Bildunterschrift: v.l.n.r.: Präsident Manfred Lohrbach, Matthias Tasche, Polizeioberrätin Sonja Koch-Schulte; Quelle: Bundespolizei

Bildunterschrift: v.l.n.r.: Präsident Manfred Lohrbach, Matthias Tasche, Polizeioberrätin Sonja Koch-Schulte; Quelle: Bundespolizei

In einer kleinen Feierstunde verlieh heute der Präsident der Bundespolizeidirektion Koblenz, Manfred Lohrbach, im Auftrag des Bundesministeriums des Inneren, die Afghanistanspange in Silber an Polizeihauptmeister Matthias Tasche von der Bundespolizeiinspektion Kassel.

Im Rahmen des bilateralen Projektes „German Police Project Team“ hat der 35-Jährige vom Oktober 2012 bis November 2013 überwiegend afghanische Polizisten ausgebildet. Sein Einsatzort lag im Nordosten Afghanistans, im Camp in Mazar-e Sharif.

Darüber hinaus hat der Polizeihauptmeister aus Kassel auch ehrenamtlich in sozialen Projekten mitgewirkt. Matthias Tasche hat sich, mit Unterstützung des Vereins „Lachen-Helfen e.V.“, insbesondere für den Bau eines Kindergartens im Norden von Mazar-e Sharif eingesetzt. Durch das Projekt soll eine Betreuungsmöglichkeit für rund 150 Kinder geschaffen werden.

Präsident Lohrbach würdigte in seiner Ansprache die Leistung des Bundespolizisten und hob die besondere Bedeutung der Afghanistanspange hervor: „Sie haben mit Ihrem Einsatz dazu beigetragen, dass Deutschland seine internationalen Verpflichtungen erfüllt und Afghanistan bei dem Aufbau einer rechtsstaatlichen Polizei geholfen wird!“.

Hintergrund: Die Afghanistanspange ist eine Auszeichnung und Anerkennung der Bundesrepublik Deutschland für diejenigen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, die bereit sind, sich den besonderen Herausforderungen eines Einsatzes der Projektgruppe Polizeiliche Aufbauhilfe Afghanistan zu stellen. Sie wurde im Dezember 2010 durch das Bundesministerium des Innern als Auszeichnung für die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten eingeführt.

Quelle: PM der BPOLI Kassel vom 20.01.2014

In der Nacht vom 17. zum 18. Januar 2014 führten Beamte der Polizeidirektion 3 und des Landeskriminalamts Berlin gemeinsam mit Mitarbeitern des Bezirksamts Mitte und des Hauptzollamts Berlin in der Zeit von 21 Uhr bis 2 Uhr am Alexanderplatz einen Verbundeinsatz durch. Zielrichtung waren Maßnahmen zum Schutz der Jugend und die Einhaltung der gaststättenrechtlichen Vorschriften.

Zu diesem Zweck wurden Präsenzstreifen auf dem Alexanderplatz und im unmittelbar angrenzenden Bereich eingesetzt und gezielt Aufklärungsgespräche zu den Themen Alkoholkonsum, Gewaltprävention und Zivilcourage mit Jugendlichen und Heranwachsenden geführt. Weiterhin wurden vier Lokale kontrolliert.

Trotz des Präventionsschwerpunktes mussten 49 Ordnungswidrigkeiten, darunter 23 Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz, Verstöße gegen die Lebensmittelhygieneverordnung sowie gegen die Gewerbe- und die Spielverordnung gefertigt werden. Darüber hinaus wurden 54 Personenbefragungen und 32 Präventionsgespräche mit Jugendlichen durchgeführt.

Quelle: PM der Polizei Berlin, Mitte, vom 20.01.2014

BayernEiner Streife der PI Augsburg 6 fiel am Freitag, den 17.01.2014, um 01.28 Uhr, ein silberner Mercedes CLK in der Ulmer Straße auf. Dieser fuhr unverhältnismäßig langsam und unsicher. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer, ein 68-jähriger Mann aus dem Landkreis Günzburg, sich bereits übergeben hatte und zudem stand- und gangunsicher war. Der Senior klagte weiterhin über Übelkeit und starke Kopfschmerzen.

Den Beamten war schnell klar, dass es sich hier um einen medizinischen Notfall handelte. Der sofort alarmierte Rettungsdienst bestätigte dies. Der Mann wurde umgehend mit Verdacht auf Schlaganfall ins Zentralklinikum eingeliefert. In der gleichen Nacht noch musste er notoperiert werden. Es bestand sogar Lebensgefahr.

Die Entwarnung kam am Sonntag, den 19.01., gegen 15.00 Uhr. Die Tochter des Mannes teilte der Polizei gegenüber mit, dass ihr Vater den Vorfall wohl ohne körperliche Schäden überstanden hatte.

Letztendlich wird wohl die Polizeikontrolle und die dadurch ermöglichte schnelle ärztliche Hilfe ausschlaggebend für den glimpflichen Ausgang gewesen sein.

