200px-Berliner_Polizei.svgIntensive Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes und der Staatsanwaltschaft Berlin führten gestern am späten Nachmittag in Gesundbrunnen zur Festnahme eines mutmaßlichen Brandstifters.
Der 68-Jährige ist dringend verdächtig, seit Dezember vergangenen Jahres zwölf Brände in einem Wohnhochhaus in der Neuen Hochstraße gelegt zu haben. Angriffsziele seiner Taten waren u. a. Kellerverschläge, Kinderwagen und auch Wohnungstüren. Infolge einer dieser Brandstiftungen an einer Wohnungstür war am Neujahrsmorgen eine vierköpfige Familie betroffen, deren acht und neun Jahre alten Kinder mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung stationär in einem Krankenhaus behandelt werden. Nachdem es am Donnerstagabend, den 30. Januar, gegen 20.20 Uhr im Aufzug des Hauses gebrannt hatte, erhärtete sich der Tatverdacht gegen den 68-Jährigen, so dass auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung erlassen wurde. Die Fahnder des Fachkommissariats beim Polizeilichen Staatsschutz vollstreckten den Haftbefehl gestern gegen 17.30 Uhr und nahmen den Brandstifter an seiner Wohnanschrift fest. Er soll heute einem Richter zur Verkündung des Haftbefehls vorgeführt werden.

Quelle: PM der Polizei Berlin, Mitte, vom 01.02.2014

BayernEinen außergewöhnlichen Einsatz und ganz im Sinne des Slogans „Dein Freund und Helfer“ hatten die Schweinfurter Polizei und Feuerwehr am frühen Samstagabend. Ein einjähriger Bub war in der elterlichen Wohnung eingesperrt, der Schlüssel lag Innen.

Zunächst war der Polizeiinspektion Schweinfurt von Zeugen ein kleiner weinender Junge in einer Wohnung in der Sattlerstraße mitgeteilt worden. Als die Ordnungshüter dort angekommen waren, kam ihnen bereits eine völlig aufgelöste junge Mutter entgegen.

Aus Unachtsamkeit hatte sie die Wohnungstüre zugezogen, ohne ihren Schlüssel mitzunehmen. Der Junge weinte in der Wohnung bitterlich und so war schnelle Hilfe gefordert. Zunächst kletterten die sportlichen Beamten durch ein angelehntes Fenster in das Innere der Wohnung. Doch das Zimmer war ebenfalls verschlossen und so konnten sie dem Einjährigen nicht zu Hilfe kommen. Auch die Versuche die Wohnungstüre mit einem Schließhaken zu öffnen misslangen. Während der gesamten Zeit saß der junge Mann direkt hinter der Wohnungstüre.

Erst der Feuerwehr Schweinfurt gelang es dann die Türe fachmännisch und sanft zu öffnen. Der kleine Junge konnte dann der glücklichen Mutter übergeben werden. Beide strahlten und bedankten sich bei der Polizei und der Feuerwehr. Dieser aufregende Samstagnachmittag wird Mutter und Kind mit Sicherheit nicht in Vergessenheit geraten.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 02.02.2014

In den Morgenstunden des 2. Februar 2014, kontaktierte ein 58-jähriger Mann telefonisch die Polizei Bezirksleitstelle Anif und gab an Hilfe zu benötigen, da er angeblich in einen Bach gestürzt sei. Da es sich offenbar um einen Notfall handelte, wurde sofort eine Polizeistreife in Richtung Unglücksort beordert. Während der Anfahrt konnte mit dem Anrufer telefonischer Kontakt hergestellt werden, um nähere Informationen zur Örtlichkeit zu erhalten. Durch einen Anrainer wurde zudem bekannt, dass in seinem Garten eine Person herumschleichen solle. Dies konnte in Zusammenhang gebracht werden, wodurch eine Eingrenzung der Örtlichkeit auf den Ortsrand von Straßwalchen möglich war. Schließlich konnte der durchnässte und unterkühlte Mann aufgefunden werden. Seine Haare waren wegen der vorherrschenden Temperatur von etwa minus 3,5 Grad Celsius bereits gefroren. Bis zum Eintreffen einer Besatzung des Roten Kreuzes wurde der 58-Jährige im Streifenwagen der Polizei gewärmt. Durch eine Ärztin wurden in Folge oberflächliche Erfrierungen der Haut, sowie diverse Schrammen festgestellt und erstversorgt.
Der Mann wurde zur weiteren Überwachung ins Landeskrankenhaus nach Salzburg gebracht. Der allein lebende Mann wurde nach einem Veranstaltungsbesuch von einem Taxi abgesetzt und dürfte sich verirrt haben.

