Nach einer räuberischen Erpressung in der Nacht zum 1. Juni 2021 ermittelte die Polizei drei junge Tatverdächtige im Alter von 16 bis 19 Jahren.

Polizeibeamte des Gemeinsamen Sachgebiets Jugend nahmen die mutmaßlichen Täter am 9. Juni 2021 fest. Sie wurden dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der gegen die beiden 19-Jährigen die Untersuchungshaft erließ.

Der Geschädigte war gegen 01.30 Uhr zu Fuß auf dem Heimweg in Konz, als zwei junge Männer ihn ansprachen. Die beiden Unbekannten zielten mit Waffen auf ihn und verlangten alles, was er habe. Als der Geschädigte ihnen sein Mobiltelefon aushändigte, ließen sie ihn gehen. Eine dritte Person, die augenscheinlich zu den mutmaßlichen Räubern gehörte, stand abseits.

Ermittlungen der Polizei führten zu einem 16- und zwei 19-Jährigen. Die Ermittlungen ergaben zudem, dass es sich bei den verwendeten Waffen um Schreckschusswaffen handelte. Unter Führung des Gemeinsamen Sachgebiets Jugend mit Unterstützung der Polizeiinspektion Saarburg und der Polizeiwache Konz sowie der Kriminalinspektion Trier und der Diensthundestaffel nahmen die Beamten die Tatverdächtigen in den frühen Morgenstunden des 9. Juni fest. Sie wurden dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Trier vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen die beiden Heranwachsenden erließ. Der Haftbefehl gegen den 16-jährigen Jugendlichen wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.

PM des PP Trier vom 10.06.2021

Gleich dreimal Pech hatte ein 78-Jähriger am Sonntagmorgen, den 6. Juni 2021: Er wurde gegen 07:35 Uhr von Bundespolizisten auf dem Hauptbahnhof Halle kontrolliert, woraufhin bekannt wurde, dass gegen den Mann ein Hausverbot für den Hauptbahnhof besteht. Bei der Kontrolle wies sich der Deutsche mit einem offensichtlich manipulierten vorläufigen Personalausweis aus. Hierbei wurde das Geburtsjahr mittels eines Stiftes verändert. Die eingesetzten Beamten nahmen den Mann daraufhin zur Dienststelle der Bundespolizei mit. Dort konnte die Identität des Mannes mittels eines in der Datenbank vorhandenen Lichtbildes zweifelsfrei festgestellt werden. Ein Abgleich seiner Personalien mit dem polizeilichen Fahndungssystem ergab einen Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichtes Halle vom 23. März 2021. Dieser wurde aufgrund seines Nichterscheinens bei der Hauptverhandlung des gegen ihn aufgrund mehrerer Diebstahlsfälle geführten Gerichtsverfahrens erlassen. Deshalb wurde der 78-Jährige gegen 11:00 Uhr einen zuständigen Richter vorgeführt, welcher den Untersuchungshaftbefehl bestätigte.

Die Bundespolizisten verbrachten den Deutschen daraufhin in die Justizvollzugsanstalt Halle. Zudem muss sich der Mann wegen Urkundenfälschung und Hausfriedensbruch verantworten.

PM der BPOLI Magdeburg vom 07.06.2021

In ehrbarer Absicht begab sich eine 54-jährige Ludwigshafenerin am Samstagabend zu einem Altkleidercontainer im Albert-Haueisen-Ring, um dort von ihr nicht mehr benötigte Kleidung zur Spende einzuwerfen. Jedoch war die Frau unfreiwillig ihren Haustürschlüssel ebenfalls in das Behältnis. Da sich die Spenderin nicht weiter zu helfen wusste, informierte sie die Oppauer Polizeibeamten. Diese konnten Kontakt zum zuständigen Hausmeister aufnehmen, welcher ihr den Kleidercontainer öffnete, damit die Frau wieder an ihren Schlüssel gelangte.

PM des PP Rheinpfalz vom 06.06.2021

Am Donnerstag, den 3. Juni 2021 gegen 19:35 Uhr teilte ein Fahrradfahrer einer auf dem Magdeburger Bahnhofsvorplatz eingesetzten Streife der Bundespolizei mit, dass ihm ein junger Mann soeben gewaltsam das Handy entrissen hat und damit geflüchtet sei. Der Bestohlene verfolgte den Räuber.

