Zu Lebensrettern wurden drei Polizeibeamte heute Mittag gegen 13.15 Uhr während ihres Einsatzes im Rahmen des Konzeptes „Sichere Mitte“. Während der Überprüfung der Personalien zweier 39 und 52 Jahre alter Obdachloser in der Karl-Liebknecht- Ecke Gontardstraße, die um ihren Lagerplatz herum den Gehweg vermüllt hatten, aß der Ältere ein halbes Hähnchen. Plötzlich lief er blau an und griff sich mit beiden Händen an den Hals. Während ein Kollege einen Rettungswagen alarmierte, begannen die beiden anderen damit, dem 52-Jährigen den Mund zu leeren. Nachdem sie ein größeres Stück aus dem Rachen entfernen konnten, setzte die Atmung wieder ein, allerdings unregelmäßig. Die Polizisten brachten den Mann in eine stabile Seitenlage. Als der Rettungswagen eintraf, setzte die Atmung erneut aus, so dass die Sanitäter eine Wiederbelebung einleiten mussten, die durch einen danach eintreffenden Notarzt aufrechterhalten wurde. Der 52-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht. Noch am späten Nachmittag wurde sein Zustand von den Ärzten als kritisch beurteilt.

Quelle: PM der Polizei Berlin, Mitte, vom 11.11.2013

Am Sonntag wurde der Polizeiinspektion Remagen durch eine Hinweisgeberin mitgeteilt, dass ihr Exmann seinen Suizid angekündigt habe. Zwar sei er in Baden-Würtemberg gemeldet, bewohne aber am Wochenende meist eine Ferienwohnung in Remagen. Nach kurzen Ermittlungen konnte die Ferienwohnung in der Innenstadt von Remagen ausfindig und aufgesucht werden. Auf Klopfen und Klingeln wurde nicht geöffnet. Aufgrund der anzunehmenden Gefahrenlage wurde die Wohnung mittels Zweitschlüssel der Vermieterin geöffnet. Auf dem Flurboden konnte durch die einschreitenden Beamten ein handschriftlicher Warnhinweis mit der Aufschrift „Achtung CO2“ vorgefunden werden. Die sofort alarmierte Feuerwehr konnte unter Atemschutzeinsatz den nur noch bedingt ansprechbaren Mann aus seinem Badezimmer retten. Hier hatte er einen Einweggrill entzündet. Der Mann wurde mit einer lebensbedrohlichen Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus verbracht.

Quelle: PM der PD Mayen vom 10.11.2013

Mehrere Streifen der Bundespolizei und der Hessischen Landespolizei machten sich am Montagmorgen, gegen 06.00 Uhr, auf die Suche nach acht ausgerissenen Pferden, die nach Zeugenhinweisen an den Gleisen in Richtung Sterbfritz-Tunnel, an der Bahnstrecke zwischen Flieden und Josso, laufen würden. Vorsorglich wurde für alle Züge, welche den Bereich befuhren, die Fahrt auf Sicht angeordnet. Doch trotz intensiver Suche blieben die Pferde zunächst unauffindbar. Erst der Einsatz eines Hubschraubers der Bundespolizei brachte den entscheidenden Hinweis. Nicht an der Bahnstrecke sondern auf einer weit ab von den Gleisen liegenden Grünfläche konnten die Piloten die Pferde ausfindig machen. Da auch der Eigentümer inzwischen eingetroffen und die Pferde wieder unter Kontrolle waren, konnten die Züge den Bereich, ab 08.05 Uhr, wieder mit normaler Geschwindigkeit befahren. Lediglich fünf Züge hatten bis zu diesem Zeitpunkt Verspätungen erhalten.

Quelle: PM der BPOLI Frankfurt / Main vom 05.11.2013

Rund 25 Kilogramm Marihuana und Haschisch haben die Ermittler vom Haus des Jugendrechts und die Drogenfahnder der Kriminalpolizei am Donnerstag aufgefunden und sichergestellt.