Quelle: PA der LPD Salzburg vom 02.02.2014

polizeistern-niedersachsenDie Hilferufe einer Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Berliner Straße in Bergen hörte gestern Vormittag ein Fußgänger. Da er ihr nicht selber helfen konnte, rief der Mann die Polizei.

Auch der eingesetzten Streife war es nicht ohne weiteres möglich, die 45-jährige aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Sie hatte sich in einem Zimmer ihrer Wohnung „eingesperrt“, als sie beim schließen der Zimmertür die Drückergarnitur auseinander zog. Die Tür war anschließend nicht mehr zu öffnen.

Um in die Wohnung zu kommen, mussten die Polizisten einen Wohnungsschlüssel besorgen. Man fuhr zur Tochter der „Gefangenen“ in eine Hermannsburger Schule, holte den Wohnungsschlüssel und konnte die Frau nach einer Wartezeit von gut einer Stunde aus ihrer misslichen Lage befreien.

Quelle: PM der PI Celle vom 29.01.2014

Symbolfoto

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Bei einem Verkehrsunfall wurde gestern Mittag ein Pferd in Hakenfelde schwer verletzt. Das fünfjährige Rückepferd „Ivan“ war mit einem Mitarbeiter des Forstamts an der Niederneuendorfer Allee im Wald im Einsatz, als nach ersten Erkenntnissen kurz vor 14 Uhr der Forstwirt in dem unwegsamen Gelände bei Schneeglätte ins Straucheln geriet und stürzte. Darauf erschrak sich anscheinend der Kaltblutwallach, lief aus dem Wald auf die Fahrbahn der Niederneuendorfer Allee und stieß dort mit einem Auto zusammen. Der 26-jährige Fahrer des „Mazda“ versuchte noch auszuweichen, konnte aber den Zusammenstoß nicht verhindern. Während der Fahrer unverletzt blieb, wurde der Wallach schwer verletzt. Durch das zuständige Forstamt und die eingesetzten Polizeibeamten wurden umgehend ein Pferdetransporthänger, ein Zugfahrzeug und im Anschluss eine Fahrt mit Polizeieskorte zur Tierklinik Düppel organisiert. Wie heute aus der Klinik gemeldet wurde, ist „Ivan“ außer Lebensgefahr.

Quelle: PM der Polizei Berlin, Spandau, vom 29.01.2014

Schon zwei Tage nach der eigentlichen Tat (in der Nacht zum 26.01.2014, vor 04:00 Uhr) konnte ein gestohlenes Iphone 5 sichergestellt werden. Der 19-jährigen Eigentümerin war das Iphone aus ihrer Handtasche in einer Bar in der Innenstadt gestohlen worden. Da sie zur Ortung ihres Handys eine vorab installierte App eingerichtet hatte, überprüfte sie diese nach dem Diebstahl und ortete das Handy in Wiesbaden. Sie informierte die Polizei über den Diebstahl und teilte ihr das Ergebnis ihrer Handyortung mit. Die Polizei stellte fest, dass es sich bei dem georteten Bereich um ein Mehrfamilienhaus in Wiesbaden handelte, weshalb eine sofortige Täteridentifikation noch in der Nacht nicht möglich war.
Mittlerweile war durch die Ortungs-App eine mahnende Textnachricht auf das Display des gestohlenen Handys gesandt worden – nämlich die Nachricht, dass dieses Handy gestohlen ist und eine Hinweistelefonnummer.
Am Sonntagmittag kam eine Reaktion auf diese SMS. Jemand bot an, das gestohlene Handy zurück zu schicken.
Die Polizei stellte fest, dass diese Antwort von dem Handy einer 30-jährigen Dame aus Berlin gekommen war. Die Beamten wandten sich an die Staatsanwaltschaft Mainz, die eine Wohnungsdurchsuchung beim Amtsgericht Mainz beantragte und die von der Berliner Polizei durchgeführt wurde. Dabei konnte das gestohlene Handy aus Mainz sichergestellt werden.
Die Mainzer Polizei hatte inzwischen ermittelt, dass am Wochenende eine Berlinerin in Wiesbaden zu Besuch und abends in der Mainzer Innenstadt unterwegs gewesen war.
Der ermittelnde Beamte der Polizeiinspektion 1, POK Wilson, freute sich über den schnellen Erfolg, der einerseits durch die vorab installierte Ortungs-App mit der SMS-Funktion ermöglicht worden war, die das Handy geortet und für den Dieb unbrauchbar gemacht hat, und der andererseits der schnellen und guten Zusammenarbeit zwischen der Justiz und den Polizeien in Mainz und Berlin zu verdanken ist.

