Am gestrigen Tag nahmen Bundespolizeibeamte am Düsseldorfer Flughafen einen verurteilten Mörder fest.

Ein 47-jähriger türkischer Staatsangehöriger meldete sich aus Istanbul kommend bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle. Die eingesetzten Polizeibeamten überprüften die Einreisevoraussetzungen und stellten fest, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken zur Verbüßung einer Restfreiheitsstrafe von 1239 Tagen, aus zehn Jahren Haft wegen Mordes, zur Festnahme ausgeschrieben war.

Der türkische Staatsbürger wurde festgenommen und gemäß Weisung des Haftbefehls in die JVA eingeliefert.

PM der BPOLD St. Augustin vom 20.11.2019

Bei einem Schwerpunkteinsatz gegen die Betäubungsmittelkriminalität im Ortsteil Bocklemünd, der die umgehende Durchsuchung der Wohnung eines Dealers
(20) in Pulheim nach sich zog, hat die Polizei am Montagnachmittag (18.
November) Drogen, entsprechendes Zubehör und Waffen beschlagnahmt. Insbesondere der Bereich Görlinger Zentrum gilt als Brennpunkt und Drogenumschlagplatz.

Circa 40 Einsatzkräfte des Präsenzteams und der Bereitschaftspolizei sowie Diensthundführer und Zivilfahnder kontrollierten vor Ort verdächtige Personen.
Als Beamte einen Kiosk an der Platzfläche betraten, standen an dortigen Spielautomaten zwei bereits Polizeibekannte (20, 22) dicht nebeneinander. Bei deren Durchsuchung fanden sich bei dem Jüngeren insgesamt 27 verkaufsfertige Konsumeinheiten mit Marihuana und Kokain. Bei dem 20-Jährigen stellten die Polizisten – ebenso wie bei seinem bereits als Schläger mehrfach in Erscheinung getretenen Begleiter – zudem mehrere hundert Euro sicher.

Die Behauptung des in Pulheim (Rhein-Erft-Kreis) gemeldeten Mannes, er brauche diese beachtliche Menge zum Eigenkonsum, wollten die Beamten nicht gelten lassen. Das Duo, das sich vor Ort nicht ausweisen konnte, wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung ins Polizeipräsidium gefahren. Über die Staatsanwaltschaft erwirkten die Kräfte gleichzeitig einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Dealers in einem Mehrfamilienhaus an der Johannisstraße in Pulheim. Dort fanden sich neben weiteren Drogen, einer Feinwaage, Crushern und Verpackungsmaterial noch eine Gas- sowie eine Softair-Pistole mit zugehöriger Munition.

In Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln müssen sich die Männer nun verantworten.

PM der POL Köln vom 19.11.2019

Ein Polizist hat in seiner Freizeit am Freitag (15. November) einen mutmaßlichen Taschendieb (17) in Köln-Deutz festgenommen. Der Polizeibeamte hatte beobachtet, wie ein Mann (50) hinter zwei Jugendlichen herrannte und um Hilfe schrie. Sofort nahm er die Verfolgung auf und stellte den 17-Jährigen in der Alsenstraße. Wie sich herausstellte, hatte das Duo dem 50-Jährigen zuvor gegen 16.30 Uhr in der Stadtbahn der Linie 1 (Richtung Bensberg) auf der Deutzer Brücke das Mobiltelefon aus der Jackentasche entwendet. Der Kölner hatte die Tat bemerkt und sein Telefon an der Haltestelle Deutzer Freiheit zurückerhalten. Vor Hinzuziehung der Polizei hatten die Jugendlichen die Flucht ergriffen.

Bei der Durchsuchung des 17-Jährigen fanden die Beamten zwei vermutlich gestohlene Smartphones. Die Fahndung nach dem Mittäter sowie die Ermittlungen zu den beiden Mobiltelefonen dauern an.

