Gegen 13.55 Uhr hat ein 24-jähriger Mann in einer Tankstelle in der Weiskircher Strasse die 19-jährige Verkäuferin in seine Gewalt gebracht und mit einer Schusswaffe bedroht.

Motiv der Tat ist nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen die beendete Beziehung zu seiner 23-jährigen Freundin. Der Täter stellte in Telefongesprächen mit der Polizei Forderungen im Zusammenhang mit seiner Ex-Freundin.

Um 20.15 Uhr konnte der Mann zur Aufgabe bewogen und durch ein Spezialeinsatzkommando vor dem Verkaufsraum festgenommen werden.

Die Geisel blieb unverletzt.

Der Tatort war während der umfangreichen Einsatzmaßnahmen weiträumig abgesperrt.

Der Täter wurde in langen Telefonaten mit der Polizei letztlich dazu überredet, seine Schusswaffe abzulegen und sich vor dem Verkaufsraum zu stellen.

Die Ermittlungen übernimmt die zuständige Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Südosthessen.

Weitere Angaben werden heute nicht mehr gemacht.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 22.12.2013

BayernAm Freitag, 20.12.2013, gegen 09.30 Uhr, wurde die Polizei informiert, dass sich ein Fahrzeug in einer mobilen Halteverbotszone in der Triftstraße befindet.
Nach Recherche der Telefonnummer wurde versucht den Fahrzeughalter in der Halteverbotszone telefonisch zu erreichen, um eine Schleppung möglichst zu vermeiden. Auf Anrufe reagierte der Besitzer nicht. Auf Klingeln an der Haustür folgte zunächst keine Reaktion. Nach mehrmaligem Klingeln konnte plötzlich aus der Wohnung leises Stöhnen, Schlüsselrasseln und Kratzgeräusche an der Tür wahrgenommen werden. Auf Ansprechen von außen reagierte die Person nicht. Diese lag offensichtlich im Flur der Wohnung und konnte die Wohnungstür nicht selbst öffnen.

Nach mehreren Versuchen schaffte es jedoch der Wohnungsinhaber den Wohnungsschlüssel durch den Briefschlitz der Tür zu reichen. Die Wohnung konnte nun geöffnet werden. Ein 52-Jährige wurde auf dem Boden liegend aufgefunden. Er hatte offensichtlich starke Krämpfe, zitterte stark, hatte augenscheinlich Blut im Mund sowie ein blaues Auge. Der 52-Jährige wurde sofort auf das Sofa getragen und die Rettungsleitstelle alarmiert. Anschließend wurde er vom eintreffenden Arzt behandelt.

Quelle: PM des PP München vom 22.12.2013

Am Samstagvormittag sind an der Rastanlage Spessart-Süd zwei rivalisierende Fußballfangruppen aufeinandergetroffen. Dank eines Großeinsatzes der Polizei, die die zum Teil stark alkoholisierten Fans voneinander trennte, kam es nach den bisherigen Erkenntnis nicht zu Körperverletzungen. Es blieb bei einigen Flaschenwürfen und einem beschädigten Außenspiegel an einem Fanbus. Ein betrunkener Fußballfan zog sich bei einem Sturz Schnittverletzungen durch eine zerbrochene Flasche zu. Die Polizei hat daraufhin die Personalien von etwa 120 Businsassen festgestellt. Die Ermittlungen werden von der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach geführt.

Gegen 9:30 Uhr hatten zwei Fanbusse des Zweitligisten MSV Duisburg einen Stopp an der Rastanlage Spessart Süd eingelegt. Als zeitgleich ein Fanbus des ersten FC Schalke 04 in die Rastanlage einfuhr, stürmten etwa 10-15 Duisburger Fans zu dem Bus und warfen mit Flaschen. Ein Randalierer hat daraufhin den rechten Außenspiegel des Schalker Busses beschädigt. Noch bevor die Polizei eintraf, stürzte ein stark alkoholisierter Fan und verletzte sich an einer zerbrochenen Glasflasche. Der Mann wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt.

Aufgrund der Mitteilung über die randalierenden Fußballfans beorderte die Einsatzzentrale zahlreiche Streifenbesatzungen nach Rohrbrunn. Die Polizeibeamten trennten die rivalisierenden Fangruppen und stellten von den circa 120 Businsassen die Personalien fest. Einige von ihnen wurden zur Sicherung der Identität auch fotografiert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten alle drei Fanbusse ihre Fahrt zu den Samstagsspielen der Bundesliga fortsetzen. An dem Einsatz waren zahlreiche Streifenbesatzungen aus den Bereichen Aschaffenburg und Würzburg beteiligt. Unter anderem wurden auch zwei Diensthundeführer hinzugezogen.

