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Symbolfoto

Am 05.03.2014 gegen 21 Uhr stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Magdeburg einen somalischen Jungen fest, der sehr unsicher und ziellos auf dem Hauptbahnhof in Halle umherirrte. Als der 12-Jährige von den Beamten angesprochen wurde, wohin ihn sein Reiseziel führe, gab er an, dass er nach einer Prügelei mit seinem Bruder weggelaufen sei und dass er in Merseburg wohne. Eine Kontaktaufnahme mit dem Polizeirevier in Merseburg ergab, dass seine Familie vor kurzem eine Vermisstenanzeige aufgegeben hatte. Der Junge wurde umgehend durch eine Streife der Bundespolizei von Halle nach Merseburg gebracht und an seine besorgte Mutter übergeben.

Quelle: PM der BPOLI Magdeburg vom 06.03.2014

 

Nun stelle man sich vor, der Zwölfjährige hätte Angst vor Polizisten gehabt und wäre weggelaufen. Deshalb:

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Studierende des Fachbereichs Polizei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung am Flugplatz Hahn spendeten 4.000 Euro. Philipp Hammel und Marius Behret übergaben in Trier diese Summe stellvertretend für ihren Studiengang an den Leiter der Villa Kunterbunt, Herrn Dr. Christoph Block.

Bildquelle: Landespolizeischule Rheinland-Pfalz

Bildquelle: Landespolizeischule Rheinland-Pfalz

Die Überraschung war groß, als Philipp Hammel und Marius Behret die Villa Kunterbunt in Trier betraten. Nicht nur die anwesenden Kinder blickten mit großen Augen auf die jungen Polizisten, auch der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und Leiter der Einrichtung neben dem Mutterhaus in Trier, Dr. Christoph Block, war erstaunt über den Besuch. Nicht nur wegen des besonderen Geschenks, das die beiden mitgebracht hatten, sondern auch wegen der Entfernung ihrer Dienststellen zu seiner Einrichtung. Wie kommt man aus Eppenbrunn und Bad Dürkheim gerade auf die Villa Kunterbunt in Trier? Diese Frage konnte beim anschließenden Gespräch und der Besichtigung der Räume in dem Betreuungs- und Nachsorgezentrum für schwerkranke Kinder und deren Familien, schnell beantwortet werden. Beide Polizeikommissaranwärter absolvieren ein dreijähriges Bachelorstudium am Fachbereich Polizei am Hahn. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus dem 5. Bachelorstudiengang Polizeidienst haben sie sich entschlossen 4.000 Euro für die Villa Kunterbunt in Trier zu spenden und damit schwerstkranken Kindern zu helfen. Die stolze Summe ist der Erlös aus verschiedensten sozialen Veranstaltungen während der Studienzeit. „Es ist schon beeindruckend, welches Spektrum diese Einrichtung abdeckt, um die Kinder und deren Familien bestmöglich zu betreuen“, sagte Marius Behret. „Hier ist unser Geld an der richtigen Stelle angekommen.“ Dr. Block nahm den Scheck sehr gerne entgegen und dankte den jungen Polizeibeamten. „Mit Hilfe dieser unglaublichen Spende ist nun unser Geschwisterprojekt ‚Mittendrin statt nur dabei‘ gesichert“, freute sich der Leiter der Villa Kunterbunt. „Die Beziehung zwischen Geschwistern wird nicht selten als die am längsten währende und äußerst starke menschliche Beziehung sowie als unauflösbares Band beschrieben. Daher ist es von besonderer Bedeutung, dass die gesunden Kinder als wichtige und vollwertige Familienmitglieder mit eigenen Bedürfnissen wahrgenommen werden. Vordergründiges Ziel des Vorhabens ist, auch den Geschwisterkindern die benötigte Aufmerksamkeit zu schenken, ihre Bedürfnisse gezielt wahrzunehmen, Spaß zu haben sowie den Austausch mit anderen Geschwisterkindern, welche sich in einer ähnlichen Situation befinden, zu fördern“, schildert Dr. Block die Hintergründe des Projekts, zu dessen Finanzierung ca. 3.000 Euro benötigt werden.

