Polizisten konnten am 19. Februar 2014 um kurz nach 2 Uhr in Gmunden zwei Verdächtige im Nahbereich des Tatortes festnehmen, die unmittelbar zuvor einen Einbruchsdiebstahl in einen Handyshop in Gmunden begangen haben. In der gemeinsamen Wohnung der Verdächtigen, ein 24-Jähriger und eine 21-Jährige, beide aus Gmunden, konnten die bei dem zuvor verübten Einbruchsdiebstahl gestohlenen Mobiltelefone sowie Laptops und Mobiltelefone aus vorangegangenen Geschäfts-Einbruchsdiebstählen vorgefunden und sichergestellt werden. Bei den Einvernahmen zeigten sich die Beschuldigten zu insgesamt 13 Firmen- und Geschäfts-Einbruchsdiebstählen mit einer Gesamtschadenssumme von mehreren Tausend Euro Gesamtschaden geständig, wobei sechs dieser Einbruchsdiebstähle seit dem 17. Februar 2014 verübt worden waren. Die beiden Verdächtigen wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

 

In diesem Zusammenhang ist das Engagement der eingesetzten Beamten hervorzuheben, die im Rahmen ihrer Streifentätigkeit kurz zuvor bei einem Verkehrsunfall Opfer eines alkoholisierten Fahrzeuglenkers geworden waren und sich nach ambulanter Untersuchung im Krankenhaus  sofort in die Fahndungsmaßnahmen einbanden und durch die Anhaltung der Beschuldigten und bei den weiteren Überprüfungen die Klärung der Einbruchsserie ermöglichten.

Quelle: PA der LPD Oberösterreich vom 24.02.2014

Siehe dazu unsere Meldung hier.

Danke für diesen Einsatz!

 

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Polizeibeamte haben am Samstag (22.02.2014) in Bad Cannstatt einen 32 Jahre alten Mann festgenommen, der seit November 2013 Personen in seinem Umfeld sowie Familienangehörige beleidigt und diesen teilweise nachgestellt hat. Der Mann rief unter anderem in einer Anwaltskanzlei permanent an und schickte eine Vielzahl von Kurznachrichten mit beleidigendem, sexuellem und bedrohlichem Inhalt dorthin. Verschiedene Familienangehörige beleidigte er seit Anfang des Jahres 2014, obwohl ihm dies durch ein gerichtlich verfügtes Kontaktverbot untersagt war. Am Montag (10.02.2014) und Mittwoch (19.02.2014) missbrauchte der 32-Jährige mehrfach die Notrufnummern, indem er bei Polizei und Feuerwehr angebliche Notfälle meldete, zu denen Einsatzkräfte ausrücken mussten. Der 32-jährige italienische Staatsangehörige wurde am Sonntag (23.02.2014) einem zuständigen Richter vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte.

Quelle: Gemeinsame PM der StA Stuttgart und des PP Stuttgart vom 25.02.2014

200px-Berliner_Polizei.svgPassanten alarmierten gegen 21.30 Uhr die Polizei zur Kreuzung Amsterdamer/Müllerstraße in Wedding, da dort ein Hund auf den Fahrbahnen hin und her lief. Zunächst versuchten die Beamten, die „Collie-Mix“ Hündin einzufangen, was ihnen aber erst mit der Unterstützung einer Polizeihundführerin gelang, die die verängstigte Hündin mit Leckerchen lockte und sie beruhigte. Die eingesetzten Polizisten sperrten dann die Seestraße in Richtung Turiner Straße, da sich die Hündin nicht anfassen ließ und in Richtung Ungarnstraße Ecke Müllerstraße lief. In diesem Moment erschien der Hundehalter, rief seine „Emma“, die sofort zu ihm ging und bei ihm blieb. Mit einer Leine der Hundeführerin brachte Herrchen seine Ausreißerin mit Polizeibegleitung wieder nach Hause, wo die Wohnungstür offen stand. Erste Ermittlungen ergaben, dass der 26-Jährige seine Wohnung in der Amsterdamer Straße gegen 18 Uhr verlassen hatte und die Wohnungstür nach seinen Angaben hinter sich zugezogen hatte. Vermutlich auf Grund der Sehnsucht nach ihrem Herrchen hatte die drei Jahre alte „Emma“ die Tür geöffnet und war auf die Straße gelaufen.
Die Straßensperrung dauerte ca. 20 Minuten.