 

Zeugen, die in Richtung Süden unterwegs waren und die Auseinandersetzungen an der Rastanlage Spessart-Süd beobachtet haben oder sonst sachdienliche Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Aschaffenburg-Hösbach unter der Tel.-Nr. 06021/857-2530 zu melden.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 21.12.2013

200px-Berliner_Polizei.svgPolizeibeamte stoppten heute früh gegen 7 Uhr auf der Stadtautobahn ein Fahrzeug eines Behindertentransports, nachdem ein Zeuge der Polizei gegenüber den Verdacht geäußert hatte, der Fahrer könne betrunken sein. Nachdem der Fahrer zunächst nicht auf das Anhaltesignal „Bitte Folgen“ reagierte, gelang es den Polizisten schließlich nach mehreren Versuchen den „Ford“ am Britzer Damm von der Autobahn zu leiten und zu stoppen.
Eine Überprüfung des 50 Jahre alten Mannes bestätigte den Verdacht der Alkoholisierung – eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,9 Promille.
Neben dem Fahrer befand sich lediglich noch ein Beifahrer im Fahrzeug.
Die Polizisten beschlagnahmten den Führerschein und die Erlaubnis für die Personenbeförderung und brachten den alkoholisierten 50-Jährigen zur Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle. Gegen ihn wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

Quelle: PM der Polizei Berlin, Neukölln, vom 20.12.2013

sternPolizisten retteten heute Mittag einer 79-Jährigen aus Bremen vermutlich das Leben. Die ältere Dame war beim Entenfüttern in einen Fleet am Weidedamm 3 gefallen, eine Streifenbesatzung zog die regungslose Frau heraus und leitete lebensrettende Schritte ein.

Die ältere Frau war vermutlich beim Entenfüttern mit ihrem Rollator zu nahe an einen Fleet gefahren und so ins Wasser gefallen. Ein Passant bemerkte die regungslos im Wasser treibende Frau und alarmierte die Polizei. Die bewusstlose Seniorin wurde sofort von einer Streife aus dem eiskalten Wasser gezogen und erstversorgt. Danach stellten die Polizisten umgehend eine medizinische Versorgung sicher, Rettungskräfte und ein Notarzt kümmerten sich weiter um die völlig durchnässte und entkräftete Frau. Die 79-Jährige erlitt eine starke Unterkühlung (27,5°C Körpertemperatur). Sie musste zur stationären Weiterbehandlung in eine Klinik eingeliefert werden.

Die beiden ebenfalls durchnässten und durchgefrorenen Beamten blieben unverletzt und konnten sich durch eine heiße Dusche an der Dienststelle wieder aufwärmen.

Quelle: PM der Polizei Bremen vom 20.12.2013

Symbolfoto

Symbolfoto

Am 11.04.1986 wurde eine damals 81-jährige Rentnerin in ihrem Haus in Erding tot aufgefunden. Sie wurde vermutlich einige Tage vor der Auffindung das Opfer eines mutmaßlichen Raubmordes. Die Obduktion des Leichnams ergab damals als Todesursache eindeutig einen Erstickungstod. Ermittlungen im näheren Umfeld des Opfers erbrachten keine Belege zur Begründung eines dringenden Tatverdachtes.
Bei der Spurensicherung am Tatort wurden daktyloskopische Spuren gesichert, deren Zuordnung zu konkreten Personen bislang nicht möglich war.

Im Juli 2013 wurde ein heute 42-jähriger Mann von der Polizeiinspektion Freising im Rahmen eines anderen Ermittlungsverfahrens erkennungsdienstlich behandelt. Seine Fingerabdrücke konnten über den automatisierten Abgleich der gesicherten Tatortspur im Mordfall zugeordnet werden. Die Kriminalpolizei Erding nahm sofort die notwendigen weiteren Ermittlungen auf.

Die Staatsanwaltschaft Landshut erwirkte einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen. Der zur Tatzeit 14 Jahre alte Beschuldigte wurde am 18.12.2013 an seinem Wohnort im Landkreis Freising festgenommen. Bei der anschließenden Vernehmung räumte er den Tatvorwurf ein. In Diebstahlabsicht sei er in das Haus der Rentnerin über ein Fenster eingestiegen. Nachdem dies von der Geschädigten bemerkt worden sei, die laut um Hilfe geschrien habe, sei es zur Tötungshandlung gekommen.

Der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Erding bestätigte gestern Nachmittag den bereits im Vorfeld auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut erlassenen Haftbefehl und ordnete den Vollzug der Untersuchungshaft an.

