Einen Rauschgiftschmuggler der besonderen Art überführte der Zoll in der Nacht vom 7. zum 8. Dezember 2013 am Nürnberger Flughafen.

Symbolbild

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Der 31-jährige arbeitslose Mann, der aus Spanien einreiste, war als sogenannter Bodypacker unterwegs, das heißt, er hatte in Plastik verpacktes Rauschgift geschluckt, um es in seinem Körper nach Deutschland einzuschmuggeln.

Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung kam bei dem Kontrollbeamten des Hauptzollamts Nürnberg der Verdacht auf, dass es sich bei dem Reisenden um einen Körperschmuggler handeln könnte.

Noch in der Nacht wurde daraufhin von der Staatsanwaltschaft Nürnberg – Fürth eine körperliche Untersuchung angeordnet, die im Nordklinikum vorgenommen wurde. Eine Röntgenaufnahme bestätigte die Vermutung des Zöllners und tatsächlich schied der Mann in den nächsten zwölf Stunden unter ärztlicher Aufsicht 124 Päckchen Haschisch mit einem Gesamtgewicht von über 860 Gramm aus.

Wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz befindet sich der Oberpfälzer inzwischen in Haft. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden neben weiteren Kleinmengen Haschisch und Marihuana auch Munition und Waffenteile gefunden.

Weitere Ermittlungen wurden von Rauschgiftfahndern des Zollfahndungsamts München übernommen.

Quelle: PM des Hauptzollamtes Nürnberg vom 12.12.2013

Vermutlich durch eine brennende Zigarette begann Montagabend eine Matratze in einer Wohnung in der Grazer Wachtelgasse zu brennen. Die Wohnungsbesitzerin lag schlafend in dem Bett und bemerkte den Brand nicht. Zwei Polizisten retteten die Frau aus der Wohnung.

Am 9. Dezember 2013, gegen 17:30 Uhr, wurde eine Streife der Polizeiinspektion Graz-Eggenberg aufgrund einer angezeigten Rauchentwicklung in die Wachtelgasse beordert.

Im Stiegenhaus des Hauses konnten die Beamten, Revierinspektor Thomas Stoisser und Inspektor Christopher Lane, bereits starke Rauchentwicklung wahrnehmen. Sie begaben sich zur Tür der in Frage kommenden Wohnung im ersten Stock. Als sie die unversperrte Eingangstür öffneten, schlugen ihnen beißende Rauchschwaden entgegen. Da der Verdacht bestand, dass sich Personen in der Wohnung befanden, betraten die Beamten dennoch mit vor dem Mund gehaltenem Kragen ihrer Uniform die Wohnung, um nach Menschen in der Wohnung zu suchen. Nach erster Sichtung mussten die Beamten kurz die Wohnung wieder verlassen, um frische Luft zu schnappen. Zuvor gelang es Revierinspektor Stoisser noch ein Fenster zu öffnen. Als Rauchquelle konnte ein Zimmer im südlichen Teil der Zweizimmerwohnung ausgemacht werden. Beim neuerlichen Betreten konnte Inspektor Lane im Wohn-Schlafzimmer die Wohnungsbesitzerin auf der Matratze ihres Bettes liegend antreffen. Die Matratze hatte, vermutlich durch eine brennende  Zigarette, zu glosen und qualmen begonnen. Die Frau war zu diesem Zeitpunkt nicht ansprechbar. Inspektor Lane gelang es, die Frau unter Anwendung eines Transportgriffes ins Freie zu bringen. Aufgrund der anhaltenden, gesundheitsgefährdenden Rauchentwicklung musste auch Revierinspektor Stoisser die Wohnung verlassen.

Die beiden Lebensretter (Bildquelle: LPD Steiermark)

Die beiden Lebensretter (Bildquelle: LPD Steiermark)

Die unmittelbar danach eintreffende Feuerwehr musste mit schwerem Atemschutzgerät einschreiten. Das Glutnest war nach kurzer Zeit gelöscht und es blieb bei einem verhältnismäßig geringen Sachschaden in derzeit unbekannter Höhe.

Die alkoholisierte, 28-jährige Wohnungsbesitzerin wurde ins UKH gebracht, wo glücklicherweise keine Verletzungen festgestellt werden konnten. Auch die einschreitenden Beamten wurden nicht verletzt. Weitere Personen wurden ebenfalls nicht verletzt.

Quelle: PA der LPD Steiermark vom 11.12.2013

NRW_kleinAm Mittwoch (11.12.), um 6:30 Uhr, erhielten Polizei und Rettungsdienst einen Einsatz nach Holzbüttgen. Anwohner hatten einen leblosen jungen Mann gemeldet.