Zunächst trafen die Beamten am Vormittag im Stadtgebiet auf einen 15-jährigen Jugendlichen, der einen Beutel mit 20 Gramm Marihuana bei sich hatte und deswegen mit zur Dienststelle kommen musste. Im Rahmen der folgenden Befragungen stellte sich heraus, dass der Junge die Drogen angeblich von einer gleichaltrigen Mitschülerin erhalten hatte. Das Mädchen räumte anschließend gegenüber der Polizei ein, dass zwei weitere Jugendliche – ein 14-jähriges Mädchen und ein 16 Jahre alter Junge – ebenfalls jeweils ein Tütchen Marihuana bekommen hatten. Gleichzeitig gab sie an, dass ein 40-jähriger Familienangehöriger eine größere Menge Drogen im Keller des Hauses ihrer Eltern lagern würde, wo sie sich „bedient“ hatte.
Die Angaben bestätigten sich, als die Ermittler die beiden Jugendlichen aufgesucht hatten und das Rauschgift sicherstellen konnten. Zudem stießen sie im Kellergeschoss des genannten Anwesens in der Verbandsgemeinde Hochspeyer auf rund sechs Kilogramm Marihuana. Im Anschluss nahmen sich die Ermittler in der gleichen Verbandsgemeinde das Haus des 40-jährigen mutmaßlichen Dealers vor, der sich derzeit allerdings im Ausland aufhält. Hier fanden sie weitere rund zehn Kilogramm Marihuana sowie etwa neun Kilogramm Haschisch und eine professionelle Indoor-Anlage. Sämtliche Pflanzen und Geräten sowie die Drogen wurden ebenfalls sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: PM der KD Kaiserslautern vom 09.11.2013

Auch in diesem Herbst wurden durch die Kantons- und die Stadtpolizei St.Gallen wieder gelbe Regenmäntelchen an die Kindergartenkinder im Kanton St.Gallen verteilt. Nachdem die gelben Ponchos letzten Herbst in den Regionen Fürstenland-Neckertal und Bodensee-Rheintal abgegeben wurden, erfreuten sich in diesem Jahr die Kinder in den Regionen Werdenberg-Oberland und Gaster-See-Toggenburg an der wiederholt durchgeführten Aktion.

Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen

Bildquelle: Kantonspolizei Sankt Gallen

Die Arbeitsgruppe für Verkehrssicherheit des Kantons St. Gallen (AVS) ist gemeinsam mit verschiedenen Polizeikorps der ganzen Schweiz für die Kampagne „Keine Ablenkung. Weniger Unfälle.“ verantwortlich. Die Kampagne fokussiert primär auf Fahrzeuglenkende, die Kleinsten im Strassenverkehr dürfen aber ebenfalls nicht vergessen werden. Deshalb besuchten die Polizisten die Kinder jeweils direkt im Kindergarten, wo sie ihnen die leuchtenden neuen Mäntelchen schenkten. Die gelben Regenponchos sind nicht nur wasserdicht, sondern reflektieren im Dunkeln auch das Licht und stechen dank ihrer Farbe besonders ins Auge. Die Kinder freuten sich sehr über dieses Geschenk und strahlten wie kleine Sonnen.