Dieser stürzte auf seiner Flucht und verlor dabei das entwendete Handy, so dass sein Besitzer es wieder an sich nehmen konnte. Nachdem der Fahrradfahrer den Bundespolizisten den Fluchtweg in Richtung City Carré beschrieben hatte, nahmen die Bundespolizisten umgehend die Verfolgung auf. Der Tatverdächtige floh durch das Einkaufszentrum in Richtung Innenstadt. Ein weiterer Bundespolizist konnte in der Zwischenzeit eine Täterbeschreibung von zwei Zeuginnen aufnehmen und per Funk an alle eingesetzten Streifen übermitteln. Aufgrund dieser Täterbeschreibung konnte der 19-jährige Tatverdächtige an einer Straßenbahnhaltestelle gestellt und festgenommen werden. Der Deutsche wurde zunächst in die Diensträume der Bundespolizei mitgenommen. Die zuständige Landespolizei wurde über den Sachverhalt informiert und übernahm den Tatverdächtigen. Die Feststellung der Personalien des Geschädigten konnte leider nicht erfolgen, da er sich während der Verfolgung vom Ereignisort entfernt hatte. Die Bundespolizei bittet den Handybesitzer sich umgehend bei der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.: 0391 / 56549555), unter der kostenfreien Bundespolizei – Hotline (Tel.: 0800 / 6888 000) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zur Erfassung seiner Personalien zu melden. Das gewaltsame Entreißen und die Wegnahme des Handys kann aufgrund der Aussagen des Geschädigten und der Zeugen als Raubstraftat eingestuft werden, wegen der sich der 19-jährige Deutsche nun verantworten muss.

PM der BPOLI Magdeburg vom 04.06.2021

Am Mittwochabend (2. Juni) kontrollierten die Polizei Duisburg, die Autobahnpolizei Düsseldorf und die Stadt Duisburg wieder gemeinsam Autofahrer auf der Duisburger Straße und den Nebenstraßen, um gegen Raser und Tuner vorzugehen, die es mit den geltenden Regeln nicht so genau nehmen.

Die Uniformierten schrieben sechs Strafanzeigen, weil Autofahrer ohne Fahrerlaubnis, ohne Versicherungsschutz und mit falschen Kennzeichen unterwegs waren. Zeitgleich überwachten die Einsatzkräfte auf der Autobahn und den innerstädtischen Straßen, ob sich alle Verkehrsteilnehmer an das vorgeschrieben Tempo hielten. 137 Mal löste der Radarwagen der Autobahnpolizei im Kreuz Duisburg-Nord aus. Der schnellste fuhr dort mit 115 km/h statt der erlaubten 80 km/h. Im Stadtgebiet waren 135 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs- 14 von ihnen erwarten in den nächsten Wochen Post von der Bußgeldstelle. Der traurige Spitzenreiter fuhr auf dem Willy-Brandt-Ring 116 km/h – vorgeschrieben sind dort 50 km/h. Der Raser muss demnächst seinen Führerschein für drei Monate abgeben, bekommt zwei Punkte in Flensburg und zahlt 480 Euro Bußgeld.

In der gleichen Nacht fielen Beamten der Duisburger Polizei, die in Zivil unterwegs waren, gegen 0:55 Uhr auf der Moerser Straße zwei Autofahrer auf, die viel zu schnell in Richtung Asterlager Straße fuhren. Die beiden jungen Männer am Steuer (20 und 22) eines Daimler und eines Audi hielten kurz an der roten Ampel Moerser Straße / Asterlager Straße und setzten dann ihre rasante Fahrt fort. Kurzzeitig fuhren die rücksichtslosen Raser parallel zueinander und nahmen so billigend in Kauf, dass andere zu Schaden hätten kommen können. Dazu kam es glücklicherweise nicht. In einer Sackgasse auf dem Mühlenweg endete die Fahrt.

