Eine Streife der Alzenauer Polizei hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag eine vermutlich verwirrte Frau aus der Kahl gerettet. Zuvor hatte ein Zeuge Hilferufe wahrgenommen. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Am frühen Freitagmorgen hat ein Zeuge Hilferufe aus der Nähe des Flusses Kahl gehört. Gegen 03.00 Uhr verständigte er dann die Polizei. Zwei Streifen der Polizeiinspektion Alzenau machten sich sofort auf die Suche nach der Person, die sich offensichtlich in einer Notlage befand.

In der Nähe der Kaiser-Rupprecht-Brücke fanden die Beamten schließlich eine 57-jährige Frau, die im knietiefen Wasser des Flusses stand und einen verwirrten Eindruck machte. Die Beamten brachten die Frau schließlich ans Ufer, wo sie vom Rettungsdienst erstversorgt wurde. Sie wurde mit Unterkühlungen und durchnässt in das Krankenhaus Wasserlos gebracht.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 13.12.2013

Gestern führte die Polizei in Zusammenarbeit mit dem Zoll in Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg und Bad Bramstedt Verkehrskontrollen durch. In der Zeit von 16.00 bis 23.30 Uhr wurden insgesamt rund 600 Fahrzeuge von 32 Polizeibeamten und 5 Zollbeamten vom Hauptzollamt Kiel kontrolliert.

Es wurden insgesamt 45 Kontrollberichte ausgestellt(beispielsweise wegen fehlender Papiere und Beleuchtungsmängeln)und 41 Ordnungswidrigkeiten festgestellt (Beispiele: nicht angeschnallt, telefonieren am Steuer). Außerdem wurden drei Anzeigen wegen Verstoss gegen das Waffengesetz und eine wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis gefertigt. In vier Fällen wurde eine Blutprobe entnommen (3 x Verdacht auf Betäubungsmittel, 1x wegen Alkoholgenuss).

Die Anwohnern freuten sich über die Verkehrskontrollen. „Endlich passiert hier mal was“ und „Toll, dass sie mal wieder kontrollieren“, bekamen die Polizeibeamten zu hören. Auch die Kontrollierten sahen die Polizeiaktion zumeist positiv. Für die Zukunft sind weitere Kontrollen geplant.

Quelle: PM der PD Bad Segeberg vom 13.12.2013

Bildquelle: Polizei Krefeld

Bildquelle: Polizei Krefeld

Vier Polizisten aus der niederländischen Provinz Zeeland werden mit ihren Krefelder Kolleginnen und Kollegen bis zum Montag (16.12.13) gemeinsam auf Streife sein. Diese gegenseitige Unterstützung hat schon eine mehrjährige Tradition. Insbesondere auf dem Krefelder Weihnachtsmarkt werden die niederländischen Polizisten auf gemeinsamer Streife zu sehen sein.

Quelle: PM des PP Krefeld vom 13.12.2013

Am Dienstag hat die Polizeidirektion Görlitz in den Landkreisen Bautzen und Görlitz einen koordinierten Einsatz zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität im Grenzgebiet zur Tschechischen Republik durchgeführt. An die 200 Einsatzbeamte der Polizeidirektion Görlitz, der Sächsischen Bereitschaftspolizei, des Zolls, der Bundes- sowie auch der tschechischen Polizei kontrollierten gemeinsam mobil und stationär zwischen Zittau und Steinigtwolmsdorf. Besonders in den Abendstunden verzeichneten die Beamten Erfolge.

Gegen 13:45 Uhr war eine junge Frau an der Grenzübergangsstelle Sohland an der Spree, Schluckenauer Straße, in Besitz von etwa ein Gramm Crystal, als sie eine Streife des Zolls kontrollierte.

Um 14:40 Uhr stoppten Polizisten in Neugersdorf am unteren Grenzweg einen 36-Jährigen, der etwa 2 Gramm der Droge Crystal dabei hatte.

Ein größerer Fund gelang gegen 15:30 Uhr einer Streife am Grenzübergang in Seifhennersdorf. Hier wurde ein 35-Jähriger auf einem Fahrrad angehalten. Der Mann war auf dem Weg in die Tschechische Republik und hatte 132 Tabletten des Medikaments Rhinopront dabei. Diese können als Grundstoff für die Crystal-Herstellung dienen.