Quelle: PM der Kantonspolizei Sankt Gallen vom 08.11.2013

Beamte der 24. Einsatzhundertschaft haben in der vergangenen Nacht einen polizeibekannten Gewaltverbrecher in Hellersdorf festgenommen, der mit zwei Komplizen versucht hatte einen Autofahrer zu überfallen. Bisherigen Ermittlungen zufolge wollte das 20-jährige Opfer gegen 23.30 Uhr mit seinem Fahrzeug den Parkplatz eines Schulgeländes in der Senftenberger Straße verlassen, als sich die drei Personen auf ihren Fahrrädern vor seinem Auto aufbauten und ihm den Weg versperrten. Nachdem der 20-Jährige sein Fahrzeug verlassen hatte, um mit den Personen zu reden, hielt der später festgenommene Mann im Alter von 24 Jahren ihm eine Pistole vor das Gesicht und forderte die Herausgabe seines Geldes und Handys. Im weiteren Verlauf schlug der dringend Tatverdächtige dem jungen Mann mit dem Revolver zweimal auf den Kopf und mit der Faust mehrmals ins Gesicht. Dem 20-Jährigen gelang es, sich von den Personen zu lösen und zu flüchten. Die drei Männer verfolgten den Flüchtigen, ließen jedoch von ihm ab als Passanten und der Verfolgte die Polizei alarmierten. Im Nahbereich entdeckten die Polizisten den Tatverdächtigen, nahmen ihn fest und beschlagnahmten eine Luftdruckpistole. Er wurde einem Fachkommissariat der Polizeidirektion 6 überstellt, das die weiteren Ermittlungen und Fahndung nach den beiden flüchtigen Komplizen übernommen hat. Der Festgenommene soll einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Der 20-Jährige musste mit Kopfplatzwunden in einer Klinik ambulant behandelt werden.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 08.11.2013

Polizisten haben am Donnerstag in Sternberg einen hilfsbedürftigen Rentner aus seiner Wohnung gerettet. Der 67-jährige Mann wurde kurz darauf im erschöpften und geschwächten Zustand durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Zuvor erhielt die Polizei einen telefonischen Hinweis von einem besorgten Vereinskameraden, wonach der als zuverlässig geltende Rentner seit fast zwei Wochen nicht mehr gesehen wurde und auch Termine nicht wahrnahm. Als die Polizisten gegen Mittag die Wohnung des Mannes aufsuchten, bemerkten sie zunächst den überquellenden Hausbriefkasten und den von innen steckenden Wohnungstürschlüssel. Auf Klopfen und Klingeln reagierte niemand. Nachdem ein herbeigerufener Schlüsseldienst die Wohnungstür geöffnet hatte, entdeckten die Beamten den geschwächten Mann und riefen den Notarzt.

Quelle: PM der PI Ludwigslust vom 07.11.2013

Ein Teil der sichergestellen Waffen und Munition (Bildquelle: Polizei Kaiserslautern)

Ein Teil der sichergestellen Waffen und Munition (Bildquelle: Polizei Kaiserslautern)

Einen mutmaßlich illegalen Waffenhändlerring hat die Kriminalpolizei am Dienstag und Mittwoch ausgehoben und zwei Männer im Alter von 40 und 63 Jahren festgenommen. Daneben stellten die Ermittler eine große Anzahl von Schusswaffen, mehrere hundert Schuss Munition verschiedener Kaliber sowie einen vierstelligen Eurobetrag sicher.

Die beiden Männer standen im Rahmen von Ermittlungen und umfangreichen kriminaltaktischen Maßnahmen schon länger im Visier der Kripo. Am Dienstagabend kam es im Stadtgebiet von Zweibrücken zunächst zur Festnahme des 40-Jährigen. Daneben wurden unter anderem mehrere Maschinenpistolen, eine Pumpgun und vier Pistolen sowie knapp 700 Schuss dazugehörige Munition sichergestellt. Der Festgenommene war mit einer geladenen Pistole bewaffnet, die er allerdings nicht einsetzen konnte. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Mittlerweile befindet er sich in Untersuchungshaft.
Bei den am Mittwoch durchgeführten Folgemaßnahmen nahmen die Fahnder den aus dem Saarland stammenden 63-jährigen Mann in seinem Haus fest – er wurde am Donnerstagnachmittag vorgeführt und befindet sich zwischenzeitlich ebenfalls in Untersuchungshaft. Zudem stellten die Beamten bei ihm mehrere Kurzwaffen, zwei Langwaffen, einen Schießkugelschreiber und andere Waffen im Sinne des Waffengesetzes sowie mehrere Kilogramm Munition und Waffenteile sicher – darunter auch Teile von Kriegswaffen.
Die Ermittlungen wegen des mutmaßlichen unerlaubten Handels mit Waffen und Kriegswaffen sowie dem unerlaubten Besitz von Munition dauern an.

