Für ein schnelles „Happy End“ sorgten Hamburger Bundespolizisten am 16. Januar 2014 gegen 16.40 Uhr. Zuvor sprach eine völlig aufgelöste Frau eine Präsenzstreife der Bundespolizei am S-Bahnsteig im Hamburger Hauptbahnhof an. Weinend berichtete die Hamburgerin (w, 27) den Polizeibeamten, dass ihr vierjähriger Sohn kurz zuvor in eine abfahrbereite S-Bahn der Linie S 3 Richtung Neugraben gesprungen sei. Die Türen schlossen sich und die S-Bahn fuhr mit dem kleinen Jan-Philipp ab. Die 27-Jährige stand mit einem Kinderwagen und ihrer kleinen Tochter am Bahnsteig und hatte keine Möglichkeit ihrem Sohn zu helfen.

Umgehend machten sich Bundespolizisten mit einem Funkstreifenwagen auf dem Weg zum nächsten S-Bahnhaltepunkt. Am Bahnsteig der Station Hammerbrook entdeckten die eingesetzten Polizeibeamten den Kleinen in Begleitung des Triebfahrzeugführers. Zuvor hatten Fahrgäste den DB Mitarbeiter auf ein weinendes Kind in der S-Bahn aufmerksam gemacht. Der kleine Jan-Philipp war sichtlich aufgelöst und weinte bitterlich. Behutsam fragten die eingesetzten Bundespolizisten den Vierjährigen, ob er einmal mit einem Polizeiauto fahren wolle. So überzeugt schien der Steppke von der Idee noch nicht zu sein; die Tränen flossen weiter…

Zwei Bundespolizisten kümmern sich um den Kleinen und begleiten Jan-Philipp zu "seinem" Polizeiauto. Videoprint: Bundespolizei

Zwei Bundespolizisten kümmern sich um den Kleinen und begleiten Jan-Philipp zu „seinem“ Polizeiauto. Videoprint: Bundespolizei

Vom Bahnsteig ging es dann erst einmal direkt zum Streifenwagen. Erst als Jan-Philipp das eingeschaltete Blaulicht sah hörte er auf zu weinen. Mit strahlenden Augen stieg er in „sein“ Polizeiauto ein. Die kurze Fahrt zum Hauptbahnhof nutzte Jan-Philipp um den Bundespolizisten über den Alltag in seinem Kindergarten zu berichten. Im Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof warteten seine Mutter und seine kleine Schwester bereits auf ihn und der „Familienzusammenführung“ stand nichts mehr im Wege.

Familienzusammenführung im Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof- Jan-Philipp sitzt auf dem "Wachtresen" und fühlt sich sichtlich wohl- Foto: Bundespolizei

Familienzusammenführung im Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof- Jan-Philipp sitzt auf dem „Wachtresen“ und fühlt sich sichtlich wohl- Foto: Bundespolizei

Überglücklich trat die junge Familie die Heimfahrt in Richtung Hamburg-Lohbrügge an.

Quelle: PM der BPOLI Hamburg vom 17.01.2014

Nach einer Bedrohungslage am Donnerstagabend in Lörrach stürmte die Polizei die Wohnung eines 38-jährigen Mannes und nahm ihn fest. Der Aktion ging eine massive Bedrohung des Mannes gegenüber seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau voraus. Die Frau offenbarte sich der Polizei, die sich auf Grund der Gesamtumstände zum sofortigen Handeln entschloss. Die Wohnung des 38-Jährigen wurde mit mehreren Beamten gestürmt und der Beschuldigte widerstandslos festgenommen. Der Mann stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren in Gang gesetzt.

Quelle: PM des PP Freiburg vom 17.01.2014

Am Mittwoch gegen 22.15 Uhr informierte eine aufmerksame Zeugin die Polizei, dass auf der Bundesautobahn 24 zwischen den Anschlussstellen Herzsprung und Neuruppin ein polnischer Sattelzugfahrer Schlangenlinien fuhr und anschließend auf den Parkplatz Walsleben auffuhr. Die kurze Zeit später eintreffenden Beamten stellten den Sattelzug fest und bemerkten, dass der Fahrer augenscheinlich erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,04 Promille. Der Fahrer wurde zur Polizeiinspektion gebracht und eine angeordnete Blutprobe entnommen. Eine Kontrolle des Sattelzuges ergab, dass dieser mit ca. 20 Tonnen Gefahrgut (Aufschrift Hypochlor) beladen war. Papiere, die die Beladung ausweisen, konnten nicht aufgefunden werden. Anzeigen wurden gefertigt.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg, PD Nord, vom 16.01.2014