Quelle: PM der Landespolizeischule / FHöV – Fachbereich Polizei vom 07.03.2014

220px-Bundespolizeistern_blau.svgEinen kurzen Ausflug hat sich am Freitagvormittag ein zwei Jahre altes Kind in Sage (Großenkneten) gegönnt. Nach rund 15 Minuten war der Kurztrip wieder zu Ende und die überglückliche Mutter konnte ihren Sprössling wieder in die Arme schließen. Die völlig verzweifelte Frau hatte sich vorher an eine zufällig anwesende Streife der Bundespolizei gewandt, als sie bemerkte, dass ihr Sohn das Weite gesucht hatte, teilte die Behörde am Freitag mit. Mit vereinten Kräften machten sich Nachbarn und Polizisten auf die Suche. In einem Nebenweg entdeckten die Bundespolizisten den jungen Mann. So war der Kurztrip des Jungen schnell wieder zu Ende. Offensichtlich hatte das Kind einen unbeobachteten Moment genutzt, um aus dem Nebeneingang des Wohnhauses auszubüxen.

Quelle: PM der BPOLI Bad Bentheim vom 07.03.2014

 

 

Nun stelle man sich vor, der Zweijährige hätte Angst vor Polizisten gehabt. Deshalb:

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Im bayerischen Hof rettete ein Polizist eine Frau samt ihrem Kind aus einem brennenden Haus. Danke für diesen heldenhaften Einsatz.

Es lohnt sich, dem Link zu folgen und das Foto anzusehen: Man beachte das nette Graffito am Nebenhaus – besser kann man gar nicht zeigen wie sehr jene, die diese Buchstabenkombination überall absondern, daneben liegen.

Dem verletzten Feuerwehrmann sowie der verletzten 84-Jährigen unsere herzlichsten Genesungswünsche.

Quelle und mehr:
Online-Artikel auf infranken.de vom 05.03.2014
http://www.infranken.de/regional/bayreuth/Polizist-rettet-Frau-und-Kind-aus-brennendem-Haus;art213,648760

220px-Bundespolizeistern_blau.svgWeil ihr „das Leben stinkt“, wollte sich ein 15-jähriges Mädchen gestern Nachmittag vor einen fahrenden Zug werfen. Buchstäblich in letzter Sekunde konnte ein Bundespolizist sie von den Gleisen ziehen.

Gegen 13 Uhr entdeckten aufmerksame Reisende eine Person in den Gleisen am Bahnhof Charlottenburg und alarmierten sofort die Polizei. Der Zugverkehr rollte unterdessen mit deutlich herabgesetzter Geschwindigkeit weiter.

Bundespolizisten entdeckten das Mädchen vom Bahnsteig aus, wie sie in etwa 500 Meter Entfernung auf einen sich nähernden Zug zulief. Die beiden Beamten rannten sofort los. Der anfahrende Regionalexpress gab mehrfache Warnsignale und leitete eine Gefahrenbremsung ein. Der 25-jährige Beamte erreichte die Jugendliche in letzter Minute und zog sie knapp zwei Meter vor dem Zug vom Gleis.

Wie bekannt wurde, leidet die Pankowerin seit länger Zeit an schweren Depressionen. Sie stand unter Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: PM der BPOLD Berlin vom 27.02.2014

Wie bereits mitgeteilt, kam es am 15.02.2014, 18:00 Uhr, in Bingen-Büdesheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeug durch einen Lieferwagen beschädigt wurde. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Aufgrund der aufmerksamen Wahrnehmung einer 12-jährigen Schülerin, die sich an eine Anwohnerin erinnerte, die zuvor Kontakt zu dem Fahrer des Lieferwagens hatte, konnte der Unfallverursacher ermittelt werden. Ohne diesen wichtigen Hinweis, wäre diese Unfallflucht nicht zu klären gewesen.
Auf Einladung der Dienststellenleitung besuchte die 12-jährige, zusammen mit Ihrer Mutter, am 25.02.2014 die Polizeiinspektion. EPHK Henschel und EPHK Gemünden begrüßten beide auf der Dienststelle und bedankten sich bei der 12-jährigen mit einem Präsent. Der unfallaufnehmende Polizeibeamte war ebenfalls bei dem Gespräch zugegen und stellte einmal mehr heraus, dass nur durch die mitgeteilten Beobachtungen des aufmerksamen Kindes die Ermittlung des flüchtigen Fahrers möglich war. Im Anschluss wurden der 12-jährigen und ihrer Mutter die Dienststelle gezeigt und es kam zu Gesprächen mit vielen Polizeibeamten. Besonderes Interesse weckten dabei die Gewahrsamszellen der Polizeiinspektion. Zum Abschluss bedankten sich die Beamten bei der aufmerksamen Zeugin, für die ein interessanter Nachmittag endete.