Als die Streifenwagenbesatzung eintraf, stellte sich heraus, dass ein 27-Jähriger leblos in seinem Auto saß. Der 30-jährige Polizist und seine 32-jährige Kollegin zogen den jungen Mann aus dem Wagen und begannen mit einer Herzdruckmassage, bis die Atmung wieder einsetzte. Nur wenige Minuten nach der Polizei trafen Notarzt und Rettungswagen ein, die den 27-Jährigen in ein Krankenhaus brachten. Durch das Zusammenwirken von Anwohnern, Polizei und Rettungsdienst konnte dem jungen Mann geholfen werden.

Quelle: PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 11.12.2013

In den Abendstunden des 09.12.2013 (20:45 Uhr bis 00:00 Uhr) suchten ca. 30 Polizeibeamte des Polizeihauptrevieres Reutershagen und der Bereitschaftspolizei unterstützt durch Kräfte der Wasserschutzpolizei, der Kriminalpolizei, der Feuerwehr, der Bundespolizei und einer Hundeführerin im Bereich der Vorpommernbrücke und Holzhalbinsel sowie im Bereich des Mühlendammes in Rostock, nach einer männlichen Person, die ihren Suizid angekündigt hatte. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten während der Suche auch Kontakt über das Telefon des Vermissten zu diesem aufnehmen und so ermitteln, wo dieser sich aufhielt. So konnte der 32jährige Mann gesund aufgefunden und einem Arzt vorgstellt werden.

Quelle: PM des PP Rostock vom 10.12.2013

Im Rahmen einer Kontrolle des Schwerverkehrs wurde ein selbst für Polizeiaugen kurioses Fahrzeuggespann kontrolliert.
Das Gespann bestand aus insgesamt zwei LKW-Zugmaschinen und eine Vielzahl von Anhängern.
Diese Fahrzeuge wurden derart übereinander gestapelt, dass sie insgesamt mittels einer Zugmaschine und einem Anhänger transportiert werden konnten.
Gut gedacht, aber leider war das Gespann deutlich zu lang, so dass nach einer neuen Lösung gesucht werden musste.
Das Mikado endete nach vielen Stunden Rangierens.
Die neue gesetzeskonforme Lösung bestand darin, dass zwei Zugmaschinen die Fahrt fortsetzen und die Anhänger neu verladen und angehängt wurden.
Neben vielen Nerven kostete die Aktion den Fahrer auch eine Geldbuße.

Quelle: PM der VD Koblenz vom 10.12.2013

Am vergangenen Donnerstag wurde ein 27 Jahre alter Intensivtäter festgenommen, da er im Verdacht stand, in ein Geschäftshaus in der Landrat-Christians-Straße eingebrochen zu sein und eine Playstation, ein Mobiltelefon sowie einen Revolver der Marke Smith&Wesson gestohlen zu haben. Da ein hinreichender Tatverdacht nicht erhärtet werden konnte – die entwendeten Sachen blieben verschwunden – musste er am Freitag aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden.

Der bereits 166 Mal mit Eigentums-, Gewalt- und Körperverletzungsdelikten in Erscheinung getretene 27-jährige Intensivtäter hatte in seiner Vernehmung vehement den Einbruch in das Geschäftshaus bestritten, obwohl er im Tatobjekt angetroffen worden war. Nach seiner Entlassung durch die Polizei begab er sich schnurstracks zum Tatort zurück, ging zielstrebig auf den Hinterhof und nahm eine dort liegende zusammengerollte Jacke an sich. Polizeibeamte entdeckten ihn dann in einem Stehcafe in unmittelbarer Nähe wieder. Bei seiner erneuten Überprüfung in dem Cafe entdeckten Polizeibeamte in seinem Hosenbund den Revolver. Auch die Playstation und das Telefon hatte der 29-Jährige mitgebracht. Die Sachen wurden beschlagnahmt und der Intensivtäter erneut festgenommen. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

Quelle: PM der Polizei Bremen vom 10.12.2013

Der 46-jährige Abteilungsinspektor Pirker Thomas bemerkte bei einer Fußstreife einen Brand im 3. Stock eines Hauses. Er vernahm Schreie der Bewohnerin.

Er brach mit Hilfe von zwei weiteren Personen die Tür auf. Durch die starke Rauchentwicklung konnte die Eingeschlossene nicht zur aufgebrochenen Tür.

Der Polizist konnte mit Rufen die 86-jährige Frau so weit bringen, dass sie in einem Nebenraum flüchtete.

Dort wartete sie unter ständigem Sprachkontakt mit dem Polizisten, bis die Feuerwehr mit schwerem Gerät zu ihr vordringen konnte.

Quelle: PA der LDP Salzburg vom 10.12.2013

Am 09.12.2013 gegen 16.00 Uhr verirrten sich zwei Schiläuferinnen, eine 34-jährige Frau aus Pöttsching sowie eine 43-jährige Frau aus Wiener Neustadt, bei der Abfahrt vom Gerlitzengipfel in Richtung Bergeralm.