Gegen 16:10 Uhr stoppte eine Streife der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen von Sächsischer Polizei und Bundespolizei in Hochkirch auf der B 6 einen Hyundai. Ein Pärchen (m/29 und w/32) aus dem Raum Magdeburg hatte in dem Auto etwas zu verbergen: die Polizisten entdeckten 2.400 unverzollte Zigaretten verschiedener Marken.

Auch im Gebirgskurort Lückendorf gingen einer Streife des Zolls am Nachmittag Zigarettenschmuggler ins Netz. Zwei tschechische Staatsbürger hatten 800 unverzollte Zigaretten dabei.

Um 16:12 Uhr stoppten Beamte einen 34-Jährigen in der Zittauer Friedensstraße, der etwa ein Gramm Marihuana dabei hatte.

Um 19:11 Uhr kontrollierte eine Streife in Ebersbach in der Bahnhofstraße ein Auto, in dem drei Männer saßen. Ein 34-Jähriger hatte etwa zehn Gramm Crystal sowie knapp 15 Gramm Marihuana dabei. Auch der 24-jährige Fahrer des Opel Astra ist in den Fokus der Beamten geraten, denn er saß offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer. Zudem war er auch nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Gegen 19:25 Uhr stellte eine Streife in Neugersdorf am unteren Grenzweg einen 25-Jährigen. Auch er hatte ca. ein Gramm Crystal dabei.

In allen Fällen hat die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Drogen wurden sichergestellt.

Der Polizeiführer des Einsatz, Kriminaloberrat Daniel Mende: „Auf den ersten Blick erscheint die entdeckte Menge an Drogen gering, doch mit diesen permanenten Nadelstichen treten die Sicherheitsorgane in der Oberlausitz dem Drogenproblem auch langfristig wirksam entgegen.“
Hintergrundinformationen

Der heutige Einsatz reiht sich in die nahezu täglichen, offen und verdeckt durchgeführten Kontrollen der Polizei ein, um der steigenden Zahl der Drogenkonsumenten in den Landkreisen Bautzen und Görlitz entgegenzuwirken. Der Scherpunkt lag in der Störung des sogenannten „Ameisenverkehrs“, also der Einfuhr von Betäubungsmitteln in kleinsten Mengen. Kriminalpolizeiliche Erkenntnisse als auch behördenübergreifende Informationen lassen den Schluss zu, dass Crystal und auch andere Drogen durch die Konsumenten überwiegend in der Tschechischen Republik auf den sogenannten „Asiamärkten“ unweit der Staatsgrenze erworben und nach Deutschland eingeführt werden.

Die grüne Grenze zur Tschechischen Republik entlang des Zittauer Gebirges und des Oberlandes umfasst in den Landkreisen Bautzen und Görlitz in Summe etwa 80 km. An mehr als 15 möglichen Übergangsstellen waren die Beamten zu unterschiedlichen Zeiten präsent und kontrollierten Personen und Fahrzeuge.

In den Landkreisen Bautzen und Görlitz ist in den vergangenen Jahren ein kontinuierlicher Anstieg der Betäubungs-mittelkriminalität zu erkennen. Diese Entwicklung geht einher mit zunehmenden Fallzahlen von Delikten, die dem Bereich der Beschaffungskriminalität zugeordnet werden können. Schwerpunkte sind im Bereich der Eigentums- und Vermögensdelikte zu finden.

Polizeilich bekannt gewordene Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz finden ihren Ursprung in nahezu 99 Prozent der Fälle in polizeilichen Kontrollmaßnahmen. Man spricht in diesem Zusammenhang von sogenannten „Kontrolldelikten“.

Die synthetische Droge „Crystal“ aus der Gruppe der Methamphetamine nimmt im Ranking der festgestellten Betäubungsmittel in den Landkreisen Bautzen und Görlitz mit etwa 50 Prozent mittlerweile die Vorreiterstellung ein. An zweiter Stelle liegen Cannabisprodukte mit weiteren ca. 40 Prozent. Die Droge Crystal stellt auch durch das hohe Suchtpotential eine besondere Gefahr dar.

Einen nicht zu unterschätzenden Aspekt stellt der ständig fortlaufende, finanzielle Aufwand für die Drogenbeschaffung dar. Je nach Konsumverhalten benötigt ein Crystal-Abhängiger zwischen 0,5 bis 1 Gramm der Droge je Tag. Der Marktpreis für das Gramm Crystal liegt derzeit qualitätsabhängig in etwa zwischen 40 bis 80 Euro. Der somit entstehende Finanzbedarf führt zu einer herabgesetzten Hemmschwelle der Straftatenbegehung.