Quelle: PM des PP Schwaben Nord vom 20.01.2014

Symbolfoto

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Mehrere Fälle von häuslicher Gewalt beschäftigten die Bonner Polizei am Wochenende (18./19.01.2014).

Am Samstag gegen 10.30 Uhr wurde in Bonn-Tannenbusch ein 46-Jähriger für sein Verhalten gegenüber seiner Ehefrau und später gegen die eingesetzten Polizeibeamten mit einer Wohnungsverweisung mit 10-tägigem Rückkehrverbot belegt.

Am gleichen Tag um 17.30 Uhr verwiesen Polizeibeamte in Bonn-Holzlar einen 51-Jährigen der Wohnung, der zuvor seine 49-jährige Ehefrau geschlagen hatte.

Knapp zwei Stunden später sprach die Polizei gegenüber einem 35-Jährigen im Bonner Norden ebenfalls eine Wohnungsverweisung mit 10-tägigem Rückkehrverbot aus.

Am frühen Sonntagmorgen (19.01.2014) gegen 01.00 Uhr ereilte einen 23-Jährigen in Swisttal-Odendorf gleiches.

Die weiteren Ermittlungen übernahm in allen Fällen das zuständige Kriminalkommissariat der Bonner Polizei.

Quelle: PM des PP Bonn vom 19.01.2014

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich dieses Symbolbild wirklich wählen soll. Es stammt von einem rheinland-pfälzischen Tag der Polizei und zeigt Einsatztrainer, die eine ähnliche Situation für das Publikum simulierten. Polizeibeamte schreiten ein bei häuslicher Gewalt, der schlagende Mann ist uneinsichtig und muss zu Boden gebracht werden. Die Aktion der Polizei ist nicht schön anzusehen – aber das muss sie in dem Fall auch nicht sein. Einschreiten gegen Gewalt durch unmittelbaren Zwang sieht nun mal nicht flauschig aus. Genau deshalb muss jeder Vorwurf an die Adresse von Polizeibeamten, ihr Einschreiten sei unangemessen gewesen, genau hinterfragt werden. War es das wirklich oder sah es für uns Bürger einfach nur schlimm aus?

polizeistern-niedersachsenmusste ein unbelehrbarer 49jähriger Landkreisbewohner, nachdem er in der Nacht von Samstag auf Sonntag der Polizei auf der Nase herumtanzte. Der Mann störte seine Nachbarn mit übermäßig lauter Musik in ihrer Nachtruhe. Der Polizei sicherte er bei deren Erscheinen zunächst zu, die Nachtruhe nun respektieren zu wollen. Diese hehren Vorsätze währten allerdings nur kurz. Die Polizeibeamten bewiesen beim zweiten Einsatz in gleicher Sache noch Geduld, nahmen dem Mann dann beim dritten Einsatz die Musikanlage weg und wurden dennoch ein viertes Mal von den entnervten Anwohnern zur Hilfe gerufen, nachdem der Ruhestörer sich prompt eine Ersatzanlage installiert hatte. Damit hatte er den Bogen überspannt und musste den Rest der Nacht ohne Musik in der Polizeizelle ausharren. Die Nachbarn dürfte das gefreut haben !

Quelle: PM der PI Lüneburg / Lüchow-Dannenberg / Uelzen vom 19.01.2014

2000px-Logo-Polizei-Sachsen.svgAls Streifenbeamter kann man ganz schnell zum Geburtshelfer werden. Diese Erfahrung machten gestern Nachmittag zwei Kollegen des Polizeireviers Südwest. Sie sprach ein Kinderarzt an, der bat, ihn aufgrund einer bevorstehenden Notgeburt zu einer Klinik im Leipziger Süden zu begleiten. Eine Mitnahme im Streifenwagen war nicht möglich, da er in seinem Fahrzeug das eigene Kind transportierte. Letztlich folgte er den Beamten durch die halbe Stadt, wobei beide Fahrzeuge am stationären „Rotlichblitzer“ an der Pferderennbahn noch ein Erinnerungsfoto schossen. Schließlich kommt das ja auch nicht alle Tage vor. Zum Verlauf der Geburt liegen keine Erkenntnisse vor.

Quelle: PM der PD Leipzig vom 18.01.2014

Symbolfoto

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Gestern (17.01.2014), gegen 22.45 Uhr, musste der Verkehr der Wuppertaler Schwebebahn für 20 Minuten eingestellt werden. Ein 29jähriger Wuppertaler kletterte im Stadtteil Elberfeld auf dem Bahnsteig der Schwebebahn-Haltestelle „Pestalozzistraße“ über die Absperrung und drohte sich in die Tiefe zu stürzen. Der Höhenunterschied zwischen dem Flusslauf der Wupper und dem Bahnsteig beträgt hier ca. zehn Meter. Die alarmierten Polizeibeamten konnten den Suizidenten in ein Gespräch verwickeln und ihn zur Aufgabe seines Vorhabens überreden. Der Mann begab sich anschließend in ärztliche Behandlung.