Quelle: PM der PD Bad Kreuznach vom 26.02.2014

Karneval_kleinAuch in diesem Jahr wird die Bonner Polizei in der Karnevalszeit wieder konsequent Alkoholkontrollen auf den Straßen in Bonn und der Region durchführen.

Mehr als 1000 Autofahrerinnen und -fahrer überprüften die Bonner Polizisten im vergangenen Jahr zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch und führten dabei rund 300 Alkotests durch. Zehn Fahrer trafen die Beamtinnen und Beamten -trotz aller Warnungen- alkoholisiert hinter dem Steuer an und zogen sie aus dem Verkehr. Die drohenden Konsequenzen: Blutprobe, Strafverfahren und der Verlust des Führerscheins.

Insgesamt ereigneten sich im Verlauf des vergangenen Jahres auf den Straßen in Bonn und der Region 202 Verkehrsunfälle, bei denen mindestens einer der Beteiligten unter Alkoholeinwirkung stand.

„Alkohol am Steuer erhöht die Unfallgefahr außerordentlich! Wer betrunken fährt, gefährdet sich und andere und handelt verantwortungslos!“, appelliert Erster Polizeihauptkommissar Martin Weyer, Leiter der Führungsstelle der Direktion Verkehr der Bonner Polizei.

Die Bonner Polizei rät daher dringend:

– Lassen Sie Ihr Fahrzeug nach der feuchtfröhlichen Karnevalsfeier stehen! Planen Sie schon vorher Ihren Heimweg mit Bus, Bahn oder Taxi, damit Sie gar nicht erst in Versuchung geraten, sich alkoholisiert hinters Lenkrad zu setzen!

– Achten Sie bitte auch auf andere Feiernde und halten Sie alkoholisierte Personen davon ab, selbst zu fahren!

– Schon bei 0,3 Promille droht ein Strafverfahren, wenn Anzeichen für eine Fahruntüchtigkeit vorliegen oder ein Verkehrsunfall passiert.

– Vorsicht: Restalkohol stellt eine immer wieder unterschätzte Gefahr dar! Pro Stunde baut der Körper je nach Konstitution etwa 0,1 Promille Alkohol ab. Legen Sie nach dem Konsum von Alkohol eine ausreichend lange Pause ein, bevor Sie sich wieder ans Steuer setzen!

– Nach dem Konsum von Drogen aller Art kann bereits die kleinste nachweisbare Menge den Verlust des Führerscheins zur Folge haben.

Quelle: PM des PP Bonn vom 26.02.2014

Polizeistern_NRWDie Flucht des Verbrecherpaares aus den Niederlanden ist beendet. Die Polizei konnte die Flüchtigen in einem Hotel in Schwerte festnehmen.

Auf die Spur des Paares kam die Polizei aufgrund mehrerer Hinweise aus der Bevölkerung.

Seit Wochen hielt das Verbrecherpaar die Polizei in Atem.

Die Spur der beiden Straftäter führte nach einer Vielzahl von Raub- und Gewaltdelikten von den Niederlanden nach NRW.

Am Montag, 10.02.2014, überfiel das Duo eine 52-jährige Frau in ihrem Haus im Meppel/NL. Die Frau wurde geknebelt, misshandelt und als Geisel genommen. Die Straftäter entführten die Frau in ihrem Auto und ließen sie am nächsten morgen an einem Wald in der Nähe von Lelystadt wieder frei.

Am Dienstag, 18.02.2014 überfiel das Paar die Bewohner in einer Wohnung in Lage Mierde. Auch in diesem Fall fesselte und knebelte das Duo ihre Opfer, raubten sie aus und flüchteten mit dem Auto der Opfer.

Am Montagnachmittag (24.02.2014) brachen die beiden Tatverdächtigen in einen Wohnwagen auf einem Campingplatz in Enschede ein. Dabei wurden sie von einem Zeugen gestört und schossen auf ihn. Der Mann wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Täter flüchteten. In Enschede überfielen sie dann eine Familie in ihrem Haus, nahmen einen Familienvater als Geisel und fuhren in seinem blauen Honda CRV davon.

Gegen 20:30 Uhr ließen sie den Familienvater in Ahaus wieder frei und setzten ihre Flucht mit dem Honda fort.

Am heutigen Tag wurde das Fluchtfahrzeug in Münster festgestellt. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen wurden eingeleitet.

Die enge Zusammenarbeit mit der niederländischen Polizei, den benachbarten Kreispolizeibehörden und anderen Polizeibehörden in NRW führte letztendlich zur Festnahme der gesuchten Straftäter.

Weitere eingehende Ermittlungen sind noch notwendig.