Der Bestohlene beschreibt den flüchtigen Mittäter als etwa 15 bis 20 Jahre alten und circa 1,8 Meter großen Mann. Er soll kurze lockige schwarze Haare haben und mit einer schwarzen Jacke und einer Jeans bekleidet gewesen sein. Hinweise zu dem Unbekannten nimmt das Kriminalkommissariat 73 der Polizei Köln (Telefon 0221 229-0 oder E-Mail poststelle.koeln@polizei.nrw.de) entgegen.

PM der POL Köln vom 18.11.2019

Am Samstag, den 16. November 2019 waren Bundespolizisten im Rahmen einer Zugstreife in einer S-Bahn auf der Strecke Halle Hauptbahnhof – Halle Nietleben eingesetzt. Gegen 14:55 Uhr betrat ein 33-Jähriger die Bahn und wollte nach Erblicken der Bundespolizisten direkt den Zug wieder verlassen. Die eingesetzten Beamten sprachen den Mann an und kontrollierten ihn. Die anschließende Überprüfung seiner Personalien in den Datenbeständen der Polizei brachte einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Halle zum Vorschein. So wurde er wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln vom Amtsgericht Halle im Dezember 2018 zu einer Geldstrafe von 250 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 25 Tagen verurteilt. Der Verurteilte hatte sich auf die ergangene Ladung zum Strafantritt nicht gestellt und zahlte auch nicht die geforderte Geldstrafe. Demnach erging der Haftbefehl im Juli dieses Jahres. Der Deutsche wurde durch die Bundespolizisten festgenommen und der Haftbefehl eröffnet. Weiterhin stellten die Beamten auch circa zwei Gramm vermutlich Cannabis bei dem Mann fest und anschließend sicher. Er erhält eine erneute Strafanzeige wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln, konnte jedoch nach Zahlung der offenen 250 Euro die Wache der Bundespolizei als freier Mann wieder verlassen. Ein 29-Jähriger hatte am Sonntag, den 17. November 2019 weniger Glück. Bundespolizisten kontrollierten ihn gegen 08:30 Uhr auf dem Hallenser Hauptbahnhof. Bei dem Abgleich seiner Personalien in den Fahndungsbeständen der Polizei stellten die Beamten einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Halle fest. Der 29-Jährige wurde im August 2018 vom Amtsgericht Halle wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr zu 45 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe oder 675 Euro Geldstrafe verurteilt. Lediglich
30 Euro seiner Strafe beglich der Deutsche, daraufhin erstellte die Staatsanwaltschaft den Vollstreckungshaftbefehl. Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und eröffneten ihm den Haftbefehl. Da er auch am gestrigen Tag die noch offenen 645 Euro nicht aufbringen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Halle gebracht. Sollte er die Geldstrafe nicht begleichen können, wird er die nächsten 43 Tage im Gefängnis bleiben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 18.11.2019

Zu einem schadensträchtigen Verkehrsunfall mit drei Verletzten und einem Sachschaden von über 20.000 € kam es am Freitag gegen 17:20 Uhr auf der Staatsstraße 3315 zwischen Großostheim und Schaafheim. Ein 42-jähriger Mercedes-Fahrer fuhr hierbei aus noch ungeklärter Ursache auf einem vor ihm fahrenden Oldtimer-Traktor, Baujahr 1966, auf. Der Traktor überschlug sich hierdurch mehrmals und kam wieder auf den Rädern zum Stehen. Der Fahrer wurde vom Sitz geschleudert und kam verletzt auf der angrenzenden Wiese zum Liegen. Nachdem der Motor des Traktors durch den Unfall und Überschlag sich nicht abschaltete, fuhr der Traktor selbständig im Standgas ohne Fahrer auf der Wiese weiter. Hierbei bestand die Gefahr, dass dieser den immer noch am Boden liegenden Fahrer nochmals überrollt. Ein zufällig hinter dem Unfallverursacher fahrender Polizeibeamter in der Freizeit, konnte den Unfall beobachten und war dementsprechend auch als Ersthelfer sofort zur Stelle. Der 31-jährige Polizist der PI Aschaffenburg erkannte die Gefahr des selbständigen Traktors, sprang auf diesen auf und konnte diesen stoppen. Hierbei verletzte er sich selbst auch noch leicht. Durch das beherzte Eingreifen konnte so die Gefahr für den am Boden liegenden Verletzen gebannt werden. Weiter wurde nach notärztlicher Behandlung der Traktorfahrer und Mercedes-Fahrer in ein Krankenhaus verbracht. Die Feuerwehr Großostheim sicherte die Unfallstelle ab, leuchtete diese aus und reinigte die Fahrbahn. Für die Zeit der Unfallaufnahme war die Staatsstraße rund anderthalb Stunden gesperrt. Die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache werden durch den Unfalldienst der PI Aschaffenburg geführt.

