In einem Lahnsteiner Hotel feierte im 15. Stock eine Hochzeitsgesellschaft. In dem Festsaal entzündete ein Gast zwei Signalfackeln, sogenannte Bengalfeuer, durch deren Rauchentwicklung die Brandmeldeanlage aktiviert worden ist. Infolgedessen musste das gesamte Gebäude evakuiert werden.

Durch einen Polizisten konnten im 15. Stock noch zwei schwangere Frauen und ein Kleinkind festgestellt und durch die Feuerwehr ins Freie begleitet werden.

Nachdem das Gebäude gelüftet und wieder freigegen wurde, durften die Hotelgäste zurückkehren. Die Hochzeitsgesellschaft war inzwischen abgereist.

PM der PI Lahnstein vom 02.08.2020

Am Dienstagabend (28.07.2020) beobachtete ein Ladendetektiv in der Nürnberger Innenstadt ein Diebespaar. Die beiden Männer entkamen mit der Ware. Als sie am Mittwochabend erneut zum Stehlen in den Laden kamen, konnte der Mitarbeiter sie festhalten und die Polizei hinzurufen.

Gegen 18:00 Uhr am Mittwochabend beobachtete der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes eines großen Bekleidungsgeschäftes in der Nürnberger Fußgängerzone zwei Männer. Diese hatten bereits am Tag zuvor Bekleidung entwendet und waren unerkannt entkommen.

Doch beim zweiten Diebstahl hatten die beiden Männer im Alter von 29 und 27 Jahren weniger Erfolg. Als sie erneut hochwertige Kleidung in eine präparierte Diebestasche steckten, rief der Ladendetektiv die Polizei. Eine Streife des Unterstützungskommandos der Bereitschaftspolizei war schnell vor Ort und konnte die Ladendiebe noch im Geschäft festnehmen.

Die hinzugerufene Streife durchsuchte daraufhin den präparierten Rucksack der Tatverdächtigen. Dabei förderten die Polizeibeamten nicht nur neuwertige Ware im Wert von fast 1.500 Euro aus dem Laden selbst zu Tage, sondern auch Bekleidung, die mutmaßlich aus einem anderen Geschäft gestohlen worden war.

Aufgrund der professionellen Tatausführung und des weiteren mutmaßlichen Diebesgutes lag der Verdacht nahe, dass die bereits bekannten Fälle nicht die einzigen waren, die auf das Konto der Ladendiebe gingen.

Tatsächlich gelang es der Polizei eine Wohnung ausfindig zu machen, welche die eigentlich in einer ANKER-Einrichtung in Deggendorf untergebrachten Männer eigens in der Nürnberger Südstadt als Diebesbunker angemietet hatten. Aufgrund der vorliegenden Anhaltspunkte erließ der Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einen Durchsuchungsbeschluss für die Räume.

Die Polizeibeamten staunten nicht schlecht, als sie in der Wohnung ein ganzes Lager an hochwertigen Kleidungsstücken fanden. Zudem hielt sich in den Räumen noch ein weiterer Mann auf, dessen Beteiligung an den Diebeszügen nun ebenfalls geprüft wird. Die Zuordnung des mutmaßlichen Diebesgutes zu den unterschiedlichen Bekleidungsläden wird voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen.

Durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde ein Haftbefehl für die zwei beim Ladendiebstahl Festgenommenen beantragt. Sie werden am Freitagmorgen dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Die zwei Männer erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls. Zudem stehen Verstöße gegen räumliche Beschränkungen im Raum, da die Diebe eigentlich den Landkreis ihres Wohnortes nicht verlassen hätten dürfen.

PM des PP Mittelfranken vom 31.07.2020

Während einer Streifenfahrt sind Polizeibeamte am Mittwochnachmittag in der Pirmasenser Straße auf zwei kleine Kinder aufmerksam geworden. Wie sich herausstellte, hatten sich die beiden „Dreikäsehochs“ verlaufen und fanden den Heimweg nicht mehr.