Sie gerieten am Südhang der Gerlitzen, Mgd Treffen am Ossiachersee, Bezirk Villach-Land, in 1.700 Meter Seehöhe, in unwegsames, steiles Gelände und kamen nicht mehr weiter.

Gegen 17.13 Uhr verständigten sie über Euronotruf die Polizei. Zwei Beamte der PI Sattendorf und Bedienstete der Gerlitzen Kanzelbahn machten sich auf die Suche nach den verirrten Schiurlauberinnen.

Es konnte zwar anfänglich ein telefonischer Kontakt hergestellt werden, es war jedoch nicht möglich die genaue Lage der beiden Personen zu orten. Auch der Handyempfang wurde immer wieder unterbrochen.

Schließlich konnten mit Hilfe des angeforderten Hubschraubers Libelle FLIR der FEST Klagenfurt der Standort der in Bergnot befindlichen Schiläuferinnen ausfindig gemacht und die Einsatzkräfte dorthin gelotst werden.

Die beiden Personen wurden gegen 19.30 Uhr von den Polizeibeamten unterkühlt aber unverletzt aufgefunden. Sie wurden nach einem Fußmarsch bis zur Kanzelhöhe von dort mit Motorschlitten und Pistengerät geborgen werden.

Quelle: PA der LPD Kärnten vom 10.12.2013

Bildquelle: Polizei Rhein-Erft-Kreis, Symbolbild

Bildquelle: Polizei Rhein-Erft-Kreis, Symbolbild

Polizeibeamte wendeten Gewalt an, um einen Mann aus seinem brennendem Auto zu retten.

Zeugen alarmierten die Polizei am Montag (9. Dezember, 14:50 Uhr). Nach ihren Angaben verursachte ein PKW-Fahrer auf seiner „Amokfahrt“ mehrere Verkehrsunfälle im Bereich des Freiheitsrings und der Uesdorfer Straße. Kurz darauf traf eine Streifenwagenbesatzung den Mann in seinem Fahrzeug an der Ecke Hüchelnder Straße/Freiheitsring an. Sein Fahrzeug qualmte aus dem Motorraum. Die Beamten zogen den 72-Jährigen unter Eigengefährdung aus dem Fahrzeug. Der Mann sperrte und wehrte sich zudem gegen die rettenden Beamten. Direkt im Anschluss ging das Auto in Flammen auf. Erst nach notärztlicher Behandlung beruhigte sich der Mann. Er konnte sich danach an nichts mehr erinnern. Sein Handeln war geprägt von einer plötzlich auftretenden Krankheit, sagte der Notarzt.

Weitere eintreffende Polizeibeamte versuchten indessen vergeblich, das Feuer zu löschen. Das übernahm die eintreffende Feuerwehr.

Für die Dauer der Löscharbeiten und die Unfallaufnahme wurde der Verkehr auf der Hüchelner Straße gesperrt.

Quelle: PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 10.12.2013

Am Vormittag des 06.12.2013 schlugen Beamte der PI Diez die Eingangstür eines Wohnhauses in der Hainstraße ein und konnten so den 69-jährigen Hausbewohner retten, der sich in einer hilflosen Lage befand. Kurz zuvor hatte der in Nordrhein-Westphalen lebende Sohn die Polizei darüber unterrichtet, dass er seinen schwerkranken Vater seit zwei Tagen telefonisch nicht erreichen könne und um Überprüfung der Wohnanschrift gebeten. Nach ergebnisloser Befragung der Nachbarschaft drückten die Beamten die an allen Fenstern heruntergelassenen Rollläden nach oben und entdeckten schließlich am Boden des Schlafzimmers eine Hand. Da sich diese auf entsprechende Zurufe nur kaum merkbar bewegte, war Eile geboten. Die Beamten schlugen den Glaseinsatz der Haustür ein und gelangten nach Aufschließen mittels des innen steckenden Schlüssels in das Haus. Im Schlafzimmer fanden die Einsatzkräfte der Polizei den 69-jährigen Mann bewusstlos auf dem Fußboden und leisteten erste Hilfe. Die wenig später eingetroffenen Rettungssanitäter stellten nach ersten Untersuchungen fest, dass sich der hilflose Mann vermutlich zwei Tage in der misslichen Lage befunden hatte. Er litt unter ausgeprägtem Flüssigkeitsmangel sowie starker Unterkühlung und hätte die nächsten Stunden aller Voraussicht nach nicht überlebt. Nach Stabilisierung wurde der Patient in ein Krankenhaus eingeliefert.

Quelle: PM der PD Montabaur vom 09.12.2013