Symbolfoto

Symbolfoto

Ein 17-jähriges Mädchen fühlte sich am Mittwochmittag auf dem Heimweg von der Schule durch zwei Männer in einem Auto verfolgt. Das Mädchen lief gegen 12.45 Uhr alleine in der Firtz-Rinderspacher-Straße, als ein grüner VW mit Freiburger Kennzeichen mehrmals langsam an ihr vorbeifuhr. Nachdem das Auto auf ihrer Straßenseite anhielt und der Fahrer ausstieg um sich auffällig umzuschauen, flüchtete die 17-Jährige kurzerhand in eine angrenzende Firma. Von dort aus alarmierte sie die Polizei, welche das Fahrzeug noch vor Ort einer Kontrolle unterziehen konnte. Die beiden Fahrzeuginsassen gaben jedoch glaubhaft an, nach einem in der Nähe abgestellten LKW zu suchen. Das Mädchen wurde im Anschluss von den Polizeibeamten sicher nach Hause gebracht und kam mit einem leichten Schrecken davon.

Quelle: PM des PP Offenburg vom 16.01.2014

Bundespolizist mit entlaufenem Hund "Reis" (Bildquelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin)

Bundespolizist mit entlaufenem Hund „Reis“ (Bildquelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin)

Donnerstagmittag erhielt die Bundespolizei einen ungewöhnlichen Einsatz für die Siegburger Kollegen: In einem Regionalexpress befand sich ein Hund, der ohne seinen Besitzer unterwegs war. Gegen 12:00 Uhr eilten die Polizisten zur einfahrenden RE 9 aus Siegen, um den herrenlosen Hund ausfindig zu machen. Mittler Weile hatte eine unbekannte Reisende den Hund fotografiert und bei Facebook eingestellt, um den Besitzer ausfindig zu machen. Ihr Aufruf war: „Wer kennt diesen Hund?“ Die „Ermittlungen“ der Tierliebhaberin waren erfolgreich, denn Freunde des Besitzers erkannten den Hund und teilten der Frau die Telefonnummer mit. Da sie selber in Eile war, informierte sie die Bundespolizei und in Siegburg konnte der zutrauliche Hund übernommen werden. Die Beamten nahmen Kontakt zu dem Besitzer auf und erkundigten sich nach der mysteriösen Reise des Hundes. Dabei stellte sich heraus, dass „Reis“ mit anderen Hunden im Park gespielt habe und danach in Richtung Siegener Bahnhof gelaufen sei. Instinktiv war er dann in den richtigen Zug eingestiegen, um dann durch die Siegburger Bundespolizei in Obhut genommen zu werden.

Quelle: PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Köln, vom 16.01.2014

In den Morgenstunden des 11.01.14 kontrolliert die Sonderüberwachungsgruppe der Verkehrspolizei der Direktion Nord an der BAB 10, Raststätte Oberkrämer, einen 40-Tonner Sattelzug aus Serbien. Der Fahrer war auf dem Weg von Stockholm nach Serbien und hatte sein Fahrzeug voll beladen mit 23 Tonnen Palmenöl. Am Auflieger war eine der drei Achsen so lose, dass sich diese schon während der Fahrt nach links und rechts bewegte. Aufgrund der losen Achse waren die Stoßdämpfer funktionslos und die Bereifung erheblich beschädigt. Ein Abreißen der Achse z.B. bei einer Gefahrenbremsung, hätte die Folge sein können. Die Weiterfahrt wurde untersagt, der Sattelzug sichergestellt und durch einen Gutachter begutachtet. Der Fahrer zahlte eine Sicherheitsleistung von 810 Euro und darf erst nach erfolgter Reparatur weiter fahren.

Quelle: PM der Polizei Brandenburg, Oberhavel, vom 13.01.2014

Am Montag, 13.01.2014, gegen 19.30 Uhr, befuhr eine Streife der 2. Einsatzhundertschaft die Würmtalstraße. Die Beamten wurden auf eine Frau aufmerksam, welche Handzeichen gab und Probleme mit der Atmung zu haben schien.