Im Gespräch versuchten die Polizisten herauszufinden, wie die beiden Geschwister wohnen. Sie konnten aber weder ihren vollständigen Namen, noch den ihrer Eltern nennen. Von der Adresse wusste das Mädchen den Straßennamen und konnte das Haus von außen beschreiben. Also suchte die Streife zusammen mit den beiden Kids die Häuser in der genannten Straße ab – bis sie schließlich das richtige gefunden hatten. Dort konnten die beiden fünf und drei Jahre alten Kinder ihren Eltern übergeben werden.

PM des PP Westpfalz vom 30.07.2020

Am späten Dienstagabend kommt es auf dem Gelände der Zitadelle in Mainz zu einem Brand und einer Sachbeschädigung an zwei Fahrzeugen.

Nachdem Zeugen gegen 23:30 Uhr die Feuerwehr verständigen, treffen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei ein, während das hölzerne Eingangstor des Mainzer Bauamts in Flammen steht. Von der Mainzer Berufsfeuerwehr kann der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die hölzerne Eingangstür wird durch das Feuer stark beschädigt. Zudem sind zwei vor dem Bauamt parkende Fahrzeugen der Stadt Mainz beschädigt worden indem unter anderem Scheiben eingeschlagen wurden.

Die Polizeibeamten des Mainzer Altstadtreviers können auf dem Zitadellen-Gelände einen Mann feststellen, der versucht zu flüchten als er die Beamten sieht. Er kann vorläufig festgenommen werden. Der 35-jährige Beschuldigte hat nach ersten Ermittlungen zunächst zwei Fahrzeuge der Stadt Mainz beschädigt und Gegenstände aus den Fahrzeugen entwendet. Hiernach hat er Holz und andere brennbare Gegenstände, unmittelbar vor dem hölzernen Tor des Bauamts platziert und angezündet. Ein Übergreifen des Feuers auf das restliche Gebäude kann nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden.

Die Kriminalpolizei Mainz hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mainz die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Hintergründe und Tatmotive sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Von der Staatsanwaltschaft Mainz wurde bereits ein Sachverständiger hinzugezogen. Der 35-Jährige deutsche Beschuldigte ist derzeit ohne festen Wohnsitz. Durch den Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mainz wurde am Nachmittag Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten angeordnet. Er muss sich nun wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung und besonders schwerem Fall des Diebstahls verantworten.

PM des PP Mainz vom 29.07.2020

Genau richtig verhalten hat sich eine Zeugin am Montag in Otterberg: Die Frau hatte gegen 11.30 Uhr auf dem Parkplatz am Schwimmbad ein Auto entdeckt, in dem ein Hund saß – und das bei Außentemperaturen um die 28 Grad. Weil vom Fahrzeughalter weit und breit nichts zu sehen war, verständigte die Zeugin die Polizei.

Die Beamten veranlassten eine Durchsage im Schwimmbad – und prompt meldete sich die Halterin des Wagens. Sie gab an, alle halbe Stunde eine Runde mit dem Auto zu drehen, damit sich der Innenraum abkühlt. Den Polizisten genügte das aber nicht. Sie ermahnten die Frau, das Tier bei diesen Temperaturen nicht im Auto zu lassen, sondern besser nach Hause zu bringen.

In diesem Zusammenhang ein eindringlicher Appell: Lassen Sie niemals Kinder oder Tiere im Auto zurück! Auch nicht, wenn Sie „nur kurz“ etwas erledigen wollen.

Gerade im Sommer wird der Innenraum eines Fahrzeugs regelrecht zum „Backofen“ – auch wenn die Fenster leicht geöffnet sind. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei stehenden Fahrzeugen im Wageninneren die Temperaturen schon innerhalb kürzester Zeit bedrohliche Werte erreichen. Die Lackfarbe spielt dabei keine Rolle.

PM des PP Westpfalz vom 28.07.2020

In einer Wohnung in der Südstadt fanden Streifen der Polizeiinspektion Fürth in der Nacht zum Dienstag (28.07.2020) diverses Rauschgift. Die Beamten hatten die Wohnung überprüft, nachdem aus der Nachbarschaft ein verdächtiger Geruch gemeldet worden war.