Quelle: PM der Polizei Berlin, Mitte, vom 25.02.2014

Nicht schlecht staunten Bayreuther Verkehrspolizisten, als sie in der Nacht zum Samstag bei einer Kontrolle auf dem Autobahnparkplatz Sophienberg, von einem frierenden 23-jährigen Dänen angesprochen wurden. Seine Freunde hatten den jungen Mann auf der Urlaubsfahrt hier schlichtweg vergessen.

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Der Däne war nur mit einem dünnen Pullover und Hose bekleidet und machte einen recht verfrorenen Eindruck. Nachdem er nur schlecht englisch und dänisch sprach, stellte sich die Kommunikation relativ schwierig dar. Jedoch wurde schließlich klar, dass der Däne mit seinen Freunden mit zwei Autos vom Skiurlaub in Österreich auf dem Weg zurück nach Dänemark war. Bei einer Pause auf dem Parkplatz ging der Skifahrer auf die Toilette und als er zurückkam musste er feststellen, dass die Fahrzeuge schon weitergefahren waren. So wartete er geduldig über zwei Stunden in der Kälte und hoffte, dass er von seinen Freunden abgeholt wird. Nachdem er keinerlei Habseligkeiten außer seiner Kleidung hatte und keinen Rat mehr wusste, hatte er schließlich die Polizisten angesprochen.

Die Beamten nahmen den Dänen mit zur Dienststelle und versorgten ihn erst einmal mit Kaffee und einer warmen Decke. Nach langfristigen Recherchen konnte durch die Verkehrspolizisten die Telefonnummer eines Freundes aus der Skigruppe ermittelt werden. Als sich dann schließlich die Polizei beim Freund meldete und der Skitrupp 100 Kilometer vor der Heimat wieder umkehrte, war der verlorene Däne äußerst glücklich.

Es stellte sich heraus, dass die Skifahrergruppe davon ausging, dass ihr Freund jeweils im anderen Fahrzeug sitzen würde und so war der Verlust nicht aufgefallen. Um 7.45 Uhr wurde er dann schließlich von seinem Kumpels bei der Verkehrspolizei in Bayreuth abgeholt.

Quelle: PM des PP Oberfranken vom 23.02.2014

220px-Bundespolizeistern_blau.svgAm 22.02.2014, gg. 13:45 Uhr, hat ein Bundespolizist, gemeinsam mit einem Passanten einem offensichtlich suizidgefährdeten Mann das Leben gerettet.

Der stellvertretende Inspektionsleiter der Bundespolizei Karlsruhe, Uwe Jonhoff, war in seiner Freizeit mit dem Fahrrad unterwegs, als er oben auf der Eisenbahnbrücke über dem Rhein einen Mann über das Geländer hängend entdeckte. Über den Notruf alarmierte er die Bundespolizei und veranlasste eine Gleissperrung.

Gemeinsam mit einem couragierten Bürger eilte er über die Treppe auf die Eisenbahnbrücke und näherte sich dem 30-Jährigen Mann an. Der Suizident hielt sich mittlerweile nur noch mit einem Arm am Geländer fest und drohte zu stürzen. Unbemerkt griffen die beiden Retter beherzt über die Brüstung, packten den Mann und zogen ihn wieder hoch. Dieser reagierte allerdings aggressiv und ging auf seine Retter los. Die beiden Männer konnten ihn aber, bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte, auf dem Boden festhalten. Der Mann wurde zur Bundespolizeiwache im Hauptbahnhof verbracht und im Anschluss durch den hinzugezogenen Polizeiarzt in das Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe eingewiesen.