PM der PI Aschaffenburg vom 16.11.2019

Privates Überwachungsvideo ausgewertet: Es handelte sich um einen missratenen Scherz unter Freunden

Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt:

Kriminalpolizisten der Kölner Ermittlungsgruppe haben heute Nachmittag (15. November) den Geschädigten (22) in Trier noch einmal zu dem Geschehen am Tag der Sessionseröffnung vernommen. Konfrontiert mit neuen Ermittlungsergebnissen bestätigte der 22-Jährige, dass es sich bei dem Täter um einen seiner besten Freunde handelt. Er erklärte, es könne sich nur um einen missratenen Scherz unter engen Freunden handeln. Die strafrechtliche Bewertung dieser lebensgefährlichen Juxerei wird die Staatsanwaltschaft Köln zeitnah vornehmen.

Ermittler hatten das private Überwachungsvideo einer am Heumarkt gelegenen Bar sichergestellt und ausgewertet. Auf der Aufnahme war zu erkennen, wie der Geschädigte zur Tatzeit aus dem Gastraum kam und dabei in freundschaftlichem Körperkontakt mit dem späteren Täter stand. Auch das Umlegen des Kabelbinders war auf den Bildern erkennbar.

Derzeit bestehen keine Hinweise, dass die Beteiligten dieses Verfahrens für die von Sicherheitskräften und Sanitätern vage geschilderten drei niederschwelligen Fälle verantwortlich sein könnten.

PM der POL Köln vom 15.11.2019

Seit Juli 2019 laufen gemeinsame, intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 5 und der Staatsanwaltschaft Berlin, die gestern zur Festnahme von sechs Tatverdächtigen führten, die im dringenden Verdacht stehen, einen arbeitsteilig organisierten Kokain-Lieferhandel betrieben zu haben. In diesem Zusammenhang wurden gestern Morgen ab 6 Uhr insgesamt 17 richterliche Durchsuchungsbeschlüsse in Berlin und Brandenburg vollstreckt. Bei den Durchsuchungen von Wohnungen, Autos, Gewerbeobjekten sowie einem Laubengrundstück, die in Neukölln, Hellersdorf, Marzahn, Wedding, Lichtenberg, Reinickendorf, Weißensee, Ahrensfelde und Blankenfelde-Mahlow stattfanden, kamen auch Rauschgift- und Sprengstoffspürhunde zum Einsatz. Zudem befanden sich Finanzermittler unter den knapp 170 Einsatzkräften. Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem Betäubungsmittel, eine scharfe, geladene Schusswaffe, eine Anscheinswaffe, Munition und eine fünfstellige Geldsumme gefunden und beschlagnahmt. Die sechs dabei angetroffenen Tatverdächtigen im Alter von 18, 19, 26, 26, 29 und 39 Jahren wurden festgenommen und sollen heute einem Haftrichter zwecks Erlasses von Haftbefehlen wegen gemeinschaftlichen bandenmäßigen Handelns mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM des PP Berlin vom 14.11.2019

Dortmund – Essen – Gelsenkirchen – Wuppertal – Bremen – Herford (ots) –

In nur vier Tagen konnten Einsatzkräfte zahlreiche Personen im Ruhrgebiet festnehmen.
Neben mehreren per Haftbefehl gesuchten Personen wurden auch eine Ungehorsamshaft bei einem 47-Jährigen durchgesetzt. Zudem wurden auch Personen festgenommen, die sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielten.