Quelle: Gemeinsame PM der StA Landshut und des PP Oberbayern Nord vom 20.12.2013

Das Foto zeig v.l.n.r.: Frau Kirchen, Polizeipräsident Lothar Schömann, Frau Bonifas und Herrn Pesch. (Bildquelle: PP Trier)

Das Foto zeig v.l.n.r.: Frau Kirchen, Polizeipräsident Lothar Schömann, Frau Bonifas und Herrn Pesch. (Bildquelle: PP Trier)

Der stolze Betrag von 3.200 Euro kam an Spenden nach dem traditionellen Adventskonzert des Polizeipräsidiums Trier am 10. Dezember im Trierer Dom zusammen. Mit dem Geld unterstützt die Polizei diesem Jahr zwei Organisationen.

Zum einen die Mutter-Kind-Einrichtung Annastift des Sozialdienstes katholischer Frauen. Sie bietet Hilfe für Schwangere und Mütter an, die sich aufgrund ihrer persönlichen und familiären Verhältnisse in einer Notlage befinden. Die Einrichtung feierte in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen.
Ein weiterer Teil der Spenden kommt dem Projekt „Rückenwind“ der Caritas zugute. „Rückenwind“ ist die bundesweit erste Besucherkontaktstelle für Familienangehörige von Inhaftierten in Wittlich und vermittelt Hilfen am Wohnort, Informationen und Gespräche sowie Kinderbetreuung.

Am 20. Dezember trafen sich Vertreter beider Organisationen im Polizeipräsidium Trier zur symbolischen Spendenscheckübergabe. Sowohl Jutta Kirchen von der Caritas als auch Melanie Bonifas und Projektleiter Hans-Peter Pesch vom Projekt „Rückenwind“ freuten sich über die unverhoffte Zuwendung.

Quelle: PM des PP Trier vom 20.12.2013

Bildquelle: Polizeipräsidium Koblenz

Bildquelle: Polizeipräsidium Koblenz

Eine besondere Freude bereiteten die Beamten der Polizeipuppenbühne des Polizeipräsidiums Koblenz den Kindern im Gemeinschaftsklinikum Kemperhof in Koblenz.
Dort wurde am Freitag, 20.12.2013, um 14.00 Uhr das Puppenstück „Hans und Franz mit dem Weihnachtsbaum, den niemand haben wollte – Heilig Abend einmal anders“ aufgeführt.
Dieses Stück handelt von den Mäusen Hans und Franz, die an Heiligabend in einem Supermarkt eingeschlossen wurden und dort einen Tannenbaum vorfanden, den niemand haben wollte. Dieser wurde von den beiden Mäusen festlich geschmückt und aus dem vormals hässlichen Baum wurde ein wunderschöner Weihnachtsbaum.
Diese Vorstellung wurde von rund 60 Kindern besucht.
Eine gelungene und sehenswerte Abwechslung für die Kinder, die der Vorstellung mit strahlenden Augen folgten.

Quelle: PM des PP Koblenz vom 20.12.2013

200px-Polizei-MVP-Logo.svgAm 18.12.2013 um 17:23 Uhr rief ein 71-jähriger Mann aus Neubrandenburg über Notruf die Polizei und teilte mit, dass er sich mit seinem Fahrrad in den Woggersiner Wiesen, nahe Neubrandenburg verirrt hat und nun im Dunkeln nur noch von Wasser umgeben ist. Es erfolgte der sofortige Einsatz von mehreren Funkmitteln und eines Polizeihubschraubers. Da der Mann nicht genau sagen konnte, wo er sich befindet, gestaltete sich die Suche schwierig. Um 19:00 Uhr kam dann der erlösende Funkspruch. Der Mann konnte durch den Hubschrauber gesichtet werden und ihm wurde mittels Suchscheinwerfer und Blaulicht des Funkmittels ein sicherer Weg aus den Wiesen ausgeleuchtet. Der durchnässte und frierende Mann wurde duch die Polizei nach Hause gebracht. Eine medezinische Behandlung war nicht notwendig. Der Mann bedankte sich bei den Polizeibeamten für die schnelle Hilfe aus dieser mißlichen Lage.

Quelle: PM des PP Neubrandenburg vom 18.12.2013

BayernAm 18.12.13, 21.25 Uhr, teilte ein Mitarbeiter der Bundespolizei telefonisch bei der PI Günzburg mit, dass sich im Regionalzug von München nach Ulm eine betrunkene, männliche Person befinde, die im Zug randaliere. Durch die eingesetzten Beamten konnte ein 50-jähriger Fahrgast schlafend angetroffen werden. Dieser schien stark angetrunken zu sein und hatte sich zudem eingekotet. Aufgrund der starken Alkoholisierung war ein Alkotest nicht möglich. Dem Betroffenen wurde der Schutzgewahrsam erklärt und er wurde anschließend zur PI Günzburg verbracht.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 19.12.2013