Gegen Mitternacht war bei der Polizei eine Mitteilung eingegangen, weil Anwohner den Geruch von Marihuana aus einer Wohnung in der Dr.-Beeg-Straße wahrgenommen haben wollten. Als Quelle des Geruchs konnte eine Wohnung aus einem der Obergeschosse eines dortigen Mehrparteienhauses ausgemacht werden. Als eine Streife die betroffene Wohnung überprüfte, bestätigte sich der Verdacht.

Konfrontiert mit dem verdächtigen Geruch aus der Wohnung gab ein anwesender 26-Jähriger eine geringe Menge Marihuana heraus und erlaubte den Beamten das Betreten der Wohnung.

Während der Durchsuchung der Wohnung warfen die Polizisten auch einen Blick über die Balkonbrüstung und entdeckten weiteres Rauschgift, dass der 26-jährige Tatverdächtige offensichtlich kurz zuvor vom Balkon geschmissen hatte. Es handelte sich dabei um weiteres Marihuana sowie mehrere Dutzend Gramm einer synthetischen Droge. Zudem fanden die Beamten in der Wohnung einen höheren Bargeldbetrag.

Die aufgefundenen Drogen sowie das Bargeld stellten die Polizeibeamten sicher.

Gegen den 26-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Betäubungsmittelhandels ermittelt.

PM des PP Mittelfranken vom 28.07.2020

Die Polizistinnen und Polizisten der Bundespolizei Kaiserslautern hatten letztes Wochenende viel zu tun. Insgesamt konnten 27 Personen kontrolliert werden, nach denen von anderen staatlichen Stellen aufgrund verschiedenster Sachverhalte gefahndet wurde. Die Beamtinnen und Beamten stellten 30 Straftaten und zwei Ordnungswidrigkeiten fest. Darunter befanden sich Straftaten wie, Hausfriedensbruch, Diebstahl, Körperverletzung, Betrug, Beleidigung, Verstoss gegen Aufenthaltsbeschränkungen, Unerlaubte Einreise, Erschleichen von Leistungen und weitere Straftaten.

Bemerkenswert waren zwei Fälle bei welchen die Beamten je ein Leben retten konnten. Im ersten Fall am Samstag gegen ca. 01.00 Uhr, konnte ein 23-jähriger Mann, aufgrund einer aktuellen Fahndung der Landespolizei wiedererkannt und den Behörden übergeben werden. Der Mann hatte seinen Suizid angekündigt. Er war gerade auf der Brücke am Einsiedlerhof unterwegs. Während der polizeilichen Maßnahmen wurde die Bahnstrecke Landstuhl – Kaiserslautern gesperrt.

Im zweiten Fall am 26. Juli 2020 um ca. 22.20 Uhr, stand eine 20-jährige junge Frau auf der Alicenbrücke am Hauptbahnhof Mainz, auf der anderen Seite des Brückengeländers. Die eintreffenden Beamten konnten die Frau an einem Arm mit Handschellen ans Geländer fesseln um einen Sturz in die Oberleitung bzw. den Gleisbereich zu verhindern. Letzendlich konnten die Einsatzkräfte die Frau von ihrem Vorhaben abbringen und dem Ordnungsamt übergeben. Zwei Gleise wurden während der Maßnahmen im Hauptbahnhof Mainz kurzzeitig gesperrt. An diesem Wochenende konnten insgesamt drei Haftbefehle vollstreckt werden, die Personen wurden in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 27.07.2020