Quelle: OM der PD Mainz vom 30.01.2014

Bundesweit einzigartig hat die NRW-Polizei heute (28.1.) einen „Crash Kurs NRW – Realität erfahren. Echt hart.“ für Gehörlose gestartet. Mit Hilfe der Gebärdensprache wurden Schülerinnen und Schüler des Rheinisch-Westfälischen Berufskollegs in Essen für die Gefahren des Straßenverkehrs sensibilisiert. „Innovative Ideen sind hilfreich, um so viele Heranwachsende wie möglich aufzurütteln“, sagte Innenminister Ralf Jäger. „Unser Ziel ist, dass weniger junge Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt oder getötet werden. Mir gefällt es außerordentlich gut, dass die Gebärdensprache auch beim ‚Crash Kurs NRW‘ angewandt wird.“

Mit allen Sinnen am Straßenverkehr teilzunehmen, ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Aber auch junge, gehörlose Erwachsene sind mobil. Deshalb entwickelte die Essener Polizei ein Konzept gemeinsam mit der LVR-Förderschule und Gebärdendolmetschern, die die speziellen Bedürfnisse dieser Menschen berücksichtigt. Dabei werden insbesondere Untertitel und Gebärdensprache eingesetzt.

Das Besondere an „Crash Kurs NRW“ ist, dass Jugendliche emotional angesprochen und bewegt werden. „Den Heranwachsenden wird drastisch vor Augen geführt, dass sie Verantwortung tragen, wenn sie sich im Straßenverkehr bewegen. Dies gilt nicht nur für den Fahrer, sondern auch für diejenigen, die sich zu ihm ins Auto setzen“, mahnte der Minister. Das Konzept richtet sich direkt an Oberstufenschüler im Alter von 16 bis 19 Jahren. Bislang haben bereits über 200.000 Jugendliche an „Crash-Kurs-Veranstaltungen“ teilgenommen. Überhöhte Geschwindigkeit, das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, der Konsum von Alkohol und Drogen: Das sind in über 50 Prozent aller Fälle die Ursachen, warum Menschen im Straßenverkehr zu Tode kommen oder schwer verletzt werden.

Um die Schülerinnen und Schüler für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren, schildern Polizisten, Rettungssanitäter, Notärzte, Notfallseelsorger und Angehörige von Unfallopfern als direkt Betroffene die Ursachen von Verkehrsunfällen sowie die oftmals schrecklichen Folgen. „War das nötig?“, diese Fragen stellten sich beispielsweise Rettungssanitäter nach einem Verkehrsunfall bei dem fünf junge Menschen gestorben sind. „Ich habe Angst davor, dass ich nicht rechtzeitig da bin. Ich habe Angst davor, dass ihr euch im Auto nicht anschnallt. Der, der aus dem Fahrzeug hing, und der, der auf der Straße lag, die beiden können nicht angeschnallt gewesen sein, sonst wären sie da nicht hingekommen“, legte einer der Rettungssanitäter bei einer Veranstaltung dar. „Die Schilderungen der persönlichen Erlebnisse gehen unter die Haut. Ohne erhobenen Zeigefinger führen die Betroffenen den jungen Leuten vor Augen, dass Unfälle nicht einfach passieren, sondern die Folge von Regelverstößen sind. Die Akteure machen deutlich, dass es eben auch Situationen gibt, in denen niemand mehr Unfallopfern helfen kann“, erklärte Jäger.

Quelle: PM des PP Essen vom 28.01.2014

2000px-Logo-Polizei-Sachsen.svgStreifen der Polizei haben am Wochenende bei frostigen Temperaturen zwei Kälteopfern in der Oberlausitz aus einer misslichen Lage geholfen.