Quelle: PM des PP Wuppertal vom 18.01.2014

Bundespolizisten bargen in gestrigen Abendstunden eine 89-Jährige aus den Gleisen. Der Triebfahrzeugführer einer Süd-Thüringen-Bahn hatte die Frau bei der Vorbeifahrt an der Strecke Neudietendorf – Apfelstädt erkannt und an die Bundespolizei gemeldet. Eine Streife der Bundespolizei fand die Frau, die mit ihrem Rollator in den Gleisen unterwegs war, zwischen Ichtershausen / Thörey und Wandersleben. Dabei konnten die Beamten zunächst nicht ganz nachvollziehen, wie die 89-Jährige dorthin gelangt ist, da kein Weg an diesem Teil der Strecke entlang führt. Dementsprechend gestaltete sich auch die Bergung schwierig, da der alarmierte Rettungswagen nicht bis an die Stelle kam, an der sich die Frau befand. So nahm einer der Beamten die 89-Jährige und trug diese kurzerhand bis zum Rettungswagen, mit dem sie in das Krankenhaus nach Arnstadt verbracht wurde. Zum Glück hatten die Bundespolizisten die Frau noch rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit gefunden. Wer weiß, ob die Geschichte sonst so glimpflich ausgegangen wäre.

Quelle: PM der BPOLI Erfurt vom 17.01.2014

Für ein schnelles „Happy End“ sorgten Hamburger Bundespolizisten am 16. Januar 2014 gegen 16.40 Uhr. Zuvor sprach eine völlig aufgelöste Frau eine Präsenzstreife der Bundespolizei am S-Bahnsteig im Hamburger Hauptbahnhof an. Weinend berichtete die Hamburgerin (w, 27) den Polizeibeamten, dass ihr vierjähriger Sohn kurz zuvor in eine abfahrbereite S-Bahn der Linie S 3 Richtung Neugraben gesprungen sei. Die Türen schlossen sich und die S-Bahn fuhr mit dem kleinen Jan-Philipp ab. Die 27-Jährige stand mit einem Kinderwagen und ihrer kleinen Tochter am Bahnsteig und hatte keine Möglichkeit ihrem Sohn zu helfen.

Umgehend machten sich Bundespolizisten mit einem Funkstreifenwagen auf dem Weg zum nächsten S-Bahnhaltepunkt. Am Bahnsteig der Station Hammerbrook entdeckten die eingesetzten Polizeibeamten den Kleinen in Begleitung des Triebfahrzeugführers. Zuvor hatten Fahrgäste den DB Mitarbeiter auf ein weinendes Kind in der S-Bahn aufmerksam gemacht. Der kleine Jan-Philipp war sichtlich aufgelöst und weinte bitterlich. Behutsam fragten die eingesetzten Bundespolizisten den Vierjährigen, ob er einmal mit einem Polizeiauto fahren wolle. So überzeugt schien der Steppke von der Idee noch nicht zu sein; die Tränen flossen weiter…

Zwei Bundespolizisten kümmern sich um den Kleinen und begleiten Jan-Philipp zu "seinem" Polizeiauto. Videoprint: Bundespolizei

Zwei Bundespolizisten kümmern sich um den Kleinen und begleiten Jan-Philipp zu „seinem“ Polizeiauto. Videoprint: Bundespolizei

Vom Bahnsteig ging es dann erst einmal direkt zum Streifenwagen. Erst als Jan-Philipp das eingeschaltete Blaulicht sah hörte er auf zu weinen. Mit strahlenden Augen stieg er in „sein“ Polizeiauto ein. Die kurze Fahrt zum Hauptbahnhof nutzte Jan-Philipp um den Bundespolizisten über den Alltag in seinem Kindergarten zu berichten. Im Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof warteten seine Mutter und seine kleine Schwester bereits auf ihn und der „Familienzusammenführung“ stand nichts mehr im Wege.

Familienzusammenführung im Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof- Jan-Philipp sitzt auf dem "Wachtresen" und fühlt sich sichtlich wohl- Foto: Bundespolizei

Familienzusammenführung im Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof- Jan-Philipp sitzt auf dem „Wachtresen“ und fühlt sich sichtlich wohl- Foto: Bundespolizei

Überglücklich trat die junge Familie die Heimfahrt in Richtung Hamburg-Lohbrügge an.

Quelle: PM der BPOLI Hamburg vom 17.01.2014

Nach einer Bedrohungslage am Donnerstagabend in Lörrach stürmte die Polizei die Wohnung eines 38-jährigen Mannes und nahm ihn fest. Der Aktion ging eine massive Bedrohung des Mannes gegenüber seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau voraus. Die Frau offenbarte sich der Polizei, die sich auf Grund der Gesamtumstände zum sofortigen Handeln entschloss. Die Wohnung des 38-Jährigen wurde mit mehreren Beamten gestürmt und der Beschuldigte widerstandslos festgenommen. Der Mann stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren in Gang gesetzt.

Quelle: PM des PP Freiburg vom 17.01.2014