Quelle: Gemeinsame PM des PP Münster ud der KPB Unna vom 26.02.2014

Montagvormittag, 24.2., gegen 09.45 Uhr, geriet die Küche eines Einfamilienhauses in Brand. Zwei Polizisten der Polizeiinspektion Kindberg retteten einen 85-jährigen Pensionisten aus dem zweiten Stock des Hauses, der aufgrund seiner Gebrechlichkeit nicht in der Lage gewesen wäre, den Gefahrenbereich zu verlassen.

 

v.li.: Günther Zebrakovsky und Heinz Bürger (Bildquelle: Landespolizeidirektion Steiermark)

v.li.: Günther Zebrakovsky und Heinz Bürger (Bildquelle: Landespolizeidirektion Steiermark)

Gegen 09.35 Uhr stellte die 84-jährige Frau des Mannes im ersten Stock des Hauses eine Pfanne mit Öl auf eine eingeschaltete E-Herd-Platte.

Danach ging die Frau in das Erdgeschoß und vergaß die Pfanne mit dem Öl, das sich in der Folge entzündete, wodurch ein Küchenbrand entstand.

Im zweiten Stock befand sich der 85-Jährige, der zunächst nichts von dem Feuer bemerkte. Erst als im Wohnbereich, wo er sich befand, starke Rauchentwicklung entstand, versuchte der Pensionist das Haus zu verlassen.

Dies gelang ihm wegen seiner Gebrechlichkeit und des starken Rauches aber nicht.

Die in der Zwischenzeit alarmierten Polizisten Günther Zebrakovsky und Heinz Bürger der Polizeiinspektion Kindberg wiesen zunächst die 84-Jährige und ihre Schwiegertochter an, das Haus zu verlassen bzw. ins Freie zu gehen.

Dann versuchten die Beamten über die Treppe in den zweiten Stock zu gelangen, mussten dieses Vorhaben jedoch aufgrund des starken Rauches nach einigen Metern abbrechen und zurückgehen.

Beide Beamten befeuchteten anschließend Taschentücher, hielten diese vor Mund und Nase und gingen abermals unter Lebensgefahr in den zweiten Stock. Im Vorhaus gelang es ihnen, ein Dachfenster zu öffnen. Sie mussten aber wieder wegen der Rauchentwicklung umdrehen.

Beim dritten Versuch gelang es den Polizisten, den gebrechlichen 85-Jährigen in seinem Zimmer anzutreffen und ihn ins Freie zu bringen.

Unmittelbar danach trafen die alarmierten Feuerwehren Kindberg-Stadt und eine Betriebsfeuerwehr aus Kindberg ein.

Der 85-Jährige blieb ebenso wie die Polizeibeamten unverletzt.

Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 30.000 Euro.

Quelle: PA der LPD Steiermark vom 24.02.2014

Polizisten konnten am 19. Februar 2014 um kurz nach 2 Uhr in Gmunden zwei Verdächtige im Nahbereich des Tatortes festnehmen, die unmittelbar zuvor einen Einbruchsdiebstahl in einen Handyshop in Gmunden begangen haben. In der gemeinsamen Wohnung der Verdächtigen, ein 24-Jähriger und eine 21-Jährige, beide aus Gmunden, konnten die bei dem zuvor verübten Einbruchsdiebstahl gestohlenen Mobiltelefone sowie Laptops und Mobiltelefone aus vorangegangenen Geschäfts-Einbruchsdiebstählen vorgefunden und sichergestellt werden. Bei den Einvernahmen zeigten sich die Beschuldigten zu insgesamt 13 Firmen- und Geschäfts-Einbruchsdiebstählen mit einer Gesamtschadenssumme von mehreren Tausend Euro Gesamtschaden geständig, wobei sechs dieser Einbruchsdiebstähle seit dem 17. Februar 2014 verübt worden waren. Die beiden Verdächtigen wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

 

In diesem Zusammenhang ist das Engagement der eingesetzten Beamten hervorzuheben, die im Rahmen ihrer Streifentätigkeit kurz zuvor bei einem Verkehrsunfall Opfer eines alkoholisierten Fahrzeuglenkers geworden waren und sich nach ambulanter Untersuchung im Krankenhaus  sofort in die Fahndungsmaßnahmen einbanden und durch die Anhaltung der Beschuldigten und bei den weiteren Überprüfungen die Klärung der Einbruchsserie ermöglichten.

Quelle: PA der LPD Oberösterreich vom 24.02.2014

Siehe dazu unsere Meldung hier.

Danke für diesen Einsatz!