BAB 4, Görlitz – Dresden, Parkplatz Rödertal-Nord
25.01.2014, 16:45 Uhr

Ein 45-jähriger Lkw-Fahrer war Samstagnachmittag am Rastplatz Rödertal bei einer Pause aus seinem Führerhaus geklettert, um ein wenig frische Luft zu schnappen. Er bekam mehr, als ihm lieb war, denn die Türen des Lkw verriegelten plötzlich. Der Fahrer stand bei tiefen Frostgraden, lediglich mit T-Shirt und Hose bekleidet, auf dem Parkplatz. Er informierte telefonisch seinen Chef, welcher wiederum die Polizei um Rat bat. Eine Streife des Autobahnpolizeireviers Bautzen gab dem Überraschten während der Wartezeit in ihrem Streifenwagen Obdach, während der Unternehmer mit einem Zweitschlüssel nach Ohorn kam, um die Kabine wieder aufzuschließen. So kam der Fahrer wieder ins Warme.

Görlitz, Gewerbering
26.01.2014 16:45 Uhr

Auch in Görlitz wandte sich Sonntagnachmittag ein portugiesischer Fernfahrer Hilfe suchend an die Polizei. Trotz Sprachbarrieren kamen die Beamten dem Problem des Mannes schnell auf die Spur. Dem südländischen Berufskraftfahrer war in seiner Kabine derart kalt, dass er eine Hotelunterkunft suchte. Nicht wissend, an wen er sich wenden solle, bat der Mann kurzerhand die Ordnungshüter um Hilfe. Eine Streife half dem Frierenden bei der Suche nach einer warmen Unterkunft.

Quelle: PM der PD Görlitz vom 27.01.2014

Bildquelle: Miroslaw / pixelio.de

Bildquelle: Miroslaw / pixelio.de

Heute Morgen nutzte ein zu Therapiezwecken in einem Altenpflegeheim gehaltenes Känguru die Gunst der Stunde um einen Ausflug samt Nachwuchs im Bereich des Wasserturms zu machen. Das unternehmungslustige Muttertier konnte aber bereits zwei Stunden nach der ersten „Vermisstenmeldung“ gegen 08.45 Uhr im Bereich der Mozartstraße wieder eingefangen werden. Kurz bevor man dem Wallaby-Kängeru jedoch habhaft werden konnte, verlor dieses vor lauter Aufregung seinen Nachwuchs. Kein Problem für die Beamten des Polizereviers Kehl – im dienstlich gelieferten, mit Stroh gepolsterten Pullover und viel Körperwärme erfolgte dann im Streifenwagen der Transport zurück zum Muttertier.

Quelle: PM des PP Offenburg vom 27.01.2014

Seit dem Wochenende erhielten mindestens vier Bürgerinnen im Schutzbereich der Polizeiinspektion Neu-Ulm Anrufe von Personen, die ihnen einen angeblichen hohen Gewinn in Aussicht stellten.
Den Angerufenen wurden dabei Summen im hohen fünfstelligen Bereich versprochen, welche persönlich durch einen Notar, begleitet durch Sicherheitspersonal, überbracht werden sollten. Gewonnen wurden diese Summen angeblich bei Lotterien, durch Lose oder Ausspielungen. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor allzu viel Leichtgläubigkeit. Das Versprechen hoher Gewinnsummen ist eine Masche, welche Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden. Die Methode ist hierbei immer die gleiche. Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer aufgefordert eine Gegenleistung zu erbringen. Diese kann z.B. im Bezahlen einer Bearbeitungsgebühr oder in Form der Einladung zu einer „Gewinnübergabe“ bestehen, wobei es sich im letzteren Fall häufig um Verkaufsveranstaltungen handelt auf denen minderwertige Ware zu überhöhten Preisen angeboten werden. Sind die angeblichen Überbringer des Geldes erst einmal im Haus, so gelingt es diesen auch oftmals die Eigentümer abzulenken und die Gelegenheit zum Diebstahl zu nutzen. Die Polizei rät insbesondere dann zu Vorsicht bei Gewinnversprechen, wenn die Übergabe an Bedingungen geknüpft ist. Nehmen Sie nur Gewinne an, wenn Sie auch bewusst an einem Gewinnspiel – bei einem seriösen Unternehmen – teilgenommen haben. Ein seriöses Unternehmen wird an die Gewinnausschüttung niemals Bedingungen knüpfen!
Weiterhin sollten Sie sich die Telefonnummer auf dem Display notieren und den Anrufer gezielt befragen. Und geben Sie niemals ihren persönlichen Informationen wie Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummer oder ähnliches weiter. Glücklicherweise handelte die o.g. angerufenen Personen sehr überlegt und ließen sich nicht auf die Versprechen ein. Ein Schaden ist somit nicht entstanden.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd-West vom 27.01.2014