am 28.12.2021 in seiner Wohnung fest.

Eine Wohnungsdurchsuchung führte zum Auffinden einer Gaspistole, die als Tatwaffe in Frage kommt. Zudem stellten die Beamten rund 50 Ecstasy-Tabletten sicher.

Der 19-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des bewaffneten Raubüberfalls sowie wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 29.12.2021

März 2021, Erfurt: Ermittler der Duisburger Polizei stoßen im Darknet auf einen User, der behauptet, Kinder zu missbrauchen. Recherchen bestätigen den Verdacht der Polizisten, dass es nicht einfach nur Behauptungen sind. Der zunächst Unbekannte missbraucht Kinder. Um nicht entdeckt zu werden verbirgt er seinen richtigen Namen hinter einem Pseudonym. Das misslingt allerdings: Über den Kauf eines besonderen Sexspielzeugs identifizieren die Beamten einen 30-Jährigen aus Erfurt. Polizisten aus Thüringen nehmen den nicht vorbestraften Mann nach dem Hinweis der Duisburger Kriminalpolizei fest. Urteil: Sieben Jahre und neun Monate Haft.

August 2021, Frankenthal in Rheinland-Pfalz: Ähnliches Bild und die gleiche Grausamkeit. Auch hier identifiziert die Duisburger Kripo einen 39-Jährigen, der seine zehnjährige Nichte mehrfach sexuell missbraucht haben soll. Die Beamten nehmen ihn fest, durchsuchen seine Wohnung und stellen umfangreiches Beweismaterial wie Computer und Datenträger sicher. Unterstützt werden sie dabei von Experten des Landeskriminalamts NRW, die mit ihrem „Mobilen Datenerfassungs- und Analyselabor (MODAL)“ ebenfalls vor Ort sind. Das hochmoderne Fahrzeug ermöglicht den Ermittlern bereits am Tatort die Auswertung erster Datenträger und somit einen wertvollen Zeitgewinn (LINK zur Pressemitteilung des IM https:// polizei.nrw/presse/polizei-nordrhein-westfalen-erhaelt-hochmodernes-mobiles-datenlabor).

Der Beschuldigte wurde auf Antrag der bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelten Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) einem Haftrichter vorgeführt. Er sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

Mit diesen beiden Festnahmen hat die Polizei Duisburg einen Teilerfolg erzielt – doch zur Wahrheit gehört auch, dass es auch andernorts immer wieder zu sexuellen Übergriffen kommt. Die Täter zu stellen und sie aus der Anonymität des Darknets herauszuholen, ist mittlerweile alltägliche Aufgabe für die Ermittler bei der Duisburger Kriminalpolizei.

Gemeinsam mit der ZAC NRW ziehen die Ermittler an einem Strang, um die rechtlichen Möglichkeiten vollständig auszuschöpfen und so hoffentlich noch viele Tatverdächtige vor Gericht zu bringen.

PM der POL Duisburg vom 29.12.2021