Am Freitagmittag (24. Juli, 12 Uhr) haben Mitarbeiter eines Supermarktes an der Holtener Straße (28, 29 und 48 Jahre alt) einen mutmaßlichen Ladendieb auf frischer Tat ertappt. Sie wollen den 31-Jährigen beim Stehlen von knapp 30 Getränkedosen beobachtet und daraufhin zur Rede gestellt haben. Als er versuche zu flüchten, hielten sie ihn fest bis die Polizei eintraf. Weil sich der Mann nicht beruhigen ließ und weiter aggressiv verhielt, legten die Beamten ihm Handschellen an und durchsuchten seine Tasche. Dabei fanden sie die Getränkedosen und ein Tütchen mit Marihuana. Außerdem stellten sie bei der Überprüfung seiner Personalien fest, dass gegen den 31-Jährigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein Haftbefehl vorliegt. Die Polizisten brachten ihn ins Gewahrsam, von wo aus es für den 31-Jährigen direkt in die Untersuchungshaft ging. Jetzt muss er sich außerdem mit zwei neuen Verfahren wegen des Ladendiebstahls und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 27.07.2020

Am Montag, den 20. Juli 2020 kontrollierte eine Streife der Bundespolizei gegen 11:45 Uhr eine Frau auf dem Magdeburger Hauptbahnhof. Bei der sich anschließenden Überprüfung ihrer Personalien in dem polizeilichen Fahndungssystem stellten die Bundespolizisten einen Vollstreckungshaftbefehl gegen die 24-Jährige fest. Demnach hatte sie das Amtsgericht Saarlouis im Februar dieses Jahres wegen fahrlässigen Gestattens des Fahrens ohne Versicherungsschutz zu einer Geldstrafe von 900 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen verurteilt. Da die Frau weder die Geldstrafe zahlte, noch sich dem Haftantritt stellte und zudem noch unbekannten Aufenthalts war, erließ die Staatsanwaltschaft Braunschweig am 15. Juli 2020 jenen Haftbefehl. Nur 5 Tage später konnte dieser von der Bundespolizei vollstreckt

werden: Die rumänische Staatsangehörige wurde festgenommen und in die Diensträume der Bundespolizei am Bahnsteig 1 des Hauptbahnhofes Magdeburg gebracht. Doch sie hatte „Glück im Unglück“. Sie kontaktierte ihren Lebensgefährten. Dieser zahlte die geforderte Geldstrafe in einer anderen Dienststelle der Bundespolizei in Hannover ein, so dass die 24-Jährige anschließend die Räumlichkeiten der Magdeburger Bundespolizei als freie Frau wieder verlassen konnte.

PM der BPOLI Magdeburg vom 21.07.2020

Am Montag, den 20.07.2020 betrat gegen 18:00 Uhr ein Mann die Tankstelle in Wissen in der Morsbacher Straße. Er war maskiert. Unter Vorhalt einer Pistole ließ sich der Täter das Bargeld aus der Kasse aushändigen.

Anschließend flüchtete er zu fuß. Bei der Benachrichtigung der Polizei konnte der Mitarbeiter der Tankstelle die Fluchtrichtung des Täters beschreiben. Durch Polizeibeamte der Wache Wissen und der sukzessiv eintreffenden Kräfte der Polizeiinspektionen Betzdorf und Altenkirchen und einem Diensthundeführer wurden die Such- und Fahndungsmaßnahmen aufgenommen und intensiviert. Die Person konnte nach einer aufwendigen Suche durch den Diensthund aufgestöbert und gegen 20:00 Uhr in einem Waldgebiet oberhalb der Morsbacher Straße festgenommen werden. Der Täter führte einen Rucksack mit, in dem die Tatwaffe und das geraubte Bargeld vorhanden waren. Die Person wurde festgenommen. Eine erste Inaugenscheinnahme der Waffe ergab, dass es sich um eine CO2 Pistole zum Verschießen von 6 mm großen Plastikkügelchen handelt.

Der 25-jährige Täter aus der Verbandsgemeinde Wissen verbrachte die Nacht im Gewahrsam der Polizei in Betzdorf und wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Koblenz noch im Verlaufe des 21.07.2020 dem Haftrichter beim Amtsgericht Koblenz vorgeführt.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wird noch geprüft, ob die Person auch als Täter für die am 20.07.20 begangene räuberische Erpressung zum Nachteil einer Spielhalle in Wissen in Frage kommt.

PM des PP Koblenz vom 21.07.2020