Ort: Dortmund Flughafen / Zeit: Montag, 11. November 2019, 09:30 Uhr
Bundespolizisten überprüften einen 47-jährigen Niederländer, der nach Belgrad
(Serbien) ausreisen wollte. Wie sich herausstellte, lag gegen den Mann ein Haftbefehl des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau vor. Dieses hatten ihn wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 2.040 Euro verurteilt. Weil der 47-Jährige die Geldstrafe zahlen konnte, blieb ihm so eine Ersatzfreiheitsstrafe von 34 Tagen erspart.

Ort: Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Montag, 11. November 2019, 15:30 Uhr
Einsatzkräfte der Bundespolizei überprüften im Personentunnel des Dortmunder Hauptbahnhofs einen 27-Jährigen syrischen Staatsangehörigen. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den in Dortmunder gemeldeten Mann ein Haftbefehl des Dortmunder Amtsgerichts vorlag. Dieses hatte ihn im Juli 2018 wegen Schwarzfahrens in sieben Fällen, zu einer Geldstrafe von 400 Euro verurteilt.
Weil er den geforderten Geldbetrag nicht zahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen in die JVA eingeliefert.

Ort: Gelsenkirchen Hauptbahnhof / Zeit: Montag, 11. November 2019, 17:15 Uhr
Im Gelsenkirchener Hauptbahnhof überprüften Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 18-jährigen Algerier. Der Mann hatte einen Intercity ohne Fahrausweis genutzt. Seine Überprüfung ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl bestand. Die Bundespolizei im Saarland hatte gegen den Mann eine Zurückschiebungsverfügung erlassen. Der Mann hatte in Frankreich einen Asylantrag gestellt.
Zwischenzeitlich war er nach Deutschland eingereist und hielt sich dort ohne festen Wohnsitz auf. Bundespolizisten nahmen ihn fest und lieferten ihn in das Polizeigewahrsam ein.

Ort: Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Montag, 11. November 2019, 21:15 Uhr
Bundespolizisten überprüften im Hauptbahnhof einen 26-jährigen Mann. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den gebürtigen Wuppertaler ein Haftbefehl des Gelsenkirchener Amtsgerichts vorlag. Dieses hatte ihn im Januar 2019 wegen Schwarzfahrens zu einer Geldstrafe von 1.400 Euro verurteilt. Weil er die Strafe nicht zahlen konnte, wurde er für die nächsten 140 Tage in die Dortmunder JVA eingeliefert.

Ort: Flughafen Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Dienstag, 12. November 2019, 07:20 Uhr
Während der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Varna
(Bulgarien) überprüften Bundespolizisten einen 62-jährigen Bulgaren. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den in Duisburg gemeldeten Mann ein Haftbefehl des Amtsgerichts Duisburg-Ruhrort vorlag. Dieses hatte ihn im August 2017 wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 1.600 Euro verurteilt. Gezahlt hatte er die Strafe bislang nicht. Weil er dies bei der Bundespolizei tat, durfte er anschließend nach Bulgarien ausreisen.

Ort: Flughafen Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Dienstag, 12. November 2019, 18:10 Uhr
Einen 32-jährigen Staatsangehörigen aus Georgien überprüften Bundespolizisten am Dortmunder Flughafen. Der Mann wollte mit einem Flug nach Kutaissi (Georgien) ausreisen. Bei seiner fahndungsmäßigen Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl des Amtsgerichts in Bremen vorlag. Dieses hatten ihn wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 1.310 Euro verurteilt.
Weil die Ehefrau des 32-Jährigen den geforderten Geldbetrag bei der Bremer Polizei einzahlte, durfte der Georgier später die Wache verlassen. Seinen Flug verpasste er jedoch.