Der Vorfall hatte auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Fünf Züge hatten insgesamt 37 Minuten Verspätung.

Quelle: PM der BPOLI Karlsruhe vom 23.02.2014

Bezirksinspektor Christian Mürzl, Diensthundeführer der Polizeidiensthundeinspektion St. Pölten, ging am 19. Februar 2014, gegen 19.15 Uhr, im Zuge der Pflege und Wartung, in der Freizeit, mit seinem ihm zugewiesenen Polizeidiensthund (Junghund), Deutscher Schäferrüde „Nanook vom Talka Marda“, im Ortsgebiet von Horn Auslauf. Gegen 19.45 Uhr befand er sich mit seinem Diensthund auf einem Begleitweg des Mödringbaches. Auf Höhe einer Fußgängerbrücke über den Mödringbach zeigte sich der Diensthund interessiert und bewegte sich in Richtung Mödringbach, über die dortige Böschung hinab. Gleich darauf setzte der Hund ein Anzeigeverhalten (verbellen). Bezirksinspektor Mürzl ging sogleich die Böschung hinab, um Nachschau zu halten, und konnte in der Dunkelheit unter der Brücke, im Mödringbach eine hockende männliche Person wahrnehmen. Die Person wurde daraufhin von ihm angesprochen und nachgefragt, ob etwas passiert sei bzw. ob Hilfe benötigt werde. Die männliche Person schien sichtlich verwirrt zu sein und wirkte desorientiert. Außerdem wies der Mann eine stark blutende Verletzung am Kopf sowie Verletzungen im Gesichts- und Halsbereich auf. Auf die Verletzungen angesprochen teilte die Person mit, dass sie mit dem Kopf an einem Baum angestoßen sei. Der Diensthundeführer erkannte schnell die Situation und ahnte, dass der Mann vermutlich einen Selbstmordversuch unternommen habe bzw. noch unternehmen werde. Durch mehrmaliges Einreden auf die Person konnte diese schließlich überredet werden, sich in das etwa 500 Meter entfernte Krankenhaus bringen zu lassen. Da der Diensthundeführer kein Handy mit sich führte, um den Rettungsdienst zu alarmieren, begleitete er den Mann zu Fuß in das Landesklinikum Horn. Dort wurde der Verletzte ärztlich versorgt.

Im Zuge der nachfolgenden Erhebungen von Bediensteten der Polizeiinspektion Horn wurde festgestellt, dass es sich bei dem durch den Diensthund aufgestöberten 38-jährigen Mann, um eine nach Suizidankündigung gefahndete Person handelt.

Quelle: PA der LPD Niederösterreich vom 21.02.2014

Hier ein Link zu einem Online-Artikel dazu (mit Foto)…

Frau Meyer-Bolte, Frau Meyer und Herr Kettenburg (von links), Bildquelle: Polizeinspektion Verden/Osterholz

Frau Meyer-Bolte, Frau Meyer und Herr Kettenburg (von links), Bildquelle: Polizeinspektion Verden/Osterholz

Das war eine Überraschung: Rudolf Kettenburg, der Kontaktbeamte der Polizei in Verden, besuchte wieder einmal die Nicolaischule. Er ahnte nicht, warum die Kinder so aufgeregt waren, warum dauernd hinter vorgehaltener Hand geredet wurde. Lehrerinnen und Kinder wussten, dass „ihr“ Polizist demnächst in den Ruhestand geht. Sie wollten sich gebührend für die jahrelange gute Zusammenarbeit bedanken. Die Kinder hatten gemeinsam mit Frau Schwarz-Stolle ein Lied extra für ihn eingeübt. Die Lehrerinnen hatten ein Päckchen mit einem Abschiedsgeschenk vorbereitet. Die „Chefin“ Regine Meyer-Bolte und die Obfrau für Mobilitätserziehung Ute Meyer übergaben es. Damit hatte Herr Kettenburg nicht gerechnet. Sprachlos und freudig gerührt hörte er sich das Ständchen an und nahm das Geschenk entgegen. Dann konnte die Arbeit noch einmal beginnen. Ohne „ihren Polizisten“ muss die Nicolaischule natürlich auch in Zukunft nicht auskommen. Wenn es soweit ist, wird sich „der Neue“ natürlich vorstellen.