Die Polizisten stellten neben den beiden Führerscheinen auch die Autos der Geschwindigkeitssünder sicher. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Polizei und Stadt werden auch weiterhin bei gezielten Sonderkontrollen – aber auch im Rahmen der Streife, wie der Einsatz auf der Moerser Straße zeigt – gegen leichtsinnige und rücksichtslose Lenker vorgehen und so dafür Sorgen, dass die Sicherheit aller Menschen im Straßenverkehr gewahrt wird.

PM der POL Duisburg vom 04.06.2021

Einen 30-jährigen Deutschen nahm die Bundespolizei Trier am Mittwoch, kurz nach Mitternacht, bei der Kontrolle eines Reisebusses, im Stadtgebiet fest.

Gegen den bereits in der Vergangenheit mehrfach polizeilich in Erscheinung getretenen Mann, vor allem wegen Eigentumsdelikten, lagen zwei Haftbefehle vor.

Er wurde in beiden Fällen wegen Betrugsdelikten zu Haftstrafen von 3 Jahren sowie 1 Jahr / 10 Monaten verurteilt.

Ermittlungen ergaben, dass er nicht mehr aus dem offenen Vollzug in die Justizvollzugsanstalt zurückkehrte. Als Grund äußerte er gegenüber den Bundespolizisten, dass er sich „nicht gut genug betreut fühlte“.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erfolgte die Verbringung zur JVA Trier. Dort verbüßt er – hoffentlich zu seiner jetzigen Zufriedenheit – die noch offenen Restfreiheitsstrafen von 886 und 274 Tagen.

PM der BPOLI Trier vom 27.05.2021

Am Dienstag, den 25. Mai 2021 kontrollierten Bundespolizisten gegen 09:30 Uhr in einem Regionalexpress auf der Strecke Köthen – Bernburg unter anderem einen 37-jährigen Reisenden. Die sich anschließende Abfrage seiner Personalien im polizeilichen Fahndungssystem der Polizei ergab einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau vom März dieses Jahres. Demnach wurde er im Juni 2020 durch das Amtsgericht Dessau Roßlau wegen mehrerer Diebstähle zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt. Da er sich dem Strafantritt nicht gestellt hatte, erging der Haftbefehl. Der Deutsche wurde über den Haftbefehl unterrichtet und festgenommen. Die Bundespolizisten übergaben ihn anschließend an die Justizvollzugsanstalt Halle.

PM der BPOLI Magdeburg vom 26.05.2021

Am 24.05.2021 konnten Polizeibeamte in einer Wohnung eine polizeilich gesuchte 46-Jährige festnehmen. Zwei Streifen fuhren die Örtlichkeit an und konnten die Gesuchte antreffen: diese hielt sich im Badezimmer des Untergeschosses versteckt. Sie wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Bei der Durchsuchung wurde auf dem Wohnzimmertisch eine braune Substanz sowie eine typische Drogen-Gerätschaft sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde gegen die Beschuldigte eingeleitet.

PM der PI Bingen vom 25.05.2021

Glück im Unglück hatte am Montagmorgen ein Wildvogel, auf welchen eine Passantin im Bereich der Shell-Tankstelle in Landau aufmerksam wurde. Diese meldete das Tier am Vormittag, welches immer wieder gegen die Innenscheibe eines leerstehenden Gebäudes flog. Polizeibeamte der Polizei Landau konnten sich durch ein offenstehendes Kellerfenster Zutritt zum verlassenen Haus verschaffen und den Vogel retten. Dieser wurde im Anschluss an die Tierrettung übergeben.

PM der PI Landau vom 24.05.2021

Am Freitag, 14.05.21, kam es im Bereich der Polizei Koblenz erneut zu mehreren Anrufen durch sog. „Falsche Polizeibeamte“, die den Geschädigten erfundene Sachverhalte erzählten, um so an deren Vermögenswerte zu gelangen. Offenbar trägt die polizeiliche Aufklärungsarbeit Früchte – in sämtlichen, polizeilich erfassten Fällen scheiterte das betrügerische Vorhaben der Täter am Misstrauen der Angerufenen, welche die Gespräche umgehend beendeten.

PM des PP Koblenz vom 15.05.2021