Ort: Essen Hauptbahnhof / Zeit: Dienstag, 13. November 2019, 02:15 Uhr
Einsatzkräfte überprüften im Personentunnel des Essener Hauptbahnhofs einen 21-jährigen Vietnamesen. Dabei stellte sich heraus, dass sich der Mann unerlaubt im Bundesgebiet aufhält. Zudem bestand eine Ausschreibung zur Einreiseverweigerung ins Schengengebiet. Daraufhin wurde der Vietnamese festgenommen und in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Die Bundespolizei leitete gegen den 21-Jährigen ein Strafverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts ein.

Ort: Flughafen Dortmund / Zeit: Dienstag, 13. November 2019, 15:25 Uhr
Während der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Timisoara
(Rumänien) wurde eine 20-jährige Deutsche aus Herford kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass gegen die Herforderin ein Haftbefehl des Amtsgerichts in Bielefeld vorlag. Dieses hatte die Frau wegen Schwarzfahrens zu einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt. Gezahlt hatte sie die Strafe bislang nicht.
Weil sie dies auch in der Bundespolizeiwache nicht konnte, wurde sie zur Verbüßung einer 20-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Gelsenkirchener JVA eingeliefert.

Ort: Hauptbahnhof Dortmund / Zeit: Dienstag, 13. November 2019, 16:20 Uhr
Im Personentunnel des Hauptbahnhofs überprüften Einsatzkräfte einen 47-Jährigen.
Dabei stellte sich heraus, dass gegen den wohnungslosen Mann ein Haftbefehl des Dortmunder Amtsgericht vorlag. Dieses hatte gegen ihn die Ungehorsamshaft angeordnet, weil er der Hauptverhandlung fernblieb. Er wurde daraufhin festgenommen und in das Polizeigewahrsam eingeliefert.

PM der BPOLD St. Augustin vom 14.11.2019

Eine junge Frau war mit ihrem Kleinkind am Dienstagvormittag in einem Supermarkt an der Sachsenstraße in Löbau einkaufen. Als sie anschließend zu ihrem Opel zurückkehrte, war dieser derart zugeparkt, dass sie sich nicht traute unfallfrei auszuparken. Eine Streife des Reviers Zittau-Oberland eilte der Dame zu Hilfe. Ein Beamter parkte ihr den Corsa ordnungsgemäß aus. Der Dank der jungen Mutter war dem Polizisten sicher.

PM der PD Görlitz vom 13.11.2019

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Gießen und des PP Mittelhessen:

Nach den bundesweiten Durchsuchungsmaßnahmen mittelhessischer Strafverfolgungsbehörden wegen des Verdachtes des Drogenhandels am Montagmorgen laufen die Ermittlungen von Steuerfahndung, Staatsanwaltschaft Gießen und Polizei Mittelhessen weiterhin auf Hochtouren. Zehn Personen sind inzwischen in Untersuchungshaft.

Beginnend in den frühen Morgenstunden des Montagmorgens durchsuchte eine Vielzahl von Polizeibeamten rund 50 Objekte, die einem bandenmäßig organisierten Netzwerk von 43 Personen zugeordnet werden, die im Verdacht stehen in den letzten Jahren im großen Stil mit Drogen gehandelt oder dazu Hilfe geleistet zu haben. Jahrelange Ermittlungsarbeit, vor allem der Wetterauer Kriminalpolizei, ging dieser Aktion voraus. Schon 2017 richtete die Wetterauer Kriminalpolizei eine Arbeitsgruppe ein, die nach und nach durch vielfältige polizeiliche Ermittlungsmaßnahmen Beweise für den Handel der international agierenden Tätergruppe zusammentrug. Da die Mitglieder des Netzwerks hauptsächlich aus Mittelhessen stammen, lag daher am Montag auch hier der Schwerpunkt der Durchsuchungsmaßnahmen. Wohnhäuser, Gartengrundstücke, Garagen und Schließfächer gehörten zu den Objekten, die durchsucht wurden. Butzbach, Gießen, Lollar, Biebertal, Buseck, Pohlheim, Reiskirchen, Ronneburg, Friedrichsdorf, Wetzlar, Wölfersheim, Münzenberg, Bad Nauheim und Kronberg waren betroffene hessische Ortschaften. Hinzu kamen Objekte in Mecklenburg-Vorpommern (Malchow, Nossentiner Hütte, Alt Schwerin), Niedersachsen (Lüchow) und Nordrhein-Westfalen (Iserlohn, Solingen).