Durch die Polizisten wurde umgehend ein Rettungswagen angefordert. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde die 45-jährige Frau durch die Beamten erstversorgt.

Die 45-Jährige wurde mit Verdacht auf Lungenembolie in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht.

Quelle: PM des PP München vom 14.01.2014

Polizeistern_RLPAm Freitag, 10.01.2014, kurz vor 02:00 Uhr, erlitt ein 72-jähriger Mann aus der Bürgermeister.-Kutterer-Straße in seinem Badezimmer einen Herz-Kreislauf-Stillstand und brach zusammen. Die alarmierte Polizei traf noch vor dem Notarzt bei dem hilflosen Mann ein.

Die Beamten begannen aufgrund nicht feststellbarer Vitalfunktionen bis zum Eintreffen des Notarztes und des Rettungsdienstes mit ersten Wiederbelebungsmaßnahmen. Die übernehmenden Rettungskräfte wurden weiter unterstützt, sodass der Mann letztlich mit deutlichen Vitalfunktionen von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verlagert werden konnte.

Quelle: PM der PD Ludwigshafen vom 13.01.2014

Symbolfoto

Symbolfoto

In der Nacht auf Sonntag, 12. Januar 2014, nahm die Stadtpolizei Zürich in den Kreisen 4 und 5 zwei Taschendiebe fest.

Kurz nach Mitternacht bemerkte eine junge Frau an der Hardstrasse beim Bahnhof Hardbrücke, wie sich zwei Unbekannte an ihrer am Boden deponierten Handtasche zu schaffen machten. Sofort lief sie zusammen mit Kollegen, die mit ihr dort im Gespräch waren, auf die Diebe zu. Diese liessen ihr Portemonnaie fallen und flüchteten zu Fuss. Die Geschädigte und ihre Kollegen verfolgten die dreisten Diebe und machten beim Bahnhof Hardbrücke Sicherheitsangestellte der SBB auf den Vorfall aufmerksam. Gemeinsam konnten sie einen der Täter einholen und bis zum Eintreffen der inzwischen alarmierten Stadtpolizei festhalten. Der 39-jährige Algerier wurde verhaftet.

Rund zwei Stunden später entwendete ein Unbekannter in einer Bar an der Langstrasse unbemerkt einem Gast das Portemonnaie und einer Frau die Handtasche. Nach wenigen Minuten bemerkte die Geschädigte den Diebstahl und begab sich vor das Lokal. Dort sah sie einen Mann, der in ihrer Handtasche wühlte. Als er von der Frau angesprochen wurde, ergriff er die Flucht. Ein Gast hatte das Ganze beobachtet und verfolgte den Dieb. Er konnte ihn nach wenigen Metern einholen und einer sich in der Nähe befindenden Streifenwagenpatrouille übergeben. Der 16-jährige Algerier wurde nach einer ersten polizeilichen Befragung der Jugendanwaltschaft zugeführt. Die Stadtpolizisten konnten den beiden Geschädigten das Deliktsgut wieder zurückgeben.

Quelle: PM der Stadtpolizei Zürich vom 13.01.2014

Symbolfoto

Symbolfoto

Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West reanimierte gestern Morgen (12.01.2014) erfolgreich einen 21-Jährigen. Er hatte leblos auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Südstadt gelegen.

Der Notruf über die reglose Person in der Adam-Klein-Straße ging gegen 07:30 Uhr bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken ein. Sofort lief die Rettungskette an und die beiden Polizeibeamten, die innerhalb kürzester Zeit als erstes am Einsatzort waren, führten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Wiederbelebung des Betroffenen durch. Er hatte weder Puls noch Atmung gehabt. Glücklicherweise konnten sie den Mann schnell ins Leben zurückholen und er zeigte nach nur wenigen Minuten wieder Vitalfunktionen.

Kurz darauf trafen auch der Rettungsdienst und ein Notarzt ein, die die weitere medizinische Versorgung des 21-Jährigen übernahmen und ihn ins Krankenhaus brachten.

Die Umstände des Auffindens deuten darauf hin, dass der Patient zuvor sowohl Alkohol als auch Drogen konsumiert hatte.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 13.01.2014