Quelle: PM der PI Verden/Osterholz vom 21.02.2014

 

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Wir sind offenbar nicht die einzigen, die begriffen haben, dass man Polizeibeamten auch mal danke sagen kann. So bedankte sich eine 73-Jährige aus Soltau bei brandenburger Polizisten dafür, dass diese verhindert hatten, dass das gestohlende Fahrzeug hinter die Grenze gebracht wurde. Sie bedankte sich u.a. mit Blumen.
Meines Erachtens wissen die meisten Menschen durchaus, was sie an unseren Polizisten haben. Leider sagen es nur die wenigsten… aber diese Dame hat es ja gesagt.
Übrigens gab es im Zusammenhang mit genau diesem KfZ-Diebstahl auch eine Meldung in unserer Galerie der Gewalt, die ich hier verlinkt habe.

(ich weiß, dass Sonnenblumen nicht zur Jahreszeit passen – aber ich habe auf die schnelle kein anderes Foto zur Verfügung gehabt, das urheberrechtlich problemlos ist).

Quelle und mehr:
Artikel in der Online-Ausgabe der Märkischen Oder-Zeitung vom 20.02.2014
http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1248557/

Ein vermisster 74-Jähriger löste gestern umfangreiche Suchmaßnahmen durch die Polizei aus.

Der ältere Herr hatte gestern Nachmittag ein Seniorenheim an der Wachbergstraße mit unbekanntem Ziel verlassen. Als die Mitarbeiter des Heims sein Verschwinden bemerkten, alarmierten sie die Polizei. Da der Mann teilweise orientierungslos ist und regelmäßig Medikamente benötigt, wurden umgehend Suchmaßnahmen eingeleitet. Dabei brachte die Polizei neben mehreren Funkstreifenwagen auch einen Fährtenhund sowie einen Hubschrauber zum Einsatz. Die Beamten suchten bis in die Nachtstunden nach dem Vermissten, konnten ihn zunächst aber nicht ausfindig machen.

Heute Morgen wurde der Mann im Bereich der Tharandter Straße aufgefunden. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Er wurde wieder in das Seniorenhaim gebracht.

Quelle: PM der PD Dresden vom 20.02.2014

Anfang Februar kam es polizeiintern zu einem Aufruf, sich als Knochenmarkspender typisieren zu lassen. Hintergrund war die Leukämieerkrankung eines Kollegen im Raum Schleswig, was unseren Innenminister, Herrn Breitner, spontan veranlasste, die Schirmherrschaft dieser Aktion zu übernehmen. Die PD AFB, unterstützt durch Kollegen einiger benachbarter Dienststellen, nahm dies zum Anlass, eine Typisierungsaktion innerhalb der Polizei auf der Hubertushöhe durchzuführen. 408! Kollegen folgten dem Aufruf eine Speichelprobe abzugeben und sich bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) als potenzielle Spender registrieren zu lassen. Bei Übereinstimmung der Gewebemerkmale zwischen Spender und Patient kann das Knochenmark für eine Übertragung von Stammzellen herangezogen werden, um das Leben von Blutkrebspatienten zu retten. Durch die Registrierung bei der DKMS besteht neue Hoffnung für den erkrankten Kollegen aber auch viele andere Erkrankte. Vielleicht animiert diese Aktion auch andere Teile der Bevölkerung, sich als mögliche Lebensretter typisieren zu lassen.

Quelle: PM der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein vom 20.02.2014