Gleichzeitig mit den Durchsuchungen vollstreckte die Polizei acht Haftbefehle.
Ein 40-jähriger Butzbacher, eine 42-jährige Butzbacherin, ein 33-jähriger Butzbacher, ein 64-jähriger Biebertaler, ein 43-jähriger Reiskirchener, eine 21-jährige Reiskirchenerin, ein 33-jähriger Reiskirchener und ein 31-jähriger Gießener wurden von den mittelhessischen Kriminal- und Schutzpolizisten, die Unterstützung von der Bereitschaftspolizei erhielten, festgenommen. Sie alle sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

Bei den Durchsuchungen konnten die Beamten diverse Beweismittel sicherstellen.
Nennenswert sind vor allem die Sicherstellung von rund 100.000 Euro Bargeld, einer Maschinenpistole, 700g Ecstasy, technischem Equipment für eine Marihuana-Plantage, einem Ferrari und fünf weiteren Fahrzeugen bei dem 33-jährigen Butzbacher, der sich unter den oben genannten Inhaftierten befindet.

Darüber hinaus konnte in Ronneburg eine Plantage mit 70 Marihuana-Pflanzen und reichlich technischem Equipment für weitere Anpflanzungen sowie rund zwei Kilogramm Marihuana sichergestellt werden. Ein 28-jähriger und ein 44-Jähriger stehen im Verdacht, diese Plantage betrieben zu haben. Aus Mangel an Haftgründen wurden sie im Anschluss an die Maßnahmen entlassen.

Auch in Alt Schwerin konnten die Polizisten eine Plantage mit etwa 60 Pflanzen auffinden und sicherstellen, die einem 48-Jährigen zugordnet wird. Wegen des Fundes wurde er am Dienstag auf Betreiben der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Neben der Plantage fanden die Polizisten bei ihm auch rund
270 g Kokain, eine abgesägte Schrotflinte und Munition.

Bei einer Durchsuchung in Malchow nahm die Polizei vorübergehend einen 33-Jährigen und einen 39-Jährigen Mann fest. In dem von ihnen genutzten Fahrzeug konnten mehrere Kapseln mit Kokain aufgefunden werden. Aus Mangel an Haftgründen kamen die beiden moldawischen Staatsbürger am Dienstag wieder auf freien Fuß.

Nach einer Vorführung beim Amtsgericht in Gießen kam ein 38-jähriger Butzbacher am Dienstag in Untersuchungshaft. Eine 140 Gramm schwere Haschischplatte sowie etwa 40 Gramm Amphetamin nebst Machete und Baseballschläger fanden die Durchsuchungskräfte am Montag bei ihm.

Gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde der Haftbefehl gegen einen 32-jährigen Gießener: Bei ihm wurde etwa ein halbes Kilogramm Marihuana aufgefunden.

Nachdem am Dienstag die Vorführungen der Festgenommen bei den zuständigen Amtsgerichten im Vordergrund standen, gilt es nun, die gesammelten Beweise sukzessive auszuwerten. Diverse Informationsquellen wie Unterlagen, Smartphones und Laptops müssen ausgewertet werden. Die umfangreichen Ermittlungen gegen die Verdächtigen werden daher noch lange andauern.

PM des PP Mittelhessen vom 13.11.2019