Quelle: PM der PD Görlitz vom 10.10.2013

Während Bauarbeiten in der Summter Straße am gestrigen Tag gegen 14.30 Uhr beschädigte ein 47-jähriger Baggerführer die Gasleitung eines Mehrfamilienhauses. Die Leitung lag in einer Tiefe von 120 bis 130 cm. Durch die Beschädigung konnte offensichtlich unkontrolliert Gas ausweichen, was sich durch einen stärker werdenden typischen Geruch bemerkbar machte. Aufgrund dessen wurden ca. 30 Personen aus dem nahegelegenen Mehrfamilienhaus durch die Feuerwehr evakuiert. Die Gefahrenstelle wurde durch Beamte der Polizeiinspektion Oberhavel abgesperrt. Die Reparaturarbeiten an der Gasleitung durch einen Fachfirma dauerten bis etwa 16.00 Uhr an. Gegen 16.20 Uhr konnten die evakuierten Personen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen bezüglich einer Straftat (Baugefährdung § 319 StGB) übernommen. Personen kamen nicht zu Schaden.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg, Oberhavel, vom 12.12.2013

Alarmierte Polizisten haben gestern Nachmittag einen kleinen Jungen wegen des Verdachts der Kindesmisshandlung aus einem Fahrzeug geholt und in eine Klinik gebracht.
Zwei Mitarbeiter eines Krankentransportunternehmens beobachteten gegen 14.45 Uhr eine heftige Auseinandersetzung zwischen einem Fahrer und dem Beifahrer in einem vor ihnen fahrenden Fahrzeug.
Als sie wegen einer roten Ampel an einer Kreuzung in der Landsberger Allee neben dem Fahrzeug anhielten, stellten sie fest, dass es sich bei dem Beifahrer um ein Kind handelte. Plötzlich fasste der Fahrer den Hinterkopf des Kindes und schlug ihn mehrmals gegen das Armaturenbrett.
Von alarmierten Polizeibeamten wude das Auto kurze Zeit später in derselben Straße angehalten. Bei der Befragung durch die Polizisten wirkte das sechsjährige Kind ängstlich und eingeschüchtert. Der Junge wies deutliche Schwellungen und Rötungen im Gesicht auf. Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Das zuständige Jugendamt ordnete ein Kontaktverbot für den Kindesvater für den Zeitraum des Krankenhausaufenthalts an. Die eingesetzten Polizeibeamten sprachen ihm eine Wegweisung aus.

Das zuständige Fachkommissariat des Landeskriminalamtes bearbeitet ein Ermittlungsverfahren wegen Kindesmisshandlung gegen den 37-jährigen Kindesvater.

Quelle: PM der Polizei Berlin, Lichtenberg, vom 12.12.2013

Einen Rauschgiftschmuggler der besonderen Art überführte der Zoll in der Nacht vom 7. zum 8. Dezember 2013 am Nürnberger Flughafen.

Symbolbild

Symbolbild

Der 31-jährige arbeitslose Mann, der aus Spanien einreiste, war als sogenannter Bodypacker unterwegs, das heißt, er hatte in Plastik verpacktes Rauschgift geschluckt, um es in seinem Körper nach Deutschland einzuschmuggeln.

Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung kam bei dem Kontrollbeamten des Hauptzollamts Nürnberg der Verdacht auf, dass es sich bei dem Reisenden um einen Körperschmuggler handeln könnte.

Noch in der Nacht wurde daraufhin von der Staatsanwaltschaft Nürnberg – Fürth eine körperliche Untersuchung angeordnet, die im Nordklinikum vorgenommen wurde. Eine Röntgenaufnahme bestätigte die Vermutung des Zöllners und tatsächlich schied der Mann in den nächsten zwölf Stunden unter ärztlicher Aufsicht 124 Päckchen Haschisch mit einem Gesamtgewicht von über 860 Gramm aus.

Wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz befindet sich der Oberpfälzer inzwischen in Haft. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden neben weiteren Kleinmengen Haschisch und Marihuana auch Munition und Waffenteile gefunden.

Weitere Ermittlungen wurden von Rauschgiftfahndern des Zollfahndungsamts München übernommen.

Quelle: PM des Hauptzollamtes Nürnberg vom 12.12.2013

Vermutlich durch eine brennende Zigarette begann Montagabend eine Matratze in einer Wohnung in der Grazer Wachtelgasse zu brennen. Die Wohnungsbesitzerin lag schlafend in dem Bett und bemerkte den Brand nicht. Zwei Polizisten retteten die Frau aus der Wohnung.