Quelle: Gemeinsame PM der StA und der KD Kaiserslautern vom 07.11.2013

Eine nichtalltägliche Ehrung konnte Leitender Polizeidirektor Roland Eisele am Dienstag vornehmen. Zwei Kollegen des Heilbronner Polizeireviers, Polizeioberkommissar Walter Heidenreich (52 Jahre) und Polizeikommissarsanwärter Marco Randaccio (24 Jahre) hatten am 11. Oktober 2013, gegen 22.00 Uhr, während eines Brandes in der Heilbronner Rathausgasse eine 92-Jährige aus ihrer Wohnung gerettet. Die Beamten waren zu dieser Zeit in unmittelbarer Nähe des Brandortes gewesen. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr wurde bekannt, dass in dem Gebäude eine ältere Frau wohnte. Ohne zu zögern kämpften sich die beiden Ordnungshüter durch das völlig verrauchte Treppenhaus und konnten so, gerade noch rechtzeitig die im dritten Stock wohnhafte, demente Frau aus der für sie lebensbedrohlichen Situation retten. Auch Landespolizeipräsident Gerhard Klotter würdigte den mutigen Einsatz der Polizeibeamten in einem Dankeschreiben. Roland Eisele schloss sich dessen Worten an, in welchen betont wurde, dass Walter Heidenreich und Marco Randaccio nicht nur menschlich ein besonderes Zeichen gesetzt, sondern zugleich auch ein positives öffentlichkeitswirksames Beispiel für empathische und professionelle Polizeiarbeit gegeben haben. Im Beisein von Thomas Nürnberger, dem Leiter des Heilbronner Polizeireviers, übergab Eisele seinen Kollegen neben dem Dankesschreiben des Polizeipräsidenten eine Anerkennungsurkunde der Polizeidirektion Heilbronn und ein Buchpräsent.

Quelle: PM der PD Heilbronn vom 05.11.2013

Kurz nachdem rund 130 Gramm Crystal und 650 Gramm Marihuana in Döbeln den Besitzer gewechselt hatten, griffen Spezialkräfte des Zollfahndungsdienstes am späten
Montagabend (04.11.2013) auf die beiden an dieser Rauschgiftübergabe beteiligten Männer zu.

Gegen die beiden 30- bzw. 45-Jährigen lag bereits ein Haftbefehl des Amtsgerichts Dresden vor. Nur wenig später vollstreckten Zollfahnder im Raum Döbeln noch einen weiteren Haftbefehl gegen eine 30-jährige Frau. Die drei Personen stehen im Verdacht, sich seit geraumer Zeit Betäubungsmittel – hauptsächlich Crystal und Marihuana – verschafft und in Döbeln und Umgebung gewinnbringend weiterverkauft zu haben. Die Staatsanwaltschaft Dresden und das Zollfahndungsamt Dresden ermitteln gegen sie und weitere 3 Tatverdächtige (24 – 31 Jahre), bei denen es sich um mutmaßliche Abnehmer der Betäubungsmittel handelt, schon seit mehreren Monaten.

Im Anschluss an die Festnahmen durchsuchten Beamte des Zollfahndungsamtes Dresden,unterstützt durch zahlreiche Einsatzkräfte der Polizeidirektion Chemnitz, des Polizeireviers Döbeln und des Hauptzollamtes Dresden, insgesamt sieben Wohnungen und weitere von den Tatverdächtigen genutzte Objekte in Döbeln und Umgebung.
Dabei wurden nochmals rund 1,5 Kilogramm Marihuana, 1,4 Kilogramm Haschisch und 30 Gramm Crystal sichergestellt. Darüber hinaus fanden und beschlagnahmten die Einsatzkräfte rund 10.000 Euro Bargeld sowie weitere Beweismittel. Die sichergestellten Betäubungsmittel haben einen Straßenverkaufswert von mehr als 40.000 Euro.

Quelle: PM des Hauptzollamtes Dresden vom 06.11.2013