Am 9. Dezember 2013, gegen 17:30 Uhr, wurde eine Streife der Polizeiinspektion Graz-Eggenberg aufgrund einer angezeigten Rauchentwicklung in die Wachtelgasse beordert.

Im Stiegenhaus des Hauses konnten die Beamten, Revierinspektor Thomas Stoisser und Inspektor Christopher Lane, bereits starke Rauchentwicklung wahrnehmen. Sie begaben sich zur Tür der in Frage kommenden Wohnung im ersten Stock. Als sie die unversperrte Eingangstür öffneten, schlugen ihnen beißende Rauchschwaden entgegen. Da der Verdacht bestand, dass sich Personen in der Wohnung befanden, betraten die Beamten dennoch mit vor dem Mund gehaltenem Kragen ihrer Uniform die Wohnung, um nach Menschen in der Wohnung zu suchen. Nach erster Sichtung mussten die Beamten kurz die Wohnung wieder verlassen, um frische Luft zu schnappen. Zuvor gelang es Revierinspektor Stoisser noch ein Fenster zu öffnen. Als Rauchquelle konnte ein Zimmer im südlichen Teil der Zweizimmerwohnung ausgemacht werden. Beim neuerlichen Betreten konnte Inspektor Lane im Wohn-Schlafzimmer die Wohnungsbesitzerin auf der Matratze ihres Bettes liegend antreffen. Die Matratze hatte, vermutlich durch eine brennende  Zigarette, zu glosen und qualmen begonnen. Die Frau war zu diesem Zeitpunkt nicht ansprechbar. Inspektor Lane gelang es, die Frau unter Anwendung eines Transportgriffes ins Freie zu bringen. Aufgrund der anhaltenden, gesundheitsgefährdenden Rauchentwicklung musste auch Revierinspektor Stoisser die Wohnung verlassen.

Die beiden Lebensretter (Bildquelle: LPD Steiermark)

Die beiden Lebensretter (Bildquelle: LPD Steiermark)

Die unmittelbar danach eintreffende Feuerwehr musste mit schwerem Atemschutzgerät einschreiten. Das Glutnest war nach kurzer Zeit gelöscht und es blieb bei einem verhältnismäßig geringen Sachschaden in derzeit unbekannter Höhe.

Die alkoholisierte, 28-jährige Wohnungsbesitzerin wurde ins UKH gebracht, wo glücklicherweise keine Verletzungen festgestellt werden konnten. Auch die einschreitenden Beamten wurden nicht verletzt. Weitere Personen wurden ebenfalls nicht verletzt.

Quelle: PA der LPD Steiermark vom 11.12.2013

NRW_kleinAm Mittwoch (11.12.), um 6:30 Uhr, erhielten Polizei und Rettungsdienst einen Einsatz nach Holzbüttgen. Anwohner hatten einen leblosen jungen Mann gemeldet.

Als die Streifenwagenbesatzung eintraf, stellte sich heraus, dass ein 27-Jähriger leblos in seinem Auto saß. Der 30-jährige Polizist und seine 32-jährige Kollegin zogen den jungen Mann aus dem Wagen und begannen mit einer Herzdruckmassage, bis die Atmung wieder einsetzte. Nur wenige Minuten nach der Polizei trafen Notarzt und Rettungswagen ein, die den 27-Jährigen in ein Krankenhaus brachten. Durch das Zusammenwirken von Anwohnern, Polizei und Rettungsdienst konnte dem jungen Mann geholfen werden.

Quelle: PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 11.12.2013

In den Abendstunden des 09.12.2013 (20:45 Uhr bis 00:00 Uhr) suchten ca. 30 Polizeibeamte des Polizeihauptrevieres Reutershagen und der Bereitschaftspolizei unterstützt durch Kräfte der Wasserschutzpolizei, der Kriminalpolizei, der Feuerwehr, der Bundespolizei und einer Hundeführerin im Bereich der Vorpommernbrücke und Holzhalbinsel sowie im Bereich des Mühlendammes in Rostock, nach einer männlichen Person, die ihren Suizid angekündigt hatte. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten während der Suche auch Kontakt über das Telefon des Vermissten zu diesem aufnehmen und so ermitteln, wo dieser sich aufhielt. So konnte der 32jährige Mann gesund aufgefunden und einem Arzt vorgstellt werden.

Quelle: PM des PP Rostock vom 10.12.2013